← Zurück zum Firmenprofil

Lagebericht 2024

Nordsee Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 08. Okt. 2025

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

A. Das Nordsee-Geschäft. ..2 B. Geschäftsverlauf. ..3 1. Konjunktur und Konsum. ..3 2. Entwicklung der Branche . ..3 3. Beschaffungsmarkt . ..4 4. Entwicklung des Filialnetzes. ..4 5. Umsatzentwicklung . ..4 6. Mitarbeiterzahl. ..5 7. Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr. ..6 C. Darstellung der wirtschaftlichen Lage . ..6 1. Vermögenslage. ..6 1.1. Vermögens- und Kapitalstruktur. ..6 1.2. Investitionen . ..7 2. Finanzlage. ..8 3. Ertragslage. ..8 4. Forschung und Entwicklung . ..8 5. Zweigniederlassungen. ..8 6. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren . ..9 6.1. Qualitätsmanagement.. ..9 6.2. Personal . ..9 6.3. Kundenwahrnehmung. ..9 D. Risikobericht . ..10 1. Risikomanagement . .. 10 2. Einzelrisiken. ..10 3. Gesamtrisiko. ..11 E. Prognosebericht. ..12 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung. .. 12 2. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. .. 12

Nordsee Gesellschaft m.b.H., Wien Lagebericht für das Geschäftsjahr 1.1. bis 31.12.2024

A. Das Nordsee-Geschäft

Die Nordsee Gesellschaft m.b.H., Wien (im Folgenden „Gesellschaft“ genannt) steht mit der NORDSEE Holding GmbH, Bremerhaven, Deutschland, und deren verbundenen Unternehmen in einem Konzernverhältnis.

In der Systemgastronomie-Branche nimmt die NORDSEE Holding GmbH in ihren angestammten Märkten eine wichtige Position ein.

Die Angebote in den 25 NORDSEE-Filialen bestehen aus:

Einzelhandel: Restaurant: Snacks zum Mitnehmen: • Filialen mit Thekenverkauf von frischem Fisch und Fischdelikatessen, edlen Meeresfrüchten, Räucherfisch, Garnelen und hochwertigen Fischfeinkostsalaten. 20 Filialen führen Einzelhandelsprodukte. • Filialen mit Gastraum und umfassenden Menüangebot von Fischgerichten, Salaten und Getränken, serviert auf Tellern im Gastraum. 20 Filialen haben einen Gastraum mit Verzehrangebot. • Filialen mit Snackfenster für den Verkauf von warmen und kalten Fischbaguettes, Snackboxen, Wraps und Fish&Chips sowie Getränken zum Mitnehmen für den schnellen Hunger und Durst. 22 Filialen verkaufen Snacks zum Mitnehmen.

B. Geschäftsverlauf

1. Konjunktur und Konsum

Insgesamt verzeichnete Österreichs Wirtschaft im Jahr 2024 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,2 %. Der Rückgang ist iW auf den Rückgang des Exports in Höhe von 4,3 % im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die schwache Exportrückfrage resultiert auf Grund der rückläufigen Nachfrage des Handelspartners Deutschland.1 Das reale Investitionsvolumen reduzierte sich noch deutlicher gegenüber 2023 um 3,4%.2 Die ILO-Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zu 2022 von 5,1% auf 5,2%.3 Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingen waren im Jahr 2024 aufgrund des konjunkturellen Rückgangs der Wirtschaftsleistung schwierig. Erfreulich ist, dass die Inflation in 2024 von 7,8 % in 2023 auf 2,9 % gesunken ist. Hintergrund sind vorwiegend sinkende Energiepreise.4

2. Entwicklung der Branche

Die Gastronomiebranche entwickelte sich überproportional schwach im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. So verzeichnete die Branche „Beherbergung und Gastronomie“ einen Umsatzanstieg in Höhe von nominal 4,3 % im Vorjahresvergleich. Demgegenüber stiegen die Umsätze im Einzelhandel um real 0,5 % (Nominal 2,2%).5 Während sich der Umsatz im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels sogar um real 1,7 % erhöhte.6 Der Strukturwandel im stationären Einzelhandel verschärft sich – nicht zuletzt durch die dynamischen Entwicklungen im Internet-Einzelhandel -– zusehends. Die Zahl der Einzelhandelsgeschäfte sinkt kontinuierlich bei gleichzeitig ansteigenden Konzentrationstendenzen. Die Verkaufsflächen verschieben sich von traditionellen gewachsenen Standorten hin zu geplanten Einzelhandelsagglomerationen (Einkaufszentren, Fachmarktgebiete).7 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte im Jahr 2024 auch in der der Gastronomiebranche widergespiegelt hat. Hier ist, ein verstärkter Rückgang im Vergleich zur gesamten österreichischen Wirtschaft zu verzeichnen.

1 Vgl. Wirtschaftskammer Österreich, Geopolitische Risiken trüben Ausblick, März 2025 2 Vgl. Wirtschaftskammer Österreich, Geopolitische Risiken trüben Ausblick, März 2025 3 Vgl. Statistik Austria, Arbeitsmarkstatistiken 2024, März 2025

4 Vgl. Statistik Austria, Pressemitteilung, Januar 2025

3 Vgl. Statistik Austria, Dienstleitungssektor im Jahr 2024 mit Umsatzplus, März 2025

6 Vgl. Statistik Austria, Pressemitteilung, Februar 2025

7 Vgl. Retailreport.AT, Online und stationärer Handel in Österreich, November 2024

3. Beschaffungsmarkt

Generell beeinflusst die angespannte Weltlage mit ihren zahlreichen Konflikten die Verfügbarkeit und Preisgestaltung auf dem Lebensmittelmärkten. Zudem beeinflussen Energiepreise, Lohnsteigerungen und weitere Inflationseffekte die Kosten für Rohstoffe, Halbfertigwaren und Fertigwaren. Die Einkaufspreise bei NORDSEE im Jahr 2024 lagen ungefähr auf Vorjahresniveau. Stabilität konnte hier u.a. von längeren Kontrakten herbeigeführt werden. Kräftigere Preissteigerungen mussten zum Ende des Jahres für Heringsprodukte hingenommen werden. Rohwarenverknappungen waren hier der Auslöser. Molkereiprodukte befanden sich nach wie vor auf hohem Preislevel. Die Container-Frachtraten für Produkte aus Asien waren im Mai erneut stark angestiegen und verteuerten Produkte aus diesem Ursprung entsprechend. Aber auch Produkte, wie Blattsalate, waren durch geringere Verfügbarkeiten und hohe Energiepreise im Einstand gestiegen.

4. Entwicklung des Filialnetzes

Die Anzahl unserer Filialen hat sich wie folgt entwickelt:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
EigeneFranchise-Gesamt
BetriebeBetriebe
Stand 1. Jänner 202426329
./. Schließungen-40-4
+ Neueröffnungen000
Stand 31. Dezember 202422325

5. Umsatzentwicklung

Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum sank der Jahresumsatz um 2,6%. Dies ist dadurch erklärbar, dass in 2023 und 2024 weitere Stores im Rahmen des Konsolidierungsprozesses geschlossen wurden. Die weiterhin geöffnete Stores hatten jedoch ein Umsatzwachstum in Höhe von 6,0 % zu verzeichnen.

6. Mitarbeiterzahl

Im Geschäftsjahr entwickelte sich die Zahl der Beschäftigten (ohne Lehrlinge) wie folgt:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
2023 2024
Durchschnitt im Geschäftsjahr287305
- davon Angestellte6469
- davon Arbeiter223236
Am Bilanzstichtag277296
- davon Angestellte6471
- davon Arbeiter213225

7. Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr

Im Geschäftsjahr konnte die Prüfung der Corona-Hilfen abgeschlossen werden. Dieses führte zu weiteren Zahlungseingängen in Höhe von 3,3 Mio. Euro, jedoch auch zu notwendigen Ausbuchungen in Höhe von 1,2 Mio. Euro.

C. Darstellung der wirtschaftlichen Lage

1. Vermögenslage

1.1. Vermögens- und Kapitalstruktur

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
20242023
in TEURin TEUR
Vermögen
- Anlagevermögen2.4062.803
- Umlaufvermögen + RAP3.8407.730
- Aktive latente Steuern45370
6.29110.903
Kapital
- Negatives Eigenkapital-4.571-3.583
Fremdkapital
- Lang- und mittelfristig7.304490
- Kurzfristig3.55813.996
6.29110.903

1.2. Investitionen

Insgesamt hat die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr in folgenden Bereichen investiert:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
20242023
in Mio. EURin Mio. EUR
Neubauten0,00,0
Umbauten / Renovierungen0,00,2
Sonstige0,40,3
Total0,40,5

2. Finanzlage

Kapitalflussrechnung (Kurzfassung)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
20242023
in TEURin TEUR
Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit1.653-1.914
Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit-240-488
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit-1.0182.350
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittel-
bestandes395-52
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode1.1701.222
Finanzmittelbestand am Ende der Periode1.5651.170

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit hat sich im Vorjahresvergleich um etwa 3,6 Mio. EUR verbessert und ist in Summe mit 1.653 Mio. Euro positiv. Die unter Punkt C.1.2. aufgeführten Investitionen führten vermindert um Erlöse aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe 0,2 Mio. Euro zu einem Cash-Abfluss von 0,2 Mio. EUR. Die Gesellschaft konnte somit Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1,2 Mio. Euro zurückführen.

3. Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
2023 2024
in Mio. EURin Mio. EUR
Umsatz32,233,0
davon Gastronomie29,026,4
davon Einzelhandel3,26,6
EBITDA0,8-1,4
EBIT0,0-2,7
Ergebnis vor Steuern und Rücklagenverände-
rung-0,6-3,4

4. Forschung und Entwicklung

Es wurde keine Forschung und Entwicklung betrieben.

5. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.

6. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

6.1. Qualitätsmanagement

Qualität und Frische der NORDSEE-Produkte sind die wesentlichen Grundlagen für den nachhaltigen Erfolg. Die vorgegebene Qualität, sowohl in den Stores als auch bei den Lieferanten, wird regelmäßig streng kontrolliert. Alle Standards bezüglich Produktqualität, Servicequalität, Sauberkeit und Atmosphäre werden regelmäßig durch interne und externe Kontrollen überprüft und dokumentiert.

6.2. Personal

Der wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft hängt in beträchtlichem Umfang von der Erfahrung und der Kontinuität der jeweiligen Führungskräfte und von speziell qualifiziertem Personal in den Stores ab. Die Gastronomie, insbesondere die Quick-Service-Restaurant-Gastronomie, ist von hoher Personalfluktuation geprägt. Die NORDSEE- Fluktuationsrate hebt sich davon deutlich positiv ab. Dieses Ergebnis ist die Folge einer Personalstrategie, bei der die Gewinnung, Bindung und Motivation von qualifizierten Mitarbeitern durch langfristige Personalplanung, Gewährung einer attraktiven Vergütung und regelmäßigen Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen Kernelemente sind.

6.3. Kundenwahrnehmung

Die für NORDSEE wichtige Bindung und Neugewinnung von Kunden wird entscheidend durch das Markenimage und die Wahrnehmung beim Kunden erreicht.

D. Risikobericht

1. Risikomanagement

Das Risikomanagement-System wird zentral vom Konzern-Controlling in Deutschland koordiniert und regelmäßig auf seine Wirksamkeit und Angemessenheit überprüft. Zur Früherkennung der Risiken setzen wir ein konzernweites Berichts- und Meldesystem ein.

2. Einzelrisiken

Um dem Risiko eines konjunkturell bedingten Umsatzrückgangs entgegenzuwirken, reagiert der NORDSEE-Konzern insbesondere mit neuen Produkten, neuen Werbemaßnahmen sowie einer veränderten Marketingstrategie.

Der Quick-Service-Restaurant-Markt, in dem die NORDSEE tätig ist, ist durch erheblichen Wettbewerb gekennzeichnet. NORDSEE sieht sich der Konkurrenz anderer QSR-Betriebe (Burger und Pizza etc.) ausgesetzt. Darüber hinaus haben sich in den Innenstädten und Einkaufszentren viele kleine Unternehmen wie Bäcker und Fleischereien mit Snack- und Mittagsangeboten in direkter Konkurrenz zur NORDSEE etabliert. Zur Minimierung dieser Risiken wird besonderes Augenmerk auf Qualitäts- und Standortmanagement gelegt. Die Finanzierungs- und Liquiditätslage wird täglich konzernweit unter Anwendung der IT-Tools E-Banking und SAP-Cashmanagement kontrolliert und verwaltet.

Obwohl alle Einkäufe in Euro getätigt werden, besteht ein indirektes Währungsrisiko aus der Preisentwicklung für weltweit in USD gehandelte Rohwaren.

Das Rechnungswesen wird innerhalb des ERP-Systems SAP S4 Hana abgewickelt, welches von der Konzerngruppe verwaltet wird. Alle Systeme und Anwendungen befinden sich in einem Rechenzentrum in den Niederlanden. Dies schließt die Systeme und Server der österreichischen Stores sowie der Hauptverwaltung in Wien ein.

3.

Gesamtrisiko

Bei 50 % der in den NORDSEE-Stores verkauften Produkte handelt es sich um Fischprodukte mit einem Rohwarenanteil von ca. 60 %. Hieraus ergibt sich eine Abhängigkeit von der weltweiten Preisentwicklung bei den Hauptkonsumfischsorten (Alaska-Seelachs und Seelachs) – insbesondere auch aufgrund der Verfügbarkeit und der neuen Fischereirichtlinien- von den entsprechenden Produzenten und Lieferanten. Diesen Risiken wird durch intensive Vorratslagerhaltung von günstig verfügbaren Produkten und einer konsequent verfolgten antizyklischen Einkaufsstrategie begegnet.

Da alle Einkäufe in Euro getätigt werden, besteht lediglich ein indirektes Währungsrisiko aus der grundsätzlichen Entwicklung der Fremdwährungs / EUR-Relation.

Generell beeinflusst die angespannte Weltlage mit ihren zahlreichen Konflikten die Verfügbarkeit und Preisgestaltung auf dem Lebensmittelmärkten. Zudem beeinflussen Energiepreise, Lohnsteigerungen und weitere Inflationseffekte die Kosten für Rohstoffe, Halbfertigwaren und Fertigwaren. Die Einkaufspreise bei NORDSEE im Jahr 2024 lagen ungefähr auf Vorjahresniveau. Stabilität konnte hier u.a. von längeren Kontrakten herbeigeführt werden. Kräftigere Preissteigerungen mussten zum Ende des Jahres für Heringsprodukte hingenommen werden - Rohwarenverknappungen waren hier der Auslöser. Molkereiprodukte befanden sich nach wie vor auf hohem Preislevel. Die Container-Frachtraten für Produkte aus Asien waren im Mai erneut stark angestiegen und verteuerten Produkte aus diesem Ursprung entsprechend. Aber auch Produkte, wie Blattsalate, waren durch geringere Verfügbarkeiten und hohe Energiepreise im Einstand gestiegen.

Für die zweite Jahreshälfte 2025 sind Preiserhöhungen für Alaska-Seelachs-Produkte zu erwarten. Verantwortlich hierfür ist die sich auf den Weißfischmarkt auswirkende Quotenkürzung für Kabeljau. Durch strategische Kontraktschlüsse konnte für andere bei NORDSEE genutzte Fischspezies und Produktkategorien hingegen Vorteile erzielt werden.

E. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

In Zukunft ist mit erheblichen Konsolidierungsmaßnahmen der öffentlichen Haushalte zu rechnen, deren Auswirkungen auf die Wirtschaft derzeit nicht absehbar sind. Für das Gesamtjahr 2025 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,6 % (WIFO) bzw. 0,7 % (IHS) für Österreich erwartet.a Weiterhin ist Anfang 2025 ein Anstieg der Inflationsrate auf 3,3 % (WIFO) auf Grund des Wegfalls der Energiepreisbremse zu beobachten.9 Für die Arbeitslosenquote wird ein hoher Wert von 7,3 % prognostiziert.10

Erst für das Jahr 2026 wird eine leichte Erholung der wirtschaftlichen Situation erwartet. Prognostiziert wird für das Jahr 2026 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,2% (WIFO) bzw. 1,3% (IHS).11 Dann wird auch wieder ein leichter Rückgang der Arbeitslosenquote auf 7,0% erwartet (WIFO).12

2. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

Im Hinblick auf das oben beschriebene Marktumfeld sieht sich die NORDSEE im Jahr 2025 mit ähnlich starken Herausforderungen konfrontiert wie im Jahr 2024. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzt NORDSEE einerseits auf bewährte Modelle und andererseits auf neue Konzepte. So hält Nordsee das Loyalitätsprogramm weiterhin aufrecht. Neben den bewährten Instrumenten Couponing und Kampagnen zur Kundengewinnung wird das digitale Marketing zukünftig stärker genutzt, um gezielt die Gruppe der QSR Besucher zu adressieren. Dafür kann auf das Know-how und den Erfahrungsschatz unseres Konzerns zurückgegriffen werden. Zahlreiche Initiativen werden durch Projektgruppen mit NORDSEE und Konzernpersonal gemeinsam durchgeführt.

Folgende strategische Säulen werden unser Geschäft im Jahr 2025 begleiten:

Vereinfachung und Beschleunigung operationeller Excellence - Legen der Grundsteine zukünftiger Filialerweiterung - Neuentfachung der Marke Entwicklung eines zukunftsträchtigen Franchisekonzepts

* Vgl. Erste Group Research, WIFI und IHS: Konjunkturprognose 2025 und 2026, Dezember 2024

* Vgl. Österreich Institut für Wirtschaftsforschung, Rezession in Österreich hält an, März 2025

10 Vgl. Bank Austria, Österreich Aktuell, März 2025

11 Vgl. Erste Group Research, WIFI und IHS: Konjunkturprognose 2025 und 2026

12 Vgl. Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, WIFO, Konjunkturprognose für Österreich; Dezember 2024

Die ursprüngliche Prognose der Geschäftsführung für 2024 mit konstanten Umsatzerlösen in Höhe von 32 Mio. EUR und einem EBITDA von 1,9 Mio. EUR traf nur im Hinblick auf die Umsatzentwicklung ein. Die Umsatzerlöse sind in Bezug auf weiterhin geöffnete Stores gestiegen und wurden negativ durch im Rahmen der Konsolidierung des Portfolios im Jahr 2023 und 2024 geschlossene Stores beeinflusst. Die EBITDA Prognose konnte maßgeblich auf Grund von periodenfremden Einmaleffekten nicht gehalten werden. Im Jahr 2024 mussten Forderungen in Bezug auf Corona-Hilfen in Höhe von 1 Mio. Euro im Rahmen der Schlussprüfung ausgebucht werden. Für 2025 werden konstante Umsatzerlöse von 32,6 Mio. EUR und ein verbessertes EBITDA von 3,2 Mio. EUR erwartet.

Wien, am 24. September 2025

Die Geschäftsführung:

Anqrea Giudici -

Dr. Raphael Gansch

Wir verwenden Cookies, um grundlegende Funktionen der Plattform sicherzustellen und anonymisierte Nutzungsstatistiken zu erfassen. Durch einen Klick auf "Akzeptieren" stimmst du der Verwendung dieser Cookies zu.