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Lagebericht 2024

Accura Logistik GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 11. Sep. 2025

Inhaltsverzeichnis

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1.

Geschäftsverlauf

Die Accura hat als neu gegründetes Unternehmen mit 1.1.2024 den operativen Betrieb aufgenommen. Als 50:50-Joint-Venture der ,redmail Logistik & Zustellservice GmbH’ und der ,Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag Gesellschaft m.b.H & Co Kommanditgesellschaft’ ist das Unternehmen als reine Hilfsgesellschaft konzipiert. Vorrangiger Zweck und damit Kerngeschäft ist die „Hauszustellung“ (Zustellung von Tages-, Wochen- und Monatszeitungen).

Die wirtschaftliche Entwicklung im ersten Geschäftsjahr blieb hinter den Erwartungen zurück, was vorrangig auf Mindermengen gegenüber dem Businessplan/Budget zurückzuführen ist.

1.2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Darstellung von Umsatzerlösen, EBITDA und EBT (in TEUR):

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
20242023Diff. abs.Diff. rel.
Umsatzerlöse47.050047.050n/a
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und-1.479-32-1.447-4533,1%
Abschreibungen (EBITDA)
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)-1.553-32-1.521-4765,4%
Ergebnis vor Steuern (EBT)-1.388-32-1.356-4247,0%

Im Gründungsjahr 2024 blieben die Umsätze deutlich hinter der Zielsetzung zurück. Das Ergebnis wurde außerdem durch eine Rückstellung für Personalaufwendungen (Deckungsprüfung Zulagen/Zuschläge) in Höhe von 532 TEUR belastet.

Die folgende Darstellung zeigt den Vermögens- und Kapitalaufbau der Gesellschaft zum Bilanzstichtag (in TEUR):

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
20242023Diff. abs.Diff. rel.
Anlagevermögen1183583236,2%
Umlaufvermögen (inkl.8.0421.3216.721508,9%
Rechnungsabgrenzungsposten und Aktive
latente Steuern)
Eigenkapital295182771544,1%
Fremdkapital7.8651.3386.527487,9%
Eigenkapitalrentabilität (EBIT/EK)-526%-178%-348%-Pkt
Eigenkapitalquote (EK/Bilanzsumme)4%1%3%-Pkt

Das Anlagevermögen umfasst im Wesentlichen die für den Betrieb der Gesellschaft notwendige Geschäftsausstattung sowie Anteile am verbundenen Unternehmen Medienbote HZ GmbH in Höhe von 35 TEUR. Im Eigenkapital steht dem Bilanzverlust von -1.158 TEUR eine Kapitalrücklage in Höhe von 1.403 TEUR gegenüber. Auf Basis des Joint Venture Vertrags wurde in einem Gesellschafterbeschluss vom 19.12.2024 die Zuführung von 1.401 TEUR per 31.12.2024 (davon 771 TEUR redmail, 629 TEUR Mediaprint) beschlossen. Die Eigenkapitalquote lag im Geschäftsjahr 2024 bei 4%. Die fiktive Schuldentilgungsdauer nach § 24 URG (Nettoverbindlichkeiten/Mittelüberschuss) ist wegen negativem Mittelüberschuss nicht ermittelbar.

Darstellung der Entwicklung des Cash-Flow (in TEUR):

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
2024 2023Diff. abs.Diff. rel.
Cashflow aus der betrieblichen6010+601n/a
Tätigkeit
Cashflow aus Investitionstätigkeit-760-76n/a
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit000n/a
Zahlungswirksame Veränderung des5250+525n/a
Finanzmittelfonds
Finanzmittelfonds zum 31.12.1.6281.103+52547,6%

Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit ist im Geschäftsjahr 2024 positiv. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung des Working Capitals. Insgesamt verändern sich die liquiden Mittel um 525 TEUR auf einen Bestand von 1.628 TEUR zum 31.12.2024.

1.3. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen.

2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

2.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Weitere Volumensreduktionen in der „Hauszustellung” (Zustellung von Tages-, Wochen- und Monatszeitungen) sind absehbar und eingeplant. Das Risiko eines die Planung überschreitenden Volumensverlustes ist immanent.

2.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

2.2.1. Allgemeines

Nach allgemeinen risikopolitischen Grundüberlegungen werden Risiken nur dann eingegangen, wenn dadurch zusätzliche Ertragschancen genützt werden können. Jedes wesentliche Risiko wird durch geeignete Maßnahmen auf ein akzeptables Maß reduziert, oder wenn das technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, auf Dritte übertragen. Allgemeine Markt- und Erlösrisiken werden über die Budgetierung, in den Vorschaurechnungen und im laufenden Berichtswesen erfasst und gesteuert. Risiken im Zusammenhang mit Investitionen werden im Rahmen der Investitionsrechnung identifiziert und bewertet.

2.2.2. Geschäfts- bzw. unternehmenstypische Risiken

Operative Risiken sind grundsätzlich über Versicherungsschutz abgedeckt.

Für betriebstypische Risiken, die untrennbar mit dem unternehmerischen und gesellschaftlichen Handeln verbunden sind, werden, wenn notwendig, im Jahresabschluss ausreichend Rückstellungen gebildet.

2.2.3. Finanzielle Risiken

Risiken können nur aus originären Finanzinstrumenten schlagend werden, da zum abgelaufenen Bilanzstichtag keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt wurden.

Ausfallsrisiko:

Das Ausfallsrisiko besteht aus einem durch Nichterfüllung einer vertraglichen Verpflichtung entstehenden Vermögensverlust. Das maximale Ausfallsrisiko stellen die aktivseitig ausgewiesenen Finanzinstrumente dar, da dieses Risiko in der Regel nicht auf Dritte übertragen wird. Das Unternehmen erbringt ausschließlich für ihre beiden Gesellschafter Leistungen. Aufgrund der kurzfristigen Fälligkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Gesellschaftern bzw. wegen der laufenden Vorauszahlungen und der Veranlagung von Finanzmitteln ausschließlich bei Kreditinstituten mit erstklassiger Bonität, wird der Eintritt des maximalen Ausfallsrisikos als unwahrscheinlich eingestuft.

Eine Erhöhung des Ausfallsrisikos erwarten wir aufgrund der aktuell verfügbaren Informationen und Einschätzungen der weiteren Entwicklung der geopolitischen Situation derzeit nicht.

Liquiditätsrisiko

Die Liquidität des Unternehmens ist bei Entwicklung laut Plan als ausreichend einzustufen und vor allem durch entsprechende Akonto-Vereinbarungen und laufende Liquiditätsplanung abgesichert. Es ist davon auszugehen, dass die Gesellschaft in der Lage ist, alle bestehenden Verbindlichkeiten pünktlich zu bedienen. Eine wesentliche Erhöhung des Liquiditätsrisikos sehen wir derzeit trotz Unsicherheiten in der geopolitischen Situation nicht.

Preisänderungsrisiko

Preisänderungen an den Rohstoffmärkten haben in der Regel keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags- bzw. Finanzlage des Unternehmens. Da alle wesentlichen Transaktionen in Euro abgewickelt werden, besteht kein wesentliches Risiko aus Wechselkursschwankungen.

Cashflowrisiko

Da die Gesellschaft keine verzinslichen Finanzverbindlichkeiten hat, besteht bei Zinserhöhungen kein Cashflowrisiko. Die Entwicklung der Zinsstruktur wird laufend beobachtet und gegebenenfalls werden wirksame Risikobegrenzungsmaßnahmen gesetzt.

3. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen betreibt keine nennenswerte eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

Wien

Horst Jungmann, 23.05.2025 15:07 Unterschrieben mit MOXIS Guest Mag. Horst Jungmann Geschäftsführer

Robert Lang, MBA Robert Lang, 23.05.2025 13:27 Unterschrieben mit MOXIS Guset Robert Lang, MBA Geschäftsführer

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