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Fritz Mayer Internationale Spedition & Transport GmbH
Geschäftsjahr 2024/2025
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und wesentliche Einflussfaktoren
| Die Fritz Mayer Internationale | Spedition & | Transport | GmbH | ist als Speditions- und |
|---|---|---|---|---|
| Transportunternehmen national und international tätig und wickelt als Partner für Unternehmen aus | ||||
| ganz Europa Logistikkonzepte ab. Die Verbindung von Logistikkompetenz mit eigenem Fuhrpark | ||||
| macht die Fritz Mayer Internationale Spedition & Transport GmbH zum Spezialisten für die | ||||
| Entwicklung und Umsetzung individueller Logistiklösungen. Entsprechend den Geschäftsfeldern | ||||
| des Unternehmens ist dessen wirtschaftliche Entwicklung eng mit der gesamtwirtschaftlichen Lage | ||||
| verknüpft. | ||||
Im Geschäftsjahr 2024/2025 war eine deutliche Erholung bei der Nachfrage am Transportsektor spürbar, auch hat sich im Bereich der Lagerwirtschaft eine weitere positive Entwicklung ergeben. Insgesamt sind die Umsatzerlöse aufgrund der verstärkten Nachfrage nach Logistikleistungen gestiegen, womit auch eine höhere Inanspruchnahme von Subunternehmerleistungen verbunden war. Die Steigerung des Personalaufwandes und des Sachaufwandes konnte durch wirksame Maßnahmen zur Effizienzsteigerung geringgehalten werden, sodass das Ergebnis vor Steuern um über 18 % höher als im vorhergehenden Wirtschaftsjahr war.
Ergebnis- und Bilanzanalyse
| 2024/2025 | 2023/2024 | ||
|---|---|---|---|
| Eigenkapitairentabilität in %: | Ergebnis vor Steuern x 100 | ||
| C Eigenkapital | 20,9 % | 20,9 % | |
| Gesamtkapitalrentabilität in %: | (Ergebnis vor Steuern + FK-Zinsen) x 100 | ||
| – Gesamtkapital | 12,6 % | 11,4 % | |
| Investitionsdeckung in %: | Nettoinvestition SAV x 100 | ||
| Abschreibung SAV | 112,2 % | 177,4 % | |
| Anlagendeckungsgrad in %: | Eigenkapital x 100 | ||
| Anlagevermögen | 555.3 % | 409,4 % | |
| Anlagenabnutzungsgrad der | |||
| Sachanlagen in %: | kumulierte Afa SAV x100 | ||
| Anschaffungskosten SAV | 80,1 % | 80,9 % | |
| Fremdkapitalquote in %: | G Fremdkapital x 100 | ||
| Passiva | 37,5 % | 44,6 % | |
| Working Capital (in TEUR): | C kfr. Aktiva –7 kfr. Passiva | 4.886 | 4.707 |
| Working Capital Ratio: | 7 kfr. Aktiva | ||
| 71 kfr. Passiva | 2,6 | 2,4 |
| 2024/2025 | 2023/2024 | |
|---|---|---|
| Cashflow | 1.067.405,73 | 1.064.146,49 |
Eigenmittelquote nach § 23 URG:
Fiktive Schuldentilgungsdauer nach § 24 URG:
| Eigenkapital x 100 | |
|---|---|
| 62,6 % Gesamtkapital | 55,6 % |
| (effektives) Fremdkapital | |
| 2,3 Jahre Mittelüberschuss d. gew. | 3,2 Jahre |
| Geschäftstätigkeit |
Forschung und Entwicklung
Forschungs- und Entwicklungsaufgaben werden von der Gesellschaft nicht wahrgenommen
Risikoanalyse
Wesentliche Risikofaktoren der Gesellschaft sind
- - - das Ausfallsrisiko auf Kundenseite, das generelle makroökonomische Umfeld, da die Transportbranche im Allgemeinen stark von der konjunkturellen Entwicklung abhängig ist und die in vielen Bereichen des Wirtschaftslebens spürbare Personalknappheit.
Ausfallrisiken konnten durch eine sorgfältige laufende Uberwachung der Forderungen und der Bonität der Kunden vermieden werden. Zusätzlich wird das Ausfallsrisiko aufgrund einer Vielzahl unterschiedlicher Kunden ohne Konzentration auf wenige Großkunden und einen weitgreifenden Versicherungsschutz niedrig gehalten.
Durch stetige Beobachtung des wirtschaftlichen Umfeldes und eine vorausschauende Geschäftspolitik war es besser möglich, rasch auf kurzfristig auftretende konjunkturelle Entwicklungen zu reagieren.
Der schwierigen Personalsituation wird vor allem durch den verstärkten Einsatz der Digitalisierung begegnet, was zu erheblichen Investitionsaufwendungen im vorhergehenden Wirtschaftsjahr geführt hat.
Des Weiteren bestehen keine Risiken aus verzinslichen Verbindlichkeiten, da diese nur in einem geringen Ausmaß bestehen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
Der Krieg in der Ukraine, der Gaza-Konflikt und die in den Vorjahren merkbar gestiegene Inflation haben auch im laufenden Geschäftsjahr die wirtschaftliche Entwicklung am Logistikmarkt wesentlich beeinflusst. Die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf des laufenden Geschäftsjahres sind daher derzeit nicht verlässlich abzuschätzen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass durch diese Krisen und die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Unternehmensfortführung nicht gefährdet ist. Eine zahlenmäßige Prognose der Auswirkungen ist aufgrund der aktuellen Unsicherheiten zum gegebenen Zeitpunkt nicht seriös. Es bestehen ausreichend Liquiditätsreserven und eine gute Eigenkapitalquote, um die aktuelle Situation zu überbrücken und die Geschäftstätigkeit auch bei einer länger andauernden Krise aufrecht zu erhalten.
Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung 2025/2026
Für das Geschäftsjahr 2025/2026 wird mit einer Verminderung der Betriebsleistung um etwa 5 % gerechnet, wobei aufgrund der bereits vorliegenden Halbjahresergebnisse von einem deutlich geringeren Ergebnis ausgegangen werden kann.
Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kann der zukünftige Geschäftsverlauf zum gegebenen Zeitpunkt nicht verlässlich geschätzt werden. Die von der Geschäftsführung getroffenen Maßnahmen lassen jedoch mit gutem Grund davon ausgehen, dass trotz aller Unwägbarkeiten die an die Gesellschaft gestellten Herausforderungen gemeistert werden können.
Weitere Informationen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft.
Zeltweg, am 5.12.2025
h are
Friedrich Mayèr Geschäftsführer
eter Mayer
Geschäftsführer