Inhaltsverzeichnis
Das Geschäftsjahr 2024/2025 umfasst den Zeitraum vom 1. November 2024 bis zum 31. Oktober 2025.
Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung
Die heimische Wirtschaftsleistung ist 2025 um 0,5 % zurückgegangen (2024: -0,7 %), damit gehört Österreich auch weiterhin zu den Wachstums-Schlusslichtern in der EU.
Österreichs BIP wird 2026 etwas Fahrtwind gewinnen und spürbar zulegen (WIFO: +1,2 % bzw. IHS: +1,0 %). Laut den Instituten kurbeln günstigere Kreditfinanzierungsbedingungen, ein wachsender Investitionsersatzbedarf und eine leichte Ausweitung des privaten Konsums die österreichische Konjunktur weiter an. Demgegenüber wirken die Exporte weiterhin bremsend.
Wirtschaftswachstum 1996 - 2027 Veränderung des realen BIP (in %)
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, WIFO
Stand: Dezember 2025
Die Inflation wurde 2025 nach oben korrigiert und bleibt mit 3,5 % ca. 1,5 % über dem Wert im Europaraum. Da von den Energiepreisen im nächsten Jahr kein inflationstreibender Impuls mehr erwartet wird, dürfte die Inflation in Österreich 2026 auf 2,6 % zurückgehen.
Ski-Zürs-AG Hexenboden 252 6763 Zürs am Arlberg www.skiarlberg.at www.ski-zuers.at T +43 5583 2283-0 F +43 5583 3551 [email protected]
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Quelle: STATISTIK AUSTRIA, WIFO
13
Stand: Dezember 2025
Osterreich kann die hartnäckige zweijährige Rezession hinter sich lassen. Das Jahr 2025 ist durch eine leichte konsumgetriebene Erholung mit einem BIP-Wachstum von knapp über null Prozent gekennzeichnet.
Die leicht verbesserte Auftragslage ermöglichte eine Stabilisierung der Wertschöpfungsentwicklung im Bereich Herstellung von Waren (2025: +0,5 %). Für das Jahr 2026 wird ein weiterer Zuwachs (+1,6 %) erwartet. Dieser kann die starke Schrumpfung der Industrie während der zweijährigen Rezession (-8,8 %) allerdings nicht ausgleichen. Zudem ist die Industrie weiterhin von erheblichen strukturellen Herausforderungen betroffen. Nach drei rückläufigen Jahren soll auch der Bau im Jahr 2026 wieder ein leichtes Plus von 0,6 % verzeichnen. Der Handel wächst im Jahr 2026 (+1,4 %) ähnlich stark wie in diesem Jahr. Somit konnte die zweitlängste Industriekrise der letzten 20 Jahre beendet werden.
Ein deutlicher Rückgang der Sparquote ermöglicht eine leichte Ausweitung des Konsums. Laut IHS wird die Sparquote bis zum Jahr 2027 wieder ein ähnliches Niveau wie vor der Pandemie erreichen. Aufgrund der Budgetkonsolidierung und der verhaltenen Einkommensentwicklung entfaltet der private Konsum jedoch nur wenig Dynamik (+0,8 % im Jahr 2026 laut WIFO und IHS).
Private Konsumausgaben 1996 - 2027
reale Veränderung (in %)
Libini.
7,6
Nach vier rückläufigen Jahren im Bereich der Bauinvestitionen rechnen die Institute WIFO und IHS mit einem Anstieg von rund 1,6 % im Jahre 2026.
Investitionsentwicklung 1996 - 2027 reale Veranderung (in %)
Ausrüstungsinvestitionen
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, WIFO
Stand: Dezember 2025
FAZIT: Die Konjunktur hellt sich langsam wieder auf. Günstigere Kreditfinanzierungsbedingungen, ein Rückgang der Sparquote und eine Belebung der Industrie sollen zu einem BIP-Wachstum von rund einem Prozent im Jahr 2026 beitragen. Im Vergleich zu früheren Phasen ist dies allerdings eine sehr verhaltene Erholung. Außerdem bestehen beträchtliche Risiken in Bezug auf die Geo- und Handelspolitik sowie den Verlust an internationaler Wettbewerbsfähigkeit.
Wirtschaftswachstum international 1996 - 2027
Veränderung des realen BIP (in %)
OECD nsgesamt österreich
Quelle: EUROSTAT, WIFO, IHS
Stand: Dezember 2025
2. Finanzmarkt und Ausblick
Im Berichtszeitraum konnten sich – trotz anhaltender geopolitischer Spannungen und international veränderter politischer Rahmenbedingungen – insbesondere die Anlageklassen Aktien (EuroStoxx 50
+17 %) und Gold (1 Unze Gold in Euro +38 %) positiv entwickeln. Die wirtschaftliche Lage im Euroraum zeigte sich etwas robuster, gestützt durch steigende Haushaltseinkommen und verbesserte Finanzierungsbedingungen.
Die Anlageklasse Anleihen war weiterhin von der Notenbankpolitik beeinflusst. Die Europäische Zentralbank reduzierte in den Jahren 2024 und 2025 mehrfach die Leitzinsen, zuletzt wurde der Einlagenzins im Juni 2025 auf 2,00 % gesenkt. Für 2026 wird nurmehr mit moderaten Zinssenkungen gerechnet. Im längerfristigen zehnjährigen Laufzeitbereich dagegen sind die Zinsen von 2,3 % auf 2,65% leicht angestiegen, was laufenden Anlagen mit guter Bonität einen moderaten Beitrag lieferte und Neuanlagen ein wenig attraktiver machte.
Der US-Dollar zeigte im Jahr 2025 eine deutliche Schwäche gegenüber dem Euro. Der Euro wertete im Jahresverlauf stark auf und stieg um rund 13 % gegenüber dem US-Dollar. Diese ausgeprägte Dollar-Schwäche war auf politische Unsicherheit in den USA, protektionistische Maßnahmen und strukturelle Belastungen zurückzuführen. Der daraus resultierende negative Währungseffekt fiel somit deutlich stärker aus als im Vorjahr. Defensivere Anlagen in Euro waren somit aufgrund des Währungseffektes klar bevorteilt.
Aus diesem Grund wird weiterhin eine defensiv ausgerichtete Anlagestrategie verfolgt, mit Fokus auf breite Diversifikation, geringere Schwankungssensitivität sowie einem stabilen Anteil qualitativ hochwertiger Anleihen, sowie auf dividendenstarken Aktien.
Kurz- und langfristige Zinssätze 1995 - 2027 in Prozent
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Quelle: STATISTIK AUSTRIA, WIFO
Stand: Dezember 2025
3. Entwicklung des Fremdenverkehrs im Winter
Die Bilanz des Tourismus im Winter 2024/25 fällt trotz Rezession und geopolitischer Unsicherheiten wieder positiv aus. Die Zahl der Nächtigungen in der Tourismus-Wintersaison 2024/25 – von November 2024 bis April 2025 – lag mit 72,25 Mio. um 1,6 % über dem gleichen Zeitraum des Vorjahres und nur ganz knapp unter dem Höchstwert der Wintersaison 2018/19 mit 72,92 Mio. Der Winter 2024/25 reiht sich somit auf Platz 2 der besten Ergebnisse (2018/19: 72,92 Mio., 2024/25: 72,25 Mio., 2017/18: 71,87 Mio., 2023/24: 71,12 Mio.).
Die Gästeankünfte stiegen im Zeitraum von November 2024 bis April 2025 um 2,8 % auf 20,55 Mio. (Vj: 19,99 Mio.), was einen neuen Höchstwert bedeutet (Winter 2018/19: 20,41 Mio.).
Der Vergleich mit den 10 übernachtungsstärksten Tiroler Gemeinden im Winter 2024/25 ergibt folgende Reihung: Sölden (2,11 Mio.), Ischgl (1,36 Mio.), St. Anton (0,92 Mio.), Mayrhofen (0,82 Mio.),
Lech Zürs (0,75 Mio.), Serfaus (0,75 Mio.), Neustift (0,72 Mio.), Tux (0,65 Mio.), Fiss (0,62 Mio.), Seefeld (0,52 Mio.) und Längenfeld (0,44 Mio.). Die Destination Lech Zürs hat sich im Vergleich zum Vorjahr in der abgelaufenen Wintersaison nicht verschlechtert und konnte den Platz halten.
In Lech Zürs am Arlberg konnten im Winter 2024/2025 753.515 Nächtigungen (Vj: 760.682) erreicht werden. Dies bedeutet im Vergleich zum Winter 2023/2024 ein Minus von 7.167 Nächtigungen (-0,94 %).
Mit den 7.812 Betten (Vj: 7.883 Betten) wurden in Lech Zürs 96,5 Vollbelegstage erreicht (Vj: 96,5 Vollbelegstage). Im Vergleich konnte Zürs mit 1.156 Betten (Vj: 1.162) eine Auslastung von 92,8 Tagen erreichen (Vj: 87,6 Vollbelegstage).
Die Nächtigungen in Zürs sind mit 107.283 (Vj: 101.825) im Mehrjahresvergleich immer noch deutlich unter der Bestmarke von 120.000 Nächtigungen. Das Plus zum Vorjahr beträgt erfreuliche 5,36 %. Im Vergleich der Gäste nach Herkunftsländern liegt Deutschland weiterhin mit 38,78 % (Vj: 40,04 %) vor Österreich mit 13,75 % (Vj: 13,56 %), England mit 10,81 % (Vj: 10,80 %), Niederlande mit 6,80 % (Vj: 6,98 %), Schweiz-FL mit 5,06 % (Vj: 5,12 %), den USA mit 4,13 % (Vj: 3,35 %), Belgien-Luxemburg mit 3,24 % (Vj: 3,33 %) und Schweden mit 1,75 %(Vj: 1,74 %). Diese 8 Nationen erzielten rund 84,32 % aller Winternächtigungen in Lech Zürs.
Im Bundesland Vorarlberg wurden im Winter 2024/2025 4.970.531 Nächtigungen (Vj: 4.948.989 Nächtigungen) erreicht. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 0,40 % (Vj: +2,80 %). In der Region Arlberg (Vorarlbergerteil des Arlbergs) wurden 15,06 % der Winternächtigungen generiert (Vj: 15,20 %). Die Region Arlberg liegt damit landesweit an 4. Stelle. Deutlich voran liegt das Montafon als stärkste Region mit 26,21 % (Vj: 26,58 %), gefolgt vom Bregenzerwald mit 20,05 % (Vj: 19,88 %) und dem Kleinwalsertal mit 15,31 % (Vj: 15,33 %).
Nächtigungen nach Hauptgliederung in der Wintersaison 2024/2025
Andere Unterkünfte Gewerbliche Beherbergungsbetriebe Privatquartiere Region Alpenregion Bludenz Arlberg Bodensee-Vorarlberg Bregenzerwald Kleinwalsertal Mentafen
In der Wintersaison 2024/2025 waren keine Sicherheitssperren des Flexenpasses auf Grund von Lawinengefahr notwendig (Vj: 0 Sperren). Von den 140 Saisontagen am Arlberg (Vj: 143) waren 81 Tage (Vj: 69 Tage) sonnig bzw. herrschten gute Sichtverhältnisse, 30 Tage waren bewölkt (Vj: 36 Tage), an 3 Tagen hat es geregnet (Vj: 5 Tag) und an 26 Tagen hat es geschneit (Vj: 33 Tage).
4. Allgemeine Geschäftsentwicklung
Saisonstart:
Auch Anfang November war weiterhin keine Veränderung der Wetterlage in Sicht. Die warme Schönwetterphase setzte sich weiter fort. Ein Start der Schneeanlage mit 3.11., wie im Jahre 2023, war nicht möglich.
Einsetzender Schneefall und kälter werdende Temperaturen erlaubten dann einen Start der Beschneiungsanlage am 10.11.2024 (Vj: 3.11.2024). So konnten bis zum 19.11.2024 (Vj: 12.11.2023) 38.650 m3 (Vj: 75.000 m3) Wasser verschneit werden.
Erster nennenswerter Neuschnee konnte in der Nacht vom 13. auf den 14.11.2024 mit 50 cm verzeichnet werden (Vj: ab dem 17.11.2023).
Auf das Weihnachtstauwetter vom 19.12.2024 bis 20.12.2024 (Vj: 13. und 14.12.2023) mit Regen bis auf 1.900 m Seehöhe folgten dann die ersten ergiebigen Schneefälle vom 21. bis zum 25.12.2024 mit gesamt 98 cm Neuschnee (Vj: 17. bis 29.12.2023).
| 5. Dez 2024 |
|---|
| Hexenboden Tal (Land) |
| 8.47 |
| Schneehoehe |
| 40 |
Die Grundbeschneiung konnte dann am 27.11.2024 mit einer bis dahin verschneiten Wassermenge von 190.464 m3 abgeschlossen werden (Vj: 153.000 m3 bis zum 29.11.2023). Insgesamt waren 14 Betriebstage hierfür notwendige, bei einer durchschnittlichen Lufttemperatur von – 3,4 °C (durchschnittliche Feuchtkugeltemperatur – 5,0 °C).
Somit konnten am 4.12.2024 (Vj: 01.12.2023) die Seekopfbahn (Vj: 1.12.2023), die Hexenbodenbahn (Vj: 1.12.2023), die Übungshangbahn (Vj: 1.12.2023), die Trittalpbahn (Vj: 1.12.2023), der SL Huberwiese (Vj: 16.12.2023) und das Kinderland (Vj: 1.12.2023) planmäßig in den Winter starten.
Die Trittkopfbahn I, die Zürserseebahn und die Flexenbahn folgten dann am 6.12.2024 (Vj: 1.12.2023). Am 13.12.2024 konnten dann auch noch die Muggengratbahn (Vj: 8.12.2023) und die Trittkopfbahn II (Vj: 1.12.2023) leicht verspätet den Betrieb aufnehmen. Die Madlochbahn folgte dann als letzte Seilbahn am 25.12.2024 (Vj: 1.12.2024).
Eine weitere Tauwetterphase folgte dann am 5.01.2025 mit Föhnsturm und Plusgraden bis auf 3.000 m.
Die Straßenverbindung zwischen Lech und Warth wurde am 21.11.2024 (Vj: 17.11.2023) und dann ab 20. Dezember 2024 (Vj: 24.11.2023) auf Grund von steigender Lawinengefahr gesperrt.
Verlauf:
Eine erste Limitierung auf Kurzzeitkarten wurde am 29.12.2024 und 30.12.2024 durchgeführt (Vj: keine Limitierung, VVj: 28.12.2022).
Einen ersten starken Betriebstag verzeichneten wir am 29.12.2024 (Vj: 27.12.2023) mit 80.579 (Vj: 78.661) Beförderungen, ein weiterer folgt am 30.12.024 mit 85.711 Beförderungen.
Am 3.01.2025 (Vj: 30.12.2023) waren am Arlberg zum ersten Mal für diese Saison alle Lifte und Seilbahnen geöffnet!
Orkanartiger Wind (Föhnsturm) in Kombination mit einem großen Temperaturanstieg legte am Dreikönigstag, 6.01.2025, (Vj: 22. und 23.12.2023) große Teile des Arlbergs lahm.
Das Tauwetter in Kombination mit starkem Wind in der ersten Jännerwoche setzte speziell den nichtbeschneiten Pisten stark zu. Eine anschließende 4-tägige Kältephase ermöglichte eine weitere Schneiphase. Das Pistenangebot konnte dadurch weiter verbessert werden.
Auf eine durchaus schöne Wetterphase bis Mitte Jänner folgte dann ab 25.01.2025 ein sehr wechselhaftes Wettergeschehen mit Föhnsturm und Regen am 27.01.2025. Ergiebiger Neuschnee am 28.01.2025 (40 cm) rundete dann das Wettergeschehen Ende Jänner ab.
Trotz den wechselnden Wetterverhältnissen und den ungewöhnlich milden Temperaturen konnte der Jänner zufriedenstellend abgeschlossen werden (Ski-Zürs-AG + 6,89 %, Flexenbahn GmbH + 12,75 %).
Das wechselhafte und zu milde Wetter setzte sich auch im Februar fort. Eine notwendige Nachbeschneiung ab dem 14.02.2025 war die Folge.
Ein weiterer sehr starker Betriebstag konnte auch am 3.03.2025 mit 86.723 Beförderungen registriert werden. Vor allem im Bereich Gastro konnten neue Rekordumsatzzahlen erreicht werden.
Mäßig starker Schneefall am 13. und 14. März 2025 entspannte die Situation bezogen auf die Pistenqualität leicht. Die doch sehr geplagten Naturschneepisten hatten wieder eine angenehmere Optik.
Das sehr frühlingshafte Wetter mit teils Regen- und Schneefällen und wiederholt hohen Temperaturen setzte sich bis Ende März fort und schwächte gleichzeitig die Geschäftsentwicklung spürbar.
Auf Grund der starken Erwärmung kam es im Bereich der „Hosita" am 27.03.2025 gegen 17.00 Uhr zu einem Lawinenabgang (Nassschnee) auf die Route 173. Es wurde eine Sicherheitssuche von der Bergrettung Lech durchgeführt.
Einen weiteren Lawinenabgang (Nassschnee) mit Sucheinsatz verzeichneten wir am 5.04.2025. Im Bereich der Stütze 13 der Zürserseebahn löste sich eine Grundlawine. Die Sicherheitssuche wurde nach einer Stunde abgebrochen.
Auch in der Karwoche (ab dem 14.04.2025) setzte sich das sehr milde Wetter weiter fort. Temperaturen teilweise über 13 °C und keine Abkühlung in den Nachtstunden erschwerten die Präparation sehr. Viele Naturschneepisten mussten daher vorzeitig geschlossen werden.
Mit Ende März zeigten sich die Umsatzzahlen trotzdem recht freundlich, wobei die Ski-Zürs-AG mit einem Plus von 3,65 % (Vj.: 19,05 %) und die Flexenbahn GmbH mit einem Plus von 10,30 % (Vj.: 12,40 %) abschließen konnten.
Nach dem 12.04.2025 (VJ.: 13.04.2024) ist die Anzahl der Skifahrer im Skigebiet vor allem wetterbedingt deutlich zurückgegangen. Temperaturen von bis zu 15 °C erschwerten das Präparieren der Pisten ungemein. Auch die nächtliche Abkühlung und Abstrahlung fehlten gänzlich. Daher mussten viele Naturschneepisten früher als geplant geschlossen werden.
| 23. Apr 2025 | |
|---|---|
| Hexenboden Tal (Land) | 07.06 |
| Lufttesperatur |
Auf Grund der stark gesunkenen Nachfrage wurde der Betrieb der Zürserseebahn und dem Schlepplift Huberwiese am 20.04.2025 eingestellt (Vj: 14.04.2024).
Mit Saisonsende 22.04.2025 konnte eine Gesamtneuschneemenge von 527 cm (21.04.2024 mit 888cm) verzeichnet werden.
Pisten:
Mit Saisonsauftakt am 4. Dezember 2024 (Vj: 1.12.2023) standen in Zürs folgende Pisten und Routen unseren Gästen zur Verfügung, bzw. wurden dann im Saisonverlauf außer Betrieb genommen.
| Nummer | Name | Datum | Datum | Tage |
|---|---|---|---|---|
| Öffnung | Schließung | geöffnet | ||
| 120 | Hexenboden Standard | 7 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 137 |
| 121 | Tonisböden | 8 Jän 2025 | 9 Apr 2025 | 92 |
| 122 | Pazieltal | 27 Dez 2024 | 18 Apr 2025 | 113 |
| 123 | Familienabfahrt | 4 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 140 |
| 124 | Südhang | 12 Feb 2025 | 8 Apr 2025 | 56 |
| 125 | Hexenboden Direkte | 4 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 140 |
| 126 | Obere Familienabfahrt | 10 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 134 |
| 127 | Trittalp | 4 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 140 |
| 128 | Ubungshang | 4 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 140 |
| 129 | Tobelmähder | 30 Dez 2024 | 10 Apr 2025 | 102 |
| 134 | Balmen oben | 13 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 131 |
| 135 | Hübner Hang | 30 Dez 2024 | 10 Apr 2025 | 102 |
| 136 | Skiweg Trittkopf | 30 Dez 2024 | 10 Apr 2025 | 102 |
| 137 | Zwischenabfahrt | 14 Jän 2025 | 8 Apr 2025 | 85 |
| 138 | Skiweg Ochsenboden | 7 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 137 |
| 139 | Ochsenboden | 30 Jän 2025 | 10 Apr 2025 | 71 |
| 140 | Balmen unten | 7 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 137 |
| 144 | Muggengrat-Täli | 17 Dez 2024 | 21 Apr 2025 | 126 |
| 145 | Muggengrat-Zürsersee | 13 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 131 |
| 150 | Muggengrat | 13 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 131 |
| 151 | Jazzi | 21 Jän 2025 | 7 Apr 2025 | 77 |
| 152 | Tanzböden | 21 Jän 2025 | 7 Apr 2025 | 77 |
| 153 | Mähder | 4 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 140 |
| 154 | Sonnenberg | 13 Jän 2025 | 6 Apr 2025 | 84 |
| 155 | Seekopf Run | 30 Dez 2024 | 6 Apr 2025 | 98 |
| 156 | Linherabfahrt | 25 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 119 |
| 157 | Seekopf Standard | 4 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 140 |
| 158 | Hohe Standard | 11 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 133 |
| 159 | Madlochalm | 12 Jän 2025 | 7 Apr 2025 | 86 |
| 160 | Wiesele | 1 Feb 2025 | 26 Mär 2025 | 54 |
| 165 | Madloch-Zürsersee | 13 Jän 2025 | 16 Apr 2025 | 94 |
| 170 | Madloch-Zug | 25 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 119 |
| 171 | Rinderhütte | 26 Dez 2024 | 22 Apr 2025 | 118 |
| 173 | |Rinderhütte-Lech | 29 Dez 2024 | 28 Mär 2025 | 90 |
| Betriebstage: 140 | Mittelwert: | 111 | ||
| 79% |
Technische Beschneiung:
Mit der Beschneiung der Weltcup-Piste wurde heuer am 10.11.2024 begonnen. Die Wochen davor wurde ein großer Teil des Schneedepots zum Weltcuphang transportiert.
Die Beschneiungsanlage wurde am 10.11.2024 (Vj: 3.11.2023) gestartet. Bis zum 10.11.2024 (Vj:
12.11.2023) konnten nur 38.650 ma (Vj: 75.000 m3) Wasser verschneit werden.
Die Grundbeschneiung konnte dann am 27.11.2024 mit einer verschneiten Wassermenge von 190.464 m3 abgeschlossen werden (Vj: 153.000 ma bis zum 29.11.2023). Insgesamt waren 14 Betriebstage hierfür notwendig, bei einer durchschnittlichen Lufttemperatur von – 3,4 °C (durchschnittliche Feuchtkugeltemperatur – 5,0 °C).
Auf Grund der sich fortsetzenden sehr milden Temperaturen im Jänner und Februar war eine weitere Nachbeschneiung vom 10.01.2025 bis 3.03.2025 erforderlich.
Es wurden daher mit 3.03.2025 insgesamt 253.833 ma Wasser verschneit (VJ 175.562 m3 mit 8.03.2024).
Die Lawinensicherung der Skipisten und Seilbahnanlagen erfolgte mit 685 Lawinensprengungen (Vj: 2.105). Davon wurden mit dem 140 Hubschrauber (Vj: 652), 161 Handsprengungen (Vj: 421), 30 mit Sprengseilbahnen (Vj: 158) und 354 mit den GazEx-Anlagen (Vj: 874) durchgeführt. 867,5 kg Lawinensprengstoff (Vj: 3.408,0 kg) waren, neben einigen Dutzend Sauerstoff- und Propanflaschen, dafür erforderlich. Im Vergleich zum Vorjahr wurden um 2.540,5 kg weniger an Sprengstoff verbraucht.
Auf Grund der rasch wechselnden winterlichen Verhältnisse waren bis zum 22.04.2025 mehr als 28 (Vj: 62) Einsätze der Lawinenkommission erforderlich. Dies entspricht einer Reduktion der Einsätze von rund 55 %.
Auf Grund von Lawinengefahr, Sturm oder Schneemangel konnte die Trittkopfbahn I an 3 Tagen (Vj: 4), die Trittkopfbahn II an 9 Tagen (Vj: 8), die Madlochbahn an 24 Tagen (Vj: 14) und die Muggengratbahn an 15 Tagen (Vj: 28) den Betrieb nicht aufnehmen. Insgesamt wurden von möglichen 1.400 Betriebstagen (Vj: 1.430) aller Seilbahnanlagen 1338 Tage erreicht (Vj: 1.334). Somit konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr an gesamt 62 Anlagentagen kein Betrieb geführt werden (Vj: 96 Gesamtstillstandstage).
Die Pistenpräparierung wurde mit neun Pistengeräten, davon fünf Maschinen mit Seilwinde und vier Solomaschinen, in einer Arbeitszeit (Zeit mit Motor ein) von 8.098 Stunden (Vj: 8.533 h) bestens durchgeführt. Von den 8.098 Präparierungsstunden wurden 2.350 Stunden (Vj: 2.290 h) mit Seilwinde durchgeführt. Durchschnittlich verbrauchte ein Pistengerät 28,43 Liter Diesel pro Stunde. Insgesamt wurden daher 233.226 Liter (Vj: 237.800 Liter) Treibstoff in der abgelaufenen Wintersaison verbraucht.
Das Schneehöhenmesssystem (ARENA und SNOWSAT) in unseren Pistengeräten konnte auch heuer wieder sehr gut eingesetzt werden. Es lieferte den Pistengerätefahrern und der Beschneiungsmannschaft wichtige Daten und erleichterte somit die tägliche Arbeit ungemein.
Der Nettoumsatz im Seilbahnbetrieb belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 18.103, dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 17.062 einem Anstieg um 6,10 % (Vj: +14,37 %).
Der Nettoumsatz im Bergrestaurant Seekopf erhöhte sich um 15,63 % (Vj: +4,58 %) auf TEUR 1.834 (Vj: TEUR 1.585). Ebenfalls ein deutliches Plus konnte in der Trittkopf BBQ Station verzeichnet werden. Der Nettoumsatz steigerte sich auf TEUR 452 (Vj: TEUR 412), was einem Plus von 9,34 % entspricht.
Im Jahresdurchschnitt wurden 93 Dienstnehmer (Vj: 90), davon 84 Arbeiter (Vj: 80) und 9 Angestellte (Vj: 10) beschäftigt.
Kennzahlen zur Ertragslage:
| 2023/2024 | 2024/2025 | |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | ||
| (EBIT) in TEUR | 4.177 | 6.155 |
| Eigenkapitalrentabilität in % | 19,41 | 29,09 |
| Gesamtkapitalrentabilität in % | 8,64 | 13,02 |
5. Investitionen
Im Geschäftsjahr 2024/2025 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in der Höhe von TEUR 4.325 (Vj: TEUR 1.206) getätigt.
Das wasserrechtliche Wiederverleihungsverfahren für die Gesamtbeschneiungsanlage konnte auch im Jahre 2025 behördlich wieder nicht abgeschlossen werden. Es erscheint ein Abschluss durch die BH Bludenz im Jahre 2026 nun zwingend.
Die Brandmeldeanlage im Mitarbeiter- und Bürohaus Hexenboden wurde fertiggestellt.
Im Bergrestaurant Seekopf wurden eine Kaffeemaschine und eine Spülmaschine altersbedingt aus-
getauscht.
Im Bereich Fuhrpark wurden ein Pistengerät und ein Motormäher altersbedingt ausgetauscht.
Mit dem Bau des Gleitschneeschutzes im Bereich Madloch Platte wurde bereits im Herbst 2024 begonnen. Die Fertigstellung erfolgte im Oktober 2025.
Die GaZex-Anlage Trittkopf wurde im Sommer 2025 um 3 Zündrohre erweitert.
Da das Ende der Gebrauchsdauer der alten Seilbahnsteuerung der Trittalpbahn erreicht worden war, musste diese im Sommer 2025 durch die Herstellerfirma getauscht werden.
Mit dem Neubau des Mitarbeiterhaus Seekopf konnte im Frühjahr begonnen werden. Die Fertigstellung erfolgt im Herbst 2026.
Der weitere technischen Ausbau der Beschneiungsanlage (Umbau Pumpstationen, Muggengrat und Trittalpe) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr abgeschlossen und in Betrieb genommen werden.
6. Vermögens- und Finanzlage
Der Buchwert des Sachanlagevermögens beträgt im Geschäftsjahr 2024/2025 TEUR 37.746 (Vj: TEUR 36.377). Das Sachanlagevermögen ist durch Eigenkapital und Verbindlichkeiten, denen langfristiger Charakter zukommt, größtenteils gedeckt.
Der Wertpapierbestand und die Wertrechte des Anlagevermögens haben sich im Berichtsjahr um TEUR 60 verändert und belaufen sich insgesamt auf TEUR 2.282 (Vj: TEUR 2.222).
Das Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungsposten beträgt im Geschäftsjahr TEUR 8.074 (Vj: TEUR 7.003). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 8.205 (Vj: TEUR 9.057).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 16.666 (Vj: TEUR 18.035) und haben sich um TEUR 1.369 (Vj: TEUR 6.336) reduziert.
Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage:
| 2023/2024 | 2024/2025 | |
|---|---|---|
| Nettoverschuldung in TEUR | 23.246 | 20.078 |
| Nettoumlaufvermögen (Working Capital) in TEUR | 658 | 1.580 |
| Eigenkapitalquote in % | 34,28 | 40,73 |
| Verschuldungsgrad | 1,83 | 1,41 |
| Cash-Flow-Kennzahlen: | ||
|---|---|---|
| 2023/2024 | 2024/2025 | |
| Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit in TEUR | 7.604 | 8.146 |
| Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit in TEUR | -2.187 | -3.846 |
| Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in TEUR | -7.915 | -2.678 |
Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
1. Kurz- und mittelfristige Projekte
Die Gesamtbeschneiung für das Skigebiet Zürs wurde im Wirtschaftsjahr 2024/2025 im Bereich Muggengrat und Trittalpe weiter technisch ausgebaut. Für den Ausbau der Beschneiungsanlage Madloch und der Pistensanierung Richtung Zug wurde im Februar 2026 ein positiver Bescheid von der BH Bludenz ausgestellt. Somit kann mit der Umsetzung im Sommer 2026 begonnen werden. Voraussichtlich ist mit einer Bauzeit von zwei Jahren zu rechnen.
Die Planungsarbeiten für den Umbau bzw. der Adaptierung des Bergrestaurants Seekopf und den Neubau der Zürserseebahn werden weiter vorangetrieben. Erste Entwürfe speziell für den Talstationsbereich sollten bereits bis Ende Winter vorliegen.
Das neue Mitarbeiterhaus Seekopf wird voraussichtlich im Herbst 2026 bezugsfertig sein.
Im Bereich des Firmenfuhrparks sind altersbedingt wieder Neuanschaffungen erforderlich.
Der Ausbau der temporären Lawinensicherungsanlage wird im Zuge des Neubaus der Zürserseebahn weiter vorangetrieben.
Verbesserungen beim Dienstleistungsangebot, dem Kundenservice und die Weiter- und Ausbildung unserer Mitarbeiter sind ein Dauerprojekt mit gutem Erfolg.
2. Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2025/2026
Saisonstart:
Der erste Schneefall setzte am 23.10.2025 ein. Bis zum 27.10.2025 konnte ein Neuschneezuwachs von 52 cm verzeichnet werden. Vom ersten auf den zweiten November hat es nochmals leicht geschneit, jedoch blieben die Temperaturen herbstlich.
Mit dem einsetzenden Schneefall wurden auch die Temperaturen kälter und erlaubten den Start der Beschneiungsanlage am 24.10.2025 (Vj: 10.11.2024). So konnten bis zum 9.11.2025 (VJ: 19.11.2024) 13.866 m3 (Vj: 38.650 m3) Wasser verschneit werden. Ein Schneibetrieb war nur in den oberen Regionen, wie Muggengrat, oder in den Bereichen mit einem Kältesee, wie Trittkopf Talstation, möglich.
| 03. Nov 2025* | |
|---|---|
| Hexenboden Tal (Land) | 15:06 |
| Lufttenperatur |
red by Sonner
Ein erster Trainingsbetrieb in der Flexenarena startete am 29.11.2025.
Das Weihnachtstauwetter startete am 7.12.2025 mit sehr viel Niederschlag in Form von Regen (25 Liter/m2) bis über 2.000 m Seehöhe und dauerte bis 23.12.2025 (Vj.: 19.12.2024 bis 20.12.2024).
Die Grundbeschneiung konnte dann am 6.12.2025 mit einer verschneiten Wassermenge von 228.146 m3 abgeschlossen werden (Vj: 190.464 m3 bis zum 27.11.2024). Insgesamt waren 20 Betriebstage hierfür notwendig, bei einer durchschnittlichen Lufttemperatur von - 4,7 °C (Vj.: - 3,4 °C). Insgesamt wurden 2.500 km mit Skidoo oder Quad zurückgelegt.
Somit konnten am 3.12.2025 (Vj: 04.12.2024) die Seekopfbahn (Vj: 4.12.2024), die Hexenbodenbahn (Vj: 4.12.2024), die Übungshangbahn (Vj: 4.12.2024), die Trittalpbahn (Vj: 4.12.2024), der SL Huberwiese (Vj: 04.12.2024), die Trittkopfbahn I (Vj.: 6.12.2024), die Trittkopfbahn II (Vj.: 13.12.2024), die Flexenbahn (Vj.: 6.12.2024), die Muggengratbahn (Vj.: 13.12.2024) und das Kinderland (Vj: 4.12.2024) planmäßig in den Winter starten.
Die Zürserseebahn folgte dann am 6.12.2025 (Vj: 6.12.2024). Die Madlochbahn folgte dann als letzte Seilbahn am 12.01.2026 (Vj: 25.12.2024). Somit konnte der „Weiße Ring“ erstmalig am 12.01.2026 gefahren werden.
Deutlich winterliche Temperaturen ermöglichten dann ab dem 24.12.2025 ein Nachbeschneien im gesamten Skigebiet. Nennenswerter Neuschnee erreichte uns vom 8.01.2026 bis zum 11.01.2026. Die Straßenverbindung zwischen Lech und Warth wurde vom 25.11.2025 bis 29.11.2025 gespert (Vj.: 21.11.2024). Die eigentliche Wintersperre erfolgte dann ab 10.01.2026 (Vj.: 20.12.2024). Diese Straßensperre wurde dann am 19.01.2026 wieder aufgehoben.
Verlauf:
Eine erste Limitierung auf Kurzzeitkarten wurde am 28.12.2025, 29.12.2025 und 30.12.2025 durchgeführt (Vj: 29. und 30.12.2024, VVj: keine Limitierung).
Am 9.01.2026 konnte die Seekopfbahn auf Grund eines Lagerschadens bei einer Ablenkscheibe in der Talstation den Betrieb nicht aufnehmen. Die Reparaturarbeiten wurden in Zusammenarbeit mit der Fa. Doppelmayr sofort aufgenommen. Gegen 3.00 Uhr früh konnten dann die Arbeiten abgeschlossen werden.
Auf Grund des Neuschnees und der damit gestiegenen Lawinengefahr verunfallten am 11.01.2026 drei Wintersportler im Bereich Gamskopftobel – Höhe Bergstation durch ein selbst ausgelöstes Schneebrett. Die zwei verletzten Personen wurden mit zwei Hubschraubern geborgen und in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.
Am 12.01.2025 (Vj: 03.01.2025) waren am Arlberg zum ersten Mal für diese Saison alle Lifte und
Seilbahnen geöffnet (Ausnahme Schafalplift).
Schönes und niederschlagfreies Wetter prägte den Jänner.
Trotz der allgemein schlechten Naturschneelage, besonders im Bereich Madloch – Zug, konnte der Dezember und Jänner sehr erfolgreich abgeschlossen werden (Ski-Zürs-AG + 32,32 %, Flexenbahn GmbH + 41,66 %).
Das nahezu niederschlagsfreie und zu milde Wetter setzte sich auch im Februar weiter fort. Nachbeschneien war daher an den markanten Stellen dauernd notwendig.
3. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Mit der fortlaufenden Absicherung der Schneesicherheit durch weitere Verbesserungen bei der technischen Beschneiung wurde das Risiko von gravierenden Umsatzeinbrüchen durch Schneemangel oder schneearmen Saisonen reduziert.
In den letzten Jahren kam es immer wieder zu extremen Wettererscheinungen. Intensiver Schneefall, Sturm, Starkregen, Trockenheit und nahezu kein Neuschnee erschwerten den Skibetrieb massiv. Daher war und ist der weitere Ausbau der automatischen Lawinensicherungsanlagen und Beschneiungsanlagen im Skigebiet von großer Wichtigkeit.
Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die wichtigen Bereiche Wirtschaft und Energie sind vor dem Hintergrund der politischen und geopolitischen Veränderungen weiterhin von gewisser Unsicherheit und Volatilität gezeichnet. Vor allem könnte bei den Strompreisen nachgelagert eine gewisse höhere Schwankung einhergehen.
Im Kartenverbund Ski * Arlberg ist die gemeinsame Stimme nach außen wesentlich. Durch Anderungen in den Führungsebenen einiger Mitgliedsfirmen sind leider gewisse Abweichungen vom gemeinsamen Auftreten spürbar. Ziel muss es sein die strategische Destinationsstärke weiterhin gemeinsam international zu etablieren.
Durch die bestehende AIl-Risk-Versicherung, die auch Lawinenereignisse beinhaltet, sind Schadensereignisse gut abgesichert. Laufende Schadensthemen sind durch die erforderlichen Haftpflichtversicherungen zur Gänze abgedeckt.
Das laufende Finanzmanagement wird mit einem externen Beratungsunternehmen abgewickelt. Dabei werden die kurzfristigen und langfristigen Kredite gemanagt. Der aktuelle Finanzstatus wird quartalsweise dokumentiert. Wir verfügen über solide Steuerungsinstrumente, um sicherzustellen, dass wir die Chancen der benötigten Erfordernisse bewerten und verfolgen können.
Die aus heutiger Sicht erkennbaren Risiken durch Seuchen oder geopolitische Ereignisse treffen zum größten Teil die gesamte internationale Wirtschaft. Eingeführte behördliche Hilfsmaßnahmen federten jedoch größere wirtschaftliche Schäden ab, das heißt, der Fortbestand des Unternehmens ist aktuell auch weiterhin nicht gefährdet.
4. Chancenbericht
Die Beförderungsumsätze erhöhten sich im Winter 2024/2025 gegenüber dem Vorjahr erneut um 6,04 % und erreichten somit wieder den aktuell höchsten Stand (Vj: +14,66 %). Bei den Beherbergungsbetrieben konnte auf Grund eines Minus von 0,94 % (Vj: -2,42 %) der Vorjahresstand wieder nicht gehalten werden. Im langfristigen Vergleich liegen wir immer noch deutlich hinter der Bestmarke von 2018/19. Der durchschnittliche Bruttoerlös pro Beförderung hat sich daher von EUR 3,81 / Fahrt im Vorjahr auf EUR 3,67 / Fahrt im Berichtsjahr verringert. Grund dafür ist die deutliche Frequenzsteigerung im Skigebiet Zürs.
Die Geschäftsstrategie der Ski-Zürs-AG zielt klar auf eine nachhaltige Qualitäts- und Preisführerschaft ab. Nach der Fertigstellung der skitechnischen Verbindung von Zürs nach Rauz (Trittkopf- und Flexenbahn) und der skitechnischen Verbindung Zürs – Lech (Madlochbahn) können nun weitere wichtige Infrastrukturmaßnahmen, wie z.B. die Pistensanierung und Beschneiung Richtung Zug und den Neubau der Zürserseebahn und des Bergrestaurants Seekopf vorangetrieben werden.
Im Vordergrund steht natürlich auch weiterhin die Erweiterung der Beschneiungsanlage, um eine lückenlose Bereitstellung des Pistenangebotes für den Skigast zu gewährleisten. Die Wetterkapriolen der letzten Winter haben uns gezeigt, dass auch im Bereich der temporären Lawinensicherung eine Weiterentwicklung und Verbesserung stattfinden muss.
Im Rahmen unseres Chancenmanagements werten wir Trends im Tourismus sowie im Umfeld aus und befassen uns mit der Ausrichtung unseres Angebots, den Kostentreibern sowie den kritischen Erfolgsfaktoren unserer Branche. Daraus werden konkrete Marktchancen abgeleitet, die der Vorstand im Rahmen der Geschäftsplanung und der Zukunftsstrategie abstimmt.
Seuchen- und kriegsbedingte Ein- und Auswirkungen auf das Unternehmen können nur bedingt durch die Geschäftsleitung beeinflusst bzw. vorhergesehen werden.
5. Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.
Zürs am Arlberg, am 4. März 2026
Vorstand
Ing. Britin Zangeri