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Lagebericht 2024/25

LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs Aktiengesellschaft

Original-PDF

Stichtag 30. Sep. 2025 · Eingereicht am 02. Apr. 2026

Inhaltsverzeichnis

Der vorliegende Jahresabschluss der LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG (in weiterer Folge LLI AG) wurde nach den Vorschriften des UGB erstellt. Die LLI AG erstellt zudem einen Konzernabschluss nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS).

GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Die LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG (LLI) versteht sich als traditionsreiche Konzern-Holdinggesellschaft mit Kerngeschäft im Nahrungs- und Genussmittelsektor in Zentral- und Osteuropa – mit einer starken Verankerung in Österreich. Die wesentlichen Bereiche des LLI-Konzerns umfassen einerseits die Gesellschaften der GoodMills Gruppe im Segment Mehl & Mühle und andererseits die Gesellschaften der cafe+co Gruppe im Segment Vending. Ihr landwirtschaftliches Portfolio ergänzt die LLI mit Minderheitsbeteiligungen an der BayWa AG, AGRANA Beteiligungs-AG und Südzucker AG, die im Segment Sonstige zusammengefasst sind.

Das Kerngeschäft der GoodMills Gruppe (GoodMills Group GmbH und deren Tochtergesellschaften) ist die Erzeugung von Mehlen und Mahlprodukten, sowie weiteren Ingredients für Bäckereien, Industrie und Lebensmitteleinzelhandel. Als führendes Mühlenunternehmen in Zentral- und Osteuropa umfasst die GoodMills Gruppe sieben Länderorganisationen mit insgesamt 24 Mühlen in Osterreich, Deutschland, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Dabei definiert sich die GoodMills Gruppe mit ihren Know-How-starken Getreidemahlerzeugnissen sowohl als wichtiger Partner im B2B-Bereich als auch als dominierender Player bei Markenmehlen in Zentral- und Osteuropa. Zu den Markenmehlen zählen neben den Traditionsmarken Fini’s Feinstes, Farina und Eselmehl in Osterreich, u.a. Aurora und Rosenmehl in Deutschland oder Basia in Polen. In Deutschland ist die GoodMills Gruppe zudem Marktführer im B2C-Bereich bei Hülsenfrüchten. Mit der GoodMills Innovation GmbH positioniert sich die Mühlen-Gruppe außerdem in einem strategisch wichtigen Geschäftsbereich, der sich mit Hilfe modernster Technologien und innovativer Forschung auf die Funktionalisierung von Spezialprodukten auf Getreidebasis fokussiert. Die GoodMills Gruppe folgt damit weiter dem Nachhaltigkeitstrend und richtet stetig mehr Fokus in Richtung pflanzlich basierter Ernährung.

Die cafe+co Gruppe (cafe+co International Holding GmbH und deren Tochtergesellschaften) hat sich mit ihren 11 (Vorjahr: 13) operativen Tochtergesellschaften in Osterreich sowie in Zentral- und Osteuropa als Marktführer im Vendingbereich etabliert. Die cafe+co-Gruppe ist neben Osterreich, in Tschechien, Ungarn, Slowenien, Deutschland, Polen, Serbien sowie in der Slowakei vertreten. Die cafe+co-Gruppe bietet maßgeschneiderte Lösungen für die optimale Pausenversorgung. Die Unternehmensgruppe versteht sich als Dienstleister im Bereich Heiß- und Kaltgetränke sowie Snacks für Kunden aus den Bereichen Industrie und Büro, dem öffentlichen Sektor, Gastronomie und Hotellerie. Dafür bietet die cafe+co-Gruppe Automaten, Wasserspender, den Betrieb und das Service von Espresso-Maschinen, Premium-Kaffee für die Gastronomie und Selbstbedienungs-Shops an. Sie stelt ihre Dienstleistungen in uneingeschränkter Qualität für die optimale Kundenverpflegung zur Verfügung. Das Segment Sonstige enthält zum Bilanzstichtag die Minderheitsbeteiligungen an der AGRANA Beteiligungs-AG, Wien (10,2%), an der Südzucker AG, Mannheim (2,2%) und an der BayWa Aktiengesell-

schaft, München (15,5%). Die Konsolidierung der Gesellschaften im Segment Sonstige in den Konzernabschluss der LLI AG erfolgt nach der Equity-Methode, ihr Ergebnisbeitrag wird im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die AGRANA Beteiligungs-AG (AGRANA) ist ein weltweit tätiger, industrieller Veredler agrarischer Rohstoffe zu hochwertigen Lebensmitteln. Im Portfolio sind eine Vielzahl von Vorprodukten für die weiterverarbeitende Nahrungsmittelindustrie sowie für technische Anwendungen in den Segmenten Zucker, Stärke und Frucht. AGRANA ist eines der führenden Zuckerunternehmen mit zehn Standorten in Zentral-, Ost- und Südosteuropa, deren Produktpalette vom Markenzucker über klassischen Industriezucker bis hin zu Futter- und Düngemitteln reicht. Im Segment Stärke werden aus den Rohstoffen Mais, Kartoffeln und Weizen hochwertige Stärkeprodukte für eine Vielzahl von Anwendungen in den unterschiedlichsten Industrien, wie beispielsweise Lebensmittelzutaten, Kosmetik- und Pharmaprodukte und Produkte für technische Anwendungen hergestellt. Ganz im Trend der gesunden Ernährung werden im Segment Frucht mittels schonender und fortschrittlichster Produktionsverfahren maßgeschneiderte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate für Getränke oder Lebensmittel wie beispielsweise Backwaren, Milch- und Milchalternativprodukte und Speiseeis erzeugt. Mit dem Segment Frucht ist AGRANA Weltmarktführer bei Fruchtzubereitungen.

Die Südzucker AG (Südzucker) ist mit den Segmenten Zucker, Spezialitäten, CropEnergies, Stärke und Frucht ein bedeutendes Unternehmen der europäischen Nahrungsmittelindustrie. Im Kernbereich Zucker ist Südzucker der größte Zuckerproduzent Europas. Unter dem Namen Südzucker produziert das Unternehmen in Deutschland, Polen (Südzucker Polska) sowie Moldawien (Südzucker Moldova) in insgesamt zwölf Fabriken Zucker. Mit ihren Tochterfirmen und Beteiligungen ist die Unternehmensgruppe weltweit tätig. Die Aktivitäten im Segment Spezialitäten sind breit gefächert, dazu gehören funktionelle Inhaltsstoffe für Lebensmittel und Tiernahrung, Tiefkühl- und Kühlpizza, Portionspackungen und Stärke für Food- und Non-food-Anwendungen. Als einer der führenden europäischen Hersteller produziert die CropEnergies-Gruppe Ethanol für die Kraftstoffindustrie.

Die BayWa Aktiengesellschaft (BayWa) ist ein weltweit agierender Konzern mit den Kerngeschäftsbereichen Agrar, Technik, Wärme & Mobilität und Baustoffe. Das Segment Agrar umfasst im Wesentlichen den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln. Das Segment Technik handelt mit landtechnischen Maschinen und Anlagen und bietet umfangreiche Serviceleistungen an. Das Segment Wärme & Mobilität umfasst den Handel mit fossilen und nachwachsenden Brenn-, Kraftund Schmierstoffen und bietet Lösungen für Wärme und Mobilität. Das Segment Bau umfasst den Handel mit Baustoffen, ergänzt durch Aktivitäten im Rahmen der Bau- und Projektentwicklung. Die Segmente Regenerative Energie (mit BayWa r.e.), Cefetra Group und Global Produce sind in der Segmentdarstellung weiterhin separate Segmente und umfassen im Wesentlichen Teilkonzerne, deren Veräußerung Teil des Restrukturierungsplanes der BayWa ist.

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die Weltwirtschaft zeigte im Berichtszeitraum 2024/25 ein weiterhin verhaltenes Wachstum. Nach einer kurzfristigen Erholung in der ersten Jahreshälfte 2025 hat sich das globale Wirtschaftswachstum insgesamt stabilisiert, bleibt jedoch unter dem Vorkrisenniveau. Maßgebliche Belastungsfaktoren sind die anhaltenden geopolitischen Spannungen infolge des Ukraine-Kriegs, die Unsicherheiten im Nahen Osten sowie die protektionistische Handelspolitik der USA, die im Frühjahr 2025 zu erhöhten Zöllen auf Importe aus wichtigen Partnerregionen führte.

Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF, World Economic Outlook, Oktober 2025) wird die Weltwirtschaft im Kalenderjahr 2025 um 3,2% wachsen (nach 3,3% im Jahr 2024). Für 2026 erwartet der IWF ein nahezu gleichbleibendes Wachstum von 3,1%. Damit bleibt die globale Dynamik deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre vor der Pandemie. Besonders betroffen ist der Welthandel, dessen Expansion sich infolge der neuen Handelshemmnisse und der weiterhin schwachen Nachfrage nach Industriegütern merklich verlangsamt hat. Die weltweite Inflation befindet sich zwar auf dem Rückzug, bleibt jedoch oberhalb der Zielwerte vieler Notenbanken. Laut IWF soll die Verbraucherpreisinflation von 5,8% im Jahr 2024 auf 4,2% im Jahr 2025 sinken.

Im Euroraum zeigte sich 2025 eine moderate konjunkturelle Erholung. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB, Economic Bulletin, Ausgabe 6/2025) wird das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 um 1,2% steigen. Getragen wird diese Entwicklung vor allem durch steigende Realeinkommen, eine robuste Beschäftigungslage sowie öffentliche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung. Dämpfend wirkten dagegen die schwache Auslandsnachfrage, die verhaltene Investitionstätigkeit der Unternehmen und die anhaltend schwache Industrieproduktion. Die Arbeitslosenquote im Euroraum lag im Juli 2025 bei 6,2% und damit auf einem der niedrigsten Werte seit Einführung des Euro. Für die kommenden Jahre erwartet die EZB eine leichte Abschwächung des Wachstums auf 1,0% (2026) und eine moderate Erholung auf 1,3% (2027).

Die globale Inflation befindet sich weiter im Rückgang. Die EZB prognostiziert für den Euroraum eine durchschnittliche Inflationsrate, gemessen an der prozentualen Veränderung des HVPI, (Harmonisierter Verbraucherpreisindex) von 2,1% im Jahr 2025 und 1,7% in 2026, nach 2,4% im Jahr 2024. Während die Energie- und Rohstoffpreise merklich nachgaben, bleiben vor allem Dienstleistungspreise und Nahrungsmittelkosten treibende Faktoren. Die Zentralbanken der großen Volkswirtschaften hielten 2025 ihre Leitzinsen weitgehend stabil, da sich der disinflationäre Trend verfestigt hat. Die geldpolitische Straffung der Vorjahre dämpft weiterhin Konsum und Investitionen, sorgt aber gleichzeitig für eine schrittweise Rückkehr zur Preisstabilität.

In den Ländern Zentral-, Ost- und Südosteuropas (CESEE) blieb die wirtschaftliche Lage 2024 angespannt, zeigte jedoch erste Anzeichen einer Stabilisierung. Nach einer Schwächephase in den Jahren 2023 und 2024 hat sich die Konjunktur in mehreren Staaten im Laufe des Jahres 2025 leicht erholt. Laut EZB wuchs das aggregierte reale BIP der Region im ersten Halbjahr 2025 geringfügig, da die Binnennachfrage trotz sinkender Inflation verhalten blieb. Die größten Volkswirtschaften der Region, Polen und Ungarn, verzeichneten nach der Rezession des Vorjahres wieder ein leicht positives Wachstum, während Rumänien, Kroatien und Slowenien moderate Zuwächse erzielten.

Gemäß IWF liegt das durchschnittliche Wirtschaftswachstum der CESEE-Region 2025 bei 1,9% (nach 3,4% im Jahr 2024). Für 2026 wird eine Erhöhung auf 2,3% erwartet. Die Industrieproduktion bleibt schwach, insbesondere in den exportorientierten Branchen (Fahrzeug-, Maschinen- und chemische Industrie). Energieintensive Sektoren wie Holz-, Papier- und Glasindustrie erholten sich nur langsam.

Die Bauwirtschaft zeigte weiterhin rückläufige Tendenzen, während EU-geförderte Infrastrukturprojekte leicht stützend wirkten.

Die geldpolitischen Maßnahmen in den CESEE-Ländern bleiben heterogen. Nach Jahren restriktiver Geldpolitik begannen mehrere Zentralbanken 2025 mit vorsichtigen Zinssenkungen. Die ungarische Zentralbank senkte ihren Leitzins schrittweise auf 6,5%, die polnische Notenbank auf 4,5% und die tschechische Zentralbank auf 3,5%. Damit reagierten sie auf den Rückgang der Inflation, die laut IWF im Jahresdurchschnitt 2025 bei rund 4,5% lag.

Die österreichische Wirtschaft zeigte nach zwei Rezessionsjahren erstmals wieder eine leichte Wachstumsdynamik. Nach Angaben der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB, Interimsprognose September 2025) wuchs das reale BIP im ersten Halbjahr 2025 um 0,3%. Damit hat Österreich die längste Rezession der Nachkriegszeit überwunden, wenngleich die Wirtschaftsleistung noch um rund 2,3% unter dem Niveau von 2022 liegt. Hauptursachen für die verhaltene Entwicklung bleiben die schwache Industriekonjunktur, hohe Finanzierungskosten und eine gedämpfte Binnennachfrage. Besonders energieintensive Branchen wie die Holz-, Papier-, Chemie-, Glas- und Metallindustrie leiden weiterhin unter hohen Energiekosten und internationaler Nachfrageschwäche.

Das WIFO (Economic Outlook 2025/2026) erwartet für Österreich ein reales BIP-Wachstum von 0,3% im Jahr 2025 und eine Beschleunigung auf 1,1% im Jahr 2026. Die Bauwirtschaft befindet sich weiterhin in einer Schwächephase, insbesondere der Wohnbau, der seit 2022 stark rückläufig ist. Im Tiefbau zeigen sich hingegen erste Anzeichen einer Stabilisierung. Der private Konsum entwickelte sich trotz steigender Realeinkommen verhalten. Zwar sorgten hohe Kollektivvertragsabschlüsse für nominelle Lohnzuwächse, diese wurden jedoch weitgehend durch die Dienstleistungsinflation kompensiert. Die Inflationsrate stieg nach Auslaufen der Energiepreisbremsen zu Jahresbeginn 2025 vorübergehend auf 3,5%, soll laut OeNB und WIFO jedoch 2026 auf 2,4% zurückgehen.

Die globale Getreideernte belief sich auf 2,3 Milliarden Tonnen und blieb damit nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die weltweite Weizenproduktion stieg um 9 Millionen Tonnen auf insgesamt 801 Millionen Tonnen, während die weltweite Maisproduktion leicht auf 1,29 Milliarden Tonnen zurückging. Die Produktion anderer Getreidearten lag bei 281 Millionen Tonnen gegenüber 278 Millionen Tonnen im Vorjahr. Mit 133 Millionen Tonnen lag die Gesamtweizenernte in der EU-28 um 12 Millionen Tonnen unter dem Vorjahreswert.

Die Qualitätswerte für Protein- und Glutengehalt in Europa lagen im Durchschnittsbereich und waren etwas besser als im Vorjahr. Allerdings führten Regenfälle in einigen zentral- und osteuropäischen Ländern vor und während der Ernte zu Problemen mit Mykotoxinen in bestimmten Regionen. Die gesamte Weizenproduktion der sechs hauptexportierenden Länder ging um 16 Millionen Tonnen zurück. Die EU-28 verzeichnete einen Rückgang um 12 Millionen Tonnen, Russland um weitere 10 Millionen Tonnen, was die Produktionszuwächse in Argentinien und Australien mehr als ausglich. Die Schwarzmeerweizenproduktion sank deutlich auf 105 Millionen Tonnen, während die US-amerikanische Weizenernte mit 53 Millionen Tonnen um 4 Millionen Tonnen über dem hohen Vorjahreswert von 49 Millionen Tonnen lag.

Die Exporte aus Russland blieben trotz der geringeren Produktion auf Rekordniveau von monatlich 4 bis 5 Millionen Tonnen, was durch hohe Lagerbestände aus der Vorjahresernte ermöglicht wurde. Die Ukraine konnte das Exporttempo des Vorjahres nicht halten; die Gesamtexporte gingen um 2 Millionen Tonnen auf 16 Millionen Tonnen zurück.

Der Vending-Markt ist weiterhin stark durch konjunkturelle Faktoren und gesetzliche Regulatorien wie Pfand, Umsatzsteuer und Fiskalisierung beeinflusst. Dementsprechend sind die derzeitige konjunkturelle Schwäche in Europa und neue gesetzliche Regulierungen wesentliche Einflussgrößen. Wie in der Vergangenheit ist davon auszugehen, dass sich im stark fragmentierten Vending-Markt durch die neuen Herausforderungen vermehrt kleinere Vending-Akteure zurückziehen werden und es zu einer Marktkonsolidierungen kommen wird. Der Trend des bargeldlosen Zahlens setzt sich weiterhin in der Vending-Branche fort. Da der Großteil der Automaten der café+co Gruppe bereits eine bargeldlose Zahlung ermöglicht, ist die café+co Gruppe gut für diesen anhaltenden Trend gerüstet.

FINANZ-, VERMÖGENS- UND ERTRAGSLAGE DER LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST BETEILIGUNGS AG (EINZELABSCHLUSS)

Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte die LLI AG aus ihren Beteiligungen Erträge von insgesamt EUR 13,1 Mio. (Vorjahr: EUR 15,6 Mio.).

Während der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Veränderungen der Rückstellungen von EUR 2,2 Mio. auf EUR 2,9 Mio. gestiegen ist, lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit EUR 1,9 Mio. leicht unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern nach UGB belief sich auf EUR -27,0 Mio. (Vorjahr: EUR -33,2 Mio.). Das negative Ergebnis im Geschäftsjahr ist insbesondere auf Abschreibungen der indirekt gehaltenen Anteile an der BayWa, Südzucker sowie der Anteile am Agro.Club (2024/25 EUR 32,3 Mio., Vorjahr: EUR 88,6 Mio.) zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2024/25 ergab sich für die LLI AG ein Ertrag aus Steuern vom Einkommen von EUR 5,8 Mio. (Vorjahr EUR 9,4 Mio.)

Der Bilanzgewinn mit EUR 4,9 Mio. ist trotz der Auflösung von Gewinnrücklagen von EUR 26,0 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 13,2 Mio.) deutlich gesunken.

Die Bilanzsumme der LLI AG verringert sich leicht auf EUR 531,4 Mio. gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 536,2 Mio. Das Eigenkapital sank von EUR 439,8 Mio. auf EUR 430,4 Mio. um 2,1%. Daraus resultierte eine mäßige Reduktion der Eigenkapitalquote von 82,0% auf 81,0%.

Auf der Aktivseite sank das Finanzanlagevermögen von EUR 512,0 Mio. auf EUR 503,9 Mio. Ursache für die Veränderungen waren bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen die Abschreibung der indirekt gehaltenen Anteile an der BayWa und der Südzucker von EUR 29,9 Mio., sowie indirekte Gesellschafterzuschüsse von EUR 24,9 Mio. (Vorjahr: EUR 31,8 Mio.) an die Raiffeisen Agrar Invest AG, über die die Anteile an der BayWa gehalten werden. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen geringfügig von EUR 15,7 Mio. auf EUR 15,8 Mio. Den wesentlichsten Aktiva der LLI AG – den Anteilen an verbundenen Unternehmen mit EUR 503,9 Mio. (Vorjahr: EUR 508,9 Mio.) – steht ein Eigenkapital von EUR 430,4 Mio. (Vorjahr: EUR 439,8 Mio.) gegenüber. Ferner bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 74,9 Mio. (Vorjahr: EUR 74,3 Mio.). Insgesamt erhöhten sich die Verbindlichkeiten gering von EUR 95,1 Mio, auf EUR 99,7 Mio. Dabei entfallen auf höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 24,4 Mio. (Vorjahr: EUR 20,6 Mio.).

UMSATZ- UND ERTRAGSLAGE DES KONZERNS

Der LLI-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2024/25 Umsatzerlöse von EUR 1.467 Mio. (2023/24: EUR 1.471 Mio.) erzielen, wobei der Umsatz im Segment Mehl & Mühle um 1,4% sank, während der Umsatz Vending um 3,8% gesteigert werden konnte.

Das Segment Mehl & Mühle erzielte Umsatzerlöse von EUR 1.141,4 Mio. (2023/24: EUR 1.157,9 Mio.) und weist damit einen Umsatzrückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/24 aus.

Die Umsatzlage im Segment Vending konnte trotz der derzeitigen Herausforderungen gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Der Umsatz wuchs aufgrund von Akquisitionen gegenüber dem Vorjahr von EUR 313,2 Mio. auf EUR 325,2 Mio. an.

Das im Segment Mehl & Mühle ausgewiesene EBIT von EUR 49,1 Mio. (2023/24: EUR 54,7 Mio.) lag um 10,4% unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang ist vor allem auf gesunkene Getreidepreise zurückzuführen.

Das im Segment Vending ausgewiesene EBIT von EUR 11,6 Mio. ist konjunkturbedingt sowie aufgrund struktureller Herausforderungen in der österreichischen Tochtergesellschaft und aufgrund von strategischen Projekten wie der geplanten SAP-Einführung deutlich unter dem Vorjahresniveau von rd. EUR 14,0 Mio.

Segment Sonstige

AGRANA Beteiligungs-AG

Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte die AGRANA-Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von EUR 3.514,0 Mio., was einem moderaten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (EUR 3.786,9 Mio.) entspricht. Dieser Rückgang ist trotz stabiler Absatzmengen konzernweit auf niedrigere Preise in den Segmenten Stärke und Zucker zurückzuführen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) der AGRANA-Gruppe belief sich im Geschäftsjahr 2024/25 auf EUR 40,5 Mio. und lag damit markant unter dem Vorjahreswert von EUR 151,0 Mio. Der Rückgang ist auf eine schwächere operative Performance sowie auf negative Sondereinflüsse zurückzuführen, insbesondere durch Wertminderungen und Reorganisationsmaßnahmen im Zuge der neuen Konzernstrategie. Während im Segment Frucht das EBIT aufgrund stark gesunkener negativer Sondereinflüsse auf EUR 99,7 Mio. (Vorjahr: EUR 60,2 Mio.) markant zulegte, führten niedrigere Margen bei Stärke- und Verzuckerungsprodukten im Segment Stärke zu einem Rückgang des EBIT auf EUR 32,0 Mio. (Vorjahr: EUR 50,4 Mio.). Im Segment Zucker beeinträchtigten rückläufige Absatzpreise die operative Entwicklung maßgeblich. Zusätzlich wirkten sich Sondereinflüsse in Höhe von EUR –28,3 Mio. infolge von Restrukturierungsmaßnahmen negativ aus, was zu einem EBIT von EUR –91,1 Mio. (Vorjahr: EUR 40,4 Mio.) führte. Insgesamt verschlechterte sich das den Aktionären zuzurechnende Konzernergebnis zum 28.02.2025 auf EUR -4,3 Mio. (Vorjahr: EUR 64,9 Mio.).

Im März 2025 wurde die Zuckerproduktion an den Standorten Leopoldsdorf (Österreich) und Hrušovany (Tschechien) eingestellt. Künftig soll die gesamte Zuckerproduktion in Österreich auf den Standort Tulln und in Tschechien auf Opava konzentriert werden. Leopoldsdorf bleibt weiterhin als Logistikstandort bestehen.

Die Umsatzerlöse beliefen sich im ersten Halbjahr 2025/26 auf EUR 1.691,6 Mio. und lagen damit erkennbar unter dem Vorjahreswert (EUR 1.861,7 Mio.). Hauptursache war ein preisbedingt rückläufiges Geschäft im Bereich Agricultural Commodities & Specialities. Das EBIT verringerte sich markant auf EUR 28,0 Mio. (Vorjahr: EUR 56,6 Mio.). Im Segment Food & Beverage Solutions verbesserte sich das operative Ergebnis kräftig auf EUR 68,0 Mio., getragen durch eine stärkere Performance im Rezeptur- und Getränkebereich. Im Segment ACS – Stärke kam es hingegen zu einem enormen EBIT-Rückgang auf EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 24,9 Mio.), bedingt durch schwächere Margen bei Ethanol und Verzehrungsprodukten. Das Segment ACS – Zucker verzeichnete infolge niedriger Absatzpreise und einmaliger Restrukturierungskosten ein markantes Minus von EUR –36,3 Mio. Der Bereich Holding & Sonstiges erzielte Umsätze von EUR 16,4 Mio., und ein EBIT von EUR –6,8 Mio., was einer erfreulichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Finanzergebnis reduzierte sich leicht auf EUR -19,7 Mio., bedingt durch ein schwächeres Währungsergebnis, trotz verbessertem Zinsergebnis. Nach einem Steueraufwand von EUR 7,1 Mio. bei signifikant höherer Steuerquote ergab sich ein positives Konzernergebnis von EUR 1,1 Mio. Das den Aktionären zurechenbare Ergebnis je Aktie verringerte sich auf EUR –0,05 (Vorjahr: EUR 0,35).

Bei der am 04. Juli 2025 abgehaltenen Hauptversammlung wurde die Zahlung einer Dividende in Höhe von 70 Cent pro Aktie (2023/24: 90 Cent) beschlossen. Die anteilige Ausschüttung beläuft sich somit auf EUR 4,4 Mio.

Südzucker AG

Der Konzernumsatz der Südzucker AG ging im Geschäftsjahr 2024/25 moderat auf EUR 9.694 Mio. zurück (Vorjahr: EUR 10.289 Mio.). Während in den Segmenten Zucker, Spezialitäten, CropEnergies und Stärke rückläufige Entwicklungen zu verzeichnen waren, konnte das Segment Frucht zulegen. Das Konzern-EBITDA verringerte sich erheblich auf EUR 723 Mio. (Vorjahr: EUR 1.318 Mio.). Auch das operative Konzernergebnis sank markant auf EUR 350 Mio. (Vorjahr: EUR 947 Mio.). Verantwortlich hierfür waren deutliche Rückgänge in den Bereichen Zucker, CropEnergies und Stärke, denen ein leichter Anstieg im Segment Spezialitäten sowie ein deutlicher Zuwachs im Segment Frucht gegenüberstanden. Im Segment Zucker sind zudem Erträge aus dem Verkauf von CO2-Emissionszertifikaten in Höhe von EUR 64 Mio. enthalten. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2024/25 auf EUR 96 Mio. (Vorjahr: EUR 914 Mio.) und setzte sich aus dem operativen Ergebnis von EUR 350 Mio. (Vorjahr: EUR 947 Mio.), dem Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen von EUR –261 Mio. (Vorjahr: EUR –35 Mio.) sowie dem Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen von EUR 7 Mio. zusammen (Vorjahr: EUR 2 Mio.). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf EUR –86 Mio. (Vorjahr: EUR 648 Mio.). Davon entfielen EUR –78 Mio. (Vorjahr: EUR 589 Mio.) auf die Aktionäre der Südzucker AG.

Im ersten Halbjahr 2025/26 lag der Konzernumsatz der Südzucker bei EUR 4.199 Mio. (–17,5% gegenüber Vorjahr), das EBITDA bei EUR 189 Mio. (–55% gegenüber Vorjahr) und das operative Ergebnis bei EUR 42 Mio. (–84%). Der Rückgang resultierte insbesondere aus den Segmenten Zucker, Spezialitäten, CropEnergies und Stärke, Das Segment Frucht leistete einen positiven Beitrag. Im Segment Zucker führten stark gesunkene Preise zu einem operativen Verlust. Trotz rückläufiger Anbauflächen wird für das Zuckerwirtschaftsjahr 2025/26 nur ein moderater Rückgang der Erntemengen erwartet. Im Segment Spezialitäten belasteten geringere Absatzmengen und höhere Kosten die Ertragslage. Im Segment CropEnergies wirkten niedrigere Ethanolpreise und technische Störungen dämpfend. Das

Segment Stärke verzeichnete bei sinkenden Preisen und höheren Rohstoffkosten ein deutlich niedrigeres Ergebnis als im Vorjahr. Dagegen konnten im Segment Frucht Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert werden.

Die Hauptversammlung hat am 17. Juli 2025 eine Dividende von 20 Cent je Aktie beschlossen (90 Cent im Vorjahr), die anteilige Ausschüttung beläuft sich somit auf EUR 0,9 Mio.

BayWa AG

Am 12. Juli 2024 gab die BayWa AG bekannt, dass aufgrund der angespannten Finanzierungslage infolge des großteils kreditfinanzierten Expansionskurses und einem gleichzeitigen Anstieg der Zinsniveaus, ein Sanierungsgutachten in Auftrag gegeben wurde. Ende September 2024 bestätigte der erste Entwurf dieses Gutachtens die unter bestimmten Voraussetzungen wiederherstellbare operative Wettbewerbs- und Renditefähigkeit. Darauf basierend konnte mit den finanzierenden Banken und Kernaktionären eine Finanzierungslösung erarbeitet und eine Durchfinanzierung bis 2027 erreicht werden.

Die im Nachgang geführten Verhandlungen mit den weiteren Finanzgläubigern konnten, aufgrund der Weigerung einiger weniger Finanzgläubiger zum Finanzierungskonzept, nicht erfolgreich abgeschlossen werden, weshalb am 31.01.2025 ein Restrukturierungsvorhaben nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz („StaRUG") beim Amtsgericht München angezeigt wurde.

Das Geschäftsjahr 2024 markierte somit für den BayWa-Konzern einen Wendepunkt. Nach Jahren expansiven Wachstums führte eine Vielzahl von Belastungsfaktoren im Juli 2024 zu einer akuten Liquiditätslage, die umfassende Restrukturierungsmaßnahmen erforderlich machte. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte die BayWa Gruppe einen Umsatz von EUR 21.153,1 Mio. und lag damit um 11,7% unter dem Wert des Vorjahres (EUR 23.948,2 Mio.). Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) des Geschäftsjahres 2024 verschlechterte sich erheblich von EUR 304,0 Mio. auf EUR -1.084,8 Mio. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging im Geschäftsjahr 2024 drastisch von EUR -37,7 Mio. auf EUR -1.570,6 Mio. zurück. Nach Berücksichtigung des Steueraufwands von EUR 33,5 Mio. ergab sich ein Jahresergebnis von EUR -1.604,1 Mio. Das Jahresergebnis des Vorjahres lag bei EUR -93,4 Mio. Die Wertminderungen nach IAS 36 und IFRS 5 beliefen sich per 31.12.2024 auf EUR 672,8 Mio. Im Halbjahresbericht wurden EUR 222,1 Mio. berichtet. Im Vergleich zum vorläufigen Sanierungsgutachten, das in die Bewertungen zum Halbjahresabschluss 2024 Eingang gefunden hat, resultierte auf Basis des finalen Sanierungsgutachtens zum 31.12.2024 weiterer Wertminderungsbedarf.

Aufgrund der Sanierungssituation der BayWa kann keine Dividendenausschüttung erfolgen.

Am 23.02.2025 wurde von der BayWa bekanntgegeben, dass eine Einigung mit dem Mitgesellschafter der BayWa r.e. zur Kapitalerhöhung erzielt werden konnte, die im Wesentlichen durch Energy Infrastructure Partner (EIP) finanziert werden sollte. Wie am 17.03.2025 veröffentlicht wurde, konnte die Einigung mit EIP nicht finalisiert werden, weshalb ein alternatives Finanzierungskonzept erarbeitet werden musste. Diese Einigung konnte Anfang April 2025 mit den wesentlichen Finanzierungspartnern und den Kernaktionären erreicht werden. Anfang Mai 2025 wurde der Abschluss der Veräußerung der RWA-Beteiligung mit einem Volumen von EUR 176 Mio. bekanntgegeben, bevor am 15.05.2025 dar angepasste Restrukturierungsplan mit der erforderlichen Mehrheit beim Erörterungs- und Abstimmungstermin im Zuge des StaRUG angenommen und vom Amtsgericht München am 06.06.2025 bestätigt wurde.

Am 10.06.2025 wurde die Einigung über den Verkauf der Cefetra mit einem geplanten Closing im dritten Quartal 2025 veröffentlicht. Mitte Oktober informierte die BayWa AG jedoch über das Scheitern der Veräußerung von Cefetra an die niederländische First Dutch Group. Gespräche wurden mit einer neuen Investorengruppe aufgenommen, die den bestehenden Kaufvertrag im Wesentlichen übernehmen könnte. Ein Vollzug der Transaktion im 4. Quartal 2025 wird weiterhin angestrebt.

Das erste Halbjahr 2025 war somit weiterhin geprägt von strukturellen Anpassungen im Zuge der Sanierung und Neuausrichtung des Konzerns. Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, zur Kostensenkung sowie der Verkauf einzelner Tochtergesellschaften unterstützten die operative Stabilisierung. Insgesamt liegt das Ergebnis erwartungsgemäß deutlich im negativen Bereich, entwickelte sich jedoch entlang des im Sanierungsgutachten aufgezeigten Sanierungspfad.

Die insgesamt rückläufige Umsatzentwicklung und die operativen Belastungen führten dazu, dass das bereinigte EBITDA auf EUR 65,6 Mio. zurückging und sich damit deutlich rückläufig gegenüber dem Vorjahreswert (EUR 116,2 Mio.) entwickelte. Das EBIT betrug EUR -257,4 Mio. und lag moderat unter dem Vorjahresniveau von EUR -233,9 Mio.

Der Konzernhalbjahresfehlbetrag belief sich auf EUR -527,8 Mio., was einem deutlich rückläufigen Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreswert von EUR -424,3 Mio. entspricht. Die Verschlechterung ist vor allem auf erhöhte Zinsaufwendungen und Restrukturierungskosten zurückzuführen.

Im Rahmen der Erstellung des Sanierungsgutachtens hat der BayWa-Konzern die interne Steuerung sowie die externe Segmentberichterstattung ab dem Geschäftsjahr 2025 neu ausgerichtet. Die Segmente Regenerative Energien, Cefetra Group und Global Produce bleiben unverändert bestehen. Die RWA AG (Raiffeisen Ware Austria AG) wurde bis zum Verkauf Anfang Mai 2025 als eigenständiges Segment ausgewiesen. Bislang wurden deren Ergebnisbeiträge den jeweiligen operativen BayWa- Segmenten zugerechnet, da die RWA-Struktur weitgehend jener der BayWa AG entsprach. Künftig werden die Segmente BayWa Agrar, BayWa Technik, BayWa Wärme & Mobilität, BayWa Baustoffe und BayWa Sonstiges jeweils ohne Ergebnisbeiträge der RWA berichtet. Zudem erfolgt eine Umbenennung des bisherigen Segments Energie in BayWa Wärme & Mobilität, das nun auch die Aktivitäten des Bereichs Energie integriert.

Anfang Juli 2025 wurde eine einheitliche Bezugsrechts-Barkapitalerhöhung vom Vorstand und mit der Zustimmung des Aufsichtsrates mit EUR 2,79 je Aktie festgesetzt. Die Kapitalerhöhung wurde dabei in zwei Tranchen durchgeführt. Die erste Tranche mit einem Volumen von EUR 125 Mio. wurde durch die Ankeraktionäre im Juli 2025 gezeichnet. Die zweite Tranche wurde zu denselben Konditionen dem Streubesitz angeboten und fand nach der Bewilligung des Wertpapierprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im vierten Quartal 2025 statt.

Am 23.09.2025 veröffentlichte die BayWa eine Ad-hoc Mitteilung über eine mögliche Reduktion der Ertragserwartungen der BayWa r.e. in den USA, die sich aus den geänderten regulatorischen Bedingungen für erneuerbare Energien durch den „One Big Beautiful Bill Act" (OBBBA) ergeben.

Die Auswirkungen des One Big Beautiful Bill Act (OBBBA) in den USA auf das Segment Regenerative Energien und den BayWa-Konzern insgesamt lassen sich noch nicht verlässlich abschätzen. Aufgrund offener Bewertungs- und Steuerfragen ist eine belastbare Ergebnisprognose noch nicht möglich. Im dritten Quartal konnte die BayWa bislang infolge laufender Neubewertungen von Projekten der auf erneuerbare Energien spezialisierten Beteiligung BayWa r.e. keine vollständigen Ertragskennzahlen veröffentlichen. Daher erfolgte die Berichterstattung lediglich zur Umsatzentwicklung. Der BayWa- Konzern erzielte in den ersten neun Monaten 2025 einen erheblich niedrigeren Umsatz von

EUR 9,6 Mrd., maßgeblich bedingt durch Entkonsolidierungseffekte, insbesondere den Verkauf der RWA. Zusätzliche strukturelle Maßnahmen wie Standortanpassungen, die Aufgabe margenschwacher Segmente sowie niedrigere Rohstoff- und Produktpreise wirkten ebenfalls umsatzreduzierend. Die eingeleiteten Programme zur Effizienzsteigerung führten jedoch zu einer klaren Verbesserung der Umsatzrentabilität und stärken die operative Leistungsfähigkeit des Konzerns nachhaltig. Dank weiterer Fortschritte im Transformationsprogramm, optimierter Logistik und spürbarer Kostendisziplin konnten wesentliche Ertragsverbesserungen erzielt werden. Besonders in der Kernvertriebseinheit führten neue Strukturen und Maßnahmen zur Stabilisierung zu ersten positiven Ergebnissen, was die Wirksamkeit der laufenden Initiativen unterstreicht.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat in ihrer Anlassprüfung der Risikoberichterstattung im Konzernlagebericht der BayWa für das Geschäftsjahr 2023 festgestellt, dass darin Umstände und Einschätzungen nicht zutreffend dargestellt wurden. Die BayWa hält die Feststellungen nicht für richtig und hat gegen die Entscheidung der BaFin Widerspruch eingelegt.

PERSONALBERICHT

Im Geschäftsjahr 2024/25 waren in der LLI AG durchschnittlich 12 Angestellte beschäftigt (2023/24: 11 Angestellte).

Im Geschäftsjahr 2024/25 waren im LLI-Konzern durchschnittlich 3.847 (2023/24: 3.784) Mitarbeiter beschäftigt.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Das Segment Mehl & Mühle stellt nicht nur kontinuierlich höchste Produktqualität durch strenge Kontrollen für seine Kunden sicher – dies zeigt sich auch in den ausgezeichneten Audit-Resultaten bei internationalen Zertifizierungen – sondern investiert auch in die laufende Verbesserung des Vermahlungsprozesses, um die ständig steigenden Kundenanforderungen zu erfüllen und die Effizienz zu steigern. Darüber hinaus hat der effiziente Einsatz von Energie für die GoodMills Group hohe Bedeutung. Durch Einsatz modernster Technologien gelingt es hier, laufend Verbesserungen zu erzielen. Darüber hinaus leistet die Gruppe damit einen wertvollen Beitrag zur CO2 Reduktion.

Die GoodMills Innovation GmbH in Hamburg stellt besonders im Hinblick auf Industrieanwendungen das Zentrum für Innovationsaktivitäten im B2B-Sektor dar. Dort wird stets an Verbesserungen der Produktpalette in Bezug auf Anwendungserleichterungen für die backende Industrie gearbeitet Eine regelmäßige Analyse des Konsumentenverhaltens und ein dementsprechender Ausbau des Produktportfolios ist zudem einer der wesentlichsten Erfolgsfaktoren der GoodMills Gruppe. Darüber hinaus werden alle relevanten Kontaktpunkte genutzt, um mit den Konsumenten zu interagieren und den gesamten Kaufprozess positiv zu gestalten.

Der Fokus im Bereich Forschung und Entwicklung der cafe+co Gruppe liegt weiterhin in der Digitalisierung und Vernetzung der Automaten, die eine noch effizientere Betreuung und Servicierung ermöglichen sollen.

NACHHALTIGKEIT

Im Berichtsjahr wurde ein konzernweites ESG-Team (Environment, Social, Governance) etabliert, um Aktivitäten strategisch zu bündeln und zentrale Nachhaltigkeitsthemen weiterzuentwickeln und voranzutreiben.

Während sich die GoodMills Group im Segment Mehl & Mühle auf die Stärkung der europäischen Ernährungssicherheit, den Ausbau regenerativer Anbaumethoden und die zielgerichtete Dekarbonisierung entlang der gesamten Weizen-Wertschöpfungskette fokussiert, arbeitet die café+co im Vending- Segment vor allem an einer emissionsärmeren Betriebsführung und treibt die Umsetzung europäischer Nachhaltigkeitsanforderungen in den Bereichen Verpackung und Rohstoff-Rückverfolgbarkeit voran.

Weiterführende konsolidierte Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie, den Zielen und Maßnahmen des Konzerns finden sich im Nachhaltigkeitsbericht des Mutterunternehmens, der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien reg.Gen. gemäß CSRD (Richtlinie (EU) 2022/2464).

RISIKOBERICHT

Chancen- und Risikomanagement

Die Erzielung eines wirtschaftlichen Erfolgs ist immanent mit dem Eingehen von Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist der kontrollierte Umgang mit Risiken Grundlage allen unternehmerischen Handelns im LLI-Konzern und in seinen Tochtergesellschaften. Das Risikomanagement ermöglicht es dem Management, Risiken, die sich aus dieser Unsicherheit ergeben, zu identifizieren, zu bewerten und zu steuern. Es ist daher wesentlich für die Schaffung und Erhaltung von Unternehmenswerten.

Im Risikomanagement-Handbuch des LLI-Konzerns werden dafür die Rahmenbedingungen der aufbauund ablauforganisatorischen Ausgestaltung des Risikomanagements, sowohl auf Ebene des Konzerns als auch auf Ebene der Tochtergesellschaften definiert sowie Verantwortlichkeiten und Berichtslinien für die einzelnen Themenbereiche festgelegt. Zusätzlich tragen die Standardisierung von Abläufen, die prozessbegleitende Uberprüfung des internen Risikomanagementsystems sowie der Abschluss von Versicherungen zur Reduktion des Risikos im Konzern bei.

Ein eigens eingerichtetes Konzern-Risikomanagement ist mit der Überwachung der ordnungsgemäßen Umsetzung des Risikocontrolling-Kreislaufs innerhalb des LLI-Konzerns beauftragt. Es definiert auch in Abstimmung mit dem Vorstand der LLI die Bewertungsmethoden und die Leitlinienvorgaben bezüglich der Art und des Umfangs der offiziellen Berichterstattung und unterstützt die Risikoverantwortlichen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Zudem ist das Konzern-Risikomanagement für die Analyse und Bewertung der Gesamtrisikosituation des LLI-Konzerns verantwortlich. Unerwartete Ereignisse, die sich so weit konkretisiert haben, dass eine wesentliche Beeinträchtigung des geplanten Jahresergebnisses nicht mehr auszuschließen ist, sind dem Konzern-Risikomanagement unverzüglich zu melden.

Die Risikobewertung erfolgt anhand einer Vielzahl von Einzelrisiken aus dem Standardrisikokatalog des LLI-Konzerns, der nach sechs Risikoklassen kategorisiert ist (Marktrisiko, Operationelles Risiko, Kreditrisiko, Finanzierungsrisiko, Reputationsrisiko und Strategisches Risiko). ESG-Risiken (Environmental-, Social- und Governance-Risiken) werden über alle Risikoklassen hinweg mittels eines ESG- Fragebogens erhoben und fließen somit ebenso in die Risikobewertung mit ein. Für die einheitliche Bewertung jedes Einzelrisikos werden dabei die Dimensionen „Schadenshöhe je nach Szenario“ („Worst Case“, „Most Likely Case“ sowie „Best Case") und „Eintrittswahrscheinlichkeit innerhalb eines Jahres" herangezogen. Auf Ebene der strategischen Geschäftsfelder sowie für den Gesamtkonzern werden zudem Risikolimits festgelegt. Alle Parameter werden mindestens einmal pro Jahr überprüft und entsprechend angepasst bzw. bei Bedarf ergänzt.

Hinsichtlich des Russland-Ukraine-Krieges bzw. Nahostkonflikts ist der LLI-Konzern nicht unmittelbar betroffen. Der LLI-Konzern hat keine physische Präsenz in diesen Ländern und es bestehen auch keinerlei Geschäftsverbindungen in die Ukraine, Russland oder den Nahen Osten. Es wurden daher keine expliziten Maßnahmen gesetzt

Marktrisiko

Unter Marktrisiko fällt die potenziell mögliche, negative Veränderung der Marktpreise von Handels- und Investmentpositionen, wobei sich für den LLI-Konzern primär Preis-, Zins-, Währungs- und Konjunkturrisiken ergeben.

Im Segment Mehl & Mühle können Strukturprobleme und teilweise erhebliche Überkapazitäten in einzelnen Ländern einen hohen Druck auf Marge und Menge erzeugen. Die Rohstoffkosten sind im operativen Geschäft, mit einem Anteil von deutlich mehr als 70%, der ergebnisbestimmende Faktor. Risiken beim Rohstoffeinkauf bestehen in Hinblick auf die Preisentwicklung und die Rohstoffverfügbarkeit. Mögliche Risiken aus der Rohstoff- und Energiepreisentwicklung werden fortlaufend analysiert, um bei etwaigen Veränderungen im Markt umgehend reagieren zu können. Zur Begrenzung und Steuerung dieses Risikos werden vorwärtsgerichtete Analysetools, aber auch einzelne derivative Finanzinstrumente, vor allem Rohstoffderivate eingesetzt. Das ständige Wertänderungsrisiko aufgrund der starken Getreidepreisschwankungen im Wareneinkauf wird zum Teil durch entsprechende Getreidekontrakte mit fest vereinbarten Preisen abgesichert, um das Preisrisiko zu minimieren. Sofern eine Absicherung mittels Getreidekontrakten nicht möglich ist, werden auch Sicherungsgeschäfte über die Warenterminbörse getätigt. Diese derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich Sicherungszwecken. Geschäfte zu reinen Spekulationszwecken werden nicht durchgeführt. Bei den auf der Aktivseite erfassten Finanzinstrumenten stellen die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge das maximale Ausfallsrisiko dar. Der Marktwert der liquiden Mittel, kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entspricht aufgrund der kurzen Laufzeit im Wesentlichen dem Buchwert.

Die Absicherung des Strompreises als wesentlichem weiteren Kostenfaktor erfolgt in regelmäßigen Abständen in Abstimmung mit dem internationalen Risikomanagement und den lokalen Verantwortlichen. Dabei sind einerseits die jeweiligen vertraglichen Strukturen, jedoch auch die entsprechende Absatzplanung sowie der Marktausblick relevante Entscheidungsfaktoren.

Da ein Großteil der Vendingautomaten in Unternehmen oder an öffentlichen Plätzen stehen, ist der Vending-Markt besonders von der Konjunktur und durch die Mobilität der Bevölkerung beeinflusst. Das Risiko einer eingeschränkten Mobilität, wie es während der COVID-19-Pandemie der Fall war, ist mittlerweile als kaum mehr gegeben einzustufen, jedoch sind die konjunkturellen Risiken aufgrund weiterhin bestehender, verschiedener geopolitischer Spannungen sowie negativer konjunktureller Indikatoren als erhöht einzureihen. Mögliche Produktionsstopps oder Kurzarbeit bei Industriekunden würden sich auf den Umsatz der cafe+co Gruppe auswirken. Die Dynamik in den Preissteigerungen hat sich aufgrund der Abschwächung der Inflation in der Eurozone mittlerweile weitgehend beruhigt. Preissteigerungen werden, aufgrund von Angebotsverknappung und regulatorischen Anforderungen, hauptsächlich im Bereich Rohkaffee erwartet. Hier finden seitens der café+co Gruppe laufend Verkaufspreiserhöhungen und Optimierungen statt.

Operationelles Risiko

Operationelles Risiko bezeichnet das Risiko unerwarteter Verluste, hervorgerufen durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse einschließlich des Rechtsrisikos. Es ist die Risikoklasse mit der größten Anzahl an Einzelrisiken.

Im Bereich Vending bestehen operationelle Risiken wie auch in den letzten Jahren vor allem durch etwaige neue Gesetzgebungen und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten. Der bereits bestehende Digitalisierungstrend ist weiterhin vorhanden und birgt technische und rechtliche Risiken, jedoch auch eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Das Chancen- /Risikoprofil ist daher als ausgewogen zu betrachten.

Im Segment Mehl & Mühle gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen operationellen Risiken, die mit dem Betrieb einer Mühle und dem Verkauf von Mehl einhergehen. Neben dem Risiko notwendiger Produktrückholungen und dem Personalrisiko insbesondere für spezialisierte Müller, sind vor allem das Risiko einer Betriebsunterbrechung und, aufgrund der hohen Volumina in der Projektentwicklung von neuen Mühlen, das Investitionsrisiko hervorzuheben. Neben einer Vielzahl von Qualitätsmanagementmaßnahmen zur Vermeidung von Produktrückholungen wird das operationelle Risiko bei Investitionen vor allem durch Maßnahmen reduziert, die durch eine umfangreiche Investment Controlling Policy vorgegeben werden. Darüber hinaus wird das Nettorisiko für Produktrückholungen und Betriebsunterbrechungen durch abgeschlossene Versicherungen begrenzt.

Kreditrisiko

Die GoodMills Gruppe ist dem Kreditrisiko insbesondere hinsichtlich der Nichterfüllung durch Vertragspartner ausgesetzt und hat deswegen Richtlinien zur Begrenzung von Kreditrisiken eingeführt. Verkäufe von Produkten erfolgen nur an Kunden mit entsprechender Kreditwürdigkeit. Dabei werden die finanzielle Situation, Erfahrungen aus der Vergangenheit sowie weitere Faktoren berücksichtigt. Neukunden werden durch Bonitätsbeurteilungen hinsichtlich des Ausfallsrisikos überprüft. Auch die Bonität bestehender Kunden wird regelmäßig überwacht. Ab einer festgelegten Größenordnung wird eine Kundenforderung gegen Ausfall versichert.

Die cafe+co Gruppe kann trotz multipler Krisen auf eine weiterhin solide finanzielle Struktur bauen, weswegen das Risiko der Verschlechterung des eigenen Ratings und abgeleitet eine Erhöhung der Finanzierungskosten als gering eingestuft wird. Ebenso als gering wird das Gegenparteiausfallsrisiko gesehen, da über 80% des Umsatzes der cafe+co Gruppe im Bereich Operating erzielt und somit per Vorauszahlung abgewickelt wird.

Beteiliqungsrisiko

Das Beteiligungsrisiko kann die LLI AG in Form von Reduktion stiller Reserven, Dividendenausfällen, Buchwertabschreibungen oder Veräußerungsverlusten bzw. Verlustübernahmen treffen. Beteiligungsmanagement sowie Risikomessung und -steuerung sind als wichtige Prozesse in der Geschäftsstrategie integriert, um die Rentabilität und die Sicherheit des Unternehmens langfristig zu gewährleisten. Für Risiken, die in den beherrschten Beteiligungsunternehmen der Segmente Mehl & Mühle und Vending entstehen, kommen die in den anderen Risikoarten beschriebenen Steuerungs-, Mess-, und Überwachungsmethoden zum Einsatz.

AUSBLICK

Für das kommende Geschäftsjahr 2025/2026 bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch gegenläufige Kräfte geprägt. Die andauernden Schockwellen des Ukraine-Kriegs sowie die Spannungen im Nahen Osten sorgen weiterhin für Unsicherheit in der globalen Konjunktur; hinzu kommen handelspolitische Spannungen und seit Frühjahr 2025 erhöhte US-Zölle, die den Welthandel dämpfen und Lieferketten verunsichern. Diese Faktoren üben weiterhin Druck auf einzelne Preisbestandteile aus – insbesondere bei Nahrungsmitteln und Dienstleistungen –, auch wenn die allgemeine Disinflation voranschreitet. Nach der Stabilisierung im Jahr 2025 wird erwartet, dass das globale Wachstum verhalten bleibt. Die schwache Industriegüternachfrage in Europa belastet weiterhin die Konjunktur, während die Dienstleistungen in mehreren Volkswirtschaften stützend wirken. Hohe, wenngleich tendenziell nachlassende Finanzierungskosten sowie eine nur langsam anziehende Binnennachfrage dürften die Erholung bremsen.

Die Aussichten für das Wachstum der Weltwirtschaft bleiben damit auch im begonnenen Geschäftsjahr verhalten: Es wird ein globales Wachstum von 3,2% im Jahr 2025 und 3,1% im Jahr 2026 erwartet – weiterhin moderat unter dem Vorkrisendurchschnitt. Für den Euroraum werden +1,2% (2025) und +1,0 % (2026) prognostiziert, wobei die schwache Auslandsnachfrage und die anhaltende Industrieschwäche dämpfend wirken, während steigende Realeinkommen und ein stabiler Arbeitsmarkt stützen. Die globale Inflation soll weiter zurückgehen; im Euroraum wird für 2026 ein HVPI-Wert von 1,7% erwartet. In Schwellen- und Entwicklungsländern bleibt der Ausblick differenziert: Wetterrisiken, geopolitische Spannungen und die Umleitung von Handelsströmen belasten einzelne Regionen, während in Teilen Asiens die Elektroniknachfrage – auch im Umfeld von KI-Investitionen – stützend wirkt.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den EU-Mitgliedstaaten Zentral-, Ost- und Südosteuropas (CESEE) bleibt auch im begonnenen Geschäftsjahr 2025/2026 von einer uneinheitlichen Dynamik geprägt. Nachdem die Region 2024/2025 insgesamt nur ein moderates Wachstum verzeichnete, zeigen sich weiterhin deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Volkswirtschaften. Die meisten Länder haben sich nach den Rezessionstendenzen der Vorjahre zwar stabilisiert, doch bleibt die Erholung verhalten. In Polen und Ungarn setzte sich 2025 eine leichte Erholung ein, nachdem beide Volkswirtschaften 2023/24 unter hoher Inflation und schwacher Binnennachfrage gelitten hatten. Diese Erholung bleibt jedoch unter dem Potenzial, da die private Konsumnachfrage trotz sinkender Inflation nur langsam zunimmt. Dagegen konnten Rumänien, Kroatien und Slowenien ihr Wachstum 2025 weiter ausbauen, gestützt durch Dienstleistungen und EU-finanzierte Infrastrukturprojekte. Die tschechische Wirtschaft stagnierte weitgehend, belastet durch eine schwache Industrieproduktion und geringe Investitionsdynamik. Die Inflationsraten der Region sind im Jahresverlauf 2025 deutlich zurückgegangen; viele Länder senkten ihre Leitzinsen entsprechend (u. a. Ungarn auf 8,0%, Polen auf 5,5%, Tschechien auf 5,0%). Für die Region insgesamt wird für 2025 ein Wachstum von 2,3% erwartet, gefolgt von einer leichten Erhöhung auf 2,8% im Jahr 2026. Damit bleibt die wirtschaftliche Erholung zwar intakt, jedoch unterdurchschnittlich und anfällig für externe Schocks – insbesondere im Zusammenhang mit der schwachen Industriekonjunktur im Euroraum und den fortbestehenden handelspolitischen Spannungen.

Die globale Inflation befindet sich weiter auf dem Rückzug. Sie soll von 5,8% im Jahr 2024 auf 4,3% im Jahr 2025 und weiter auf rund 3,8% im Jahr 2026 zurückgehen. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird eine raschere Rückkehr zur Preisstabilität erwartet; für 2026 wird dort ein Durchschnitt von rund 2,0% prognostiziert, während in Schwellen- und Entwicklungsländern ein Rückgang von 5,9% (2025) auf 4,8% (2026) erwartet wird. Für den Euroraum wird eine durchschnittliche HICP-Inflationsrate von 2,1% im Jahr 2025 und 1,7% im Jahr 2026 prognostiziert; die geldpolitische Ausrichtung bleibt datenabhängig und wird erst schrittweise gelockert, sobald eine nachhaltige Rückkehr zur Preisstabilität gesichert ist. In Österreich setzte sich der disinflationäre Trend 2025 fort. Die Inflationsrate lag im

Jahresdurchschnitt bei 3,5%; für 2026 wird ein Rückgang auf 2,4% erwartet. Das reale Bruttoinlandsprodukt Österreichs war 2024 nochmals rückläufig. Seit Anfang 2025 zeigen sich jedoch erste Anzeichen einer Stabilisierung: Für das Kalenderjahr 2025 wird ein reales BIP-Wachstum von 0,3% erwartet, das sich 2026 auf 1,1% erhöhen dürfte.

Neben dem Fokus auf das Management der getreide- und energiepreisbedingten Marktpreisvolatilitäten sowie der Stabilisierung der Marge bei Verkaufspreisschwankungen steht für die GoodMills Gruppe die Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz im Vordergrund. Darüber hinaus ist dem weiterhin wirtschaftspolitisch begründet zurückhaltenden Kaufverhalten Rechenschaft zu tragen. Die eingeschlagene Vertriebsoffensive insbesondere im Bereich Plant Based Proteins wird konsequent fortgesetzt, wenngleich der Markt sich langsamer als ursprünglich erwartet entwickelt. In diesem Bereich ordnet sich der Markt ein Stück weit neu, es entsteht das Marktsegment der hybriden Produkte, das hohes Potential bringen kann.

Für das kommende Geschäftsjahr geht die GoodMills Gruppe weiterhin von einem aufgrund der schwachen Konjunkturlage tendenziell steigendem Margendruck aus, da einerseits der verhandlungsstarke Lebensmitteleinzelhandel auf Preissenkungen pochen, andererseits der inflationsbedingte Nachfragerückgang erneut hohe Kompetivität und damit Margendruck verursachen wird. Darüber hinaus kommt es in einigen regionalen Märkten immer wieder zu staatlichen Eingriffen in die Preispolitik. Diese Interventionen sind nicht vorherzusehen und zu planen, vielmehr ist kurzfristiges Reagieren notwendig. Neben laufender Optimierung des Portfolios wird daher an der Steigerung der Produktionseffizienz gearbeitet. Aufgrund anhaltender struktureller Preissteigerungen (insbesondere bei den Personalaufwänden) werden mithilfe eines regelmäßigen Kosten-Monitorings die Aufwände der GoodMills Gruppe zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit laufend analysiert und Maßnahmen ergriffen. In einigen Märkten waren umfangreiche Personalmaßnahmen notwendig, hier zeichnet sich mit effizienterer Aufstellung der Turnaround ab. Ein Schwerpunkt bleibt die operative Verbesserung der ungarischen Geschäftsentwicklung.

Für die Weizenernte des kommenden Kalenderjahres erwarten europäische Landwirte basierend auf der Ausweitung der Anbauflächen eine Rekordproduktion. Wie üblich wird der Witterungsverlauf in den kommenden Monaten entscheidend für den endgültigen Ertrag und die Qualität sein. Die Lage in der Schwarzmeerregion stellt sich gemischt dar: während einige Teile der Region bisher unter Trockenheit litten, lassen die große Anbaufläche und die bisher moderaten Temperaturen dennoch erwarten, dass die Gesamtproduktion höher ausfallen könnte als im Vorjahr.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sowie der anhaltenden Konflikte zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und der Hamas – ergänzt durch die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem sogenannten „Handelskrieg" unter Präsident Trump – bleibt der Markt auf absehbare Zeit volatil und anfällig für starke Preisschwankungen in beide Richtungen.

Die cafe+co Gruppe konnte trotz konjunktureller Herausforderung und strukturellen Veränderungen ihre Dienstleistungen für alle Kunden in gewohnter Qualität erbringen. Es wird in der Gruppe weiterhin ein Augenmerk auf Effizienzsteigerung gelegt, die unter anderem durch eine bereits fortgeschrittene Digitalisierung und Modernisierung ermöglicht werden soll. Steigende Anforderungen in Bezug auf Regulatorien werden auch als Chance gesehen, sich gegenüber kleineren Mitbewerbern besser zu positionieren und Marktanteile zu gewinnen.

Die Schwäche der Industriekonjunktur wird wahrscheinlich in den nächsten Monaten andauern. Die Entwicklung der Portionsmengen der cafe+co Gruppe korrelieren stark mit der Konjunkturentwicklung.

Weiterhin reduzierte Schichten in den Industriebetrieben und ein Konsumrückgang aufgrund von Pfandeinführungen und höheren Umsatzsteuern trübten bereits ab dem zweiten Halbjahr die Umsatzdaten der cafe+co Gruppe ein.

Der AGRANA-Konzern hat im Rahmen der Veröffentlichung seines Halbjahresfinanzberichts 2025/26 am 10. Oktober 2025 seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt und präzisiert. Nach einem herausfordernden ersten Halbjahr mit rückläufigen Preisen in mehreren Segmenten wird für das Gesamtjahr 2025/26 ein deutlich besseres Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) als im schwachen Vorjahr 2024/25 erwartet. Für das Gesamtjahr 2025/26 wird ein EBIT in der Bandbreite von EUR 95 Mio. bis EUR 115 Mio. erwartet. Die strategische Transformation „AGRANA NEXT LEVEL" verläuft planmäßig, mit einem jährlichen Einsparpotenzial von rund EUR 80 bis 100 Mio., das ab dem Geschäftsjahr 2027/28 vollständig wirksam werden soll.

Die Südzucker AG hat im Halbjahresfinanzbericht 2025/26 ihre Prognose nach unten angepasst. Für das Gesamtjahr 2025/26 wird nun ein Konzernumsatz zwischen EUR 8,3 und 8,7 Mrd. (Vorjahr: EUR 9,7 Mrd.) erwartet. Das EBITDA soll sich in einer Bandbreite von EUR 470 bis 570 Mio. (Vorjahr: EUR 723 Mio.) bewegen, während das operative Konzernergebnis voraussichtlich zwischen EUR 100 und 200 Mio. (Vorjahr: EUR 350 Mio.) liegen wird. Insgesamt bleibt das Umfeld durch geopolitische Unsicherheit, sinkende Zuckerpreise, volatile Rohstoffmärkte und hohe Energiekosten herausfordernd. Südzucker setzt unverändert auf Effizienzsteigerungen, Energie-Umstellungen und den Ausbau margenstärkerer Geschäftsbereiche.

Die BayWa AG hat im Zuge einer strategischen Neuausrichtung und finanziellen Restrukturierung wesentliche Schritte zur Stabilisierung und langfristigen Sicherung des Unternehmens umgesetzt. Am 30. Juni 2025 wurde eine rechtsverbindliche Sanierungsvereinbarung mit den Ankeraktionären und den wesentlichen Finanzgläubigern abgeschlossen. Grundlage war ein externes Sanierungsgutachten und ein durch das Amtsgericht München bestätigtes Restrukturierungsverfahren gemäß StaRUG (Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen). Kern des Plans ist eine Barkapitalerhöhung im Verhältnis 1:2 zu einem Bezugspreis von 2,79 EUR je Aktie. In der ersten Tranche wurden im Juli 2025 44,8 Mio. neue Aktien mit einem Gesamterlös von rund EUR 125,0 Mio. ausschließlich von den Ankeraktionären gezeichnet. Eine zweite Tranche von bis zu EUR 76,6 Mio. wurde dem Streubesitz im November 2025 zum Bezug angeboten. Die Ankeraktionäre verpflichteten sich zur Absicherung von bis zu EUR 25,0 Mio. Mindestemissionserlöse der zweiten Tranche, womit ein Gesamterlös von mindestens EUR 150 Mio. aus der Kapitalerhöhung sichergestellt wurde. Am 11.11.2025 wurde das Ergebnis der zweiten Tranche der Kapitalerhöhung bekanntgegeben. Insgesamt wurden 19,4 Mio. Stück mit einem Gesamterlös von EUR 54,1 Mio. gezeichnet, womit keine weitere Zeichnung im Rahmen der Backstop-Vereinbarung durch die Ankeraktionäre benötigt wurde. Nach der zweiten Tranche der Kapitalerhöhung im November 2025 hält die RAIG 30,56% der Aktien an der BayWa AG, davon entfallen auf die LLI durchgerechnet 12,53%.

Ziel der Restrukturierung ist neben der Stärkung der Kapitalbasis durch die Kapitalerhöhung, eine Reduktion der Nettoverschuldung sowie die Fokussierung auf die vier Kernsegmente Agrar, Technik, Wärme & Mobilität sowie Baustoffe. Flankierend dazu wird eine organisatorische Neustrukturierung mit Kostensenkungen, Prozessdigitalisierung und verbessertem Working-Capital-Management umgesetzt. Für die Dauer der Sanierungsphase besteht weiterhin ein bestandsgefährdendes Liquiditäts- und Finanzierungsrisiko. Die Fortführung hängt wesentlich von der konsequenten Umsetzung der Maßnahmen und geplanten Veräußerungen ab. Die Sanierungsfähigkeit des Konzerns wurde bestätigt.

Die zukünftige Entwicklung der BayWa AG wird wesentlich vom Sanierungskonzept bzw. von den Restrukturierungsaktivitäten geprägt sein, durch die das Unternehmen nachhaltig operativ und finanziell

gesunden soll. Dabei wird durch die Veräußerung von Unternehmensanteilen einerseits eine Entschuldung angestrebt, andererseits kann eine Refokussierung auf das traditionelle Kerngeschäft mit einer schlanken, strategischen Holdinggesellschaft erreicht werden. Die Veräußerungen betreffen neben der bereits erfolgten RWA-Transaktion die Segmente Regenerative Energien, die Cefetra Group sowie die T&G Global-Unternehmensgruppe.

Die Maßnahmen dienen dazu eine branchenübliche EBITDA-Rendite wiederzuerlangen, einen weiteren Eigenkapitalverzehr mittelfristig zu beenden bzw. die Kapitaldienstfähigkeit und Refinanzierungsfähigkeit zu marktüblichen Konditionen wiederherzustellen. Dies fußt im Wesentlichen auf den im Sanierungskonzept beschlossenen Schritten. Bei wesentlichen Abweichungen zum Konzept werden Gegenmaßnahmen erarbeitet werden müssen.

Mitte Oktober informierte die BayWa AG mittels Ad-hoc Mitteilung über das Scheitern der im Restrukturierungsplan berücksichtigten Veräußerung von Cefetra an die niederländische First Dutch Group. Gleichzeitig wurde angeführt, dass Gespräche mit einer neuen Investorengruppe geführt werden, die den bestehenden Kaufvertrag im Wesentlichen übernehmen könnte. Ein Vollzug der Transaktion im 4. Quartal 2025 wird weiterhin angestrebt. Weiters wurde Anfang November der Verkauf der BayWa Energie Dienstleistungs GmbH (EDL) an die EGC, einen Energiedienstleister und Dekarbonisierungspartner der Immobilienwirtschaft aus Düsseldorf, mit Vollzug der Transaktion im zweistelligen Millionen EUR-Bereich, bis Ende 2025 bekanntgegeben.

Die Auswirkungen des One Big Beautiful Bill Act (OBBBA) in den USA auf das Segment Regenerative Energien und den BayWa-Konzern insgesamt lassen sich derzeit noch nicht verlässlich abschätzen. Aufgrund offener Bewertungs- und Steuerfragen ist eine belastbare Ergebnisprognose zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Vor diesem Hintergrund zog der BayWa-Vorstand die im Halbjahresfinanzbericht 2025 sowie im Konzernfinanzbericht 2024 kommunizierten Ergebnisprognosen für das Segment Regenerative Energien und den Gesamtkonzen zurück.

Ungeachtet dessen zeigt sich der BayWa-Vorstand zuversichtlich, dass die eingeleiteten Maßnahmen zur Stabilisierung und Sanierung wie geplant umgesetzt werden können und das umfassende Transformationsprogramm den Konzern erfolgreich in eine nachhaltige Zukunft mit Fokus auf die Kernbereiche Agrar, Technik, Wärme & Mobilität sowie Baustoffe führt.

INTERNES KONTROLLSYSTEM

Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Implementierung, Ausgestaltung und Aufrechterhaltung eines den Anforderungen des Konzerns entsprechenden internen Kontrollsystems (IKS), unter Berücksichtigung der Unternehmensstrategie, des Geschäftsumfanges sowie wirtschaftlicher und organisatorischer Aspekte. Der Vorstand hat ein IKS eingerichtet, dessen Wirksamkeit vom Prüfungsausschuss überwacht wird. Das IKS wird laufend den sich ändernden organisatorischen Gegebenheiten angepasst.

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem umfasst alle Abläufe – von der Entstehung eines Geschäftsfalls bis hin zur Erstellung des Konzernabschlusses. Ziel ist es, durch entsprechende Prozessgestaltung und Kontrollmaßnahmen die Risiken mit angemessener und hinreichender Sicherheit zu steuern und somit sicherzustellen, dass die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung eingehalten sowie ein wahrheitsgetreues Bild des Unternehmens durch den Konzernabschluss und den Lagebericht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen vermittelt wird. Der Rechnungslegungsprozess bis hin zum Konzernabschluss ist von effizienten im Prozess integrierten Kontrollen begleitet.

Die Innen- und Konzernrevision der Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien ist als Dienstleister für den LLI-Konzern tätig. Sie erfüllt eine prozessunabhängige Überwachungsfunktion, die auch das interne Kontrollsystem überprüft. Als weisungsfreie Organisationseinheit berichtet sie unmittelbar an den Vorstand der LLI AG. In dieser Rolle trägt die Innen- und Konzernrevision konkret zur Überwachung und zur Erreichung der Unternehmensziele bei. In Anlehnung an das Internationale Rahmenwerk der beruflichen Praxis des IIA (The Institute of Internal Auditors) erbringt die Innen- und Konzernrevision der Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien unabhängige und objektive Prüfungsleistungen. Durch das Aufzeigen von Handlungsalternativen sollen geschäftliche Risiken reduziert sowie Vermögens- und Unternehmenswerte geschützt und erhöht werden. Sie unterstützt die Organisation bei der Erreichung ihrer Ziele, indem sie mit Blick auf die Unternehmensstrategie dabei hilft, diese gegen Risiken aller Art abzusichern und die Geschäftsprozesse zu verbessern.

Bei jedem Prüfungsauftrag überprüft die Innen- und Konzernrevision der Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien mit einem zielgerichteten Ansatz die Qualität der Führungs- und Überwachungsprozesse sowie die Wirksamkeit des Risikomanagements und der etablierten Kontrollen und hilft diese zu verbessern.

Weitere Kontrollgremien des LLI-Konzerns sind der Aufsichtsrat und der Prüfungsausschuss.

Wien, am 9. Dezember 2025

Vorstand

DI Josef röll e. h.

Dr. Kurt J. Miesenböck e.h.

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