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Wirtschaftliches Umfeld Division High Performance Metals
Das Geschäftsjahr 2025/26 war geprägt von einer weltweit zunehmenden Instabilität verursacht durch politische, militärische und wirtschattliche Konflikte. Sowohl tarifliche und nicht tarifliche Handelshemmnisse wie Einfuhrzölle in die USA und China oder bürokratische Hürden in Indien, als auch hohe Energie- und Personalkosten führen zu einem zunehmenden Wettbewerbsnachteil für europäische Unternehmen. Dies führte in der Division zu weiteren Umsatzrückgängen mit Ausnahme der Luftfahrt.
Die vor allem in Europa niedrige Nachtrage hat den Wettbewerbsdruck weiter erhöht. Neben den europäischen Lieteranten treten nach wie vor verstärkt Lieferanten aus China am Markt aut, die aufqrund der Einfuhrzölle in den USA nach Europa ausweichen. Diese beliefern bevorzugt Händler und Kunden ohne spezielle Zulassungserfordernisse. Die Division konzentriert sich daher verstärkt auf solche Kunden, die gegenüber den neuen Lieteranten hohe Eintrittsbarrieren durch sehr enge Spezifikationen sowie Zulassungen aufweisen oder die Spezial- bzw. Komplettlösungen (inkl. Value Added Services) bevorzugen.
Die Energiekostenentwicklung war in Europa im Geschättsjahresverlaut stabil aut hohem Niveau im Vergleich zu den USA oder China. Die Personalkosten in Zentraleuropa sind getrieben durch die hohe Inflation vergangener Jahre und stellen tür die verarbeitende Industrie einen Wettbewerbsnachteil dar.
Die Division stellt sich auf die geänderten Rahmenbedinqungen mittels umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen ein. Dies sind notwendige Standortkonsolidierungen (z.B. Schließung Lagerstandort Düsseldorf), Zusammenschlüsse von Unternehmen (z.B. voestalpine BOHLER Edelstahl und voestalpine BOHLER Bleche) und der Verkauf von nicht strategischen Geschäftsbereichen (Buderus Edelstahl, voestalpine BOHLER Profil). Die damit einhergehenden Lagerstand- und Personalkostenreduktionen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Division nachhaltiq.
Die Entwicklung in den einzelnen Segmenten stellt sich wie folgt dar:
Die Nachtrage des Segments Tooling ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres weiter zurückgegangen. Der hohe globale Wettbewerbs- und Preisdruck hält unvermindert an. Die Mengen in Standardqüten in Europa wurden durch aqgressive Preisreduktionen bei ausqewählten Kunden verteidigt. In den USA wurden im Subsegment Druckguss und Extrusion Marktanteile an lokale Hersteller verloren. Marktanteilsgewinne wurden hingegen bei Schnellarbeitsstahl aufgrund des reduzierten Angebots am Markt verzeichnet. In Asien erfolgte ein Ausbau der Marktanteile durch Erfolge beim Up-Selling (Thailand, Vietnam, Malaysia).
Im Segment Industrials ist der Auttragseingang aut einem weiterhin niedrigen Niveau, jedoch mit einem Trend zu leicht steigenden Bedarfen ab Oktober 2025. Im Bereich Mobility herrscht ein herausforderndes Marktumfeld, welches sich auf niedrigem Niveau stabilisiert hat. Erfolge zeigen sich bei Projekten im Sub-Bereich Automotive Racing. Die Segmentverantwortlichen konzentrieren sich auf eine kontinuierliche und fokussierte Entwicklung von zukunftsträchtigen Nischen, wie z.B. Food & Beverage, MedTech und Mining. Im Subsegment Defense wird ein Wachstumsfokus aut antimagnetische Stähle für maritime Anwendungen und auf 3D-gedruckte Schalldämpfer qelegt. Es erfolgt eine konzernübergreifende Vernetzung, um etwaiges weiteres Potential besser ausschöpten zu können.
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Der klar positive Trend im Segment Luftfahrt setzte sich fort. Die Schwierigkeiten der Supply Chain, sich an die höhere Nachfrage der OEMs anzupassen, sind jedoch weiterhin präsent und verursachen Auslastunqsrisiken. Die Division konnte sowohl mengen- als auch umsatzmäßiq überproportional von der Entwicklung profitieren. Villares Metals in Brasilien durchläutt derzeit den Qualifizierungsprozess für Boeing und Airbus.
Die Entwicklung im Seqment Ol/Gas war in diesem Geschäftsjahr verhalten und unter dem Niveau der Vorjahre. Autgrund der internationalen Spannungen ist die Entwicklung in diesem Segment wie auch der Olpreis instabil – bei fallenden Olpreisen werden seitens der großen Olunternehmen weniger Investitionsimpulse gesetzt als bei steigenden Olpreisen.
Da Luftfahrt und Ol/Gas bei Ni-Basiswerkstoffen dieselben Engpassaggregate benötigen, sind diese Kapazitäten derzeit weltweit voll ausgelastet. Daher wurden in den Vorjahren Investitionen angestoßen, die in Betrieb genommen wurden und durch neue Langtristverträge abgesichert werden konnten.
Die Entwicklung in den einzelnen Regionen stellt sich wie folgt dar:
In Europa ist die Nachtrage stabil auf niedrigem Niveau. Dies betrifft nahezu alle Segmente mit Ausnahme der Luftfahrt. Um sich an das neue Niveau anzupassen, sind umtassende Restrukturierungsmaßnahmen, sowie eine siqnifikante Reduktion der Lagerstandorte, als auch der Zusammenschluss und der Verkauf von Unternehmen in Umsetzung.
Die Werke der Division in Osterreich waren im Vergleich zum Wettbewerb mit höheren Energie- und Arbeitskosten konfrontiert. Dies führte bei Produkten mit hohem Energiekostenanteil zu Verlusten von Marktanteilen. Bei den Premiumprodukten der Division wurden die Energiekostenzuschläge seitens der Kunden akzeptiert, die höheren Arbeitskosten konnten nur bedingt weitergegeben werden.
In Nordamerika war der Absatz im Vergleich zum Vorjahr rückläufiq und volatil, ausqelöst durch anhaltende Unsicherheit, vor allem aufgrund der Zollsituation. Auch in Südamerika war die Nachtrage im Vergleich zum Vorjahr rückläutig. Die politische Situation z.B. in Argentinien, Mexiko und Venezuela als auch die Zollsituation mit den USA sind die Gründe für diese negative Entwicklung.
Die Entwicklung in Asien war geprägt durch starke chinesische Konkurrenz. HPM verteidigt die Marktanteile bei hochlegierten Produkten. Ein erfolgreiches Up-Selling in Thailand, Vietnam und Malaysia ermöglicht ein Wachstum. Japan und Korea bleiben aufgrund der schwierigen Lage zwischen chinesischen Importen und lokalen Produzenten hart umkämpft. Der Ol/Gas-Markt zeigt erste Anzeichen einer Erholung. Die neue Aerospace Sales-Managementstruktur, um das Potenzial besser ausschöpfen zu können, zeigt erste Erfolge.
Die Business Unit High Performance Metals - Production konnte beim Absatz und Umsatz das Vorjahresniveau autgrund der Wettbewerbsintensität nicht erreichen. Auftragseingänge und Marktpreise haben sich im zweiten Halbjahr stabilisiert. Der Fokus liegt auf Kostensenkung, Restrukturierung und Working Capital Maßnahmen, um den Umsatzrückgang ergebnismäßig zu kompensieren. Die in Umsetzung befindlichen Maßnahmen zeigen bereits ihre Wirkung.
Auch in der Business Unit Value Added Services laq der Absatz und Umsatz unter der Vorjahresperiode. Mengenmäßig war der Rückgang in Westeuropa weiterhin merkbar. In Deutschland ging der Absatz von Werkzeugstahl durch die Nachtrageschwäche der Automobilindustrie und des Maschinenbaues zurück. Die Division reagierte darauf mit Anpassungen der Personalkapazitäten und die Schließung mehrerer Lagerstandorte. In anderen europäischen Ländern war der Rückgang weniger ausgeprägt. Auch in Nordamerika waren Absatz und Umsatz aufgrund der US-Zollpolitik rückläutig. In Asien war
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der Absatz auf Vorjahresniveau, der Umsatz jedoch aufgrund der Preisanpassungen und des Produktmixes unter dem Vorjahr.
Ausblick Geschättsjahr 2026/27
Das wirtschaftliche Umfeld wird im Geschäftsjahr 2026/27 von anhaltender Unsicherheit geprägt sein. Risiken aus den Kriegen im Nahen Osten und in der Ukraine werden auch im kommenden Geschättsjahr die weitere Entwicklung volatil gestalten. Weiterhin ist auch mit einer Fortsetzung der Unsicherheit aus Handelskonflikten mit den USA und China und der damit einhergehenden Zollpolitik für die nächsten Jahre zu rechnen. Die Gewährleistung der Versorgungssicherheit bei Energie und kritischen Rohstoffen, welche z.B. aufgrund der Stilllegung von Atomkraftwerken in Deutschland und Sanktionen gegen Russland bestehen, stellt eine zusätzliche Heraustorderung dar. Die notwendige Fortsetzung der kostenseitigen und wachstumsfördernden Maßnahmen in den Zukunttsmärkten der Division unterstützen die Verbesserung der Ertraqssituation im nächsten Jahr und langfristiq.
RISIKO- UND CHANCENMANAGEMENT
Die voestalpine High Performance Metals GmbH und deren Tochtergesellschatten sind im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit mit Risiken konfrontiert, die ein systematisches und kontinuierliches Risikomanagement in der gesamten High Performance Metals Division erforderlich machen. Seit dem Geschäftsjahr 2010/11 wird in der voestalpine High Performance Metals Division das im Konzern einheitliche Risikomanagementsystem der voestalpine AG angewendet.
Das Risiko managementsystem ist in Form einer konzernweit gültigen Verfahrensanweisung verankert und dient sowohl der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes als auch der Wertsteigerung und stellt für das Unternehmen einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar.
Das Risikomanagement erstreckt sich sowohl über die strategische als auch über die operative Ebene und ist damit ein maßgebliches Element für nachhaltigen Erfolg. Das strategische Risikomanagement dient der Evaluierung und Absicherung der strategischen Zukunttsplanungen. Die Strategie wird auf Kontormität mit dem Zielsystem überprütt, um wertsteigerndes Wachstum durch gezielte Ressourcenallokation sicherzustellen. Das operative Risikomanagement basiert auf einem revolvierenden Prozess („erheben und analysieren, bewerten, bewältigen, dokumentieren und überwachen”), der mehrmals jährlich durchlaufen wird. Die Bewertung identifizierter Risiken erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix mit Beurteilung der möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Dokumentiert werden im Wesentlichen Betriebs-, Gesundheits-, Sicherheits-, Umwelt-, Technologie-, Finanz-, IT- und Compliance-Risiken. Unterstützt wird dieser Prozess durch ein webbasiertes IT-System.
Zur Verringerung oder Eliminierung der in der High Performance Metals Division festqestellten Risiken wurden und werden konkrete Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt, wodurch sich das Risikopotenzial kontinuierlich reduziert. Die erarbeiteten Maßnahmen zielen aut eine Senkung der potenziellen Schadenshöhe und/oder eine Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit ab.
Es ist festzuhalten, dass die Risiken in der High Performance Metals Division begrenzt und überschaubar sind und den Fortbestand der Division nicht gefährden. Es sind auch keine Risiken erkennbar, die zukünttig eine Bestandsgefährdung darstellen.
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GESCHAFTSRISIKEN
Im Geschäftsjahr 2025/26 war die voestalpine High Performance Metals GmbH in ihrer Funktion als Holding und die High Pertormance Metals Division mit den folgenden wesentlichen internen und externen Einzelrisiken konfrontiert:
Versorgungssicherheit und volatiles Preisumteld bei wesentlichen Produktionstaktoren
Die globalen wirtschaftspolitischen Spannungen haben sich negativ auf Lieferketten und damit auf die Versorgungssicherheit von Rohstoften und Energie ausgewirkt. Die Division hat eine Reihe von Maßnahmen getrotfen, um diesen Risiken zu begegnen. Zur Sicherung der Schrott- und Rohstoffversorgung in den Produktionswerken wird intensiv an Konzepten zur langfristigen Versorgungssicherheit sowie an verstärktem Einsatz von sekundären Rohstoffen gearbeitet, darunter auch die Ausweitung von geschlossenen Kreisläufen für hochwertigen Kundenschrott.
In Folge der globalpolitischen Entwicklungen sind insbesondere die Rohstoffpreise und in abgeschwächter Form die Energiepreise vor allem in Europa volatil und nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Division hat dieser Entwicklung, soweit möglich, Rechnung getragen und Preisanstiege an die_ Kundenweitergegebensowie denKostensteigerungendurch verstärkte Kosteneinsparmaßnahmen entgegengewirkt. Dies führte allerdings zu einer Mengenreduktion bei preissensiblen Kunden in leistungsstandardisierten Segmenten. Der Mengenrückgang führte in Konsequenz zu einer Umsatzreduktion auf Divisionsebene, welche auch auf die aggressive Preispolitik der ausländischen – überwiegend asiatischen/chinesischen – Konkurrenz zurückzuführen ist, die mit geringeren Gesamtkosten produzieren können. Zur nachhaltigen Stabilisierung der Ergebnissituation trägt das Reorganisationsprogramm #we.do maßgeblich bei. Dies erfolgte einerseits über die Neuorganisation der Division zur Eliminierung von Redundanzen und andererseits durch konsequente Prozessoptimierungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Interne Risiken / Führungsprozesse
Strategieumsetzung und Strategieanpassung
Die voestalpine High Performance Metals GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Strategieprozess an die seit 01.04.2025 bestehende kundensegmentorientierte Organisation (#we.do) angepasst und in neuem Format fortgeführt. Auch im kommenden Jahr wird eine umfassende Strategieüberprüfung durchgetührt. Als eine Konsequenz der regelmäßigen Strategieüberprütung wurde der Verkauf der voestalpine BOHLER Profil GmbH mit Signing am 29.01.2026 erfolgreich umgesetzt, um sich auf das Kerngeschäft der High Performance Metals Division zu konzentrieren.
Zusätzlich wurde zur Absicherung der Ergebnissituation das kostenwirksame und effizienzsteigernde #we.do Projekt aus dem Vorjahr konsequent fortgesetzt. Die neue kundensegmentorientierte funktionale Organisation führt im laufenden Geschäftsjahr nach Uberprütung der Wirtschaftlichkeit mehrheitlich zu Restrukturierungen in Nordamerika und Europa, aber auch punktuell in China und Südamerika. Vor allem durch die Bereiniqung und Reduzierung der Lagerstandorte in Europa wird der Fokus auf die Kernkompetenzen und Standardisierung der Division gelenkt.
Altlasten
Wie bei allen Stahlherstellern, mit deren Produktion in der Vergangenheit möglicherweise umweltrelevante Auswirkungen verbunden waren, kann es auch auf den Betriebsgeländen der High
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Performance Metals Division Altlasten geben. Deshalb unterliegen die Betriebsstätten an den Standorten Kapfenberg (Osterreich), Hagfors (Schweden) und Sumaré (Brasilien) einer laufenden eigenen sowie behördlichen Beobachtung und Kontrolle.
Interne Risiken / Kernprozesse
Unfälle und Belastungen am Arbeitsplatz
In den letzten Jahren wurden in den Tochtergesellschaften der voestalpine High Performance Metals GmbH umfangreiche Programme zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und zur Reduktion gesundheitlicher Belastungen am Arbeitsplatz implementiert und fortgesetzt. Durch regelmäßiges Monitoring und Reviews der Maßnahmen kann die Anzahl an Arbeitsunfällen niedrig gehalten werden.
Kosten & Zeitdauer der Produktion und Leistungserstellung
Die Tochtergesellschaften der voestalpine High Performance Metals GmbH stehen im scharfen Wettbewerb mit Anbietern aus aller Welt und obwohl seit vielen lahren ein aktives Kostenmanagement betrieben wird, besteht ein andauernder Druck zu weiteren Kostensenkungen. In Folge der jünqsten geopolitischen Entwicklungen und globalen protektionistischen Maßnahmen (Handelsbeschränkungen, US-Zölle) wurden die Maßnahmen zur Sicherung der Kostenstruktur und Profitabilität intensiviert.
Das Management ist überzeugt, dass die in den Unternehmen eingerichteten kontinuierlichen Verbesserungsprogramme, eingebettet in eine gesamtheitliche Lean-Management-Struktur, der Garant datür sind, den vor allem europäischen Wettbewerbern weiterhin einen Schritt voraus zu sein. Ein wesentlicher Beitrag kommt aus den gesetzten Initiativen zur Digitalisierung und Harmonisierung der Geschäftsprozesse. Mit gezielten Maßnahmen wie Restrukturierungen in Europa Nordamerika und partiell Asien/China und Südamerika, Porttoliobereinigungen in den Segmenten und Effizienzsteigerunqsprojekten in den Produktionen werden nachhaltige Einsparungspotentiale gehoben, um die Ergebnissituation nachhaltig abzusichern.
Verfügbarkeit und Funktionstüchtigkeit von Produktionsanlagen
Zur Minimierung des Austallrisikos bei kritischen Anlagen werden lautend gezielte Ersatzinvestitionen getätigt. Vorbeugende Instandhaltung, eine risikoorientierte Reserveteilhaltung sowie die Schulung der Mitarbeitenden sind weitere Maßnahmen.
Ausfall und Sicherheit von IT-Systemen
Die mit den Geschäfts- und Produktionsprozessen eng verknüptten komplexen Systeme der Informationstechnologie werden von einer zu 100 % im Eigentum der Konzernholding voestalpine AG stehenden und auf IT spezialisierten Tochtergesellschaft (der voestalpine group-IT GmbH) gewartet. Aufgrund der Bedeutung der IT-Sicherheit bzw. zur weiteren Minimierung möglicher IT-Austalls- und Sicherheitsrisiken wurden in der Vergangenheit sicherheitstechnische IT-Mindeststandards von der etablierten IT Security Abteilung erarbeitet und laufend optimiert, deren Einhaltung jährlich in Form von Audits überprüft werden.
Kundenstruktur
In einigen Tochtergesellschatten bestehen Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden. Da der Verlust dieser Kunden die Umsatz- und Ergebnissituation dieser Gesellschaften spürbar beeinträchtigen könnte, ist das Management besonders bemüht, die betreffenden Kundenbeziehungen zu festigen und durch Bildung von strategischen Partnerschatten langfristig abzusichern. Insbesondere die Anpassung
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der Strategie an Marktgegebenheiten und langfristige Verträge im Bereich Luftfahrt sichern eine nachhaltige Kundenbindung.
Einkaufsorganisation und -prozess
Monopol- bzw. Oligopol Situationen können in manchen Bereichen zu Abhängigkeiten und erheblichem Preisdruck führen. Innerhalb der voestalpine AG wurden deshalb zur Optimierung der Einkaufsmöglichkeiten sogenannte Einkaufspools geschaffen, die auch der High Performance Metals Division erhebliche Kosteneinsparungen ermöglichen. Durch die Implementierung eines divisionalen Lead-Buyer-Systems für wesentliche Legierungen wurde die Kooperation zwischen den Stahlwerken der HPM-Division im Bereich Rohstoffbeschaffung vertieft. Erste Effekte der Kooperation sind aufgrund der konsolidierten Einkaufsvolumina vor allem bei einer preiswerteren globalen Beschaffung und Sicherung der Versorgung zu erkennen.
Abhängigkeit von Schlüsselmitarbeitenden
Dem Risiko von Know-how-Verlust durch den Abgang von hochqualifiziertem Personal und von Schlüsselmitarbeitenden wird durch eine etablierte Nachfolgeplanung, ein attraktives Entlohnungssystem und permanente Weiterbildung der Mitarbeitenden entgegengewirkt. Der Aufbau eines Wissensmanagements zur Vermeidung von Know-how-Verlust durch Abgang von Schlüsselmitarbeitenden wurde erfolgreich weitergeführt.
Kreditrisiko Management
Forderungsausfälle können auch trotz des straff organisierten Kreditrisiko Managements in der High Performance Metals Division nicht zur Gänze vermieden werden. Um den potenziellen Schaden möglichst gering zu halten, werden Kundenforderungen weitgehend versichert. Die Bonität von nicht versicherten Kunden wird von den verantwortlichen Geschäftsführern mit hoher Aufmerksamkeit verfolgt.
Risiken der Verletzung datenschutzrechtlicher Bestimmungen
Die Verletzung datenschutzrechtlicher Bestimmungen kann zu hohen finanziellen Auswirkungen und Reputationsschäden führen. Basierend auf den konzernweit gültigen Datenschutzrichtlinien wurde eine Datenschutzorganisation eingerichtet, welche das Management der Konzerngesellschaften in der Wahrnehmung der Verantwortung zur Einhaltung gesetzlicher und konzerninterner Datenschutzvorschriften unterstützt. Durch regelmäßige Schulungen von Mitarbeitenden und Reviews von Prozessen wird die Nachhaltigkeit sichergestellt.
Externe Risiken
Marktveränderung
Die voestalpine High Performance Metals GmbH ist vorwiegend in hochspezifischen Produktsegmenten der Edelstahlbranche tätig und daher nicht im gleichen Umfang wie andere Stahlerzeuger zyklischen Absatzschwankungen ausgesetzt. Dennoch wird ein beträchtlicher Teil des Umsatzes mit Kunden erwirtschaftet, deren Geschäftsentwicklung stark vom Auf und Ab der Konjunkturzyklen betroffen ist. Darunter fallen beispielsweise die Automobilproduzenten, die Maschinenbauindustrie, die Unternehmen im Bereich Energieerzeugung, die Flugzeughersteller, die explorative Öl- & Gasindustrie, die Erzeuger von Konsumartikeln und der Anlagenbau. Das Management ist sich bewusst, dass rückläufige Umsätze in diesen Abnehmerbranchen ein hohes Risiko darstellen und negative Auswirkungen auf die Absatzmöglichkeiten haben können. Die Technologietransformation in Richtung E-Mobility führt zu strukturellen Marktveränderungen, welche
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durch Anpassung der Produktpalette und Neukundenakquise begleitet wird. Darüber hinaus können über das weltweite Netzwerk an Vertriebsstandorten Bedartsverschiebungen gut begleitet werden.
Preis- und Margenveränderungen
Zur Erzeugung von Edelstahl wird neben Schrott eine Reihe von Legierungsmetallen, wie etwa Chrom, Nickel, Vanadium, Molybdän oder Wolfram eingesetzt. Diese Rohstoffe unterliegen starken Preisschwankungen. Preisschwankungen bei Legierungsmetallen können zu einem erheblichen Teil über sogenannte Legierungspreisanhänger an die Kunden weitergegeben werden. Ebenso werden die erhöhten Energiekosten an Kunden weitergegeben. In den Uberseemärkten ist durch das unterschiedliche Energiepreisniveau eine Weitergabe nur bedingt möglich. Falls erforderlich und wirtschattlich sinnvoll erfolgt ein Hedging von Rohstoffen und Energie. Dennoch können starke Preisausschläge bei Legierungselementen, Energie und sonstigen Rohstoffen einen Einfluss aut die Ergebnissituation der Unternehmensgruppe haben.
Währungsschwankungen
Die Fremdwährungsrisiken, die sich aus der weltweiten Einkauts- und Verkautstätigkeit ergeben, werden systematisch erfasst und unter Einsatz geeigneter Instrumente kurz- und mittelfristig abgesichert. Neben den Kursrisiken, die sich aus Forderungen und Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Lieterungen und Leistungen ergeben, unterliegen auch Währungsrisiken aus anderen Bilanzpositionen (wie etwa Fremdwährungskredite) einer laufenden Kontrolle und werden bei Bedart abgesichert. Während die kurz- und mitteltristigen Wechselkursschwankungen im Rahmen des vorerwähnten Währungsmanagements in der High Performance Metals Division gesichert werden, können längerfristige Veränderungen der Wechselkurse zu einer sowohl positiven als auch negativen Beeinträchtigung der Wettbewerbstähigkeit in betroffenen Zielmärkten tühren.
Finanzielle Risiken werden im Anhang im Detail behandelt.
Kapitalverfügbarkeit & -kosten (Finanzierung)
Die Kapitalbeschaffung in der High Performance Metals Division erfolgt in der Regel über die Konzernzentrale der voestalpine AG. Zusätzlich werden alle Maßnahmen zur Generierung von Cash forciert. Ein wesentliches Augenmerk liegt hier auf dem Working Capital Management. Durch ein aktives Management der Vorräte innerhalb der Supply Chain unterliegt das Working Capital einem kontinuierlichen Monitoring und einer kurztristigen Steuerung.
Elementarereignisse, Haftpflicht und Betriebsunterbrechung
Personen-, Sach- und Vermögensschäden der einzelnen Unternehmen sind entweder im Rahmen der voestalpine Konzern-Versicherungspolizzen oder – falls dies rechtlich nicht möglich ist – durch lokale Versicherungspolizzen gedeckt. Abgedeckt sind auch Schadenställe, die in Folge von Betriebsunterbrechungen nach Elementarschäden auttreten könnten. Im Rahmen der Haftpflichtversicherung sind neben der Unternehmenshaftpflicht auch die Produkthaftpflicht sowie Umweltrisiken versichert. Zusätzlich deckt eine konzernweite Marine- und Cargo Versicherung die internen und externen Transportrisiken ab.
Handelshemmnisse
Handelsbarrieren aufgrund von Anti-Dumping Zöllen und Stratzöllen haben auf das Ergebnis der Division einen negativen Einfluss. Vor allem die Märkte in USA und China sind von Handelsbeschränkungen und protektionistischen Maßnahmen betroffen. Indirekte Auswirkungen durch Umleitung der globalen Lieferketten vor allem chinesischer Stahlproduzenten nach Europa und
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Brasilien belasten auch die europäischen und südamerikanischen Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Dementsprechende Entwicklungen werden vom Management laufend verfolgt, analysiert und mit Gegenmaßnahmen so weit wie möglich ausgeglichen.
Sonstige Ereignisse
Das durch einen Kronzeugenantrag der voestalpine ausqelöste Verfahren des deutschen Bundeskartellamts gegen Edelstahlunternehmen wurde gegenüber der voestalpine im Juli 2018 beendet. Als Kronzeuge wurde gegen die voestalpine in diesem Vertahren kein Bußgeld verhängt. Für allfällige negative finanzielle Auswirkungen aus diesem Kartellverfahren haben Gesellschaften der voestalpine High Performance Metals zum Stichtag 31. März 2026 vorgesorgt.
Nachhaltigkeit
Umweltrelevante Themen sind Bestandteil des Risikomanagements und der Bewertungsmatrix. Um flexibel und zeitnah auf Auswirkungen verstärkter CO2-Besteuerung in Europa reagieren zu können, werden quartalsweise rechtliche Rahmenbedingungen im nationalen und europäischen CO2- Emissionshandel auf Anpassungen bzw. Anderungen geprüft. Durch den geplanten konsequenten Ausbau der Energieversorqung mit erneuerbarer Energie an den österreichischen Standorten wird den Vorgaben Rechnung getragen. VeränderteUmweltgesetzgebungenunderhöhte Nachhaltigkeitsindikatoren werden zeitnah umgesetzt und mittels Maßnahmen unterstützt.
Geschäftsverlauf der voestalpine BOHLER Protil GmbH & Co KG
Im Geschäftsjahr 2025/26 wurde die voestalpine BOHLER Profil GmbH im Wege einer Umwandlung in die voestalpine BOHLER Profil GmbH & Co KG (nunmehr Kadant Profil GmbH & Co KG) überführt. Die Eintragung in das Firmenbuch erfolgte am 02.12.2025; steuerlich wirkt die Umwandlung auf den 01.04.2025 zurück.
Das Vermögen der bisherigen Gesellschaft wurde im Wege der Gesamtrechtsnachfolge übernommen. Aufgrund der geänderten Rechtsform und der damit verbundenen Neustrukturierung des Eigenkapitals sind die Zahlen des Geschättsjahres nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.
Geografisch betrachtet liefert die voestalpine BOHLER Profil GmbH & Co KG den größten Teil ihrer Produkte in einzelne Länder der Europäischen Union sowie nach Nordamerika (USA & Kanada). Die Exportquote liegt bei 85%.
| G1 2025/26 | G1 2024/25 | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | % | ||
| Nordamerika | 25,6 | 53% | 23,8 | 46% |
| EU (ohne Osterreich) | 15,4 | 32% | 18,2 | 35% |
| Osterreich | 6,8 | 14% | 8,7 | 17% |
| andere | 0,5 | 1% | 0,7 | 1% |
| Gesamtumsatz | 48,3 | 100% | 51,5 | 100% |
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Geschättsergebnis, Ertraqs- und Vermöqenslage
Im Geschäftsjahr 2025/26 konnte die voestalpine BOHLER Profil GmbH & Co KG, einhergehend mit der detinierten Nischenstrategie, das gute Niveau des Vorjahres annähernd halten.
Die Neuinvestitionen liegen im aktuellen Wirtschaftsjahr unter den Abschreibungen.
Cashflow-Entwicklung (in m€)
| 2025/26 | 2024/25 | |
|---|---|---|
| Operativer Cashflow | 16,4 | 9,7 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeiten | -0,7 | -0,7 |
| Cashtlow aus der Finanzierung | -15,7 | -9,0 |
| |Veränderung Barvermögen | 0,0 | 0,0 |
Aufgrund der im voestalpine-Konzern eingebetteten Finanzierungsstruktur leitet sich eine sehr gute Liquiditätsstruktur ab. Kursrisiken, welche im Wesentlichen aus in USD-Dollar abgewickelten Geschäften im nordamerikanischen Raum bestehen, wurden teilweise durch Devisentermingeschäfte abgesichert.
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Vermögenslage (Kurzfassung in m€)
| 2025/26 | 6 | 2024/25 | % | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 9,6 | 38 | 10,5 | 37 | ||
| Vorräte | 8,8 | 35 | 10,1 | 36 | ||
| Forderungen | und | sonstige | 6,8 | 27 | 3,8 | 14 |
| Vermögensgegenstände | ||||||
| Liquide Mittel u. Ford. geg. Verb.U. aus F&C | 0 | 0 | 3,5 | 12 | ||
| Sonstiges Umlautvermögen, latente Steuern | 0 | 0 | 0,3 | |||
| und ARA | ||||||
| Bilanzsumme | 25,2 | 100 | 28,2 | 100 | ||
| Eigenmittel | 15,0 | 59 | 16,7 | 59 | ||
| Rückstellungen | 6,3 | 25 | 6,3 | 22 | ||
| Verbindlichkeiten | 3,7 | 15 | 5,0 | 18 | ||
| Investitionszuschüsse | 0,2 | 1 | 0,2 | 1 | ||
| Bilanzsumme | 25,2 | 100 | 28,2 | 100 | ||
Das Niveau an Neuinvestitionen liegt im aktuellen Wirtschaftsjahr unter den Abschreibungen.
Arbeitnehmerbelange
Der durchschnittliche Mitarbeiterstand im Geschäftsjahr 2025/26 (einschließlich Lehrlinge) betrug 141,8 Mitarbeiter und lag damit 4,1 Mitarbeiter unter dem Vorjahresniveau. Die durchschnittliche Anzahl an Zeitarbeitern sank von durchschnittlich 20,4 Arbeitnehmern im Vorjahr auf 17,4 Arbeitnehmer.
Dem Betrieb über 25 Jahren zugehörig waren am Geschäftsjahresende 16 Dienstnehmer. 93 Dienstnehmer waren es mit einer Betriebszugehörigkeit von über 5 Jahren.
Das Durchschnittsalter bei den weiblichen Arbeiterinnen liegt bei 30 Jahren, bei den weiblichen Angestellten bei 38 Jahren, bei den männlichen Arbeitern bei 40 Jahren und bei den männlichen Angestellten bei 41 Jahren.
Im Geschäftsjahr 2025/26 befanden sich 3 Lehrlinge in Ausbildung und 28 Mitarbeiter in Aus- und Weiterbildung.
Forschunq und Entwicklung
Die Entwicklung und Herstellung von hochleistungstähigen Industriemessern stellt die zentrale Kernkompetenz des Unternehmens dar und ist von wesentlicher strategischer Bedeutung. Diese Kompetenz wird insbesondere für anspruchsvolle Anwendungen in der Holzplattenindustrie kontinuierlich weiterentwickelt. Im vergangenen Geschättsjahr lag der Fokus aut der Optimierung patentierter Industriemesser durch gezielte Werkstoffupgrades sowie die Anpassung von Wärmebehandlungsparametern zur Erhöhung der Standzeiten.
Parallel dazu wurde der Ausbau der Wertschöpfungstiete bei Fertigprodukten vorangetrieben. Das heißt, es sollen externe Bearbeitunqsschritte reduziert, Durchlaufzeiten verkürzt und gezielt Fertigungs- und Prozess-Know-how im Unternehmen aufgebaut werden. Ergänzend wurde mit
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Umformsimulationen begonnen, um die Prozessstabilität in der Umformung weiter zu verbessern, das Prozessverständnis zu vertiefen und eine höhere Reproduzierbarkeit der Produktqualität sicherzustellen.
Die konsequente Weiterentwicklung der Kernkompetenzen sowie der interne Know-how-Autbau bilden die Grundlage für langtristige, partnerschattliche Kundenbeziehungen und nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Der gesamte F&E-Aufwand betrug im Geschäftsjahr 2025/26 k€ 288,9.
Risiko-Manaqement
Das Risk-Management System der voestalpine BOHLER Profil GmbH & Co KG ist vollständig in die Systemstruktur der voestalpine AG eingebettet.
Im Zuge des Risk-Managementprozesses werden Risiken systematisch erfasst, bewertet und Gegenmaßnahmen abgeleitet.
In der Systemstruktur der voestalpine AG ist ein striktes jährliches Controlling der risikorelevanten Prozesse sowie des wirtschattlichen Umfeldes vorgesehen und dem Vorstand gegenüber berichtspflichtig.
Manaqementsysteme
Von 3. bis 6. November 2025 fand ein Uberwachungsaudit für die Normen ISO 9001:2015 und EN 9100:2018 statt.
Weiters wurde am 26. November bzw. von 4. bis 5. Dezember 2025 das Uberwachungsaudit für die Bereiche Arbeitssicherheit, Energie und Umwelt absolviert, dieses umfasste die Normen ISO 45001:2018, ISO 50001:2018 und ISO 14001:2015.
Beide Audits konnten ohne Abweichungen abgeschlossen werden.
Umwelt und Nachhaltiqkeit
Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und Umweltschutz sind für die voestalpine BOHLER Profil GmbH & Co KG gleichwertig mit den wirtschattlichen, technischen und sozialen Belangen. Der Einsatz eines Arbeitssicherheits-, Energie- und Umwelt-Managementsystems (AEUMS) gewährleistet strukturierte und effiziente Abläufe, klare Verantwortlichkeiten und eine ständige Weiterentwicklung gem. den Normen ISO 45001, ISO 50001 und ISO 14001.
Durch aktive Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Partnern und permanentes Controlling qewährleisten wir die Einhaltung der rechtlichen und anderen Anforderungen, die sich aus den Umweltaspekten (auch unter Berücksichtigung des Lebensweges), dem Energieeinsatz und der Energieeffizienz sowie des Arbeitsschutzes ergeben.
Für etwaige Stör- und Notfälle sind entsprechende Pläne und Maßnahmen definiert. Die Rückführung und Verwertung von Reststoften erfolgt soweit technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll.
Wir fördern das Arbeitssicherheits-, Energie- und Umweltbewusstsein und die damit verbundene Verantwortung unserer Mitarbeiter. Neben den notwendigen Ressourcen und Ausbildungen stellen wir auch die Verfügbarkeit von Informationen sicher und verptlichten uns zur Konsultation und Beteiligung der Mitarbeiter und deren Vertreter.
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stalpine
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Bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen legen wir Wert darauf, dass die energie- und umweltbezogenen Leistungen verbessert und die arbeitssicherheitsrelevanten Anforderungen eingehalten werden. Unsere Geschäftspartner können unsere Politik jederzeit einsehen und verpflichten sich zu einer entsprechenden Arbeitsweise.
Die Verptlichtung zur kontinuierlichen Verbesserung wird durch die permanente Ermittlung und Beurteilung von Chancen und Risiken und daraus resultierender Maßnahmen sowie durch die Definition und laufende Uberprüfung der strategischen und operativen Arbeitssicherheits-, Energieund Umweltziele umgesetzt und trägt zur Weiterentwicklung der Systeme und deren Leistungen bei. Auch im vergangenen Geschäftsjahr konnten wieder zahlreiche dieser Maßnahmen verwirklicht werden und damit wurde der bereits hohe Standard in den Bereichen Lärm-, Luft- und Wasseremissionen, sowie Energie- und Ressourceneffizienz weiter verbessert.
voestalpine
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Ausblick und Entwicklung
Die Auftragslage ist trotz der aktuellen wirtschaftlichen Situation auf einem guten Niveau. Dennoch sind Exporte in die USA aufgrund der Zölle mit Unsicherheiten behaftet. Davon wird vor allem unser Geschäftsbereich der Industriemesser beeinflusst.
Im Verkaufsbereich Engineered Profiles wird weiterhin mit beständigen Verkaufsmengen an der Umsetzung einiger wachstumsrelevanter Projekte gerechnet.
Für die Kunden in der Luftfahrtindustrie werden Spezialprofile für Triebwerksbauteile aus Nickelbasislegierungen sowie Strukturbauteile produziert. Auch in diesem Industriesegment werden weiterhin konstante Abnahmemengen erwartet.
Allgemein rechnet die voestalpine BÖHLER Profil GmbH & Co KG (nunmehr Kadant Profil GmbH & Co KG) trotz der herausfordernden Zeiten auch im folgenden Wirtschaftsjahr mit stabilen Bedarfen.
Bruckbach, 22. Juni 2026
Die Geschäftsführung:
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Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Jörg Wagner, MBA MBL