Inhaltsverzeichnis
METRO Cash & Carry Österreich GmbH, Vösendorf 1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
1.1. Geschäftsverlauf
Die Wirtschaft in Österreich erholt sich von der Rezession. Nach zwei Jahren anhaltender Rezession zeichnet sich für 2025 erstmals wieder ein leichtes, vom Konsum getragenes Wirtschaftswachstum ab. 2025 wird die gesamtwirschaftliche Wertschöpfung moderat wachsen. Für 2026 wird ein Aufschwung mit einem etwas kräftigeren Zuwachs erwartet. Die Erholung wird vom Konsum getragen, während der Warenaußenhandel wegen der schwachen weltweiten Nachfrage nach Investitionsgütern zunächst noch schrumpft. Aufgrund der Konjunkterholung wird für 2026 ein Wirtschaftswachstum von 1,1% erwartet.1
Mit Verschmelzungsvertrag vom 11. März 2025 und Eintragung im Firmenbuch am 01. April 2025 wurde die 100%-ige Tochtergesellschaft Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H., Vösendorf, als übertragende Gesellschaft im Wege der Gesamtrechtsnachfolge rückwirkend zum 1. Oktober 2024 auf die METRO Cash & Carry Österreich GmbH als übernehmende Gesellschaft verschmolzen. Aus diesem Grund sind die Vorjahresbeträge nur eingeschränkt vergleichbar.
Im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 betrugen die Umsatzerlöse TEUR 914.365 (VJ TEUR 913.833). Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf den Anstieg im Bereich FOOD zurückzuführen, der Bereich NON FOOD entwickelt sich, begründet durch die Sortimentumgestaltung, rückläufig.
METRO Cash & Carry Österreich setzt weiter die strategische Fokussierung auf das professionelle Kundensegment durch den konstanten Ausbau der Zustellung fort.
Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich insgesamt auf TEUR 14.912 (VJ TEUR 18.752). Aus der Verschmelzung der Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H. mit der METRO Cash & Carry Österreich GmbH resultierte ein Anlagenzugang in Höhe von TEUR 44.
1.1.1 Vermögenslage
Die folgende Gegenüberstellung der nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen zusammengefassten Bilanzposten und deren Veränderung vermittelt einen Einblick in die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft:
| 30.09.2025 | 30.09.2024 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | ||
| V e r m ö g e n | ||||||
| Anlagevermögen | ||||||
| Immaterielles Anlagevermögen | 1.322 | 0.4 | 1.203 | 0,3 | 119 | 9.9 |
| Sachanlagen (inkl. Aufwertung Verschmel- | ||||||
| zung) | 254.304 | 69,2 | 256.150 | 71,5 | -1.846 | -0,7 |
| 255.626 | 69,6 | 257.353 | 71.8 | -1.727 | -0,7 | |
| Finanzanlagen | 1.260 | 0,3 | 4.297 | 1,2 | -3.037 | -70,7 |
| 256.886 | 69,9 | 261.650 | 73,0 | -4.764 | -1,8 | |
| Umlaufvermögen | ||||||
| Vorräte | 66.928 | 18,2 | 57.448 | 16,0 | 9.480 | 16,5 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 30.717 | 8,3 | 25.653 | 7,2 | 5.064 | 19,7 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unter- | ||||||
| nehmen | 37 | 0,0 | 83 | 0,0 | -46 | -55,4 |
| Flüssige Mittel | 2.396 | 0,7 | 2.003 | 0,6 | 393 | 19,6 |
| Sonstige Vermögensgegenstände und Rech- | ||||||
| nungsabgrenzungsposten | 10.630 | 2,9 | 11.395 | 3,2 | -765 | -6,7 |
| 110.708 | 30,1 | 96.582 | 27,0 | 14.126 | 14,6 | |
| 367.594 | 100,0 | 358.232 | 100,0 | 9.362 | 2,6 |
1.1.2 Finanzlage
| 30.09.2025 | 30.09.2024 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | % | TEUR | % | ||
| K a p i t a l | ||||||
| Eigenmittel | ||||||
| Stammkapital | 10.901 | 3.0 | 10.901 | 3,0 | 0 | 0,0 |
| Rücklagen | 71.825 | 19,5 | 71.825 | 20,0 | 0 | 0,0 |
| Bilanzverlust/-gewinn | -17.071 | -4,6 | 3.274 | 1,0 | -20.345 | -621,4 |
| 65.655 | 17,9 | 86.000 | 24,0 | -20.345 | -23,7 | |
| Langfristiges Fremdkapital | ||||||
| Sozialkapital | 22.657 | 6,2 | 24.095 | 6.7 | -1.438 | -6,0 |
| Finanzverbindlichkeiten gegen verbundene | ||||||
| Unternehmen | 32.000 | 8,7 | 32.000 | 8,9 | 0 | 0,0 |
| Steuerrückstellungen | 10.242 | 2,8 | 11.464 | 3,2 | -1.222 | -10,7 |
| Übrige langfristige Schulden | 2.698 | 0,7 | 2.119 | 0,7 | 579 | 27,3 |
| 67.597 | 18,4 | 69.678 | 19,5 | -2.081 | -3,0 | |
| Kurzfristiges Fremdkapital | ||||||
| Anzahlungen von Kunden | 1.302 | 0.4 | 1.225 | 0,3 | 77 | 6,3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||||||
| Leistungen | 74.027 | 20,1 | 49.173 | 13.7 | 24.854 | 50,5 |
| Finanzverbindlichkeiten gegen verbundene | ||||||
| Unternehmen | 20.000 | 5.4 | 0,0 | 0,0 | 20.000 | 0,0 |
| Verbindlichkeiten gegen verbundene | ||||||
| Unternehmen | 7.292 | 2,0 | 35.258 | 9,8 | -27.966 | -79,3 |
| Verbindlichkeiten aus kurzfristigen | ||||||
| Finanzierungen (Cash-Pooling) | 15.775 | 4,3 | 6.833 | 1,9 | 8.942 | 130,9 |
| Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungs- | ||||||
| abgrenzungsposten | 29.134 | 7,9 | 30.868 | 8,6 | -1.734 | -5,6 |
| Steuerumlage | 66.280 | 18,0 | 65.325 | 18.2 | 955 | 1,5 |
| Sonstige Rückstellungen | 20.532 | 5.6 | 13.872 | 4,0 | 6.660 | 48,0 |
| 234.342 | 63,7 | 202.554 | 56,5 | 31.788 | 15,7 | |
| 367.594 | 100,0 | 358.232 | 100,0 | 9.362 | 2,6 |
Hinsichtlich der Fristigkeiten verweisen wir auf die Angaben im Anhang (Beilage I/11).
Die wichtigsten Posten der Vermögens- und Finanzlage und die Veränderungen im Geschäftsjahr stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:
Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betragen insgesamt TEUR 14.447 und betreffen im Wesentlichen die Umbauten in den Großmärkten Vösendorf und Dornbirn sowie Ersatzinvestitionen.
Die planmäßigen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen des Geschäftsjahres 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 betragen insgesamt TEUR 14.603. Es waren außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen im Geschäftsjahres 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 in Höhhe von TEUR 1.517 erforderlich (VJ TEUR 0).
Das Finanzanlagevermögen beinhaltet zum Bilanzstichtag Wertpapiere zur Deckung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.200 und Beteiligungen an der EKS Handelsgesellschaft m.b.H. in Höhe von TEUR 6 und an der EKS Handelsgesellschaft m.b.H. & CO KG in Höhe von TEUR 54.
Der Vorratsbestand entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
| 30.09.2025 | 30.09.2024 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | % | |
| FOOD | 49.550 | 74,0 | 44.405 | 77,3 | 5.145 5.145 | 11,59 |
| NON FOOD | 17.378 | 26,0 | 13.043 | 22,7 | 4.335 | 33,24 |
| Gesamt | 66.928 | 100,0 | 57.448 | 100,0 | 9.480 9.480 | 16,50 |
Der Anstieg des Vorratsbestandes in den Bereichen FOOD und NON FOOD zum Stichtag 30. September 2025 im Vergleich zum 30. September 2024 lässt sich im Wesentlichen durch die Verschmelzung der Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H. auf die METRO Cash & Carry Österreich GmbH erklären.
Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag 30. September 2025 im Vergleich zum 30. September 2024 resultiert im Wesentlichen aus Werbeaktionen zum Ende des Geschäftsjahres, die zu einer Steigerung des Umsatzes geführt haben.
Die flüssigen Mittel betreffen Kassabestände bzw. Bankguthaben in Höhe von TEUR 2.396 (VJ TEUR 2.003).
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Verrechnungen von Einwegpfand in Höhe von TEUR 3.680 (VJ TEUR 0) und debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 2.614 (VJ TEUR 7.706). Der Rückgang der debitorischen Kreditoren resultiert aus der Verschmelzung der Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H. auf die METRO Cash & Carry Österreich GmbH.
Die Rücklagen beinhalten ungebundene Kapitalrücklagen in Höhe von TEUR 65.284, die aus der Übernahme des Vermögens der Sinco Großhandelsgesellschaft m.b.H. im Rahmen der rückwirkenden Verschmelzung zum 1. Oktober 2020 resultieren.
Das langfristige Sozialkapital beinhaltet Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder.
Die Finanzverbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten drei langfristige Darlehen in Höhe von TEUR 32.000 mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahre gegenüber der METRO Cash & Carry International GmbH, Düsseldorf (VJ TEUR 32.000). Des Weiteren zwei kurzfristige Darlehen in
Höhe von TEUR 20.000,0 (VJ TEUR 0,0) mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr gegenüber der METRO Cash & Carry International GmbH, Düsseldorf.
Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag 30. September 2025 im Vergleich zum 30. September 2024 und der zeitgleiche Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum Stichtag 30. September 2025 im Vergleich zum 30. September 2024 sind im Wesentlichen auf die Verschmelzung der Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H.auf die METRO Cash & Carry Österreich GmbH zurückzuführen. Zum 30. September 2024 wurden noch unbeglichene Rechnungen für Handelsware aus der Einkaufstätigkeit der Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H für die METRO Cash & Carry Österreich GmbH unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Zum Stichtag 30. Septermber 2025 erfolgte der Ausweis aller noch unbeglichene Rechnungen für Handelsware unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Aus dem Cash-Pooling mit der METRO Group Clearing GmbH, Düsseldorf, resultiert eine Verbindlichkeit aus kurzfristigen Finanzierungen in Höhe von TEUR 15.775 (VJ TEUR 6.833).
Der Rückgang der übrigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten zum Stichtag 30. September 2025 im Vergleich zum 30. September 2024 ist im Wesentlichen auf eine per 30. September 2024 noch unbeglichene Verbindlichkeit für eine beschlossene Ausschüttung gegenüber der ASPIAG Management AG, Widnau (Schweiz), in Höhe von TEUR 3.891 zurückzuführen.
Die Verbindlichkeiten aus der Steuerumlage resultieren aus dem steuerlichen Ergebnis der METRO Cash & Carry Österreich GmbH, Vösendorf, und der daraus resultierenden Steuerschuld gegenüber dem Gruppenträger METRO Cash & Carry International Holding GmbH, Wien. Die jährliche Steuerumlageverpflichtung wird unter Berücksichtigung des jeweils gültigen Körperschaftsteuersatzes und der Steuerumlagevereinbarung ermittelt. Die METRO Cash & Carry International Holding GmbH gewährte eine Stundung für die aktuell offenen Verbindlichkeiten aus der Steuerumlage bis zum 31. März 2027.
Der Anstieg der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen zum Stichtag 30. September 2025 im Vergleich zum 30. September 2024 resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Vorsorgen für ausstehende Eingangsrechnungen und der sonstigen Personalrückstellungen
1.1.3 Ertragslage
Die folgende Darstellung zeigt die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliederte Erfolgsrechnung:
| 1.10.2024- | 1.10.2023- | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2025 | 30.09.2024 | Veränderung | ||||
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | % | |
| Umsatzerlöse | 914.365 | 100,0 | 913.833 | 100,0 | 532 | 0,1 |
| Wareneinsatz | -705.111 | -77,1 | -719.352 | -78,7 | 14.241 | -2,0 |
| Rohertrag | 209.254 | 22,9 | 194.481 | 21,3 | 14.773 | 7,6 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4.742 | 0,5 | 10.911 | 1,2 | -6.169 | -56,5 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 37.257 | 4,1 | 24.880 | 2.7 | 12.377 | 49,7 |
| Personalaufwand | 130.178 | 14,2 | 125.762 | 13,8 | 4.416 | 3,5 |
| Abschreibungen auf | ||||||
| immaterielles Anlagevermögen und | ||||||
| Sachanlagen | 16.465 | 1.8 | 14.204 | 1.6 | 2.261 | 15,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 58.426 | 6,4 | 60.072 | 6.6 | -1.646 | -2,7 |
| Aufwendungen für die Betriebsleistung | -242.326 | -26,5 | -224.918 | -24,6 | -17.408 | 7,7 |
| Ordentliches Betriebsergebnis (EBIT) | -28.330 | -3,1 | -19.526 | -2,1 | -8.804 | 45,1 |
| Finanzergebnis | 5.079 | 0,6 | 4.561 | 0,5 | 518 | 11,4 |
| Gesamtergebnis vor Steuern (EBT) | -23.251 | -2,5 | -14.965 | -1,6 | -8.286 | 55,4 |
| Ertragsteuern | 1.038 | 0,1 | 23.063 | 2,5 | -22.025 | -95.5 |
| Verschmelzungsgewinn/-verlust | 1.868 | 0,2 | -4.824 | -0,5 | 6.692 | 0 |
| Jahresfehlbetrag/-überschuss | -20.345 | -2,2 | 3.274 | 0,4 | -23.619 | -721,4 |
Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 entwickelten sich wie folgt:
| 1.10.2024- | 1.10.2023- | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| 30.09.2025 | 30.09.2024 | |||
| TEUR | TEUR | TEUR | % | |
| FOOD | 810.098 | 788.389 | 21.709 | 2,8 |
| NON FOOD | 74.782 | 90.621 | -15.839 | -17,5 |
| Marketing Erlöse | 22.312 | 30.227 | -7.915 | -26,2 |
| Erträge aus Kostenweiterbelastungen | 3.347 | 2.907 | 440 | 15,1 |
| Frachterlöse | 3.826 | 1.689 | 2.137 2.137 | 126,5 |
| Gesamt | 914.365 | 913.833 | 532 532 | 0,1 |
Die wichtigsten Veränderungen der Ertragslage im Geschäftsjahr 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 im Vergleich zum 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 haben folgende Ursachen:
Im Geschäftsjahr 2024/25 wurde weiterhin die #sCore Wachstumsstrategie umgesetzt. Im Fokus steht professionellen Kunden ein attraktives Großhandelssortiment anbieten zu können.
Die Sortimentstransformation soll im Bereich FOOD Qualität, Frische, Verfügbarkeit und die Stärkung der „Eigenmarken“ gewährleisten und hat zu einem Anstieg der Umsatzerlöse im Bereich FOOD sowie des Rohertrages beigetragen.
Das NON FOOD Sortiment wird weiter spezialisiert auf strategische Kundengruppen HoReCa (Hotels, Restaurants und Cateringunternehmen), die Produktpalette wurde reduziert und daher sind die Umsatzeerlöse im Bereich NON FOOD rückläufig.
Ganzjahresthemen wie Optimierung von Lieferketten sowie das Wachstum des Belieferungsgesschäfts sollen zu einer Fortführung des Wachstumskurses beitragen.
Der Rückgang der Marketing Erlöse resultiert aus der Änderung der Berechnungsmethodik der Einstandskostenkalkulation für spätere Lieferantenvergütungen.
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist im Wesentlichen auf eine im Vorjahr erhaltene Vergütung von Energieabgaben (Energieabgabenvergütungsgesetz) und auf höhere Erträge aus Ausbuchungen von Service- sowie Leergutcoupons und Metrogutscheinen zurückzuführen.
Der Anstieg des Personalaufwandes um 3,5 % ist auf die jährlichen kollektivvertraglichen Erhöhungen und auf eine höhere Mitarbeiteranzahl durch die Übernahme der Mitarbeiter der Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H. zurückzuführen.
Der Anstieg der Abschreibungen lässt sich im Wesentlichen durch eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 1.517 für den Eco Store in Graz erklären.
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus allgemeinen Kosteneinsparungen.
Im Finanzergebnis führen versicherungsmathematische Erträge aus der Berechung der Sozialkapitalrückstellungen zu einer Verbesserung des Finanzergebnisses. Die Verschmelzung der Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H. auf die METRO Cash & Carry Österreich GmbH und der dadurch entfallende
Ergebnisabführungsvertrag verschlechtert das Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr Verbesserung TEUR 753).
Das herausfordernde Umfeld und der allgemeine Kostendruck sind im Wesentlichen für den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2024/25 verantwortlich.
1.2 Bericht über Zweigniederlassungen
Im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 unterhielt das Unternehmen keine Zweigniederlassungen.
In ganz Österreich werden insgesamt 12 Großmärkte an den Standorten Vösendorf, Langenzersdorf, Wien-Simmering, St. Pölten, Wr. Neustadt, Linz, Wels, Salzburg, Innsbruck, Dornbirn, Graz und Klagenfurt betrieben. Des Weiteren wurden 7 Standorte im Zuge der Verschmelzung mit der C & C Abholgroßmärkte Gesellschaft m.b.H. übernommen. Allerdings wurde der übernommene C & C Standort in Graz per 30.09.2024 auf den METRO Standort in Graz verlagert und im laufenden Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 wurde der übernommene C & C Standort in Wiener Neustadt auf den METRO Standort in Wiener Neustadt verlagert. Somit werden aktuell aus der Verschmelzung mit der C & C Abholgroßmärkte Gesellschaft m.b.H. noch 5 Standorte in Neusiedl/See, Hartberg, Liezen, Spittal/Drau und St. Pölten betrieben.
1.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
1.3.1 Ausgewählte Kennzahlen
Aus den letzten Jahresabschlüssen können folgende Kennzahlen abgeleitet werden:
| 30.09.2025 | 30.09.2024 |
|---|---|
| % | % |
| Anlagendeckung: | |
| (Eigenmittel + langfristiges Fremdkapital) x 100 | |
| 51,9 Langfristiges Vermögen | 59,5 |
Verschuldungsgrad:
Liquidität:
| Fremdkapital x 100 | |
|---|---|
| 459,9 Eigenmittel | 316,5 |
| (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) x 100 | |
| 18,7 Kurzfristige Verbindlichkeiten | 19,3 |
Eigenmittelquote gemäß § 23 URG:
| Eigenkapital x 100 | |
|---|---|
| 17,9 Gesamtkapital - von den Vorräten absetzbare Anzahlungen | 24,0 |
| 30.09.2025 30.09.2024 30.09.2025 | |
|---|---|
| Jahre | Jahre |
| Fiktive Schuldentilgungsdauer gemäß § 24 Abs 1 URG: | |
| Rückstellungen + Verbindlichkeiten | ||
|---|---|---|
| - Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten + PRA | n/a | 14,6 |
| Mittelüberschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | ||
| 1.10.2024- | 1.10.2023- | |
| 30.09.2025 | 30.09.2024 | |
| TEUR | TEUR | |
| Mittelüberschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | ||
| gemäß § 24 Abs 2 URG: | ||
| Jahresfehlbetrag/-überschuss | -20.345 -20.345 | 3.274 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 16.465 | 14.204 |
| Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | 196 | 142 |
| Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen | -152 | -268 |
| Veränderung der langfristigen Rückstellungen | -2.932 | 1.175 |
| -6.768 | 18.527 | |
| 1.10.2024- | 1.10.2023- | |
| 30.09.2025 | 30.09.2024 | |
| % | % | |
| Vermögensrentabilität: | ||
| Ordentliches Betriebsergebnis x 100 | ||
| Durchschnittliches Vermögen | -7,4 | -5,3 |
| Eigenkapitalrentabilität: | ||
| vor Steuern: | ||
| Ordentliches Betriebsergebnis x 100 | ||
| Durchschnittliche Eigenmittel | -36,9 | -21,9 |
| nach Steuern: | ||
| (Ordentliches Betriebsergebnis – Ertragsteuern) x 100 | -35,6 | 4,0 |
| Durchschnittliche Eigenmittel |
| 1.3.2 Geldflussrechnung | ||
|---|---|---|
| 1.10.2024- | 1.10.2023- | |
| 30.09.2025 | 30.09.2024 | |
| TEUR | TEUR | |
| Geldfluss aus dem betrieblichen Ergebnis | ||
| 1 Ergebnis vor Steuern | -23.252 | -14.964 |
| 2 +/– Abschreibungen/Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände | ||
| des Bereichs Investitionstätigkeit | 16.465 | 14.204 |
| 3 –/+ Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen | ||
| des Bereichs Investitionstätigkeit | 44 | -126 |
| 4 –/+ Veränderung des Sozialkapitals | -1.438 | 3.509 |
| 5 –/+ Beteiligungserträge, Erträge aus anderen Wertpapieren und | ||
| Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sowie sonstige Zinsen | ||
| und ähnliche Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -5.263 | -7.031 |
| 6 Netto-Geldfluss aus dem betrieblichen Ergebnis | -13.444 | -4.409 |
| 7 –/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen | ||
| und Leistungen sowie anderer Aktiva | -5.193 | 17.348 |
| 8 +/– Zunahme/Abnahme von Rückstellungen | 3.052 | -8.891 |
| 9 +/– Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Passiva | 6.429 | -5.401 |
| 10 Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit vor Steuern | -9.157 | -1.353 |
| 11 – Zahlungen für Ertragsteuern | -184 | 21.925 |
| 12 Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit | -9.341 | 20.572 |
| 13 + Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 131 | 268 |
| 14 – Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -17.363 | -19.174 |
| 15 – Auszahlungen für Finanzanlagenzugang und sonstige | ||
| Finanzinvestitionen | 0 | -500 |
| 16 + Einzahlungen aus Beteiligungs-, Zinsen- und Wertpapiererträgen | 7.112 | 9.915 |
| 17 Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -10.120 | -9.491 |
| 18 – ausbezahlte Ausschüttungen | -14.412 | 0 |
| 19 + Einzahlungen aus kurzfristigen Finanzierungen | 35.633 | 2.520 |
| 20 – Auszahlungen für kurzfristige Finanzierungen | 0 | -10.656 |
| 21 – Auszahlungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.368 | -2.883 |
| 22 Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 19.854 | -11.019 |
| 23 zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel und | ||
| Zahlungsmitteläquivalente (Z 14+20+25) | 393 | 62 |
| 24 + Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Beginn der Periode | 2.003 | 1.941 |
| 25 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode | 2.396 | 2.003 |
1.3.3 Soziale und ökologische Aspekte
Im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 betrug der durchschnittliche Beschäftigtenstand 2.078 Mitarbeiter (VJ 2.135 Mitarbeiter). Das „Team METRO“ steht für vielfältige Karrierepfade, umfassende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeitmodelle, attraktive Sozialleistungen sowie eine gelebte Teamkultur. Ein besonderer Fokus gilt der Lehrlingsausbildung, aktuell werden über 100 Lehrlinge in neun Lehrberufen ausgebildet. Als staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb investiert METRO gezielt in die Förderung des Nachwuchses und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Qualifizierung künftiger Fachkräfte.
Die Integration der AGM-Märkte in METRO Österreich wurde erfolgreich abgeschlossen. Der Schwerpunkt des Geschäftsjahres 2024/25 lag auf Stabilisierung und organisatorischer Transformation – im Sinne einer gemeinsamen Unternehmensstrategie sCore unter dem Leitsatz #OneMETRO.
Die Umsetzung der Multichannel-Strategie blieb dabei ein zentrales Ziel. Sie umfasst ein österreichweites Netz moderner Großmärkte, ein breites Belieferungsangebot sowie digitale Services wie DISH. Diese strategische Ausrichtung schafft vielfältige Berührungspunkte mit Kunden und Partnern und sichert gleichzeitig effiziente Abläufe in einem auf Großhandel optimierten Umfeld.
Ein gemeinsames Verständnis von Werten und Arbeitsweisen bildet die Grundlage für den Unternehmenserfolg – insbesondere in Phasen des Wandels. Neben der Etablierung der METRO Fundamentals fördern direkte Kommunikation durch Führungskräfte, regelmäßige Informationsveranstaltungen („Kompass-Meetings“), Mitarbeiterschreiben der Geschäftsführung, eine vierteljährlich erscheinende Mitarbeiterzeitung, das Intranet „United“ sowie die digitale Plattform „Viva Engage“ den internen Dialog und stärken die Transparenz innerhalb der Organisation.
METRO Österreich bekennt sich zu höchsten Qualitätsstandards und wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter: Leitbetrieb Österreich, Audit „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ sowie B2B-Award Österreich 2024/25 – verliehen vom Forschungsinstitut ÖGVS für höchste Kundenzufriedenheit und bestes Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Cash & Carry-Großhändlern.
Diese Anerkennungen bestätigen das hohe Engagement aller Mitarbeitenden und die konsequente Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit und Servicequalität.
Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie von METRO Österreich. Sie ist in allen Geschäftsbereichen verankert und prägt das Handeln gegenüber Kunden, Lieferanten und Partnern. Zur Umsetzung der strategischen Nachhaltigkeitsziele wurde eine Position der Nachhaltigkeitsmanagerin geschaffen, die in der Abteilung Qualität und Sicherheit angesiedelt ist. Die Nachhaltigkeitsziele von METRO umfassen mehrere Kernpunkte: dauerhafte Integration der Nachhaltigkeit in das Kerngeschäft von METRO, Verpackungsumstellung auf nachhaltige Alternativen, Fokus auf Klimaschutz, Ethik und Inklusion sowie verantwortungsvolles Wirtschaften durch nachhaltige Geschäftspraktiken, durch der Ausbau regionaler Partnerschaften und die Stärkung heimischer landwirtschaftlicher Strukturen, die Verbindung von Regionalität und Internationalität, sowie die jährliche Vergabe des Preises „Nachhaltig Wirten“ in Kooperation mit dem Wirtshausführer.
METRO Österreich leistet durch Kooperationen mit karitativen Einrichtungen einen aktiven Beitrag zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung. In Zusammenarbeit mit der Tafel Österreich und verschiedenen Sozialmärkten wurden im Geschäftsjahr über 84.000 Kilogramm Lebensmittel gespendet. Darüber hinaus besteht seit mehr als drei Jahren eine erfolgreiche Kooperation mit „Too Good To Go“, um Lebensmittelverluste entlang der Wertschöpfungskette weiter zu reduzieren.
Die E-Fahrzeugflotte im Außendienst wird kontinuierlich ausgebaut. Zusätzlich werden alle Standorte sukzessive mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgestattet.
Auch im Bereich der Energiegewinnung setzt METRO auf Nachhaltigkeit. Wo baulich möglich, werden Photovoltaikanlagen installiert – etwa an den Standorten St. Pölten, Salzburg, Wien-Simmering, Wiener Neustadt, Klagenfurt, Langenzersdorf und Linz. Diese Anlagen decken im Durchschnitt bis zu 40 % des Strombedarfs vor Ort durch Sonnenenergie.
Ein weiterer Beitrag zur Ressourcenschonung ist das Einwegpfand-Rücknahmesystem mit TOMRA R1 und R2 Geräten. METRO nutzt dieses Multi-Feed-System und hat bereits über neun Millionen Pfandstücke rückgeführt.
METRO Österreich engagiert sich auch über den wirtschaftlichen Rahmen hinaus als aktiver Partner im gesellschaftlichen Diskurs. Die Veranstaltungsreihe „Wiener Mittwochsgesellschaft des Handels“ beleuchtet aktuelle Themen im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Beim Europäischen Forum Alpbach 2025 trat METRO bereits zum neunten Mal als Kooperationspartner auf. Unter dem Titel „,Positive Veränderungen für Österreichs Gastronomie vorantreiben“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gastronomie über Strategien zur Förderung der österreichischen Kulinarik. Durch Initiativen wie diese unterstreicht METRO Osterreich ihre Rolle als verlässlicher Wirtschaftspartner, stabiler Arbeitgeber und aktiver Gestalter gesellschaftlicher Entwicklungen in allen Regionen des Landes.
1.3.4 Weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren 2
Die Ware hatte im Geschäftsjahr eine durchschnittliche Verweildauer von 38,4 Tagen und ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Tage gestiegen.
Die Märkte der METRO Cash & Carry Österreich GmbH hatten im Geschäftsjahr eine Verkaufsfläche von 149.749m2. Die Fläche des Lieferdepots St. Pölten wurde bei der Verkaufsfläche nicht berücksichtigt.
Die Anzahl der aktiven Warenlieferanten beträgt mit Bilanzstichtag 30.09.2025 rd 1.404 und ist gegenüber dem Vorjahr 30.09.2024 um 9,5 % gesunken.
2 Kennzahlen beziehen sich teilweise auf Auswertungen der internen Berichterstattung
1.4 Wichtige Ereignisse während des Geschäftsjahres
Mit Verschmelzungsvertrag vom 11. März 2025 und Eintragung im Firmenbuch am 01. April 2025 wurde die 100%-ige Tochtergesellschaft Avilo Marketing Gesellschaft m.b.H., Vösendorf, als übertragende Gesellschaft im Wege der Gesamtrechtsnachfolge rückwirkend zum 1. Oktober 2024 auf die METRO Cash & Carry Österreich GmbH als übernehmende Gesellschaft verschmolzen. Aus diesem Grund sind die Vorjahresbeträge nur eingeschränkt vergleichbar.
Das Vorhaben wurde durch ein bereits gestartetes, umfassendes Investitionsprogramm begleitet, das die Schwerpunkte Klima, Beschäftigung, Ausbildung und Digitalisierung vereint. Geplant sind fortlaufende Investitionen in zentrale Unternehmensbereiche – darunter der Ausbau des regionalen Produktsortiments, umfassende Aus- und Weiterbildungsinitiativen, die Unterstützung von Kleinstbetrieben bei der Stärkung ihrer Marktfähigkeit sowie Modernisierungsmaßnahmen an den Standorten, die gleichermaßen Produzenten, Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden vor Ort zugutekommen.
Darüber hinaus werden erhebliche Mittel in technische Ausstattung und bauliche Anpassungen für die Rücknahme von Einwegpfandgebinden investiert, deren Einführung mit 1. Jänner 2025 verpflichtend wurde. Der Anspruch ist dabei hoch: Effizienz und Zeitersparnis bei der Umsetzung der Pfandrückgabe sollen konsequent mit höchster Kundenorientierung verbunden werden.
Ebenso beschlossen wurde die Umstellung der Fahrzeugflotte des METRO-Außendienstes auf Elektromobilität, deren Umsetzung weiterhin schrittweise erfolgt und einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung leistet.
2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken
2.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
In den kommenden Jahren soll das Wachstumstempo wieder erhöht werden, mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Ausbau des Zustellgeschäfts. Grundlage dieser Entwicklung ist eine Strategie, die auf eine konsequente Stärkung der Kundenorientierung abzielt und die Weiterentwicklung von METRO Österreich zum Multichannel-Großhändler fördert und vorantreibt. Ziel ist die Positionierung als führender Lebensmittelgroßhändler für Profikunden in Österreich.
Die im strategischen Planungsprozess der Gesellschaft festgelegte Ausrichtung für die kommenden Geschäftsjahre baut auf den bestehenden Kernprinzipien auf: Kundenorientierung, effiziente Prozesse, Nachhaltigkeit und Innovation.
Unter Nutzung der bestehenden Stärken in den für professionelle Gastronomiekunden besonders relevanten Sortimentsbereichen – insbesondere in den Kategorien Ultrafrische (Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse) inklusive regionaler Produkte, dem Profi-Convenience-Sortiment sowie den Gastro- Konzepten – plant die Gesellschaft, sowohl die Kundenbindung weiter zu vertiefen als auch die Neukundengewinnung gezielt auszubauen.
Besonderes Potenzial liegt dabei im Zustellgeschäft, der Food Service Delivery (FSD), für die HoRe- Ca-Zielgruppe (Hotels, Restaurants und Cateringunternehmen), das weiterhin als zentraler Wachstumstreiber fungiert und entsprechend weiterentwickelt wird.
Darüber hinaus sollen strategische Kooperationen mit externen Partnern wesentlich dazu beitragen, die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen und die Marktposition von METRO Österreich langfristig zu stärken.
2.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Für das Berichtsjahr 2025/26 ist mit keinen, außerhalb des üblichen Geschäftes liegenden, Risiken zu rechnen.
Im Rahmen des Liquiditätsmangements erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Liquiditäslage sowie eine vorausschauende Finanzplanung. Zur Absicherung der Liquidität wurden im Rahmen des Cash-Pooling der Kreditrahmen auf TEUR 60.000 erhöht und eine Darlehensrahmenvereinbarung in Höhe von TEUR 70.000 mit der METRO Cash & Carry International GmbH abeschlossen. Darüber hinaus wurde zu den Verbindlichkeiten aus der Steueumlage eine Stundung bis zum 31.März 2027 zugesichert.
2.3. Finanzinstrumente, Risken und Strategien
Das Unternehmen bediente sich im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 keiner originärer und derivativer Finanzinstrumente zur Absicherung von Preis-, Währungs-, Forderungsausfall- oder Zinsrisiken.
3. Bericht über die Forschung und Entwicklung
Die METRO Cash & Carry Österreich GmbH, Vösendorf, war im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 auf dem Gebiet Forschung und Entwicklung nicht aktiv.
METRO Cash & Carry Österreich GmbH, Vösendorf Die Geschäftsführung
| u | Alpe de | a | |
|---|---|---|---|
| Thierry Guillon-Verne | Holger Jöckel | Angela Wider | Frank Jäniche |
Vösendorf, am 27. November 2025