Inhaltsverzeichnis
L A G E B E R I C H T
1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1. Geschäft und Rahmenbedingungen
Das Geschäftsjahr 2025 der Novartis Pharmaceutical Manufacturing GmbH war geprägt von einem weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld sowie von strukturellen und strategischen Entwicklungen innerhalb des Unternehmens und der globalen Pharmabranche. Die Gesellschaft, die im Zuge der Abspaltung von der Sandoz GmbH im Jahr 2023 die operativen Aktivitäten der Novartis Operations und Development in Österreich übernommen hat, verfolgt konsequent das Ziel, ihre Position als führendes, forschungsorientiertes und hochinnovatives Pharmaunternehmen in Österreich weiter auszubauen.
Mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden an den Standorten Kundl und Langkampfen leistet die Gesellschaft einen wesentlichen Beitrag zur Forschung, Entwicklung, Herstellung und globalen Versorgung innovativer Arzneimittel. Dabei bildet das leistungsstarke technologische Fundament inklusive der drei High-Tech-Plattformen Biotherapeutika, xRNA sowie Gen- und Zelltherapie – einen zentralen Wettbewerbsvorteil, der auch im Jahr 2025 weiter gestärkt wurde.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben im Berichtsjahr herausfordernd. Globale gesundheitsökonomische Entwicklungen, zunehmender Preisdruck sowie steigende regulatorische Anforderungen beeinflussten die gesamte Branche. Zudem wirkten makroökonomische Faktoren wie volatile Lieferketten, geopolitische Unsicherheiten und hohe Anforderung an die Patientensicherheit auf die Tätigkeiten der Unternehmung ein.
Trotz dieser externen Einflüsse setzte die Novartis Pharmaceutical Manufacturing GmbH ihre Wachstums- und Innovationsstrategie fort. Der Fokus lag weiterhin auf der zuverlässigen Produktionsperformance, der Weiterentwicklung von Technologien und Prozessen sowie der aktiven Unterstützung wesentlicher globaler Produkte von Novartis in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung und Herstellung. Damit leistet die Gesellschaft einen bedeutenden Beitrag zur globalen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hochqualitativen Medikamente.
1.2 Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft.
1.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
1.3.1 Ertragslage
Das Wachstum im Bereich Biotherapeutika wird erfreulicherweise fortgesetzt und wird als strategisches Geschäftsfeld immer bedeutender. Zum einen ist die Marktnachfrage nach dem kompletten Biologics Produktportfolio gestiegen und zum anderen wurde durch Optimierung des Netzwerkes und hohen Investitionen in Kundl und Schaftenau/Langkampfen der Output
gesteigert.
Die sonstigen Erlöse setzen sich zum größten Teil aus Varianzverrechnungen aus Auftragsfertigungen und Entwicklungsvergütungen zusammen.
Das Betriebsergebnis (vor Steuern und Zinsen) beträgt TEUR 198.266 (Vorjahr:
TEUR 182.435).
Der Jahresüberschuss weist im Geschäftsjahr 2025 einen positiven Saldo von TEUR 139.675 aus (Vorjahr: TEUR 119.125)
Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 35,74 % (Vorjahr: 32,48 %).
1.3.2 Finanzlage
Ausgehend vom Ergebnis vor Steuern (MEUR 175,7) ergab sich durch Neutralisierung von nicht cash-wirksamen Positionen sowie der Veränderungen in den Vorräten und Forderungen (in Summe MEUR -183,1), der Veränderung von Rückstellungen (MEUR -5,7) und der Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (MEUR +201,9) ein Netto- Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit iHv MEUR 243,4. Bedingt durch die Weiterführung der hohen Investitionstätigkeit an den Standorten Kundl und Langkampfen/Schaftenau ergibt sich ein negativer Cashflow aus Investitionstätigkeiten von MEUR -177,4.
Aufgrund des Cash-Poolings innerhalb des Konzerns bleibt der Finanzmittelbestandes nahezu unverändert (TEUR - 27), jedoch konnten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Cash-Pool) in Höhe von MEUR -34,1 zurückgeführt werden (Netto-Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit).
1.3.3 Vermögenslage
Das Eigenkapital dotiert per 31.12.2025 bei TEUR 631.135 (Vorjahr: TEUR 491.459). Die Eigenmittelquote stieg im Vergleichszeitraum von 20,63% auf 27,68%.
1.3.4 Vergütung
Die Novartis Pharmaceutical Manufacturing GmbH bietet wettbewerbsfähige Vergütungen, die auf die Branchenpraxis und ihre kulturellen Ambitionen abgestimmt sind und den Anspruch unterstützen, ein vertrauenswürdiger Marktführer bei der Neugestaltung der Medizin zu sein.
Das Vergütungssystem von Novartis unterstützt die Geschäftsstrategie. Jedes Jahr werden im Rahmen der Anreizpläne konkrete kurz- und langfristige Ziele festgelegt, die den Erfolg der Umsetzung der Strategie messen. Die Unternehmenswerte und Verhaltensweisen legen die Erwartungen fest, wie diese Ziele erreicht werden sollen. Die Vergütung der Mitarbeitenden erfolgt auf der Grundlage der Art und Weise und des Umfangs, in dem die gesteckten Ziele erreicht werden konnten.
1.3.5 Unsere Umwelt, Soziales und Governance – Strategie
Das Vertrauen der Gesellschaft zu gewinnen und zu behalten gehört zu den Kernzielen der Novartis Unternehmensstrategie und ist entscheidend für die Umsetzung unserer Mission, neue Wege zu finden, um Menschen zu einem besseren und längeren Leben zu verhelfen. Unsere Anstrengungen in den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales und
Unternehmensführung (Governance) (ESG), die wir unternehmensweit integrieren und in die wir auch unsere Lieferkette einbeziehen, tragen maßgeblich zur langfristigen Wertschöpfung für unsere Stakeholder bei. Wir wollen in den Bereichen branchenführend sein, in denen wir am meisten für die Menschen und die Gesellschaft bewirken können. Wir wollen unsere wesentlichsten Themen in unserem Kerngeschäft verankern, um Innovationen zur Bekämpfung schwerer Krankheiten zu entwickeln und den Zugang zu unseren Medikamenten zu erweitern.
Die Qualität und Sicherheit unserer Medikamente zu gewährleisten, ist für diese Bemühungen von grundlegender Bedeutung und ist Teil unseres Kerngeschäfts. Darüber hinaus wollen wir uns in Bezug auf unsere Unternehmenskultur und unsere Möglichkeiten für Mitarbeitende, aber auch auf ökologische Nachhaltigkeit, ethische Standards und Governance als verantwortungsbewusstes Unternehmen erweisen. Zudem wollen wir unsere Kompetenzen im Bereich der ESG-Berichterstattung erweitern, um den steigenden Anforderungen in den Märkten, in denen wir tätig sind, gerecht zu werden.
Unser Abschneiden bei ESG-Kriterien zeigt sich in verschiedenen externen Ratings, einschließlich unserer fünf wichtigsten ESG-Ratings (Innovation und Zugang zu Medikamenten, Personal, Ökologische Nachhaltigkeit und ethische Standards), die auch auf unserer Unternehmenswebsite (https://www.novartis.com/at-de/nachhaltigkeit) zusammengefasst sind.
Unternehmensethik
Im Jahr 2025 konzentrierten sich die Ethics- und Compliance-Aktivitäten auf die weitere operative Verankerung der Verpflichtungen aus dem Novartis Ethikkodex – insbesondere auf den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz, die aktive Förderung einer offenen SpeakUp-Kultur sowie die transparente Offenlegung von Interessenkonflikten.
Das Risikomanagement wurde weiterentwickelt, um Risiken früher zu erkennen und Chancen gezielt zu nutzen. Es umfasste dabei die Bereiche Anti-Corruption Risk & Controls (ACRC), Business Continuity Management (BCM) zur Erhöhung der Resilienz, das Novartis Emergency Management (NEM) als Rahmen für Notfall- und Krisenmanagement, External Partner Risk Management (EPRM) zur Sicherstellung der Einhaltung von Novartis Standards durch externe Partner sowie Supply Risk Management (SRM) zur Gewährleistung einer kontinuierlichen und verlässlichen Versorgung unserer Kunden und Patienten.
Umweltschutz
Novartis ist bestrebt, die natürlichen Ressourcen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft effizient zu nutzen und die Umwelt durch unsere Aktivitäten und Produkte möglichst wenig zu belasten.
Alle Standorte von Novartis ermitteln jährlich ihren ökologischen Fußabdruck und entwickeln Pläne, um diesen zu reduzieren. Im Kampf gegen den globalen Klimawandel ist es die Zielsetzung:
• Klimaneutralität im eigenen Betrieb bis 2025 (Scope 1 und 2 aus dem Energiebereich) • Reduzierung der absoluten Emissionen um 90 % bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 2022 • Aufrechterhaltung einer Emissionsreduktion von mindestens 90 % von 2030 bis 2040 gegenüber dem Basisjahr 2022.
Emissionen, Wasser-, Energie und Abfall werden in einer regelmäßigen ESG- Berichterstattung erfasst und im jährlichen Nachhaltigkeitsbericht (Novartis in Society) veröffentlicht.
2. Voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
Trotz bestehender geopolitischer Spannungen und bewaffneter Konflikte außerhalb
Österreichs, einschließlich im Nahen Osten (z. B. Iran), ergeben sich für das Unternehmen derzeit keine wesentlichen direkten Auswirkungen, weder für die Produktion und deren erforderliche Energiezufuhr, noch für den Absatzmarkt. Aufgrund der momentanen Kapazitätsenpässe und deren stetigen Erweiterungen ist von leicht steigenden Absatzmengen sowie einem moderat wachsenden Betriebsergebnisses auszugehen.
2.1 Investition und Finanzierung
Derzeit wird weiterhin massiv an den Standorten Kundl und Langkampfen/Schaftenau investiert – in Gebäude aber vor allem auch in neue Produktionsprozesse und neue Technologien und den damit verbundenen Entwicklungsleistungen. Die Finanzierung erfolgt zur Gänze durch den laufenden positiven Cash Flow, das konzerninterne Cashpooling oder Konzern-Darlehen, weshalb auch weiterhin keine Finanzierungsengpässe erwartet werden. Die Situation an den internationalen Energiemärkten hat sich mittlerweile stabilisiert und die Marktlage wird laufend beobachtet.
2.2 Allgemeine Beschreibung der Risiken
Beschaffungs- und Lieferantenrisiken
Novartis setzt auf weltweit diversifizierte Lieferketten um eventuelle Beschaffungsrisiken zu minimieren.
In der Beschaffung von Komponenten, Vorprodukten und Dienstleistungen ist die Novartis Pharmaceutical Manufacturing GmbH auch auf Fremdanbieter angewiesen. Durch dieEinbeziehung Dritter werden Risiken wie unerwartete Lieferschwierigkeiten oderunvorhergesehene Preiserhöhungen infolge von Marktengpässen oder Währungseinflüssen geschaffen. Die Novartis Pharmaceutical Manufacturing GmbH versucht, lieferanten-bezogenen Risiken durch intensive Marktbeobachtung, gründliche Prüfung von Lieferqualität und einer ausgewogenen Balance zwischen langjährigen Lieferverträgen und Lieferantendiversifizierung zu begegnen, um vorteilhafte Belieferung und Preise sowie die Zulieferung von Material und das Ausführen von Dienstleistungen zeitgerecht und in der erforderlichen Qualität sicherzustellen.
Die Novartis Pharmaceutical Manufacturing GmbH verfolgt im Rahmen ihrer Einkaufsstrategie das Prinzip der "just in time Lieferungen". Mit Ausnahme von strategischen Rohstoffen, für die Sicherheitsbestände angelegt werden, sind wir auf pünktliche Lieferungen von Seiten unserer Lieferanten angewiesen. Um das Risiko einer Nicht- oder einer zu späten Lieferung zu minimieren, ist eine unserer Prämissen, eine "single sourced Situation" zu vermeiden und frühzeitig alternative Lieferanten für die verschiedenen Produkte aufzubauen und zu approbieren. Diese Strategie und unsere langjährig etablierten Beziehungen mit unseren Lieferanten geben uns die notwendige Sicherheit für die Aufrechterhaltung unserer Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen.
Zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit wurde die Strategie der langfristigen
Geschäftsbeziehung bestätigt, wobei die Marktkonformität und Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Anbieter / Versorger mittels internationaler Ausschreibungen geprüft wurde.
Personalrisiken
Talentierte und engagierte Mitarbeitende mit unterschiedlichstem Hintergrund spielen bei der Umsetzung der Novartis Geschäftsstrategie eine entscheidende Rolle. Um die besten Talente für Novartis nicht nur zu gewinnen, sondern auch langfristig im Unternehmen zu halten, bedarf es einer Unternehmenskultur, in der sich Mitarbeitende wertgeschätzt und integriert fühlen. Novartis arbeitet daher daran, eine solche Kultur zu schaffen, die Mitarbeitende aktiv bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen unterstützt. Dazu wurde einerseits eine Talentmanagement- und Führungsstrategie im gesamten Novartis Konzern etabliert, welche sicherstellt, dass Novartis die besten Kandidaten auswählt und anschließend so schult, weiterentwickelt und fördert, dass sowohl das Unternehmen als auch die Mitarbeitenden profitieren. Andererseits gibt es eine Strategie für „Diversity & Inclusion“, in deren Fokus steht, die Verschiedenartigkeit unserer Mitarbeitenden zu fördern und zu schätzen. Dies alles erfolgt im Einklang mit den sechs Unternehmenswerten: Innovation, Qualität, Zusammenarbeit, Performance, Mut und Integrität. Diese Werte sind in alle Aspekte des Arbeitslebens eingebettet, von der Rekrutierung und Entwicklung bis zu Beförderungen, Leistungsbeurteilungen und Leistungsprämien.
Neben einer inklusiven Unternehmenskultur sind es attraktive Arbeitsbedingungen und Zusatzleistungen, die Novartis zu einem "best place to work" machen: Novartis ermöglicht seinen Mitarbeitenden eine flexible Arbeitszeitregelung und unterstützt Teilzeit- und Jobsharing-Modelle. Mitarbeitende profitieren an den Standorten Kundl und Langkampfen von einem eigenen Betriebskindergarten. Umfangreiche Ausund Weiterbildungsmöglichkeiten zur gezielten Förderung und Entwicklung von Mitarbeitenden sind Teil der Unternehmensstrategie. Die betriebliche Gesundheitsförderung „Energized for life“ und qualifizierte arbeitsmedizinische Betreuung unterstützen Mitarbeitende dabei, gesund zu bleiben – am Arbeitsplatz und darüber hinaus. Daneben sorgen intensive Arbeitssicherheits-Programme dafür, dass Arbeiten bei Novartis so sicher wie möglich ist. Aufgrund der derzeitigen Arbeitsmarktsituation in Tirol mit nahezu Vollauslastung und Fachkräftemangel sind auch derzeit einige Positionen, vorwiegend im Arbeiterbereich, offen. Dabei handelt es sich nicht nur um Nachbesetzungen sondern auch um Neubesetzungen aufgrund der an den Standorten der Novartis Pharmaceutical Manufacturing GmbH getätigten Investitionsprojekte. Um diese Positionen entsprechend besetzen zu können sind unterschiedlichste Hiring-Methoden in einem eigenen Projekt gestartet worden um Mitarbeitenden direkt oder indirekt (Leasing) für das Unternehmen zu gewinnen.
Risiken der IT-Systeme
Novartis hat sowohl von globaler als auch lokaler IT Ebene Überwachungsmaßnahmen im Einsatz, die gegebenenfalls umgehende Anpassungen im Sinne von IT Resilienz und Geschäftskontinuität ermöglichen. Sowohl im Bereich Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit als auch IT Security. Es werden höchste Sicherheitsstandards in Bezug auf IT Security und entsprechender Überwachung gesetzt.
Es wurden im Laufe des Jahres sowohl präventive als auch reaktive Maßnahmen umgesetzt, trainiert um ganz besonders Kernsysteme noch besser zu schützen.
Weiters wurden Frameworks für Notfall Szenarien definiert, trainiert und entsprechende Notfall Reserven an IT-Equipment angeschafft, um kritische Bereiche abdecken zu können.
3. Forschung und Entwicklung
Die Bearbeitungsschwerpunkte im Jahr 2025 lagen in folgenden Bereichen:
• Entwicklung innovativen Biopharmazeutika (NBE) und Unterstützung zur
Entwicklung moderner Zell- und Gentherapien der Novartis Gruppe
• Prozess- und Formulierungsentwicklung • Evaluierung weiterer innovativer Darreichungsformen mit verbesserter • Anwenderfreundlichkeit • Weiterführung der Entwicklung einer neuen Plattform von Medical Devices mit erweiterten Funktionalitäten zur angenehmen Injektion von Biopharmazeutika zuhause. Etablierung einer GMP Pilotanlage für Medical Devices • Durchführung von Prozesscharakterisierungen und Unterstützung von Prozessvalidierungen • Durchführung von Prozesstransfers – Etablierung des Prozessverständnisses zur Einstellung der Prozessparameter verschiedener Produktionsanlagen bei gleichbleibender Qualität • Stamm-, Prozess- und Formulierungsentwicklung für innovative Moleküle. • Auf- und Ausbau von in-silico Development zusammen mit Forschungspartnern, Etablierung von Prozessmodellierung und Entwicklungsschritte Richtung digitaler Zwillinge • Unterstützung bei der GMP-Umsetzung für Hochzelldichte- erfusionstechnologie (Zellkultur), Entwicklung und Technologie Transfer eines weiteren Moleküls für diese Technologie • Entwicklung und Etablierung von vollautomatisierten Automationssystemen zur Analyse von Proben im Hochdurchsatz.
4. Erwerb und die Veräußerung eigener Anteile
Novartis Pharmaceutical Manufacturing GmbH hält keine eigenen Anteile im Bestand.
5. Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Das Risikomanagement der Novartis Pharmaceutical Manufacturing GmbH ist als integrierter Bestandteil in die Unternehmensführung und die Gestaltung der Geschäftsprozesse eingebunden.
Das Management der operativen Risiken erfolgt weitgehend dezentral. Übergreifende internationale Risiken im Zusammenhang mit Markenführung, Produktionsund Sicherheitsstandards, Finanzierung und Wertentwicklung des Konzerns werden zentral überwacht. Ein zielorientiertes Controlling sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich sorgen dafür, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und frühzeitig erkannt werden.
Die interne Revision in Basel überwacht durch regelmäßige Prüfungen die Einhaltung des internen Kontrollsystems und gewährleistet die Integrität der Geschäftsabläufe. Weiters unterliegt die Gesellschaft den Regeln des Sarbanes Oxley Acts 404 (SOX), deren Einhaltung durch periodische Audits/Reviews des Wirtschaftsprüfers geprüft wird. Das durch den Konzern vorgegebene Novartis Financial Controls Manual (NFCM) stellt darüber hinaus sicher, dass die Geschäftsprozesse dokumentiert sind und zeit- und ordnungsgemäße SOP´s (Standard Operating Procedures) angewendet werden.
NFCM wurde durch ein zertifiziertes Steuerkontrollsystem ergänzt und die Novartis Gruppe in Österreich nimmt seit 01.01.2024 an der Begleitenden Kontrolle teil.
6. Angaben zu Kapital-, Anteils-, Stimm- und Kontrollrechten und damit verbundenen Vereinbarungen
Das Stammkapital der Novartis Pharmaceutical Manufacturing beträgt EUR 763.070,- wovon EUR 763.000,- von der Novartis Holding GmbH und EUR 70,- von der Novartis Holding AG gehalten werden.
Langkampfen, am 11. Mai 2026
Die Geschäftsführer:
Roland Gander DocuSigned by: Roland Garder - 1 CCETCF0362485 11-May-2026 | 7:05:12 AM GMT Peter Gillich –Signed by: Peter Gillich - 96 F15ASFB39B4AD.. 11-Mai-2026 | 7:08:18 AM GMT
Uwe Demelbauer -DocuSigned by: Uwe Demellaner — 1CD290D39DDF4A2. 11-May-2026 | 10:53:47 AM GMT Stefan Steger –DocuSigned by: Stefan Steger — B6191 1AD5328425. 11-May-2026 | 11:11:22 AM GMT