Inhaltsverzeichnis
1. Geschäftsverlauf im Wirtschaftsjahr 2025
Die MAK Holz GmbH ist ein holzverarbeitender Betrieb, dessen Geschäftstätigkeit in der Produktion von Profilbrettern liegt, welche auch zum Teil in einer vollautomatisierten Anlage oberflächenbehandelt werden. Daneben werden aus den dabei anfallenden und auch zugekauften Hobelspänen hochwertige Holzpellets erzeugt.
Neben der eigenen Produktion werden auch Holzprodukte wie Pellets, Brettschichthölzer, Konstruktionsvollhölzer, Schnittholz und Latten als Handelsware verkauft.
Verkauf
Das Jahr 2025 hat sich für das Geschäftsfeld der Profilbretter mit sämtlichen üblichen Bewegungen aufgrund von kurzfristigen Einflussfaktoren als gemäßigt positiv dargestellt.
Die Nachfrage nach Pellets hat sich entsprechend der Erwartungen positiv entwickelt. Aufgrund leerer Lager mussten die Bestände wieder aufgefüllt werden. Auch der Start der Heizsaison verlief positiv.
Einkauf
Beim Einkauf von Schnittholz für die Produktion der Profilbretter gab es trotz erwarteter Rohstoffknappheit keine Probleme. Dasselbe gilt auch für den Zukauf von Säge- und Hobelspänen für die Pelletproduktion.
Auch der Zukauf der Handelsprodukte verlief 2025 weitgehend ohne Probleme.
Produktion
Sowohl die Produktion von Profilbrettern als auch die Produktion von Pellets ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr zwischen 8,5% und 9% gewachsen.
Investitionen
Es wurden die üblichen Ersatzinvestitionen getätigt.
2. Geschäftsergebnis
Vermögens- und Finanzlage zum 31. Dezember 2025
Die Prozentangaben beziehen sich jeweils auf die Bilanzsumme.
| AKTIVA | PASSIVA | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 2.405.462,96 | 23% | Eigenkapital | 6.767.649,69 | 64% | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.924,05 | 0% | eingefordertes Stammkapital | 17.500,00 | 0% | |
| Sachanlagen | 2.401.538,91 | 23% | Kapitalrücklagen | 4.875.015,39 | 46% | |
| Bilanzgewinn | 1.875.134,30 | 18% | ||||
| Umlaufvermögen | 8.093.251,81 | 76% | ||||
| Vorräte | 5.080.694,96 | 48% | - | Subventionen und Zuschüsse | 16.005,22 | 0% |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2.107.432,79 | 20% | ||||
| fertige Erzeugnisse und Waren | 2.938.024,36 | 28% | Rückstellungen | 870.739,21 | 8% | |
| noch nicht abrechenbare Leistungen | 35.237,81 | 0% | ||||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenst. | 2.861.991,32 | 27% | Verbindlichkeiten | 2.952.732,94 | 28% | |
| Forderungen aus LuL | 1.833.384,61 | 17% | Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten | 2.028.798,67 | 19% | |
| Forderungen ggü. Unternehmen mit denen | Verbindlichkeiten aus LuL | 714.049,25 | 7% | |||
| ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0% | sonstige Verbindlichkeiten | 209.885,02 | 2% | ||
| Sonstige Forderungen | 1.028.606,71 | 10% | ||||
| Kassa Bank | 150.565,53 | 1% | ||||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 108.412,29 | 1% | ||||
| ARA | 16.095,29 | 0% | ||||
| latente Steuern | 92.317,00 | 1% | ||||
| Summe Aktiva | 10.607.127,06 | Summe Passiva | 10.607.127,06 |
Ertragslage für das Geschäftsjahr 2025
Die Prozentangaben beziehen sich jeweils auf die Betriebsleistung.
| Umsatzerlöse | 28.056.596,19 | 97% |
|---|---|---|
| Veränderung des Bestandes an fertigen | ||
| und unfertigen Erzeugnissen | 884.700,32 | 3% |
| sonstige betriebliche Erträge | 49.372,02 | 0% |
| Betriebsleistung | 29.022.747,47 | 100% |
| Aufwendungen für Material und sonstige | |||
|---|---|---|---|
| bezogene Herstellungsleistungen | - 21.024.566,13 | -73% | |
| Personalaufwand | - 1.333.271,54 | -5% | |
| Abschreibungen | - | 238.235,25 | -1% |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | - 4.549.069,35 | -16% | |
| Betriebsergebnis | 1.845.526,26 | 6% | |
| Finanzergebnis | 262.847,62 | 1% | |
| Ergebnis vor Steuern | 2.108.373,88 | 7% | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 435.392,44 | -2% | |
| Ergebnis nach Steuern | 1.672.981,44 | 6% | |
| Jahresüberschuss | 1.672.981,44 | 6% | |
| Gewinnvortrag | 202.152,86 | 1% | |
| Bilanzgewinn | 1.875.134,30 | 6% | |
3. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen
Vermögenslage
a) Anlagenintensität
| Anlagevermögen |
|---|
| x 100 = 2.405.462,96 = 22,68% 1060712706 2·405·462’96 = |
| Bilanzsumme |
Die Anlagenintensität gibt Aufschluss über die Kapitalbindung sowie über die betriebliche Flexibilität.
b) Eigenkapitalquote
| Eigenkapital | - | 00 = 6.767.649,69 = 63,90% 1059112184 = 63 9Q% x 1 | |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme - Investitionszuschüsse | |||
Die Eigenkapitalquote zeigt an, in welchem Ausmaß (gerechnet zu Buchwerten) sich der Eigentümer selbst am Risiko und an der Finanzierung des Unternehmens beteiligt.
Finanzlage
a) Anlagendeckungsgrad III
Eigenkapital + langfr. Fremdkapital Anlagevermögen + langfr. Umlaufvermögen
Ein Wert von unter 100 % würde bedeuten, dass Anlagevermögen auch durch kurzfristiges Fremdkapital finanziert wird.
Ertragslage
a) Umsatzrentabilität I
| Ergebnis vor Steuern | - 1 10- -2 부 30분 - 151% | |
|---|---|---|
| Umsatz | ||
Die Umsatzrentabilität I misst die Ertragskraft des Unternehmens und zeigt jenen Anteil der Betriebsleistung, der nicht durch betriebliche Aufwendungen verbraucht wird.
b) Umsatzrentabilität II
| Ergebnis nach Steuern | - 1 100 1 | 4 - 80% |
|---|---|---|
| Umsatz |
Der Vergleich mit der Umsatzrentabilität I zeigt den Einfluss des Finanzergebnisses auf die betriebliche Rentabilität.
4. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Zum Bilanzstichtag, also vor dem Start des Iran-Krieges, gab es eine leichte, aber spürbare positive Tendenz, was die Märkte des Profilholz anbelangt. Die Stimmung ist am Markt im Laufe des Jahres 2026 wieder pessimistischer geworden, was sich in den Umsatzzahlen der MAK Holz GmbH bisher noch nicht widerspiegelt.
Der Markt für Pellets bleibt weiterhin stabil gut. Die Nachfragesituation im Vergleich zum Angebot bleibt aufgrund von wachsenden Nachfragemärkten und beschränktem Rohstoffangebot dynamisch. Zusätzlich besteht Unsicherheit im Bezug auf die kommende Heizsaison, die auf das möglicherweise reduzierte Angebot an Alternativen zu Pellets (Gas) zurückzuführen ist.
5. Risikoberichterstattung
Durch ein kontinuierliches Risikomanagement wird versucht, die im Unternehmen vorhandenen Risiken zu minimieren.
Das Anlagevermögen wird ständig gewartet und so wird auch ein kontinuierlicher Betrieb am Stand der Technik gewährleistet. Darüber hinaus sind die meisten Produktionsstätten mit einer Sprinkleranlage ausgestattet und dadurch wird auch das Produktionsausfallsrisiko minimiert. Ein umfassendes Versicherungsprogramm schützt uns vor operativen Vermögensrisiken.
Das Preisrisiko der Rohstoffbeschaffung wird durch entsprechende Lagerbevorratung und Einkaufssteuerung minimiert.
Das Kundenausfallsrisiko wird durch laufende Bonitätsprüfung und das Versichern unserer Kunden gegen Forderungsausfälle minimiert.
Da wir gerne auf Wünsche unserer Mitarbeiter/innen eingehen und durch die Flexibilisierung unserer Arbeitsplätze auch ein positives Betriebsklima schaffen, wird die Fluktuation unseres Personals niedrig gehalten.
Der Verkauf wird über eine ständig wachsende Anzahl von Vertretern auf unseren Kernmärkten durchgeführt. Des Weiteren versuchen wir ständig neue Märkte zu erschließen.
6. Umwelt und Arbeitnehmerbelange
Es werden die bestehenden Gesetze im Bereich des Umweltschutzes beachtet und eingehalten.
Die Einhaltung von Arbeitnehmerschutzvorschriften sowie die Betriebssicherheit werden durch eine externe Sicherheitskraft gewährleistet.
Unsere Mitarbeiter werden ex- und intern weitergebildet. Ein angenehmes Arbeitsklima ist uns ein ständiges Anliegen.
7. Forschung und Entwicklung
Es gibt im Unternehmen keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Trotzdem wird an der Verbesserung der Produktionsverfahren und der Erhöhung der Wertschöpfung unserer Produkte ständig gearbeitet.
Haimburg, 29. Juni 2026
Mag. Bernd Cresnar e.h.
Stefan Berndt e.h.