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Lagebericht 2025/26

KLEMA Dentalprodukte GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. März 2026 · Eingereicht am 31. Juli 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Österreich war im Geschäftsjahr 2025/2026 weiterhin von einer nur verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Nach zwei aufeinanderfolgenden Rezessionsjahren (2023 und 2024) setzte im Kalenderjahr 2025 lediglich eine schwache konjunkturelle Erholung ein. Ursachen hierfür waren insbesondere globale Unsicherheiten infolge geopolitischer Spannungen – insbesondere des anhaltenden Ukraine-Kriegs sowie der Eskalationen im Nahen Osten – sowie eine gedämpfte internationale Nachfrage und weiterhin erhöhte Kostenbelastungen für Unternehmen.

Nach den aktuellen Konjunkturprognosen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) und des Instituts für Höhere Studien (IHS) wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) Österreichs im Kalenderjahr 2025 lediglich um rund 0,5 % bis 0,6 %. Für das Kalenderjahr 2026 wird – bei weiterhin bestehender Unsicherheit – eine moderate Fortsetzung der Erholung erwartet; die Prognosen gehen derzeit von einem realen BIP-Wachstum in einer Bandbreite von etwa 0,5 % bis 0,9 % aus. Damit blieb das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Berichtszeitraum durch eine insgesamt schwache Wachstumsdynamik gekennzeichnet, die insbesondere investitions- und exportorientierte Unternehmen belastete.

In diesem weiterhin schwierigen Umfeld freuen wir uns über ein erfolgreiches Geschäftsjahr, in dem wir ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 1.199 (Vj. T€ 2.748) realisieren konnten.

Rückläufigen Umsatzerlösen des Berichtsjahrs von -7,9 % gegenüber dem Vorjahr konnten wir mit einem wirkungsvollen Kostenmanagement begegnen. Deswegen ist die erreichte EBIT-Marge von 16,8 % (Vj. 33,7 %) umso erfreulicher.

Ein weiterer Effekt unseres Kostenmanagements wird in der Eigenmittelquote sichtbar. Sie stieg von 83,1 % um + 3,3 % auf nunmehr 86,3 %. Bei einer Quote in dieser Höhe besteht keinesfalls eine Bestandsgefährdung.

2. Voraussichtliche Entwicklung und Risikobericht

Die Risiken des Unternehmens wurden durch adäquate Methoden bewertet. Daraus resultierend wurden keine aktuellen kritischen Felder, die Handlungsbedarf signalisieren, identifiziert. Das interne Kontrollsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt, um die steigende Komplexität abzusichern.

Trotz der noch anhaltenden schwierigen Rahmenbedingungen erwarten wir eine weitere Stabilisierung des Marktes im Jahr 2026/27. Ziel ist es, den Umsatz um 16 % zu steigern. Sollte es Widererwartens zu kurzfristigen Nachfrageschwankungen kommen, trägt die Geschäftsleitung diesem Risiko durch eine rollierende Vorausschau Rechnung.

Vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Krisen und Unsicherheiten ist ein Ausblick mit einer gewissen Planungsunsicherheit behaftet. Auf Grund unserer Marktstellung im Bereich der zahntechnischen Verbrauchsmaterialien rechnen wir mittel- und langfristig mit weiteren positiven Nachfrageeffekten.

3. Forschung, Entwicklung und Neuprodukte

In den Abteilungen Forschung & Entwicklung und Qualitätssicherung waren zum Stichtag sieben Personen beschäftigt.

Der Anteil von Neuprodukten am Gesamtumsatz lag im Geschäftsjahr 2025/2026 bei 3 % (VJ. 2 %). Durch eine Entwicklungsoffensive soll dieser Anteil im nächsten Geschäftsjahr weiter erhöht werden.

Ein Hauptaugenmerk liegt dabei in der Entwicklung von Ästhetik-Management-Lösungen für den digitalen Zahnersatz. Hier erwarten wir wieder mindestens zwei neue Produktlinien im Markt zu platzieren.

Unser Fokus liegt weiterhin auf unserer Kernkompetenz der Entwicklung und Weiterentwicklung von Schichtkeramiken und Prothesen-Zähne.

4. Investitionen

Es gab im Berichtsjahr keine wesentlichen Investitionen.

KLEMA DENTALPRODUKTE GMBH Koblacherstr. 3a, 6812 Meiningen, Austria T +43 5522 36837, F +43 5522 36837-44 E-mail: [email protected], www.klema.at

5. Mitarbeiter

Der Personalstand im Berichtsjahr war stabil und lag im Jahresdurchschnitt bei 52. Im Laufe des Geschäftsjahres 2026-2027 soll entsprechend der Auftragslage der Mitarbeiterbestand stabil bleiben.

Josef Richter

Walter Bogaerts

Dries Julia W. Beats

Meiningen, 29. Mai 2026

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