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Lagebericht 2025

Peter Max Produktionsgesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 28. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Die Firma Peter Max Produktionsgesellschaft m.b.H. wird in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und ist unter der Nummer FN 61297v beim Landesgericht Korneuburg eingetragen.

Der Firmensitz befindet sich in 2000 Stockerau, Horner Bundesstraße 106.

Das Stammkapital beträgt EUR 830.215,00 und ist mit EUR 812.046,79 einbezahlt.

An der Gesellschaft ist die Firma Peter Max Gesellschaft m.b.H. zu 100% beteiligt.

Der Gegenstand des Unternehmens ist die fabriksmäßige Erzeugung von Selbstbaumöbelteilen (Möbelbaupackung).

Im Berichtsjahr ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 11,5% gestiegen. (Umsatzerlöse 2025 betrugen EUR 33.555.387,32 gegenüber dem Vorjahr 2024 von EUR 30.092.279,72). Im Geschäftsjahr wurde ein Gewinn von EUR 2.201.837,3 erzielt. (Vorjahr Verlust von EUR -175.445,89).

Die Investitionen (ohne Finanzanlagen und Anzahlungen für Sachanlagen) betrugen im Geschäftsjahr EUR 2.949.694,87 gegenüber EUR 1.668.163,89 im Vorjahr. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen / Gesamtvermögen) beträgt im Geschäftsjahr 56,84 % und 57,58 % im Vorjahr.

Der Anlagenabnutzungsgrad (kumulierte Abschreibung / Sachanlagen zu

Anschaffungskosten) liegt bei 70,84 % (VJ: 75,54 %).

Der Anlagendeckungsgrad beträgt 118,74% (VJ: 121,89 %) und die Investitionsdeckung liegt bei 329,43 % (V J214,73 %).

Zum Bilanzstichtag 31.12.2025 betrug: das Eigenkapital EUR 26.001.400,50 (VJ: 23.799.563,17) und die Eigenkapitalquote 67,44 % (VJ: 70,22 %).

Finanzierungskennzahlen:

Verschuldungsgrad: 48,16 % (VJ: 42,47 %) Working Capital (in TEUR): 7.579 (VJ: 8.336) Umsatzverdienstrate: 9,80 % (VJ: 3,86 %)

Rentabilitätskennzahlen:

Umsatzrentabilität: 7,15 % (VJ: -0,49 %) Eigenkapitalrentabilität: 9,62 % (VJ: -0,62 %) Gesamtkapitalrentabilität: 6,62 % (VJ: -0,44 %)

Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 3.074.515,03 gestiegen und betrugen zum Bilanzstichtag EUR 8.277.762,03

Der durchschnittliche Stand an Mitarbeitern betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2025 107 (Vorjahr 115). Das Verhältnis von Arbeitern zu Angestellten betrug im Geschäftsjahr 89,72% zu 10,428. Das Unternehmen beschäftigt keine Lehrlinge.

Das Unternehmen verfügt über keine derivativen Finanzinstrumente.

Die Forschung und Entwicklung konzentrierte sich auf EDV Programmentwicklung zur Unterstützung der Einrichtungsberatung.

Im Jahr 2023 hat eine GPLA-Prüfung für die Jahre 2020 bis 2022 stattgefunden.

Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Aufstellung der Bilanz sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.

Das Jahr 2026 stellt weiterhin für die gesamt österreichische Möbelbranche eine enorme Herausforderung dar.

Geopolitische Spannungen wie der Nahost Konflikt halten die Energiekosten auf einem hohen Niveau. Durch Investitionen in PV-Anlagen wird versucht die Abhängigkeit zu minimieren.

Die in im Vergleich zu anderen EU-Staaten relativ hohe Inflation schwächen das Konsumklima.

Die hohen Kreditzinsen haben zu einer Krise in der Bauwirtschaft geführt, die sich nun auch in der Möbelindustrie bemerkbar macht.

Der Kostendruck ist unverändert hoch und es müssen Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität gesetzt werden um der momentanen Nachfrageschwäche entgegenzuwirken.

Im Bereich des Personalaufwandes konnte im Jahr 2025 eingespart werden, da einige langjährige Mitarbeiter in Pension gegangen sind und nicht alle Stellen, auf Grund von neuen Maschinen nachbesetzt werden mussten. Auch im Jahr 2026 sollten nur Nachbesetzungen im Personalbereich erfolgen, um anfallende Uber- und Mehrarbeitsstunden abzubauen, weitere Kostenreduktionen sind schwierig, da einerseits die qualifizierten Dienstnehmer im Betrieb gehalten werden sollen, um bei steigender Konsumnachfrage sofort wieder produzieren zu können, andererseits steigen die Kollektivvertragslöhne ab Jänner 2026 im Durchschnitt um ca. 2,55%.

Die zu erwartenden wirtschaftlichen Folgewirkungen sind aus heutiger Sicht nur schwer abschätzbar wodurch eine sehr hohe Planungsunsicherheit gegeben ist. Die Bewältigung der aktuellen Krise ist ein zentrales Aufgabenfeld für das Management der Firma.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2026 wird u.a. von den getroffenen Maßnahmen und deren wirtschaftlichen Folgen sowie von der Dauer der Krisen maßgeblich abhängen. Die weiteren Entwicklungen werden laufend beobachtet und die entsprechenden Maßnahmen und Prognoserechnungen werden laufend evaluiert. Insgesamt wird für 2026 ein Jahresgewinn erwartet.

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