Inhaltsverzeichnis
Palfinger EMEA GmbH, Bergheim bei Salzburg
L A G E B E R I C H T
zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025
A.
Bericht über den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die wirtschaftliche Lage
1. Marktbericht
Die Weltwirtschaft befindet sich im Wandel. Sie ist geprägt von anhaltender geopolitischer Unsicherheit, steigender globaler Verschuldung, zunehmendem Protektionismus sowie veränderten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Eine volatile Zollpolitik in den USA, der anhaltende russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie weitere geopolitische Spannungen haben die globalen Wachstumsaussichten gedämpft. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2025 von 3,2 Prozent auf 3,0 Prozent nach unten korrigiert. Für 2026 wird ein weiterhin verhaltenes Wachstum von 3,1 Prozent prognostiziert.
In den Industrieländern zeigte sich eine weiterhin wachstumsschwache wirtschaftliche Entwicklung. Die durchschnittliche Zunahme lag bei 1,6 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent) und blieb somit unter den Erwartungen. In der europäischen Union wurde ein Zuwachs von 1,4 Prozent (Vorjahr: 1,1 Prozent) erzielt. Deutschland und Österreich erholten sich nach der Rezession im Vorjahr moderat und erreichten 0,2 Prozent bzw. 0,3 Prozent (Vorjahr: -0,5 Prozent bzw. -1,0 Prozent). Die südeuropäischen Länder entwickelten sich weiterhin solide: Spanien mit 2,9 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent) und Portugal unverändert mit 1,9 Prozent. In den Vereinigten Staaten verlangsamte sich das Wachstum auf 2,0 Prozent (Vorjahr: 2,8 Prozent), bedingt durch eine nachlassende Binnenkonjunktur und anhaltende handelspolitische Unsicherheiten.
Die Schwellen- und Entwicklungsländer trugen auch im Berichtsjahr 2025 maßgeblich zum globalen Wachstum bei und erzielten eine durchschnittliche Zunahme von 4,2 Prozent (Vorjahr: 4,3 Prozent). Besonders hervorzuheben ist Indien, das mit 6,6 Prozent (Vorjahr: 6,5 Prozent) seine Rolle als Wachstumstreiber festigte. Auch China entwickelte sich mit 4,8 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent) solide, wenn auch leicht abgeschwächt durch eine verhaltene Binnennachfrage und die anhaltende Immobilienkrise.
Volatile US-Zollpolitik
Die USA verschärften im Jahr 2025 ihre Zollpolitik deutlich. Die im März eingeführten Maßnahmen wurden im Verlauf des Jahres mehrfach erweitert und angepasst. Hohe Importzölle wurden auf eine breite Palette von Produkten verhängt – insbesondere auf Stahl, Aluminium, aber auch auf Fahrzeuge, Maschinen und elektronische Komponenten. Diese Maßnahmen führten vorübergehend zu Spannungen im Welthandel und in der Folge zu einer Senkung der globalen Wachstumserwartungen des IWF sowie der OECD. Im Sommer 2025 wurden einige der Zollerhöhungen im Zuge neuer Handelsabkommen und politischer Anpassungen entschärft, was zu einer leichten Aufwärtskorrektur der Prognose führte.
Die Unsicherheit blieb jedoch hoch, da die US-Zollpolitik zunehmend unvorhersehbar wurde und Investitionen, den internationalen Handel sowie globale Lieferketten belastete. Kurzfristig wirkten die Zölle in den USA leicht inflationstreibend, da die gestiegenen Importkosten zumindest teilweise auf die Verbraucherpreise übergingen.
Devisen, Inflation und Rohstoffe
Die globale Geschäftstätigkeit von PALFINGER führt zu Zahlungsströmen in verschiedenen Währungen. Die wesentlichste Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung von PALFINGER geht, neben dem Euro, vom amerikanische US-Dollar (USD) aus. Zu Jahresbeginn 2025 notierte der Euro bei etwa 1,03 USD. Ab März verlor der US-Dollar sukzessive an Wert und der Wechselkurs erreichte im Juni einen Höchstwert von 1,18 USD. Im zweiten Halbjahr stabilisierte sich der Kurs bei etwa 1,17 USD, was einem Anstieg von rund 13,6 Prozent gegenüber dem Jahresanfang entspricht.
Die globale Inflation verringerte sich von 5,8 Prozent im Jahr 2024 auf 4,2 Prozent im Berichtsjahr 2025. In der Eurozone sank die Inflationsrate auf 2,1 Prozent (2024: 2,4 Prozent) und bewegte sich damit nahe dem Zielwert der Europäischen Zentralbank. In Österreich hingegen stieg die Inflationsrate um 0,7 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent (2024: 2,9 Prozent) und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt des Euroraums. Für das Jahr 2026 wird eine globale Inflation von 3,7 Prozent prognostiziert.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins 2025 in mehreren Schritten von 3,15 auf 2,15 Prozent gesenkt. Auch die US-Notenbank (Federal Reserve, FED) nahm aufgrund der schwächeren wirtschaftlichen Daten erste Zinssenkungen vor, das Zinsniveau wurde auf 3,75 bis 4,0 Prozent herabgesetzt.
Stahl ist der wichtigste Rohstoff für PALFINGER. Während der Preis für das Metall im letzten Jahr von 760 EUR auf 550 EUR pro Tonne kontinuierlich sank, war der Stahlmarkt im Berichtsjahr durch eine hohe Volatilität geprägt. Im Jahresverlauf schwankten die Preise zwischen 535 und 655 EUR pro Tonne. Zum Jahresende hin lag das Preisniveau bei etwa 615 EUR pro Tonne.
2. Geschäftsverlauf
Das weltweite PALFINGER Vertriebs- und Servicepartnernetz in über 130 Ländern mit rund 200 Generalimporteuren und unabhängigen Händlern sowie mehr als 5.000 Servicezentren bestätigte auch im Geschäftsjahr 2025 seine Funktion als krisenresistente und solide Grundlage für stabiles Wachstum. Die globale Organisation konnte sich erneut rasch an veränderte Marktbedingungen und geopolitische Herausforderungen anpassen und bewährte sich damit als tragende Säule der Unternehmensstrategie.
In der EMEA-Region erfolgt der Vertrieb weiterhin über ein dichtes Netzwerk aus Distributoren und Händlern, von denen die Mehrheit als exklusive PALFINGER-Partner in unabhängigem Besitz agiert. In Deutschland, Spanien, Portugal, Dänemark und Schweden wird der Vertrieb direkt durch PALFINGER betrieben, ebenso in ausgewählten Produktlinien über OEM-Kooperationen und Key Accounts.
Trotz eines insgesamt herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes – geprägt durch eine nach wie vor schwache Baukonjunktur in Zentraleuropa, Stagnation in Deutschland und Österreich sowie weiteren Kernmärkten – gelang es PALFINGER, die Widerstandsfähigkeit
des EMEA-Vertriebsnetzes durch gezielte Investitionen und strukturierte Netzwerkoptimierungen weiter zu festigen.
Neben Impulsen durch Infrastrukturprogramme der öffentlichen Hand, konnte die Nachfrageschwäche in Zentral- und Westeuropa durch Wachstum vor allem im Mittleren Osten kompensiert werden. Sämtliche Produktlinien weisen Umsatzanstiege gegenüber dem Vorjahr aus - die Umsatzerlöse konnten demnach um ca. 5,4% gesteigert werden.
Der Servicebereich entwickelte sich weiterhin positiv und verzeichnete überproportionales Wachstum. Die Ersatzteilstrategie mit mehreren Regionallagern, um sämtliche Ersatzteilbedarfe in Europa schnellstmöglich bedienen zu können, konnte den Servicegrad weiter erhöhen und ist ein Kerntreiber für die erfolgreiche Entwicklung. Die kontinuierliche Ausrollung des E-Commerce Shops, um den Bestellprozess zu optimieren, hat weiters zum Erfolg beigetragen.
Die Ausweitung des Refurbishment- und Feldservice-Geschäftes trug zur Stärkung des After-Sales-Segments maßgeblich bei. Das Programm zur Etablierung von Wartungs- und Reparaturverträgen in den Kernmärkten wird laufend ausgebaut, ebenso das PALFINGER Lubricants Programm. Durch die Integration der Telematiklösung „PALFINGER Connected“ können Wartungsereignisse zunehmend planbar gestaltet werden, was für unsere Kunden deutliche Kostenvorteile sowie eine höhere Maschinenverfügbarkeit gewährleistet. Zusätzlich sorgt das Oil-Monitoring-System für nachhaltige Reduktion von Altölmengen und leistet damit einen Beitrag zum Umweltschutz.
Die Auftragseingänge haben sich nach zwei schwachen Jahren in Folge im laufenden Geschäftsjahr wieder deutlich erholt und führten zu einem Anstieg des Auftragsstandes der Palfinger EMEA GmbH. Gegen Ende des ersten Halbjahres wurde deshalb mit einer Erhöhung der Produktionskapazitäten bei unseren Zulieferwerken gestartet, welche im vierten Quartal auf dem gewünschten Niveau ist.
Die neu eingeführte Sales & Service Organisation mit dem Lead Area Sales Manager- Konzept hat sich im Jahr 2025 endgültig etabliert und erwies sich als leistungsstarker Treiber für Kundenzentrierung, Effizienz und Wissenstransfer. Durch die produktlinienübergreifende Betreuung der Händler konnten Synergien in Absatzplanung und Forderungsmanagement realisiert werden. Das langjährig aufgebaute Markt- und Produkt-Know-how der Vertriebsorganisation wird nun gezielter in die strategische Steuerung und die Entwicklung zukünftiger Lösungen eingebracht.
Neben dem Fokus auf die Generierung von neuen Kundenaufträgen, stand im laufenden Geschäftsjahr auch eine weitere Reduktion des Working Capitalssowie die Steigerung des Free Cashflows im Mittelpunkt. Neben einer Reduktion der Lagerbestände von PalDrive- Fahrzeugen (schlüsselfertige, bereits auf LKW aufgebaute Palfinger Krane und Hakengeräte) auf das Zielniveau, sind auch die Days Sales Outstanding auf einem exzellenten Niveau. Die PALFINGER EMEA GmbH leistetsomit einen erheblichen Anteil an der Verbesserung der Liquidität und Stärkung der finanziellen Basis von PALFINGER.
Eine solide finanzielle Unternehmensbasis, die Produktqualität, laufende Innovationen, hervorragende Mitarbeiter, das starke Service- und Händlernetzwerk sowie schlanke Prozesse erweisen sich in Summe abermals als enormer Wettbewerbsvorteil im Vergleich zu den Mitbewerbern. Auch die selektive Wertschöpfungstiefe der PALFINGER Gruppe
bleibt ein wesentlicher Baustein, um die Lieferzeit zu unseren Kunden möglichst niedrig zu halten.
3. Zweigniederlassungen
Zum 31. Dezember 2025 hatte die Palfinger EMEA GmbH keine Zweigniederlassungen.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Geschäftsergebnis, Ertragslage
| TEUR | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 609.520 | 650.731 |
| Betriebserfolg | 61.990 | 73.520 |
| Umsatzrentabilität vom Betriebserfolg | 10,17% | 11,30% |
| Finanzerfolg | 23.329 | 52.846 |
| Ergebnis vor Steuern | 85.319 | 126.367 |
| Jahresüberschuss | 73.443 | 113.074 |
Finanzlage
| TEUR | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Fiktive Schuldentilgungsdauer in Jahren *) | 5,0 | 2,2 |
| Netto-Umlaufvermögen (Working Capital) | -180.603 | -80.630 |
| Nettoverschuldung (FK-UV) | 288.422 | 187.884 |
*) Intercompany-Verbindlichkeiten werden mit den Intercompany-Forderungen saldiert.
Cashflow-Berechnung
| TEUR | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Netto-Geldfluss aus lfd. Geschäftstätigkeit | 93.619 | 58.671 |
| Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit | 17.265 | 49.267 |
| Netto-Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit | -110.859 | -107.934 |
| Veränderung Finanzmittel | 25 | 4 |
Vermögenslage
| TEUR | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| AKTIVA | 477.574 | 488.656 |
| Eigenkapital | 102.628 | 215.701 |
| Eigenkapitalquote | 21,49% | 44,14% |
| PASSIVA | 477.574 | 488.656 |
Anlagevermögen - Investitionen
| TEUR | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 17 | 0 |
| Sachanlagen | 84 | 1.021 |
| Finanzanlagen | 28.288 | 16.168 |
| Summe der Investitionen | 28.389 | 17.189 |
5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren
In der Palfinger EMEA GmbH werden zur Steuerung des Unternehmens bereichsspezifische nicht finanzielle Leistungsindikatoren verwendet. Dies betrifft vor allem den Hauptbereich Sales & Service (z. B.: Liefertreue, Kundenzufriedenheit, Rabattentwicklung, Garantiefälle). Übergeordnet finden vor allem die Kennzahlen zur Personalentwicklung betreffend Mitarbeiterstand sowie Fortbildung Verwendung. Die Entwicklung des Know-hows der Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildung hat bei der Palfinger EMEA GmbH höchste Priorität, die Anzahl der durchschnittlichen Mitarbeiter sowie die Fortbildungskosten für Personal stellen sich in der Palfinger EMEA GmbH wie folgt dar:
| Headcount | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Arbeiter | 18 | 165 |
| Angestellte | 225 | 287 |
| Summe Personalstand | 243 | 452 |
| Ausgaben für Fortbildung in TEUR | 212 | 350 |
Umweltbelange
Die Palfinger Gruppe ist sich bewusst, dass ihre Tätigkeiten als produzierendes Unternehmen große Auswirkungen auf die Umwelt haben.
Dabei sieht sie sich einer Reihe von Herausforderungen gegenüber. Darunter
• die effiziente Nutzung der Ressourcen • die Steigerung der Energieeffizienz • sowie die Verringerung von CO2-Emissionen im Sinne des Klimaschutzes.
Die Group Policy Energiemanagement sowie die Group Policy Umweltschutz definieren in der Palfinger Gruppe unter anderem die Ausrollung globaler Programme (HSE- Aktionsplan) mit globalen Zielen. Mit Fokus Energieeffizienz und CO2-Reduktion wurden 2025 folgende Ziele ausgerollt:
• Umsetzung von Effizienzmaßnahmen zur Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs im Umfang von mindestens 1,5% des absoluten Vorjahresverbrauchs • Umsetzung von Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen im Umfang von mindestens 1% des absoluten Vorjahreswerts
Weiterführende Maßnahmen der PALFINGER GRUPPE betreffend Umweltbelange sind seitens des Konzerns angeführt und erläutert. Im Geschäftsbericht des Konzerns ist jährlich die Nachhaltigkeitsberichterstattung integriert.
Arbeitnehmerbelange
Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter
PALFINGER legt höchsten Wert auf die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeitenden. In der GPO (Global PALFINGER Organization) ist das globale Gesundheitsprogramm PALfit in der Global Function Human Resources verankert, während die übrigen Sicherheitsthemen im Bereich HSE in der Global Function Operations verankert sind. Das Management von Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzaspekten bei PALFINGER wird nach ISO 45001 (OHSAS 18001) und den entsprechenden Zertifizierungen geregelt. 2025 arbeiteten 41 Prozent exklusive CIS (2024: 39 Prozent) der Mitarbeitenden im Konzern an Standorten mit einer ISO 45001 Zertifizierung.
Im Bereich Sicherheit hat sich PALFINGER das Ziel gesetzt, arbeitsbedingte Unfälle mit Verletzungen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Steuerung erfolgt anhand der Total Recordable Injury Rate (TRIR), arbeitsbedingte Unfälle mit Verletzungen werden pro 1 Million Arbeitsstunden gemessen. Für das Jahr 2028 wurde der Konzern-Zielwert der TRIR mit 8,5 definiert.
Bei Arbeitsbeginn erhalten Mitarbeitende im Zuge der allgemeinen Einschulung eine dokumentierte Sicherheitsunterweisung über Gefahren und Risiken am Arbeitsplatz.
Diese Sicherheitsunterweisungen werden in regelmäßigen Abständen, bei Änderung von Verfahren und Arbeitsplätzen sowie anlassbezogen, z.B. bei Unfällen, wiederholt.
Derzeit verfügt PALFINGER über ca. 1.240 Online-Sicherheitsvideos und Sicherheitsunterweisungen in 15 Sprachen, die von allen Standorten und Mitarbeitenden jederzeit bedarfsgerecht abgerufen werden können. Eine Festlegung, welche Trainings für Mitarbeitende verpflichtend oder freiwillig sind, erfolgt durch die Standorte aufgrund der Tätigkeiten bzw. Gefährdungen.
Bei den regelmäßigen Arbeitssicherheits-Ausschuss-Sitzungen werden Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmediziner und der Betriebsrat beigezogen, um die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten und deren Beteiligung sicherzustellen.
Eine gruppenweite Health Management Policy regelt den Umfang der arbeitsmedizinischen Betreuung abhängig von der Anzahl der Mitarbeitenden an den Standorten und definiert den Leistungskatalog sowie die Einsatzzeiten. Damit ist gewährleistet, dass weltweit für alle PALFINGER Mitarbeitende eine standardisierte und von nationalen gesetzlichen Vorgaben unabhängig laufende arbeitsmedizinische Betreuung gesichert ist.
Qualifizierte & vielfältige Mitarbeiter:innen
Das Gewinnen und Halten von Experten/Talenten sowie Aus- und Weiterbildung sind für PALFINGER wichtige Aspekte. Die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeitender, vor allem in technischen Berufen wie Schweißer, ist weltweit eine Herausforderung. Demnach spielen Fluktuation sowie Beschäftigungsstruktur eine wesentliche Rolle.
PALFINGER hat sich grundsätzlich gruppenweit zum Ziel gesetzt, die freiwillige Fluktuation im rollierenden Durchschnitt der letzten zwölf Monate bei unter 6 Prozent zu halten.
Um Mitarbeitende langfristig zu halten und neue Talente zu gewinnen, setzt PALFINGER auf Mitarbeiterentwicklung und umfassende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Dazu werden im Rahmen eines global standardisierten Performance & Development Review (PDR) Prozess neben Jahreszielen auch individuelle Entwicklungsziele vereinbart und deren Umsetzung am Ende des Jahres evaluiert.
Die Einführung eines globalen Learning Management System schafft den Rahmen für digitales Lernen, erfordert allerdings auch einheitliche und standardisierte Prozesse. Als technische Grundlage unterstützt das globale Learning Management System dabei alle Lern- und Entwicklungsmaßnahmen in einer Systemumgebung. Eine Plattform unterstützt das Verwalten, Konzipieren und Dokumentieren von Schulungsmaßnahmen innerhalb der PALFINGER Gruppe. Darüber können die folgenden Schulungen angeboten werden:
• Präsenzschulungen • Webinare (Schulungen in virtuellen Kursräumen) • E-Learning Angebote (digitale Inhalte zum selbstständigen Lernen)
Umfassenderen Weiterbildungsmaßnahmen erfolgen in Abstimmung mit der jeweiligen Führungskraft. Zudem gibt es maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte. Die Möglichkeit des mobilen Arbeitens ermöglichen ein höheres Maß an Flexibilität für Mitarbeiter und trägt so zu einer besseren Work-Life-Balance bei.
Besonderen Wert legt PALFINGER auf die Lehrlingsausbildung sowohl in als auch außerhalb von Österreich. PALFINGER bietet an seinen Ausbildungsstandorten sowie am Campus Lengau technische Weiterbildungen für seine Mitarbeitenden an. Um die Erfolgsgeschichte der PALFINGER-Lehrlingsausbildung fortzuschreiben, soll die Zahl der Lehrlinge deutlich erhöht werden. Weiters wurde in Österreich das Ausbildungsprogramm „Study and Work“ ins Leben gerufen, welches Mitarbeitern ermöglicht, neben der beruflichen Tätigkeit eine akademische Ausbildung zu absolvieren.
Eine bereits im Sommer 2024 geschaffene Einheit innerhalb der europäischen HR- Organisation fokussiert sich weiter fortlaufend darauf den Großteil der offenen Positionen an den europäischen Standorten effizient zu besetzen. Der Bereich Talent Acquisition konzentriert sich vordergründig auf Recruiting und setzt dabei auf innovative
digitale Tools, insbesondere für Active Sourcing. So können gezielt und effektiv die besten Talente am Markt angesprochen werden.
PALFINGER sucht für jede Position die passende Person. Dabei spielen Diversität und Chancengleichheit eine wesentliche Rolle. Die Mitarbeitenden von PALFINGER sind entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Daher fördert PALFINGER ein Arbeitsumfeld, das berufliche und persönliche Weiterentwicklung ermöglicht. Das Unternehmen ist bestrebt Talente und qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen und bietet Entwicklungsmöglichkeiten sowie Karrierepfade, indem es Fachwissen aufbaut und erhält. PALFINGER ist bestrebt attraktive Arbeitsmöglichkeiten anzubieten und unterstützt die Gestaltung des eigenen Arbeitsumfeldes sowie langfristige Zukunftsperspektiven. Um allen Bewerbenden gleiche Chancen zu bieten, basiert der Rekrutierungsprozess auf Transparenz, Kommunikation, Fair Play, Vielfalt, Qualität und Vertraulichkeit.
PALFINGER bekennt sich zu messbaren Diversitätszielen und beobachtet die entsprechenden Kennzahlen. Ziel ist die Angleichung des Frauenanteils im Top- Management (Global Management Team) an den allgemeinen Frauenanteil in der PALFINGER Gruppe.
B.
Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Nach einem schwierigen Jahr 2025 mit solidem Wachstum rechnet PALFINGER im Geschäftsjahr 2026 weiterhin mit volatilen Marktbedingungen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben von den anhaltenden geopolitischen Konflikten und den anhaltend hohen Finanzierungskosten in Europa beeinflusst. Das Marktumfeld ist durch eine hohe Sparneigung, eine Stagnation in der Bauindustrie sowie eine niedrige Investitionsbereitschaft der Kunden bei gleichzeitig hohen Finanzierungskosten und niedrigen Wachstumserwartungen für die nächsten Jahre sehr kompetitiv und preissensibel. Dennoch wird eine leichte Verbesserung der Investitionsdynamik in den europäischen Kernmärkten erwartet.
Die Auftragslage und die Lieferzeiten befinden sich mit Jahresende 2025 auf dem gewünschten Niveau. PALFINGER rechnet vor allem mit höheren Auftragseingängen in Zentral- und Westeuropa, welche mit einem stabilen Wachstum in den restlichen Regionen zu einer weiteren Erholung bei den Umsatzerlösen führen wird. Aktivitäten und Investitionen im After-Sales-Bereich sollen das Umsatzwachstum weiter unterstützen.
Regionsübergreifend wird mit konstanten Marktanteilen in allen Geschäftsbereichen gerechnet. In einzelnen Produktlinien wird aufgrund von Produktneueinführungen und technologischen Weiterentwicklungen eine Ausweitung der Marktposition erwartet. Die Region EMEA dürfte sich weiterhin auf hohem, stabilem Niveau entwickeln.
Die neue PALFINGER Strategie 2030+ unter dem Leitsatz „REACH HIGHER“ hat das Ziel den Unternehmenswert und den Wert für alle Stakeholder langfristig zu steigern. Dabei stehen drei strategische Ausrichtungen im Mittelpunkt:
- „LIFTING CUSTOMER VALUE“ – Aus den Bedürfnissen der Kunden entstehen nahtlos integrierte Lösungen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Kundenorientierung, tiefes Verständnis ihrer Anforderungen und nutzungsoptimierte Lösungen bilden die Grundlage, um messbaren Mehrwert zu schaffen. - „BALANCED PROFITABLE GROWTH“ – Durch das breite Produktportfolio und den starken regionalen Footprint verfolgt PALFINGER ein ausgewogenes, profitables Wachstum. Investitionen erfolgen gezielt auf Basis der unterschiedlichen Marktpotenziale, um Erträge regional und produktseitig zu stabilisieren. - „EXECUTION EXCELLENCE“ – Fokus auf Effizienz und Spitzenleistung über alle Unternehmensfunktionen hinweg. Standardisierte Systeme, schlanke Strukturen, umfassende Digitalisierungsinitiativen und ein hochqualifiziertes, diversifiziertes Team sichern die operative Exzellenz.
Diese drei strategischen Ausrichtungen stärken PALFINGERs Position als Technologieführer und Marktführer, fördern Kundennähe und Qualität, steigern Produktivität und Liefertreue und erhöhen gleichzeitig Resilienz, Marktkapitalisierung und Arbeitgeberattraktivität.
Im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung verbindet PALFINGER physische und digitale Komponenten zu integrierten Systemlösungen: Kunden erhalten Maschinen, Software und Service aus einer Hand. Damit schafft PALFINGER intelligente, vernetzte Maschinenumgebungen, die sowohl Produktivität als auch Wirtschaftlichkeit steigern. Das Unternehmen baut seine Position als innovativer Anbieter von kompletten Hebe-, Transport- und Servicelösungen weiter aus und sieht sich für die kommenden Jahre robust und zukunftsorientiert aufgestellt.
2. Risikomanagementsystem
Das PALFINGER Risikomanagement dient der frühzeitigen und umfassenden Identifikation, Bewertung und Überwachung von Risiken innerhalb der PALFINGER Gruppe sowie der Sicherstellung der Definition und Implementierung entsprechender Mitigationsmaßnahmen. Das Risikomanagement unterstützt die Erreichung strategischer sowie operativer Ziele, steuert und koordiniert den Risikomanagementprozess und berichtet direkt an den Vorstand. Der Prozess ist in einer gruppenweit gültigen Konzernrichtlinie dokumentiert.
Risikoidentifikation
Als Risiko versteht PALFINGER die Möglichkeit einer positiven oder negativen Abweichung von geplanten Ergebnissen. Alle wesentlichen strategischen und operativen Risiken werden zwischen dem Risikomanagement, dem verantwortlichen Management und Experten besprochen. Die identifizierten Risken werden in einem standardisierten Katalog dokumentiert.
Risikobewertung
Die Bewertung der Risiken erfolgt im Austausch mit den globalen und zentralen Functions sowie Experten der jeweiligen Bereiche. Die Bewertungsdimensionen umfassen die mögliche finanzielle Auswirkung auf das Konzern-EBIT sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit. Auf dieser Basis wird die Relevanz einzelner Risiken für die PALFINGER Gruppe ermittelt.
Risikoreporting
Die Risikoposition des Konzerns wird dem Management als Teil des Planungsprozesses berichtet. Vorstand und Aufsichtsrat werden regelmäßig über die wesentlichen Risiken der Gruppe informiert.
Risikosteuerung und Überwachung
Die Entscheidung über Mitigation oder Akzeptanz basiert auf betriebswirtschaftlichen Überlegungen unter Einbeziehung des für PALFINGER ermittelten Gesamtrisikos bzw. der Auswirkungen auf die langfristige Marktposition. Das verantwortliche Management definiert gemeinsam mit dem Risikomanagement die notwendigen Mitigationsmaßnahmen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird durch ein zentrales Monitoring laufend verfolgt.
Risikoposition
Die Risikoposition ist von der Unsicherheit hinsichtlich der weiteren globalen Konjunkturentwicklung und anhaltenden geopolitischen Konflikten geprägt. Im Jahr 2025 erholte sich der Markt in EMEA, was zu einem steigenden Auftragseingang und einem Kapazitätsausbau in den regionalen Werken führte, während NAM aufgrund von Zollvolatilität und CIS infolge wirtschaftlicher Abschwächung gegenläufige Entwicklungen verzeichneten. Zur Risikominimierung werden Strukturkosten stringent gesteuert und zusätzliche Vertriebsmaßnahmen gesetzt. Langfristig führt die Erschließung von Wachstumsmärkten zur Risikomitigation durch geografische Diversifikation.
Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stellen PALFINGER weiterhin vor erhebliche Herausforderungen. Es ist nach wie vor schwierig, dass weitere Verhalten der russischen Regierung gegenüber ausländischen Investoren einzuschätzen. Nach Enteignungen ausländischer Investoren bzw. Zwangsverkäufen in strategischen Bereichen ist es nicht ausgeschlossen, dass es zur breiteren Anwendung solcher Maßnahmen kommt. Darüber hinaus besteht das Risiko einer Entkonsolidierung aufgrund einer Änderung der herrschenden Meinung der Fachexperten zur Vollkonsolidierung russischer Tochterunternehmen. Außerdem besteht aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation in Russland im Jahr 2026 das Risiko von Liquiditätsengpässen, was zu einer möglichen Illiquidität von russischen Tochtergesellschaften führen könnte.
Ein weiteres geopolitisches Risiko besteht in Hinblick auf das Verhältnis zwischen China und Taiwan. Dieses könnte insbesondere im Bereich der Elektronikkomponenten potenzielle Auswirkungen auf globale Lieferketten haben. Zudem können die anhaltenden Konflikte im Mittleren Osten ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf die globalen Lieferketten haben, insbesondere auf die Schifffahrt und den damit verbundenen Transportwegen.
Die umfassenden neuen Zölle der US-Regierung seit März 2025 betreffen auch PALFINGER. Die Zolltarife beeinflussen sowohl die globalen Lieferketten als auch die Absatzmöglichkeiten und erfordern entsprechende operative Anpassungen. Dem Risiko wird durch eine Reihe von Maßnahmen entgegengewirkt, wie etwa Preiserhöhungen, kurzfristige Lieferstopps, sowie die Nutzung bestehender Freihandelsabkommen. Zur Risikominderung trägt überdies das Produktionsprinzip „in der Region für die Region“ bei. Die Zolltarife können sich auch im Jahr 2026 auf Lieferketten sowie Absatzmöglichkeiten auswirken. Es besteht weiterhin das Risiko, dass es wieder zu höheren oder zusätzlichen Zöllen kommt bzw. Freihandelsabkommen aufgekündigt werden.
Für PALFINGER ist es essenziell, die Wettbewerbsfähigkeit des Produktportfolios auch künftig zu gewährleisten. Es besteht das Risiko, bei einzelnen Produkten bzw. Produktlinien den Vorsprung auf den Mitbewerb einzubüßen oder im Preis-Leistungs- Verhältnis zurückzufallen. Maßnahmen wie der standardisierte Entwicklungsprozess, ein klares Strategie Programm (Customer Centric Technology & Market Leader) und signifikante Investitionen in Forschung und Entwicklung wirken dem Risiko entgegen. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden stellt ein weiteres strategisches Risiko dar, welches sich mittel- bis langfristig negativ auswirken kann.
Die im Zuge des Enterprise-Risk-Management-Prozesses identifizierten und bewerteten Risiken werden in folgende Kategorien zusammengefasst: Politik, Wirtschaft, Soziales, Technologie, Umwelt, Recht sowie interne Risiken.
Risiken der Nachhaltigkeit werden im Prozess und im Reporting miteinbezogen, um sicherzustellen, dass Klima- und Umweltschutz, sozial- und arbeitsrechtliche Belange, Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption systematisch berücksichtigt und deren Auswirkungen in der gesamthaften Risikoposition erfasst werden. Im Zuge des Risikomanagementprozesses wurden auch Implikationen in den Einzelrisiken berücksichtigt, welche aus dem Klimawandel resultieren. Infolge der Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) werden auch Langfrist-Risiken erhoben, die über den Zeitraum der strategischen Finanzplanung hinausreichen.
Bericht über die Forschung und Entwicklung
C. Die Palfinger EMEA GmbH stellt primär eine Sales & Service-Gesellschaft samt Holdingund Management-Funktionen dar, welche sukzessive ausgebaut wird. Daher fallen keine Kosten für Forschung und Entwicklung an.
Bericht über IKS und RMS im Hinblick auf Rechnungslegungsprozesse
D. Das interne Kontrollsystem ist ein integraler Bestandteil des unternehmensweiten Risikomanagements bei PALFINGER. Es stellt die Gesamtheit aller organisatorischen Grundsätze, Maßnahmen und Kontrollen im Unternehmen dar, um die Einhaltung von Richtlinien und die Abwehr von Fehlern und Schäden, die durch eigenes Personal oder Dritte verursacht werden können, zu gewährleisten.
a) Kontrollumfeld
In der Konzernzentrale ist die global zuständige Abteilung für Group Accounting eingerichtet. Sie verantwortet die Rechnungslegung im Konzern, setzt konzernweite Standards und Gruppenrichtlinien fest und unterstützt die lokale Geschäftsführung. Zusätzlich ist Global Controlling & Regional für das monatliche finanzielle Reporting der Einzelgesellschaften zuständig. Parallel dazu definiert der Code of Conduct die wichtigsten ethischen und moralischen Leitlinien und Werte von PALFINGER. Er ist von den Mitarbeitern, Lieferanten, Händlern und Geschäftspartnern verpflichtend einzuhalten.
b) Kontrollmaßnahmen
Das PALFINGER Internal Control System (P-ics) umfasst ein quartalsweises Reporting rechnungslegungsrelevanter Kontrollen in allen Gesellschaften und Prozessen. Damit werden die Effektivität des operativen Geschäfts sowie die Befolgung interner wie auch externer Vorschriften und Gesetze gesichert, zusätzlich erhöht es die Zuverlässigkeit der Buchhaltungssysteme und der Finanzberichterstattung. In den internen IT-Systemen sind die IKS-Grundsätze wie z.B. eine angemessene Vergabe von Benutzerzugriffsrechten berücksichtigt. Der Zugang zu sensiblen Daten wird auf jene Gruppe von Mitarbeitern, die diese Daten zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen, beschränkt (Minor-Rights-Prinzip). Direkt im System eingerichtete automatisierte Geschäftsprozesskontrollen gewährleisten die Ordnungsmäßigkeit dieser IT-Systeme.
c) Information und Kommunikation
Das IFRS-Konzernhandbuch legt einheitliche Regelungen zur Erfassung, Buchung und Bilanzierung von Geschäftsfällen im Rahmen der Erstellung von Jahresabschlüssen fest. Damit ist die Umsetzung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß IFRS-Standards im Konzern gesichert. Das Konzernhandbuch wird laufend durch Controlling & Accounting aktualisiert und ist von den einzelnen Konzerngesellschaften eigenständig anzuwenden und umzusetzen.
Die konzerneinheitlichen Gruppenrichtlinien reduzieren die Risiken der Geschäftsprozesse – von der Beschaffung bis zur Zahlung – auf ein Minimum. Sie schreiben Maßnahmen und Regeln zur Risikovermeidung vor wie das Vier- Augenprinzip und Funktionstrennungen, um das Risiko von Fehlern und Schäden durch eigenes Personal oder Dritte zu minimieren.
d) Überwachung
Internal Audit überwacht die Einhaltung der Gruppenrichtlinien und die Implementierung der internen Kontrollen. Basierend auf dem von Aufsichtsrat der PALFINGER AG genehmigten Audit Plan führt Internal Audit regelmäßig Ad-hoc- Prüfungen durch. Die Ergebnisse der Prüfungen werden an den Vorstand und den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats der PALFINGER AG berichtet. PALFINGER arbeitet kontinuierlich daran, die Wirksamkeit, Effizienz und Genauigkeit des gesamten Systems zu verbessern.
Palfinger EMEA GmbH, Bergheim bei Salzburg
Durch das enge Zusammenspiel zwischen Controlling und dem Rechnungswesen werden laufend Ist-Vergleiche durchgeführt, und es besteht eine gegenseitige Kontrolle und Abstimmung. Die Informationen des internen und externen Rechnungswesens basieren auf derselben Datenbasis und werden monatlich für das Berichtswesen abgestimmt.
Bergheim bei Salzburg, am 30. Jänner 2026
Die Geschäftsführung
Dr. Felix Strohbichler Gerhard Sturm
Dipl.-Ing. (FH) Gottffied Rumpl
Mag. Andreas Strobi -