Inhaltsverzeichnis
1. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
1.1. Geschäftsverlauf
Die Gesellschaft erbringt überwiegend Dienstleistungen im Bereich Unternehmens- und Transaktionsberatung.
Neben der Bearbeitung des lokalen Marktes stellt die Zugehörigkeit zum internationalen Netzwerk von PwC ein stabiles Element der Geschäftsentwicklung dar. PwC International stellt höchste Ansprüche an ihre Mitgliedsfirmen in der fachlichen Expertise und in der Qualitätssicherung. Diese Bereiche werden durch Schulungen, Programme und laufende Informationen unterstützt und unterliegen einer laufenden Kontrolle durch die internationale und nationale Organisation.
Die Weltwirtschaft erweist sich insgesamt – trotz der multiplen geopolitischen Krisen – resilient. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in seinem aktuellsten „World Economic Outlook“ kontinuierliches, wenn auch im historischen Vergleich niedriges, Wirtschaftswachstum fur 2024 und 2025.
Laut dem IWF wird die Weltwirtschaft in diesem um 3,0 % und im nächsten Jahr um 3,1 % wachsen. Für den Euroraum geht der IWF von einer überschaubaren Erholung der Wirtschaftsleistung aus. Fùr 2025 und 2026 wird nun ein Wachstum im Euroraum von 1,1 % bzw. 1,5 % erwartet.
In dem für die PwC Osterreich Gruppe relevantesten österreichischen Markt bleiben die wirtschaftlichen Aussichten gemäß WIFO gedämpft. Die österreichische Wirtschaft befindet sich nämlich kontinuierlich seit dem 2. Halbjahr 2022 in einer Schwächephase, da sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland – insbesondere aus Deutschland – expansive Impulse fehlen. Die Vorlaufindikatoren deuten auch an, dass nach zwei Jahren Rezession (jeweils -1,0 %) das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 stagnieren und 2026 um 1,2 % zulegen wird.
1.2. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Gesellschaft verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang von 0,8 % von EUR 72,8 Mio. auf EUR 72,2 Mio. und einen Anstieg der Betriebsleistung von 0,3 % von EUR 73,4 Mio. auf EUR 73,6 Mio.
Die dem Gesellschaftsverbund zurechenbaren Kosten werden im Zuge eines Umlageverfahrens in Abhängigkeit zum Umsatz weiterbelastet und enthalten neben Sachkosten auch die anteiligen Kosten für Mitarbeiter. Die Kostenbelastung beträgt im Berichtsjahr EUR 69,6 Mio. (Vorjahr: EUR 70,2 Mio.) und ist im Posten „sonstige betriebliche Aufwendungen“ enthalten. Die weiterverrechneten Kosten betragen EUR 19,0 Mio. (Vorjahr: EUR 19,7 Mio.) und sind im Posten „sonstige betriebliche Erträge“ enthalten. Die sonstigen Aufwands- und Ertragsposten sind von untergeordneter Bedeutung. Finanzielle Kosten und Erträge werden innerhalb des Finanzergebnisses weiterverrechnet.
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.582 (Vorjahr: TEUR 2.454) ab. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von TEUR 4.047 (Vorjahr: TEUR 1.593) ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 6.629 (Vorjahr: TEUR 4.047). Zum 30. Juni 2025 beträgt die Bilanzsumme TEUR 21.286 diese liegt somit um TEUR 3.983 niedriger als am Vorjahresstichtag. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses konnte die Eigenkapitalquote in Höhe von 33,8 % (Vorjahr: 18,3 %) weiter erhöht werden. Aktivseitig haben sich vor allem die Vorräte in Höhe von TEUR 6.888 um TEUR 886 gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Kundenforderungen sind um TEUR 1.779 gesunken.
| Geldflussrechnung | 2024/25 | 2023/24 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Nettogeldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit: | 5.119 | 2.882 |
| Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit: | 0 | -161 |
| Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit: | 5.902 | -3.704 |
| Veränderung liquide Mittel: | 11.021 | -983 |
Die Finanzierung ist im Zusammenhang mit dem Gesellschaftsverbund zu sehen. Da die Gesellschaft selbst nur in geringem Umfang Primäraufwendungen hat, werden die Zahlungseingänge aus Honoraren großteils an die Servicegesellschaft, PwC Osterreich GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Wien, weitergegeben und dort für Zahlungen verwendet oder extern veranlagt. Die Zahlungen stellen inhaltlich somit Vorauszahlungen für die Belastung von Aufwendungen dar.
1.3. Risikobericht
Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente (kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten und liquide Mittel) sind Gegenstand des allgemeinen Risikomanagements des Unternehmens, welches in den Buchhaltungs- und Bilanzierungsmethoden seinen Niederschlag findet.
Wesentliche Preisänderungsrisiken in den Kunden- und sonstigen Verträgen liegen nicht vor, da diese überwiegend von kurzfristiger Natur sind. Verträge mit Kunden und Lieferanten werden überwiegend in Euro abgeschlossen, daher wird das Währungsrisiko als minimal eingestuft.
Das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen (Zinsänderungsrisiko) ist insofern beschränkt, als die überschüssigen liquiden Mittel nur kurzfristig in den Festgeldern veranlagt werden. Dem Ausfallsrisiko wird durch adäquate Risikostreuung, Uberprüfungsmaßnahmen in der Annahme neuer Kunden, ein zeitnahes Mahnwesen im Zuge des Debitorenmanagement entgegengewirkt. Sofern erforderlich werden überdies Einzelwertberichtigungen gebildet.
Allgemeine Haftungsrisiken, die auf Grund von mangelhaften Beratungstätigkeiten entstehen können, werden durch ein laufendes Risiko- und Qualitätsmanagement (z. B. berufsrechtliche und netzwerkinterne Peer Reviews, laufende verpflichtende Fortbildungsprogramme für das eingesetzte Personal) entgegengewirkt. Durch gesetzlich und vertraglich vereinbarte Haftungsbeschränkungen und andererseits durch einen entsprechenden Versicherungsschutz bzw. durch entsprechende bilanzielle Vorsorge wurden solche berufsüblichen Risiken angemessen abgedeckt.
Die weiteren wesentlichen operativen Risiken liegen daher in der Aufrechterhaltung der entsprechenden Beratungsprojekte und deren effizienten Abwicklung. Dazu stellt die Fähigkeit stets ausgebildetes Personal auf alle unsere Aufträge einzusetzen eines der wesentlichen operativen Risiken unseres Geschäftes dar.
Den bestehenden Personalrisiken, insbesondere der Fluktuation, der Personalentwicklung, den erhöhten Qualitätserwartungen und der Belastung des Personals durch den raschen Technologiewandel werden in verstärktem Ausmaß durch entsprechende Mitarbeiterprogramme, verbesserte interne Kommunikation und insbesondere durch die laufenden Mitarbeiterführungsinstrumente (Mitarbeitergespräche, 360°-Feedback, regelmäßige Surveys) und Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen Rechnung getragen.
Unsere Geschäftstätigkeit könnte z. B. durch den Ausfall von informationstechnologischen Systemen beeinträchtigt bzw. unterbrochen werden. Systeme für die Wirtschaftsprüfung und die Beratung müssen ständig verfügbar sein, da diese eine permanente Erreichbarkeit, auch außerhalb von Büroöffnungszeiten, voraussetzt. Ein zentrales Kriterium bei der Weiterentwicklung und Umsetzung unserer IT-Lösungen ist es deshalb, die Betriebsbereitschaft jederzeit zu gewährleisten. Fallen Teile der Netzwerke aus, können sie automatisch auf Umleitungsstrecken oder redundante Wege ausweichen.
Darüber hinaus sind wir auf das Risiko einer Unterbrechung der Geschäftstätigkeit durch ein umfassendes Betriebskontinuitätsmanagement (Business Continuity Management) vorbereitet. Ein professionelles Krisenmanagement ermöglicht zudem eine schnelle Reaktion, die Bewältigung der Krise und damit den Schutz unseres Personals und Kunden. Dazu gehören u. a. Evakuierungspläne sowie Schulungen und Handlungsanweisungen. Soweit möglich und sinnvoll, versichern wir uns gegen den Verlust von Sachwerten sowie drohende Umsatzund Ertragsverluste infolge von Betriebsausfällen.
Um Cyber-Risiken zu minimieren, haben wir Sicherheitsarchitekturen und -konzepte implementiert, die präventive und aufklärende Maßnahmen umfassen. Cyber-Bedrohungen können wir u. a. durch Uberwachungsmechanismen in unseren Netzwerken als auch auf unseren Endgeräten erkennen. Die Sicherheit von Anwendungen, die sensible Klienten- oder personenbezogene Daten verarbeiten, wird regelmäßig durch sogenannte Penetrationstests überprüft, die gezielte Angriffe simulieren. Kritische Systeme, wie zentrale Kommunikationssysteme oder klinische Informationssysteme, unterliegen speziellen Schutzkonzepten, die z. B. den Ausfall eines Systems aufwiegen können.
Außer den bereits im Jahresabschluss und im Anhang adressierten Risiken bestehen keine weiteren wesentlichen Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- und Cashflow-Risiken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.
1.4. Umweltbelange
Als Teil einer der weltweit führenden Organisationen im Bereich Beratungsleistung ist Verantwortung bei PwC Teil der Unternehmenskultur – und unseres Berufsalltags, denn: In der täglichen Arbeit bewegen wir uns ständig in sensiblen Unternehmensbereichen. Unser verantwortungsbewusstes Handeln gliedern wir im Rahmen unseres Corporate Sustainability Managements in die vier Handlungsfelder Gesellschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Governance sowie Umwelt. Sie geben den Rahmen vor, innerhalb dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Geschäftsführung gemeinsam Unternehmensverantwortung leben.
Der Klimawandel ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Er betrifft jeden – und es liegt im Interesse aller, dass wir einen systemischen Wandel erleben, der die Folgen des Klimawandels abmildert und das Potenzial des grünen Wachstums freisetzt. Und wir sind entschlossen, unseren Teil dazu beizutragen. Das PwC-Netzwerk hat sich weltweit verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen, mit kurz- und langfristigen, von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validierten, wissenschaftsbasierten Zielen. Das PwC-Netzwerk wird seine Kunden bei deren Netto-Null-Bemühungen unterstützen und sich an der Entwicklung von Klimapolitiken beteiligen. Wir richten unser Geschäft zudem an einem 1,5-Grad-Klimaszenario aus, wie es im Pariser Abkommen festgelegt ist, und verfolgen SBTi-validierte kurz- und langfristige Ziele. Dabei arbeiten wir daran, unsere eigenen Geschäftsabläufe und die Lieferkette zu dekarbonisieren sowie unser Unternehmen an die Risiken und Chancen einer Netto-Null-Zukunft anzupassen – und teilen unsere Erfahrungen mit anderen.
1.5. Mitarbeiterbelange
Die Gesellschaft beschäftigt zum Stichtag keine Mitarbeiter.
2. Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
3. Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der Entwicklung von diversen Software-Tools, die eine effiziente und qualitätsgesicherte Bearbeitung und Analyse von Daten im Rahmen unserer Aufträge im Kanzleiverbund ermöglichen.
4. Voraussichtliche Entwicklung
Das Hauptaugenmerk liegt auf dem weiteren Ausbau des Geschäftsbereiches „Unternehmens- und Transaktionsberatung". Daneben werden eine weitere Steigerung der Effizienz in der Auftragsabwicklung sowie Kostendisziplin Gegenstand ständiger Aufmerksamkeit sein. Die Geschäftsführung rechnet weiterhin mit einer stabilen positiven operativen Entwicklung.
Wien, den 12. Dezember 2025
Die Geschäftsführer:
Gly
Qualifizierte elektronische Signatur - EU-Recht Qualifizierte elektronische Signatur . EU-Recht Gerald Dipplinger 12. Dez. 2025 Qualifizierte elektronische Signatur - EU-Recht Georg Beham, MSc Mag. Horst Bernegger MMag. Gerald Dipplinger Elisleper 12 Dec 2025 Cuatried electronic signature - EU law Mag. (FH) Gerald Eibisberger Matthias EICHER 12. Dez. 2025 GES Qualifizierte elektronische Signatur - EU-Recht Signiert auf Skribble.com Dr. Matthias Eicher Viktonia Gass 12 Dec 2025 Qualified electronic signature - EU law Signed on Skribble.com Mag. Dr. Viktoria Gaß
PwC | Partner, Technology Consulting, 12 Dec 2025 Peter Haberl
12 Dec 2025
Mag. Dieter Harreither
Qualifizierte elektronische Signatur - EU-Recht Dipl.-Kfm. (Univ.) Hans Michael Hartmann
Maximilian HUBER
12 Dec 2025
12 Dec 2025 Qualified electronic signature - EU law Signed on Skribble.com Andreas Hladky 12 Dec 2025 Mag. Maximilian Huber Mag. Dr. Richard Jerabek
Agatha Kalandna
Qualifizierte elektronische Signatur . EU-Recht Dr. Christian K Qualifizierte elektronische Signatur - EU-Recht 12 Dec 2025 rejecualified electronic signature - EU law
Mag. Agata Kalandra, MBA Manfred Kuasnicka
Mag. Dr. Christian Kurz
Mag. Dr. Rudolf Krickl
12 Dec 2025 MMag. Manfred Kvasnicka, MBA
2. Dez GES Qualifizierte elektronische Signatur · EU-Recht Signiert auf Skribble.com Mag. Michael Georg Lackner
Philipp Mattes-Draxler 12. Dez. 2025 GES Qualifizierte elektronische Signatur - EU-Recht Signiert auf Skribble.com Mag. (FH) Philipp Mattes-Draxler, MSc
12 Dec 2025
Mag. Georg Ogrinz
Enzo Onsi
12 Dec 2025 GES Qualified electronic signature • EU law Signed on Skribble.com Enzo Orsi, MBA
f her
Hannes ORTHOFER Qualified electronic signature . EU law Mag. Hannes Orthofer
Nicole Priellen
Peter Perktold 12 Dec 2025 ES Qualified electronic signature • EU law Signed on Skribble.com Mag. Peter Perktold
12 Dec 2025 GES Qualified electronic signature • EU law Signed on Skribble.com Nicole Prieller
Barbara. Allin
Qualifizierte elektronische Signatur - EU-Recht Mag. Dr. Barbara Redlein
12 Dec 2025 Erik Rusek Qualified electronic signature · EU law Erik Rusek
Qualified electronic signature • EU law Roland Schöbel
J. Sellen
Qualifiziert ur · EU-Recht Mag. (FH) Werner Stockreiter in 4
Thomas WINDHAGER Qualifizierte elektronische Signatur - EU-Recht Mag. Thomas Windhager
Qualifizierte elektronische Signatur - EU-Recht MMag. Frédéric Vilain Gregor Zach Qualified electronic signature · EU law Mag. Gregor Zach