Inhaltsverzeichnis
Geschäftsverlauf
Im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen die Umsatzerlöse der Gesellschaft um EUR 6.503.054,66 auf EUR 119.423877,70. Es errechnet sich im Jahr 2025 ein Jahresgewinn in Höhe von EUR 2.717.757,32. Auch in den folgenden Jahren wird mit positiven Ergebnissen gerechnet. Die sonstigen betrieblichen Ertrage sanken im Geschäftsjahr um EUR 111.709,99 auf EUR 215.847,83.
Die Zahl der Arbeitnehmer betrug im Durchschnitt 299 Personen im Geschäftsjahr 2025 (2024: 288), Die Gesellschaft tätigte Investitionen im Anlagevermögen im Gesamtbetrag von TEUR 1.335. Davon investierte die Gesellschaft TEUR 727 in die Erweiterung von Bestandsgebauden.
Spezifische Fragen und Probleme des Geschäftszweiges: Automobilmarkt in Österreich
Im Jahr 2025 wurden laut Statistik Austria 284 978 Personenkraftwagen (Pkw) neu zum Verkehr zugelassen. Das sind um 12,3 % oder 31 189 Pkw mehr als im Jahr davor. Insbesondere bei den Neuzulassungen alternativ betriebener Pkw gab es einen kräftigen Zuwachs (+37,3 %). Insgesamt stiegen die Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen (Kfz) auf 381 860, ein Plus von 3,4 % oder 12 614 Ktz im Vergleich zu 2024.
Die wichtigsten Automobilmarken und deren Marktanteile in Österreich im Jahr 2025 im Überblick:
VW 14,2 % Skoda 10,6 % BMW 6,7 % Audi 5,8 % Dacia 4,6 % Mercedes-Benz 4,6 % Hyundai 4,5 % Seat 4,5 % Toyota 4,0% Cupra 3,9 %
Bericht über Zweigniederlassungen
Derzeit bestehen folgende Zweigniederlassungen:
Aktuelle Markenverträge, zwischen Verkauf und Service getrennt.
Amstetten
Verkauf: VW, Audi, Audi Sport, Skoda, VW-LNF, Seat, Cupra, DasWeltauto Service: VW, Audi, Skoda, VW-LNF, Seat
Ybbs
Verkauf: VW, Audi-Filiale, VW-LNF-Filiale, Seat, DasWeltauto
Service: VW, Audi, Skoda, VW-LNF, Seat
Waidhofen/Ybbs
Verkauf: VW-Filiale, VW-LNF-Filiale, DasWeltauto
Service: VW, Audi, Skoda, VW-LNF, Seat
Haag
Verkauf: VW-Filiale, VW-LNF-Filiale, DasWeltauto
Service: VW, Audi, Skoda, VW-LNF, Seat
Melk
Verkauf: VW, Skoda, VW-LNF-Filiale, DasWeltauto
Service: VW, Audi, Skoda, VW-LNF, Seat
Finanzielle Leistungsindikatoren
Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren lassen sich durch folgende Kennzahlen darstellen:
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern entspricht dem um den Zinsaufwand korrigierten Ergebnis vor Steuern (Summe aus Z 8 und Z 11).
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (Summe aus Z 8 und Z 11) | 3 617 831,47 | 2 994 485,15 |
| + Zinsen und ähnliche Aufwendungen gem. § 231 Abs 2 Z 15 bzw. | ||
| Abs 3 Z 14 UGB | 55 284,52 | 80 066,29 |
| = Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 3.673.115,99 | 3.074.551,44 |
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Umsatzerlöse | 119 423 877,70 | 112 920 823,04 |
| Veränderung des Bestands an noch nicht abrechenbaren | ||
| Leistungen | 203 320,00 | 0,00 |
| sonstige betriebliche Erträge | ||
| Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen mit Ausnahme der | ||
| Finanzanlagen | 6 326,46 | 285,90 |
| übrige | 209 521,37 | 327 271,92 |
| 215 847,83 | 327 557,82 | |
| Aufwendungen für Material und sonstige bezogene | ||
| Herstellungsleistungen | ||
| Materialaufwand | 88 994 465,72 | 84 814 791,85 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 194 379,43 | 487 461,73 |
| 89 188 845,15 | 85 302 253,58 | |
| Personalaufwand | ||
| Löhne | 6 275 141,79 | 6 024 219,02 |
| Gehälter | 8 133 695,74 | 7 532 502,62 |
| soziale Aufwendungen | 4 528 912,11 | 4 114 272,56 |
| davon Aufwendungen für Altersversorgung | 8 962,07 | 16 306,56 |
| Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche | ||
| Mitarbeitervorsorgekassen | 370 619,52 | 342 923,89 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie | ||
| vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | 4 013 407,12 | 3 609 605,93 |
| 18 937 749,64 | 17 670 994,20 | |
| Abschreibungen | ||
| auf Sachanlagen | 1 365 564,05 | 1 398 091,14 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | ||
| Steuern, soweit sie nicht unter Steuern vom Einkommen fallen | 70 827,17 | 77 808,46 |
| übrige | 6 698 711,45 | 5 798 113,20 |
| 6 769 538,62 | 5 875 921,66 | |
| Zwischensumme aus Z 1 bis 7 (Betriebsergebnis) | 3 581 348,07 | 3 001 120,28 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 91 767,92 | 73 431,16 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 84 875,26 | 60 907,67 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 55 284,52 | 80 066,29 |
| Zwischensumme aus Z 9 bis 10 (Finanzergebnis) | 36 483,40 | -6 635,13 |
| ERGEBNIS VOR STEUERN (SUMME AUS Z 8 UND Z 11) | 3 617 831,47 | 2 994 485,15 |
Berechnung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Bankzinsenaufwand | 42 749,44 | 80 066,29 |
| Anpsruchszinsen/SZA FA | 12 535,08 | 0,00 |
| 55 284,52 | 80 066,29 |
Eigenmittelquote gemäß § 23 URG
| 2025 | 2024 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Berechnung: | EK x 100 | 51,05 | % | 55,21 | % |
| Ø Gesamtkapital |
Fremdkapitalquote in %:
| 2025 | 2024 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Berechnung: | FK x 100 | 48,95 | % | 44,79 | % |
| Ø Gesamtkapital |
Effektivverschuldung:
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| Berechnung: | FK - verzinsliches UV | 18.978 | 14.310 |
Working Capital Ratio in %:
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| Berechnung: | kfr. Aktiva x 100 | 171,0% | 187,0 % |
| kfr. Passiva |
Das Working Capital Ratio in % stellt das Verhältnis von kurzfristigen Aktiva zu kurzfristigen Passiva dar. Das Ergebnis sollte nicht kleiner 100 % sein.
Umsatzrentabilität in %:
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| Berechnung: | EBT x 100 | 3,03 % | 2,7 % |
| Umsatz (in.kl BV) |
Die Umsatzrentabilität besagt, wie viele Prozente des Umsatzes inklusive Bestandsveränderung als Ergebnis vor Steuern (Summe aus Z 7 und Z 10) verbleiben.
Eigenkapitalrentabilität in %:
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| Berechnung: | EBT x 100 | 14,90 % | 12,85 % |
| Ø Eigenkapital |
Gesamtkapitalrentabilität in %:
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| Berechnung: | (EBT + FK-Zinsen) x 100 | 7,67 % | 6,80 % |
| Ø Gesamtkapital |
Die Eigenkapital- und die Gesamtkapitalrentabilität geben die Verzinsung des Eigen- bzw. des Gesamtkapitals an.
Wenn die Fremdkapitalverzinsung niedriger ist als die Eigenkapitalrentabilität, so kann man die Eigenkapitalrentabilität durch Austausch von Eigenkapital durch Fremdkapital erhöhen (Leverage-Effekt). Die Hebelwirkung des Fremdkapitals kann sich aber in schlechteren Jahren auch umdrehen.
Sobald die Fremdkapitalverzinsung höher ist als die Eigenkapitalrentabilität, wird die verbleibende Rentabilität weiter geschmälert.
Finanzlage
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Ergebnis vor Steuern | 3 618 | 2 994 |
| Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | ||
| Gewinn aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des | ||
| Investitionsbereichs | -6 | 0 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | ||
| sowie auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 1 366 | 1 398 |
| Geldfluss aus dem Ergebnis | 4 977 | 4 392 |
| Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||
| sowie anderer Aktiva | -5 657 | 431 |
| Zunahme der Rückstellungen, ausgenommen für Steuern vom Einkommen | 223 | 17 |
| Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie | ||
| anderer Passiva | 3 712 | -1 092 |
| -363 | 753 | |
| Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | 3 254 | 3 748 |
| Zahlungen für Steuern | ||
| Steuern vom Einkommen | -900 | -672 |
| sonstige Forderungen aus Steuern | 9 | -9 |
| aktive latente Steuern | -24 | 24 |
| Veränderungen Steuerrückstellungen | 67 | 49 |
| -848 | -609 | |
| Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2 406 | 3 139 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 10 | 3 |
| Anlagenzugänge It. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen) | -1 594 | -991 |
| Finanzanlagenzugänge und sonstige Finanzinvestitionen | -95 | -93 |
| Investitionszuschüsse | 198 | -58 |
| Veränderung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 3 105 | -1 916 |
| Veränderung der Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein | ||
| Beteiligungsverhältnis besteht | -1 334 | 0 |
| 292 | -3 054 | |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen aus der Bedienung des Eigenkapitals | -3 485 | -723 |
| Veränderung der Forderungen gegenüber Gesellschaftern | 0 | 0 |
| Einzahlungen/Auszahlungen für die Aufnahme/Tilgung von sonstigen | ||
| Finanzkrediten | -37 | 1 256 |
| -3 522 | 533 | |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -824 | 618 |
| Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 1 087 | 470 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 263 | 1 087 |
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
Ukraine Krieg und Teuererungskrise
Der anhaltende Krieg in der Ukraine beeinflusst weiterhin die Automobilindustrie, insbesondere durch gestörte Lieferketten und erhöhte Rohstoffpreise. Viele westliche Hersteller, darunter Volkswagen, haben ihre Geschäftsaktivitäten in Russland eingestellt, was zu Marktanteilsverlusten führte.
Nahostkonflikt
Der Nahostkonflikt wirkt sich weiterhin auf die Automobilindustrie aus. Insbesondere die Unsicherheit in der Region führt zu steigenden Rohstoffpreisen und unterbrochenen Lieferketten, was zu erhöhten Betriebskosten und Produktionsverzögerungen bei Autoherstellern führt. Zudem beeinträchtigen Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer die Seefracht, was zu längeren Transportzeiten und höheren Frachtraten führt.
Volkswagen Abgasthematik:
Im September 2015 ist überraschend die „Volkswagen-Abgasthematik" in den Medien öffentlich geworden.
Der Volkswagen-Konzern ist bemüht diese Thematik so rasch als möglich zu regeln.
Die österreichweite Rückrufaktion für die betroffenen Fahrzeuge ist bereits im Februar 2016 angelaufen und wurde im Laufe des Jahres 2017 größtenteils erledigt, die letzten Fahrzeuge werden umgehend ein Update erhalten. Ein Urteil zur Thematik gab es nun im September 2023 seitens des OGH.
Alle Anfragen, Beschwerden und rechtliche Forderungen von betroffenen Kunden werden von der
Rechtsabteilung der Porsche Holding koordiniert. Wir werden in Rechtsfragen diesbezüglich von „PressI Endl Heinrich Bamberger - Rechtsanwaltskanzlei" vertreten.
Händler- und Serviceverträge
Der Volkswagen-Konzern hat mit 31.03.2018 alle Handels- und Service-Verträge der Marken Audi, VW, LNF, Skoda und Seat gekündigt (2-Jahresfrist) und hat im Herbst 2018 neue Verträge vorgelegt. Die Verträge VW, Audi, Skoda, SEAT und LNF für Vertrieb und Service sind eingetroffen und die Autohaus Senker GmbH hat alle Verträge mit 15.11.2018 unterschrieben.
Der VW-Handelsvertrag in Haag wurde in einen Filialvertrag des Händlers Amstetten geändert. Der Audi-Händler Vertrag Ybbs wurde zu einer Audi Filiale des Händlers Amstetten. Das Stammhaus Amstetten hat auch neue Handelsverträge für Audi Sport und CUPRA abgeschlossen. Diese neuen Verträge sind mit 1. April 2020 in Kraft getreten. Darin gibt es weitreichende Veränderungen zum bisherigen Geschäftsmodell: Direktvertrieb durch Hersteller, gemeinsame Nutzung der Daten, Online-Vertrieb, Compliance Regeln, Anpassung der Prozesse (inkl. IT und Standards) und E-Mobilität inkl. Ladeinfrastruktur. Es ist davon auszugehen, dass VW künftig nicht mehr auf das Agentursystem setzen möchte.
Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des
Unternehmens
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Im 1. Quartal 2026 wurden laut Statistik Austria 77 235 Pkw neu zum Verkehr zugelassen. Das ist ein Plus von 17,0 % oder 11 218 Pkw im Vergleich zum Zeitraum Jänner bis März 2025. Insgesamt wurden 100 509 Kraftfahrzeuge (Kfz; +17,6 %) neu zugelassen. Volkswagen profitierte von einer attraktiven Modell- und Preispolitik (WOW Angebote), sowie gezielter Kommunikationsarbeit. In Kombination mit einem starken Servicegeschäft entwickelte sich das Umfeld geschäftsfördernd und stabil.
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Unsere Geschäftsentwicklung kann von folgenden Faktoren wesentlich beeinflusst werden:
• Materialkosten und Fremdkomponentenkosten • Produktionsengpässe durch Chipmangel • Preisdruck auf den Absatzmärkten • Schneller technologischer Wandel
Die angeführten Risikofaktoren sind Bestandteil unseres Risikomanagements, bestehend aus verschiedenen Warn-, Kontroll- und Überwachungssystemen, die uns in die Lage versetzen, früh genug entsprechend auf Veränderungen in diesen Risikobereichen zu reagieren. All diese Kontrollmechanismen werden regelmäßig evaluiert und auf ihre Effektivität hin überprüft.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente sind Gegenstand des allgemeinen Risikomanagements des Unternehmens, welches in den Buchhaltungs- und Bilanzierungsmethoden seinen Niederschlag findet.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft führte im Geschäftsjahr 2025 keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten aus.
Amstetten, am 30. Juni 2026
Sent lici n der Geschäftsführer senker S autohaus Senker Gombi 75/0001 www.senker. at
eratung Amstetten GmbH