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Lagebericht 2024/25

ENGEL AUSTRIA GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. März 2025 · Eingereicht am 09. Dez. 2025

Inhaltsverzeichnis

1 Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1 Geschäftsverlauf

1.1.1 Geschäft und makroökonomische Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2024/25 verzeichnete die ENGEL AUSTRIA GmbH (kurz: ENGEL), nach einem schwächeren Vorjahr, sinkende Auftragseingänge. Die volatilen makroökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die die Weltwirtschaft prägen, setzten sich weiter fort.

Zwischen geopolitischen Spannungen und konjunktureller Unsicherheit steht die Weltwirtschaft am Scheideweg. Der Handelskonflikt und insbesondere neue US-Zölle ab Februar 2025 haben, das Vertrauen der Märkte stark belastet. Die abrupte Einführung eines globalen Mindestzolls durch die USA am 2. April löste Kurseinbrüche und Zinsschwankungen aus. Insgesamt zeigt sich die Konjunktur schwächer als erwartet: Konsum und Investitionen gehen zurück, und die Entspannung bei der Inflation verlangsamt sich. Die Unterschiede zwischen den Ländern nehmen zu: Während die USA von hoher Inlandsnachfrage getragen wurden, bleibt die Eurozone von schwachem Konsum und hohen Energiekosten geprägt. In China belasten weiterhin der schwache Immobiliensektor und sinkendes Vertrauen. Langfristig wirken strukturelle Probleme wie niedrige Produktivität, demografischer Wandel und begrenzter wirtschaftspolitischer Spielraum dämpfend. Besonders in Europa zeigen sich Folgen des Energieschocks nach Beginn des Ukrainekriegs weiterhin deutlich, etwa in der Industrieproduktion und bei der Energieabhängigkeit.1

Diese herausfordernden Rahmenbedingungen haben 2025 zu unterschiedlichen Entwicklungen in den für ENGEL relevanten Branchen geführt. Im gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld zeigt die Maschinenindustrie in diesem Jahr eine gemischte Tendenz. Laut den neuesten Schätzungen des VDMA erreichte der Weltmaschinenumsatz im Jahr 2024 etwa 3,26 Billionen EUR, was einem Rückgang von 1,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese nominale Betrachtung in Euro berücksichtigt nicht die zahlreichen Preissteigerungen. Preisbereinigt blieb der Maschinenumsatz im Jahr 2024 konstant. Für das Jahr 2025 wird ein

1 International Monetary Fund, World Economic Outlook, Chapter 1, April 2025, S. 10ff

leichtes reales Wachstum von 1% prognostiziert, wobei China mit einem Wachstum von 3% eine treibende Rolle spielt.2

Regionale Unterschiede sind deutlich erkennbar: In Europa verzeichnete der Maschinenbau in der EU-27 im Januar 2025 einen Rückgang von fast 3% im Vergleich zum Vorjahresmonat.3 Besonders in Deutschland und Frankreich waren die Produktionszahlen rückläufig.4 In den USA stabilisiert sich die Maschinenproduktion langsam, jedoch verfehlte der Auftragseingang im Februar 2025 den Vorjahreswert um 3%.3 In Japan wurde ein nominaler Anstieg der Maschinenbestellungen um 2% verzeichnet, jedoch ergab sich preisbereinigt ein Rückgang.a China konnte die Maschinenproduktion in den ersten Monaten 2025 preisbereinigt um 7% steigern.’ Indien bleibt mit einem Wachstum von 6,5% die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft innerhalb der G20.a

Der VDMA erwartet für das Jahr 2025 eine leichte Erholung in der Maschinenindustrie, trotz der anhaltenden Unsicherheiten und regionalen Unterschiede. Die Konjunkturrisiken bleiben hoch, jedoch bieten neue Geschäftschancen, insbesondere durch Investitionen in Verteidigung, Potenzial für Wachstum.a

Der globale Automobilmarkt erholte sich 2024 weiter, jedoch mit regionalen Unterschieden zugunsten Asiens und zu Lasten Europas.10 Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der schwachen Stimmung des europäischen Automotive-Sektors wider.11

Im April 2025 berichtet der IWF, dass das globale reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 3,3% gestiegen ist. Für 2025 wird ein Rückgang des Wachstums auf 2,8% prognostiziert, bevor 2026 eine leichte Erholung auf 3,0% erwartet wird. Damit bleibt das globale Wachstum weiterhin unter dem langjährigen historischen Durchschnitt. Für die fortgeschrittenen Volkswirtschaften rechnet der IWF mit einem Rückgang von 1,8% im Jahr 2024 auf 1,4% im Jahr 2025. Der Ausblick wurde gegenüber früheren Prognosen nach unten korrigiert, unter anderem wegen der Auswirkungen neuer Handelsmaßnahmen und steigender Unsicherheit.12

² VDMA International Konjunkturbulletin, April 2025, S.16f

3 VDMA International Konjunkturbulletin, April 2025, S.2

4 VDMA International Konjunkturbulletin, April 2025, S.5

5 VDMA International Konjunkturbulletin, April 2025, S.10

◦ VDMA International Konjunkturbulletin, April 2025, S.11

7 VDMA International Konjunkturbulletin, April 2025, S.9

◦ VDMA International Konjunkturbulletin, April 2025, S.14

◦ VDMA International Konjunkturbulletin, April 2025, S.17

19 Global Data Global Automotive Outlook, Jänner 2025, S. 20

11 VDMA International Konjunkturbulletin, April 2025, S.7

12 International Monetary Fund, World Economic Outlook, Chapter 1, April 2025, S.13f

In Asien, insbesondere bei den Schwellen- und Entwicklungsländern, wird das Wachstum laut Prognose von 5,3% im Jahr 2024 auf 4,5% im Jahr 2025 sinken.13 Für China erwartet der IWF ein Wachstum von 5,0% im Jahr 2024 und 4,0% im Jahr 202513 – der Rückgang wird vor allem auf eine schwächere Nachfrage und anhaltende Probleme im Immobiliensektor zurückgeführt.14 Für Indien sind die Wachstumsaussichten mit 6,5% im Jahr 2024 und 6,2% im Jahr 2025 relativ stabil13, gestützt durch den privaten Verbrauch, insbesondere in den ländlichen Gebieten, aber diese Rate ist aufgrund der höheren Handelsspannungen und der globalen Unsicherheit um 0,3 Prozentpunkte niedriger als 2024.16

Für die Vereinigten Staaten wird nach einem kräftigen Wachstum im Jahr 2024 mit einer deutlichen Abschwächung der Konjunktur im Jahr 2025 gerechnet. Der IWF erwartet für 2024 ein reales BIP-Wachstum von 2,8%, das im Jahr 2025 auf 1,8% sinken soll.13 Die Prognose wurde gegenüber früheren Schätzungen deutlich nach unten korrigiert. Hauptgründe hierfür sind die Einführung neuer Handelszölle, eine vorsichtigere Konsumdynamik und die allgemeine wirtschaftspolitische Unsicherheit.16

Die weltweite Inflation ist im Rückgang begriffen, bleibt aber vielerorts erhöht. Für das Jahr 2024 lag die globale Inflation bei 5,7%, im Jahr 2025 wird ein Rückgang auf 4,3% erwartet. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften soll sie von 2,6% (2024) auf 2,5% (2025) sinken. In Schwellen- und Entwicklungsländern wird ein Rückgang von 7,7% auf 5,5 % prognostiziert.13 In der Eurozone geht die Inflation weiter zurück. Für das Jahr 2024 schätzte der IWF eine Inflationsrate von 2,4%, die 2025 leicht auf 2,1% sinken soll.17

1.1.2 Marktposition

ENGEL verzeichnete im Geschäftsjahr 2024/25, nach Auswertung der relevanten Verbandsund Marktdaten, weiterhin eine robuste Marktstellung. Dank der starken internationalen Ausrichtung, der kontinuierlichen Innovationskraft und der Fokussierung auf Qualität und Kundenorientierung konnte trotz einer herausfordernden Marktlage die weltweit führende Position im Markt für hochwertige und komplexe Spritzgießlösungen abgesichert werden.

1.1.3 Spritzgießmaschinenmarkt

Die Umsätze am Spritzgießmaschinenmarkt sind nach den stabilen Zahlen des Kalenderjahres 2023 im vergangenen Jahr gefallen. Die 2023 bereits gesunkenen

13 International Monetary Fund, World Economic Outlook, Chapter 1, April 2025, S. 14

14 International Monetary Fund, World Economic Outlook, Chapter 1, April 2025, S. 4

15 International Monetary Fund, World Economic Outlook, Chapter 1, April 2025, S. 18 16 International Monetary Fund, World Economic Outlook, Chapter 1, April 2025, S. 17 17 International Monetary Fund, World Economic Outlook, Chapter 1, April 2025, S. 15

Auftragseingänge blieben 2024 etwa stabil auf dem niedrigen Niveau. Die wesentlichen Herausforderungen ergaben sich vor allem aus den hohen Energie- und Personalkosten in Europa. Zusätzlich führten die Folgen des Russland-Ukraine Kriegs und der Konflikte im Nahen Osten zu steigenden Transportkosten und destabilisierten Lieferketten, was zusammen mit einer schwachen globalen Konjunktur die Situation verschärfte.

ENGEL konnte trotz der beschriebenen Einflussfaktoren und der volatilen Marktentwicklung (sinkender Auftragseingang im Gesamtmarkt) seine Marktposition sowohl im Umsatz als auch im Auftragseingang in bestehenden Märkten halten.

Infolge einer kontinuierlich fortschreitenden höheren Maschinenintegration hin zu komplexeren Fertigungszellen und dem Fachkräftemangel in vielen Ländern setzte sich der Trend zu Automatisierungslösungen und Assistenzsystemen für Spritzgießmaschinen fort. Parallel dazu steigt der Anteil elektrischer Maschinen am Gesamtmarkt weiter an.

Am europäischen Spritzgießmaschinenmarkt ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Auftragseingänge sind gegenüber dem Vorjahr annähernd stabil. Es zeichnet sich ab, dass sich diese Entwicklung auch im Jahr 2025 fortsetzen wird. Weiters bleibt, unter anderem getrieben durch die EU-Kunststoffstrategie, das Thema Kreislaufwirtschaft weiter stark im Fokus, wodurch höhere Anteile von Rezyklaten in Kunststoffprodukten erzielt und die Produktion von Einwegkunststoffprodukten vermieden werden sollen.

Der nordamerikanische Markt konnte sich leicht erholen und verzeichnete eine leichte Verbesserung des Auftragseingangs.

Ebenfalls erholten sich die Verkaufszahlen chinesischer Hersteller im vergangenen Jahr verglichen zum durchwachsenen Vorjahr. Besonders die Spritzgießmaschinenexporte aus China heraus stiegen deutlich an.

Das Geschäftsjahr 2024/25 war von volatilen Marktentwicklungen geprägt. Diese wurden maßgeblich durch geopolitische Spannungen, insbesondere den anhaltenden Russland- Ukraine-Konflikt und die Instabilität im Nahen Osten, beeinflusst. Zudem stellten die Energiepolitik sowie die hohen Personal- und Transportkosten in Europa bedeutende Herausforderungen dar.

Die Wettbewerbsintensität bleibt ungebrochen hoch. Asiatische Hersteller verstärkten ihre Bemühungen, in technologisch attraktiven Märkten in Europa und Nordamerika neue Kunden zu gewinnen und Marktanteile auszubauen. Dies geschieht häufig durch lokale Produktionsoder Montageeinrichtungen, um näher an den Kunden zu sein und schneller auf Marktanforderungen reagieren zu können.

Trotz dieser Herausforderungen konnte ENGEL seine Marktposition behaupten. Die Fähigkeit, sich an volatile Marktbedingungen anzupassen und innovative Lösungen anzubieten, war entscheidend für den Erfolg in diesem Geschäftsjahr.

1.1.4 Geschäftsergebnis

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Im Geschäftsjahr2024/25verzeichnet ENGELeinenUmsatzrückgang
auf 980,3 Mio. EUR (-13,4 % gegenüber dem Vorjahr). Das Ergebnis vor Steuern beträgt
109,9 Mio. EUR (-24,5 % gegenüber dem Vorjahr).

1.2 Bericht über Zweigniederlassungen

Neben der Unternehmenszentrale und dem Stammwerk in Schwertberg/OO hat ENGEL Zweigniederlassungen in Dietach/OÖ und St. Valentin/NÖ.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
ZweigniederlassungFunktion
Schwertberg/OÖZentrale, Herstellung von Klein- und Mittelmaschinen sowie
Automatisierungsprojekten
Dietach/OÖHerstellung von Linearrobotern und
Automatisierungsprojekten
St. Valentin/NÖHerstellung von Großmaschinen
Rankweil/VBGDienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und
Informationstechnik; Handel mit Büromaschinen und EDV-
Geräten

1.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

1.3.1 Kennzahlen zur Ertragslage1b

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
2024/252023/24
Umsatzerlöse980,3 Mio. EUR1.131,9 Mio. EUR
Ergebnis vor Zinsen und Steuern111,6 Mio. EUR147,4 Mio. EUR
(EBIT)
Umsatzrentabilität (ROS)11,4 %13,0 %
Eigenkapitalrentabilität (ROE)18,5 %26,4 %
Gesamtkapitalrentabilität (ROI)11,4 %15,4 %

18 Berechnung gemäß Fachgutachten KFS/BW 3.

1.3.2 Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
2024/252023/24
Nettoverschuldung19
Working Capital572,0 Mio. EUR548,4 Mio. EUR
Eigenkapitalquote61,9 %59,3 %
Nettoverschuldungsgrad (Gearing)29

1.3.3 Geldflussrechnung21

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
2024/252023/24
Netto-Geldfluss aus der betrieblichen+48,1 Mio. EUR+164,1 Mio, EUR
Geschäftstätigkeit
Netto-Geldfluss aus der-69,5 Mio. EUR+38,4 Mio. EUR
Investitionstätigkeit
Netto-Geldfluss aus der-67,8 Mio. EUR-67,0 Mio. EUR
Finanzierungstätigkeit
Zahlungswirksame Veränderung des-89,2 Mio. EUR+135,5 Mio. EUR
Finanzmittelbestands
Finanzmittelbestand per 31.3.187,9 Mio. EUR277,1 Mio. EUR

Der Mittelzufluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit in Höhe von +48,1 Mio. EUR liegt um 116 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Insgesamt sank der Finanzmittelbestand am Geschäftsjahresende auf 187,9 Mio. EUR, wobei jedoch 91,2 Mio. EUR in Wertpapiere des Umlaufvermögens mit täglich abrufbarer Liquidität investiert wurden, die im Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit dargestellt werden. Dies unterstreicht die solide Liquiditätssituation der Gesellschaft.

19 Im aktuellen Geschäftsjahr liegt wie im Vorjahr keine Nettoverschuldung des Unternehmens vor.

29 Da keine Nettoverschuldung des Unternehmens besteht, wird die Kennzahl Gearing nicht ermittelt.

²1 Bei der Summierung von gerundeten Beträgen können durch Verwendung automatischer Rechenhiffen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

1.3.4 Personalbericht

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
ZumBilanzstichtag31.03.2025beschäftigteENGELinsgesamt
3.058 Arbeitnehmer22 (Vorjahr: 3.205) und 133 Leasingmitarbeiter (Vorjahr: 177).
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
31.03.202531.03.2024
Arbeiter1.2961.379
Angestellte1.5741.637
Lehrlinge188189
Gesamt ENGEL AUSTRIA – Personal3.0583.205
Leihpersonal Arbeiter112147
Leihpersonal Angestellte2130
Gesamt Leihpersonal133177
|Mitarbeiter Gesamt3.1913.382

Gut ausgebildete und langjährige Mitarbeiter sind die wesentliche Grundlage für den Erfolg. ENGEL legt daher höchsten Wert auf eine nachhaltige und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Belegschaft. Ausgangspunkt dafür ist die ENGEL- Unternehmenskultur, basierend auf definierten Grundwerten und Haltungen. Faire und attraktive Arbeitsbedingungen entsprechen dem Selbstverständnis von ENGEL. ENGEL bietet zahlreiche Sozialleistungen wie eigene Betriebskantinen an allen Produktionsstandorten sowie beispielsweise verschiedene Gesundheitsförderprogramme. Unabhängig von der jeweiligen Berufsgruppe zahlt das Unternehmen attraktive Einstiegsgehälter und verfolgt eine faire Vergütungspolitik. Verschiedene Arbeitszeitmodelle sind genauso selbstverständlich wie helle und moderne Arbeitsplätze, die sowohl ergonomisch als auch sicherheitstechnisch den höchsten Ansprüchen gerecht werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird durch die betriebseigene Krabbelstube sowie die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Papamonat und Väterkarenz unterstützt. Das Bekenntnis zu Diversität, Gleichbehandlung und Inklusion ist auch Teil der Unternehmensstrategie.

Besonderes Augenmerk legt ENGEL auf die konstante persönliche und fachliche Weiterbildung der Mitarbeiter und Führungskräfte. Als globale Plattform dafür dient die ENGEL Academy. Kolleginnen und Kollegen aller Berufsbilder und Hierarchieebenen werden Weiterentwicklungsmöglichkeiten geboten – sei es durch die Ubernahme neuer Aufgaben, durch die Teilnahme an Schulungen, Trainings und Lehrgängen oder durch temporäre Auslandseinsätze. Trainee-Programme für spezielle Berufsgruppen bieten Schul- und Studienabsolventen die Möglichkeit, sich rasch Wissen anzueignen und Verantwortung zu übernehmen. Um den Einstieg für neue Kolleginnen und Kollegen so einfach und effizient wie

möglich zu gestalten, gibt es einen strukturierten Onboarding-Prozess. Während der ersten Monate begleitet ein erfahrener Mitarbeiter im Rahmen des Patenprogramms. Beim Welcome Day haben sie die Möglichkeit, sich mit anderen neuen Kollegen auszutauschen und zu vernetzen.

Die Evaluierung der Performance und des Potentials von Mitarbeitern und Führungskräften erfolgt durch verschiedene Tools wie Potentialanalysen, Mitarbeiter- und Feedbackgespräche sowie Mitarbeiter-Umfragen (Statuserhebung).

Die oben genannten Themen und Maßnahmen werden in Zukunft noch verstärkter in unseren ausländischen Niederlassungen umgesetzt. Basis dafür ist unsere global etablierte HR- Organisation.

Besonderen Fokus legt ENGEL auf die Lehrlingsausbildung. An allen österreichischen Produktionsstandorten (Schwertberg, St. Valentin und Dietach) starten Jahr für Jahr ca. 50 junge Menschen ihre Lehrlingsausbildung in den Lehrberufen Betriebslogistikkaufmann-/frau, Kunststofftechnik, Mechatronik, Metalltechnik/Maschinenbautechnik, Metalltechnik/Zerspanungstechnik, Konstrukteur Maschinenbau, Werkstofftechnik, Informationstechnologie und Bürokaufmann/-frau. Darüber hinaus gibt es eine internationale Lehrlingsausbildung nach österreichischem Vorbild an den ENGEL-Konzern Standorten in China, Tschechien und Deutschland.

Von Beginn an werden alle Lehrlinge bei ihrer Karriere gefördert. ENGEL unterstützt bei der Lehre mit Matura und für Nach- und Neubesetzungen von offenen Positionen sind selbst ausgebildete Facharbeiter stets die erste Wahl.

1.3.5 Umweltmanagementsystem

Für die Produkte von ENGEL gelten die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Entsprechend hat ENGEL Leistungsfähigkeit und Güte der Produkte laufend im Blick und sieht es als Selbstverständlichkeit an, mit den Kunden im Bereich der Risikoprävention zusammenzuarbeiten.

Als innovativer Premiumhersteller ist sich ENGEL den Herausforderungen von Klimawandel, verantwortungsvoller und effizienter Nutzung von Energie und Umweltschutz bewusst. Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind daher selbstverständlicher Bestandteil der unternehmerischen Tätigkeit. Die Erhaltung unserer natürlichen Umwelt, der sparsame Umgang mit Ressourcen und die Sicherung der Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen sind eine grundlegende Maxime, die ENGEL von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Transport der Produkte umsetzt.

Umweltschutz, Gesundheit und Arbeitssicherheit sind somit fest in der Unternehmensphilosophie verankert, wird von den Mitarbeitern gelebt und durch

kontinuierliche interne Audits sowie durch das Prozessoptimierungssystem (EPOS) sichergestellt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde für die Standorte in Österreich eine gesamtheitliche Bilanzierung der Treibhausgasemissionen nach ISO 14064 (Scope 1, 2 und 3) durchgeführt und extern validiert. Auf Basis dieser Berechnung werden weitere Projekte und Initiativen zur Reduktion der Emissionen eingesteuert, wobei die österreichischen Standorte bereits heute durch Verwendung von Grünstrom einen bedeutenden Beitrag im Rahmen unserer Dekarbonisierungsstrategie leisten. ENGEL ist bereits heute Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit und hat dessen Grundsätze im Unternehmen verankert.

2 Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

2.1 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

2.1.1 Allgemeines

Aufgrund der im Lagebericht unter Abschnitt 1.1.1 dargelegten wirtschaftlichen Situation ist für das Geschäftsjahr 2025/26 mit einer weiteren Nachfrage- und Ergebnisreduktion zu rechnen. Wie beschrieben wird für das kommende Jahr eine unverändert volatile Marktentwicklung erwartet. Diese Entwicklung hängt von zahlreichen Risikofaktoren ab, deren Verlauf aus aktueller Sicht noch nicht absehbar ist. ENGEL ist bestrebt seine Marktposition zu halten.

2.1.2 Zunehmende geopolitische und finanzielle Risiken prägen das wirtschaftliche Umfeld 2025

Im Jahr 2025 dominieren geopolitische und wirtschaftliche Spannungen das globale Risikoumfeld. An erster Stelle stehen bewaffnete Konflikte zwischen Staaten, die nicht nur humanitäre Krisen verschärfen, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf Energiepreise, Handelsrouten und Investitionssicherheit haben. Die zunehmende Unsicherheit in geopolitisch sensiblen Regionen führt zu einer Volatilität auf den Rohstoff- und Finanzmärkten. Zweitens belasten geoökonomische Spannungen - etwa durch Handelskonflikte, Sanktionen und wirtschaftliche Entkopplung großer Volkswirtschaften – die internationale Zusammenarbeit und führen zu einer Fragmentierung globaler Märkte. Dies erschwert insbesondere exportorientierten Unternehmen die Planung und erhöht die Kosten für grenzüberschreitende Geschäftsmodelle. Drittens stellt die anhaltend hohe Staats- und Unternehmensverschuldung

in Verbindung mit einem volatilen Zinsumfeld ein erhebliches Risiko für die finanzielle Stabilität dar. Eine abrupte Zinswende oder ein Vertrauensverlust in einzelne Märkte könnte zu Liquiditätsengpässen und Refinanzierungsproblemen führen. Diese Entwicklungen erfordern eine robuste Risikostrategie und flexible Anpassungsmechanismen in der Unternehmensführung.

2.2 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

ENGEL ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit mit Risiken konfrontiert, welche regelmäßig vom Management evaluiert, bewertet und angemessen gesteuert werden.

ENGEL verfügt über ein unternehmensweites Risikomanagementsystem, welches die zentrale Koordination und Überwachung des Risikomanagementprozesses für den gesamten Konzern innehat. Das frühzeitige Erkennen, Evaluieren und Reagieren auf Risiken ist ein wichtiger Bestandteil der Führungstätigkeit aller Organisationseinheiten im Konzern. Ein einheitliches und zentral gesteuertes Berichtswesen ist Grundlage hierfür. Das Risikomanagement erfasst und bewertet die wesentlichsten Risiken und kommuniziert diese direkt an die ENGEL- Geschäftsführung. Eine weitere Aufgabe des Risikomanagements ist die Erfassung und Kontrolle von Maßnahmen zur Vermeidung und Abschwächung von Risiken.

Zur Minimierung und Steuerung der Währungsrisiken werden ausschließlich Devisentermingeschäfte eingesetzt. Zu diesem Zwecke werden wesentliche FX-Positionen und erwartetete FX-Cashflows einem kontinuierlichen Monitoring unterzogen. Es werden keine Derivate zu Handels- oder Spekulationszwecken verwendet. Der Abschluss von Sicherungsgeschäften folgt, wie alle Aufgaben im Treasury, dem Vier-Augen-Prinzip. Die verpflichtend auszustellenden Handelsbestätigungen werden von einer vom Händler unabhängigen Stelle bestätigt. Die Verbuchung wird ebenfalls nicht vom Händler durchgeführt. Das Währungsmanagement wird in regelmäßigen Abständen evaluiert und optimiert.

Die Finanzierungen und Veranlagungen werden laufend einer Bonitäts- und Marktrisikoanalyse unterzogen. Kurze Zinsbindungsfristen ermöglichen, rasch auf geänderte Marktsituationen und unternehmensinterne Bedürfnisse zu reagieren.

Das Kreditrisiko bei Forderungen ist durch ein umfassend eingerichtetes Monitoring von Lieferforderungen sowie einer Warenkreditversicherung abgesichert. Es sind zudem entsprechende Vorsorgemaßnahmen zur Begrenzung von Forderungsausfällen implementiert.

Ein wesentlicher Faktor in der Kunststoffindustrie ist der steigende Wettbewerbsdruck in volatileren Märkten. Die strategische Ausrichtung von ENGEL hinsichtlich kontinuierlicher Innovation und Technologieführerschaft, Erzeugung von höchstem Kundennutzen und Internationalisierung erlaubt eine erfolgreiche Positionierung als Premiumanbieter bei

Spritzgießlösungen. Durch gezielte Forcierung der fünf Kundenbranchen, die durch weltweit verantwortliche Business Units betreut werden, wird den Abhängigkeiten in Bezug auf einzelne Branchen aktiv entgegengesteuert.

ENGEL ist deutlichen Preisschwankungen auf den Beschaffungsmärkten ausgesetzt (Material und Energie). Zur Risikominimierung bei der Energieversorgung wurde eine 3-Jahres- Beschaffungsstrategie etabliert. Zusätzlich können Lieferverzögerungen, Lieferausfälle oder Qualitätsmängel Produktionsunterbrechungen auslösen, die eine wesentliche Auswirkung auf die Ertragslage haben können. Zur Absicherung der Liefersituation hat ENGEL Rahmenkontrakte und Lieferantenbewertungssysteme installiert. Zusätzlich wird bei produktionskritischen Komponenten (Single Sourcing, politische Risiken in der Lieferkette) der Aufbau von Alternativlieferanten intensiv verfolgt.

Durch die anhaltenden Unsicherheiten im internationalen Handel, insbesondere im Hinblick auf mögliche Zollerhöhungen in den USA, bleiben potenzielle Risiken für den Absatzmarkt USA bestehen. Dank unserer diversifizierten Produktionsstandorte ist ENGEL jedoch gut aufgestellt, um auf veränderte Rahmenbedingungen flexibel zu reagieren. Die dezentrale Fertigungsstruktur ermöglicht es, Warenströme effektiv zu steuern. Somit können potenzielle Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und Wettbewerbsfähigkeit in den USA deutlich reduziert werden.

Ein signifikanter Teil der Wertschöpfung von ENGEL liegt neben der Fertigung, in der Montage und Servicierung der Produkte. Aus den Produktionsprozessen erwächst eine Reihe von Risiken mit möglichen negativen Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg. Um diese negativen Effekte zu reduzieren, werden Notfallpläne erarbeitet und getestet, Produktionsprozesse kontinuierlich verbessert, Instandhaltungs- und Wartungskonzepte für die Anlagen eingeführt, Kapazitätsabstimmungen zwischen den Produktionswerken durchgeführt (aktive Bespielung des globalen Footprints) und systematische Aus- und Weiterbildungsprogramme für Mitarbeiter entwickelt. Ein zentrales Element der Philosophie von ENGEL und daher im Fokus diverser Initiativen, ist die Erfüllung höchster Qualitätsansprüche wie auch die Exzellenz der Serviceangebote.

Die Vermögenswerte sind entweder lokal oder im Rahmen einer Konzernpolizze versichert. Gedeckt sind auch Schadensfälle, die in Folge von Betriebsunterbrechungen nach Elementarschäden auftreten können. Im Rahmen der Haftpflichtversicherung sind neben der Unternehmenshaftpflicht auch die Produkthaftpflicht sowie Umweltrisiken versichert. Zusätzlich werden Transportrisiken konzernweit durch eine globale Transportversicherung abgedeckt. Der Inhalt und Umfang dieser Versicherungen wird laufend überprüft und ist am wirtschaftlichen Verhältnis von maximalem Risiko zur Versicherungsprämie ausgerichtet.

Risiken eines Ausfalls der zentral geführten Datenverarbeitung aufgrund von diversen Einflüssen wurden durch parallele Installationen der Systeme minimiert. Qualifizierte

Mitarbeiter warten und optimieren die IT-Systeme konzernweit. Es werden laufend Investitionen in Maßnahmen zur Verbesserung der konzernweiten IT-Security, Datenverfügbarkeit und Datensicherheit getätigt.

Mitarbeiter stellen ein zentrales Element der Unternehmensphilosophie dar und werden als essenzieller Erfolgsfaktor für die Erreichung der Unternehmensziele gesehen. Dem Risiko der Fluktuation von Fach- und Führungskräften wirkt ENGEL mit einem leistungsorientierten Vergütungssystem, vorbildlichen Sozialleistungen und einem breiten Aus- und Weiterbildungsprogramm entgegen.

Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

3 Bericht über die Forschung und Entwicklung

ENGEL entwickelt sein Produktportfolio kontinuierlich weiter um auch in Zukunft den sich laufend ändernden Marktanforderungen gerecht werden zu können. Dabei standen im vergangenen Geschäftsjahr die weiter voranschreitende Digitalisierung und der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Fokus. Zudem hatten eine ganze Reihe von Projekten die Verbesserung von Effizienz, Präzision und Qualität in der Kunststoffproduktion als Schwerpunkt.

Die Innovationsleistungen von ENGEL im Bereich der Nachhaltigkeit wurden darüber hinaus in besonderem Maße durch die Zuerkennung des Osterreichischen Staatspreis für Innovation 2024 gewürdigt. Die betreffende Fachjury beurteilte den von ENGEL entwickelten Zwei- Stufen-Prozess für energieeffizienteres Kunststoffrecycling als wegweisende Transformation im Recyclingprozess.

Der Fachkräftemangel bleibt eine der zentralen Herausforderungen der Kunden von ENGEL, sodass der Maschinensteuerung eine immer bedeutendere Rolle zukommt. Über 40.000 Maschinen wurden in den letzten Jahren mit einer CC300 Steuerung ausgestattet. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurde nun die CC300 plus an erste Kunden ausgeliefert, die vor allem ergonomisch eine deutliche Weiterentwicklung darstellt. Hervorzuheben ist hierbei unter anderem das neu entwickelte Handtastenpanel - alle Handtasten sind nun individuell belegbar und geben haptisches Feedback. Darüber hinaus können mehrere unterschiedliche Einstellungen festgelegt werden, um beispielsweise zwischen der Steuerung des Roboters, der Kernzüge und des Spritzgießprozesses schnell wechseln zu können. Gerade bei häufigen Rüstvorgängen und vermehrt manuellen Tätigkeiten für kleinere Serien profitiert der Anwender durch effizientere Bedienbarkeit. Dies wird ergänzt durch einen digitalen Rüstassistenten, der den Bediener schrittweise durch den Werkzeugwechselprozess leitet. Rüstzeiten können

damit je nach Anwendung und Werkzeug um bis zu 50 % reduziert werden. Eine automatische Werkzeugerkennung mit RFID-Transpondern zur Identifikation und Auswahl des passenden Werkzeugdatensatzes ist ebenfalls Bestandteil dieses Features. Der Schutz der Maschine und des Werkzeugs wird durch die Eingabe der maximalen Schließkraft gewährleistet.

Ebenso wurde eine automatische Leckage-Erkennung für Heißkanalsysteme in die Maschinensteuerung integriert. Diese unterstützt den Bediener frühzeitig dabei Temperierungsfehler zu erkennen und somit ungewollten Ausschuss oder gar Produktionsausfälle zu vermeiden.

Die Transformation des Mobilitätssektors ist weiterhin ein spürbarer Innovationstreiber. Insbesondere aus dem Automobilbau kommen stetig Anforderungen nach besonders großflächigen Kunststoff- und Verbundbauteilen mit dem Ziel, die Anzahl an zu produzierenden Einzelteilen zu verringern und möglichst viele Funktionen zu integrieren. Mit der Inbetriebnahme einer duo 5500 combi m für das Technikum St. Valentin wurde hier im Bereich der Großmaschinen ein besonderer Akzent gesetzt und die größte Technikumsmaschine weltweit in Betrieb genommen. Diese wurde eigens für die Anforderungen der Automobilindustrie entwickelt. Mit Schussgewichten von bis zu 42kg und der Verfügbarkeit mehrerer Sondertechnologien, wie etwa dem Überfluten von Sichtteilen mit Polyurethan (clearmelt) sowie dem Hinterspritzen von dekorativen oder funktionellen Folien (foilmelt) oder Halbzeugen (organomelt) sind nun umfangreiche Möglichkeiten zur Bauteil- und Technologieentwicklung gegeben.

Im Bereich der Plastifizierung wurden im vergangenen Geschäftsjahr gleich mehrere Komponenten zur Marktreife entwickelt. Hervorzuheben ist u.a. eine innovative Drehschieber- Verschlussdüse. Hier wurden der Materialfluss und die eingesetzten Materialen optimiert, um ungewünschte Scherung und Uberhitzung zu minimieren sowie Leckagen zu unterbinden. Ebenso konnten sehr kurze Schaltzeiten im Bereich erreicht werden. Die Düse eignet sich daher hervorragend für Packaging-Anwendungen mit großem Durchsatz und kurzer Zykluszeit und trägt dazu bei, Produktqualität und Prozesssicherheit sicherzustellen. Das Portfolio an verfügbaren Rückstromsperren wurde zudem durch eine geometrieoptimierte „ballige“ Rückstromsperre erweitert, welche ein ausgezeichnetes Schließverhalten aufweist. Dadurch konnte das Risiko von Leckagen beim Einspritzen deutlich reduziert werden, ebenso kann auf eine Kompressionsentlastung nach dem Dosieren verzichtet werden.

Das Portfolio der vollelektrischen Maschinen wurde mit der e-mac 500 nach oben hin erweitert. Mittels eines neuen Schließantriebs, eines gekapselten Kniehebelmechanismus und dem

ENGEL AUSTRIA GmbH

Einsatz des Assistenzsystems iQ motion control gelang es, den Energieverbrauch gegenüber vergleichbaren hybriden und hydraulischen Spritzgießmaschinen um etwa 30 % zu senken. Die Synergie aus moderner Antriebstechnik mit intelligenten Assistenzsystemen ist dabei der Schlüssel zu effizienteren Spritzgießmaschinen.

Schwertberg, 6. Juni 2025

DIE GESCHÄFTSFÜHRER

DI Dr. Stefan Engleder

Mag. Simop Zeiberger

DI Dr.erhard Dimmler

DI Gerhard Stangl

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