Inhaltsverzeichnis
HNAT Gesellschaft m. b. H. A-2325 Himberg, Anton-Diettrich-Gasse 13
1. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
1.1. Geschäftsverlauf
Die Hnat Gesellschaft m.b.H. (im folgenden Gesellschaft genannt) ist ein österreichischer Handelsbetrieb, welcher aus zwei Abteilungen besteht. Einerseits handelt die Gesellschaft mit Rohstoffen, Chemikalien (vor allem Düngemittel) und Maschinen und Maschinenteilen. Der andere Bereich umfasst den Handel mit Kunststoff aller Art (Folien und Schläuche, Müllsäcke, Säcke u.v.m.).
Zum Mitbewerb grenzt sich die Gesellschaft seit Gründung durch ein klares Unternehmenskonzept ab. Dabei stehen wichtige Faktoren wie die klare und direkte Vertriebsstruktur, die schlanke Unternehmensstruktur und die Entwicklungskompetenz laufend zu balancieren und stetig zu optimieren im Vordergrund.
Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief entsprechend den Erwartungen. Die Entwicklung des Geschäftsjahres zeigt gegenüber dem vorangegangenen Zeitraum eine deutliche Umsatzreduktion.
1.2. Zweigniederlassungen
Es sind keine Zweigniederlassungen vorhanden
1.3. Finanzielle Leistunqsindikatoren
| Lfd. Jahr | 1. Vorjahr | ||
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (in TEUR) | 1.005 | 1.617 | |
| Lfd. Jahr | 1. Vorjahr | 2. Vorjahr | |
| Eigenmittelquote nach § 23 URG | 47,09 | 40,93 | 35,42 |
Berechnung: Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital
| Lfd. Jahr | 1. Vorjahr | |
|---|---|---|
| Working Capital (in TEUR) | 2.466 | 2.633 |
| Lfd. Jahr | 1. Vorjahr | |
|---|---|---|
| Gesamtkapitalrentabilität in % | 8,80 | 13,97 |
| Berechnung: (EBT + FK-Zinsen) x 100 / Gesamtvermögen(-kapital) zu Beginn des Jahres | ||
Geldflussrechnung
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | 1 758 | 4 016 |
2. Risiko Bericht
Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:
Risikofrüherkennungs- und Risikomanagement-System
Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Risikopolitik der Gesellschaft zielt darauf ab, die vorhandenen Chancen optimal auszuschöpfen und Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen im Gegenzug die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung gegenübersteht. Im Rahmen einer grundlegenden Risikobegrenzung werden nur Risiken eingegangen, die mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation handhabbar sind.
Das Risikomanagement der Gesellschaft ist Bestandteil der Unternehmensführung und in die Gestaltung unserer Geschäftsprozesse eingebunden. Ein zielorientiertes Controlling sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich sorgen dafür, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis stehen und frühzeitig erkannt werden.
Beschaffungsrisiko
Beschaffungsrisiken hinsichtlich Liefertreue und Kosten der Waren sowie bei der Inanspruchnahme von Leistungen begegnet die Gesellschaft durch eine kontinuierliche Beobachtung und sorgfältige Auswahl ihrer Lieferanten sowie langfristig ausgerichtete Konzernvorgaben, insbesondere die Waren der eigenen Produktion der Tochterunternehmung (Ospra Invest).
Operative Risiken
Die Gesellschaft handelt vorwiegend mit Kunststoffverpackungen und Folien sowie Säcken und Müllsäcken. Als Risikopotenzial können drohende Zahlungsausfälle von Kunden sowie die Ablehnung von Kunststoff in der Gesellschaft identifiziert werden.
Kreditrisiken/Ausfallrisiken
Es können allgemeine Finanzrisiken auftreten, darunter Zahlungsverzögerungen durch Kunden oder Schwierigkeiten beim Eintreiben von Forderungen.
Liquiditätsrisiken
Das Liquiditätsmanagement unserer Gesellschaft zielt darauf ab, Eigenmittel zu vergrößern. Die notwendigen Geldmittel stehen zur Verfügung, oder werden durch Kredite abgedeckt.
Versicherungsrisiken
Die Gesellschaft ist mit den branchenüblichen Versicherungsleistungen ausgestattet, insbesondere wird auf eine dem Geschäftsvolumen angepasste Betriebshaftpflicht und eine Transportversicherung geachtet.
Risiken der IT-Systeme
Potentielle Risiken im Hinblick auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz der IT-Systeme der Gesellschaft werden durch laufende Anpassungsmaßnahmen, bzw. durch regelmäßige Wartungen der IT-Firma, begrenzt.
3. Ausblick
Aufgrund der nicht erfolgreichen Suche nach einer Nachfolge für die Geschäftsführung wurde der Entschluss gefasst, sich aus dem Bereich des Kunststoffhandels weitgehend zurückzuziehen. Zu Beginn des Jahres 2025 erfolgte der Abverkauf des Lagerbestands; die Betreuung der überwiegenden Anzahl der Kunden wurde an Mitbewerber übergeleitet. Dies führt ab 2025 zu einer signifikanten Reduktion der Umsatzerlöse, der Bilanzsumme und des Personalstands.
4. Forschung und Entwicklung
Es gibt keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.
Himberg, am 10. Februar 2026
ug. 0 h Ing. Karl Hnat