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Lagebericht 2025

Peter Max Vertriebsgesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 28. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Die Firma Peter Max Vertriebsgesellschaft m.b.H. wird in der Rechtsform einer

Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und ist unter der Nummer

FN 61797d beim Landesgericht Korneuburg eingetragen.

Der Firmensitz befindet sich in 2000 Stockerau, Horner Bundesstraße 106.

Das Stammkapital ist zur Gänze einbezahlt und beträgt EUR 37,000.00.

An der Gesellschaft ist die Firma Peter Max Produktionsgesellschaft m.b.H.

zu 99 % und die Peter Max Gesellschaft zu 1 % beteiligt.

Der Gegenstand es Unternehmens ist der Handel mit Möbeln und Selbstbaumöbeln.

Im Berichtsjahr wurde das Unternehmen an 33 Standorten betrieben wovon 10 Filialen von Franchisenehmern geführt wurden. Die restlichen 23 Filialen wurden vom Unternehmen selbst geführt.

Die Umsatzerlöse betrugen im Bilanzjahr 2025 € 31.083.280,16 (VJ 27.557 Tsd). Das Ergebnis vor Steuern beträgt € - 1.080.344,90 (Vorjahr € -900 Tsd)

Rentabilitätskennzahlen:

Umsatzrentabilität -3,48 % (VJ -3,26 %) = EGT * 100 / Umsatzerlöse

Eigenkapitalrentabilität - 5,61 % (VJ -4,43 %) = EGT * 100 / durchschnittliches EK Gesamtkapitalrentabilität -3,74 % (VJ -3,20 %) = (EGT + FK Zinsen) * 100 / durchschnittliches GK

Finanzierungskennzahlen:

Verschuldungsgrad beträgt 42,89 % (VJ 30,69 %) FK * 100 / EK + unversteuerte Rücklagen

Working Capital € 5.042 Tsd (VJ € 6.070 Tsd)

Anlagendeckungsgrad 131,08 % (VJ 138,67 %) = EK + unversteuerte RL * 100 / AV

Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2025 € 18.691.258,54 was einer Eigenkapitalquote von 69,98 % entspricht. (VJ 76,52 %) = EK + unversteuerte RL * 100 / GK

Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um € 1.796.827,88

erhöht und betrugen zum Bilanzstichtag € 6.987.534,02.

Der durchschnittliche Stand an Mitarbeitern betrug 75.

Das Unternehmen beschäftigt keine Lehrlinge.

Die Verträge mit den Franchisenehmern sind für jeweils 5 Jahre befristet.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Die Forschung und Entwicklung konzentrierte sich auf EDV Programmentwicklung zur Unterstützung der Einrichtungsberatung.

Für die Jahre 2019 bis 2021 hat eine GPLA Prüfung stattgefunden, welche

im Februar 2023 abgeschlossen wurde.

Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Aufstellung der Bilanz sind keine

Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.

Auch das Jahr 2026 stellt aufgrund eines herausfordenden Konjunkturumfeldes für die gesamte österreichische Möbelbranche eine enorme Aufgabe dar.

Geopolitische Spannungen wie der Nahost Konflikt halten die Energiekosten auf einem hohen Niveau. Durch Investitionen in PV-Anlagen wird versucht die Abhängigkeit zu minimieren.

Die im Vergleich zu anderen EU-Staaten relativ hohe Inflation schwächen das Konsumklima.

Die hohen Kreditzinsen haben zu einer Krise in der Bauwirtschaft geführt, die sich nun auch in der Möbelindustrie bemerkbar macht.

Möbelkäufe gelten als aufschiebbare Investitionen, weshalb Haushalte bei wirtschaftlicher Unsicherheit besonders hier sparen. Kunden reagieren zunehmend preissenibel, sodass größere Investitionen häufig verschoben werden.

Der Kostendruck ist unverändert hoch und es müssen Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität gesetzt werden um der momentanen Nachfrageschwäche entgegenzuwirken.

Im Bereich des Personalaufwandes ist eine Kostenreduktion ebenfalls schwierig, Einerseits sollen die qualifizierten Dienstnehmer im Betrieb gehalten werden, um bei steigender Konsumnachfrage zur Verfügung zu stehen, andererseits steigen die Kollektivvertragslöhne ab Jänner 2026 im Durchschnitt um ca. 2,55 %.

Die zu erwartenden wirtschaftlichen Folgewirkungen sind aus heutiger Sicht nur schwer abschätzbar, wodurch eine sehr hohe Planungsunsicherheit gegeben ist. Die Bewältigung der aktuellen Krisen sind ein zentrales Aufgabenfeld für das Management der Firma.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2026 wird u.a. von den getroffenen Maßnahmen und deren wirtschaftlichen Folgen sowie von der Dauer der Krisen maßgeblich abhängen. Die weiteren Entwicklungen werden laufend beobachtet und die entsprechenden Maßnahmen und Prognoserechnungen werden laufend evaluiert. Insgesamt wird für 2026 ein Jahresverlust erwartet.

Stockerau, am 09.09.2026

P

vertriebsdesejschaft me. H 2000 Stockerar, Hornerstr. 106

Unterschrift Geschäftsführer Markus Max

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