Inhaltsverzeichnis
L A G E B E R I C H T
2 0 2 5
der
Kraftwerk Glatzing-Rüstorf eGen (KWG)
Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
1.1. Geschäftsverlauf
1.1.1. Erläuterungen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
Das volkswirtschaftliche Umfeld in Osterreich:
Das Wirtschaftsjahr 2025 war geprägt von Handelskonflikten, schwankendem Wachstum, hartnäckiger Inflation und steigender Staatverschuldung in vielen Regionen. Keines dieser Probleme hat sich mit dem Jahreswechsel in Luft aufgelöst. Die Weltwirtschaft habe sich zwar als widerstandsfähig erwiesen, bleibe aber anfällig, heißt es seitens der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Man erwartet, dass sich das weltweite Wachstum von 3,2 % im Jahr 2025 auf 2,9 % im Jahr 2026 leicht abschwächen wird.
Im Euro-Raum verhält sich die Konjunktur mit einer erwarteten Expansion von 1,4 % in 2025 robust und zeigt sich in den Folgejahren moderat steigend. Die europäische Exportwirtschaft gerät aber zunehmend durch den Wettbewerb mit China unter Druck, deren Regierung auf die Förderung von Hochtechnologie setzt. China exportiert vermehrt Produkte mit höherem Technologiegehalt und drängt damit in klassische Marktsegmente etablierter Volkswirtschaften. Dies setzt auch österreichischen Unternehmen, direkt oder indirekt über die Wertschöpfungsketten europäischer und vor allem deutscher Unternehmen, zu. Ferner belasten die US-Zollpolitik sowie der starke Euro die positive Entwicklung. Im Euro-Raum erwies sich der Arbeitsmarkt als robust und verlangsamte sich die Inflation im Jahresverlauf 2025, anders als in Osterreich, deutlich auf rund 2 %. Es wird für den Euro-Raum eine Steigerung der Wirtschaftsleistung von 1 % (2026) bzw. 1,4 % (2027) erwartet. Das Konjunkturwachstum bei Osterreichs wichtigstem Wirtschaftspartner Deutschland dürfte sich aufgrund des Fiskalpakets ebenfalls auf 1 % (2026) bzw. 1,4 % (2027) beschleunigen. Die Industrieschwäche in Deutschland hält jedoch an.
Der öffentliche Haushalt Osterreichs steht unter großem Konsolidierungszwang. Das gesamtstaatliche Defizit laut Maastricht-Definition liegt im Jahr 2025 bei 4,6 % des BIP. Durch die nötigen (sub-)nationalen Budgetmaßnahmen soll sich der Finanzierungssaldo bis zum Jahr 2027 auf rund 4 % verringern; die BIP-Schuldenquote wird daher weiter steigen und 2027 eine Höhe von 84,9 % erreichen.
Die in der zweiten Jahreshälfte 2025 beobachtete Konjunkturaufhellung der österreichischen Wirtschaft verfestigt sich voraussichtlich in den Jahren 2026 und 2027. Für die nächsten Jahre wird nach der längeren Rezession ein moderater Wachstumspfad von 1,2 % (2026) sowie 1,4 % (2027) erwartet. Die Stärke der Erholung wird maßgeblich von der Entwicklung der Inlandsnachfrage abhängen. Zum einen sollten die Effekte der Leitzinssenkungen positiv auf die Investitionsbereitschaft wirken, zum anderen sollte der Rückgang der Inflation zu einem Abflauen der Sparneigung beitragen und dem privaten Konsum etwas mehr Schwung verleihen.
Der Arbeitsmarkt stagnierte 2025, wird aber ab 2026 wieder stärker wachsen, wodurch die Arbeitslosigkeit sinken sollte. Zurückzuführen ist dieser Trend unter anderem auf die demografische Entwicklung, welche zu einem Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung führt. Dies wird allerdings durch die steigende Erwerbsbeteiligung ausgeglichen, insbesondere aufgrund der schrittweisen Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters für Frauen sowie der Reform der Korridorpension ab 2026. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition liegt 2025 bei 7,4 % (Dezember 2025: 435.000 Menschen als arbeitslos oder in Schulung beim AMS gemeldet) und verringert sich kontinuierlich in den Folgejahren auf 7,3 % (2026) bzw. 7,0 % (2027).
Die wirtschaftliche Situation in der Region:
Die wirtschaftliche Situation in der Region ist mit jener in Gesamtösterreich vergleichbar, wobei die Kernregion der Genossenschaft als ländlich geprägter Raum mit einem guten Anteil an Eigenversorgung auch ein hohes Maß an Versorgungssicherheit und Stabilität erwarten lässt. Die Kaufkraft scheint in der Region anhaltend gut zu sein. Das zeigt sich auch in der weiterhin sehr niedrigen Zahlungsrückständen oder -ausfällen der Kundinnen und Kunden. Quote an
Der Wettbewerb Strom war geprägt durch andauernde Ankündigungen von Strompreissenkungen zahlreicher Mitbewerberinnen und Mitbewerber. Durch den bereits ab 01.01.2025 deutlich gesenkten Strompreis von KWG haben sich diese Ankündigungen allerdings auf das Wechselverhalten der Kundinnen und Kunden nur wenig ausgewirkt.
1.1.2. Geschäftsentwicklung
1.1.2.1. Entwicklung des Gesamtumsatzes
Die Entwicklung des Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr 2025 zeigt folgendes Bild (in TEUR):
| 2025 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | |
| Strom- u. Breitbanderlöse | 21.362.546,17 | 25.248.449,45 | -3.885.903,28 |
| Handelswarenerlöse | 674.130,68 | 708.974,97 | -34.844,29 |
| Dienstleistungserlöse | 58.473,59 | 156.784,53 | -98.310,94 |
| Miet- und Pachterlöse | 67.026,12 | 76.363,05 | -9.336,93 |
| Nebenerlöse | 10.767,90 | 32.885,29 | -22.117,39 |
| Erlösminderungen u. | |||
| Berichtigung Regulierungskonto | 171.301,98 | -40.181,00 | 211.482,98 |
| 22.344.246,44 | 26.183.276,29 | -3.839.029,85 |
Die Entwicklung des Gesamtumsatzes ist im
Wesentlichen auf niedrigere Stromverkaufspreise und eine
naturbedingte äußerst niedrige Eigenerzeugung aus Wasserkraft zurückzuführen.
1.1.3. Geschäftsführung und Mitarbeiter
Die Geschäftsführung blieb im Jahr 2025 unverändert.
Der Personalstand der Genossenschaft blieb im Jahresabstand bei einem Neuzugang und einem Abgang bei insgesamt 40 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer per 31.12.2025 unverändert.
Ein besonderer Schwerpunkt wurde im Jahr 2025 in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesetzt. Dies kommt auch durch die Anzahl der Schulungstage und der Tage für Seminarbesuche zum Ausdruck.
1.1.4. Leistungen besonderer Art
Eine starke Ausrichtung am regionalen Gemeinwohl
• Regionalgebiet: Im regionalen Umfeld kann KWG den stärksten Einfluss auf das Gelingen der Energiewende einnehmen. Das regionale Engagement und der Beitrag zum Gemeinwohl in der Region stehen für KWG im Vordergrund. In diesem Sinne werden neue Investitionen ausschließlich im KWG Regionalgebiet getätigt. Neue Kundinnen und Kunden werden grundsätzlich nur in den Gemeinden des Regionalgebiets versorgt, welches sich in Teilen der Bezirke Vöcklabruck und Wels Land befindet und folgende Gemeinden umfasst: Aichkirchen, Attnang-Puchheim, Atzbach, Bachmanning, Desselbrunn, Edt bei Lambach, Lambach, Manning, Neukirchen bei Lambach, Niederthalheim, Oberndorf bei Schwanenstadt, Offenhausen, Ottnang am Hausruck, Pennewang, Pilsbach, Pitzenberg, Pühret, , Redlham, Regau, Rüstorf, Rutzenham, Schlatt, Schwanenstadt, Stadl-Paura, Timelkam, Ungenach, Vöcklabruck und Wolfsegg am Hausruck. Außerhalb des Regionalgebiets ist eine Versorgung von neuen Kundinnen und Kunden in Oberösterreich auf Empfehlung eines KWG Genossenschaftsmitglieds möglich.
Eine besondere Stromversorgung
• Nachhaltiger Strom: KWG zählt It. Stromanbieter-Check1 von WWF und Global 2000 im Nachhaltigkeitsranking seit Jahren zu den führenden Energieversorgern in Osterreich und wurde auch im Jahr 2025 an der Spitze der Gruppe „Solide Grünstromanbieter“ (Platz 3 insgesamt) geführt. Zum besonderen Service des Unternehmens zählen insbesondere die persönliche Betreuung im KWG Kundencenter, die Gesamtrechnung für Energie, Netz, Steuern, Abgaben, Wahlmöglichkeiten für den Rechnungserhalt und die Zahlungsweise, sowie die Nutzung von Rabatt- und Bonusmöglichkeiten. Zu diesen zielgruppenorientierten Bonus- und Rabattmöglichkeiten zählen insbesondere: Familien Bonus, Baby Bonus, Feuerwehr Bonus, Rotes Kreuz Bonus, Landwirtschaftsbonus, sowie eine Ermäßigung für Menschen mit Behinderung. • Tarifmodell EINFACH: Das aktuelle Strom-Tarifmodell zeichnet sich durch besonders kurze und einfach gehaltene Tarifblätter, Verträge und Allgemeine Lieferbedingungen aus. Dieses Modell wurde 2025 fortgeführt.
Regionale Infrastruktur
• Stromnetzverstärkungen und Versorgungssicherheit: Ein großer Schwerpunkt lag im Jahr 2025 auf der Verstärkung des eigenen Stromnetzes, um die Anforderungen der Energiewende (insb. PV-Anlage, Wärmepumpen und E-Mobilität) bestmöglich aufnehmen zu können und weiterhin ein hohes Maß an Versorgungssicherheit für die Bevölkerung in der Region bieten zu können. So lag die durchschnittliche kundengewichtete Nichtverfügbarkeit (SAIDI) im Jahr 2025 bei 0,13 min, d. h. durchschnittlich war jede Stromnetzkundin bzw. jeder Stromnetzkunde ca. 8 Sekunden ohne Strom bzw. 99,999% der Zeit versorgt. Damit sinkt der Dreijahresdurchschnitt dieser Kennzahl von 28,18 Minuten auf 5,34 Minuten. • Batteriespeicher: Als eines der ersten Energieunternehmen in Österreich errichtet KWG seit 2024 erstmals Großbatteriespeicher, insbesondere bei den Wasserkraftwerken. Damit kann die Erzeugung der Kraftwerke besser nutzbar gemacht werden.
• Energielabor: Im Jahr 2024 wurde von KWG das erste Energielabor in Oberösterreich in Betrieb genommen. Dieses umfasst eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit verschiedenen Modultypen, die es ermöglicht, unterschiedliche Technologien unter realen Bedingungen zu testen und zu optimieren. Zusätzlich kommt ein PV-Zaun zum Einsatz, der eine intelligente Raumnutzung ermöglicht. Unterstützt wird das System durch einen leistungsstarken Batteriespeicher, der die Speicherung von Energie ermöglicht und somit das Zusammenspiel zwischen Erzeugung und Verbrauch optimiert. Im Jahr 2025 wurde der Speicher genutzt, um gemeinsam mit einem Partner den Batteriespeichereinsatz im Intradayhandel zu testen. Darüber hinaus wurden die Vorbereitungen für eine Erweiterung des Energielabors (Elektrolyseur, weitere Großbatteriespeicher, leistungsstarke E-Lademöglichkeit) begonnen. • Glasfasernetz: KWG bietet ein flächendeckendes Angebot von Breitband-Internet (FTTH) in der ländlich geprägten Kernregion der Genossenschaft.
Besondere Dienstleistungs-, Produkt- und Serviceangebote
• Virtueller Erneuerbaren Langzeitspeicher (VIEL) für Gemeinden: KWG ermöglicht es, dass der von der Gemeinde über einen längeren Zeitraum gelieferte PV-Überschuss verwendet werden kann, um die Energiekosten der Gemeinde zu senken. Durch die Kumulierung des gelieferten Stroms über eine gesamte Abrechnungsperiode kann die Gemeinde die eigene Stromerzeugung auch dann zur Senkung der Energiekosten der Gemeinde nutzen, wenn nach einer viertelstündlichen Berücksichtigung der eigenen Stromerzeugung der Bedarf der Gemeinde eigentlich nicht gegeben wäre (z.B.: Tagesrandzeiten im Sommer, Wochenende, Feiertage). Das heißt, dass KWG den von der Gemeinde selbst erzeugten Strom anrechnet, wenn dieser nicht benötigt wird, und dieses „Stromguthaben“ dann eingelöst wird, wenn der Strombedarf höher als die eigene Erzeugung ist. Dadurch ist es möglich, dass die Gemeinde mit einem minimalen Verwaltungsaufwand einen sehr großen Teil der in den eigenen Erzeugungsanlagen erzeugten elektrischen Energie zur Senkung der Energiekosten der Gemeinde nutzen kann. • Virtuelle PV-Anlage: Als Teil der Bürgerbeteiligung „Wasser und Sonne 2023" wurde erstmalig eine „Virtuelle PV-Anlage“ angeboten: Mit der innovativen Möglichkeit einer „virtuellen PV-Anlage“ hatten KWG Kundinnen und Kunden erstmals die Möglichkeit, sich die Kosten für einen Teil des eigenen Strombedarfs für zehn Jahre gegen die Bezahlung eines einmaligen Kaufpreises abzusichern. • KWG Ladenetz und E-Laden zu Fixtarif (ELFi): Am Standort der Verwaltung werden zwei leistungsstarke Lademöglichkeiten (Hypercharger) für Elektroautos mit 225 kW bzw. 150 kW angeboten. Insgesamt besteht das regionale Ladenetz von KWG aus 25 Ladestationen an 17 Standorten. Für das Laden wird auch eine in der Anzahl von Nutzerinnen und Nutzern begrenzte echte Flatrate unter dem Titel „KWG ELFi – gut behütet laden“ angeboten, mit der man sein E-Auto gegen einen monatlichen Pauschalbetrag unbegrenzt nutzen kann. • Sommerladen: Im Rahmen des KWG Sommerladen konnten Kundinnen und Kunden ihr Elektroauto an den Sommerwochenenden gratis aufladen. Die KWG Lademöglichkeiten standen dazu jeden Samstag und Sonntag im Juli und August 2025 zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr zur Verfügung. Diesmal konnte dafür das gesamte regionale Ladenetz mit über 20 Ladepunkten genutzt werden. • KWG Energietüte zum Schulstart: Die Schulkinder der ersten Klasse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. Kundinnen und Kunden erhalten eine kleine Portion zusätzlicher Energie mit der „KWG Energietüte zum Schulstart". Diese kann während der gesamten ersten Schulwoche im KWG Kundencenter abgeholt werden. • Blackoutbox: Für den Ernstfall eines Blackouts wurden gemeinsam mit krisenvorsorge.at verschiedene Blackoutboxen entwickelt. Je nach Bedarf beinhalten die Boxen die wichtigsten Dinge, die bei einem längeren Stromausfall notwendig sind.
Angebote für Genossenschaftsmitglieder und die Bevölkerung
• KWG Treuekraftwerk: Im Jahr 2024 wurde ein neues, langfristig ausgelegtes Loyalitäts- und Vorteilsprogramm für die KWG Genossenschaftsmitglieder entwickelt und eingeführt: Das KWG Treuekraftwerk belohnt die Treue der Mitglieder basierend auf der Dauer ihrer Mitgliedschaft und Anzahl der Geschäftsanteile. Dazu sammeln Mitglieder Treuepunkte, die sich aus der Anzahl der Jahre als Mitglied und den gezeichneten Geschäftsanteilen berechnen. Aus der Anzahl der Treuepunkte ergeben sich vier Treue-Stufen (Basis, Plus, Premium, Gold), die jeweils gestaffelte Boni wie einen erhöhten Mitgliedervorteil, Stromrabatte, exklusive Einladungen und PV-Sondervergütungen bieten. Das Treueprogramm wurde 2025 fortgesetzt. • Jährlicher Mitgliedervorteil als KWG Gutschein: Bis zum 50. Geschäftsanteil pro Geschäftsanteil 0,50 Euro, ab dem 51. Geschäftsanteil pro Geschäftsanteil 0,20 Euro. Mit der Einführung des KWG Treuekraftwerks erhöht sich der Mitgliedervorteil in der Stufe „Plus" um 25%, in der Stufe „Premium“ um 50% und in der Stufe „Gold" um 75%. • Mitgliederforum: Seit dem Jahr 2022 wird an mehreren Terminen eine Informationsmöglichkeit für interessierte Mitglieder, aber auch in einem eigenen Termin für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Vizebürgermeisterinnen und Vizebürgermeister sowie Amtsleiterinnen und Amtsleiter der Region, angeboten. Dabei informiert die Genossenschaft in einem persönlichen Vortrag von Geschäftsführung und Obmann über aktuelle Entwicklungen in der Energiewirtschaft, sowie über wesentliche Hintergründe dieser Entwicklungen. Im Jahr 2025 wurde im Anschluss an das Mitgliederforum eine Besichtigung des KWG Energielabors angeboten. • KWG Sonnengeschenk und KWG Sonnenhilfe: Mit dem KWG Sonnengeschenk können PV-Anlagenbetreiberinnen bzw. PV-Anlagenbetreiber ihren PV-Überschuss unkompliziert an andere KWG Kundinnen und Kunden verschenken. Darüber hinaus kann der PV-Überschuss an die KWG Sonnenhilfe gespendet werden, mit der bedürftige Menschen in der Region unterstützt werden. • Bürgerbeteiligungen: Das Unternehmen bietet für die (Teil)Finanzierung von Investitionen in Erzeugung und Netz regelmäßig die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung an.
1.1.5. Besondere Ereignisse im Geschäftsjahr
Im Laufe des Jahres wurde damit begonnen, mehrere E-Ladestationen als Teil eines regionalen Ladenetzes aufzubauen. Fokus sind dabei Orte an denen Menschen leben und arbeiten (z.B.: Gemeindeämter, Schulen, in der Nähe von Mehrparteienhäuser, Feuerwehren). Zum Ende des Jahres waren 25 Ladestationen an 17 Standorten aktiv.
Bei den Wasserkraftwerken Deutenham, Kaufing und Timelkam wurden weitere Großbatteriespeicheranlagen errichtet. Zum Jahresende waren insgesamt 26 Großbatteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 5,25 MWh in Betrieb, mit denen ein großer Teil der eigenen Stromproduktion um mehrere Stunden verschoben werden kann. Dies ermöglicht nicht nur eine bessere Abstimmung mit dem Strombedarf der Kundinnen und Kunden, sondern auch eine optimierte Nutzung von Strombörse-Preissignalen.
Im August 2025 wurde die zweitgrößte PV-Anlage „Ansfelden 1" mit einer Leistung von 887,9 kWp nach einer zweiten Bauetappe endgültig fertiggestellt und in Betrieb genommen.
Als Meilenstein ist hervorzuheben, dass ein Vertrag mit dem Unternehmen H2 Powerlink für die Aufstellung eines Elektrolyseurs beim KWG Energielabor unterzeichnet wurde. Ab 2026 wird KWG erstmalig grünen Wasserstoff mit Strom aus dem KWG Energielabor herstellen.
Ein besonders wichtige und arbeitsintensive Aufgabe war die Einführung des neues Stromverrechnungsprogramm SDK und die damit verbundene Einführung eines neuen Kundenportals. Das neue Programm ermöglicht eine professionellere und effizientere Abrechnung, sowie neue Möglichkeiten bei der Datenbereitstellung und -auswertung. Die Umstellung wurde im Oktober 2025 abgeschlossen.
Im September 2025 wurde die Bauausschreibung für das neue Wasserkraftwerk Wankham abgeschlossen und alle erforderlichen Genehmigungen für Errichtung und Betrieb des Kraftwerks wurden erteilt. Im November wurde die finale Investitionsentscheidung für die Errichtung des Wasserkraftwerks getroffen, sodass die Bauvorbereitung wenige Wochen später begonnen wurde.
Im Jahr 2025 hat KWG folgende Auszeichnungen erhalten:
- Von der WKOO wurden KWG als „Traditionsbetrieb" ausgezeichnet. KWG ist damit einer von nur rd. 150 Betrieben im Bezirk, die älter als 100 Jahre sind. - Die zweite BGF Rezertifizierung wurde abgeschlossen und der Gütesiegelantrag wurde durch eine Fachjury anerkannt, sodass KWG das BGF-Gütesiegel 2026-2028 zuerkannt wird. Das BGF-Gütesiegel ist das offizielle österreichische Qualitätszeichen für Unternehmen, die dauerhafte Maßnahmen für ein - gesünderes Arbeitsumfeld setzen. KWG wurde von WWF und Global 2000 im Nachhaltigkeitsranking „Stromanbieter-Check“ an der Spitze der Gruppe „Solide Grünstromanbieter" (Platz 3 insgesamt) geführt. - Bei einem internationalen Wettbewerb im Rahmen einer Huawei-Installateurskonferenz in China wurde ein Vortrag über das KWG Energielabor beim Publikums-Voting mit dem 2. Platz ausgezeichnet.
1.1.6. Erfüllung des Genossenschaftszweckes
Die Genossenschaft betreibt in ihrer Kernregion ein Strom- und Glasfasernetz, sowie mehrere Wasser- und Sonnenkraftwerke und Großbatteriespeicheranlagen als zentrale und lebensnotwendige Infrastrukturen. Ein besonderer Schwerpunkt der Tätigkeit der Genossenschaft liegt damit im Bereich Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität, wobei zu dieser Versorgungsqualität auch ökologische Aspekte zählen. Darüber hinaus wird die eigene regionale Stromproduktion genutzt, um den Mitgliedern einen nachhaltigen Mitgliedervorteil und damit langfristig betrachtet eine günstige Stromversorgung zu ermöglichen. Weiters werden zugunsten der Mitglieder umfassende Beratungs-, Betreuungs- und Informationsdienstleistungen erbracht.
Mit dem KWG Treuekraftwerk gibt es ein wertvolles Mitglieder-Vorteilsprogramm, dass die Treue zur Genossenschaft belohnt und die Mitgliedschaft in der Genossenschaft aufwertet.
1.2. Bericht über Betriebsstätten
KWG führte zum 31.12.2025 – neben der Verwaltung in Staig 32 – auch am Standort des Wasserkraftwerks Hart einen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzten Betrieb.
Die Investitionen der Genossenschaft betrugen im Geschäftsjahr 2025 insgesamt TEUR 5.186 wobei TEUR 161,5 auf Finanzanlagen entfielen. Die Investitionen im Sachanlagenbereich betrafen im Wesentlichen den Ausbau und die Verstärkung des Stromnetzes, die Errichtung von Großbatteriespeicheranlagen, den Aufbau eines regionalen Ladenetzes und die Errichtung des Wasserkraftwerks Wankham als Anlage im Bau.
Im Geschäftsjahr 2026 ist die mit Abstand größte Investition die Errichtung des Wasserkraftwerks Wankham, welches 2027 in Betrieb gehen wird. Darüber hinaus sind Investitionen u.a. in den Bereichen Stromnetz, Speicher und Fuhrpark vorgesehen.
1.3. Darstellung der Lage inkl. finanzieller Leistunqsindikatoren
1.3.1. Vermögenslage
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2025 um TEUR 865,66 oder 1,78 %.
Diesen Veränderungen liegen im Wesentlichen eine Erhöhung des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 2.213,22 und eine Verringerung des Umlaufvermögens – insbesondere der Vorräte und der Forderungen – in Höhe von insgesamt TEUR 1.347,56 zugrunde.
1.3.1.1. Eigenkapital
Das buchmäßige Eigenkapital erhöhte sich im Jahr 2025 um TEUR 238,61 oder 1,7 % auf TEUR 14.250. Der Eigenkapitalanteil2 beträgt 36,4 % des Gesamtkapitals und erhöhrte sich im Jahr 2025 um 1,3 %-Punkte.
1.3.1.2. Fremdkapital
An Positionen des Fremdkapitals wurden zum 31.12.2025 insgesamt TEUR 31.451 ausgewiesen. Dies entspricht 63,6 % des Gesamtkapitals.
1.3.2. Ertragslage
Die Betriebserträge haben sich im Jahr 2025 nominell verringert. Dies ist im Wesentlichen auf niedrigere Stromverkaufspreise zurückzuführen. und eine naturbedingte äußerst niedrige Eigenerzeugung aus Wasserkraft
Gleichzeitig erfuhren die Betriebsaufwendungen im Jahr 2025 nominell eine leichte Steigerung.
Der Betriebsergebnisa in Relation zur Betriebsleistung+ beträgt im Jahr 2025 3,2%. Der diesbezügliche Vorjahreswert liegt bei 5,2%.
Das im Jahr 2025 erwirtschaftete Ergebnis vor Steuern (EvS) in der Höhe von TEUR 141 verminderte sich gegenüber dem Vorjahr. Ausschlaggebend war dafür insbesondere die naturbedingte äußerst niedrige Eigenerzeugung aus Wasserkraft.
Mit dem erzielten Jahresüberschuss konnte eine nominelle Eigenkapitalstärkung erreicht werden.
2 Der Eigenkapitalanteil wird wie folgt ermittelt:
(Eigenkapital+Investitionszuschüsse) / Bilanzsumme 31.12.2025 x 100
3 Betriebsergebnis It. GuV 9
4 Betriebsleistung: Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen
1.3.3. Finanzlage
Gemäß AFRAC-Stellungnahme 36: Geldflussrechnung (UGB) (Juni 2020) gestaltet sich die Finanzlage wie folgt (Beträge in TEUR):
| 2025 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit | 2.814 | 2.732 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -5.136 | -7.221 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 2.095 | 3.764 |
1.3.4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Die Unternehmenssteuerung erfolgt anhand eines Public Value Scorecard (PVSC) Ansatzes, der eine Weiterentwicklung der Balanced Scorecard ist.
Die PVSC Perspektiven und Ziele:
| Perspektive | Ziel |
|---|---|
| Gemeinwohl | Beitrag zur Energiewende und regionalen Entwicklung |
| Stakeholder | Vertrauen von Kundinnen und Kunden, Gemeinden und Politik |
| Stabilität | Versorgungs- und Betriebssicherheit |
| Wirtschaftlichkeit | Nachhaltige wirtschaftliche Resilienz |
| Zukunftsfähigkeit | Langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Flexibilität |
Zu jeder Perspektive werden sowohl operative, als auch strategische Kennzahlen erhoben.
Über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird eine jährliche Statistik erstellt die unterschiedliche Daten über die Belegschaft erfasst. Für 2025 wurde folgende Statistik5 erhoben:
| Anzahl | 4-Tage Woche | FTE (Vollzeitäquivalent)* | Durchschnittsalter | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 38 | 14 | 37% | 34,62 | 44,7 | |
| männlich | 24 | 63% | 9 | 38% | 23,62 | 43,5 |
| weiblich | 14 | 37% | 5 | 36% | 11,00 | 46,6 |
| Arbeitszeitmodelle: | 30 | Karenzierte MA: | 1 | |||
| KWG Generationen nach Geschlecht | ||||||
| 0% Nachkriegsgeneration (1945-1955) | ||||||
| 5 29% Baby Boomer (1956-1969) | ||||||
| 21% Generation X (1970-1982) | ||||||
| 10 | 39% Generation Y (1983-1999) 15 | |||||
| 11% Generation Z (ab 2000) | ||||||
nmännlich •weiblich
MA = Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter (in Einzahl und Mehrzahl), VJ = Vorjahr, ATZ = Altersteilzeit
5 Quellen für Durchschnitt AT:
Krankenstände: https://www. statistik.at/statistiken/arbeitsmarkt/arbeit-und-gesundheit/krankenstaende
Überstunden: https://www. statistik. at'statistiken/arbeitsmarkt/arbeitszeit/geleistete-arbeitszeit-arbeitsvolumen-ueberstunden Fluktuation: https://www.statistik.at/statistiken/arbeitsmarkt/erwerbstaetigkeit/erwerbskarrieren/registerbasierte-erwerbsverlaeufe
FTE (Vollzeitäquivalent): Hinter dem Begriff FTE (Full Time Equivalent, zu Deutsch: Vollzeitäquivalent) verbirgt sich eine rechnerische Größe zur Messung von Arbeitszeit. Sie ist definiert als die Anzahl der wöchentlichen Normalarbeitsstunden, geteilt durch die übliche Arbeitszeit einer Vollzeit- Mitarbeiterin bzw. eines Vollzeit-Mitarbeiters (38,5 Stunden). Die Anzahl der FTE gibt also an, wie viele Vollzeitstellen sich rechnerisch bei einer gemischten Personalbelegung mit Teilzeitbeschäftigten ergeben. Die Verwendung von FTE ist in der Regel aussagekräftiger als die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, da letztere keine Aussage über den Beschäftigungsumfang macht. MA in ATZ sind nicht erfasst.
| 2025 (Veränderung Vorjahr) | Durchschnitt 2024 | ||
|---|---|---|---|
| Überstunden/MA | 69,5 (+33,6%) | 46,8 (Branche Energie) | |
| Krankenstandstage/MA | 9,3 (+61,5%) | 15,1 (AT) | |
| Weiterbildungsveranstaltungen | 41 (-18) | ||
| Fluktuationsrate | Rate (Veränderung Vorjahr) | ||
| KWG 2025 | 5,1% (-2,2%) | ||
| KWG 2025 exkl. Pensionierungen/ATZ und studentische MA | 5,0% (-2,1%) | ||
| KWG Durchschnitt 3J | 6,5% (+0,8%) | ||
| KWG Durchschnitt 3J exkl. Pensionierungen/ATZ und studentische MA | 4,8% (+1,7%) | ||
| Zum Vergleich: Branche "Energieversorgung" in Österreich 2024 | 18,4% (-0,9%) | ||
| KV-Gehalt ab 01.02.2026 | KWG Durchschnitt exkl. | ||
| von | Zulagen & ÜS bis | ||
| BG 4 | 3 046 | 3 321 | 3 547 |
| BG 5 | 3 302 | 3 759 | 3 848 |
| BG 6 | 3 652 | 4 339 | 4 128 |
| BG 7 | 3 985 | 4 733 | 4 715 |
| BG 8 | 4 310 | 5 119 | 5 102 |
Fluktuationsrate: Diese ist je nach Branche sehr unterschiedlich und gibt an, wie viele Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter im Verhältnis zur gesamten Belegschaft pro Jahr das Unternehmen verlassen. Die Fluktuation von Arbeitnehmern kann allgemein eine Reihe von Gründen haben: der Wunsch nach beruflicher Veränderung, ein Wohnortwechsel, Pensionierungen, usw. Die Fluktuationsrate bei KWG wird auf zwei Arten berechnet: In der ersten Darstellung werden alle beendeten Dienstverhältnisse in der Berechnung berücksichtigt, in der zweiten Darstellung sind Pensionierung und studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unberücksichtigt.
1.4. Besondere Vorgänge nach dem Geschäftsjahrabschluss
Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2026 waren geprägt von einer weiterhin außergewöhnlich niedrigen Stromproduktion aus Wasserkraft. Im ersten Quartal lag diese um 29% unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Ursache dafür ist eine ausgeprägte Trockenperiode mit ungewöhnlich geringen Niederschlägen.
Die Eskalation geopolitischer Spannungen im Nahen Osten Anfang 2026 führte innerhalb kürzester Zeit zu deutlichen Preissteigerungen bei Energie, insbesondere bei Erdöl und Erdgas. Die Strompreise reagieren darauf oft schnell und überproportional.
Zu Beginn des Jahres 2026 wurde eine weitere Bürgerbeteiligung „Wasserkraft 2026" aufgelegt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten damit die Finanzierung des neuen Wasserkraftwerks unterstützen. Insgesamt konnten rd. 2,1 Mio. Euro über diese Bürgerbeteiligung lukriert werden, wodurch der eigentliche Zielwert von 2 Mio. Euro leicht übertroffen wurde.
Wankham
2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens
2.1. Voraussichtliche betriebliche Entwicklung
Die Prognosefähigkeit der betrieblichen Entwicklung ist aufgrund schwer einschätzbarer gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen als Folge der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und des bereits seit über vier Jahren laufenden Russland-Ukraine-Kriegs wesentlich beeinträchtigt.
Gerade die Energiewirtschaft ist durch die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten stark in Unsicherheit geraten. Die Förder- und Transportengpässe der Region führen zu deutlich gestiegenen Weltmarktpreisen, insbesondere für LNG und Rohöl. Dies wirkt sich über den weltweiten Markt auch auf die Kosten in Europa und somit auf die Gestehungskosten und den Marktwert für Strom aus.
Für die Energieversorgung Osterreichs und somit auch für KWG entsteht dadurch ein herausforderndes Umfeld. Neben gestiegenen Beschaffungskosten für den Stromverkauf steigt mit den steigenden Preisen auch der Wert der Eigenerzeugung und der flexiblen Assets wie Batteriespeicher. KWG kann aufgrund seiner Beschaffungs- und Absicherungsstrategie kurzfristig gut auf solche Verwerfungen reagieren.
Die europäische Energieversorgung befindet sich grundsätzlich in einem tiefgreifenden Wandel. Geopolitische Ereignisse und neue Technologien befeuern den Wunsch nach einer Beschleunigung der Transformation hin zu einer nachhaltigen Produktion. Gleichzeitig wird beobachtet, dass mittelfristig weiterhin eine große Menge fossiler Energieträger in Osterreich und Europa zum Einsatz kommen soll. Dies stellt die Ernsthaftigkeit einer raschen und notwendigen Transformation des Energiesystems in Frage und schafft zusätzliche Unsicherheiten.
KWG setzt in dieser unsicheren Lage einerseits auf einen Effectuation-Ansatz, der sich darauf konzentriert, mit den bereits verfügbaren Mitteln und Ressourcen direkt ins Handeln zu kommen und Ziele flexibel anzupassen. Andererseits wird eine Gemeinwohl-Strategie verfolgt, die auf drei Säulen beruht:
• Die Organisations- und Machtstruktur ist und bleibt geprägt von der genossenschaftlichen Rechtsform und den damit verbundenen Eigenschaften: Gemeinschaftseigentum bzw. keine Gewinnkonzentration, eine Stimme pro Mitglied und eine starke regionale Verankerung. • Die Entwicklungs- und Wachstumslogik ist geprägt vom Grundgedanken „Degrowth“, d.h. Reduktion von Ressourcen, lokale Kreisläufe, weniger Konsum und lokale Produktion, Stabilität und Suffizienz, kürzere Arbeitszeiten, Entschleunigung und nachhaltige Leistungsfähigkeit. • Die Ziel- und Wirkungsebene ist auf Gemeinwohl ausgerichtet, d.h. der Sinn des Tuns des Unternehmens richtet sich insbesondere auf seinen sozialen Beitrag, ökologische Verantwortung und ethisches Wirtschaften.
Die konsequente und langfristige Verfolgung der Gemeinwohl-Strategie wird eine stabile, resiliente und gesunde Geschäftsentwicklung, eine langfristige Werterbringung für die regionale Gemeinschaft und ein höheres Maß an Unabhängigkeit sicherstellen.
Aufgrund der soliden Eigenkapitalausstattung und des umfangreichen produzierenden Anlagevermögens (insbesondere Kraftwerke) von KWG ist das Vertrauen der finanzierenden Banken gewährleistet, sodass die Liquidität in diesem schwierigen Umfeld gesichert ist. Eine besondere, österreichweite Herausforderung ist weiterhin die Finanzierung des für die Energiewende notwendigen Stromnetzausbaus. Potentiell finanzierende Banken sehen die Notwendigkeit von Sicherheiten für Fremdkapital, die Netzbetreiber alleine mittel- bis langfristig nicht darstellen können. So könnte etwa eine Haftungsübernahme durch den Bund bei Fremdkapitalaufnahmen eine möglichst kostengünstige Finanzierung des zukünftigen Stromnetzausbaus ermöglichen.
Hinsichtlich der Ertragslage liegt die mittelfristige Zielvorgabe in der Absicherung bzw. Verbesserung der Eigenkapitalquote, wobei gleichzeitig hohe Investitionen in Erzeugung, Flexibilität und Netz ermöglicht werden sollen.
Im November 2025 wurde mit den Bauarbeiten für ein neues Wasserkraftwerk an der Ager (Wankhamer Wehr zwischen Attnang-Puchheim und Regau) begonnen. Die Anlage soll rd. elf Mio. kWh Strom pro Jahr erzeugen; das entspricht dem Jahresverbrauch von rd. 3.000 Haushalten. Als Nebeneffekt wird der lokale Hochwasserschutz verbessert, da durch Uferaufweitungen und eine Eintiefung der Flusssohle ein größerer Abflussraum geschaffen wird. Zahlreiche ökologische Begleitmaßnahmen gewährleisten eine umweltverträgliche Errichtung des Kraftwerks; nach der Inbetriebnahme werden zusätzliche ökologische Lebensräume zur Verfügung stehen und der lokale Waldbestand wird durch Neu- und Ersatzaufforstungen um rd. 50% erhöht. Das Investitionsvolumen beträgt rd. 20 Mio. Euro.
2.2. Wesentliche Risken und Ungewissheiten
Die Risiko- und Chancenlage von KWG wurde im Geschäftsjahr 2025 stark durch die angespannten energiewirtschaftlichen und -politischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Weiters haben die klimatischen und klimapolitischen Rahmenbedingungen, sowie kommende regulatorische Veränderungen eine erhebliche Auswirkung auf die Risiko- und Chancenlage von KWG.
Zuletzt zeigte sich immer öfter ein ausgeprägtes Auftreten von negativen Strompreisen am Spotmarkt. Auf diese Entwicklung reagiert das Unternehmen kurzfristig durch Anlagenabschaltungen und mittelfristig durch den Aufbau einer zentralen, speichergestützten Erzeugungs- und Laststeuerung.
Die üblichen, mit der operativen Geschäftstätigkeit einhergehenden Risiken (Schwankung der Strompreise bzw. der Wasserführung) zeigten sich im Laufe des Geschäftsjahres 2025 anhaltend hoch. Gleichzeitig stiegen jedoch die aus diesen Themen entstehenden Chancen. KWG setzt auf gezielte strategische und operative Maßnahmen, um diese Risiken zu minimieren bzw. zu begrenzen und die Chancen bestmöglich zu nutzen.
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit besteht auch das Risiko, dass Kundinnen und Kunden oder Geschäftspartnerinnen und -partner ihre finanziellen oder vertraglichen Verpflichtungen nicht fristgerecht erfüllen können oder gänzlich ausfallen. KWG setzt dabei auf eine sorgfältige Uberwachung der wirtschaftlichen Bewertung ihrer größten Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartnerinnen und -partner und die Durchführung von risikoreduzierenden Maßnahmen.
Mittel- und langfristige Prognosen sind aufgrund der volatilen Energiemärkte und der energiepolitischen Unabwägbarkeiten derzeit nur begrenzt belastbar.
Ubersicht wesentlicher Chancen und Risiken für das Unternehmen inkl. Maßnahmen:
Strategisch
- Anderungen der klimatischen Rahmenbedingungen; Extrem-Ereignisse und deren Folgen (Hitze- Trockenperioden, Überschwemmungen, Stürme, Hagel, Waldbrände, Lawinen); langfristige Veränderungen klimatischer und ökologischer Bedingungen (Niederschlagshäufigkeit/-mengen, Anstieg der Durchschnittstemperaturen); Veränderungen der energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen und staatliche Eingriffe in das Geschäftsmodell; Anderungen in den technologischen Entwicklungen, im Marktumfeld, in den Kundenbedürfnissen, - etc. Maßnahmen: kontinuierliche intensive Beobachtung von energiepolitischen & wirtschaftlichen Entwicklungen, Märkten, Wettbewerbern, Kundinnen und Kunden, Klima und Technologien; Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts; Teilnahme an Forschungsprojekten und Entwicklung innovativer Lösungen; frühzeitiges und intensives Monitoring von Trends, sowie strategischen Chancen & Risiken.
Systemversagen
• Ein steigendes Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch, das durch derzeitige Regelenergiemechanismen bzw. den laufenden Stromaustausch zwischen der Europäischen Ländern nicht mehr ausbalanciert werden kann; hohe System(erhaltungs)kosten; großflächige und länger andauernde Stromausfälle. • Maßnahmen: Unterstützung der Systemstabilität durch Teilnahme am Regelenergiemarkt und durch den Aufbau von systemdienlicher Flexibilität, insbesondere durch die Nutzung von Batteriespeicher und einer systemdienlichen Steuerung; Maßnahmenvorbereitung für den Fall eines Blackouts; Vorhaltung von Blackout-Boxen.
| Projekte | ||
|---|---|---|
| - | Hohe, langfristige Investitionskosten; Projekte mit hoher Komplexität; Unter- und Überschreitungen von den geplanten Werten betreffend Zeitplan, Projektkosten und -Qualität; (energie-)politische | |
| Unsicherheit. | ||
| - | Maßnahmen: Projektmanagement; Risikomanagement-Methoden im | gesamten Projektzyklus; |
| optimierte Vertragsgestaltung. | ||
| Anlagenrisiken | ||
| - | Beeinträchtigung der Verfügbarkeit von Anlagen durch technische Störungen, Sabotage, | |
| Naturkatastrophen (Stürme, Hochwasser, etc.). | ||
| - | Maßnahmen: Wartungs- und Qualitätskontrollen; Checklisten und Dokumentation von Wartungs- | |
| und Instandhaltungsarbeiten; bauliche (Hochwasser)-Schutzmaßnahmen; Verkabelung | ||
| störungsanfälligen Stromleitungen und Niederspannungsverkabelungen; laufendes Monitoring der | ||
| Warn- und Fehlermeldungen der Kraftwerke und Smart Meter, Krisen- und Notfallmanagement; | ||
| Versicherungen. | ||
| Stromerzeugungsmenge Wasserkraft | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| - beeinflusst durch die Wetter-/Klima-Entwicklung. | |||||
| - Maßnahmen: Diversifizierung des Erzeugungsportfolios (insbesondere über PV-Ausbau); Ausbau | |||||
| der Wasserkraft; Zukauf von Strommengen aus externen Wasserkraftwerken; Nutzung von großen | |||||
| Batteriespeicheranlagen für die Erzeugung. | |||||
| Marktpreisänderungen | |||||
| im Hinblick auf Strom und Herkunftsnachweise. | |||||
| - Maßnahmen: frühzeitige und rollierende Preisabsicherungen; kurzfristige Cashflow-Absicherung; | |||||
| hoher Anteil von selbst erzeugten Herkunftsnachweisen bzw. gemeinsam mit Herkunftsnachweisen | |||||
| gehandelter Strom; Nutzung von großen Batteriespeicheranlagen für die Erzeugung; auf das | |||||
| Marktumfeld | abgestimmte | Risikostrategien; Bildung | von | Drohverlustrückstellungen | zur |
| Risikovorsorge für unterdeckte Absatzgeschäfte. | |||||
| Absatzmengen von Strom und Telekommunikationsdienstleistungen | |||||
| - beeinflusst durch Wetter-/Klima-Entwicklung, Wettbewerb, Konjunktur, Politik, etc. | |||||
| Maßnahmen: Mitgliedervorteil und KWG Treuekraftwerk; Serviceangebote und Angebote von - | |||||
| zielgruppenorientierten Bonus- und Rabattmöglichkeiten; Fokus auf Digitalisierung; Positionierung | |||||
| als Energie(wende)dienstleister und regionaler Energy Hub. | |||||
| Preiszonenrisiko | |||||
| Beeinflusst durch die Trennung der gemeinsamen Strompreiszone zwischen Osterreich und - | |||||
| Deutschland im Jahr 2018. Die Preise in beiden Strompreiszonen unterscheiden sich oft nur wenig, | |||||
| es können aber auch größere Differenzen entstehen. | |||||
| - Maßnahmen: Es werden ausschließlich Futures in dieser Zone AT gehandelt (EEX Austrian Power | |||||
| Futures). | |||||
| Kontrahentenrisiko | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| - Eine sich verschlechternde Bonität bzw. Zahlungsfähigkeit in einer sich allgemein verschlechternden | ||||||
| Wirtschaftssituation. | ||||||
| - Maßnahmen: KSV Abfragen vor Vertragsabschluss; laufendes KSV Monitoring; Hinterlegung von | ||||||
| Sicherheitsleistungen und Bankgarantien; angepasste Zahlungskonditionen. | ||||||
| Finanzrisiken | ||||||
| Liquiditätsengpass; starke Schwankungen von Zinsen oder Währungskursen. - | ||||||
| - Maßnahmen: Liquiditätsplan für das gesamte nächste Kalenderjahr, der die Basis für eine laufende | ||||||
| Liquiditätsüberwachung und -steuerung ist; zu einem großen Teil werden Fixzinsvereinbarungen und | ||||||
| Derivate (Zins-Caps) zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken genutzt; Es bestehen keine | ||||||
| Währungsrisiken. | ||||||
| Informationssicherheit und Konsumentenschutz | ||||||
| - Betrifft insbesondere Cyber-Security und Datenschutz, aber auch andauernde Rechtsunsicherheit | ||||||
| bei Vertrags- und Preisanpassungen im Hinblick auf den Konsumentenschutz. | ||||||
| - Maßnahmen: umfassende technische und organisatorische Maßnahmen; laufende Schulungen der | ||||||
| Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Managementsysteme für Informationssicherheit und Datenschutz; | ||||||
| laufende Health-Checks; konsumentenorientierte Vertragsgestaltungen und Informationen. | ||||||
| Personalrisiken | ||||||
| Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; Verlust von | ||||||
| Kompetenz und Know-how. | ||||||
| - Maßnahmen: Sicherheitsschulungen und schwerpunktmäßige Weiterbildungen, sowie laufendes | ||||||
| internes Training für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; laufende und systematische Analysen des | ||||||
| technischen Arbeiternehmerschutzes unter Einbindung externer Fachexpertinnen und -experten; | ||||||
| qualitativ | hochwertige | Schutz- | und | Sicherheitsausrüstungen; | ein | umfangreiches |
| Mitarbeiter-Benefits-Programm (KWG LIEBE); Angebot einer Ferienbetreuung für Kinder im Betrieb | ||||||
| (KWG Ferienspaß); Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF); Maßnahmen und laufende Audits zur | ||||||
| bestmöglichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie; Verhaltenskodex; Führungskräfteleitbild; | ||||||
| regelmäßiger Führungskräftezirkel; Mitarbeitergespräche; Schwerpunkt auf laufender Aus- und | ||||||
| Weiterbildung bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; Rollenbeschreibungen; strukturierter | ||||||
| Offboarding-Prozess. | ||||||
Risikomanagement im Zusammenhang mit der Errichtung des Wasserkraftwerks Wankham
| - Für dieses Großprojekt wurde eine Risikoanalyse durchgeführt und ein laufendes Risiko-Management | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| implementiert. Darin werden insbesondere folgende Risiken behandelt: | |||||
| - | Planung und Bauvorbereitung: Technologierisiko, Turbine und Generator, Hydrologische | ||||
| Unsicherheiten (Klimawandel), Wirtschaftlichkeit. | |||||
| - | Bauphase: Baugrundrisiko / geologische | Risiken, Hochwasser | während | der | Bauzeit, |
| Baukostensteigerungen, Witterung / Bauzeitverzögerung, Lieferverzögerungen, Koordinationsrisiken | |||||
| zwischen Gewerken, Finanzierungsrisiko / Cashflow während Bau, Sicherheitsrisiken auf der | |||||
| Baustelle, Beschwerden wegen Lärm und Bauarbeiten, Schäden durch Verkehr und Veränderungen | |||||
| des Grundwasserspiegels. | |||||
| - | Betriebsphase: Hochwasser bzw. Schäden, Bedienung Finanzierung bzw. Liquidität, Politische und | ||||
| regulatorische Risiken. | |||||
3. Bericht über die Forschung und Entwicklung
Ein wichtiger strategischer Leitsatz des Unternehmens lautet: „Wir gestalten Trends voller Energie!". Dieser Leitsatz bedeutet, dass das Unternehmen kleine und große Trends aus dem Bereich der Energieversorgung nicht nur aufnehmen und verfolgen, sondern aktiv gestalten möchte, zum Wohle unserer Mitglieder, Kundinnen, Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Region und der Umwelt. Beispiele für diese Trends sind etwa „Gemeinschaftliche Energieversorgung“, „Erneuerbare Energieerzeugung", „Verteilte Kraftwerke und Bürgerbeteiligung“, „Elektromobilität“, „Mobilität zum Pauschalpreis“, „Virtualisierung der Energieversorgung" und „Frauen in der Energiewirtschaft". Mit diesem Anspruch als Zukunfts- und Trendgestalter ist klar, dass KWG als Energieversorgungsunternehmen einen hohen Leistungsanspruch hat. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen regionalen Beitrag, um die Welt zu einem besseren Ort für die aktuellen Kundinnen und Kunden bzw. Mitglieder, sowie deren nachfolgenden Generationen zu machen. Diese strategische Ausrichtung umfasst einerseits laufende Aktivitäten und Maßnahmen, aber auch eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. KWG hat sich im letzten Jahr u.a. mit folgenden Forschungsprojekten beschäftigt und damit eigene Initiativen und Entwicklungen zur Gestaltung der Energiewende vorangetrieben:
- - Reallabor am Netz: Im Dezember 2025 fand nach dreijähriger Laufzeit der Abschlussworkshop des Forschungsprojekts „Reallabor am Netz" mit zahlreichen Kundinnen und Kunden statt. Als erstem Forschungsprojekt in Österreich wurde für dieses Projekt eine regulatorische Ausnahme von Systemnutzungsentgelten für Forschungs- und Demonstrationsprojekte gem. § 58a EIWOG 2010 durch die Regulierungskommission genehmigt. Dank der Ausnahmegenehmigung konnten den Pionierinnen und Pionieren der Regulatory Sandbox Netzrechnungen auf Basis eines neuen, im Projekt erarbeiteten Entgeltmodells ausgestellt werden. Gleichzeitig erhielten sie Informationen dazu, wie sie durch Änderung ihres netzbezogenen Verhaltens die eigenen Netzkosten reduzieren können. Das Projekt brachte unseren Kundinnen und Kunden und uns selbst wichtige und interessante Erkenntnisse, die wir u.a. auch bei der Neugestaltung unseres Tarifs „PV Einfach" für 2026 nutzen konnten. Bis Februar 2026 wird ein Abschlussbericht erstellt und im Anschluss an die E-Control übermittelt. Diese Forschungsprojekt wird von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Programms „Energie.Frei.Raum“ gefördert. KWG Energielabor: Im Jahr 2024 wurde von KWG das erste Energielabor in Oberösterreich in Betrieb genommen. Dieses umfasst eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit verschiedenen Modultypen, die es ermöglicht, unterschiedliche Technologien unter realen Bedingungen zu testen und zu optimieren. Zusätzlich kommt ein PV-Zaun zum Einsatz, der eine intelligente Raumnutzung ermöglicht. Unterstützt wird das System durch einen leistungsstarken Batteriespeicher, der die Speicherung von Energie ermöglicht und somit das Zusammenspiel zwischen Erzeugung und Verbrauch optimiert. Im Jahr 2025 wurde der Speicher genutzt, um gemeinsam mit einem Partner den Batteriespeichereinsatz im Intradayhandel zu testen. Darüber hinaus wurden die Vorbereitungen für eine Enweiterung des Energielabors (Elektrolyseur, weitere Großbatteriespeicher, leistungsstarke E-Lademöglichkeit) begonnen. Batteriespeicher beim Wasserkraftwerk Hart: Als eines der ersten Energieunternehmen in Osterreich wurden 2024 erstmals Großbatteriespeicher errichtet. Die größte Anlage befindet sich beim KWG Wasserkraftwerk Hart. Für diese Anlage ist im Rahmen der dafür erhaltenen Investitionsförderung eine Begleitforschung in Zusammenarbeit mit dem AIT vorgesehen.
Auch im nächsten Jahr werden die bisherigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fortgesetzt, wobei das Forschungsprojekt „Reallabor am Netz" mit dem Endbericht und der letzten Förderabrechnung enden wird. Zusätzlich befinden sich neue Forschungs- und Pilotprojekte im Bereich Speicher und Erzeugung in Planung bzw. Vorbereitung. Dafür sollen auch zukünftig mögliche Forschungsförderungen genutzt werden.
Staig, 02.06.2026
(GF: DI Mag. Peter J. Zehetner M.A.)
Der Lagebericht wurde im Sinne der Satzung am 02.06.2026 vom Vorstand behandelt und genehmigt.
Mag. Michael Stiefmüller Kar|Heinz Mair
Gerold Stỗttinger Hans-Peter Hummer
Wolfgang Vogl