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Lagebericht 2025

Stadtwerke Amstetten GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 16. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

Rahmenbedingungen

Gemäß den am 05. März 2025 auf der Website der Statistik Austria veröffentlichten Daten verzeichnete die österreichische Volkswirtschaft im Jahr 2025 ein reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 % gegenüber dem Vorjahr. Nach zwei Jahren rückläufiger Wirtschaftsleistung zeigte sich damit erstmals wieder eine leichte konjunkturelle Erholung. Gleichzeitig bestehen weiterhin Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Österreich. Insbesondere die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten könnten sich in den kommenden Monaten dämpfend auf die Inflationsentwicklung sowie auf das Wirtschaftswachstum auswirken.

Genereller Überblick der Organisation

Die Organisationsstruktur der Stadtwerke Amstetten blieb im Geschäftsjahr 2025 im Wesentlichen unverändert. Neben der Zentrale in Allersdorf (Stadtwerkestraße 2, 3300 Amstetten) betreiben die Stadtwerke Amstetten weiterhin Außenstellen im Stadtwerkehaus (Ybbsstraße 1, 3300 Amstetten) sowie den Service Point (Hauptplatz 29, 3300 Amstetten).

Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung des Fachgeschäfts wurden bereits Ende 2024 erste Umsetzungsschritte für eine Neuausrichtung des Standorts am Hauptplatz gesetzt. Der umfassende Umbau dieses Standorts wurde im Jahr 2025 realisiert und bildet die Grundlage für ein modernes Beratungs- und Dienstleistungsangebot im Energie- und Technikbereich.

Die Gründung der Ladewerke Amstetten GmbH im Jahr 2024 sowie die Eröffnung des Ladeparks im Herbst 2025 stellen einen wesentlichen Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe dar. Mit dieser Gesellschaft bündeln die Stadtwerke Amstetten ihre Aktivitäten im Bereich der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und schaffen damit die organisatorische Grundlage für den weiteren Ausbau eines regionalen und leistungsfähigen Ladenetzes. Die Gründung stellt einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Elektromobilität sowie zur Umsetzung der regionalen Energie- und Mobilitätswende dar.

Die Umsätze der Stadtwerke Amstetten GmbH teilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Teilbereiche auf:

• Elektrizitätswerk (Erzeugung, Handel, Stromverteilung & Zählerwesen) • Elektroinstallation • Elektrofachhandel • Bestattung • Parkraum • ÖPNV (öffentlicher Nahverkehr) • Lichtwellenleiter • E-Auto Ladeinfrastruktur

Rechnungswesen und internes Kontrollsystem

Die Kernelemente des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems umfassen einerseits die Verwendung von elektronischen Finanzbuchhaltungssystemen, die regelmäßige Abstimmung von Schnittstellen zu vorgelagerten Systemen (wie Fakturierung oder Personalverrechnung), standardisierte Genehmigungsprozesse sowie standardisierte regelmäßige Berichterstattungen der Teilbereiche an die Geschäftsführung.

Wirtschaftliche Lage

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft war im Berichtsjahr maßgeblich von den nachfolgend dargestellten Entwicklungen im Bereich des Stromhandels geprägt. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug - T€ 1.364. Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von - T€ 357 ergab sich ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von - T€ 1.720.

Für den Betriebszweig Energiehandel und -erzeugung stellte sich auch das Geschäftsjahr 2025 weiterhin als energiewirtschaftlich herausfordernd dar. Das Marktumfeld war weiterhin von hoher Preisvolatilität sowie einem intensiven Wettbewerb geprägt. Im Zuge der bereits im Jahr 2024 eingeleiteten Anpassung der Beschaffungsstrategie wurde der bestehende Vollversorgungsvertrag durch ein flexibleres Beschaffungsmodell ersetzt. Dadurch konnte die Energiebeschaffung stärker an die aktuellen Marktbedingungen angepasst werden. Die im Jahr 2023 gebildete Rückstellung für Beschaffungskosten wurde im Geschäftsjahr 2025 entsprechend dem geänderten Zeithorizont teilweise verwendet bzw. angepasst. Für die kommenden Jahre ist weiterhin von einer angespannten Marktsituation auszugehen. Der ab dem Jahr 2026 geltende Energieliefervertrag schafft jedoch eine verbesserte Grundlage für eine stabilere Kostenstruktur im Energiebereich und trägt damit zur wirtschaftlichen Stabilisierung bei (siehe auch Angaben gemäß § 8 ElWOG im Anhang).

Die Wasserführung der Ybbs ist nach wie vor von besonderer Bedeutung, da etwa 28 % der elektrischen Energie für unsere Kunden aus Wasserkraft produziert werden. Die Wasserkrafterzeugung lag mit 10,789 GWh um 3,8 GWh bzw. 26 % unter dem Vorjahreswert. Die Photovoltaikanlagen der Stadtwerke produzierten knapp über 3 GWh, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Damit werden zirka 8 % des Stroms für die Energiekunden der Stadtwerke aus Sonnenstrom erzeugt. Der Stromabsatz (Netz) an Netzkunden war mit 65,032 GWh um 7,6 % höher als im Vorjahr. Die Netzverluste beliefen sich auf ca. 3,326 GWh, was eine Erhöhung von ca. 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Sowohl im Betriebszweig Elektroinstallation als auch im Bestattungswesen wurde jeweils ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt. Im Bereich der Elektroinstallation wurde ein Betriebsergebnis in Höhe von T€ 1.207 erzielt. Die positive Ergebnisentwicklung ist insbesondere auf eine erfreuliche Auftragslage sowie auf Effizienzsteigerungen und positive Effekte aus optimierten Beschaffungsaktivitäten der Einkaufsabteilung zurückzuführen. Im Geschäftsbereich Parkraumbewirtschaftung konnte ein Betriebserfolg von T€ 125 erwirtschaftet werden.

Im Jahr 2022 wurde beschlossen, das Fachgeschäft der Stadtwerke Amstetten umfassend neu zu konzipieren. Das Verkaufsgeschäft sollte dabei weiterhin als Aushängeschild des Unternehmens dienen, Synergien zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen fördern und zugleich als Plattform für Cross-Selling genutzt werden. Auf Basis dieses strategischen Ansatzes wurde der Standort am Hauptplatz neugestaltet. Nach ersten Präsentationen des Konzepts Ende 2024 erfolgte im Jahr 2025 die bauliche Umsetzung der Neuausrichtung. Im Juni 2025 konnte schließlich der neue Service Point der Stadtwerke Amstetten eröffnet werden. Der Service Point vereint Beratung,

Information und Erlebnis rund um Energie-, Klima- und Infrastrukturthemen und dient als zentrale Anlaufstelle für Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig schafft der Standort zusätzliche Möglichkeiten für Veranstaltungen, Produktpräsentationen sowie die Vermittlung innovativer Lösungen im Bereich Energie, Elektromobilität und nachhaltiger Infrastruktur.

Elektrizitätswerk

Der Geschäftsverlauf im Bereich E-Werk wurde im Geschäftsjahr maßgeblich durch die Entwicklung der Großhandelspreise für Strom beeinflusst. Insbesondere wirkten sich die Veränderungen des Bezugsstrompreises der EVN sowie die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen auf das Ergebnis aus.

Die Energiebezugskosten der Stadtwerke basieren auf einem Durchschnittswert der Marktpreisentwicklung an der österreichischen Strombörse EXX. Die dortigen Preisbewegungen – sowohl in Form von Anstiegen als auch Rückgängen – unterliegen in hohem Maß geopolitischen Einflüssen und sind daher nur eingeschränkt prognostizierbar.

Elektroinstallation

Der Elektroinstallationsbetrieb entwickelte sich wie im Vorjahr stabil auf moderatem Niveau. Der im Geschäftsjahr erzielte Umsatz resultierte im Wesentlichen aus den folgenden Geschäftssegmenten:

• Gemeindeaufträge • Wohnungsgenossenschaften / Privatkunden • Interne Leistungen • Projekte im Stromökosystem

Die Elektroinstallationsabteilung konnte sich im Berichtsjahr weiterhin als zuverlässiger und geschätzter Partner für zahlreiche Wohnungsgenossenschaften etablieren. Grundlage dafür sind die konsequent hohe Qualität der erbrachten Leistungen sowie die ständige Verfügbarkeit eines Störungsdienstes rund um die Uhr (24/7), was insbesondere im Bereich der Wohnungswirtschaft einen entscheidenden Mehrwert darstellt.

2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

Entwicklung der Infrastruktur

Zur Unterstützung der energiepolitischen Zielsetzungen und zur Stärkung der regionalen Energieversorgung treiben die Stadtwerke Amstetten den Ausbau der Photovoltaik im Netzgebiet weiter voran. Ziel ist eine deutliche Erhöhung der regionalen Stromproduktion aus Sonnenenergie.

Im Geschäftsjahr 2025 lag der Schwerpunkt auf der Projektentwicklung sowie der Durchführung der erforderlichen Widmungs- und Genehmigungsverfahren. Konkrete Bauprojekte konnten aufgrund der laufenden Verfahren noch nicht umgesetzt werden.

Ab 2026 ist eine Photovoltaik-Offensive vorgesehen, bei der mehrere neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 9 MWp errichtet werden sollen. Damit kann künftig regionaler Ökostrom für rund 2.400 Haushalte erzeugt werden und gleichzeitig ein Beitrag zur Stärkung der Energieautarkie sowie zur Reduktion von CO2-Emissionen geleistet werden.

Laufende Investitionen in den Ausbau sowie in die Instandhaltung des 20 kV Netzes sind die Grundvoraussetzung zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Durch den raschen Ausbau von Elektromobilität, Wärmepumpen und zusätzlichen Verbauungen von Freiflächen beim Quartier A ist die Lieferung der benötigten Leistungen vom EVN Umspannwerk West zukünftig nicht möglich. Die Umbauarbeiten für die neuen Umspanner und dem damit verbundenen Wechsel auf Netzebene 4 starteten im Sommer 2024, sämtliche wesentlichen Bauteile und Bauarbeiten wurden ausgeschrieben und vergeben. Das Projekt wird voraussichtlich im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Die Stadtwerke haben sich als Ziel gesetzt, aufgrund des wachsenden Bedarfs an E-Mobilität die E-Ladeinfrastruktur auszubauen. In diesem Sinn wurden erstens eine gemeinsame Ladekarte (Tankkarte) mit der EVN entwickelt und zweitens an strategisch wichtigen Knotenpunkten Stadtwerke-Ladesäulen errichtet. Die Stadtwerke-Ladekarte kann aufgrund der Tarifstruktur der EVN im gesamten Lade-Netz Österreichs verwendet werden.

Im Geschäftsjahr 2024 wurden die Planungs- und Widmungsverfahren für einen Hochleistungsladepark in unmittelbarer Nähe zur Autobahn erfolgreich abgeschlossen. Zur Umsetzung dieses Infrastrukturprojekts wurde im selben Jahr die Tochtergesellschaft Ladewerke Amstetten GmbH gegründet. Der Bau des Ladeparks erfolgte im Jahr 2025. Am 1. August 2025 konnte der Hochleistungsladepark planmäßig in Betrieb genommen werden. Mit diesem Projekt leisten die Stadtwerke Amstetten einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der regionalen Ladeinfrastruktur und zur Förderung der Elektromobilität.

Sicherstellung von Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität

Die Stadtwerke Amstetten setzen ihren strategischen Fokus auf eine höchstmögliche Versorgungssicherheit und -qualität für ihre Kundinnen und Kunden. Die verlässliche Bereitstellung von Energie in ausreichender Menge und stabiler Qualität stellt eine zentrale Voraussetzung für einen funktionierenden Alltag dar – sowohl im privaten als auch im gewerblich-industriellen Umfeld. Sie ist zudem ein entscheidender Faktor für die Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft.

Im Geschäftsjahr 2025 konnte im Bereich Stromversorgung eine Netzverfügbarkeit von nahezu 100 % erreicht werden. Dies unterstreichen die technische Leistungsfähigkeit und Stabilität des Netzes sowie das hohe Niveau der Instandhaltung und Betriebsführung.

Ausbau Lichtwellenleiter (LWL)

Aufgrund der schwer darstellbaren Wirtschaftlichkeit des LWL-Ausbaus, haben sich die Stadtwerke Amstetten GmbH entschieden, den Glasfaserausbau nicht voranzutreiben und das Ziel „Vollversorgung für Amstetten“ mit Partnerunternehmen voranzutreiben.

Wesentliche Risiken

Währungsrisiko

Die Gesellschaft ist keinen Währungsrisiken ausgesetzt, da sämtliche Geschäftsvorgänge in Euro abgewickelt werden.

Kostenentwicklung und Erlössituation

Im Bereich des Elektrofachhandels besteht weiterhin ein erheblicher Preisdruck, weswegen eine strategische Neuausrichtung in Richtung Service Point initiiert wurde, welche bereits umgesetzt wurde

Zur Risikominimierung und Optimierung der Energiebeschaffung ist ab 2026 die Einführung einer Portfoliostrategie vertraglich vereinbart, welche eine größere Flexibilität bei der Preis- und Mengensteuerung ermöglicht. Entstehende Risiken in der Beschaffung im Rahmen einer Portfoliostrategie soll durch ein Regelhandbuch zur strategischen Strombewirtschaftung vermindert werden.

Sonstige Risiken

Versicherbare Risiken werden – soweit wirtschaftlich sinnvoll und möglich – durch entsprechende Versicherungsverträge abgesichert. Eine jährliche Evaluierung dieser Verträge stellt sicher, dass der Versicherungsschutz stets dem aktuellen Risikoprofil des Unternehmens entspricht.

Ausblick/Prognosen

Im Jahr 2026 liegt der Schwerpunkt auf folgenden großen Projekten:

• Ausbau der Photovoltaikanlagen mit der Gründung der Tochtergesellschaften “Heliovolt” und “Sonnenwerke” • Weitere Implementierung des neuen ERP-Systems „Odoo“ im Bereich Verrechnung, Elektroinstallation und Magazin • Ausschreibungsverfahren eines Energieverrechnungsprogrammes

Zur Förderung der Energiewende und zur Stärkung der regionalen Energieautarkie ist der schrittweise Ausbau von Photovoltaikanlagen ein wesentliches Ziel. Geplant sind sowohl kleinere als auch großflächige PV-Anlagen auf Dachflächen sowie auf geeigneten Freiflächen, um den Anteil erneuerbarer Energien im Verteilnetz Amstetten kontinuierlich zu erhöhen.

Ein weiterer strategischer Meilenstein ist die im Jahr 2026 geplante finale Implementierung des Controllingsystems sowie die Einführung eines unternehmensweiten Dashboards. Ziel ist die Schaffung einer transparenten, kennzahlenbasierten und effizienten Steuerungsgrundlage für alle Unternehmensbereiche. Für das Geschäftsjahr 2026 wird mit einem moderaten Umsatzanstieg und einem positiven Betriebsergebnis gerechnet.

3. Verwendung von Finanzinstrumenten

Im Geschäftsjahr 2025 wurden OTC-Derivate (Commodity Swaps) zur Absicherung der

Strombeschaffung abgeschlossen. Die Wirksamkeit dieser Kontrakte beginnt ab dem Geschäftsjahr 2026. Zum 31. Dezember 2025 bestehen Strompreissicherungsgeschäfte über 2.872 MWh.

Werke

4. Finanzielle Leistungsindikatoren zum 31.12.2025

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
Anlagenintensität
Anlagevermögen37.406.483,74
Gesamtvermögen41.585.412,1989,96%
(84,50%)
Ergebnis vor Zinsen und Steuern = Betriebsergebnis-1.363.541,51
Zinsen/ähnl. Erträge130.730,61
Zinsen/ähnl. Aufwendungen487.551,93
Ergebnis vor Steuern-1.720.362,83
Eige nkapitalre ntabilität
Ergebnis vor Steuern-1.720.362,83
Eigenkapital13.673.968,86-12,58%
(1,87%)
Gesamtkapitalrentabilität
EBIT-1.363.541,51
Gesamtkapital41.585.412,19-3,28%
(VJ 1,50%)
Nettoverschuldungverzinsliches Fremdkapital17.368.299,0717.348.506,04
RSt Abfertigung460.267,75(VJ 13.898.584,52)
verzinsliches FKRST Pensionen2.024.328,63
- flüssige Mittel (inkl. WP des UV)RSt Jubiläumsgelder218.122,02
Verb. ggü. KI14.665.580,67
liquide Mittel19.793,03
Kassa/Guthaben KI19.793,03
Wertpapiere UV0,00
Eige nka pitalquote
Eigenkapital13.673.968,86
Gesamtkapital - Investitionszuschüsse40.575.642,8533,70%
(VJ 40,2 %)
fiktive SchuldentilgungsdauerFremdkapital24.213.252,07
Rückstellungen4.156.380,93
Verbindlichkeiten20.056.871,14
liquide Mittel19.793,03
Mittelüberschuss-385.432,89
Jahresfehlbetrag/-überschuss-2.205.061,15
+ Abschreibungen2.344.830,62
- Auflösung Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln-65.840,75
- Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen-117.689,53
+/- Erhöhung/Verminderung langfristiger Rückstellungen-341.672,08
Fremdkapital - liquide Mittel24.193.459,04
Mittelüberschuss-385.432,89negativ
(VJ 6,3)
Cashflowrechnung nach der AFRAC-Stellungnahme 3620252024
EURTEUR
Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit1.048.8121.634
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-4.217.020-6.161
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit2.500.1334.936

stadtWerke

5. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2025 wurden keine gesonderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt.

6. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt über Niederlassungen in der Ybbsstraße 1, 3300 Amstetten und am Hauptplatz 29, 3300 Amstetten.

7. Angaben zu Mitarbeitern

Die Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere im Bereich der Lehrlingsausbildung, hat sich wesentlich verbessert und wird weiterhin vorangetrieben. Einerseits ist es auf die steigenden Arbeitslosenzahlen und damit größerer Verfügbarkeit von Fachkräften zurückzuführen, andererseits konnten einige Lehrlinge, die die Lehrprüfung erfolgreich abgeschlossen haben als Mitarbeiter gewonnen werden. Alle freien Lehrlingsstellen konnten ebenfalls besetzt werden, was vor allem durch die im Haus der Stadtwerke Amstetten stattfindende „Lehre mit Matura“ zurückzuführen ist. Auch die Teilnahme an zahlreichen Lehrlingsmessen und ähnlichen Marketingaktivitäten hat die Attraktivität der Stadtwerke als Lehrlingsausbildner maßgeblich gesteigert.

Amstetten, am 24.07.2026

Ing. Jürgen Hürner, BSc MA

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