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Lagebericht 2025

MTE-Metalltechnik Elsenhuber GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 29. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

MTE-Metalltechnik Elsenhuber GmbH, FN 662937h, Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025

I. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens

Die MTE-Metalltechnik Elsenhuber GmbH, FN 662937 h, ist ein Tochterunternehmen der MTE-Immobilien GmbH, FN 199299 m, vormals „MTE-Metalltechnik Elsenhuber GmbH". Das Mutterunternehmen hat ihren Betrieb rückwirkend zum 31.12.2024 unter Anwendung von Artikel III UmgrStG in das Tochterunternehmen eingebracht. Soweit in diesem Lagebericht auf die Vorjahre Bezug genommen wird, betrifft dies das Mutterunternehmen.

Die MTE-Metalltechnik Elsenhuber GmbH ist in der metallbearbeitenden Industrie tätig und produziert als Zulieferer Fertigkomponenten und Metallkonstruktionen für den Kran- und Anlagenbau. Die Produkte bieten in Materialqualität, Verarbeitungstechnik und innovativen Lösungen einen hochwertigen Standard. Ein wichtiger Bereich ist die Lohnfertigung rund um mechanische Bearbeitung, Blech- und Rohrbearbeltung, Rohrblegen, Schweißen, Oberflächentechnik, Montage von Baugruppen und Logistik.

Während das Untemehmen im Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzrückgang von rd. Euro 6 Mio konfrontiert war, ist es im Geschäftsjahr 2025 gelungen, die Umsätze (nach Bestandsveränderungen) wieder leicht zu steigem (rd. Euro 1,6 Mio.). Nach Abzug von Aufwand für Material und bezogene Leistungen konnte der Rohertrag um rd. Euro 1,2 Mio gesteigert werden.

Ein Problem stellen weiterhin die Steigerungen der Personalkosten dar, die in Summe höher waren, als die Steigerung des Rohertrages, sodass das Betriebsergebnis um rd. Euro 700.000,00 auf rd. 2,5 Mio Euro gesunken ist.

2. Zweigniederlassungen

Das Unternehmen wird zwar an den Standorten Salzburg, Elsbethen und Grödig betrieben, es verfügt aber über keine Zweigniederlassungen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Kennzahlen zur Ertragslage:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
Ergebnis vor Zinsen und Steuern2025
Ergebnis vor Steuen2.559.614,99
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen3.311,72
= Ergebnis vor Zinsen und Steuern2.562.926,71
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Eigenkapitalrentabilität2025
Ergebnis vor Steuen2.559.614,99
: Eigenkapital7.126.697,50
= Eigen kapitalrentabilität36%
Gesamtkapitalrentabilität2025
Ergebnis vor Zinsen und Steuern2.562.926,71
: Gesamtkapital10.570.646,98
= Gesamtkapitalrentabilität24%

Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Nettoverschuldung2025
verzinsliches Fremdkapital408.600,00
-flüssige Mittel-2.453.771,52
= Nettoverschuldung-2.045.171,52
keine Nettoverschul-
daherdung
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Nettoumlaufvermögen (Working Capital)2025
Umlaufvermögen8.461.063,45
- langfristiges Umlaufvermögen0,00
= kurzfristiges Umlaufvermögen8.461.063,45
- kurzfristiges Fremdkapital-3.029.787,73
= Nettoumlaufvermögen5.431.275,72
Eigenkapitalquote2025
Eigenkapital7.126.697,50
: Gesamtkapital10.570.646,98
= Eigenkapitalquote67%
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Nettoverschuldungsgrad2025
Nettoverschuldung-2.045.171,52
: Eigenkapital7.126.697,50
= Nettoverschuldungsgrad-29%
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Nachdem keine Nettoverschuldung vorliegt, ist der Netto-
verschuldungsgrad negativ.
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Anlagenabnutzungsgrad2025
Kumulierte Abschreibungen15.416.056,15
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
17.396.638,08
89%

Cash-Flow-Kennzahlen:

Der Cash-Flow aus dem betrieblichen Ergebnis betrug rd. Euro 3,2 Mio. (VJ. rd. Euro 4,7 Mio.), jener aus der Investitionstätigkeit rd. Euro -762.000,00 (VJ. rd. Euro -4,1 Mio.) aus Investitionen in das Anlagevermögen. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem Cash-Flow, es wurden keine Finanzkredite aufgenommen.

4. Soziale Verantwortung

Das Unternehmen ist bemüht, seiner sozialen Verantwortung in hohem Maße nachzukommen. Dies drückt sich in einer sehr niedrigen Mitarbeiterfluktuation und damit einhergehend einer langen Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter aus.

II. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

1. Prognose und Risken

Die Osterreichische Nationalbank sieht in ihrer Prognose vom Juni 2026 ein leichtes Wirtschaftswachstum, das jedoch deutlich unter der Inflationsrate liegen wird. „Die österreichische Wirtschaft hat zum Start ins Jahr 2026 positiv überrascht. Der Konflikt im Nahen und Mittleren Osten hat jedoch seit März die Inflation sprunghaft ansteigen lassen und dürfte die realwirtschaftliche Entwicklung zur Jahresmitte deutlich dämpfen. In Summe erwartet die OeNB, dass die österreichische Volkswirtschaft 2026 um 0,6 % und in den beiden Folgejahren um jeweils mehr als 1 % wachsen wird. Die Inflation steigt 2026 auf 3,2 % und dürfte erst ab dem zweiten Quartal 2027 spürbar sinken.“

Gleichlautend prognostiziert auch das Institut für Höhere Studien in seiner Stellungnahme vom Juli 2026: „Sofern der Iran-Krieg nicht erneut aufflammt, dürfte die österreichische Wirtschaft auf einen verhaltenen Wachstumskurs zurückkehren. Für den Prognosezeitraum 2026 bis 2030 erwartet das IHS eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von durchschnittlich 1,0 % pro Jahr.“

Diese Entwicklung wird im Unternehmen bestätigt: Der Umsatz im laufenden Jahr befindet sich im Bereich des Vergleichszeitraumes des Vorjahres, allerdings sind, also Folge der Krise im Nahen Osten, die Materialpreise wieder gestiegen. An der bereits im Jahr 2024 initiierten Betriebserweiterung wird aber festgehalten, weil durch diese die innerbetrieblichen Abläufe in der Produktion deutlich verbessert werden könnten. Die Gebäudeinvestitionen werden aber zur Gänze von der Muttergesellschaft getragen und aus Eigenmitteln finanziert werden. Vor diesem Hintergrund schätzt die Geschäftsführung das Liquiditätsrisiko gering ein.

Ein Fokus der Geschäftsführung wird sich auch auf Maßnahmen richten, die Cybersicherheit im Unternehmen weiter zu erhöhen: Diese werden technische und organisatorische Implementationen betreffen, die unter unmittelbarer Einbeziehung der Mitarbeiter zeitnah umgesetzt werden sollen.

2. Finanzinstrumente und Berichterstattung über eigene Anteile

Das Unternehmen verwendet keine Finanzinstrumente, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich sind. Es verfügt über keine eigenen Anteile.

III. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Wenngleich das Unternehmen keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit mit dem Ziel betreibt, neue Erfindungen zu machen, die patentrechtlich geschützt werden könnten, ist die Geschäftsführung dennoch ständig bemüht, alle internen Prozesse, angefangen von der Materialbeschaffung über die Lagerhaltung und Produktion bis zum Vertrieb, an die Neuerungen in diesen Bereichen anzupassen und mit der rasanten Entwicklung (Schlagwort „Industrie 5.0) Schritt zu halten.

Salzburg, am 4.09 4026,

Johannes Elsenhuber

Mathias Elsenhuber

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4

Stefan Elsenhuber

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