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Der Unternehmensgegenstand der Merck Gesellschaft mbH (MERA) ist der Handel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln.
Die Merck Gesellschaft mbH hat ihren Firmensitz und einzigen Standort in 1120 Wien, Rechte Wienzeile 225/501.
Rechtsform: Firmenbuchgericht: Aufsichtsbehörde: Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Handelsgericht Wien, FN 82186 m, Magistrat der Stadt Wien, MBA 12.
1.WIRTSCHAFTSBERICHT
1.1 Wirtschaftliche Gesamtsituation in Österreich
Im Jahr 2025 kehrte die österreiche Wirtschaft nach einer zweijährigen Rezession auf einen moderaten Wachstumspfad zurück. Zur konjunkturellen Aufhellung trugen steigende Ausrüstungsinvestitionen, eine leichte Ausweitung des privaten Konsums sowie eine starke Expansion des öffentlichen Konsums bei. Laut den Prognosen der österreichen Wirtschaftsinstitute soll die Erholung im Jahr 2026 etwas an Fahrt gewinnen (WIFO: +1,2 %, IHS: +1,0 %). Günstigere Kreditfinanzierungsbedingungen, ein wachsender Investitionsersatzbedarf und verbesserte Konjunkturaussichten der Industrie dürften die Investitionstätigkeit ankurbeln.
Die Inflationsrate ist im Jahr 2025 mit 3,6% im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (Vorjahr 2,9%), befindet sich jedoch nach wie vor deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre.
Im Jahr 2025 lag die Arbeitslosenquote in Österreich nach Erhebung des Arbeitsmarktservice (AMS) durchschnittlich bei 7,4%. Damit stieg die Quote gegenüber dem Vorjahr (7,0%) leicht an. Für 2026 gehen die Schätzungen von einem weiteren leichten Anstieg der Quote aus.
1.2 Marktposition
Merck Gesellschaft mbH behauptet weiterhin seine wichtige Stellung im österreichischen Gesamtmarkt (Apotheken & Krankenhäuser) als eine der führenden Pharma Vertriebsgesellschaften.
Wertmäßig wuchs der Gesamt-Pharmamarkt im Jahr 2025 in Österreich im Vergleich zu 2024 um +8,2% (Wachstumsrate im Vorjahr +9,9%). Damit liegt das Wachstum unter dem Durchschnitt der letzten 4 Jahre von +9,3 %.
Der Krankenhausmarkt zeigt 2025 ein Umsatzplus von +7,7% (Vorjahr +11,6%) und liegt damit über dem Durchschnitt der letzten 4 Jahre von +10,4% (Vorjahr +11,0%) und erreicht einen Umsatz von 2,59 Milliarden Euro (Vorjahr 2,41 Milliarden €). Mengenmäßig kam es im Vergleich zu 2024 zu einem Rückgang von -2,6% (Vorjahr 5,7%). Der Apothekenmarkt-Consumer Health wuchs 2025 nach Umsatz um +0,8% (Vorjahr 3,5%).
1.3 Umsatz
Im Jahr 2025 gab es einen Umsatzrückgang von EUR 2,8 Mio. auf EUR 47,7 Mio. (Vorjahr: EUR 50,5 Mio.).
In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld, das nach wie vor von hohem Preisdruck und starkem Wettbewerb geprägt ist, hat sich der Produktumsatz der verkauften Produkte der MERCK GESELLSCHAFT MBH um EUR 2,8 Mio. auf EUR 45,1 Mio. (-6,0% zum Vorjahr) verringert.
Die Produktumsätze verteilen sich auf die folgenden Geschäftsfelder:
| Biopharma | EUR 45,1 Mio. (Vorjahr Euro 47,9 Mio.) | ||
|---|---|---|---|
| General Medicine | EUR 20,8 Mio. (Vorjahr Euro 22,4 Mio.) | ||
| | Onkologie | EUR 12,6 Mio. (Vorjahr Euro 15,4 Mio.) | |
| | N&I | EUR | 10,5 Mio. (Vorjahr Euro 9,1 Mio.) |
| Fertility | EUR | 1,2 Mio. (Vorjahr Euro 1,0 Mio.) | |
Der Rückgang der Produktumsätze konzentriert sich im Wesentlichen auf das Geschäftsfeld Onkologie und ist hier vor allem auf die Fokusprodukte Bavencio (EUR-2,6 Mio. , -36,6%) und Tepmetko® (EUR -0,6 Mio, -81,3%) zurückzuführen. Darüber hinaus verzeichnete die Gesellschaft geringere Umsätze von Bavencio- Produkten, die um EUR 0,2 Mio. (-2,5 %) zurückgingen.
Im Bereich N&I (Neurologie und Immunologie) konnte das Produkt Mavenclad® eine Umsatzsteigerung von EUR 2,4 Mio (+51,7%) im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen, dies konnte einen leichten Rückgang (EUR -1,0 Mio) des etablierten Produktes Rebif® ausgleichen, was insgesamt zu einem Umsatzanstieg in diesem Bereich führt.
Im General Medicine Portfolio, welches unter anderem etablierte Produkte zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen enthält, kam es im Jahr 2025 zu einem leichten Rückgang von EUR 1,6 Mio (-7,4%).
1.4 Investitionen
Im Jahr 2025 erreichten die Investitionen ein Volumen von TEUR 46 (Vorjahr TEUR 1.515).
1.5 Finanz- u. Ertragslage
Entwicklung des Cash-Flow:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Operativer Cash-Flow | 4.179.438,16 | 882.577,13 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -35.519,08 | -1.488.046,02 |
| Cash-Flow aus | 0 0 | 0 0 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Cash-Flow gesamt | 4.143.919,08 | -605.468,89 |
| Finanzmittelfonds zum 1.1. | 12.307.903,86 | 12 913 372,75 |
| Finanzmittelfonds zum 31.12. | 16.451.822,94 | 12 307 903,86 |
| Veränderung | 4.143.919,08 | -605.468,89 |
Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf EUR 1,5 Mio. (Vorjahr 2,5 Mio.).
Die EBITDA-Marge (EBITDA im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) sank von 4,7% im Jahr 2024 auf 3,34% im Geschäftsjahr 2025.
1.6 Vermögenslage
Die Eigenmittel betrugen EUR 21,8 Mio. (Vorjahr EUR 20,7 Mio.).
Das Fremdkapital betrug EUR 8,8 Mio. (Vorjahr EUR 7,5 Mio.).
Die flüssigen Mittel (inklusive Cash-Pooling) verringerten sich auf EUR 16,5 Mio. (Vorjahr EUR 12,3 Mio.).
Die Eigenmittelquote gem. § 23 URG sank im Geschäftsjahr 2021 auf 71,2% (Vorjahr 73,5%).
1.7 Sozialbericht
1.7.1 Gehaltsaufteilung
Alle Mitarbeiter der Merck Gesellschaft mbH waren 2025 dem Kollektivvertrag der Handelsangestellten zugeordnet.
Die Summe der Gehälter betrug 2025 EUR 6,67 Mio. (Vorjahr EUR 6,95 Mio.).
1.7.2 Betriebliche Altersvorsorge
Die Merck Gesellschaft mbH hat im Jahr 2025 bei der Wiener Städtischen Versicherung per 31.12.2025 Verträge für insgesamt 29 Mitarbeiter (Vorjahr: 28 MA) abgeschlossen.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt EUR 80.554,62 (Vorjahr EURO 109.575,75) an Beiträgen aufgewendet, davon entfallen EURO 40127,31 (Vorjahr EURO 54.521,34) auf den Dienstnehmer und der Rest auf den Dienstnehmergeber. Per 31.12.2025 wurden für zugesagte Firmenpensionen Rückstellungen in Höhe von EURO 1469.130,00 gebildet
1.8 Vorratslage
Im Jahr 2025 ist das Vorratsvermögen mit TEUR 10.366 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.084 gesunken (-9,5% gegenüber Vorjahr). Der Wert im durchschnittlichen Bereich der Bestände der letzten Jahre. Die Veränderung der Bestände betrifft alle Geschäftsfelder und es ist davon auszugehen dass die Bestände dieses Niveau halten werden.
1.9 Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen haben im Jahr 2025 nicht bestanden.
2.NACHTRAGSBERICHT
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.
3. PROGNOSE
Die langfristige Bereitstellung von innovativen Lösungen zur Behandlung verschiedener Krankheiten ist das Ziel der Merck Gesellschaft mbH in Österreich. Dabei ist die Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität der Patienten unser zentrales Anliegen. Biopharma hat in den vergangenen Jahren weitere wichtige Schritte zur Markteinführung neuer Medikamente unternommen. Die Marke mit dem stärksten Volumenwachstum im Jahr 2025 war Mavenclad® (+2,4Mio.). Der Gesamtumsatz im Jahr 2025 ist hauptsächlich aus dem Bereich Onkologie zurückgegangen, wo wir mehreren Gegenwinden ausgesetzt waren. Bavencio® ist weiterhin zurückgegangen auf Grund einen starken Wettbewerber. Tepmetko®, ein weiteres strategisches Produkt aus dem Bereich Onkologie, litt in 2025 unter Parallelimporten aus Deutschland.
Vor dem Hintergrund der fortbestehend hohen Dynamik der makroökonomischen, geopolitischen und industriespezifischen Gegebenheiten unterliegt die Prognose auch im Geschäftsjahr 2026 einer höheren Unsicherheit und Volatilität als dies normalerweise der Fall ist. Nachdem sich die Inflationsrate zu Jahresbeginn nahezu halbiert hatte, erhöhte sie sich im Februar nach ersten Berechnungen von Statistik Austria wieder leicht auf 2,2% (Jänner 2,0%). Energie war um 4,1% billiger als im Vorjahr. Dies dämpfte die Inflationsrate um 0,4 Prozentpunkte. Angesichts der rezenten Preisanstiege bei Rohöl und Erdgas dürfte der dämpfende Effekt der Energiepreise bald abnehmen.
Für 2026 erwarten wir eine steigernde Umsatzentwicklung von rd. +4%. Dies ist v.a. getrieben von neue Launches im Bereich Rare Tumors. Zusätzlich wird Wachstumsbeträge auch aus Oncologie (Erbitux) und Neurologie (Mavenclad) erwartet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der im Zuge der Springworks- Akquisition 2025 erfolgten Erweiterung unseres Rare-Tumor-Portfolios. Österreich war dabei das erste europäische Land, das diese neuen Marken Ende 2025 offiziell lancieren konnte. Die beiden neuen Brands werden sich in den kommenden Jahren als maßgeblicher Wachstumstreiber für die österreichische Niederlassung erweisen.
4. FORSCHUNGSBERICHT
Merck Gesellschaft mbH, Wien, betreibt keine firmeneigenen Labors und führt auch keinerlei Tierversuche durch.
Merck Gesellschaft mbH, Wien, übernimmt in hohem Maße eigenständige und wesentliche Funktionen im Rahmen der systematischen klinischen Forschung und experimentellen Entwicklung, sowie in der, unter Einsatz wissenschaftlicher Methoden durchgeführten, Prüfung von Substanzen mit dem Ziel, für die Patienten bessere Therapien zu ermöglichen und das Wissen der Ärzte im Umgang mit Medikamenten und deren Wirkungen und Nebenwirkungen zu verbessern. Der Schwerpunkt der Forschungstätigkeiten liegt auf den Indikationsgebieten Onkologie und Neurologie.
Sämtliche klinische Studien, in die unsere Gesellschaft involviert ist, genügen vollumfänglich den hierfür geltenden Anforderungen des Arzneimittelgesetzes.
5. RISIKOBERICHT
Wir liefern fast ausschließlich an Großabnehmer (Pharmagroßhändler, Apotheken, Krankenanstalten) in Österreich. Fakturiert wird ausschließlich in EUR.
Das Debitorenrisiko wird mittels einer kundenbezogenen Kreditlimitprüfung überwacht.
Aufgrund der guten Kreditwürdigkeit der Abnehmer und der ausschließlichen Fakturierung in EUR ist das Ausfallsrisiko als sehr gering zu bezeichnen und ein Währungsrisiko nicht vorhanden.
Wir finanzieren uns fast ausschließlich über Eigenkapital, daher trifft die Gesellschaft auch kein Zinsänderungsrisiko.
Da unsere Handelsware in sehr hohem Ausmaß von Konzerngesellschaften gekauft wird und Preise daher im Rahmen entsprechender Richtlinien ermittelt werden, ist das Risiko von Beschaffungspreisänderungen als gering anzusetzen. Für „Nichtkonzernprodukte“ begegnen wir diesem durch entsprechende Vertragsgestaltung.
Zu den Preisänderungsrisiken am Absatzmarkt verweisen wir auf Punkt 3. Prognose.
Die Merck Gesellschaft mbH, Wien, verwendet keine derivativen Finanzinstrumente.
6.Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
6.1 Umwelt
Merck hat das Umbrella-Programm für die Entwicklung neuer Produkte und das Management unseres F&EPortfolios 2023 eingeführt. Alle aktiven F&E-Projekte, die zu einem physischem Produkt führen und die frühe Ideenfindungsphase verlassen haben, fallen bis zur Produkteinführung in den Geltungsbereich. Für jedes F&EProjekt im Geltungsbereich muss eine unternehmensbereichsspezifische Nachhaltigkeits-Scorecard ausgefüllt und regelmäßig aktualisiert werden, die auch die Verwendung von SoC und SVHC abdeckt. Mit Ende des Geschäftsjahres 2025 waren mehr als 95 % (Vorjahr: mehr als 95 %) aller relevanten F&E-Projekte im gesamten Unternehmen durch eine von Umbrella definierte Nachhaltigkeits- Scorecard abgedeckt. Mindestens 25 % dieser F&E-Projekte wiesen ein verbessertes Nachhaltigkeitsprofil im Vergleich zum nächstbesten Alternativprodukt oder zum nächstbesten Industriestandard auf. Ein Projekt hat ein verbessertes Nachhaltigkeitsprofil wenn es, im Vergleich zu einem Benchmark, in mindestens einer Nachhaltigkeitskategorie eine Verbesserung erzielt, ohne dass sich eine andere Kategorie verschlechtert. Für den Zeitraum 2026-2027 planen wir die Verbesserungsziele für die Steuerung unseres F&E-Portfolios sukzessive anzupassen, indem wir weiterhin Projekte mit sowohl positiven ökonomischen als auch ökologischen Perspektiven in den Fokus nehmen. Unsere Maßnahmen werden zum einen zu einer belastbaren Datenbasis für das Portfoliomanagement beitragen und zum anderen dabei helfen, schrittweise ein nachhaltigeres Produktund F&E- Portfolio aufzubauen.
Im Rahmen unserer MPact-Initiative entwickeln wir Verpackungslösungen, die darauf abzielen, unsere Umweltauswirkungen insgesamt zu verringern. Unsere drei Hauptschwerpunkte: Treibhausgasemissionen zu senken, den Verbrauch von Verpackungsmaterialien zu reduzieren – bei gleichzeitiger Erhöhung der Wiederverwertungsrate von Verpackungen – und zu prüfen, inwieweit Sekundärund Tertiärverpackungen aus Kunststoff bis 2030 ersetzt werden können. In Vorbereitung auf die europäische Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) bewerten wir die Auswirkungen dieser regulatorischen Anforderungen. Dies umfasst auch die Bewertung der Recyclingfähigkeit unserer Sekundär- und Tertiärverpackungen. Darüber hinaus haben wir eine Machbarkeitsstudie zu PVC-freien Blistern begonnen. Wir analysieren diese Anforderungen, um zu gewährleisten, dass die MPact-Strategie für nachhaltige Verpackungen in den kommenden Jahren mit der PPWR übereinstimmt. MPact soll dazu beitragen, bis 2030 unser Ziel einer Circularity Rate von 70 % zu erreichen und die mit bedenklichen (oder potenziell bedenklichen) Materialien verbundenen Risiken zu verringern sowie die Treibhausgasemissionen weiter zu reduzieren.
6.2 Soziales
6.2.1. Mitarbeiterfluktuation
Am 31. Dezember 2025 beschäftigte die Merck Gesellschaft mbH insgesamt 59 Mitarbeiter, nach durchschnittlich 62 im Vorjahr, die Fluktuationsrate im Geschäftsjahr betrug 10,20% (Vorjahr 10,54%).
6.2.2. Merkmale unserer Mitarbeitenden
In der folgenden Tabelle geben wir die Gesamtzahl der Mitarbeitenden an, aufgeschlüsselt nach Geschlecht:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Männlich | 20 | 20 |
| Weiblich | 39 | 43 |
| Gesamtzahl der | 59 | 63 |
| Mitarbeitenden* |
*inkl Karenzen
6.2.3. Mitarbeiter-Altersübersicht:
| Dezember 2025 | |
|---|---|
| 65 to 99 Years | |
| 2% 60 to 64 Years | |
| 55 to 59 Years | |
| 50 to 54 Years | 19% |
| 45 to 49 Years | 19% |
| 40 to 44 Years | |
| 35 to 39 Years | |
| 30 to 34 Years | |
| 25 to 29 Years |
6.2.4. Beschäftigung in funktionalen Bereichen:
Dezember 2025
| Commercial | 39% |
|---|---|
| Medical Affairs | 126 |
| Regulatory Affairs | 0 |
| Information Technology | 735 |
| Quality | 735 |
| Supply Chain | 5 |
| Administration & Services | 5% |
| Human Resources | 3 |
| Research & Development | • 3 |
| Engineering & Skilled Trade | 26 |
| Finance | 2% |
6.2.5 Maßnahmen in Bezug auf unsere Mitarbeiter
Wir haben umfassende Prozesse eingeführt, um potenzielle und tatsächliche negative Auswirkungen auf unsere Mitarbeitenden zu ermitteln und anzugehen. Dazu gehören regelmäßige Folgenabschätzungen, Initiativen zur Einbindung von Stakeholdern und Datenanalysen zur Überwachung des Wohlbefindens und der Arbeitszufriedenheit der Belegschaft. Mit unserem Ansatz möchten wir gezielte Aktionspläne entwickeln und ausführen.
Caregiver Leave Benefit
Im Geschäftsjahr 2025 haben wir im Rahmen unserer Initiative „Moments that Matter" unser Angebot an familienfreundlichen Zusatzleistungen um den „Caregiver Leave Benefit" erweitert. Die neue Leistung ermöglicht Mitarbeitenden weltweit, die schwer oder im Endstadium erkrankte unmittelbare Familienangehörige betreuen, eine finanziell abgesicherte Freistellung von mindestens zehn Tagen. Dazu zählen unter anderem Eltern, Kinder und Partner
BeHealthy
Im Rahmen unserer globalen Gesundheitsstrategie BeHealthy haben wir auch im Geschäftsjahr 2025 verschiedene Angebote zur Gesundheitsförderung bereitgestellt. Dazu zählen Schulungen, Selbsttests, Risikoanalysen, Checklisten sowie Beratungen zur psychischen, physischen und arbeitsplatzbezogenen Gesundheit.
Das Employee Assistance Program (EAP), das von unserer HR-Funktion als Teil der BeHealthy-Toolbox angeboten wird, ist ein vertraulicher telefonischer Beratungsdienst, an den sich unsere Mitarbeitenden wenden können, um unabhängige und ganzheitliche Unterstützung zu erhalten. Es bietet kurzzeitige
Beratung und Unterstützung bei Stress, Angstzuständen, Depressionen, oder anderen persönlichen, praktischen oder beruflichen Problemen.
Wien, am 29. Juni 2026
Christopher Neff Geschäftsführer
aftsfuhrer