Inhaltsverzeichnis
Das Geschäftsjahr 2024/25 umfasst den Zeitraum von 1. November 2024 bis 31.Oktober 2025.
ALLGEMEINE RAHMENBEDINGUNGEN
Das Geschäftsjahr 2024/25 stand weiterhin im Zeichen eines herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds. Belastend wirkten insbesondere die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem russisch-ukrainischen Krieg, die Weiterhin erhöhte Unsicherheiten in Bezug auf Energiepreise und Versorgungssicherheit mit sich brachten.
Die Kreditnachfrage der österreichischen Unternehmen ist abermals zurückgegangen. Sie sinkt bereits seit fast drei Jahren. Wesentlicher Grund dafür ist ein rückläufiger Finanzierungsbedarf für Anlageinvestitionen. Eine erhoffte Trendwende verzögert sich vor allem aufgrund der unberechenbaren US-Zollpolitik, die die globalen Unsicherheiten verstärkt und die Investitionstätigkeit der Unternehmen hemmt.
Die Banken differenzieren ihre Angebotspolitik immer stärker nach der Klimanachhaltigkeit der Unternehmen. Nachfrageseitig hat der Finanzierungsbedarf der Unternehmen für Investitionen im Zusammenhang mit dem Klimawandel zugenommen. Auch wir investieren große Summen in die Beschneiung. Durch unsere ISO-Zertifizierungen und der Implementierung und das Leben der ISO-Standards über das ganze Unternehmen, können wir entsprechende Nachweise erbringen.
Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahresverlauf insgesamt robust, wenngleich sich im Zuge der konjunkturellen Abschwächung erste Anzeichen einer Eintrübung abzeichneten. Global ist das BIP im Jahr 2025 wie auch schon 2024 um 3,2% gewachsen. Die OECD prognostiziert in ihrem Wirtschaftsausblick vom Dezember 2024 zwar ein weiteres Wachstum von jeweils 3,3% für die Jahre 2025 und 2026, doch hat sich die Dynamik nicht beschleunigt, sondern eher leicht abgeschwächt. Demgegenüber steht eine Steigerung des BIP in der Eurozone von nur rd. 1,3% im Jahr 2025. Europa hat sich leicht erholt, bleibt aber strukturell schwächer (Industrie, Demografie, geringere Produktivitätsdynamik).
Nach einer zweijährigen Rezession verzeichnete Österreich 2025 wieder ein moderates Wirtschaftswachstum von 0,7%. Auch der Start in das Jahr 2026 verlief positiv. Bereits verfügbare Monatsdaten zeigen eine robuste Entwicklung im Jänner und Februar. Der am 28. Februar ausgebrochene Nahost-Krieg und die in Folge deutlich gestiegenen Energiepreise bringen jedoch erneut große Unsicherheit mit sich und trüben die weiteren wirtschaftlichen Aussichten. Die OeNB erwartet daher für 2026 ein Wirtschaftswachstum von nur 0,5 %. Die Inflation wird auf 2,7 % steigen, die Arbeitslosenquote bei 7,5 % verharren. Gegenüber der OeNB-Prognose vom Dezember 2025 muss die Wachstumsprognose um 0,3 Prozentpunkte zurückgenommen und die Inflationsprognose um 0,3 Prozentpunkte angehoben werden.
In Osterreich ist in den nächsten Jahren mit erheblichen Einsparungen in den öffentlichen Haushalten zu rechnen, deren Auswirkungen gegenwärtig nicht absehbar sind. Die Ausgangslage für eine Budgetkonsolidierung ist schwierig, da die Wirtschaftsleistung neuerlich geschrumpft ist.
Laut Statistik Austria lag die Inflationsrate in Osterreich im Jahr 2024 bei 2,9% und 2025 bei 3,6% und damit deutlich höher als im Euroraum. Die Inflation der gesamten Eurozone lag bei 2,4% bzw. 2,1%. Haupttreiber waren das Auslaufen preisdämpfender Maßnahmen, stark steigende Dienstleistungspreise sowie höhere Kosten im Bereich Wohnen und Energie.
Nächtigungsentwicklung:
In Lech Zürs wurden nach Saisonzeiten im Winter 2024/25 750.899 Nächtigungen (Vj: 757.261) erreicht, Ein Minus von rd. 0,84%. Die Bettenanzahl sowie die Saisontage sind gesunken. Auslastung und Aufenthaltsdauer sind etwas gestiegen.
Wintersaison:
| Saison | Betten | Saisontage | Auslastung | Aufenthaltsdauer |
|---|---|---|---|---|
| 2024/25 | 7645 | 140 | 70,16 | 5,1 Tage |
| 2023/24 | 7873 | 143 | 67,26 | 5,0 Tage |
| 2022/23 | 7939 | 143 | 67,45 | 5,1 Tage |
Im Bergsommer 2025 konnten 141.044 Nächtigungen (Vj: 137.041) erzielt werden. Das ergibt ein Plus von 2,92 %. Die verfügbaren Betten lagen im Sommer bei 54% der insgesamt vorhandenen Betten in Lech Zürs. Saisontage, Betten und Aufenthaltsdauer sind leicht gesunken die Auslastung gestiegen.
Sommersaison:
| Saison | Betten | Saisontage | Auslastung | Aufenthaltsdauer | |
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 4141 | 116 | 29,36 | 2,9 Tage | |
| 2024 | 4179 | 117 | 28,03 | 3,0 Tage | |
| 2023 | 4191 | 110 | 30,67 | 2,9 Tage |
Entwicklung Kollektiv-Löhne:
Wie andere Branchen kämpfen wir mit steigenden Lohnkosten. Die Kollektiv-Löhne der Seilbahnen stiegen für das Geschäftsjahr um 7,5% (1. Mai 2024) und um 3,1% (1. Juli 2025 + Pauschalzahlung von Euro 300 pro Mitarbeitenden für Mai/Juni 2025).
Auch die Kollektiv-Löhne der Gastronomie stiegen um durchschnittlich 8% (ab 1. Mai 2024 6%, ab 1. November 2024 um weitere 2%). Für die Sommersaison 2025 mussten weitere 3,9% (ab 1. Mai 2025) angesetzt werden. Trotz dieser und anderer Faktoren, die zur Erhöhung beigetragen haben, konnte die Steigerung der Lohnkosten auf 5,3% beschränkt werden.
GESCHÄFTSVERLAUF
Winter 2024/25
Der Start in die Wintersaison erfolgte planmäßig am 4. Dezember 2024. Im Gegensatz zum Vorjahr war die Befahrung des Weißen Rings jedoch erst ab Weihnachten möglich. Der Rüfikopf wurde zunächst ausschließlich im Fußgängerbetrieb geführt, während die Zugerbergbahn als Zubringerbahn eingesetzt wurde. Dies spiegelte sich auch in den geringeren Frequenzen dieser Anlagen im Dezember wider. Das Saisonende erfolgte am 22. April 2025.
Die Urlaubstage zwischen Weihnachten und Silvester verliefen außergewöhnlich erfolgreich. Die ausreichende Schneelage am Berg wurde vom 25. Dezember bis zum 4. Januar von einem stabilen Hochdruckgebiet mit strahlendem Sonnenschein begleitet. Dieses Bilderbuchwetter sorgte für eine sehr hohe Nachfrage nach unserem Wintersportangebot. Insbesondere der neu gestaltete Snowpark zog zahlreiche Besucher an. Insgesamt konnten über 192.000 Zutritte gezählt werden – rund 60.000 mehr als im Vorjahr.
Bereits kurz nach Jahresbeginn änderte sich die Wetterlage wieder. Am 6. Januar führte ein Sturm zu einem Betriebstag mit Einschränkungen, ansonsten blieben wir jedoch weitgehend von Sturmtagen verschont. In weiterer Folge entwickelte sich der Winter zu einem der trockensten der vergangenen Jahre. Nur durch einen umfassenden Beschneiungseinsatz und das Zuführen von Schnee an die Talstation der Schlegelkopf Anlagen konnte der Betrieb bis zum Saisonende aufrechterhalten werden. Über die gesamte Saison hinweg wurden an zwei Tagen Limitierungen für Tagesgäste ausgesprochen.
Der Winter-Verkehrsertrag überschritt erstmals die Marke von 20 Millionen Euro und stieg von TEUR 19.243 auf TEUR 20.378.
Bergsommer 2025
Der Bergsommer 2025 konnte gegenüber dem Vorjahr leicht zulegen. Dennoch zeigt sich bei den Nächtigungen seit mehreren Jahren – auf insgesamt niedrigem Niveau - eine Seitwärtsbewegung. Ungeachtet dessen bleibt der Bergsommer in Lech Zürs insbesondere für Wanderer, Natur- und Kulturgenießer sowie Ausflugsgäste ein attraktives Angebot.
Wettermäßig konnte der Sommer in Lech als wechselhaft wahrgenommen werden: Während der Juni 2025 außergewöhnlich warm ausfiel, präsentierten sich der Juli und Teile des Augusts deutlich instabiler, kühler und regenreicher als im Vorjahr.
Die Sommersaison lief offiziell vom 12. Juni bis 5. Oktober 2025. In diesem Zeitraum wurde auch die Lech Card angeboten. Obwohl die Verkäufe der Lech-Card-Saisonkarten um 32 % gesteigert werden konnten, musste insgesamt ein Rückgang der Lech-Card-Verkäufe von 7,8 % verzeichnet werden. Insbesondere der wetterbedingt schwächere Juli wirkte sich negativ auf die Nachfrage aus.
Neben der Rüfikopfbahn war nach einem Probebetrieb im Sommer 2024, die Zugerbergbahn erstmals über einen gesamten Bergsommer hinweg in Betrieb. Durch eine neue Vereinbarung mit Lech Zürs Tourismus konnte der Betrieb und die Finanzierung der Bergbahnanbieter auf eine langfristig tragfähige Basis gestellt werden. Besonders erfreulich entwickelte sich der Verkauf der Eigenkarten. Dies zeigt, dass die Attraktivität unseres Angebots maßgeblich dazu beiträgt, künftig zusätzliche Gästegruppen anzusprechen. Im Sommer 2025 konnten an 116 Betriebstagen insgesamt 86.685 Personen befördert werden. Gegenüber dem Sommer 2024 mit 81.200 Beförderungen entspricht dies einer Steigerung von 6,8 %. Dies auch durch mehr Betriebstage der Zugerbergbahn.
Der Sommer-Verkehrsertrag stieg von TEUR 581 auf TEUR 680 und deckt damit die Betriebskosten der beiden Anlagen.
Gastronomie:
Die Berggastronomie ist nicht nur für unsere Gäste ein wesentliches Angebot, sondern auch ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor für unser Unternehmen. Seit Dezember 2024 ergänzt zudem das Bistro Mila am Rüfiplatz unser gastronomisches Angebot. Damit beleben wir den Rüfiplatz. Darüber hinaus nutzen wir die Lagerräumlichkeiten als Zwischenlager für Lebensmittellieferungen des Rüfikopf Restaurants und schaffen damit zusätzliche logistische Vorteile und Sicherheit in der Kühlkette.
Neben einer positiven Umsatzentwicklung arbeiten wir konsequent an Kostenoptimierungen, was sich insbesondere in der Entwicklung des Wareneinsatzes eindrucksvoll widerspiegelt. Um diese Verbesserungen zu erreichen, waren und sind nicht nur organisatorische Anpassungen notwendig, sondern auch ein gezielter Einkauf, klare Rezepturen sowie definierte Zielvorgaben für die Restaurantleiter.
Seit dem Geschäftsjahr 2022/23 konnte der Umsatz um rund 17 % gesteigert und gleichzeitig eine Verbesserung des Wareneinsatzes um 3 % erzielt werden.
| in TEUR | 2024/25 | 2023/24 | 2022/23 |
|---|---|---|---|
| Umsatz Gastronomie | 6 691 | 6 107 | 5 724 |
| Wareneinsatz Gastronomie | 1 706 | 1 632 | 1 681 |
| Wareneinsatz im Verhältnis zum Umsatz | 26% | 27% | 29% |
ERTRAGSLAGE
| 31.10.2025 | 31.10.2024 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | ||
| (Earnings before Interest and Tax - EBIT) | ||
| Ergebnis vor Steuern | 5 922 096,18 | 5 203 372,67 |
| + Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| gem. § 231 Abs 2 Z 15 bzw. Abs 3 Z 14 UGB | 629 095,72 | 1 132 662,42 |
| = Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 6 551 191,90 | 6 336 035,09 |
| Umsatzrentabilität (Return on Sales - ROS) | ||
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 22,09 % | 22,79 % |
| Umsatzerlöse | ||
| Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity - ROE) | ||
| Ergebnis vor Steuern Eigenkapital *) | 12,60 % | 12,06 % |
| *) Eigenkapital am Beginn des GJ |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 8,86 % | 7,73 % |
|---|---|---|
| Gesamtkapital *) |
Gesamtkapitalrentabilität (Return on Investment - ROI)
*) Gesamtkapital am Beginn des GJ
Die Betriebsleistung konnte das erste Mal die Euro 30 Mio. überschreiten und erreichte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Wert von TEUR 30 643 (Vj: 28.502), welche sich zum größten Teil aus Umsatzerlösen aus dem Bahnbetrieb TEUR 21.058 (Vj: 19.825), den Restaurants TEUR 6.691 (Vj: 6.107) und sonstigen Umsatzerlösen TEUR 1.909 (Vj: 1.868) zusammensetzt. Zusätzlich zu den Umsatzerlösen sind in der Betriebsleistung noch aktivierte Eigenleistungen TEUR 51 (Vj: 13) und sonstige betriebliche Erträge im Umfang von TEUR 936 (Vj: 677) enthalten, die sich aus Erträgen aus Anlagenabgängen TEUR 71 (Vj: 89), Auflösungen von Rückstellungen TEUR 487 (Vj: 0) und sonstigen Erlösen wie Versicherungsentschädigungen, Zuschüssen von insgesamt TEUR 378 (Vj: 588), zusammensetzen.
Trotz der Preisanpassungen der Lieferanten konnten zum zweiten Mal in Folge die Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen reduziert Werden und belaufen sich nun auf TEUR 3.965 (Vj: 4.145). Der Wareneinsatz in der Gastronomie ist trotz höherem Umsatz nur leicht auf TEUR 1.706 (Vj: 1.631) gestiegen. Der Stand der Vorräte der Gastronomie konnte weiter optimiert und um TEUR 108 reduziert werden und liegt am Ende des Geschäftsjahres bei TEUR 586.
Gestiegen sind einmalig die Leistungen für bezogene Leistungen für Leasingkräfte, welche im Winter 2024/25 für die Aufrechterhaltung des Betriebes notwendig waren. Im Folgewinter 2025/26 konnten wir durch unsere HR-Anstrengungen auf Leasingmitarbeitende wieder komplett verzichten. Der Energieaufwand ist durch günstigere Tarife von TEUR 1.608 im Vorjahr auf TEUR 1.349 gesunken. Wir kaufen strukturiert am Markt ein und können damit Preisspitzen brechen. Auch der Verbrauch von Treibstoffen ist durch günstigeren Einkauf von
TEUR 715 auf TEUR 464 gesunken. Zwei Drittel des verwendeten Diesels sind heute umweltfreundliche HVO-Produkte, mit denen der CO2 Ausstoß um rd. 90% gesenkt werden kann. Ein wichtiger Beitrag zur Dekarbonisierung.
Der Personalaufwand beläuft sich inkl. sozialen Aufwendungen für Bahnen und Gastronomie auf TEUR 10.229 (Vj: 9.716). Der Anteil an der Betriebsleistung ist mit 33,4 % (Vj: 34,1%) somit wieder gesunken. Wie ausgeführt, sind die Erhöhungen der KV-Löhne weit höher abgeschlossen worden als die Erhöhung um 5,3% gegenüber dem Vorjahr. Dazu kommt, dass im Geschäftsjahr erstmals alle Mitarbeitenden des Auenfeld-Jet über die Lech Bergbahnen abgerechnet wurden. Die Weiterverrechnung über TEUR 227 ist in den sonstigen Erlösen enthalten. In den Lohnkosten sind auch der längere Sommerbetrieb der Zugerbergbahn sowie der Balmalp und das Bistro Mila enthalten. Dies ist auch ein Grund, weshalb die durchschnittliche Anzahl an Dienstnehmern steigt.
Die per 01.11.2023 übernommenen 4.328 Zeitausgleich- und 10.800 Urlaubsstunden (Gesamt 15.128 Stunden) konnten bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024/25 auf insgesamt 10.442 bzW. um 4.686 Stunden reduziert werden. Damit sinken die Rückstellungen für diese beiden Positionen um weitere TEUR 75. Wir sind bemüht, die in früheren Jahren aufgelaufenen Stunden, welche jedes Jahr teurer werden, weiter zu reduzieren und keine neuen aufzubauen.
Die Abschreibungen liegen im Geschäftsjahr bei TEUR 2.941 (Vj: 3.083). Im Vorjahr waren außerplanmäßige Abschreibungen über TEUR 212 enthalten. Das Betriebsergebnis liegt somit bei TEUR 4.563 (Vj: 2.792). Durch die Optimierung des Einkaufs konnten teilweise nicht nur günstigere Preise erzielt werden, sondern auch die Rückvergütung der Einkaufsgemeinschaft Pool-Alpin an das Unternehmen erhöht werden.
Die sonstigen betrieblichen Aufwände belaufen sich auf TEUR 8.946 (Vj: 8.767) oder +2%. Die größeren Steigerungen waren im Bereich des Tourismusbeitrages (+TEUR 42), dem Aufwand für den Skipool West (+TEUR 79), den Versicherungen (+TEUR 96), den Instandhaltungen und Reparaturen (+TEUR 467) sowie für Werbe- und Repräsentationsaufwand (+TEUR 272). Der Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwand ist um TEUR 32 gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einem höheren technischen Prüfungs- und Beratungsaufwand. Da die großen strategischen Themen – insbesondere Winter- und Sommermasterplan – inzwischen weitgehend abgeschlossen sind, wird der allgemeine Beratungsaufwand bereits im nächsten Geschäftsjahr merklich zurückgehen.
Gesunken sind trotz neuer Leasingvereinbarungen für Pistenmaschinen und Schneeerzeuger der Miet- und Pachtaufwand (-TEUR 194), da das Leasing der Weibermahdbahn ausgelaufen ist, und nur noch ein Rest zu verbuchen war. Der Verlust aus Anlageabgängen war in diesem Jahr TEUR 0 (Vị: +TEUR 552).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Erträge aus den Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.369 (Vj: 568) erfasst.
Das Finanzergebnis beinhaltet wesentlich geringere Zinsaufwendungen für die aufgenommenen Bankkredite, Darlehen und Hypotheken (TEUR 629 zu 1.133 im Vorjahr) auf Grund der Zinsentwicklung und Optimierungen der Verbindlichkeiten. Die teuersten Finanzierungen wurden getilgt. Die Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens sinken von TEUR 2.467 auf TEUR 180. Der größte Teil sind die reduzierten Buchgewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens in der Höhe von TEUR 85 (Vj: 2.036). Das Finanzergebnis beläuft sich daher auf ein Plus von TEUR 1.359 (Vj: 2.412).
Unter Berücksichtigung des positiven Finanzergebnisses ergibt sich ein äußerst positives Ergebnis vor Steuern über TEUR 5.922 (Vj: 5.203). Damit erreicht die Gesellschaft das beste Jahresergebnis der letzten Jahre.
Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag über TEUR 848 (Vj: 1.372) ergibt sich für das Gesamtjahr 2024/25 der Lech Bergbahnen AG ein Jahresüberschuss von TEUR 5.074 (Vj: 3.831). Es wurden keine freien Rücklagen aufgelöst (Vj: 64). Der Gewinnvortrag über TEUR 29.070 (Vj: 27.175) ergibt sich nach der letztjährigen Ausschüttung von Euro 2 Mio. Der Bilanzgewinn steigt mit dem Jahresüberschuss auf TEUR 34.144 (Vj: 31.070).
VERMÖGENS- UND FINANZLAGE
Nettoverschuldung (Net Debt)
| verzinsliches Fremdkapital *) | 28 219 199,53 | 21 771 935,77 |
|---|---|---|
| - flüssige Mittel | 13 099 475,56 | 14 564 898,34 |
| Nettoverschuldung | 15 119 723,97 | 7 207 037,43 |
| *) Abfertigungs-, Pensions-, Jubiläumsgeld- | ||
| rückstellung, Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten, | ||
| verzinsliche Verbindlichkeiten ggü. verbundenen | ||
| Unternehmen |
| Nettoumlaufvermögen (Working Capital) | EUR | EUR |
|---|---|---|
| Umlaufvermögen, Rechnungsabgrenzungsposten | 18 734 573,62 | 20 460 913,23 |
| - langfristiges Umlaufvermögen | 7 165,54 | 7 165,54 |
| = kurzfristiges Umlaufvermögen | 18 727 408,08 | 20 453 747,69 |
| - kurzfristiges Fremdkapital | 9 026 066,08 | 6 764 268,00 |
| Nettoumlaufvermögen | 9 701 342,00 | 13 689 479,69 |
Equity Ratio (Eigenkapitalquote)
| Eigenkapital *) | 60,18 % | 63,51 % |
|---|---|---|
| Gesantkapital | ||
| *) Eigenkapital am Ende des GJ, zuzüglich | ||
| Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen nach | ||
| Abzug einer Steuerlatenz von 12,5% |
Nettoverschuldungsgrad (Gearing)
| Nettoverschuldung | 30,22 % | 15,34 % |
|---|---|---|
| Eigenkapital *) | ||
| *) Eigenkapital am Ende des GJ |
Die Investitionen 2024/25 betrugen TEUR 13.646. Davon TEUR 81 in immaterielle Vermögensgegenstände.
Der größte Teil in Höhe von TEUR 13.285 wurde im Sachanlagevermögen verbucht. Davon wurde TEUR 315 in den Erwerb eines Grundstücks beim Haus Churlis eingesetzt. In technische Anlagen und Maschinen wurden TEUR 117 aufgewendet. In andere Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung flossen TEUR 2.051. Die größten Positionen sind die Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 264, die EDV TEUR 331, die Steuerung von einem
Drittel der Lawinenwächter TEUR 344, die Gastronomiebetriebe TEUR 370, geringwertige Wirtschaftsgüter TEUR 277 sowie Fahrzeuge, Pistengeräte und Arbeitsmaschinen TEUR 324.
Die wesentlichen Investitionen 2024/2025 – insbesondere die Beschneiungsanlagen und das Teamhaus 787 – waren zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen und beliefen sich insgesamt auf TEUR 10.792. Da die Fertigstellung dieser Investitionen erst im November 2025 erfolgte, wurden diese erst im neuen Geschäftsjahr in Betrieb genommen. Für das Teamhaus 787 wurde zudem eine Förderung der ÖHT in Höhe von TEUR 350 beantragt, deren Auszahlung im Jahr 2026 erwartet wird. Diese ist im Abschluss noch nicht berücksichtigt.
Die Geschäftsleitung hat 2024 beschlossen, zukünftig keine automatischen Bauprämien mehr auszubezahlen.
Die Finanzanlagen stiegen um TEUR 279. Der größte Zuwachs wurde durch einen Gewinn bei der Sonnenkopfbahn mit TEUR 220 erzielt, welcher das negative Konto um diesen Betrag reduziert.
Durch das vorliegende positive Jahresergebnis und der Investitionstätigkeit ergibt sich die Eigenkapitalquote von 60,18% (Vj: 63,51%). Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 27.417 (Vj: 20.519). Im Geschäftsjahr 2022/23 lagen die Verbindlichkeiten noch bei TEUR 32.913. Die Nettoverschuldung beträgt TEUR 15.120 (Vj: 7.207), das entspricht einem Nettoverschuldungsgrad von 30,22% (Vj: 15,34%). Die Finanzierung der Lech Bergbahnen ist solide aufgestellt.
Die Umwidmung zur Obergrenzenrichtlinie konnte positiv abgeschlossen werden. Daher konnten in der gesamten Gruppe (Lech Bergbahnen, Skilifte Schröcken, Auenfeld-Jet und Seillifte Roter Schrofen) Rückstellungen aufgelöst werden. Bei der LBB in der Höhe von TEUR 457.
Zur Darstellung der Finanzlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024/25 bringen wir die folgende Geldflussrechnung in Gegenüberstellung zu den Vorjahreszahlen, die nach Aktivitätsbereichen gegliedert ist:
| (in TEuro) | 2024/25 | 2023/24 | Veränd. |
|---|---|---|---|
| Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | 5.548 | 5.636 | -87 |
| Netto-Geldfluss aus betrieblicher Tätigkeit | 5.260 | 5.259 | |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -10.438 | 6.854 | -17.293 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 3.861 | -13.069 | 16.929 |
RISIKO- UND CHANCEN MANAGEMENT
Unverändert bestehen Marktrisiken aus der allgemeinen Entwicklung des Tourismus sowie insbesondere aus der Bettenentwicklung in der Destination Arlberg. Positiv bewerten wir die Entstehung neuer warmer Betten im Zuge verschiedener Projekte in Lech. Die weiterhin verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in Österreich und Deutschland wird derzeit noch durch die zunehmende Internationalisierung unserer Gäste kompensiert.
Einfluss auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben zudem internationale Ereignisse und geopolitische Unsicherheiten, insbesondere die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sowie im Nahen Osten. Auch die schwer einschätzbare Zollpolitik der USA sorgt weiterhin für Unsicherheiten auf den internationalen Kapitalmärkten.
Darüber hinaus besteht ein anhaltender Wettbewerbsdruck durch nationale und internationale Bergbahnunternehmen sowie durch alternative Freizeitangebote. Viele Bergsportdestinationen investieren massiv in ihre Winter- und Sommerangebote, gleichzeitig drängen zunehmend amerikanische Skigebietsbetreiber auf den europäischen Markt. Diesen Entwicklungen begegnen wir mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Angebots und der Vermarktung sowie mit gezielten Investitionen in die Beschneiung, Bahnanlagen, Infrastruktur, Gastronomie und den Bergsommer. Gleichzeitig ist der gesamte Skipool Arlberg gefordert, gemeinsame Lösungen und eine klare strategische Ausrichtung für die Zukunft zu entwickeln. Gespräche über mögliche internationale Kooperationen müssen weitergeführt werden, um z.B. auch den Zugang zum nordamerikanischen Markt zu erleichtern.
Finanzielle Risiken ergeben sich insbesondere aus möglichen Veränderungen des Zinsniveaus sowie aus einer höheren Inflation und den damit verbundenen Kostensteigerungen. Dadurch könnte die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt werden. Weitere Risiken könnten sich aus einem möglichen Abwertungsbedarf bei Beteiligungen ergeben, falls sich deren wirtschaftliche Entwicklung deutlich verschlechtern solte.
Die Einhaltung von Compliance-Richtlinien durch Mitarbeitende und Führungskräfte, ordnungsgemäße Abrechnungen – insbesondere im Gastronomiebereich – sowie die Kontrolle und Überwachung der von Lieferanten bezogenen Waren zählen zu den zentralen Aufgaben der Bereichs- und Geschäftsleitung. Die Geschäftsleitung beobachtet diese Entwicklungen laufend und setzt bei Bedarf entsprechende Gegenmaßnahmen. Um dies sicherzustellen, wurden die internen Kontrollsysteme weiter ausgebaut.
Umfeldrisiken bestehen vor allem in länger andauernden Schlechtwetterperioden mit eingeschränktem Publikumsverkehr sowie in möglichen Lawinen- und Sturmschäden. Ebenso können Veränderungen im Konsum- und Ausgabeverhalten der Gäste infolge einer schwächeren allgemeinen Wirtschaftslage Auswirkungen auf die Nachfrage haben. Durch gezielte Investitionen – etwa in die Lawinensicherheit – wird diesen Risiken aktiv begegnet. Operative Risiken werden durch vorbeugende technische Investitionen sowie einen wirtschaftlich sinnvollen Versicherungsschutz abgesichert.
Chancen ergeben sich für die Lech Bergbahnen AG insbesondere aus der eigenen Stärke und Fähigkeit, die Herausforderungen der Zukunft aktiv zu gestalten. Zusätzliche Potenziale sehen wir in einer weiteren Bündelung von Aktivitäten sowie in einer vertieften Zusammenarbeit in zusätzlichen Bereichen, beispielsweise im Einkauf.
Unser touristisches Angebot ist im Herzen des Arlberggebietes eingebettet, das weiterhin große Entwicklungsmöglichkeiten im Ganzjahrestourismus bietet. Deshalb engagieren wir uns konsequent in der Weiterentwicklung entsprechender Angebote und setzen die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsmaßnahmen sowie die Einführung des Managementsystems im gesamten Unternehmen fort.
TECHNISCHER BERICHT
Eigene regelmäßige Revisionen sowie Prüfungen durch zugelassene Sachverständige bestätigen und sorgen für die Betriebssicherheit unserer Bahnen und Lifte. Durch permanente Kontrollen und dank des fachkundigen Einsatzes unserer geschulten Mitarbeiter konnte auch im Berichtsjahr 2024/25 der Betrieb unserer Seilbahnen und Liftaniagen gewährleistet werden. In den kommenden Jahren werden uns insbesondere alternde Anlagen bzw. Anlagenkomponenten, die Vorgaben im Zusammenhang mit Generalrevisionen sowie die Weiterhin hohe bürokratische Belastung vor große Herausforderungen stellen.
Die Technische Leitung ist angehalten, die erforderlichen Maßnahmen laufend zu evaluieren sowie zeit- und sachgerecht vorzubereiten und umzusetzen. Dies führt teilweise zu einem erhöhten organisatorischen und finanziellen Aufwand. Im Interesse der Betriebssicherheit gibt es hierzu jedoch keine Alternative.
Vorsorglich werden wir im Jahr 2027 den Antrieb sowie die Steuerung der Rüfikopfbahn 2 erneuern, da Ersatzteile nur noch eingeschränkt verfügbar sind. Damit erhöhen wir die Ausfallsicherheit und sichern den langfristig zuverlässigen Betrieb der Anlage.
Anlagenstruktur:
| Konzession, | ||||
|---|---|---|---|---|
| Anlage / Strecke / Behörden Nr. | Bahnart | Baujahr | Bewilligung bis | Generalrevision |
| Balmengratlift | Stricklift | 1998 | It. Gewerbe | keine |
| Hinterwieslift | Schlepplift | 1958 | It. Gewerbe | keine |
| Kriegerhorn | 6 KSB-B | 2002 | 2047 | 2042 |
| Rüfikopf- Seilbahn I | Pendelbahn | 1957 | 2042 | 2042 |
| Rüfikopf- Seilbahn II | Pendelbahn | 1987 | 2047 | 2030 |
| Schafalp | Schlepplift | 2003 | It. Gewerbe | Keine |
| Schlegelkopf I | 4 KSB-B | 1990 | 2035 | 2031 |
| Schlegelkopf II | 2 Sessellift | 1972 | 2032 | 2028 |
| Schlosskopf | 2 Sessellift | 1964 | 2055 | 2027 |
| Schüttboden | Schlepplift | 1980 | It. Gewerbe | Keine |
| Steinmähderbahn | 8 KSB-B | 2003 | 2048 | 2043 |
| Weibermahdbahn | 8 / 10 - CGD | 2011 | 2051 | 2051 |
| Zauberteppich kurz | Förderband | 1998 | It. Gewerbe | Keine |
| Zauberteppich lang | Förderband | 2002 | It. Gewerbe | Keine |
| Zugerbergbahn | 10 EUB | 2021 | 2070 | 2061 |
Nicht aufgeführt sind der Flühenlift, der gepachtet, ist und der Auenfeld-Jet, der über eine eigene Gesellschaft betrieben wird.
ZWEIGNIEDERLASSUNGEN
Die Lech Bergbahnen AG betreibt keine Zweigniederlassungen.
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Die Lech Bergbahnen AG betreibt aktuell keine Forschung und Entwicklung.
AUSBLICK AUF 2025/26
Der Start in die vergangene Wintersaison fand planmäßig am 03. Dezember 2025 statt, obwohl der Naturschnee Mangelware war. Durch den Ausbau der Beschneiung im Sommer 2025 und den sehr guten wettertechnischen Voraussetzungen für eine Beschneiung war es möglich, die Pisten am Schlegelkopf, Schlosskopf, Hinterwies, Kriegerhorn und Weibermahd mit dem Start der Saison in bester Qualität parat zu haben. Trotz des geringen Naturschnees zauberten auch unsere Mitarbeitenden am Rüfikopf eine Piste Richtung Zürs. Nicht möglich waren lange Zeit die Öffnung des Langen Zug.
Im Vorjahr war die Befahrung des Weißen Ring erst ab Weihnachten möglich. In diesem Jahr sogar erst ab dem 12. Januar 2026. Auch die Steinmähderbahn konnte erst am 27. Dezember und nur mit einer Piste in Betrieb genommen werden. Die Schneikapazität im Bereich Steinmähder ist noch zu schwach ausgebaut. Mit dem Ausbau im Sommer 2026 wird die Schneileistung jedoch verdreifacht, wodurch sich die Einschneizeit deutlich verkürzen wird. Erst mit der Umsetzung des gemeinsam mit den Oberlecher Gesellschaften geplanten Beschneiungssees wird die volle Leistungsfähigkeit der Anlage erreicht werden. Die Schneesituation im Madloch, Rüfikopf und auch am Steinmähder hat dazu geführt, dass die betroffenen Anlagen im Dezember und Januar wesentlich weniger Frequenzen machten als im Vorjahr. Haben wir im Vorjahr von einem äußerst trockenen Winter gesprochen, mussten wir dies über weite Teile auch in diesem Winter tun. Erst Mitte Februar kam die ersehnte größere Schneemenge.
Die Frequenzen und Umsätze zeigten am Ende der Saison aber doch wieder ein positives Bild und sind leicht gestiegen. Eindrucksvoll zeigt sich, dass wir überall dort, wo wir sehr gut beschneien konnten, teilweise massiv zugelegt haben. Auch die ausgezeichnete Pistenpräparation, auf welche wir sehr Wert legen, hat dazu beigetragen, die Gäste auf unseren Pisten zu halten. Dies zeigt sich auch in der sehr positiven Entwicklung im März/April. Insgesamt liegen wir mit 5.816.120 transportierten Personen um 0,22% höher als im Vorjahr.
Saisonende war am 19. April 2026.
Die Nächtigungen in Lech-Zürs nach Saisonzeiten sind von Dezember bis April von 750.899 im Winter 24/25 auf 777.342 im Winter 25/26 oder 3,5 % gestiegen (Stand 20.05.2026).
Obwohl die Frequenzen durch die geringe Schneelage im Dezember/Januar nur leicht gestiegen sind, wird der Winter-Verkehrsertrag auf netto Euro 21,6 Mio. bzw. um Euro 1,5 Mio. gegenüber dem VJ steigen. Dies ist ein Plus von rd. 7,5%.
Auch unsere Gastronomie konnte wieder um 5,5% gegenüber dem Vorjahr zulegen. Der gesamte Netto-Umsatz liegt im Winter bei Euro 6,34 Mio.. Wir gehen davon aus, dass wir mit einem normalen Sommer 2026 erstmals die Euro 7 Mio. in der Gastronomie überschreiten werden.
Im Frühjahr und Sommer 2026 laufen Baumaßnahmen für einen neuen Spielplatz und eine Außenbar bei der Rud-Alpe. Dazu wird die künstlerische Intervention am Dach der Zugerbergbahn installiert. Mit dem „Lech Mountain Mirror" des international renommierten Architekturbüros Snøhetta schaffen wir ein neues Highlight für den Bergsommer, das gemeinsam mit dem Skyspace und den Eisenmännern (sofern diese realisiert werden können) eine besondere Symbiose bildet. Zudem sind wir in der Umsetzung der nächsten Ausbauschritte der Beschneiung, welche durch die beschlossenen Investitionen 2026 möglich sind. Auch die Planungen und Abstimmungen für die Erneuerung von Mitarbeiterunterkünften sind am Laufen. Insgesamt hat der Aufsichtsrat rund Euro 16 Mio. an Investitionen freigegeben.
Die im Zuge der Fusion angestrebte Neuausrichtung unserer Organisation befindet sich mit der Umsetzung der HR-Strategie sowie der Implementierung des Managementsystems in der abschließenden Phase. Eine zukunftsorientierte Unternehmensentwicklung erfordert klare strategische Leitlinien, eine starke Positionierung am Markt und eine Unternehmenskommunikation, die unsere Leistungen und Werte sichtbar macht. Ebenso ist die Einhaltung der geschaffenen Compliance-Regeln ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur und wird von allen Mitarbeitenden konsequent eingefordert. Unser Ziel ist es, durch dieses gemeinsame Verständnis die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, nachhaltigen Nutzen für unsere Gäste, Mitarbeitenden, Partner und das Unternehmen insgesamt zu schaffen.
Wir sind uns bewusst, dass sich Unternehmenskultur nicht verordnen oder kurzfristig verändern lässt. Sie entsteht durch Zeit, Konsequenz und kontinuierlichen Dialog, Auch wenn der Veränderungsprozess mit Herausforderungen verbunden ist, halten wir konsequent an der eingeschlagenen Richtung fest und haben einen LBB-Kompass entwickelt.
Grundsätzlich handeln wir nach langfristig ausgerichteten, wirtschaftlich soliden Prinzipien und engagieren uns für eine glaubwürdige sowie umfassende Nachhaltigkeitsstrategie.
Lech, an 28. Mai 2026
Klaus Nußbaumer Vorstand/CEO