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Lagebericht 2025

MARTIN AUER GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 23. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

1) Überblick Berichtsjahr

Im Jahr 2025 erfolgte eine Umstellung des Wirtschaftsjahres auf das Regelwirtschaftsjahr (endend mit 31.12.2025). Aufgrund der Umstellung ist ein Vergleich mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich.

Die Martin Auer Gesellschaft mbH konnte im GJ 2025 einen Gesamtnettoumsatz von ca. € 48 Mio (Vorjahr € 45,3 Mio) erzielen. Die Filialumsätze (B2C) erhöhten sich von T€ 45.046 im GJ 2024/2025 auf T€ 47.658 im GJ 2025. Der Umsatz an Wiederverkäufen (B2B) verringerte sich im gleichen Zeitraum von T€ 248 auf TE 242. Das fünfzehnte Jahr in Folge konnten wir uns beim Umsatz positiv entwickeln. Nicht allein auf betriebswirtschaftlichen Leistungskennzahlen liegt hier unser Augenmerk. Maßgeblich für unseren künftigen Erfolg erachten wir die Verbesserung in Schlüsselbereichen wie Produkt, Service und Marke.

Der Jahresüberschuss verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um Te 158 auf T€ 1.786. Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich von T€ 2.159 auf T€ 2.297 und werden in den kommenden Jahren weiter leicht steigen.

Der Cashflow aus dem Ergebnis betrug im Geschäftsjahr 2025 T€ 4.668 (Vorjahr T€ 4.488). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug T€ -1.909 (Vorjahr T€ -711). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug TE -1.938 (Vorjahr T€ -3.014). Die Eigenmittelquote betrug im Geschäftsjahr 24,54 % (Vorjahr 24,33 %). Die Eigenkapitalrentabilität betrug 38,12 % (Vorjahr 41,39 %) und die Gesamtkapitalrentabilität verringerte sich auf 11,57 % (Vorjahr 12,43 %).

2) Ausblick auf folgende Geschäftsjahre

Das GJ 2025 stand im Zeichen der Normalisierung und Stabilisierung. Trotz den auch noch weiterhin bestehenden Herausforderungen v.a. im Bereich der Inflation und damit weiterhin steigenden Kostenniveaus auf allen Ebenen konnte ein solides Jahresergebnis erzielt werden.

Wir verzeichneten einen Anstieg in der Besuchsfrequenz unserer Kund*innen und Gäste und auch das Einkaufsvolumen stieg wieder an. Die verhältnismäßige Stabilisierung der Rohstoffpreise führte zu besseren Einkaufsmöglichkeiten und resultierte schlussendlich in der Erreichung der budgetierten Materialintensität.

Für das GJ 2026 rechnen wir mit einer Stabilisierung der Inflationsrate auf einem mittleren Niveau. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass diese das Konsumverhalten in unserem Kund*innenstamm negativ beeinflussen wird.

Die gesetzten Initiativen iZm unseren Filialen zeigen erste Erfolge und die Effizienz im Personaleinsatz in unseren Filialen konnte nunmehr wieder gesteigert werden. Durch die umgesetzten Initiativen und der positiven Frequenz- und Mengenentwicklung rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung unsers Gesamtjahresumsatzes im Vergleich zum Vorjahr. Auch ergebnisseitig planen wir wieder mit einem soliden, positiven Jahresergebnis.

Im GJ 2026 werden 2 neue Filialen eröffnet. Diese Intensität an Neueröffnungen (ca. 2-3 pro Jahr) soll auch in den Folgejahren realisiert werden. Parallel dazu wird weiterführend an der Qualität und der Ressourceneffizienz gearbeitet, um parallel zur leichten Expansion auch die generelle Wirtschaftlichkeit des Unternehmens weiter zu stärken.

3) Forschung und Entwicklung

Kontinuierliche Backversuche und regelmäßige Tests mit neuen Produktionsmethoden werden laufend durchgeführt. Neue Produktionsanlagen und Technologien im Atelier erhöhen dabei den Spielraum an zusätzlichen Möglichkeiten.

Es gibt keine weiteren Zweigniederlassungen.

Graz, 06.07.2026

(Martin Auer, Geschäftsführer)

Court d (DI Helmar Lautscham, Geschäftsführer)

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