Inhaltsverzeichnis
für das Wirtschaftsjahr 01.01.2025 – 31.12.2025
1. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft
Der Geschäftsverlauf und die Lage des Unternehmens im Wirtschaftsjahr 2025, das den Zeitraum 01.01.2025 bis 31.12.2025 umfasst, ergeben sich aus den Angaben des Jahresabschlusses zum 31.12.2025, welcher die Bilanz zum 31.12.2025, die Gewinnund Verlustrechnung und den Anhang enthält.
Geschäftsverlauf der Gesellschaft
Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresgewinn von TEUR 647 abgeschlossen.
Lage der Gesellschaft
Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und ist mit TEUR 1.740 positiv. Die finanzielle Lage des Unternehmens ist daher als ausgewogen zu bezeichnen.
Die Eigenmittelquote beträgt 37,30 %. Die fiktive Schuldentilgungsdauer beträgt 0,00 Jahre. Aus den Kennzahlen ergibt sich, dass die Vermutung des Reorganisationsbedarfs infolge Überschreitens bzw. Unterschreitens der Grenzen für Eigenmittelquote (weniger als 8 %) und der fiktiven Schuldentilgungsdauer (mehr als 15 Jahre) nicht gegeben sind.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren lassen sich durch folgende Kennzahlen darstellen:
Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage:
| 2025 | |
|---|---|
| - Nettoverschuldung in TEUR | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 52 |
| Rückstellungen f. Abfertigungen | 132 |
| Rückstellungen f. Pensionen | 0 |
| Rückstellungen f. Jubiläumsgelder | 0 |
| - Kassenbestand, Guthaben b. Kreditinstituten | -3.123 |
| Nettoverschuldung (Gearing) | -2.939 |
| 2025 | |
|---|---|
| - Nettoumlaufvermögen (Working Capital) in TEUR | |
| Kurzfristiges Umlaufvermögen | 4.198 |
| Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr | 76 |
| - Kurzfristiges Fremdkapital | -2.534 |
| Nettoumlaufvermögen (Working Capital) in TEUR | 1.740 |
| 2025 | |
|---|---|
| Eigenkapitalquote in % | 37,30 % |
| Fiktive Schuldentilgungsdauer in Jahren | 0,0 |
Erläuterungen und Berechnungen:
| - Eigenkapitalquote in % = | Eigenkapital x 100 |
|---|---|
| Gesamtkapital |
| 1.852 x 100 | |||
|---|---|---|---|
| Eigenkapitalquote in % = | 4.967 | = | 37,30 % |
| Effektivverschuldung in TEUR: | |
|---|---|
| Rückstellungen | 476 |
| Verbindlichkeiten | 2.639 |
| Kassenbestände, Schecks, Guth. | -3.123 |
| Effektivverschuldung | -8 |
Mittelüberschuss aus gew. Geschäftstätigkeit in TEUR:
| EGT | 885 |
|---|---|
| Abschreibungen | 305 |
| Veränderung Ifr. Rückstellungen | 11 |
| Zuschreibungen aus dem Anlagevermögen | 0 |
| Auflösung Investitionszuschuss | 0 |
| Gewinne aus dem Abgang v. Anlagevermögen | 0 |
| Verluste aus dem Abgang v. Anlagevermögen | 0 |
| auf die gew. Geschäftstätigkeit entfallenden Steuern v. Einkommen | -238 |
| Mittelüberschuss aus gew. Geschäftstätigkeit | 963 |
| - Fiktive Schuldtilgungsdauer = | 8 | 0 |
|---|---|---|
| 963 |
2. Bestehende Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
Das Geschäftsjahr war von einem herausfordernden Marktumfeld geprägt.
Insbesondere der private Wohnungsbau entwickelte sich weiterhin stagnierend. Ursachen hierfür waren unter anderem das anhaltend hohe Zinsniveau, gestiegene Baukosten sowie eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft privater Bauherren. Dies führte zu einer geringeren Anzahl an Neubauprojekten und einem intensiveren Wettbewerb innerhalb der Branche.
Das Unternehmen konnte dieser Entwicklung durch die Konzentration auf bestehende Kundenbeziehungen, eine sorgfältige Projektkalkulation sowie die verstärkte Bearbeitung von Sanierungs-, Umbau- und öffentlichen Bauprojekten teilweise entgegenwirken. Insgesamt verlief die Geschäftsentwicklung unter den gegebenen Marktbedingungen zufriedenstellend.
4. Forschung und Entwicklung
Aufwendungen für eigenbetriebliche Forschung und Entwicklung wurden nicht getätigt. Im Anlassfall werden Sachverständige mit entsprechender Expertise herangezogen.
5. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft bleiben angespannt. Insbesondere im privaten Wohnungsbau ist kurzfristig keine nachhaltige Belebung der Nachfrage zu erwarten. Das weiterhin hohe Zinsniveau, gestiegene Bauund Finanzierungskosten sowie die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit führen zu einer anhaltenden Investitionszurückhaltung privater Bauherren.
Vor diesem Hintergrund ist für das kommende Geschäftsjahr mit einer rückläufigen bzw. bestenfalls stabilen Auftragslage zu rechnen. Der Wettbewerbsdruck innerhalb der Branche wird voraussichtlich weiter zunehmen, wodurch die Margen zusätzlich unter Druck geraten können.
Das Unternehmen wird seine Kostenstruktur weiterhin konsequent überprüfen, Investitionen sorgfältig abwägen und den Fokus verstärkt auf Sanierungs-, Umbau- und öffentliche Bauvorhaben legen. Trotz dieser Maßnahmen ist aus heutiger Sicht mit einer herausfordernden Geschäftsentwicklung zu rechnen. Die weitere Entwicklung hängt wesentlich von einer Erholung der Baukonjunktur sowie einer Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.
6. Risikoberichterstattung
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten:
Aufgrund der weiterhin höheren Zinsen, der derzeitigen verhaltenen Entwicklung der Wirtschaft und dem damit verbundenen Ausfallrisiko der Kunden wird aktuell weiterhin auf kapitalstarke Auftraggeber und Genossenschaften gesetzt.
Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten:
Derivate Finanzinstrumente werden nicht angewendet.
St. Pölten, am 04.08.2026
Ing. Gerald Steiringer
Geschåftsführer
Bachner| Bauunternehmung,
Gesellschaft m.b.H.