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Lagebericht 2024/25

Restaurant Steirereck Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Mai 2025 · Eingereicht am 27. Feb. 2026

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T zum Jahresabschluss 31. Mai 2025

Die Restaurant Steirereck Gesellschaft m.b.H. führt zwei Restaurantbetriebe an den Standorten Wien-Stadtpark und Steiermark-Pogusch.

1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft

1.1 Geschäftsergebnis, Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2024/25 konnte der Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,3% gesteigert werden. Bei einer Reduzierung der sonstigen betrieblichen Erträgen um 9% erhöhte sich die Betriebsleistung aufgrund der verhältnismäßig starken Steigerung der Umsatzerlöse um 7,8%.

Unter Berücksichtigung von im Vergleich zur vorjährigen Berichtsperiode um 9,2% höheren Materialaufwendungen wurde der Rohertrag um 7,5% erhöht. Der Rohertrag errechnet sich aus Umsatzerlösen inklusive sonstiger betrieblicher Erträge (Betriebsleistung) minus Aufwendungen für Material. Bei im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unveränderter Mitarbeiteranzahl stiegen die Personalaufwendungen um 5,1 % auf TEUR 6.487.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit TEUR 3.935 weitgehend auf Vorjahresniveau.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im Geschäftsjahr 2024/2025 auf TEUR 1.950 (Vorjahr: TEUR 1.543). Unter Berücksichtigung von im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 45,9% höherer planmäßiger Abschreibungen stieg der ordentliche Betriebserfolg (EBIT) von TEUR 988 auf TEUR 1.140.

Unter Berücksichtigung eines in Höhe von TEUR 377 leicht unter Vorjahresniveau liegenden Finanzergebnisses ergibt sich für das Geschäftsjahr 2024/25 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von TEUR 1.517 nach TEUR 1.405 im Vorjahr. Nach Abzug von Ertragsteuern in Höhe von TEUR 300 wurde die Berichtsperiode mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.217 (Vorjahr: TEUR 989) abgeschlossen.

1.2 Vermögens- und Finanzlage

Bilanzaktiva

Der Anstieg des Anlagevermögens um TEUR 159 ist im Wesentlichen auf Investitionen in das Sachanlagevermögen zurückzuführen. Das Umlaufvermögen beträgt TEUR 8.766 nach TEUR 7.855 im Vorjahr und ist vorwiegend eine Folge höherer liquider Mittel zum Bilanzstichtag.

Bilanzpassiva

Die Eigenmittel (Eigenkapital inklusive Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen) erhöhten sich im Wesentlichen infolge des Jahresgewinnes des Geschäftsjahres 2023/24 um 8,3% auf TEUR 17.447.

Die Eigenmittelquote gemäß § 23 Unternehmensreorganisationsgesetz (URG) beträgt 67,1% (64,6%). Das Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung oder zumindest langfristigen Erhaltungen der Eigenkapitalquote auf diesem Niveau konnte erreicht und leicht erhöht werden. Eine hohe Eigenkapitalquote ist Bestandteil des Risikomanagements des Unternehmens und soll die Stabilität des Unternehmens gewährleisten.

Aufgrund der geleisteten Rückzahlung von langfristigen Fremdmitteln und der geringeren Erhöhung der Pensionsrückstellung reduzierte sich das langfristige Fremdkapital auf TEUR 2.873 (VJ TEUR 3.089). Beim kurzfristigen Fremdkapital gab sich keine wesentliche Veränderung, es beträgt TEUR 5.685 (VJ TEUR 5.741).

Vor allem die Veränderungen im Umlaufvermögen führten zu einem deutlich höheren Working Capital (kurzfristige Aktiva minus kurzfristige Passiva) in Höhe von TEUR 3.081 nach TEUR 2.149 im Vorjahr. Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar.

Die Geldflussrechnung des Geschäftsjahres 2024/2025 zeigt im Vorjahresvergleich folgendes Bild (in Tausend €):

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
2024/20252023/2024
TeTE
Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit2.3792.637
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-970-845
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit-392-555
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes1.0171.237

1.3 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft entfaltet keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

1.4 Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

2. Prognosebericht (voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft)

Die Entwicklung in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 zeigt für beide Betriebsstandorte auf Vorjahresniveau liegende Umsatzerlöse. Unter der Annahme einer weitgehend vergleichbaren Betriebsleistung zum Vorjahr erwartet die Geschäftsführung für die gesamte Berichtsperiode 2025/26 ein dem Vorjahr entsprechendes Gesamtergebnis.

3. Risikoberichterstattung

3.1 Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten

Aufgrund der branchenbedingten starken Personalfluktuation und der allgemeinen angespannten Arbeitsmarktsituation ist die Gesellschaft einem nicht unbeträchtlichem Personalrisiko ausgesetzt. Augenmerk ist daher auf das Ubertragen von Unternehmenswissen und die professionelle Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern zu legen.

Kredit- und damit Ausfallrisiken durch Geschäftspartner (Kunden) sind kaum vorhanden, da die Konsumationen grundsätzlich sofort mittels Bankomat- oder Kreditkarte bezahlt werden.

3.2 Berichterstattung zur Verwendung vọn Finaqzinstrumenten

Originäre oder derivative Finanzinstrümente zur Absicherung ven_Ausfall-, Zins- und Währungsrisiken werden bei der Gesellschaft derzeit nicht eingesetzt. Zurzeit Wird_ das Zinsänderungsrisiko der Kreditverbindlichkeiten alş nicht wesentlich/ eingestuft. Nenneswète Währungsverluste aus Kundenforderungen oder Lieferantenverbindlichkeiten sind aufgrund des kaum vorhandenen Transaktionsvolumens in ausändischen Währungen nicht zu erwarten.

Wien, am 24. Februar 2026

Heinz Reitbauer Geschäftsführer

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