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Lagebericht 2025

Vöcklakäserei eGen

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 28. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T 2 0 2 5

der

Vöcklakäserei eGen

Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1. Geschäftsverlauf

1.1.1. Erläuterungen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

Das volkswirtschaftliche Umfeld in Osterreich:

Das Wirtschaftsjahr 2025 war geprägt von Handelskonflikten, schwankendem Wachstum, hartnäckiger Inflation und steigender Staatsverschuldung in vielen Regionen. Die Weltwirtschaft erwies sich trotz dieser Belastungen als widerstandsfähig, blieb jedoch anfällig gegenüber wirtschaftlichen und geopolitischen Verwerfungen. Für das Jahr 2026 wird mit einer leichten Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums gerechnet.

Im Euro-Raum entwickelte sich die Konjunktur im Jahr 2025 insgesamt robust. Gleichzeitig geriet die europäische Exportwirtschaft zunehmend unter Wettbewerbsdruck, insbesondere durch chinesische Anbieter. Hinzu kamen Belastungen durch die US-Zollpolitik sowie die Wechselkursentwicklung des Euro. Der Arbeitsmarkt im Euro-Raum zeigte sich weiterhin stabil, während sich die Inflation im Jahresverlauf in Richtung des Inflationsziels entwickelte.

Für Osterreich zeichnete sich in der zweiten Jahreshälfte 2025 nach einer längeren Schwächephase eine leichte konjunkturelle Erholung ab. Für die Jahre 2026 und 2027 wird mit einem moderaten Wirtschaftswachstum gerechnet. Die weitere Entwicklung wird wesentlich von der Inlandsnachfrage, der Investitionstätigkeit und der Entwicklung des privaten Konsums abhängen.

Der öffentliche Haushalt Osterreichs steht weiterhin unter erheblichem Konsolidierungsdruck. Gleichzeitig blieb auch der Arbeitsmarkt angespannt. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist mittelfristig weiterhin von einem zunehmenden Wettbewerb, um qualifizierte Arbeitskräfte auszugehen.

Bei der VPI-Inflationsrate erhöhte sich der Wert im Jahresdurchschnitt von 2,9 % im Jahr 2024 auf 3,6 % in 2025. Für die nächsten Jahre wird mit einer leicht rückläufigen Inflationsrate von 3,2 % (2026) bzw. 2,4 % (2027) gerechnet.

Die wirtschaftliche Situation in der Region und das Konkurrenzumfeld für die Genossenschaft:

Wirtschaftlich zeigte sich der Bezirk Vöcklabruck 2025 stabil. Die Arbeitslosigkeit ist sehr niedrig, der Fachkräftemangel bleibt jedoch eine zentrale Herausforderung, hat sich aber im Vergleich zu 2024 etwas verbessert. Industrie und Handwerk kämpfen mit konjunkturellen Schwächen, während Tourismus und Handel gut laufen.

Die Gesamtmilchanlieferung ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 0,85% auf 33.469 Tonnen gestiegen. Ebenso positiv entwickelt sich der Biomilchanteil in Osterreich mit einem Anstieg um 0,4 % zum Jahr 2024. Insgesamt wird in der EU jedoch ein leichter Rückgang der Bio- Milch verzeichnet, im Vergleich zum Vorjahr rund 3 %. Laut Prognosen wird sich der Rückgang 2026 fortsetzen.

Im Jahr 2025 erzielten die heimischen Milchverarbeiter einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro, was einen Anstieg von 9% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Zuwachs resultiert sowohl aus höheren Inlandsverkäufen als auch aus gestiegenen Exporten. Die österreichischen Milchexporte erreichten 2025 mit 1,95 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert und konnten um 9,5 % zulegen gegenüber dem Vorjahr.

Trotz dieses Umsatzwachstums bleibt die Ertragslage der Molkereien 2025 angesichts gestiegener Kosten weiterhin angespannt. Die schwierige Wettbewerbslage infolge der hohen Handelskonzentration bringt weiter Druck auf die Molkereien und den Erzeugermilchpreise. Aufgrund eines begrenzen Angebots und einer anhaltend guten Nachfrage sind die Erzeugermilchpreise gestiegen und deutlich über dem Vorjahreswert.

1.1.2. Geschäftsentwicklung

1.1.2.1. Entwicklung des Gesamtumsatzes

Die Entwicklung des Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr 2025 zeigt folgendes Bild (in TEUR):

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
GJ 2024GJ 2025Veränderung
Warengeschäft16.68318.2961.613
Export7.0768.3201.244
Gesamtumsatz23.75926.6162.857

Mit der Entwicklung des Gesamtumsatzes konnte die Genossenschaft das diesbezüglich intern gesetzte Unternehmensziel erreichen.

Im Jahr 2025 wurde der Schwerpunkt auf den Aufbau eines Regionalvertriebes und Listungen in den umliegenden Lagerhäusern und Wirtshäuser weiter fokussiert. Weitere Kunden konnten in diesem Jahr akquiriert werden, welche sich im Gesamtumsatz widerspiegeln.

1.1.3. Entwicklung der Milch- und Käsewirtschaft

Die Rahmenbedingungen für die österreichische Milch- und Käsewirtschaft waren im Geschäftsjahr 2025 weiterhin herausfordernd. Insbesondere die Entwicklung der Erzeugermilchpreise sowie steigende Kosten in den Bereichen Personal, Energie, Verpackung, Logistik und sonstiger betrieblicher Aufwendungen beeinflussten die wirtschaftliche Entwicklung der Branche.

Die hohe Wettbewerbsintensität im österreichischen und europäischen Lebensmittelhandel erschwert eine zeitnahe und vollständige Weitergabe von Kostensteigerungen über die Verkaufspreise. Gleichzeitig kommt der Sicherstellung einer ausreichenden regionalen Rohstoffversorgung weiterhin eine zentrale Bedeutung zu.

1.1.3.1. Entwicklung des Umsatzes nach Warengruppen

Die Einzelsparten entwickelten sich umsatzmäßig im Jahr 2025 weiterhin unterschiedlich. Während in den Sparten Emmentaler und Schnittkäse ein Umsatzzuwachs erreicht wurde, wurden in den Sparten Bergkäse und Rahmproduktion sowie Versand Umsatzrückgänge verzeichnet.

1.1.4. Geschäftsverlauf 2025

Die Vöcklakäserei eGen erzielte im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse von EUR 26,617 Mio. gegenüber EUR 23,759 Mio. im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von rund 12,0 %. Die gesamte Betriebsleistung erhöhte sich von EUR 24,932 Mio. auf EUR 26,856 Mio. und damit um rund 7,7 %.

Trotz dieser positiven Umsatzentwicklung verschlechterte sich die Ertragslage deutlich. Der Aufwand für Material und bezogene Herstellungsleistungen erhöhte sich von EUR 21,387 Mio. auf EUR 24,334 Mio. beziehungsweise um rund 13,8 % und stieg damit überproportional zur Betriebsleistung. Der Materialaufwand erreichte damit 90,6 % der Betriebsleistung, gegenüber 85,8 % im Vorjahr. Infolge dieser Entwicklung reduzierte sich der Rohertrag von EUR 3,545 Mio. auf EUR 2,522 Mio., was einem Rückgang von rund 28,9 % entspricht.

Zusätzlich erhöhte sich der Personalaufwand von EUR 1,765 Mio. auf EUR 2,102 Mio. beziehungsweise um 19,1 %. Auch der Sachaufwand stieg um rund 17,2 %. Die gesamten Betriebsaufwendungen erhöhten sich dadurch von EUR 3,607 Mio. auf EUR 4,055 Mio.

Das Betriebsergebnis verschlechterte sich infolge dieser Entwicklungen von einem positiven Ergebnis von EUR 33 Tsd. im Jahr 2024 auf einen Betriebsverlust von EUR 1,449 Mio. im Geschäftsjahr 2025. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses ergab sich ein Ergebnis vor Steuern von minus EUR 1,481 Mio. und ein Jahresfehlbetrag von EUR 1,479 Mio.

Die Ergebnisverschlechterung ist damit insbesondere auf die gegenüber der Umsatz- und Betriebsleistungsentwicklung überproportional gestiegenen Material- und betrieblichen Kosten zurückzuführen.

1.1.5. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Geschäftsjahr 2025 geringfügig von EUR 13,815 Mio. auf EUR 13,638 Mio. beziehungsweise um 1,3 %. Das Anlagevermögen reduzierte sich auf EUR 6,155 Mio. und entspricht rund 45,1 % der Bilanzsumme. Gleichzeitig erhöhten sich die Vorräte um 6,6 % auf EUR 4,382 Mio. und die Forderungen sowie sonstigen Vermögenswerte um 7,4 % auf EUR 3,052 Mio.

Das Eigenkapital gemäß UGB verringerte sich infolge des Jahresfehlbetrages von EUR 9,898 Mio. auf EUR 8,418 Mio. Unter Einbeziehung der Investitionszuschüsse beträgt das erweiterte Eigenkapital EUR 9,039 Mio. beziehungsweise 66,3 % der Bilanzsumme. Damit verfügt die Genossenschaft trotz des negativen Jahresergebnisses weiterhin über eine solide Eigenkapitalbasis.

1.1.6. Geschäftsführung und Mitarbeiter

Mit Dezember 2025 hat die Geschäftsführerin, Frau DI Sylvia Schindecker gekündigt, und das Unternehmen am 14.01.2026 verlassen. Als neuer Geschäftsführer wurde Herr Alexander Thöny mit Jänner 2026 bestellt.

Der Personalstand der Genossenschaft erhöhte sich im Jahresabstand bei Neuzugängen und Abgängen auf insgesamt 31 Dienstnehmer per 31.12.2025.

Mit dem Mitarbeiter-Rundschreiben „Unter uns“ werden unsere Mitarbeiter über die wichtigsten Themen regelmäßig informiert.

1.1.7. Leistungen besonderer Art

-Onlineverkauf unserer Produkte -Sponsoring bäuerlicher Veranstaltungen -Unsere Genossenschaftsmitglieder werden mit einem Rundschreiben über wichtige interne Themen und Neuerungen regelmäßig informiert.

-Jährlich findet der BIO-Stammtisch in der Käserei statt und bietet unseren Genossenschaftsmitgliedern in Form von landwirtschaftlichen Fachvorträgen Information und Weiterbildung.

-Käseautomaten -Kühlerbeihilfen (Betriebsvergrößerungen) -Hoftankverleih

1.1.8. Besondere Ereignisse im Geschäftsjahr

Die Investitionssumme 2025 betrug rund EUR 118.000 für Anlagenzugänge.

1.1.9. Erfüllung des Genossenschaftszweckes

Die Genossenschaft stellt im Rahmen der geschäftlichen Aktivitäten ihre Einrichtungen und Leistungen den Mitgliedern zur Verfügung. Weiters werden zugunsten der Mitglieder umfassende Beratungs-, Betreuungs- und Informationsdienstleistungen erbracht.

1.2. Bericht über Betriebsstätten

Die Vöcklakäserei führ zum 31.12.2025 ausschließlich die Zentrale in Pöndorf. Die Anzahl der Betriebsstätten blieb im Jahr 2025 unverändert.

Im Geschäftsjahr 2026 sind Investitionen für ein Sickerbecken vorgesehen. Hier gilt es noch um Fertigstellung des Projektes sowie muss der geeignete Platz noch finalisiert werden wo das Sickerbecken errichtet werden soll.

1.2.1. Finanzlage

Gemäß AFRAC-Stellungnahme 36: Geldflussrechnung (UGB) (Juni 2020) gestaltet sich die Finanzlage wie folgt (Beträge in TEUR):

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
2025Vorjahr
Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit-1.253121
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-117-395
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit1.190327

1.2.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Milchanlieferung erhöhte sich im Jahr 2025 um 0,85 % auf 33.468.903 kg. (Vorjahr 33.185.972 kg).

Die Belegschaft wurde durch Teilzeitkräfte in der Emmentaler Verpackung, aufgrund des erweiterten Direktverkaufs, verstärkt.

2025 wurde laufend in Fort- und Weiterbildungen, z.B. Ausbilder- und Giftbezugsbescheinigungen und QM-Weiterbildung, investiert. Eine Demografieberatung des Landes OO zur zukunftsorientierten Personalentwicklung wurde 2025 in Anspruch genommen.

Zusätzliche Benefits wie das Fahrrad Leasing, einen monatlichen Obstkorb, eine betriebliche Lebensversicherung, die Erhöhung des Deputats und die Anpassung der Löhne tragen zur Motivation und langfristigen Bindung unserer Mitarbeiter/innen bei.

1.3. Besondere Vorgänge nach dem Geschäftsjahrabschluss

Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2026 waren geprägt von einem Anhalten der guten Nachfrage in den Bereichen Emmentaler und Bergkäse. Milch- und Rahmversand sind stabil sowohl in der Nachfrage als auch im Preisgefüge.

2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

2.1. Voraussichtliche betriebliche Entwicklung

In einem von globalen Krisen geprägten Umfeld liegt die Zielsetzung in der Absicherung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Aufgrund der soliden Eigenkapitalausstattung ist das Vertrauen der finanzierenden Banken gewährleistet, sodass die Liquidität in diesem schwierigen Umfeld gesichert ist.

Hinsichtlich der Ertragslage liegt die mittelfristige Zielvorgabe in einer Verbesserung der Rohertragsspanne und des Betriebskostensatzes. Damit soll die Ertragslage sukzessive verbessert werden.

2.2. Wesentliche Risken und Ungewissheiten

Auf Branchenebene wirken vor allem hohe Rohstoffpreise auf dem Milchmarkt, regulatorische Änderungen wie der Einführung des AMA Tierhaltung + Standards sowie Klimaeinflüsse auf

die Rohstoffverfügbarkeit. Zudem führt intensiver Wettbewerbsdruck zu dauerhaftem Preisdruck. Damit der Erhalt des Rohstoffes weiterhin gewährleistet ist, muss durch eine erfolgreiche Vermarktung, der Lieferantenmilchpreis konkurrenzfähig gehalten werden.

Geschäftsrisiken ergeben sich vor allem aus der Sicherung gleichbleibender Produktqualität, einer stabilen Rohmilchversorgung sowie der Kundenbindung. Qualitätsmängel, Lieferengpässe oder der Verlust wichtiger Abnehmer können den Unternehmenserfolg erheblich gefährden. Ein effizienter Vertrieb ist dabei ebenso entscheidend wie eine flexible Anpassung an Marktveränderungen.

Zunehmende Bedrohungen wie den Ausbruch der Tierseuchen Maul- und Klauenseuche, Blauzungenkrankheit oder Rinder-Tuberkulose stellen ein erhebliches Risiko für Milchverarbeitungsbetriebe in Osterreich dar. Es kann zu Lieferausfällen, Produktionsstopps, Transportverboten und strengeren behördlichen Auflagen führen. Zusätzlich drohen Imageschäden und Exportbeschränkungen.

Der wachsende Vegan-Trend in Österreich kann die Nachfrage nach Milchprodukten zukünftig reduzieren was den Wettbewerbsdruck durch pflanzliche Alternativen erhöht und zwingt die Milchbranche zu Innovation und Anpassung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Pflanzenbasierte Milchalternativen wachsen stark und gewinnen zunehmend an Marktanteil.

Klimabedingte Veränderungen wie Dürren, Hitzeperioden oder Futterengpässe können die Milchproduktion in der Landwirtschaft beeinträchtigen und somit die Rohstoffverfügbarkeit gefährden. Zudem wächst der gesellschaftliche und gesetzliche Druck in Bezug auf Umweltschutzmaßnahmen – etwa auf Energieverbrauch, Abwasserentsorgung oder Emissionen. Strengere Umweltauflagen können Investitionen erzwingen und die Betriebskosten erhöhen. Unzureichende Umweltstandards oder negative öffentliche Wahrnehmungen können zudem Image- und Absatzrisiken mit sich bringen. Nachhaltigkeit in der Beschaffung und Produktion wird somit zunehmend zum Wettbewerbsfaktor und Risikothema.

Ein zentrales Personalrisiko besteht im anhaltenden Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich Milchtechnologie sowie in der gesamten Produktion. Die Fluktuation von Schlüsselpersonen sowie krankheitsbedingten Ausfällen können die Betriebsabläufe stören und die Produktivität beeinträchtigen. In Summe erhöht dies die Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitenden und erschwert langfristige Personalplanung und -entwicklung. Mit Weiterbildungsmaßnahmen stärken wir das Know-how unserer Mitarbeitenden bewusst und erleichtern die Anpassung an neuen Technologien und Qualitätsstandards.

3. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2025 hat die Entwicklung alternativer Verfahren zur Herstellung von Milchproteinen weiter an Bedeutung gewonnen. Insbesondere die Präzisionsfermentation, bei der Mikroorganismen zur Herstellung von Milchproteinen wie Casein eingesetzt werden, verzeichnete weitere technologische Fortschritte. Das deutsche Food-Tech-Unternehmen Formo erhielt 2025 von der Europäischen Investitionsbank eine Finanzierung von 35 Mio. Euro, um seine Fermentationsverfahren weiterzuentwickeln und die Produktion tierfreier Käsealternativen zu skalieren.

Die Technologie befindet sich in Europa allerdings weiterhin in einer frühen Entwicklungs- und Zulassungsphase. Insbesondere für mittels Präzisionsfermentation hergestellte Milchproteine bestehen noch regulatorische Hürden im Rahmen der europäischen Novel-Food-Zulassung. Für die traditionelle Milchwirtschaft stellen diese Entwicklungen langfristig sowohl eine mögliche Veränderung des Wettbewerbsumfeldes als auch einen Innovationsimpuls dar. Für Betriebe wie die Vöcklakäserei bleibt es daher wichtig, technologische und marktseitige Entwicklungen aufmerksam zu beobachten und gleichzeitig die eigenen Stärken in den Bereichen Regionalität, hochwertige Rohmilch, traditionelle Käseherstellung und nachhaltige Produktion weiter auszubauen.

Branchenbedingt gab es bei der Genossenschaft selbst keine relevanten Aktivitäten.

Pöndorf, 14.09.2026

(Geschäftsführúng, Alexander Thöny)

Der Lagebericht wurde im Sinne der Satzung am 14.09.2026 vom Vorstand behandelt und genehmigt.

ann , Robert Wielend)

(Obmannstellvertreter, Stockinger Christian)

(Vorstand, Harald Furthner) N (Vorstánd, Wolfgang Pühringer)

Lote that Whig hal

(Vorstand, Stefan Zieher)

(Vorstand, Martin Holzinger)

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