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Lagebericht 2024

Vorwagner Kreislaufwirtschaft GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 30. Sep. 2025

Inhaltsverzeichnis

Erläuterungen über die wirtschaftlichen und gesellschafflichen Rahmenbedingungen der Vorwagner Kreislaufwirtschaft GmbH.

Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Die Vorwagner Kreislaufwirtschaft GmbH ist ein regional verankertes Entsorgungsuntenehmen mit Sitz in 4812 Pinsdorf (Stenberg 15) im Salzkammergut, verkehrsgünstig nahe dem Autobahnkreuz A1 und A9 in Oberösterreich. Das Unternehmen ist ein 360°-Full-Service-Dienstleister für Abfallwirtschaft und Kreislauflösungen.

In der Kundenstruktur unterscheidet das Untenehmen zwischen B2B-Kunden (Industrie und Gewerbe) sowie kommunalen Auftraggebern; zusätzlich werden Privatkunden (B2C) bedlent. Für Städte und Gemeinden übernimmt Vorwagner die regionale Müllabfuhr (u. a. Restmüll, biogene Abfälle, Altpapier).

1. Geschäftsverlauf im Jahr 2024

Im Geschäftsjahr 2024 konnte das Entsorgungsunternehmen den Umsatz trotz eines verstärkten Vertriebsteams und unverändert herausfordernden Marktumfelds lediglich auf dem Niveau des Vorjahres halten. Die Branche war weiterhin geprägt von starkem Wettbewerbsdruck, selektiven Nachfragerückgängen sowie steigenden Kosten, die nur begrenzt über Preissteigerungen an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Zwar gelang es, die direkten Kosten um rund TEUR 500 zu senken, was im Wesentlichen auf die Einführung bzw. den Ausbau einer Controllingfunktion und die damit verbundene bessere Steuerung von Projekten, Entsorgungsströmen und Fremdleistungen zurückzuführen ist. Gleichzeitig stiegen jedoch die Personalaufwendungen um rund TEUR 250 aufgrund der im zweiten Halbjahr geschaffenen zusätzlichen Vertriebsposition, die vor dem Hintergrund bercits eingetretener Kundenverluste vor allem als Reaktion zur Stabilisierung und mittelfristigen Stärkung der Marktposition zu sehen ist.

Zusätzlich erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund TEUR 650, insbesondere infolge hoher Instandhaltungskosten sowie erheblicher Aufwendungen aus einem Rechtsstreit. In der Gesamtschau konnten die eingeleiteten Maßnahmen die Belastungen aus Umsatzstagnation, Kostensteigerungen und Sondereffekten nicht kompensieren, sodass das Unternehmen einen Jahresverlust ausweist.

Im zweiten Halbjahr 2024 konnte das Unternehmen einen führenden Mitarbeiter eines Mitbewerbers für sich gewinnen, der über eine langjährige Erfahrung in der Entsorgungsbranche verfügt und in der Region fest verankert ist. Der neue Mitarbeiter bringt neben umfassendor fachlicher Expertise insbesondere fundierle Markl- und Kundenkenntnisse sowie ein breites Netzwerk in der regionalen Wirtschaft mit.

Aufgrund seiner bisherigen Vita, die sowohl verantwortungsvolle Führungsaufgaben als auch operative Branchenpraxis umfasst, wird erwartet, dass er zur Professionalisierung intener Abläufe, zur Weiterentwicklung des Leistungsportfolios sowie zur Stärkung der Kundenbeziehuingen maßgeblich beitragen kann.

Ziele und Strategien

Strategische Hauptziele für die Folgejahre sind:

• Ergebnisverbesserung und Rückkehr in die Gewinnzone • Stabilisierung und Ausbau des Kundenstamms • Weitere Optimierung der Kostenstruktur • Verbesserung der operativen Effizienz • Gezielte Positionierung im Markt • Risikoreduktion und Stärkung der Compliance • Nachhaltigkeits- und Umweltziele • Personal- und Organisationsentwicklung

Lage der Gesellschaft

Das Wettbewerbsumfeld der österreichischen Entsorgungswirtschaft bleibt unverändert intensiv. Der ausgeprägte Preiswettbewerb setzt sich fort; einzelne Marktteilnehmer agieren weiterhin mit aggressiven Konditionen. Der Markteintritt eines großen neuen Anbieters hat den Preisdruck – insbesondere im kommunalen Segment – zusätzlich verstärkt.

Vor diesem Hintergrund verfolgt die Vorwagner Kreislaufwirischafl GmbH konsequent die Verringerung von Abhängigkeiten gegenüber einzelnen Großkunden und treibt die Diversifikation über verschiedene Branchen weiter voran. Maßnahmen in Segmentierung, Vertriebssteuerung und Preismanagement werden kontinuierlich geschärft, um Ertragsstabilität und Resilienz zu sichern.

Ein laufendes, nicht dem operativen Geschäft zuzuordnendes Gerichtsverfahren belastet die Gewinn- und Verlustrechnung: die damit verbundenen Aufwendungen werden durch die Gesellschafter getragen.

Die Vorwagner Kreislaufwirtschaft GmhH hält keine 7weigniederlassungen,

Ertrags- & Finanzlage

Im Jahr 2024 ist bei einem leichten Umsatzrückgang eine Verbesserung der direkten Kosten um 5 Prozentpunkte zu verzeichnen, was auf erste Effizienzmaßnahmen und Anpassungen in der Leistungserbringung schließen lässt. Dem gegenüber stehen jedoch eine Verschlechterung der Personalkosten um 3 Prozentpunkte sowie der indirekten Kosten um 1 Prozentpunkt, wodurch sich die positiven Effekte aus den gesunkenen direkten Koston nur teilweise im Gesamtergebnis niederschlagen.

Die Bilanzsumme reduzierte sich auf 13,5 M EUR, das Anlagevermögen hat einen Anteil von 73% und das Umlaufvermögen hat einen Anteil von 16,9%. Die langfriston Bankverbindlichkeiten wurden um 1,2 M EUR reduziert.

Finanzlage

- Liquidität und Verschuldungsgrad

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
31.12.202431.12.2023
Liquidität0,000.00
Verschuldungsgrad in %1074,19561,39

- Kapitalflussrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
20242023
Ergebnis vor Steuern-3.827-3.604
Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuen
Gewinn aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des
Investitionsbereichs-62-28
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenslände des
Anlagevermögens sowie auf Wertpapiere des1.4821.657
Umlaufvermögens
Erträge aus der Auflösung von Bewertungsreserven aus
Investitionszuschüssen-4-5
Coldfluss aus dem Ergebnis-2.412-1.980
Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Aktiva-15018
Zunahme der Rückstellungen, ausgenommen für Steuern vom928270
Einkommen
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Passiva122137
Überleitung auf den Netto-Geldfluss2.3152.0
49
Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern-1.512-1.554
Zahlungen für Stevem
Steuern vom Einkommen4844
aktive latente Stevem-48-45
-1-1
Netto-Geldfluss aus dor laufondon Geschäftstüligkeil-1.512-1.555
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen)6433
Anlagenzugänge It. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen)-147-518
Finanzanlagenzugänge und sonstige Finanzinvestitionen23-7
Inveslitionszuschüsse00
-60-493
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeil
Veränderung Genussrechtskapital2.7163.924
Einzahlungen/Auszahlungen für die Aufnahme/Tilgung
von sonstigen Finanzkrediten-1.143
1.877
1.5732.0
48
3
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes0-1
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode34
Finanzmittelbestand am Ende der Periode33

Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20242023+/-%
Umsatzerlöse9.4979.575-78-0,8
Betriebsleistung9.4979.575-78-0.8
Aufwendungen für Material und sonstige
bezogene Leistungen
Materialaufwand-605-73613117.8
Aufwendungen für bezogene Leistungen-3.361-3.75939810.6
Skontoerträge, Boni, Rabatte00-1k. A.
-3.966-4.49452811.8
Rohertrag |5.5315.0814508.9
Personalaufwand
Löhne-1.551-1.417-133-9.4
Gehälter-1.192-1.177-16-1.4
soziale Aufwendungen davon Aufwendungen für Abfertigungen und-899-795-104-13,0
Leistungen an betriebliche Vorsorgekässen davon Aufwendungen für gesetzlich-107-54-53-99.6
vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom
Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge-728-668-60-8,9
-3.642-3.389-253-7,5
Rohertrag II1.8891.69219711.6
sonstige betriebliche Erträge348144204142,2
sonstige betriebliche Aufwendungen-4.138-3.386-752-22,2
Finanzerträge
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge000 -100,0
Frgebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen
(EBITDA)-1.901-1.550-35022,6
Abschreibungen-1.482-1.65717510.6
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)-3.382-3.207-1755.5
Zinsen und ähnliche Aufwendungen-445-396-49-12,3
Ergebnis vor Steuern (EBT)-3.827-3.604-2246.2
Steuern vom Einkommen48444-8,4
Jahresfehlbetrag-3.779-3.559-2206.2

Ergebnis vor Zinsen und Stevern (EBIT)

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuen entspricht dem um den Zinsaufwand korrigierten

Ergebnis vor Steuen (Summe aus 2 7 und Z 10).

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
20242023
Ergebnis vor Steuen (Summe aus Z 7 und Z 10)-3.827.108,57-3.603.502,23
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen gem. § 231 Abs 2
Z 15 bzw.444.934,08396.340.43
Abs 3 Z 14 UGB
= Ergebnis vor Zinsen und Stevern-3.382.174,49-3.207.161,80

Berechnung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
20242023
Zinsen und Mahngebühren357.241,92396.340,43
Zinsen verbundene Unternehmen87.692,160,00
444.934,08396.340,43

Eigenkapitalrenlabililül

Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern (Summe aus 2 7 und Z 10) zum Eigenkapital.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Berechnung:20242023
Ergebnis vor Steuern
(Summe aus 2 7 und Z 10) x 100-172,7 %-194,1%
Eigenkapital zum 01.01.2024

Gesamtkapitalrentabilität

Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern zum Gesamtkapital.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Berechnung:20242023
Ergebnis vor Zinsen und Steuern x 100 Gesamtkapital zum 01.01.2024-23,1%-12,0%

2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Schluss des Geschäftsjahres kam es zu mehreren wesentichen Veränderungen, die auf die zukünftige Entwicklung der Vorwagner Kreislaufwirtschaft GmbH maßgeblichen Einfluss haben werden.

Mit Start der neuen Geschäftsführung im März 2025, Hr. Dr. Manfred Scherleitner, ein regional verankerter Brancheninsider, wurde die organisatorische und personelle Struktur überprüft und angepasst. In diesem Zusammenhang wurden ein FTE im Bereich Vertrieb sowle zwei weilere FTEs im administrativon Bereich eingespart, um die Kostenbasis zu verschlanken und Verantwortlichkeiten zu bündeln.

Parallel dazu wurden gezielte Investitionen in den operativen Kembereich getätigt: Für den Container- und Muldendienst wurden zwei zusätzliche LKW angeschafft, um die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit im Kundengeschäft zu erhöhen.

Zur Stärkung der Marktpräsenz und zur klareren Positionierung nach außen wird zudem das neue Corporate Design forciert, das insbesondere durch die markanten Unternehmensfarben Grün und Grau die Ausrichtung auf Umwelt, Kreislaufwirtschaft und Verlässlichkeit betonen soll.

Die Insolvenz des Unternehmens Windhager mit einem zu bauenden Zentrallager in der direkten Nachbarschaft hat keine Auswirkiingen auf das Untenehmen oder den Geschäftsbetrieb.

Im Jahr 2025 wurde das Untenchmen gemeinsam mit einem ehemaligen Geschäftsführer zu einer Zahlung von mehr als 1 Million EUR verurteilt. Dieser Rechtsstreit stammt noch aus einer Zeit vor der Übernahme des aktuellen Gesellschafters. Die Zahlung wurde vom Gesellschafter zugeschossen und wird vom ehemaligen Gesellschafter rückgefordert, wie im Abtretungsvertrag vereinbart.

Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis sind für das Geschäftsjahr 2025 weitere Maßnahmen vorgesehen. So werden dem Unternehmen zusätzliche Genussrechtsdarlehen zugeführt, um die wirtschafffiche Eigenkapitalausstattung zu verbessern und die Finanzierung langfristig breiter abzustützen.

Durch diese Schritte soll die Bilanzstruktur nachhaltig gestärkt, die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern erhöht und der finanzielle Spielraum für die operative und strategische Weiterentwicklung des Unlemehimens erweitert wordon.

Müllentsorgung im Geschäftsjahr 2025

Die österreichische Abfall- und Ressourcenwirtschaft ist 2025 von zwei gegenläufigen Entwicklungen geprägt: Zum einen dämpft die anhaltend schwache Baukonjunktur das Aufkommen aus dem Hoch- und Tiefbau, wodurch Kapazitäten in den kommunalen und gewerblichen Bereich umgelenkt werden, und der Wettbewerbsdruck zunimmt. Laut Statistik Austria lag der Umsatz von Industrie und Bau Anfang 2025 unter Vorjahr; für Mai 2024 wurde bereits ein deullicher Rückgang gemeldet, und die Bauproduktion zeigte bis 2025 rückläufige Tendenzen.

Zum anderen stärkt Regulierung die Kreislaufführung: Mit 1. Jänner 2025 wurde das landesweite Einweg-Pfandsystem für Kunsisloffflaschen und Dosen (0,1-3 I; einheitlich 0.25 €) eingeführt, um Sammel- und Recyclingquoten weiter zu erhöhen; Übergangsund Kennzeichnungsregeln sind festgelegt. Bereits heute liegt Österreich hei dar Verwertung von Siedlungs- und Verpackungsabfällen im EU-Vergleich von, weist aber bei Kunststoff noch Nachholbedarf auf. Die Branche investierte 2024 signifikant in neue Anlagen und drängt aut planbare Rahmenbedingungen.

Investitionen im Geschäftsjahr 2025

Es werden kontinuierlich Ersatz- und Eneuerungsinvestitionen vorgenommen, um die Anlagen daverhaft auf dem Stand der Technik zu halten. Oberstes Ziel ist, die anfallenden Stoffströme möglichst vollständig in den Materialkreislauf zurückzuführen; die stoffliche Verwertung steht dabei im Zentrum der Kreislaufwirischaft, Die Finanzierung laufender und geplanter Neuinvestitionen wird vom Gesellschafler bereitgestellt.

Finanzierung im Geschäftsjahr 2025 und folgende

Rückzahlungen mit der finanzierenden Bank werden im vereinbarten Rahmen vollends geleistet. Die Gesellschafter ermöglichen durch Genussrechtsdarlehen Rückzahlungen, sowohl im Jahr 2024 als auch weiter in den Jahren 2025 und 2026.

Chancen- und Risikobericht

Das zentrale Risikofeld in der Entsorgung bleibt die Abhängigkeit von Endverwertungsanlagen; diese Abhängigkeit ist branchenimmanent und bestimmt die Planungs- und Preissicherheit maßgeblich. Um diesem Risiko zu begegnen, werden mögliche Alternativen fortlaufend identifiziert und in strukturierten Bewertungsprozessen geprüft. Dabei erfolgt eine detaillierte Analyse von Kosten- und Aufwandsparametern sowie der technischen und logistischen Umsetzbarkeit, Die Priorisierung erfolgt zweigleisig: einerseits strikt kostenbasiert, um wettbewerbsfähige Konditionen sicherzustellen, andererseits unter dem Gesichtspunkt der Versorgungssicherheit, um unseren Kunden eine belastbare Entsorgungsgarantie zu gewährleisten. Ergänzend werden Maßnahmen wie lieferanten- und Anlagen- Diversifikation, die Prüfung von Kapazitätsreserven und vertragliche Absicherungsmöglichkeiten in die Betrachtung einbezogen, um die Stabilität der Entsorgungskette auch bei Markt- oder Regulierungsänderungen zu erhöhen, Unklar sind potenzielle Auswirkungen eines eventuellen Rechtsstreites mit dem ehemaligen Eigentümer und Geschäftsführer. Kosten aus dieser Position sind via einer Patronatserklärung seitens der Eigentümer gedeckt.

Die Gesellschaft ist unverändert in einen Schadenersatzprozess mit einem Dritten involviert. Gegen die Gesellschaft werden Schadenersatzansprüche sowie die Feststellung eines weiteren zukünftigen Schadens in einer Gesamthöhe geltend gemacht, die sich in der Größenordnung von bis zu rund TEUR 5000 bewegt. Die

konkrete Schadenshöhe ist zum heutigen Zeitpunkt nicht verlässlich bestimmbar, da sich das Verfahren bislang ausschließlich auf den Grund des Anspruches und nicht auf dessen Höhe bezieht. Zudem ist ein allfälliges Mitverschulden der klagenden Partei dorzoit noch ungeklärt, was sich im Falle einer Haftung anspruchsmindernd auswirken würde.

Im Falle eines (teilweisen) Unterliegens stehen dor Gesellschaft Regressansprüche aus dem Abtretungsvertrag gegenüber dem Veräußerer sowie – unter bestimmten Voraussetzungen – gegen den ehemaligen Geschäftsführer zu. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung nach sorgfältiger Beurteilung davon aus, dass aus dem anhängigen Verfahren kein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft entsteht.

Die Vorwagner Kreislaufwirtschaft GmbH zählt zu den bedeutenden Marktteilnehmen im Bereich der Entsorgung gefährlicher Abfälle. Neben einer eigenen C/P-Anlage verfügt das Unternehmen über eine langjährige Expertise in der Behandlung unterschiedlichster Abfallarlen. Durch gezielte intene Schulungen und kontinuierliche Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter wird diese starke Position im Markt fortlaufend gefestigt und ausgebaut.

Die Vorwagner Kreislaufwirtschaft GmbH verfügt über eine breit diversifizierte Kundonstruktur, Dio gezielte Erweiterung der Kundenhasis bleibt ein zentrales strategisches Handlungsfeld und wird – gestützt durch das massive Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr 2025 – konsequent weiterverfolgt.

Das Untenehmen arbeitet mit großen, in Österreich tätigen, Finanzinstituten zusammen. Eine Refinanzierung der aktuellen langfristigen Finanzierungen ist nicht angedacht. Die Gesellschafter unterstützen das Untenehmen im Jahr 2024 und ebenso in den Folgejahren 2025 und 2026 mit Genussrechtserklärungen.

3. Forschung und Entwicklung

Die Entsorgung gefährlicher Abfälle sowie die Weiterentwicklung der technologischen Fähigkeiten der C/P-Anlage und des Labors werden weiterhin systematisch evaluiert und gestevert.

2025 wurde mit der Anschaffung des CTX 800 von Bruker Nano die analytische Basis gezielt erweitert. Die verbesserten Analyseoptionen erhöhen dle Genauigkeil und Geschwindigkeit der Eingangs-, Zwischen- und Endkontrollen und schaffen damit zusützliche Möglichkeiten für eine optimierte Stoffstromlenkung, höhere Verwertungsquoten und eine rechtssichere Einstufung der Materialien. Auf dieser Grundlage werden Prozessparameter der C/P-Anlage laufend nachgeschärft, um Materialrückführungen zu verbessern und Verluste zu reduzieren.

Der geschlossene Kreislauf eines möglichst hohen Anteils der eingesetzten Materialien bleibt dabei unser zentrales Entwicklungsziel.

Der Geschäftsführer geht auf Basis der obigen Ausführungen, der erfreulichen Entwicklung im Bereich der direkten Kosten im Jahr 2025, der Planrechnung und der in den Jahren 2026 und 2027 positiv zu erwartenden Umsatzentwicklungen bei gleichzeitiger Kostenreduktion davon aus, dass der Fortbestand der Gesellschaft gesichert ist („Going Concern Prämisse").

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 9
Pinscort,C. Wher
VORWACN
Kreislaufgrichali GmbH
Dr. Montig အတုတီငhafts tohrer
Mail: offico@vorwagnerat

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