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Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
• Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr 2025 war von einem herausfordernden Marktumfeld geprägt. Insbesondere deutliche Kostensteigerungen bei Roh- und Hilfsstoffen, steigende Energiekosten, schwankende Einfuhrzölle sowie anhaltend hohe Inflationsraten belasteten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Zusätzlich führten zahlreiche geopolitische Spannungen zu einer erhöhten Volatilität an den Märkten und zu einer spürbaren Verunsicherung bei Kunden und Lieferanten. Gleichzeitig wirkten sich die rückläufige Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen sowie die insgesamt schwächere Konjunktur dämpfend auf die Nachfrageentwicklung aus.
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich das Unternehmen durch konsequentes Kostenmanagement, eine stabile Kundenbasis sowie eine hohe Flexibilität bei der Anpassung an veränderte Marktgegebenheiten erfolgreich behaupten. Im Fokus stand dabei insbesondere die Sicherstellung der Lieferfähigkeit, die Optimierung interner Prozesse sowie die laufende Überprüfung und Anpassung der Beschaffungs- und Kostenstrukturen.
Gleichzeitig ist es gelungen, in den wichtigsten Absatzmärkten Umsatzzuwächse zu erzielen. Maßgeblich hierfür waren die starke Marktposition des Unternehmens, die hohe Produktqualität sowie die konsequente Pflege langjähriger Kundenbeziehungen. Darüber hinaus konnten durch eine gezielte Marktbearbeitung und flexible Anpassungen an die Marktanforderungen zusätzliche Absatzpotenziale erschlossen werden.
In der Gesamtjahresbetrachtung erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2024 von TSD EUR 12.689 auf TSD EUR 13.450 und somit um +6 %.
Das EBITDA 2025 belauft sich auf TSD EUR 1.492 (2024: TSD EUR 1.308)1.
Der Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit 2025 beträgt TSD EUR 2.480 (2024: TSD EUR 775). Der Geldfluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf TSD EUR -141 (2024: TSD EUR -16), jener aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TSD EUR -2.020 (2024: TSD EUR - 878).
Das Working Capital beträgt TSD EUR 2.175 (2024: TSD EUR 3.112).
Die Eigenkapitalquote gem. §23 URG erhöht sich im Wirtschaftsjahr 2025 deutlich auf nunmehr 29,3% (2024: 24,5%).
Die Umsatzrentabilität beträgt +1,6% (2024: -1,5%).
Es wurden im Jahr 2025 Kunden in 49 Ländern weltweit betreut.
Die für das Jahr 2025 geplanten Teilnahmen an nationalen und internationalen Fachmessen wurden gänzlich durchgeführt.
Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Forschung und Entwicklung sowohl im Bereich der Prozessinnovationen als auch im Bereich der Produktinnovationen betrieben.
Im Jahresschnitt wurden 87 (2024: 91) Mitarbeiter beschäftigt.
¹ Berechnungsmethode unwesentlich abgeändert, indem Finanzerträge vor dem EBITDA dargestellt werden
Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.
• Tochterfirma Fammab-Eberhard-France Sarl.
Der wirtschaftliche Erfolg der Tochterfirma Fammab-Eberhard-France Sarl im Geschäftsjahr 2025 war trotz eines schwierigen Marktumfeldes stabil. Kumuliert betrachtet waren die Umsatzerlöse mit -2% minimal rückläufig gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2024.
Bericht über die zukünftige Entwicklung und Risiken des Unternehmens
• Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Für das Geschäftsjahr 2026 wird aufgrund des weiterhin schwierigen Marktumfeldes mit leicht rückläufigen Wachstumsprognosen gerechnet. Durch die Abwicklung geplanter, neuer Geschäftsprojekte mit Bestands- und Neukunden in Verbindung mit der Einführung neuer Produkte im Geschäftsjahr 2026 sollen allfällige Umsatzrückgänge in den Kernmärkten bestmöglich kompensiert werden.
Die Energiepreise sind für das Jahr 2026 abgesichert.
Die Auftragslage ist langsam steigend.
• Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Die Geschäftsführung stuft nachfolgende Ungewissheiten mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als möglich ein.
• Ev. weiterer Rückgang der Kaufkraft und der Nachfrage in den europäischen Kernmärkten, insbesondere ein weiter verzögerter konjunktureller Aufschwung in Deutschland. Die nordamerikanischen Exportmärkte werden weiterhin als stabil eingestuft. • Das Unternehmen ist nicht aktiv in den vom Krieg betroffenen und sanktionierten Ländern Ukraine, Russland und Weißrussland tätig. Auch gibt es keine wirtschaftlichen Verflechtungen mit den Kriegsparteien im Nahostkonflikt. • Die steigende Preisentwicklung im Beschaffungswesen (insbesondere bei Rohstoffen wie z.B. Stahl und Hartmetall, bei Hilfsstoffen und bei Energie) kann zu negativen Auswirkungen auf die Ertragslage führen, sofern die Kostensteigerungen nicht an die Kunden in vollem Umfang weitergegeben werden können.
Mögliche sonstige Risiken bzw. damit in Zusammenhang stehende Risiken werden laufend evaluiert und entsprechende Maßnahmen vorbereitet. Eine unmittelbare Bestandsgefährdung besteht nach eingehender Beurteilung der Geschäftsführung zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
• Finanzielle Risiken
Für das Geschäftsjahr 2026 wird in Abhängigkeit der internationalen Marktentwicklung im Zusammenhang mit der Energieversorgungssicherheit, der weiteren Kostenentwicklung der Roh- und Hilfsstoffe sowie der Entwicklung der globalen Finanzmärkte mit rückläufigen Wachstumsraten gerechnet.
Das Unternehmen selbst verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven um allfällige, im tatsächlichen Ausmaß noch nicht vorhersehbare Schwankungen positiv bewerkstelligen zu können.
Eventuelle Forderungsausfälle von Kunden werden mit Kreditversicherungen abgesichert. Allfällige Risiken im Zusammenhang mit variablen Verzinsungen bestehender Kreditfinanzierungen werden mit einem Zinsswap reduziert und abgesichert.
Weitere finanzielle Risiken liegen derzeit keine vor.
St. Josef, am 17.06.2026
Mag. Christoph Riegler, Bakk.
Ing. Andreas Eberhard