Inhaltsverzeichnis
D w
LTW Intralogistics GmbH, Wolfurt1
1.
Unternehmen
Die LTW Intralogistics GmbH ist ein Unternehmen, welches zu 98 % im Eigentum der Doppelmayr Holding SE, Wolfurt, und zu 2 % im Eigentum von Ing. Michael Doppelmayr steht und somit zur Doppelmayr Gruppe zählt. Die Gesellschaft befasst sich mit der Projektierung, dem Vertrieb, der Erzeugung, der Montage und dem Service von Einrichtungen und Anlagen, die der Lagerung und Beförderung von Gütern in industriemäßiger Form dienen.
Als wichtiger Teil der Doppelmayr Gruppe wird nun ein neuer gemeinsamer Markenauftritt verfolgt. Dazu wurde das Logo der LTW Intralogistics GmbH in das markante Doppelmayr „D“ mit anschließendem Firmenschriftzug geändert.
2.
Niederlassungen
Die LTW Intralogistics GmbH unterhält neben dem Hauptsitz in Wolfurt/Österreich Betriebsstätten in Wien/Österreich und Gleisdorf/Österreich sowie in Illerkirchberg/Deutschland. Darüber hinaus hält das Unternehmen 100 % an der LTW Intralogistics Inc., welche im Berichtsjahr von Emigsville/USA im Bundestaat Pennsylvania nach Denver, Colorado/USA umgesiedelt ist.
3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage des Unternehmens
3.1.
Geschäftsverlauf
Der Umsatz im Geschäftsjahr 2024/2025 stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich, vor allem weil sich die Realisierung eines Großprojektes vom Vorjahr in das Berichtsjahr verschoben hat. Dieses Projekt wurde im Rahmen eines Generalunternehmervertrages in Tschechien, für einen Automobilzulieferer ausgeführt. Darüber hinaus konnten weiter Großprojekte, welche in den nächsten Geschäftsjahren realisiert werden gestartet und vorangetrieben werden.
Zur Umsetzung der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens, insbesondere bei der Weiterentwicklung und Erweiterung des Produktportfolios, wurden im Geschäftsjahr 2024/2025 weitere Mitarbeiter aufgebaut, so auch im Bereich Business Development, für die Erschließung neuer Marktzielfelder.
| 1 | Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im gesamten Dokument nur die männliche Form verwendet. Die |
|---|---|
| weibliche Form ist selbstverständlich eingeschlossen. |
Alle Angaben zu den wirtschaftlichen Verhältnissen erfolgen in TEUR. Bei Summierung gerundeter Beträge können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Differenzen auftreten.
3.1.1.
Ertragslage
| Bezeichnung | 2024/25 | 2023/24 | Veränderung | % |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 116.464 | 82.993 | 33.471 | 40,33 |
| Betriebsergebnis | 5.109 | 358 | 4.751 | 1.326,46 |
| Finanzergebnis | 1.685 | 2.393 | -708 | -29,59 |
| Ergebnis vor Steuern | 6.794 | 2.752 | 4.042 | 146,91 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -1.215 | -382 | -832 | 217,58 |
| Jahresüberschuss | 5.579 | 2.369 | 3.210 | 135,50 |
Der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 40 % auf TEUR 116.464. Das Vorjahresergebnis war noch von negativen Effekten belastet (Einmalkosten aus Umsetzung der Wachstumsstrategie, Verschiebung und unerwartete Bindung von Ressourcen bei einem Großprojekt), die im laufenden Jahr nicht mehr vorlagen. Dadurch konnte das Ergebnis vor Steuern deutlich auf TEUR 6.794 (Vorjahr TEUR 2.752) gesteigert werden, obwohl in diesem Jahr keine Dividende eines Tochterunternehmens gezahlt wurde (Vorjahr TEUR 917).
| Lew |
| 31.03.2025 | 31.03.2024 |
|---|
Ergebnis vor Zinsen und Steuern
| (Earnings before Interest and Tax - EBIT) | TEUR | TEUR |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 6.794 | 2.752 |
| + Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| gem. § 231 Abs 2 Z 15 bzw. Abs 3 Z 14 UGB | 12 | 18 |
| = Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 6.806 | 2.769 |
Umsatzrentabilität (Return on Sales - ROS)
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 5,84 | % | 3,34 % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse |
Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity - ROE)
| Ergebnis vor Steuern | 23,82 % | 10,51 % |
|---|---|---|
| bereinigtes Eigenkapital1 |
¹ Eigenkapital am Beginn des Geschäftsjahres abzüglich bereits beschlossener, im Eigenkapital zum Bilanzstichtag noch nicht erfasster, Ausschüttungen
Gesamtkapitalrentabilität (Return on Investment - ROI)
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 6,21 % | 3,81 % |
|---|---|---|
| Gesamtkapital 2 |
F Gesamtkapital am Beginn des Geschäftsjahres, abzüglich bereits beschlossener, im Eigenkapital zum Bilanzstichtag noch nicht erfasster, Ausschüttungen
| D | w |
|---|
| Vermögens- und Finanzlage 3.1.2. | ||||
|---|---|---|---|---|
| Bezeichnung | 31.03.2025 | 31.03.2024 | Veränderung | % |
| Anlagevermögen | 23.392 | 18.956 | 4.435 | 23,40 |
| Umlaufvermögen, ARA, latente Steuern ² | 99.935 | 90.573 | 9.362 | 10,34 |
| Summe Aktiva | 123.326 | 109.529 | 13.797 | 12,60 |
| langfristiges Fremdkapital | 5.371 | 5.298 | 73 | 1,37 |
| kurzfristiges Fremdkapital | 83.870 | 75.707 | 8.163 | 10,78 |
| Eigenkapital, Investitionszuschüsse | 34.085 | 28.524 | 5.561 | 19,50 |
| Summe Passiva | 123.326 | 109.529 | 13.797 | 12,60 |
2 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im gesamten Dokument ausschließlich der Begriff „Umlaufvermögen“ verwendet. Frühere Bezeichnungen, die auch ARA und latente Steuern umfassten, sind darin eingeschlossen.
Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.435 gestiegen. Hauptgrund ist die Aktivierung der Umbaumaßnahmen am Firmensitz in Wolfurt. Auch das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 9.362. Dies ist zum einen auf den Aufbau von noch nicht abrechenbaren Leistungen aus zukünftigen Projektfertigstellungen, zum anderen auf den Anstieg von Forderungen zurückzuführen.
Die Steigerung des Fremdkapitals resultiert im Wesentlichen aus den erhaltenen Anzahlungen aus Großprojekten.
| ( | Lw |
|---|
| 31.03.2025 | 31.03.2024 | |
|---|---|---|
| Nettoverschuldung (Net Debt) | TEUR | TEUR |
| verzinsliches Fremdkapital 3 | 5.371 | 5.620 |
| - flüssige Mittel á | -59.283 | -59.974 |
| = Nettoverschuldung | -53.912 | -54.354 |
| 3 Abfertigungs-, Jubiläumsgeldrückstellung, sonstige langfristige Rückstellungen | ||
| und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||
| 4 Kassabestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Wertpapiere des Umlaufvermögens | ||
| Nettoumlaufvermögen (Working Capital) | TEUR | TEUR |
|---|---|---|
| Umlaufvermögen | 99.935 | 90.573 |
| - langfristiges Umlaufvermögen | -36 | -143 |
| = kurzfristiges Umlaufvermögen | 99.898 | 90.430 |
| - kurzfristiges Fremdkapital | -83.870 | -75.707 |
| = Nettoumlaufvermögen | 16.028 | 14.722 |
Equity Ratio (Eigenkapitalquote)
| bereinigtes Eigenkapital 3 | 27.64% | 26,04 | % |
|---|---|---|---|
| Gesamtkapital 6 |
◦ Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahres, abzüglich bereits beschlossener, im Eigenkapital zum Bilanzstichtag noch nicht erfasster, Ausschüttungen • Gesamtkapital am Ende des Geschäftsjahres, abzüglich bereits beschlossener, im Eigenkapital zum Bilanzstichtag noch nicht erfasster, Ausschüttungen
Nettoverschuldungsgrad (Working Capital)
| Nettoverschuldung | -158,17 % | -190,56 % |
|---|---|---|
| bereinigtes Eigenkapital ◦ |
Die Verschuldungskennzahlen, Nettoverschuldung und Nettoverschuldungsgrad, haben sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Das Nettoumlaufvermögen liegt mit TEUR 16.028 um fast 9 % über dem Vorjahresniveau.
D LT
3.1.3.
Cashflow Kennzahlen
| Bezeichnung | 2024/25 | 2023/24 | Veränderung | % |
|---|---|---|---|---|
| Finanzmittel am Beginn der Periode | 59.974 | 32.374 | 27.600 | 85,26 |
| Cash flow aus der Geschäftstätigkeit | 3.193 | 26.923 | -23.730 | -88,14 |
| Cash flow aus der Investitionstätigkeit | -3.883 | 679 | -4.563 | -671,61 |
| Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit | -1 | -2 | -34,21 | |
| Finanzmittel am Ende der Periode | 59.283 | 59.974 | -691 | -1,15 |
Der Finanzmittelbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Der im Vorjahr hohe Cashflow aus der Geschäftstätigkeit resultierte vor allem aus erhaltenen Anzahlungen aus Projekten. Diese Projekte befinden sich derzeit in der Abarbeitung, weshalb die Veränderung gegenüber dem Vorjahr negativ ist. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist im Berichtsjahr im Wesentlichen durch die Investitionen in die Sanierung des Firmensitzes in Wolfurt/Österreich geprägt.
3.1.4.
Arbeitnehmerbelange
Die Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter steigen kontinuierlich. Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, wurden im Berichtszeitraum interne und externe Schulungen durchgeführt. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern ein umfassendes Paket an Sozialleistungen, zu welchem unter anderem Fahrtvergütungen, Essensbeiträge, bezahlte Arbeitskleidung und Zuschüsse zu Krankenversicherungen zählen.
3.1.5.
Umweltberichterstattung
Die Reduktion des Energie-, Wasser-, Abfall- und Papierverbrauchs wird innerhalb des Unternehmens
laufend thematisiert, und so das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter gestärkt, unnötige Abfälle
zu vermeiden, sowie mit Wasser und Energie schonend und sparsam umzugehen.
Beim Einkauf von Produkten und Dienstleistungen werden ökologische Kriterien beachtet. Bei ausgewählten Produkten wird auch auf die ökologisch optimierte Materialzusammensetzung und Nachhaltigkeit geachtet. Bei letzterem werden wir von einem externen Unternehmen unterstützt.
Der Firmensitz in Wolfurt/Österreich wurde im Geschäftsjahr 2024/25 aufwändig saniert. Neben einer verbesserten Arbeitsumgebung für unsere Mitarbeiter ist ein Hauptaugenmerk eine Verbesserung der Gebäude-Energieeffizienz.
Wie bereits beim Neubau, wird auch bei der Sanierung des Altbaus eine großflächige Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sowie eine Erdwärmepumpe installiert, welche als Ersatz für die bestehende Gastherme dient. Eine Maßnahme, die gesetzt wurde, um den CO2-Ausstoß des Unternehmens weiter zu reduzieren.
4.
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Für das Geschäftsjahr 2025/2026 sind die Auftragsbücher bereits sehr gut gefüllt. Es kann mit einer
Vollauslastung geplant werden. Dadurch sollen sowohl Umsatz als auch Ergebnis gegenüber dem Vorjahr nochmals wachsen.
Auch für die Folgejahre konnten bereits viele Projekte im Auftragseingang verbucht werden.
Risiken bestehen derzeit in der Unsicherheit der Märkte bezüglich der internationalen Handelspolitik, insbesondere der US-Zoll-Thematik, und den entsprechenden internationalen Gegenreaktionen.
In der Vertragsgestaltung mit Kunden wird auf diese Umstände Rücksicht genommen (z.B. Abwälzung von
Zoll-Risiken). Jedoch kann und will nicht jeder Kunde diese finanziellen Risiken tragen und hält sich daher
mit der Beauftragung neuer Projekte zurück.
Lw
5.
Forschung und Entwicklung
Unsere Produkte unterliegen einem laufenden Verbesserungsprozess, der auch auf eine nachhaltige
Minimierung des Energieverbrauches abzielt.
unserer Produkte. Dabei ist Digitalisierung nicht nur ein Schlagwort, sondern wird intensiv forciert und
Die stetige Weiterentwicklung der Software ist ein wichtiges Kernelement für die Zukunftsfähigkeit ständig weiterentwickelt.
So arbeitet LTW Intralogistics GmbH laufend an der Weiterentwicklung von digitalen Echtzeitsimulationen von realen Intralogistik-Projekten im Vorfeld der Inbetriebnahme sowie am LTW Intralogistics Operating System (LIOS). Die Kernelemente bilden dabei das LTW LIOS Warehouse Management System und das LTW LIOS Material Flow System, sowie eine neue Visualisierung zur bedienerfreundlichen und intuitiven Bedienung.
6.
6.1.
Risikoberichterstattung
Risikomanagementziele und -methoden
Die zunehmende Internationalisierung führt in einigen Märkten vereinzelt zu höheren Risiken als in den Stammmärkten.
Das Risikomanagement ist als integraler Bestandteil in die Gestaltung der Geschäftsprozesse eingebunden. Das Management der operativen Risiken, ebenso wie der übergreifenden internationalen Risiken erfolgt im eingeführten Enterprise Risk & Opportunity Management.
6.2.
Finanzinstrumente
Das gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübte finanzielle Risikomanagement der Gruppe ist darauf ausgerichtet, potenzielle negative Auswirkungen auf das finanzielle Ergebnis, die sich durch die unvorhersehbare Entwicklung der Finanzmärkte ergeben können, zu minimieren.
Die wesentlichen durch die Gesellschaft verwendeten originären Finanzverbindlichkeiten umfassen Kontokorrentkredite, Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltene Anzahlungen. Der Hauptzweck dieser Finanzinstrumente ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Andererseits verfügt die Gesellschaft über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren und die Basis für künftige Investitionen und Dividendenausschüttungen darstellen.
Die Gesellschaft verwendet derivative Finanzinstrumente, wie beispielsweise Devisenterminkontrakte und
Zinsswaps, ausschließlich zur Absicherung gegen Währungs- und Zinsrisiken. Zum Bilanzstichtag wird der
beizulegende Zeitwert (Marktwert) festgestellt, ist dieser negativ, wird eine Rückstellung gebildet.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von
Fremdwährungsgeschäften eingesetzt. Für weitere Informationen verweisen wir auf Anlage 3 / 10 des
Anhangs.
6.3.
Bestehende Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- und Cashflow-Risiken
6.3.1.
Preisänderungsrisiken
Die wesentlichen Preisänderungsrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, sind das Währungs-, Zinsänderungs- und Preisrisiko.
Low
Währungsrisiko
Die Gesellschaft versucht, das Währungsrisiko dadurch zu minimieren, dass Kauf- und Verkaufsverträge überwiegend in EURO abgeschlossen werden. Sofern dies nicht möglich ist, werden nach Möglichkeit für die zu erwartenden Zahlungseingänge Sicherungsgeschäfte abgeschlossen.
Zinsänderungsrisiko
Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich kurzfristig und unverzinst. Das gilt auch für erhaltene und geleistete Anzahlungen. Das Zinsänderungsrisiko bei Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wird gegenwärtig durch eine kurzfristige Bindung bzw. Ausnutzung günstiger Geldmarktkonditionen reduziert. Preisrisiken bestehen darin, dass sich der Wert von Vermögensgegenständen aufgrund von Marktpreisen nachteilig verändert. Preisrisiken werden im Rahmen des allgemeinen Risikomanagements berücksichtigt. Preisrisiken bestehen auch für die Wertpapiere des Anlagevermögens. Soweit möglich, wird bereits bei der Auswahl der Wertpapiere versucht, das Risiko von Wertschwankungen zu reduzieren.
6.3.2.
Ausfallrisiken
Ausfallrisiken bestehen insbesondere im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, wobei diese im Rahmen des Risikomanagements entsprechend berücksichtigt werden. Neben der Bonitätsprüfung der Kunden vor Vertragsabschluss wird dem Risiko insbesondere durch (mehrere) vom Kunden während des Fertigungs- und Lieferprozesses zu leistenden Anzahlungen begegnet. Die vereinbarten Zahlungsfristen werden laufend überwacht. Neben dem finanziellen Ausfallrisiko von Kundenforderungen ist die Gesellschaft auch Beschaffungsrisiken (Ausfall von Lieferanten) ausgesetzt. Das Beschaffungsrisiko wird durch ständige Überprüfung der Lieferanten im Rahmen der Qualitätssicherung begrenzt. Weiterhin besteht grundsätzlich ein bestimmtes Risiko des Ausfalles von Banken, was den ganzen oder teilweisen Verlust, der bei diesen getätigten Anlagen zur Folge hätte. Diesem Risiko wurde durch die Verabschiedung einer Veranlagungsrichtlinie begegnet, welche entsprechende risikominimierende Maßnahmen beinhaltet.
6.3.3.
Liquiditäts- und Cashflow-Risiken
Liquiditäts- und Cashflow-Risiken begegnet die Gesellschaft durch ständige fristenbezogene Überwachung der Zahlungseingänge (Debitorenmanagement) und der Zahlungsverpflichtungen. Die Finanzierung von Investitionen erfolgt überwiegend im Wege der Innenfinanzierung.
Anlage 4 / 9
D L
7.
Dank an Mitarbeiter und Partner
Das hohe Engagement unserer Mitarbeiter und ihre Loyalität zum Unternehmen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor zur Erreichung unserer Ziele.
Die Geschäftsleitung dankt allen Mitarbeitern, die im Geschäftsjahr 2024/2025 wiederum hohen Einsatz gezeigt haben.
Dieser Dank gilt unseren treuen Kunden und Lieferanten gleichermaßen sowie den Gesellschaftern.
Wolfurt, 11. Juni 2025
Dipl.-Ing. KonradEberle Geschäftsführer f tsführe e