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Lagebericht 2025

MARK Metallwarenfabrik GmbH

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Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 29. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

MARK Metallwarenfabrik GmbH Gleinkerau 23 4582 Spital am Pyhrn Austria / Europe Tel +43 7563 8002-0 Fax +43 7563 8041-110 Mail [email protected] Web www.mark.at

1. Geschäftsentwicklung 2025

Die Gesellschaft hat den Bilanzstichtag auf den 31.12. umgestellt. Der vorliegende Lagebericht bezieht sich daher auf das Rumpfgeschäftsjahr vom 1.3.2025 bis 31.12.2025. Die Vorjahresbeträge sind daher nur bedingt vergleichbar.

Im Laufe des Rumpfgeschäftsjahres 2025 entwickelte sich die Konjunktur in Europa stagnierend mit leicht positiven Aussichten für 2026. Trotz dieser Faktoren konnte die MARK Metallwarenfabrik GmbH die Kapazitäten auslasten. Mit der Gründung von zwei neuen Joint-Ventures in Indien und in Slowenien konnte die MARK Metallwarenfabrik GmbH die globale Präsenz als Spezialist für Metallumformen weiter ausbauen.

Der Umsatz der MARK Metallwarenfabrik GmbH beträgt im Rumpfgeschäftsjahr 2025 rund 73 Mio. €, wobei im Vergleich zum Vorjahr der Marktanteil gehalten werden konnte.

Die Preise für Rohstoffe waren im Rumpfgeschäftsjahr 2025 stabil, entwickeln sich jedoch seit Anfang 2026 seit Ausbruch des Nahost-Konflikts volatil. Der Personalaufwand konnte im Rumpfgeschäftsjahr 2025 zum Vergleichszeitraum des Vorjahres gesenkt werden. Entsprechende Massnahmen wurden nach den kollektivvertraglichen Anpassungen der Vorperioden rechtzeitig eingeleitet und umgesetzt.

Aufgrund dieser günstigen Umsatz- und Kostenentwicklung konnte die EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahr erhöht werden.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betrafen im Rumpfgeschäftsjahr 2025 hauptsächlich Produktions-, Prüf- und Automatisierungsanlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Software und Hardware im IT-Bereich. Sie hatten zum Ziel, die Kapazität und Effizienz der Tiefziehprozesse einschließlich des Werkzeugbaus zu erhöhen. Mit der aktuellen Standortgröße ist man für zukünftige Kapazitätsbedürfnisse gut aufgestellt.

Im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr 2025 gab es keine schwerwiegenden Störungen oder Ausfälle in der Produktion oder in den Lieferketten.

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Das Joint Venture in China erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von ca. 5,2 Mio EUR und erzielte eine zweistellige EBIT-Marge. Die Umsatzprognose für das Jahr 2026 beträgt ca. 7 Mio EUR. Wir rechnen hier mit einem weiteren stabilen organischen Wachstum.

Der durchschnittliche Personalstand der MARK Metallwarenfabrik GmbH betrug 359 Mitarbeiter (Vorjahr: 366 Mitarbeiter).

Geschäftsentwicklung und finanzielle Leistungsindikatoren

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
[in TEUR]Erläuterung20252024/252023/242022/232021/22
Umsatz73.47889.25597.87987.00879.322
EBITBetriebserfolg4.0662.7352.9211.1823.290
Return on SalesEBIT / Umsatz5,5%3,1%3,0%1,4%4,1%
Ergebnis vor SteuernEBT2.6421.2551.3041941.093
Ergebnis vor
Eigenkapita lrentabilitätSteuern / Ø EK15,5%7,6%8,1%1,2%6,7%
GesamtkapitalrentabilitätEBIT / Ø GK7,7%4,9%5,2%2,2%6,5%
EigenkapitalquoteEK / GK33,5%30,6%29,3%27,7%29,4%
Betriebserfolg +
EBITDAAbschreibungen7.0656.6486.9104.8536.645
Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit2.6044.2149.6732.327-1.469
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit-1.748-3.077-6.122-3.149-7.107

2. Forschung und Entwicklung

Die Kunden aus verschiedenen Branchen vertrauen auf MARK als Entwicklungspartner. Dies zeigt sich an neuen Projektanfragen, an der technischen Komplexität und an hohen Qualitätsstandards der Produkte. Neben den Kundenprojekten arbeitet das Unternehmen an der Verbesserung von Werkzeugtechnologie, die eine Kernkompetenz der MARK Metallwarenfabrik GmbH ist.

3. Vorschau

Für das Geschäftsjahr 2026 wurde ein Umsatz von ca. 88 Mio EUR geplant. Der bisherige Geschäftsverlauf der ersten Monate des Geschäftsjahres 2026 verlief gut und liegt auf Plan. In

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2026 wird die MARK-Gruppe weiterhin einen Schwerpunkt auf die Internationalisierungsstrategie legen.

Die aktuelle Verfügbarkeitssituation ist trotz der geopolitischen Entwicklungen stabil und es kam bislang zu keinen wesentlichen Störungen der Lieferkette. Aufgrund bestehender internationaler Krisen werden die Lieferketten permanent überwacht. Angesichts des Ende Februar 2026 ausgebrochenen Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran kam es zu stark steigenden Preisen bei Rohöl, Erdgas und nachgelagerten Produkten. Nachhaltig steigende Rohstoffpreise sowie Störungen in der Lieferketten würden auch für die Gesellschaft zu weiteren Herausforderungen führen.

4. Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

5. Risikobericht

Die Gesellschaft sieht sich mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die ein systematisches und kontinuierliches Risikomanagement erfordern. Es wird regelmäßig die Risk-Map für die MARK-Gruppe aktualisiert und die für die Unternehmensgruppe relevanten Risiken evaluiert, nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung. Des Weiteren werden Veränderungen des Risikoprofiles betrachtet und entsprechende Maßnahmen zur Risikoreduktion bei denjenigen Risiken eingeleitet, welche durch das Unternehmen beeinflussbar sind, wobei das Risiko für den gesamten Konzern betrachtet wird.

Das Risikoprofil ändert sich über den Zeitverlauf. Für das abgelaufene Geschäftsjahr rücken vor allem konjunkturelle Themen in den Fokus. In diesem Zusammenhang sind das Branchenrisiko, das standortspezifische Kostenrisiko und das Forderungsausfalls-Risiko hervorzuheben.

Branchenrisiken: Die bisherige Konzentration auf den Automotive-Markt birgt Risiken langfristiger Veränderungen durch wirtschaftlich-konjunkturelle und gesellschaftliche (Rückgang von Verbrennungsmotoren) sowie technologische Entwicklungen. MARK reagiert auf diese Entwicklungen und bearbeitet auch Anwendungen im Non-Automotive-Bereich. Im Rahmen

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des Strategieprozesses wird das Risiko, ob der von MARK angebotene Produktmix ausreichendes Marktpotential hat, laufend überprüft.

Produktionsrisiko: Die Ertragskraft und die finanzielle Stabilität der MARK Metallwarenfabrik GmbH ist sehr stark von der Verfügbarkeit unserer Produktionsanlagen abhängig. Laufend wird auch zusammen mit unseren Kunden an der Verbesserung und Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios gearbeitet, um das hohe Auslastungsniveau unserer Produktionsanlagen langfristig sicherzustellen. Zunehmend werden Automatisierungs- und Digitalisierungsprojekte im Produktionsbereich umgesetzt.

Beschaffungsrisiko: Punktuelle, lieferantenspezifische Versorgungsrisiken, welche sich zum Beispiel durch geopolitische Entwicklungen ergeben, werden möglichst im Vorfeld gemeinsam mit den betreffenden Partnern evaluiert und bearbeitet, um eine kontinuierliche Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Insbesondere in Zusammenhang mit dem Risiko der Materialverfügbarkeit konnte MARK durch rechtzeitig reservierte und disponierte Mengen an Rohstoffen bisher die Versorgung sicherstellen.

Zinsrisiko: Bestehende Finanzierungen (Betriebsmittelfinanzierungen und jüngere Finanzierungen) basieren einerseits auf dem 3-Monats-Euribor, andererseits ist ein wesentlicher Anteil der Finanzierungen zinsfixiert. Durch diese Zinssatz-Fixierungen wird das Zinsrisiko entsprechend reduziert.

Währungsrisiko: Am 31.12.2025 bestehen keine Kredite bzw. Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen.

Derivative Finanzinstrumente: Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivaten Finanzinstrumente, wie z.B. Devisentermingeschäfte, eingesetzt.

Personalrisiko: Das strukturelle Risiko von schwer verfügbarem Fachpersonal besteht aufgrund des demographischen und gesellschaftlichen Wandels langfristig und betrifft alle Standorte. Das strategisch langfristige Ziel ein attraktiver Arbeitgeber zu sein wird durch Maßnahmen im Bereich Employer Branding und der Entwicklung von zukunftsfähigen Ausbildungsinhalten erfolgreich bearbeitet.

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Liquiditätsrisiko: Im Rumpfgeschäftsjahr 2025 war die Liquidität zu jedem Zeitpunkt gesichert. Die Liquiditätslage ist bisher auch im Geschäftsjahr 2026 gut.

Cyberrisiko: Trotz des Ausbleibens von Cyber-Schadensereignissen im Rumpfgeschäftsjahr 2025 bleibt das Cyberrisiko angesichts fortschreitender Digitalisierung und wachsender Bedrohungslage ein zentrales Thema. Aufbauend auf bewährten Sicherheitsprinzipien wurden technische und organisatorische Maßnahmen weiter vertieft und die TISAX-Zertifizierung als Ausdruck nachhaltiger Informationssicherheit konsequent vorangetrieben.

Forderungsausfallsrisiko: Durch Konjunkturschwankungen kann sich das Ausfallsrisiko für Kundenforderungen erhöhen. Die Kundenforderungen sind durch eine Warenkreditversicherung abgesichert, das versicherte Kreditlimit ist in Einzelfällen aufgrund fehlender Bonität nicht ausreichend. Dieses Risiko wird durch entsprechende Konditionen und durch laufendes Monitoring überwacht und die Außenstände durch Steuerung der Lieferungen an das Risiko angepasst. Tatsächlich kam es im abgelaufenen Geschäftsjahr und in den letzten Jahren zu keinen wesentlichen Forderungsausfällen (>10 T€).

Zum 31.12.2025 bestehen wesentliche Aktivposten gegenüber nahe stehenden Unternehmen. Das Tochterunternehmen MARK Save A Life GmbH erzielte im Rumpfgeschäftsjahr 2025 ein Umsatzwachstum und erstmals ein positives Jahresergebnis. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist unverändert negativ. Für 2026 ist ein weiteres Umsatzwachstum geplant. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Rettungsgeräte für den Einsatz in der Arbeitssicherheit ein hohes Potenzial aufweisen und auf neue Geschäftsfelder wie zum Beispiel für Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie ausgeweitet werden können. Die Beurteilung der Werthaltigkeit der Anteile und des Restbetrags der Forderungen ist in einem hohen Maß von Einschätzungen der künftigen Entwicklung der Gesellschaft abhängig und somit mit Unsicherheiten behaftet. Sollte es in Folgejahren zu negativen Planabweichungen kommen, besteht das Risiko einer weiteren Beeinträchtigung der Werthaltigkeit des Beteiligungsengagements.

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Nachhaltigkeit: Die Auswirkungen des Klimawandels werden als Risiko eingestuft, wie zum Beispiel extreme Wetterereignisse. Im Rahmen einer Risikoanalyse für die MARK-Standorte werden diese bewertet. Die MARK Metallwarenfabrik GmbH hat Maßnahmen durchgeführt und Investitionen getätigt, um den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Erstmalsw)rde in 2025 ein Nachhaltigkeitsbericht nach VSME-Standard erstellt.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
Ing. Rof MarkRami-Mark

Spital am Pyhrn, am 18. Juni 2026

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