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Lagebericht 2025

VBG Holding AG

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 21. Juli 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Unternehmen

Die VBG Holding AG ist als Holdinggesellschaft die Konzernmutter der „VBG Immo GmbH“ mit deren Beteiligungen als Enkelgesellschaften.

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der VBG Holding AG ist auf Grundlage der Beteiligungsergebnisse stabil. Die Ausschüttung an die Aktiengesellschaft belief sich auf 1.478.400,00 EUR (VJ: 1.056.000,00 EUR) und wurden zur Gänze von der VBG Immo GmbH geleistet.

Die Körperschaftssteuer wird im Rahmen einer steuerlichen Unternehmensgruppe ermittelt, bei der die VBG Holding AG als Gruppenträger fungiert.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
Geschäftsergebnisse in TEUR20252024Veränd.
Erlöse Managementleistungen & Versicherungen815-7
Sonstige betriebliche Aufwendungen-76-67-9
Betriebsergebnis-68-52-16
Finanzergebnis1.6251.516+109
Ergebnis vor Steuern1.5571.464+93
Steuern vom Einkommen und Ertrag-93-12
Jahresüberschuss1.5481.467+81
Gewinnvortrag551562-11
Bilanzgewinn2.0992.029+70

Die im Berichtsjahr ausgewiesenen Umsatzerlöse aus der Weiterverrechnung von Versicherungsprämien betreffen aufgrund einer periodenbedingten Umstellung auf das Kalenderjahr lediglich eine Halbjahresprämie. Diese lagen in der Folge mit 8 TEUR um 7 TEUR unter dem Vorjahreswert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 9 TEUR auf 76 TEUR. Wesentliche Ursachen hierfür waren höhere

Aufwendungen für Bilanz- und Steuerberatung sowie für die Wirtschaftsprüfung. Demgegenüber reduzierten sich die Versicherungsaufwendungen sowie die Rechts- und Beratungsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt lag das Betriebsergebnis mit -68 TEUR um 16 TEUR unter dem Vorjahresniveau.

Das Beteiligungsergebnis aus Gewinnausschüttungen der VBG Immo GmbH belief sich unverändert auf 1,478 Mio. EUR. Das Finanzergebnis erhöhte sich im Geschäftsjahr 2025 auf 1,625 Mio. EUR nach 1,516 Mio. EUR im Vorjahr. Die Verbesserung resultierte im Wesentlichen aus höheren Zinserträgen aus der Verzinsung konzerninterner Verrechnungssalden.

Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich infolgedessen um 93 TEUR auf 1,557 Mio. EUR. Die positive Entwicklung des Finanzergebnisses konnte den Rückgang des operativen Ergebnisses mehr als ausgleichen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beliefen sich auf -9 TEUR nach 3 TEUR im Vorjahr.

Unter Einbeziehung des Gewinnvortrags von EUR 551 TEUR (Vorjahr: EUR 562 TEUR) ergab sich ein Bilanzgewinn von EUR 2,099 Mio. und damit ein um EUR 70 TEUR höherer Wert als im Vorjahr.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Kapitalstruktur in TEUR2025in %2024in %
Anlagevermögen2.29024,5%2.29027,7%
Umlaufvermögen, ARA7.05875,5%5.98572,3%
A K T I V A9.348100,0%8.275100,0%
Grundkapital2112,3%2112,5%
Rücklagen8909,5%89010,8%
Gewinnrücklagen6817,3%6818,2%
Bilanzgewinn2.09922,5%2.03024,5%
Eigene Mittel3.88141,6%3.81246,0%
Rückstellungen & Lieferantenverbindl.4144,4%4.39553,1%
Konzern- und sonstige Verbindlichkeiten5.05354,0%690,9%
Fremde Mittel5.46758,4%4.46454,0%
P A S S I V A9.348100,0%8.275100,0%

Die Ausleihung an das verbundene Unternehmen blieb im Geschäftsjahr mit 1,25 Mio. EUR unverändert. Gemeinsam mit der Beteiligung an der operativen Gesellschaft bildet sie weiterhin den wesentlichen Bestandteil des Anlagevermögens der VBG Holding AG.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 7,058 Mio. EUR und stellte zum Bilanzstichtag 75,5 % der Bilanzsumme dar. Ursächlich hierfür war insbesondere der Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die neben dem steuerlichen Gruppenausgleich zunehmend aus konzerninternen Finanzierungsmaßnahmen und der Verzinsung von Verrechnungssalden resultieren. Darüber hinaus enthält diese Position die zum Bilanzstichtag ausgewiesene Forderung aus der Gewinnausschüttung der VBG Immo GmbH.

Die Rückstellungen reduzierten sich im Berichtsjahr deutlich auf 414 TEUR, nachdem im Vorjahr insbesondere für Körperschaftsteuerverpflichtungen Vorsorgen bestanden hatten. Gleichzeitig erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten und jene gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese Entwicklung steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit konzerninternen Finanzierungs- und Verrechnungsvorgängen.

Insgesamt führte die Ausweitung der konzerninternen Finanzierungsbeziehungen bei gleichzeitig weitgehend unverändertem Eigenkapital zu einem Anstieg der Bilanzsumme von 8,275 Mio. EUR auf 9,348 Mio. EUR. Trotz des höheren Fremdkapitalanteils verfügt die Gesellschaft weiterhin über eine solide Eigenkapitalausstattung von 3,881 Mio. EUR beziehungsweise eine Eigenmittelquote von 41,6 %.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Finanzlage in TEUR20252024Veränd.
Finanzmittel am Beginn der Periode356+29
Cash Flow aus der betriebl. Tätigkeit-5.636-9-5.627
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit1.6771.094+583
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit3.932-1.056+4.988
Finanzmittel am Ende der Periode835-27

Im Geschäftsjahr 2025 verringerte sich der Finanzmittelfonds insgesamt um 27 TEUR auf 8 TEUR zum Bilanzstichtag.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf - 5,636 Mio. EUR nach -9 TEUR im Vorjahr. Maßgeblich hierfür waren insbesondere hohe Zahlungen für Ertragsteuern im Zusammenhang mit dem

steuerlichen Gruppenausgleich sowie der deutliche Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, welche sich liquiditätsmindernd auswirkten.

Der Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich auf 1,677 Mio. EUR und lag damit um 583 TEUR über dem Vorjahreswert. Dieser resultierte im Wesentlichen aus Beteiligungserträgen sowie vereinnahmten Zinserträgen aus verbundenen Unternehmen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit drehte im Berichtsjahr deutlich ins Positive und betrug 3,932 Mio. EUR, nachdem im Vorjahr ein Mittelabfluss von 1,056 Mio. EUR ausgewiesen worden war. Ursächlich hierfür war insbesondere die Aufnahme kurzfristiger konzerninterner Finanzierungen in Höhe von EUR 5,461 Mio. Gegenläufig wirkten Ausschüttungen an die Aktionäre in Höhe von 1,478 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2024, die um EUR 422 TEUR über dem Vorjahresniveau lagen.

3. Weitere Angaben

Die VBG Holding AG konzentriert sich als Beteiligungsgesellschaft auf die strategische Steuerung und Weiterentwicklung ihrer Beteiligungen und ist daher nicht von operativen Risiken in den Bereichen Produktion, Beschaffung oder Absatz betroffen. Die Finanzstruktur ist konservativ ausgerichtet; Zins- und Währungsrisiken bestehen nicht, da keine spekulativen Finanztransaktionen vorgenommen werden. Aufgrund der schlanken Struktur ohne eigenes Personal ergeben sich keine arbeitsrechtlichen oder personellen Risikopotenziale. Aus heutiger Sicht sind keine wesentlichen Risiken erkennbar, die die Stabilität oder den Fortbestand des Unternehmens beeinträchtigen könnten.

Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht verrichtet und sind bei einer Beteiligungsunternehmung auch nicht zu erwarten.

Im Geschäftsjahr 2025 stand die Übernahme sowie die schrittweise Integration der Bayer Kartonagen GmbH in die Schwarzach Packaging GmbH im

Mittelpunkt der strategischen und operativen Weiterentwicklung des Konzerns. Ziel der Transaktion war insbesondere die Erweiterung der Produktionskapazitäten, die Stärkung der Marktposition im Bereich hochwertiger Verpackungslösungen sowie die Nutzung zusätzlicher Synergiepotenziale innerhalb der Unternehmensgruppe.

Im Zuge der Integration wurden organisatorische, technische und prozessuale Maßnahmen umgesetzt, um die operative Einbindung des neuen Standortes in die bestehende Konzernstruktur sicherzustellen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Harmonisierung von Produktionsabläufen, Qualitätsstandards und administrativen Prozessen sowie auf der Integration der Mitarbeitenden und Kundenbeziehungen. Die Übernahme stellt zugleich einen wichtigen Schritt zur langfristigen Absicherung von Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und technologischer Weiterentwicklung innerhalb der Unternehmensgruppe dar.

Die Dividendenpolitik der Gesellschaft wurde im Berichtsjahr wie angekündigt überarbeitet und auf ein höheres Ausschüttungsniveau ausgerichtet. Ziel dieser Anpassung ist es, die Anteilseigner künftig stärker und nachhaltiger an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmensgruppe partizipieren zu lassen. Die erhöhte Ausschüttungspolitik soll dabei auch in den kommenden Jahren kontinuierlich fortgeführt werden, soweit dies die wirtschaftliche Entwicklung und die Finanzlage des Konzerns zulassen.

Für die VBG Holding AG ist zum jetzigen Zeitpunkt kein direktes Fortbestandsrisiko zu erkennen.

Dornbirn, am 02. Juni 2026

Der Vorstand

Dr. Karl Schelling

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