Inhaltsverzeichnis
eilage II
L A G E B E R I C H T
der Jägerbau GmbH zum 31. Dezember 2025
1. Geschäftstätigkeit, Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1.1 Geschäft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
ägerbau aus St. Pölten hat eine lange traditionelle Geschichte, die bis in das Jahr 1924 zurückreicht.
eschulte, engagierte und zuverlässige Mitarbeiter ermöglichen eine professionelle und effiziente Umsetzung aller Bauprojekte. Das erfahrene Management optimiert Projektabläufe, elche eine qualitativ hochwertige, termin- und fachgerechte Bauausführung zum Ziel haben. eute präsentiert sich die Jägerbau als ein modernes Bauunternehmen mit jahrzehntelang gesammeltem Knowhow. Tradition kombiniert mit Innovation wird an die Mitarbeiter der ägerbau weitergegeben und ist der Grundstein für den Erfolg unseres Bauunternehmens.
1.2 Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von EUR 3,3 Mio. (Vorjahr: Jahresfehlbetrag EUR 1,6 Mio.) erzielt. Wesentliche Ursache für die Ergebnisverbesserung ist die Optimierung der Baustellenabläufe durch effiziente Bauausführung, verstärktem Einsatz eigener Betriebsmittel und Steigerung der Produktivität durch Vorgabewerte.
1.3 Finanzlage
Aus der betrieblichen Tätigkeit hat das Unternehmen im Geschäftsjahr einen Cash-Flow von EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 3,0 Mio.) erwirtschaftet. EUR 0,6 Mio. wurden in das Anlagevermögen investiert. Die liquiden Mittel haben sich demzufolge um EUR 1,4 Mio. rhöht.
Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und ist positiv. Somit ist die Finanzlage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag ausgewogen.
Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt 29 % (Vorjahr: 15 %), die fiktive Schuldentilgungsdauer beträgt 2 Jahre (Vorjahr: aufgrund des negativen Mittelüberschusses nicht errechenbar). Beträgt die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus den Kennzahlen ergibt sich, dass die Vermutung des Reorganisationsbedarfs nicht gegeben ist.
1.4 Vermögenslage
Die Investitionsdeckung als Relation der Investitionen in das Sachanlagevermögen zu den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen beträgt 191 %.
Das Sachanlagevermögen ist zu 77 % abgeschrieben. Je höher dieser Anlagenabnutzungsgrad ist, desto früher müssen tendenziell Reinvestitionsmaßnahmen erfolgen.
Die durchschnittliche Außenstandsdauer der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt 76 bzw. 60 Tage.
2. Forschung und Entwicklung
Eigene Forschungs- und Entwicklungsbereiche werden nicht unterhalten. Im Anlassfall werden Sachverständige mit entsprechender Expertise herangezogen.
3. Bestehende Zweigniederlassungen
In Traisen besteht seit 1957 ein Filialbetrieb.
4. Prognosebericht und Risikoberichterstattung
Auch wenn wir bis dato von den vielfältigen Krisen nur am Rande betroffen sind, erwarten wir, dass sich die Jahre 2027ff herausfordernd gestalten werden. Trotz aller Widrigkeiten erwarten wir für das Geschäftsjahr 2026 wiederum ein positives Ergebnis.
Unsere bisherige Strategie, uns nicht ausschließlich auf die Nachfrage im öffentlichen und halböffentlichen Bereich zu verlassen, hat sich bis dato richtig enwiesen, wir sind breit aufgestellt und können unsere Auftraggeber, seien es öffentliche, halböffentliche oder private, perfekt servicieren. Diese breite Aufstellung führt zu einer Reduktion bzw. Streuung des Risikos.
St. Pölten-Radlberg, am 4. August 2026
Ing.
Geschäftsführer
Ing. Christof Manélbauer
Geschäftsführer