Inhaltsverzeichnis
1 BERICHT ÜBER GESCHÄFTSENTWICKLUNG UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE
1.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung
Nach zwei Jahren rückläufiger Wirtschaftsleistung zeigte sich im Jahr 2025 erstmals wieder eine leichte konjunkturelle Erholung mit einem Wachstum von 0,6 %. Die Osterreichische Nationalbank (OeNB) prognostizierte für das Jahr 2025 ein BIP-Wachstum von 1,0 %, wobei globale wirtschaftliche Unsicherheiten die Einschätzung erschwerten.
Während der Dienstleistungssektor ein erfreuliches Wachstum von 1,0 % verzeichnete, wies der produzierende Bereich einen Rückgang von 1,2 % auf. Insbesondere der anhaltende Rückgang im Bauwesen (-2,9 %) belastete die Entwicklung. Demgegenüber zeigte sich in der Warenherstellung ein positiver Trend mit einem Zuwachs von 1,2 %.
Die Inflation ging zu Beginn des Jahres 2026 erwartungsgemäß auf 2,0 % zurück. Ausschlaggebend hierfür waren neben Basiseffekten insbesondere energiebedingte Faktoren.
Die aktuellen internationalen Rahmenbedingungen erschweren weiterhin verlässliche Prognosen. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung Osterreichs hängt maßgeblich von der Preisentwicklung bei Rohöl und Erdgas sowie deren Verweildauer auf hohem Niveau ab, wobei auch der schwer abschätzbare weitere Verlauf des Krieges eine wesentliche Rolle spielt.
(Statistik Austria, 2026; WIFO, 2026)
1.2 Osterreichs Tourismuswirtschaft
Der österreichische Tourismus setzte seinen Erfolgskurs fort und verzeichnete mit 157,27 Mio. Nächtigungen sowie 48,17 Mio. Ankünften den höchsten Wert seit Beginn der digitalen Aufzeichnungen. Dies entspricht einem Anstieg von 1,9 % bei den Übernachtungen und 3,1 % bei den Ankünften.
Die Bundesländer Tirol und Salzburg bleiben mit einem Anteil von über 50 % an den gesamten Nächtigungen weiterhin die führenden Tourismusregionen. Darüber hinaus verzeichnete Wien im Vergleich den höchsten prozentuellen Zuwachs. Insgesamt entfielen 74,3 % der Nächtigungen auf internationale Gäste, wobei die wichtigsten Herkunftsmärkte Deutschland, die Niederlande, die Schweiz und Liechtenstein waren.
Für die Wintersaison 2025/26 konnte laut Statistik Austria bereits Ende Jänner eine erfreuliche Zwischenbilanz gezogen werden. Demnach zeichnet sich allein für die Steiermark ein Nächtigungszuwachs von 4,8 % ab.
(Statistik Austria, 2026)
1.3 Der Tourismus in der Region Schladming-Dachstein
Sowohl die Tourismusregion Schladming-Dachstein als auch die Tourismusgemeinde Schladming verzeichneten in der Sommersaison einen Anstieg der Nächtigungen, während in der Wintersaison ein entsprechender Rückgang zu beobachten war.
In der gesamten Region Schladming-Dachstein ergab sich in der Wintersaison 2024/25 ein Rückgang der Nächtigungen um 1,55 %. In der Sommersaison 2025 konnte hingegen mit 1.917.208 Nächtigungen das Vorjahresniveau um 1,76 % übertroffen werden.
Auf die Tourismusgemeinde Schladming entfielen im Winter 50,84 % und im Sommer 47,25 % der gesamten Nächtigungen der Region. Mit 1.014.468 Nächtigungen in der Wintersaison lag die Gemeinde um 2,35 % unter dem Vorjahreswert. In der Sommersaison wurden 905.811 Nächtigungen verzeichnet, was einem Anstieg von 1,16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
(Quelle: Statistik des Tourismusverband Schladming-Dachstein)
Nächtigungen Sommersaison Nächtigungen Wintersaison
Tourismusregion Schladming-Dachstein Tourismusgemeinde Schladming Tourismusregion Schladming-Dachstein Tourismusgemeinde Schladming
Sommer 2023 Sommer 2024
Sommer 2025
Winter 22/23
Winter 23/24
Winter 24/25
1.4 Geschäftsentwicklung
1.4.1 Betrieb Seilbahnen Wintersaison
Am Freitag, dem 22. November, wurde die Wintersaison auf der Schladminger Planai eröffnet. Dank winterlicher Temperaturen, leistungsstarker Beschneiungsanlagen sowie des engagierten Pistenteams konnte die Märchenwiesebahn durchgehend in Betrieb genommen werden. In den darauffolgenden Wochen wurde das Angebot sukzessive erweitert.
Das dreitägige Ski Opening vom 6. bis 8. Dezember stand unter dem Motto „Grand Festival 2024n und bot mit den internationalen Künstlern Bryan Adams, Sting und Simply Red ein hochkarätiges Programm. Insgesamt feierten rund 30.000 Gäste aus 43 Ländern an drei Konzertabenden den offiziellen Start in die Wintersaison.
Trotz ungewöhnlich niederschlagsarmer Wintermonate konnte durch eine vorausschauende Beschneiungsstrategie sowie durch die niedrigen Temperaturen im Dezember und Jänner eine durchgehend hohe Pistenqualität bis in tiefe Lagen sichergestellt werden. Die langanhaltenden Schönwetterperioden während des gesamten Winters führten zu einer starken Nachfrage und einer konstant guten Auslastung.
Am Dachstein konnte 2025 erstmals seit 2020 wieder ein Jännerbetrieb angeboten werden. Trotz fehlendem Skibetrieb wurden erfreuliche Besucherzahlen erzielt. Die beliebte Dachsteinüberquerung musste im Frühjahr 2025 aufgrund fehlender Naturschneemengen erstmals entfallen. Dennoch etablierte sich der Dachstein als gefragtes Ausflugsziel – ein Beleg dafür, dass Investitionen in Qualität und Erlebniswert nachhaltig Wirkung zeigen.
Als weiteres Highlight der Saison präsentierte sich erneut das Nightrace: Bereits zum dritten Mal in Folge wurde es als Doppelveranstaltung durchgeführt – mit einem Weltcup-Nacht-Riesentorlauf sowie einem Weltcup-Nacht-Slalom. Zur weiteren Qualitätssteigerung für Publikum vor Ort und Zuschauenden im TV wurde die bestehende Flutlichtanlage um eine innovative mobile Lösung ergänzt.
Ein bedeutender Meilenstein wurde am 4. Dezember 2024 mit der feierlichen Eröffnung der neuen 10er-Kabinenbahn „Rohrmoos In sowie des hochmodernen Wintersportzentrums WEST gesetzt. Beide Projekte setzen neue Maßstäbe in Design, Funktionalität und Komfort.
Die neue Bahn des Seilbahnherstellers Doppelmayr verfügt über eine Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde. 30 geräumige Panoramagondeln bieten höchsten Fahrgastkomfort.
Mit der neuen Bahn entstand im Westen Schladmings ein zeitgemäßes Wintersportzentrum. Die modernisierte Talstation überzeugt durch eine verbesserte Infrastruktur: eine komfortable „WESTend"-Lounge, ein großzügig gestaltetes Sportgeschäft, barrierefreie Zugänge mittels Rolltreppen und Aufzug sowie moderne Skidepots.
Die gesamten Gästeeintritte der Wintersaison verzeichneten gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Anstieg von 1.023.023 auf 1.084.615, was einem Plus von 6 % entspricht. Dieser Zuwachs ist unter anderem auf die schwächere Vergleichssaison 2023/24 zurückzuführen. Gleichzeitig bewegen sich die Werte der Wintersaison 2024/25 auf dem Niveau der Saison 2022/23 und unterstreichen damit die Stabilität der Besucherzahlen.
Abgerundet wird der positive Saisonverlauf durch ein erfreuliches Umsatzwachstum, das die anhaltende Investitionsbereitschaft zusätzlich bestätigt.
1.4.2 Betrieb Seilbahnen Sommersaison
Mit einem leicht verzögerten Start in die Sommersaison wurden die Planai und die Hochwurzen am 29. Mai in Betrieb genommen. Ein verregneter Juli konnte die positive Entwicklung eines starken Junis sowie der besucherstarken Monate August und September nicht wesentlich beeinträchtigen. Im Durchschnitt der täglichen Gästeeintritte erzielte die Planai ein Plus von 6,1 %, die Hochwurzen ein Plus von 12,1 % und damit insgesamt ein erfreuliches Sommerergebnis. Dennoch lagen die gesamten Besucherzahlen aufgrund einer geringeren Anzahl an Betriebstagen unter den Vorjahreswerten.
Besonders hervorzuheben ist der erstmalige Betrieb des Bikeparks in Eigenregie, der mit 52.279 Gästen trotz reduzierter Betriebstage das Niveau des Vorjahres erreichen konnte.
Am Dachstein wurde bereits am 10. Mai in die Sommersaison gestartet, wobei sich die Besucherzahlen bis Juni kontinuierlich verbesserten. Die anhaltende Schlechtwetterperiode im Juli wirkte sich dämpfend auf die Entwicklung aus, konnte jedoch in den verbleibenden Sommermonaten bis in den Herbst hinein kompensiert werden. Rund 60 % der Besucher am Dachstein nutzten die Angebote rund um den Eispalast und unterstreichen damit die hohe Bedeutung der touristischen Nutzung der Gletscherflächen.
1.4.3 Betrieb Bus
Der Busbetrieb setzte nach dem Aufschwung des Vorjahres seine positive Entwicklung fort und schloss das Wirtschaftsjahr mit einem Umsatzplus von 0,58 % ab.
Sowohl im Winter als auch im Sommer verzeichneten die Linien- und Skibusse eine sehr gute Auslastung. Durch die Durchführung anspruchsvoller Transferfahrten vom und zum Flughafen Salzburg sowie durch eine Kooperation im Schienenersatzverkehr im Herbst konnte insgesamt eine zufriedenstellende Saison realisiert werden.
Auch im Sommer konnte das Angebot für die Gäste weiter ausgebaut werden. Erweiterte Linienverbindungen bis in die frühen Abendstunden von und nach Rohrmoos sowie erhöhte Frequenzen zu stark frequentierten Ausflugszielen trugen zur Attraktivität des öffentlichen Verkehrsangebots bei.
Am 9. Jänner wurde nach Lieferverzögerungen ein neuer Linienbus des Typs Mercedes Citaro K in den laufenden Betrieb integriert. Im Herbst folgte ein weiterer Linienbus des Herstellers MAN, der einen zusätzlichen Beitrag zur Verjüngung der Fahrzeugflotte leistet. Weitere Fahrzeuge befinden sich in Auslieferung und werden in den kommenden Jahren im Zuge der kontinuierlichen Modernisierung der Flotte in Betrieb genommen.
1.4.4 Betrieb Gastronomie
Die Gastronomiestandorte Gletscherrestaurant, Finale und „West-End" befinden sich weiterhin auf einem erfolgreichen Entwicklungskurs. Bereits im Vorjahr konnten die neugestalteten Betriebe die Erwartungen übertreffen; diese positive Entwicklung setzte sich im Berichtsjahr mit einem Umsatzplus von 32,77 % fort.
Besonders hoher Nachfrage erfreuten sich die angebotenen Pakete rund um die Sonderfahrten zum Sonnenaufgang sowie die im Herbst durchgeführten Fondue-Abende im neuen Gletscherrestaurant.
Mit der Vermietung des ehemaligen „Ski-Rock"-Cafés an den Betreiber Stefflbäck wurde der Fokus im Tal verstärkt auf den Standort Finale gelegt. Die ausgezeichnete personelle Besetzung spiegelte sich sowohl in den positiven Gästebewertungen als auch im wirtschaftlichen Ergebnis wider.
1.4.5 Technische Projekte
Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug im Jahr 2024/25 € 29.640.323,02 (Vorjahr T€ 27.764). Davon entfielen auf immaterielle Vermögengegenstände € 149.043,86 (Vorjahr: T€ 62), auf Sachanlagen € 29.236.277,16 (Vorjahr: T€ 27.702) und auf Finanzanlagen € 255.002 (Vorjahr: T€ 0).
Der größte Teil im Bereich Sachanlagevermögen ist unter „geleistete Anzahlungen und Anlagen in Baun mit € 23.970.951,87 (Vorjahr: T€ 15.224) ausgewiesen, wovon rund 13,6 Mio. auf den Neubau der Mitterhausalm I und rund 2 Mio auf den Bau des Mitarbeiterhauses sowie über 2,3 Mio. auf diverse Schneeanlagen-Ausbauten entfielen. Der Rest verteilte sich auf diverse Ersatzinvestitionen.
1.4.6 Marketing, Kooperationen und Veranstaltungen
Die Marketingstrategie der Wintersaison fokussierte sich weiterhin auf die Stärkung der Marke ,4-Berge-Skischaukel Schladming" durch gemeinschaftliche Kommunikationsmaßnahmen. Im Mittelpunkt standen klassische Skifahrer-Themen, der Online-Frühbucherbonus sowie die gezielte Bewerbung der neuen 10er-Gondelbahn „Rohrmoos In und des Wintersportzentrums WEST.
Ein zentrales Projekt stellte die Neugestaltung der Websites aller Geschäftsbereiche dar, die in enger Abstimmung mit regionalen Partnern umgesetzt wurde. Ziel war die Nutzung von Synergien sowie die Optimierung der Customer Journey. Parallel dazu wurde an einer gemeinsamen CRM-Strategie gearbeitet.
Im Sommer bestätigten die Planai und Hochwurzen ihre Attraktivität mit stabilen Besucherzahlen und einem vielfältigen Angebot. Insbesondere der Bikepark Schladming sowie das Hopsiland erwiesen sich erneut als wesentliche Frequenzbringer. Die Planai wurde zudem erneut mit dem Gütesiegel „Beste Osterreichische Sommer-Bergbahnn im Bereich Familie ausgezeichnet.
Im Wintermarketing standen neben dem vielseitigen Angebot insbesondere Großevents und medienwirksame Veranstaltungen im Fokus. Das Ski-Opening „The Grand Festival" mit internationalen Top-Acts sowie zahlreiche Sport- und Publikumsevents (unter anderem Nightrace und ISMF Weltcup Skibergsteigen) sorgten für hohe Reichweite und internationale Aufmerksamkeit. Begleitende Kampagnen wurden gemeinsam mit starken Medienpartnern sowie im Rahmen der Ski Amadé-Werbelinie umgesetzt.
Auch der Dachstein stärkte seine Position als ganzjähriges Ausflugsziel weiter. Neue Attraktionen, hochwertige gastronomische Angebote sowie gezielte Erlebnisformate (wie Gletscherfrühstück und Fondue-Abende) erhöhten die touristische Attraktivität. Mehrere Auszeichnungen, darunter beim Skiareatest sowie das Gütesiegel „Beste Osterreichische Sommer-Bergbahn” im Bereich Panorama, unterstrichen die Qualität des Angebots.
Insgesamt zeigten die gesetzten Marketingmaßnahmen, Veranstaltungen und Kooperationen eine nachhaltige Wirkung und leisteten einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung der Besucherzahlen sowie zur weiteren Stärkung der Marktposition.
1.4.7 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Beschäftigtenbelange
Nicht nur mit einem hohen Frauenanteil von rund 26 % des Vollzeitäquivalents (Vorjahr: 27 %), sondern auch mit der Vielzahl an Lehrlingen zeichnet sich das Unternehmen im österreichweiten Vergleich der Branche aus. Zum Stichtag 31. Oktober 2025 waren wieder 19 Lehrlinge (Vorjahr: 16) im Betrieb beschäftigt. Dazu betrug die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitenden 380 (Vorjahr: 349).
Im Geschäftsjahr 2024/25 wurden rund € 260.000,00 in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern investiert.
Eine neue HR-Software erleichtert seit diesem Jahr das Bewerbermanagement, sowie die digitale Personalakte. Dies führte zu einer deutlichen Effizienzsteigerung in den Prozessen und internen Kommunikation. Ein besonderer Fokus lag zudem auf der Ausarbeitung von Unternehmenswerten und deren unternehmensweiten Schulung.
Umwelt- und Nachhaltigkeitsbelange
Der Umweltschutz sowie das nachhaltige Wirtschaften wurde in den Unternehmensgrundsätzen der Planai-Hochwurzen- Bahnen früh verankert und stetig gelebt. Eine gesunde und nachhaltig bewirtschaftete Natur birgt die Grundlage des Unternehmens. Neben der Schaffung einer eigenen Abteilung für Qualitäts- und Umweltmanagement, liegen besondere Augenmerke auf dem nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen.
Schneemanagement
Bereits vor über zehn Jahren wurde in Zusammenarbeit mit externen Beratern ein intelligentes Schneemanagement als Pionierprojekt initiiert, das sich insbesondere in schneeärmeren Wintern als zukunftsweisende Investition bewährt hat. Neben der systematischen Analyse der Verbräuche und Einsätze der vergangenen Saison wird ein verstärktes Augenmerk auf die gezielte Umverteilung sowie strategische Planung zukünftiger Investitionen gelegt. Sohin wurden im Geschäftsjahr 2024/25 T€ 3.755 (Vorjahr: T€ 3.254) in den Ausbau und Erneuerung der Schneeanlagen investiert.
Treibstoffe
Die seit 2024 eingeführte Nutzung des Treibstoffs HVO wurde erfolgreich in den täglichen Betriebsablauf integriert. Der Großteil der PKW, Busse und Pistengeräte wird mit palmölfreiem, erneuerbarem HVO100 Treibstoff betrieben.
Erneuerbare Energieträger
Weiterhin wird am Ziel festgehalten, den Strombedarf anteilig aus erneuerbaren Energien zu decken. Mit bereits zahlreichen Photovoltaikanlagen sowie einem Pilotprojekt zur „schwimmenden PV-Anlage” konnten im Geschäftsjahr 2024/25 insgesamt 371.772 kWh Strom (Vorjahr: 272.683 kWh) aus eigenen Anlagen erzeugt werden.
Die kontinuierliche Erweiterung und Modernisierung der Stromerzeugungsanlagen bildet eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Effizienzsteigerung und die nachhaltige Reduktion externer Energiebezüge. Gleichzeitig stärkt sie die Versorgungssicherheit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der unternehmensinternen Klimaziele.
Nachhaltiq in die Zukunft
Seit 2025 ergänzt ein neuer Folder zum Thema Nachhaltigkeit das Informationsangebot. Auf 26 Seiten bietet er einen umfassenden Uberblick über die umgesetzten Maßnahmen, deren sorgfältige Umsetzung sowie deren Auswirkungen. Ergänzt wird dies durch eine anschauliche Darstellung der „drei Säulen der Nachhaltigkeit" sowie durch ausgewählte Fakten und Kennzahlen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur der Schutz und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, sondern auch ein verantwortungsvolles und ressourcenschonendes Wirtschaften im Einklang mit Natur, Gästen und der Region.
Soziales
2025 wurde mit dem Bau eines neuen Mitarbeiterhauses „Team-Lodge“ begonnen, um unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche ihren Lebensmittelpunkt nicht in der Region haben, leistbaren Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes zu bieten. Zwei Dutzend Wohneinheiten werden ab der kommenden Saison unseren Mitarbeitern ein Zuhause werden.
1.5 Lage der Gesellschaft
1.5.1 Ertragslage
Die Umsatzerlöse betragen € 71.960.849,15 (Vorjahr T€ 64.781), was einer Steigerung von 11,1 % entspricht.
Die Nettoerlöse im Seilbahnbetrieb betragen € 61.106.292,48 (Vorjahr T€ 55.176), wovon T€ 49.693 (Vorjahr T€ 44.327) auf den Winterbetrieb und T€ 11.414 (Vorjahr T€ 10.849) auf den Sommerbetrieb entfallen.
ZUSAMMENSETZUNG ERTRÄGE
| Die aktivierten Eigenleistun- | ||
|---|---|---|
| •2023/24 •2024/25 | gen betragen € 948.335,14 | |
| Umsatzerlöse | (Vorjahr T€ 1.758) und las- 94,55% | |
| 96,53% sen sich zum überwiegen- | ||
| aktivierte | • 2,57% | den Teil auf die Arbeitsleis- |
| Eigenleistungen | 1,27% | tungen rund um die Mitter- |
| hausalmbahn I und den di- | ||
| Sonstige betriebliche | • 2,88% | versen Schneeanlagenver- |
| Erträge | • 2,20% | besserungen zurückführen. |
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen von € 1.639.865,06 (Vorjahr T€ 1.975) sind Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen iHv € 1.042.771,44 (Vorjahr: T€ 1.264), Erträge aus der Auflösung sonstiger Rückstellungen iHv € 0,00 (Vorjahr: T€ 79), Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen iHv € 460.331,61 (Vorjahr: T€ 284) sowie übrige Erträge iHv € 136.762,01 (Vorjahr: T€ 347) enthalten.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen im Gesamtunternehmen haben sich auf € 7.144.426,81 (Vorjahr T€ 6.861) erhöht. Neben dem Mehrverbrauch an Treibstoff und den gestiegenen Preisen, zeigt sich in fast allen Bereichen des Materialaufwandes ein Anstieg. Dies korreliert mit den gestiegenen Umsätzen und ergibt einen Anteil von 9,9 % (Vorjahr: 10,6 %).
Der Personalaufwand beträgt € 22.790.589,25 (Vorjahr T€ 20.847). Die Steigerung der Personalkosten ist im Wesentlichen auf den höheren Personalstand zurückzuführen, wobei sich das prozentuale Verhältnis zum Umsatzvolumen leicht auf 31,7 % (Vorjahr: 32,2 %) verbessert hat.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf € 18.278.755,96 (Vorjahr T€ 18.102) und entfallen zum größten Teil auf die für Gewährleistung von Sicherheit und Funktionstüchtigkeit im laufenden Betrieb nötigen Instandhaltungsarbeiten baulicher und technischer Anlagen, Miet- und Pachtaufwand, sowie die Kosten für Werbung.
Das Finanzergebnis von € -513.034,90 (Vorjahr T€ -344) resultiert hauptsächlich aus den Zinsaufwendungen für Fremdfinanzierung und der Vergütung der stillen Gesellschafter. Aufgrund der gesunkenen Zinsen konnten nur Zinserträge iHv € 209.176,09 (Vorjahr T€ 429)
lukriert werden.
| ZUSAMMENSETZUNG AUFWENDUNGEN | |||
|---|---|---|---|
| Die Gesellschaft konnte im | Wirt- | ||
| schaftsjahr 2024/25 ein Ergebnis | |||
| vor Steuern von € 11.971.835,13 | |||
| (Vorjahr T€ 8.859) sowie einen | |||
| ,51% 11, | |||
| Jahresüberschuss | von | ||
| € 9.286.285,00 (Vorjahr T€ 6.853) | |||
| und | einen | Bilanzgewinn | von |
| € 64.565.962,37 | (Vorjahr Abschreibungen | ||
| T€ 55.280) erwirtschaften. | |||
| 52% stg. betriebliche Aufw 45% | |||
1.5.2 Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.10.2025 € 159.910.624,56 (Vorjahr T€ 149.555).
Das Anlagevermögen der Gesellschaft zum Stichtag beträgt mit € 147.959.569,24 (Vorjahr T€ 133.163) 92,53 % der Bilanzsumme (Vorjahr 89,04 %).
Davon entfallen € 142.958.889,33 (Vorjahr T€ 127.682) auf Sachanlagevermögen und € 4.735.793,17 (Vorjahr T€ 5.310) auf Finanzanlagevermögen. Im vorliegenden Berichtsjahr wurden 29.640.323,02 (Vorjahr T€ 27.764) an Zugängen verzeichnet. Die planmäßigen Abschreibungen betragen € 13.850.407,30 (Vorjahr T€ 11.657). Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen (Vorjahr T€ 1.843).
Für den Bau der Hauptzubringer-10er-Gondelbahn der Tochtergesellschaft Galsterbergalm Bahnen GmbH & Co KG wurde dieser ein in 15 jährlichen Pauschalraten rückzahlbares, nachrangiges Gesellschafterdarlehen iHv € 3.000.000,00 gewährt, welches zum aktuellen Stand von € 2.699.050,85 (Vorjahr: T€ 2.874) im Finanzanlagevermögen ausgewiesen ist.
Gemeinsam mit der Gemeinde Schladming wurde das Vorkaufsrecht für das Kielerhaus und den Postparkplatz gesichert. Mit je 50 % Beteiligung wird ein nachhaltiges und partnerschaftliches Bewirtschaftungs- und Nutzungskonzept entwickelt. Zu diesem Zweck wurden die Schladming Parkplatz Bewirtschaftungs GmbH (Stammeinlage: € 5.000,00) und Schladming Parkplatz Bewirtschaftungs GmbH&CoKG (Stammeinlage: € 250.000,00) gegründet.
Das Umlaufvermögen zum 31.10.2025 beträgt inkl. Rechnungsabgrenzungsposten mit € 11.951.055,32 (Vorjahr T€ 16.391) 7,47 % der Bilanzsumme (Vorjahr 10,96 %). Es beinhaltet Guthaben bei Kreditinstituten iHv € 2.872.867,53 (Vorjahr T€ 8.081).
In den sonstigen Forderungen iHv € 2.822.435,16 (Vorjahr: T€ 1.782) sind noch nicht abzugsfähige Vorsteuern iHv € 1.583.020,50 (Vorjahr: T€ 1.283) enthalten.
In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen iHv € 1.419.261,26 (Vorjahr T€ 1.447) ist eine kurzfristige Forderung aus Cash-Pooling iHv € 1.000.000,00 (Vorjahr: T€ 1.025) und Zinsen iHv €9 180,60 (Vorjahr: T€ 10) gegenüber der Galsterbergalm Bahnen GmbH & Co KG enthalten.
Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.10.2025 € 86.711.837,72 (Vorjahr T€ 77.426). Daraus errechnet sich
eine Eigenkapitalquote nach URG von 57,98 % (Vorjahr 56,04 %).
Die Rückstellungen betragen € 17.219.269,96 (Vorjahr T€ 17.230). Ein Resultat aus gesunkenen Abfertigungsrückstellungen, sowie Steuerrückstellungen, während die Dotierung für die Rekultivierungsrückstellung gestiegen ist.
Die Verbindlichkeiten betragen € 43.948.694,59 (Vorjahr T€ 41.940). Während Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weiter gestiegen sind, konnten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund der Verschmelzung der Weitmoos GmbH abgebaut werden.
1.5.3 Finanzlage
Hinsichtlich Finanzierung orientiert sich das Unternehmen an der „Goldenen Finanzierungsregel", die besagt, dass langfristig gebundenes Anlagevermögen entweder aus Eigenkapital oder mit langfristigem Fremdkapital finanziert werden soll. Somit wurden in den letzten Jahren insbesondere Großprojekte fristenkongruent finanziert und entsprechende Finanzierungspakete größtenteils mit Fixzinssätzen geschnürt.
Die Cashflow-Berechnung erfolgt anhand der AFRAC Stellungnahme 36 „Geldflussrechnung” (UGB).
Die Ergebnisse der Kapitalflussrechnung stellen sich wie folgt dar:
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| 2024/25 | 2023/24 | zum Vorjahr | |
| Cash Flow aus dem Ergebnis in T€ | 25.088 | 21.375 | 3.712 |
| Cash Flow aus der Betriebstätigkeit in T€ | 23.364 | 24.561 | -1.197 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit in T€ | -28.534 | -26.706 | 1.827 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in T€ | -38 | -4.331 | 4.293 |
| Veränderung des Finanzmittelstands in T€ | -5.208 | -6.476 |
1.6 Eckdaten, Bilanz- und Kennzahlen des Unternehmens
1.6.1 Eckdaten
| 2024/25 | 2023/24 | ||
|---|---|---|---|
| Umsatz in T€ | 71.961 | 64.781 | |
| Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss in T€ | 9.286 | 6.853 | |
| Mitarbeitende im Durchschnitt | 380 | 349 | |
| Frequenzen Winter | 13.763.623 | 12.876.045 | |
| Frequenzen Sommer | 2.510.841 | 2.152.366 | |
| Gäste im | Winter | 1.084.615 | 1.023.023 |
| Gäste im Sommer | 686.877 | 685.243 | |
1.6.2
Bilanzzahlen in T€
| 2024/25 | 2023/24 | |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 159.911 | 149.555 |
| Anlagevermögen | 147.960 | 133.163 |
| Investitionszuschüsse | 10.359 | 11.393 |
| Investitionssumme | 29.640 | 27.764 |
| Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des | ||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | 13.850 | 13.500 |
| Verbrauch von Investitionszuschüssen zum Anlagever- | ||
| mögen | 1.043 | 1.264 |
| Langfristiges Umlaufvermögen | 23 | 30 |
| Kurzfristiges Umlaufvermögen | 11.928 | 16.361 |
| Langfristiges Fremdkapital | 35.985 | 35.065 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 26.855 | 25.671 |
| Eigenkapital | 86.712 | 77.426 |
1.6.3 Kennzahlen
| 2024/25 | 2023/24 | |
|---|---|---|
| Eigenmittelquote (nach URG) | 57,98 % | 56,04 % |
| Fiktive Schuldentilgungsdauer | 2,32 Jahre | 2,39 Jahre |
| EBIT in T€ (= Ergebnis vor Steuern + Zinsen u. ähnliche Aufwen- | ||
| dungen) | 12.726 | 9.789 |
| Umsatzrentabilität (= EBIT / Umsatzerlöse) | 17,7 % | 15,1 % |
| Working Capital in T€ | -14.927 | -9.310 |
2 PROGNOSEBERICHT
2.1 Aktuelle Entwicklung im laufenden Jahr
Der bisherige Verlauf der Wintersaison 2025/26 zeigt insgesamt ein sehr erfreuliches Gesamtbild, obwohl die Rahmenbedingungen – insbesondere geringe Naturschneemengen und niederschlagsarme Perioden – herausfordernd waren. Dank effizienter Beschneiung, leistungsfähiger Infrastruktur sowie überwiegend stabiler Wetterverhältnisse konnten über den gesamten Zeitraum hinweg gute Pistenbedingungen sichergestellt werden, was maßgeblich zu einer hohen Gästezufriedenheit beitrug.
Zu den Neuerungen der Saison zählen der Ersatz der bestehenden Senderbahn am Hauser Kaibling durch eine moderne 10er-Gondelbahn sowie die Errichtung der 8er-Sesselbahn „Mitterhausalm I“ auf der Planai, welche die bisherige Sonneckbahn ablöst. 24 neue Wohneinheiten für unsere Mitarbeiter:innen in der „Team-Lodge“, wie auch diverse Verbesserungen an der Beschneiungsanlage runden das Angebot ab.
Ein wesentlicher Impuls zum Saisonstart ging vom Ski-Opening Schladming-Dachstein Anfang Dezember 2025 aus. Mit den Backstreet Boys konnte ein internationaler Top-Act gewonnen werden, der an drei Veranstaltungstagen rund 50.000 Besucherinnen und Besucher aus zahlreichen Nationen anzog. Die Veranstaltung erzielte eine außergewöhnlich hohe mediale Reichweite mit über 170 Millionen Kontakten weltweit und generierte einen Medienwert von rund 5,8 Mio. Euro. Damit wurde ein neuer Rekord erzielt und die internationale Sichtbarkeit der Destination deutlich gesteigert. Gleichzeitig wirkte das Ski-Opening als wesentlicher Nachfrageimpuls, insbesondere in der Vorsaison, und trug maßgeblich zur positiven Entwicklung der Nächtigungszahlen und Frequenzen bei.
Sowohl die Vorsaison als auch das Weihnachtsgeschäft entwickelten sich insgesamt sehr positiv. Nach einer kurzfristigen Beruhigung der Nachfrage unmittelbar an den Weihnachtsfeiertagen setzte ab dem 28. Dezember eine deutliche Belebung ein, die in einem Spitzentag am 29. Dezember gipfelte.
Die einzelnen Berge zeigten dabei ein differenziertes, insgesamt jedoch sehr solides Bild. Die Planai bestätigte ihre Rolle als frequenzstärkster Standort und verzeichnete am 29. Dezember mit 11.097 Eintritten einen Höchstwert innerhalb der Saison. Auch die Hochwurzen profitierte von einer starken Vorsaison; insbesondere der Start der Rodelbahn führte zu einem zusätzlichen Nachfrageimpuls. Der Dachstein konnte mit mehreren Tagen über 1.000 Gästen seine Position als attraktive Ausflugsdestination festigen. Am Galsterberg zeigte sich eine stabile Entwicklung, wobei das fehlende Angebot der Rodelbahn in den Ferien als limitierender Faktor für die Frequenzentwicklung wirkte.
Im Jänner und Februar setzte sich die positive Entwicklung fort – zahlreiche Sonnentage, anhaltend tiefe Temperaturen sowie besonders frequenzstarke Wochenenden führten zu einer sehr zufriedenstellenden Nachfrageentwicklung.
Summa Summarum endete die Saison auf allen drei Skibergen durchwegs positiv am 12. April. Die Besucherzahlen für Planai, Hochwurzen und Dachstein lagen 4,33 % über dem Vorjahr.
Im Bereich Gastronomie konnte ebenfalls eine sehr erfreuliche Entwicklung verzeichnet werden. Bereits in der Vorsaison sowie im Weihnachtsgeschäft wurden standortübergreifend deutliche Umsatzsteigerungen erzielt, die sich auch im weiteren Saisonverlauf fortsetzten.
Insgesamt zeigt sich, dass die Wintersaison 2025/26 trotz der herausfordernden Schneesituation bislang äußerst erfolgreich verläuft. Sowohl die Frequenzentwicklung als auch die Umsatzentwicklung unterstreichen die hohe Attraktivität des Angebots sowie die Leistungsfähigkeit der einzelnen Standorte.
3 RISIKOBERICHT
Die unternehmensinterne Risikomatrix wird mindestens einmal jährlich sowie anlassbezogen überprüft und fortgeschrieben. Identifizierte Risiken werden systematisch hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und potenziellen Schadenshöhe bewertet. Ergänzend erfolgt eine strukturierte Analyse von Chancenpotenzialen in den jeweiligen Themenfeldern, um strategische Entwicklungsmöglichkeiten frühzeitig zu identifizieren.
Operative Risiken sind durch ein adäquates Versicherungskonzept (insbesondere Haftpflicht-, Cyber- und Betriebsunterbrechungsversicherungen) weitgehend abgesichert. Darüber hinaus wird das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem kontinuierlich weiterentwickelt, insbesondere im Hinblick auf IT-Sicherheit, Datenschutz und regulatorische Anforderungen.
Wesentliche Risiken für das Geschäftsmodell ergeben sich aus den Auswirkungen des Klimawandels. Hierzu zählen insbesondere steigende Temperaturen, rückläufige natürliche Schneesicherheit, Veränderungen im Permafrost sowie eine zunehmende Häufigkeit von Extremwetterereignissen. Vor diesem Hintergrund stellt eine leistungsfähige und zugleich effiziente Beschneiungsinfrastruktur eine zentrale Voraussetzung für die Sicherstellung des Winterbetriebs dar. Die entsprechenden Anlagen werden laufend modernisiert und unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte weiterentwickelt.
Der Betrieb von Seilbahnanlagen unterliegt hohen technischen und regulatorischen Anforderungen. Sicherheitsrelevante Vorfälle können zu Betriebsunterbrechungen und Reputationsbeeinträchtigungen führen. Durch regelmäßige Überprüfungen, präventive Wartungsmaßnahmen, laufende Schulungen sowie ein strukturiertes Notfall- und Krisenmanagement wird ein hoher Sicherheitsstandard gewährleistet.
Risiken ergeben sich zudem aus steigenden Energiepreisen, hoher Marktvolatilität sowie verschärften umwelt- und klimabezogenen regulatorischen Rahmenbedingungen. Das Unternehmen begegnet diesen Herausforderungen durch gezielte Investitionen in energieeffiziente Technologien, den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien sowie die kontinuierliche Optimierung betrieblicher Prozesse.
Der Fachkräftemangel stellt weiterhin ein wesentliches strukturelles Risiko dar. Dem wird durch Maßnahmen in den Bereichen Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung und Employer Branding sowie durch die Schaffung attraktiver Arbeits- und Rahmenbedingungen entgegengewirkt.
Makroökonomische Entwicklungen, insbesondere Inflation, geopolitische Unsicherheiten sowie Veränderungen im Konsum- und Reiseverhalten, können die Nachfrageentwicklung beeinflussen. Darüber hinaus bestehen Risiken im Zusammenhang mit einer möglichen Stagnation der Gästezahlen sowie einem zunehmenden Wettbewerbsdruck, unter anderem infolge von Konsolidierungstendenzen in der Branche.
Zur Risikobegrenzung und zur Nutzung von Wachstumspotenzialen verfolgt das Unternehmen eine diversifizierte und zunehmend digitalisierte Geschäftsstrategie. Diese umfasst insbesondere den Ausbau digitaler Vertriebskanäle, den Einsatz datenbasierter Steuerungsinstrumente, die Weiterentwicklung des Angebotsportfolios sowie die Intensivierung der Kooperationen mit Tourismuspartnern. Der Ausbau des Ganzjahrestourismus, insbesondere durch die Stärkung des Sommerangebots und die Entwicklung neuer Formate, trägt zur Stabilisierung der Ertragslage und zur Erschließung zusätzlicher Zielgruppen bei.
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FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Die Planai-Hochwurzen-Bahnen betrieben im Geschäftsjahr 2024/25 weder Forschungs- noch Entwicklungsarbeiten.
5 DANKESWORTE
Die Geschäftsleitung dankt dem Aufsichtsrat sowie den Gesellschaftern für das entgegengebrachte Vertrauen. Ebenso gilt der Dank den Partnern und Wegbegleitern des Unternehmens für die konstruktive Zusammenarbeit sowie den Grundeigentümern für ihre Unterstützung bei der Erreichung der gemeinsamen Ziele.
Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und ihren Einsatz. Den Gästen wird für ihre anhaltende Treue und Verbundenheit herzlich gedankt.
An dieser Stelle werden zudem die diesjährigen Jubilare für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit besonders gewürdigt:
Stammpersonal:
| Winterpersonal: | |||
|---|---|---|---|
| 20 Jahre | Gerhard Baier | 20 Saisonen | Josef Walcher |
| Adolf Lackner | |||
| Andreas Heiss Andreas | 30 Saisonen | Stefan Stockreiter | |
| Renate Walcher | |||
| Martha Koller | |||
| 25 Jahre | Heribert Kainz Heribert | ||
| 30 Jahre | Wilfried Knauß | ||
| Ing. Erwin Schnepfleitner |
Schladming, 22. April 2026
Die Geschäftsführung
Mag. Peter Weichbold