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Geschäftsverlauf und allgemeine wirtschaftliche Lage
2025 kann die Thomastik-Infeld GmbH über ein positives Geschäftsjahr berichten, obwohl bei den Umsätzen ein Rückgang von rd. -4,5% zu verzeichnen war.
Durch die konsequente Verfolgung der Strategie, der Stärkung von Vertrieb und Marketing sowie der Entwicklung und Einführung neuer, innovativer Produkte konnte die Thomastik- Infeld GmbH die Marktposition weiter absichern. Der Exportanteil betrug im Jahr 2025 rd. 95,40 % (VJ: rd. 94,97%).
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thomastik-Infeld GmbH leisten durch ihr Engagement und ihre Identifikation mit dem Unternehmen einen entscheidenden Beitrag zum Geschäftserfolg. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Thomastik-Infeld GmbH 253 Mitarbeiterlnnen (VJ: 258).
Die Anzahl an Mitarbeiterlnnen ist nötig, um langfristig steigende Absatzvolumina bedienen zu können. Zudem kann durch die erfolgte Steigerung der Produktionskapazitäten der Umfang an Vorräten (Halb- und Fertigprodukte) wie geplant erhöht werden. Dies wiederum führt zu einer langwelligeren und damit effizienteren Produktion.
Wie schon in den Jahren davor, wurde konsequent in IT, Maschinen und Gebäude investiert.
Die dänische Tochter, die Jargar Strings Aps wird das Jahr 2025 positiv abschließen. Der Gewinn resultiert primär aus dem Verkauf des Anlagevermögens und Verkauf der gesamten Vorräte - welche aufgrund der geplanten Schließung des Unternehmens notwendig waren. Die kroatische Tochter, die Thomastik-Infeld d.o.o0. hat im Geschäftsjahr 2025 einen leichten Rückgang beim Umsatz, sowie beim Ergebnis. Aber dennoch konnte das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden.
Ertrags- Finanz- und Vermögenslage / Finanzielle Leistungsindikatoren
Im abgelaufenen Geschäftsjahr war bei den Umsatzerlösen ein Rückgang von rd. -4,5 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Der Rohertrag (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen abzüglich Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen) kommt mit rd. 31.377 TSD EUR leicht unter dem Vorjahresniveau (rd. 32.770 TSD EUR) zu liegen.
Der Betriebserfolg sank von rd. 6.861 TSD EUR im Vorjahr auf rd. 4.676 TSD EUR.
Das Ergebnis vor Steuern nahm von rd. 6.885 TSD EUR (2024) auf rd. 4.163 TSD EUR (2025) ab. Die Fremdkapitalquote (Fremdkapital x 100 / Gesamtkapital) betrug im Jahr 2025 rd. 31,6 % (VJ: rd. 37,4%).
Weitere Kennzahlen:
rd. 14,1 % (VJ: rd. 19,7%)
(Betriebsergebnis x 100 / Umsatz)
Umsatzrentabilität Eigenmittelquote (Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital) rd. 68,4 % (VJ: rd. 62,6%)
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
Im Jahr 2026 wurde bei der dänischen Tochter, der Jargar Strings Aps die freiwillige Liquidation eröffnet. Die Liquidation der Gesellschaft sollte im Geschäftsjahr 2026 abgeschlossen sein.
Zweigniederlassungen
Die Thomastik-Infeld GmbH verfügt über keine Zweigniederlassungen.
Beteiligungen
Die Thomastik-Infeld GmbH hält eine 100 % Beteiligung an der Jargar Strings Aps, Transformervej 19, 2860 Soborg, Dänemark.
Aufgrund der im Jahr 2026 eingeleiteten Liquidation der Gesellschaft wurde im Jahresabschluss 2025 eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung auf den zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert vorgenommen.
Die Thomastik-Infeld GmbH hält eine 100 % Beteiligung an der Thomastik-Infeld d.o.0., Omladinska 21, Zerjavinec, 10360 Sesvete, Kroatien.
Finanzinstrumente
Im Unternehmen sind keine derivativen Finanzinstrumente vorhanden.
Forschung und Entwicklung
Ein zentraler Bestandteil zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenserfolges ist die laufende Entwicklung neuer Saiten, welche auf fundierte Grundlagenforschung basiert.
Auch die Entwicklung innovativer Prozess-Technologien trägt wesentlich zur Stärkung der internationalen Position des Unternehmens bei.
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten / Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 Die hohe Inflation und der Ukrainekrieg sorgen nach wie vor für Unsicherheiten, insbesondere auf den Rohstoff- und Energiemärkten, einhergehend mit steigenden Produktionskosten.
In Hinblick auf diese Unsicherheiten wird darauf geachtet, dass benötigte Materialen zu preislich günstigen Zeitpunkten eingekauft und mit ausreichender Reichweite bevorratet werden. Zudem achtet man besonders darauf „Single Source Situationen“ zu vermeiden, das heißt man achtet darauf, insbesondere kritische Materialien über zumindest zwei Lieferanten zu beziehen.
Für 2026 geht man von einem Umsatzwachstum aus. Durch eine Intensivierung der Vertriebsund Marketingagenden ist man bestrebt bestehende Märkte auszubauen und neue Märkte zu erschließen.
Eine zumindest temporäre Auswirkung auf die Absatzmärkte ist aus eingangs genannten Gründen nicht auszuschließen. Grundsätzlich bewegt man sich in einem sehr stabilen Marktumfeld, sodass man davon ausgehen kann, dass sich etwaige Nachfrageschwankungen kurz- bis mittelfristig kompensieren. Die Produktion wird konstant fortgesetzt, der Ausgleich erfolgt über das Lager der Halbfertig- und Fertigprodukte.
Zur Sicherung des Unternehmenserfolges wird auch 2026, wie schon in der Vergangenheit, konsequent in den Bereichen IT/Digitalisierung, Technik und Entwicklung sowie Gebäuden, verbunden mit damit einhergehenden Eigenleistungen investiert.
Für 2026 geht die Geschäftsführung abermals von einem deutlich positiven Ergebnis vor Steuern aus.
Wien. am
Geschäftsführerín