Inhaltsverzeichnis
Honeywell Life Safety Austria GmbH, Wien
1. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG
Das Umsatzwachstum resultiert vor allem aus geförderten Retrofit-Projekten an Schulen.Erfolgreiche Markteinführung einer neuen Technologie mit Meldern und integrierter Selbsttestfunktion.
2. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DES UNTERNEHMENS
Umsatz ist im Jahr 2025 im Vergleich zum VJ um ca 15% gestiegen.Für das Jahr 2026 wird erwartet, dass sich das Wachstum weiter fortsetzt, wenngleich auf einem moderateren Niveau. Unterstützt durch die positive Geschäftsentwicklung, die Stärkung bestehender Kundenbeziehungen sowie die Erschließung zusätzlicher Marktpotenziale bestehen gute Voraussetzungen für eine weiterhin solide Umsatzentwicklung.
3. BEREICH FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und keine Entwicklung.
4. BESTEHENDE ZWEIGNIEDERLASSUNGEN
Im Geschäftsjahr 2025 bestand keine Repräsentanz.
5. ANALYSE DES GESCHÄFTSVERLAUFS
Im Geschäftsjahr 2025 sind die Umsätze der Honeywell Life Safety Austria GmbH um 15,49% auf TEUR 16.858 relativ stabil geblieben. Die positive Entwicklung ist insbesondere auf das Umsatzwachstum durch geförderte Retrofit-Projekte, die erfolgreiche Einführung einer neuen Meldertechnologie, die Restrukturierung des Vertriebs sowie Maßnahmen zur Senkung der Gemeinkosten zurückzuführen.
6. ANALYSE UND ERLÄUTERUNG DER WICHTIGSTEN FINANZIELLEN
LEISTUNGSINDIKATOREN
Der Lagerbestand ist im Vergleich zum Jahr 2024 im 2025 um TEUR 16 auf TEUR 72 gestiegen. Der Lieferprozess basiert grundsätzlich auf Direktlieferung durch die vorgelagerten Lieferanten unmittelbar zu unseren Kunden.
Die im Cashpool veranlagten liquiden Mittel betragen TEUR 5.844 gegenüber TEUR 4.797 im Vorjahr.
Der Personalaufwand liegt bei TEUR 2.864 und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 351 (Vorjahr TEUR 2.513) gesunken. Diese Anderung ist darauf zurückzuführen dass im Jahr 2025 neue Restrukturierungen stattgefunden haben und das die Mitarbeiterzahl gesunken ist.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen bei TEUR 1.492 (Vj. TEUR 1.334) und sind im Vergleich zu 2024 um TEUR 159 gestiegen. Diese Entwicklung resultiert aus Steigerung der konzerninternen Weiterbelastung und Aufwendungen für Fuhrpark, Reparatur und Fracht.
Der Finanzmittelbestand zum Geschäftsjahresende beträgt TEUR 5.844 (Vorjahr TEUR 4.797) wobei sich dieser aus der laufenden Veränderung des Cashpool-Kontos mit Honeywell Austria GmbH ergibt.
Honeywell Life Safety Austria GmbH, Wien
Die Eigenkapitalquote ist um 1% höher als im Jahr 2024 und beträgt 66,28% (VJ (65,35%)).
7. FINANZINSTRUMENTE
Die in der Bilanz ausgewiesenen originären Finanzinstrumente sind Gegenstand des allgemeinen Risikomanagements dieses Unternehmens, welches in den Buchhaltungs- und Bilanzierungsmethoden seinen Niederschlag findet. Derivative Finanzinstrumente waren zum Bilanzstichtag nicht eingesetzt.
Es bestehen keine nennenswerten Preisänderungs-, Liquiditäts- oder Cashflow-Risiken. Das Ausfallsrisiko in Bezug auf die Kunden ist aufgrund von deren breiter Streuung weitestgehend begrenzt. In Bezug auf die gegenüber Honeywell Austria GmbH bestehende Cash-Pool-Forderung in Höhe von TEUR 5.844 ist die Konzentration des Ausfallsrisikos zwar beträchtlich, das Ausfallsrisiko selbst wird aber aufgrund der Bonität des dahinterstehenden Konzerns als gering erachtet.
Da die Honeywell Life Safety Austria GmbH der Honeywell-Gruppe angehört, wurde aufgrund der hohen Anforderungen der SEC (Securities and Exchange Commission) in den USA ein umfangreiches internes Kontrollsystem aufgebaut, das der Risikoabsicherung und dem Risikomanagement dient. Dieses implementierte Risikomanagementsystem wurde so ausgerichtet, dass alle wesentlichen Unternehmensbereiche und operationalen Risiken abgedeckt worden sind. Hierzu zählen unter anderem Interne Audits, Management Reviews inklusive Balance Sheet Reviews, Segregation of Duties und Elemente aus dem sogenannten SOX-Bereich.
8. RISIKOBERICHT
Auf Basis einer positiven Umsatzprognose gehen wir von einer weiteren Steigerung unseres operativen Ergebnisses aus.
Durch das leistungsstarke interne Debitorenmanagement, strengen Bonitätsprüfungen, kurzen Zahlungskonditionen sowie effektiven Prozessen zur engmaschigen Kontrolle der Kundenforderungen können Zahlungsschwierigkeiten rasch identifiziert und Zahlungsausfällen entgegengewirkt werden.
Wien, am September 28, 2026
Hirzel Klaus Peter