Inhaltsverzeichnis
Gemäß § 243 UGB erstellt die Geschäftsführung der WALTER Werkzeuge Salzburg GmbH den nachfolgenden Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025.
1. Bericht über den Geschäftsverlauf
1.1. Erläuterungen zu Geschäft und Rahmenbedingungen
Hauptgeschäftsgegenstand von WALTER Werkzeuge Salzburg GmbH ist der Import und der Vertrieb von Hand- und Elektrowerkzeugen. Im Heimatmarkt Osterreich werden ca. 5 % des Umsatzes erzielt, ca. 95 % werden ins Ausland exportiert, der Großteil davon nach Europa. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im abgelaufenen Jahr aufgrund der schwachen Konjunktur in Europa als herausfordernd zu bezeichnen. Die Firma WALTER Werkzeuge Salzburg GmbH konnte sich diesem Umfeld behaupten und einen Zuwachs beim Gesamtvolumen erzielen, wobei es leichte Verschiebungen in den einzelnen Regionen gab. Neben einer robusten wirtschaftlichen Verfassung in den für WALTER Werkzeuge Salzburg GmbH wichtigen Märkten bzw. Marktsegmenten, stellten die im Laufe des Jahres 2025 beschlossenen Leitzinssenkungen der EZB sowie tendenziell leicht rückläufige Container Frachtraten eine Entlastung für das Unternehmen dar.
1.2. Analyse des Geschäftsverlaufes und Geschäftsergebnisses
Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich um 16,2 %. Trotz einer im Jahresvergleich leicht rückläufigen Bruttomarge erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern aufgrund niedrigerer Zinssätze und im Vergleich zu den Erlösen geringeren anteiligen Kostensteigerungen überproportional um 34,3 % im Vergleich zum Vorjahr.
Als Ergänzung werden einige finanzielle Leistungsindikatoren dargestellt. Zahlen in Klammer sind Vorjahreszahlen.
1.2.1. Vermögenslage
| a) Eigenkapitalquote | Eigenkapital x 100 Gesamtkapital | - = 34,9 % (26,4 %) |
|---|---|---|
| b) Anlagenintensität (ohne FAV) | Anlagevermögen x 100 - 1 3 of 11 4 of Gesamtvermögen | |
| 23Umschlaghäufigkeit der Vorräte (ohne Ware unterwegs) | Vorräteeinsatz Durchschnittl. Lager | = 14,7 (11,6) |
1.2.2. Finanzlage
| a) Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit | = Te | 3.572 (- 1.613) | |
|---|---|---|---|
| b) Cashflow der Investitionstätigkeit | = Te | -167 | (-63) |
| c) Cashflow der Finanzierungstätigkeit | = Te | -2.085 | (2.838) |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | = Te | 1.320 (1.162) | |
| Fremdkapital x 100 | |||
| d) Fremdkapitalquote | Gesamtkapital | = 65,1 % (73,6 %) | |
| e) Working Capital (in TEUR) | kfr. Aktiva – kfr. Passiva | = 13.453 (11.027) | |
| kfr. Aktiva | |||
| f) Working Capital Ratio | kfr. Passiva | = 1,54 (1,34) | |
1.2.3. Ertragslage
| 3) Eigenkapitalrentabilität | Ergebnis vor Steuern x 100 Durchschnittl. Eigenkapital | - = 31,3 % (26,5 %) | |
|---|---|---|---|
| b) Gesamtkapitalrentabilität | (Era.vor St.+ FK-Zinsen) x 100 Durchschnittl. Gesamtkapital | = 11,6 % (10,2 %) | |
| c) | Rohertragsrentabilität | EBIT x 100 Rohertrag | = 28,7 % (26,3 %) |
2. Risikobericht
2.1. Allgemeines Risiko
Durch den Import von Waren ist der Erfolg von WALTER Werkzeuge Salzburg GmbH wesentlich dem Risiko von Währungsschwankungen, Veränderungen an den Rohstoffmärkten und Unterbrechungen der Lieferkette ausgesetzt. Auch die zunehmenden gesetzlichen Auflagen betreffend Sicherheit, Inhaltsstoffe und Informationspflicht in den diversen Absatzmärkten stellen ein potenzielles Risiko im Rahmen der Tätigkeit von WALTER Werkzeuge Salzburg GmbH dar. Die Risiken und ihre potenziellen Auswirkungen werden im Rahmen des Risikomanagements laufend erhoben, analysiert und minimiert. Aus heutiger Sicht lassen sich keine Risiken erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
2.2. Verwendung von Finanzinstrumenten
Die Begrenzung der Währungsrisiken erfolgt durch Devisentermingeschäfte, welche in Zusammenarbeit mit international erfahrenen Partnern aus dem Bankenbereich abgewickelt werden.
3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Derzeit ist die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung aufgrund der geopolitischen Instabilitäten (Iran, Ukraine) sowie damit teilweise zusammenhängenden weiteren Belastungsfaktoren wie Inflation oder Zinsentwicklung schwer abzuschätzen und mit einigen Unsicherheiten belastet. Insbesondere die immer noch hartnäckig über dem Zielwert der EZB von 2% liegende Inflation in Europa hat zu einem vorsichtigen Kaufverhalten der Konsumenten geführt, welches sich in weiterer Folge auch in einer verstärkten Nachfrage
nach Artikeln im niedrigeren Preissegment seitens der großen Einzelhandelsketten niedergeschlagen hat. Dies konnte jedoch mit einer steigenden Anzahl an Aufträgen für das Jahr 2025 kompensiert werden. Die zukünftige Entwicklung der Energiepreise spielt nur eine untergeordnete Rolle für den Geschäftsverlauf von WALTER Werkzeuge Salzburg GmbH. Allerdings gilt abzuwarten, inwieweit höhere Energiepreise bzw. generell die Verfügbarkeit von Rohstoffen, insbesondere Rohöl, Einfluss auf die Preisgestaltung der Lieferanten in Fernost nehmen. Sofern die Situation im Nahen Osten nicht noch weiter eskaliert und sich auf Schifffahrtsrouten für Containerschiffe ausweitet, sind keine weiteren als die bisher schon bestehenden Verzögerungen in der Lieferkette zu erwarten. Für das Geschäftsjahr 2026 wird aufgrund des herausfordernden Marktumfelds von einem stagnierenden Umsatz ausgegangen. Das Ergebnis soll durch den Fokus auf striktes Kostenmanagement in etwa auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Eine leicht steigende Marge sollte dabei ebenfalls stabilisierend wirken. Grundsätzlich stellen die schwankenden Märkte im Bereich Rohstoffe, Währungen und Logistik stets eine Herausforderung für das Geschäft von WALTER Werkzeuge Salzburg GmbH dar. Allerdings werden die daraus resultierenden Risikofaktoren durch Fixpreisvereinbarungen sowie die Fähigkeit von WALTER, flexibel auf veränderte Marktsituationen reagieren zu können, minimiert. Das Unternehmen rechnet aufgrund der positiven Entwicklung im Bereich E-Commerce, der Diversifikation von Kunden und der Verbreiterung des Sortiments sowie des anhaltenden, weltweiten Wachstums der bestehenden Kunden mittelfristig dennoch mit einem nachhaltigen und profitablen Wachstum. Akquisitionen sind keine geplant, das Wachstum soll rein aus eigener Kraft erfolgen.
4. Forschung und Entwicklung
Zur Sicherung eines langfristigen Unternehmenserfolges wird ständig in Forschung und Entwicklung unserer Produkte investiert. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit externen Design- und Entwicklungsstudios sowie ausgewählten Lieferanten.
5. Zweigniederlassungen
Keine
Anif, 28. April 2026
| WALKER WERKENGE SALID |
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| A-508) Anit b. Sanborg, Garag |
| Tel. (6620)72891-0 Fax (202 |