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Lagebericht 2024/25

Spenglerei-Dachdeckerei Paar GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. März 2025 · Eingereicht am 19. Dez. 2025

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T

der Spenglerei-Dachdeckerei Paar GmbH zum 31. März 2025

1. Geschäftstätigkeit, Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

1.1 Geschäftstätigkeit

Am Dach sind wir vom Fach, wir sind Dein Dachdecker- und Spenglerbetrieb in Feldbach, Hartberg und Wolfau. Tradition trifft auf modernste Dachtechnik, ob Neubau, Sanierung oder Wartungsarbeiten - wir bieten eine Vielzahl an Leistungen für Dächer und Fassaden.

Sie möchten Ihr Haus aufwerten und ein Dachprojekt mit uns starten? Kein Problem! Wir haben die Expertise, um Ihre Wünsche rund ums Dach zu erfüllen.

Mehr als nur Handwerker: Als Berater stehen wir Ihnen mit ehrlicher und kompetenter Unterstützung zur Seite, um für jedes Anliegen die ideale Lösung zu finden. Vertrauen Sie auf unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Dachbranche, mit der wir höchste Qualität und Zufriedenheit garantieren.

1.2 Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis

Im Geschäftsjahr 2024/2025 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 0,3 Mio.). Die schwierige Wirtschaftslage am Bau hat sich vor allem im Bereich des Neubaus - speziell durch den Einbruch des Umsatzes der "Häuslbauer" niedergeschlagen. Weiters kam es in den vergangenen 2 Jahren zu einem erheblichen Anstieg der Lohnkosten aufgrund der kollektivvertraglichen Vorgaben sowie der Rohstoffpreise.

Diese Mehrkosten konnten aufgrund der Konkurrenz und Wettbewerbssituation nicht zur Gänze umgewälzt werden.

1.3 Finanzlage

Aus der betrieblichen Tätigkeit hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Cash- Flow von EUR 0,6 Mio. erwirtschaftet, EUR 0,8 Mio. wurden investiert, EUR 0,1 Mio. wurden für Finanzierungsaktivitäten (Zinsen und Tilgung Banken) verwendet. Dementsprechend hat sich der Cash-Bestand um EUR 0,3 Mio. auf EUR 0,4 Mio. vermindert.

Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und ist wie im Vorjahr deutlich positiv. Die Finanzlage der Gesellschaft ist somit zum Bilanzstichtag ausgewogen.

Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt rd. 49 % (Vorjahr: rd. 50 %), die fiktive Schuldentilgungsdauer gem. URG ist aufgrund des negativen Mittelüberschusses nicht ermittelbar (Vorjahr: rd. 3 Jahre). Beträgt die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus den Kennzahlen ergibt sich, dass die Vermutung des Reorganisationsbedarfs aufgrund des Überschreitens Eigenmittelquote nicht gegeben ist.

1.4 Vermögenslage

Die buchmäßige Vermögenslage ist aus der Bilanz ersichtlich, das wesentliche Vermögen ist in den Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebunden.

Die durchschnittliche Außenstanddauer der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträg! rd. 2 Monate.

2. Forschung und Entwicklung

Der Betrieb befasst sich mit innovativen Produkten im Bereich der dachintegrierten Photovoltaikanlagen. Hier wurden in den letzten 2 Jahren verschiedene Pilotprojekte mit neuen Dachprodukten umgesetzt. Obwohl es sich in diesem Bereich zurzeit noch um eine Nische - jedoch mit großem Potential - handelt, können die gesammelten Erfahrungen in Zukunft einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Mitbewerbern der Branche darstellen.

3. Bestehende Zweigniederlassungen

Zweigniederlassung: Fasanenweg 55, 8230 Hartberg (Steiermark) und Hauptstraße 51, 7412 Wolfau (Burgenland).

4. Prognose- und Risikobericht

Im Geschäftsjahr 2025/2026 wird zwar ebenfalls ein Verlust erwartet, es ist jedoch absehbar, dass dieser sich dieser gegenüber dem Vorjahr reduzieren wird, da aufgrund der Auftragslage absehbar ist, dass die Umsatzerlöse geringfügig steigen werden. Die Marktsituation am Bau ist nach Wie vor angespannt, weshalb mit einem weiteren Schrumpfen des Gesamtmarktes für Dachdecker und Spengler gerechnet wird, was den Konkurrenzdruck zusätzlich erhöhen wird. Die schwankenden Preise am Rohstoffmarkt sind auch schwer abschätzbar und beeinflussen die Ertragslage.

Zu den wesentlichsten Risiken und Ungewissheiten zählen:

• Sprungartige Anstiege der Rohstoffpreise, die bei länger laufenden Bauaufträgen mit Fixpreisen nicht umgewälzt werden können • Generelle unerwartete Preissteigerungen durch Vorlieferanten (Industrie) zB durch steigende Energiekosten. • Geringere Deckungsbeiträge durch Konkurrenzdruck aufgrund der Marktsituation • Stagnation am Wohnbau-Markt, fehlende Impulse zur Investitionsförderung, um den Markt anzukurbeln.

Feldbach, am 17. Dezember 2025

Paár Roland

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