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Lagebericht 2025

M A K Holz GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 27. Aug. 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Geschäftsverlauf im Wirtschaftsjahr 2025

Die MAK Holz GmbH ist ein holzverarbeitender Betrieb, dessen Geschäftstätigkeit in der Produktion von Profilbrettern liegt, welche auch zum Teil in einer vollautomatisierten Anlage oberflächenbehandelt werden. Daneben werden aus den dabei anfallenden und auch zugekauften Hobelspänen hochwertige Holzpellets erzeugt.

Neben der eigenen Produktion werden auch Holzprodukte wie Pellets, Brettschichthölzer, Konstruktionsvollhölzer, Schnittholz und Latten als Handelsware verkauft.

Verkauf

Das Jahr 2025 hat sich für das Geschäftsfeld der Profilbretter mit sämtlichen üblichen Bewegungen aufgrund von kurzfristigen Einflussfaktoren als gemäßigt positiv dargestellt.

Die Nachfrage nach Pellets hat sich entsprechend der Erwartungen positiv entwickelt. Aufgrund leerer Lager mussten die Bestände wieder aufgefüllt werden. Auch der Start der Heizsaison verlief positiv.

Einkauf

Beim Einkauf von Schnittholz für die Produktion der Profilbretter gab es trotz erwarteter Rohstoffknappheit keine Probleme. Dasselbe gilt auch für den Zukauf von Säge- und Hobelspänen für die Pelletproduktion.

Auch der Zukauf der Handelsprodukte verlief 2025 weitgehend ohne Probleme.

Produktion

Sowohl die Produktion von Profilbrettern als auch die Produktion von Pellets ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr zwischen 8,5% und 9% gewachsen.

Investitionen

Es wurden die üblichen Ersatzinvestitionen getätigt.

2. Geschäftsergebnis

Vermögens- und Finanzlage zum 31. Dezember 2025

Die Prozentangaben beziehen sich jeweils auf die Bilanzsumme.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
AKTIVAPASSIVA
Anlagevermögen2.405.462,9623%Eigenkapital6.767.649,6964%
Immaterielle Vermögensgegenstände3.924,050%eingefordertes Stammkapital17.500,000%
Sachanlagen2.401.538,9123%Kapitalrücklagen4.875.015,3946%
Bilanzgewinn1.875.134,3018%
Umlaufvermögen8.093.251,8176%
Vorräte5.080.694,9648%-Subventionen und Zuschüsse16.005,220%
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe2.107.432,7920%
fertige Erzeugnisse und Waren2.938.024,3628%Rückstellungen870.739,218%
noch nicht abrechenbare Leistungen35.237,810%
Forderungen und sonstige Vermögensgegenst.2.861.991,3227%Verbindlichkeiten2.952.732,9428%
Forderungen aus LuL1.833.384,6117%Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten2.028.798,6719%
Forderungen ggü. Unternehmen mit denenVerbindlichkeiten aus LuL714.049,257%
ein Beteiligungsverhältnis besteht0%sonstige Verbindlichkeiten209.885,022%
Sonstige Forderungen1.028.606,7110%
Kassa Bank150.565,531%
Rechnungsabgrenzungsposten108.412,291%
ARA16.095,290%
latente Steuern92.317,001%
Summe Aktiva10.607.127,06Summe Passiva10.607.127,06

Ertragslage für das Geschäftsjahr 2025

Die Prozentangaben beziehen sich jeweils auf die Betriebsleistung.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Umsatzerlöse28.056.596,1997%
Veränderung des Bestandes an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen884.700,323%
sonstige betriebliche Erträge49.372,020%
Betriebsleistung29.022.747,47100%
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Aufwendungen für Material und sonstige
bezogene Herstellungsleistungen- 21.024.566,13-73%
Personalaufwand- 1.333.271,54-5%
Abschreibungen-238.235,25-1%
sonstige betriebliche Aufwendungen- 4.549.069,35-16%
Betriebsergebnis1.845.526,266%
Finanzergebnis262.847,621%
Ergebnis vor Steuern2.108.373,887%
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag435.392,44-2%
Ergebnis nach Steuern1.672.981,446%
Jahresüberschuss1.672.981,446%
Gewinnvortrag202.152,861%
Bilanzgewinn1.875.134,306%

3. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Vermögenslage

a) Anlagenintensität

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Anlagevermögen
x 100 = 2.405.462,96 = 22,68% 1060712706 2·405·462’96 =
Bilanzsumme

Die Anlagenintensität gibt Aufschluss über die Kapitalbindung sowie über die betriebliche Flexibilität.

b) Eigenkapitalquote

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Eigenkapital-00 = 6.767.649,69 = 63,90% 1059112184 = 63 9Q% x 1
Bilanzsumme - Investitionszuschüsse

Die Eigenkapitalquote zeigt an, in welchem Ausmaß (gerechnet zu Buchwerten) sich der Eigentümer selbst am Risiko und an der Finanzierung des Unternehmens beteiligt.

Finanzlage

a) Anlagendeckungsgrad III

Eigenkapital + langfr. Fremdkapital Anlagevermögen + langfr. Umlaufvermögen

Ein Wert von unter 100 % würde bedeuten, dass Anlagevermögen auch durch kurzfristiges Fremdkapital finanziert wird.

Ertragslage

a) Umsatzrentabilität I

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Ergebnis vor Steuern - 1 10- -2 부 30분 - 151%
Umsatz

Die Umsatzrentabilität I misst die Ertragskraft des Unternehmens und zeigt jenen Anteil der Betriebsleistung, der nicht durch betriebliche Aufwendungen verbraucht wird.

b) Umsatzrentabilität II

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Ergebnis nach Steuern- 1 100 14 - 80%
Umsatz

Der Vergleich mit der Umsatzrentabilität I zeigt den Einfluss des Finanzergebnisses auf die betriebliche Rentabilität.

4. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Zum Bilanzstichtag, also vor dem Start des Iran-Krieges, gab es eine leichte, aber spürbare positive Tendenz, was die Märkte des Profilholz anbelangt. Die Stimmung ist am Markt im Laufe des Jahres 2026 wieder pessimistischer geworden, was sich in den Umsatzzahlen der MAK Holz GmbH bisher noch nicht widerspiegelt.

Der Markt für Pellets bleibt weiterhin stabil gut. Die Nachfragesituation im Vergleich zum Angebot bleibt aufgrund von wachsenden Nachfragemärkten und beschränktem Rohstoffangebot dynamisch. Zusätzlich besteht Unsicherheit im Bezug auf die kommende Heizsaison, die auf das möglicherweise reduzierte Angebot an Alternativen zu Pellets (Gas) zurückzuführen ist.

5. Risikoberichterstattung

Durch ein kontinuierliches Risikomanagement wird versucht, die im Unternehmen vorhandenen Risiken zu minimieren.

Das Anlagevermögen wird ständig gewartet und so wird auch ein kontinuierlicher Betrieb am Stand der Technik gewährleistet. Darüber hinaus sind die meisten Produktionsstätten mit einer Sprinkleranlage ausgestattet und dadurch wird auch das Produktionsausfallsrisiko minimiert. Ein umfassendes Versicherungsprogramm schützt uns vor operativen Vermögensrisiken.

Das Preisrisiko der Rohstoffbeschaffung wird durch entsprechende Lagerbevorratung und Einkaufssteuerung minimiert.

Das Kundenausfallsrisiko wird durch laufende Bonitätsprüfung und das Versichern unserer Kunden gegen Forderungsausfälle minimiert.

Da wir gerne auf Wünsche unserer Mitarbeiter/innen eingehen und durch die Flexibilisierung unserer Arbeitsplätze auch ein positives Betriebsklima schaffen, wird die Fluktuation unseres Personals niedrig gehalten.

Der Verkauf wird über eine ständig wachsende Anzahl von Vertretern auf unseren Kernmärkten durchgeführt. Des Weiteren versuchen wir ständig neue Märkte zu erschließen.

6. Umwelt und Arbeitnehmerbelange

Es werden die bestehenden Gesetze im Bereich des Umweltschutzes beachtet und eingehalten.

Die Einhaltung von Arbeitnehmerschutzvorschriften sowie die Betriebssicherheit werden durch eine externe Sicherheitskraft gewährleistet.

Unsere Mitarbeiter werden ex- und intern weitergebildet. Ein angenehmes Arbeitsklima ist uns ein ständiges Anliegen.

7. Forschung und Entwicklung

Es gibt im Unternehmen keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Trotzdem wird an der Verbesserung der Produktionsverfahren und der Erhöhung der Wertschöpfung unserer Produkte ständig gearbeitet.

Haimburg, 29. Juni 2026

Mag. Bernd Cresnar e.h.

Stefan Berndt e.h.

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