Inhaltsverzeichnis
L A G E B E R I C H T des Geschäftsjahres 2025 der Jacoby GM Pharma GmbH gem § 243 UGB
1. Geschäftsverlauf im Berichtsjahr
1.1 Allgemeine Marktzahlen:
Die zwei wichtigsten Märkte der Jacoby GM Pharma GmbH im Arzneimittelmarkt sind die öffentlichen Apotheken und die ärztlichen Hausapotheken. Die Marktentwicklung 2025 in diesen beiden Märkten zeigt folgendes Bild:
Öffentliche Apotheken (Gesamtmarkt 2025: € 3.029 Mio)
| Jahr | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Marktentwicklung 4,65% | 6,6% 6,6% | |
Ärztliche Hausapotheken (Gesamtmarkt 2025: € 578 Mio)
| Jahr | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Marktentwicklung 9,68% | 7,02% | |
Die Marktentwicklung 2025 war wie auch in den Vorjahren durchaus zufriedenstellend, was aber vor allem auf ein Preiswachstum (gestiegene Durchschnittspreise vor allem auf Grund der Hochpreisentwicklung - siehe nächster Absatz) und weniger auf ein Mengenwachstum zurückzuführen ist.
Im Jahr 2025 hat sich das Wachstum aber wieder stärker auf die oberen drei Aufschlagsgruppen mit niedrigeren prozentuellen Margen verteilt, was auch zu einer leichten prozentuellen Spannenverschlechterung geführt hat.
1.2 Entwicklungen im Marktumfeld:
Die restriktive Rechtsprechung des VwGH bzw des VfGH zum Apothekengesetz, insbesondere zur Möglichkeit des Unterschreitens der Grenze von 5.500 zu versorgenden Personen für bestehende Apotheken-Neuansuchen hat sich mittlerweile verfestigt und erlaubt eine Unterschreitung nur in sehr eingeschränkten Ausnahmefällen, weshalb die praktischen Auswirkungen auf gewisse Ausnahmefällen in ländlicheren Regionen beschränkt bleiben dürften. Ferner hat sich mittlerweile eine Gutachterpraxis für Neuansuchen etabliert, bei der neue Ansuche immer schwieriger zum Zug kommen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Rechtsprechung hier weiterentwickelt.
2. Beschreibung der unternehmerischen Tätigkeit:
2.1
Neuerung im Geschäftsjahr 2025:
Im Geschäftsjahr 2025 wurden keine neuen und besonders zu erwähnenden geschäftlichen Aktivitäten getätigt.
2.2
Geschäftsverlauf:
Die Jacoby GM Pharma GmbH betreibt einen voll sortierten Pharmazeutischen Großhandel aus nunmehr 6 Betriebsstätten in Hallein, Klagenfurt, Hohenems, Innsbruck, Braunau und Wels und versorgt die öffentlichen Apotheken in ihrem Einzugsgebiet mit praktisch allen Arzneimitteln und sonstigen Waren, die in Apotheken nachgefragt werden.
Im Jahr 2025 wurden (durchschnittlich nach Vollarbeitskräften) in Summe 376 Mitarbeiter beschäftigt (ohne Ferialkräfte). In ihrem Versorgungsgebiet hält die Jacoby GM Pharma GmbH einen Marktanteil von rund 30%.
Daneben befasst sich die Jacoby GM Pharma GmbH als Depositeur und Erzeuger mit dem Import und der Erzeugung von Pharmazeutischen Produkten für die Human- und Veterinärmedizin und beliefert mit diesen Produkten alle Apotheken, alle tierärztlichen Hausapotheken und den Pharmazeutischen Großhandel in Österreich.
Die Jacoby GM Pharma GmbH hält folgende wesentliche Beteiligungen:
• 100% an der Jacoby GM Beteiligungs GmbH, die sich an Apotheken beteiligt. • 33,33% an der MedVenturo GmbH, die sich mit der patientenindividuellen, maschinellen Neu-Verblisterung von Arzneimitteln für Apothekenkunden beschäftigt. • 49% an der Bioflora Ehrmed GmbH, die sich mit der Lohnherstellung von Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigt. • 13,33% an der DATACARE Datenpflege des Pharmagroßhandels Ges.m.b.H., die sich mit der Datenpflege (Stammdatenwartung etc) von Arzneimitteln beschäftigt. • 100% an der PRO ZOON Pharma GmbH, die sich mit dem Vertrieb von Veterinär- Produkten in Österreich beschäftigt.
Die Jacoby GM Pharma GmbH ist selber eine Tochter der Jacoby Holding GmbH, der gm pharma GmbH und der Kögl Beteiligungs GmbH, wobei die Jacoby Holding für die Jacoby GM Pharma GmbH einen befreienden Konzernabschluss erstellt.
3. Kennzahlen und Lage des Unternehmens:
Die Bilanz zum 31.12.2024 zeigt – in gestraffter Form – folgendes Bild (in € 1.000):
| Anlagevermögen | 11.653 | Eigenkapital | 36.404 |
|---|---|---|---|
| Umlaufvermögen | 94.725 | Fremdkapital | 69.974 |
| 106.378 | 106.378 |
Die Bilanz zum 31.12.2025 zeigt – in gestraffter Form – folgendes Bild (in € 1.000):
| Anlagevermögen | 12.270 | Eigenkapital | 38.753 |
|---|---|---|---|
| Umlaufvermögen | 98.428 | Fremdkapital | 71.945 |
| 110.698 | 110.698 |
Der Anstieg im Anlagevermögen ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So gab es wieder größere Investitionen in die EDV-Infrastruktur oder eine neue Förderanlage am Standort Klagenfurt. Es wurde auch wieder in den modernen Fuhrpark investiert. Bei den PKW’s gab es Anschaffungen in Höhe von ca. € 100.000, bei den Kleintransportern im Wert von € 408.000. Darüber hinaus betrug die laufende Abschreibung der Anlagegüter ca. € 1,8 Mio.
Der Anstieg des Umlaufvermögens resultiert aus mehreren Faktoren. Während der Handelswarenvorrat annähernd konstant blieb stiegen insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Forderungen um insgesamt knapp 3,8 Mio Euro.
Das gestiegene Fremdkapital stammt im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von knapp € 5,5. Gesunken sind hingegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um € 2,7 Mio auf nur mehr € 2,9 Mio.
| Veränderung | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 2025 zu 2024 | 2024 | 2024 zu 2023 | 2023 | |
| € 1.000 | in Prozent | € 1.000 | in Prozent | € 1.000 | |
| Umsatz | 495.792 | 7,1% | 463.045 | 3,8% | 446.120 |
| Rohertrag I | 43.505 | 4,0% | 41.838 | 12,2% | 37.306 |
| Betriebsergebnis | 7.892 | -13,3% | 9.099 | 37,2% | 6.630 |
| Ergebnis vor Steuern | 6.905 | -4,8% | 7.254 | 8,6% | 6.682 |
| Jahresüberschuss | 5.319 | -6,3% | 5.678 | 25,0% | 4.542 |
Der Cash-Flow errechnet sich wie folgt:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 6.905.075 | 7.254.271 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände des Bereichs | ||
| Investitionstätigkeit | 1.832.331 | 2.109.252 |
| Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des | ||
| Bereichs Investitionstätigkeit | -241.466 | |
| Beteiligungserträge, Erträge aus anderen Wertpapieren des | ||
| Finanzanlagevermögens sowie sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/Zinsen | ||
| und ähnliche Aufwendungen | 992.662 | 1.359.907 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -4.198 | |
| Netto-Geldfluss aus dem betrieblichen Ergebnis | 9.653.235 | 10.477.766 |
| Zunahme/Abnahme der Vorräte | 73.249 | 363.298 |
| Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||
| sowie anderer Aktiva | -.3.857.987 | 887.426 |
| Zunahme/Abnahme von Rückstellungen | 151.643 | -23.064 |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| sowie anderer Passiva | 10.676.608 | -4.314.399 |
| Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit vor Steuern | 11.036.804 | 7.391.027 |
| Zahlungen für Ertragsteuern | -2.161.354 | -1.739.699 |
| Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit | 8.875.450 | 5.651.327 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 78.628 | 273.934 |
| Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang und sonstigen Finanzinvestition | 0 | 0 |
| Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -2.328.341 | -1.974.605 |
| Auszahlungen für Finanzanlagenzugang und sonstige Finanzinvestitionen | -127.110 | 0 |
| Einzahlungen aus Beteiligungs -, Zinsen- und Wertpapiererträgen | 571.648 | 592.504 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -1.805.175 | -1.108.167 |
| ausbezahlte Ausschüttungen | -2.970.000 | -2.700.000 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 3.522.083 | |
| Veränderung Konzernfinanzierung | -2.696.254 | -1.544.713 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -1.564.310 | -1.638.890 |
| Auszahlungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -7.230.564 | -1.978.847 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -7.230.564 | -4.340.468 |
| zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel und | ||
| Zahlungsmitteläquivalente | -160.290 | 202.693 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Beginn der Periode | 603.989 | 401.269 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode | 443.699 | 603.989 |
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| 2025 | 2025 zu 2024 | 2024 | 2023 | |
| in Prozent | ||||
| Umsatzrentabilität | ||||
| (Ergebnis vor Zinsen und Steuern x | 1,71% | -9,05% | 1,99% | 1,84% |
| 100 / Umsatzerlöse) | ||||
| Eigenkapitalrentabilität | 17,82% | -17,89% | 21,70% | 19,99% |
| (EGT x 100 / Eigenkapital) | ||||
| Gesamtkapitalrentabilität | ||||
| (Ergebnis vor Zinsen und Steuern x | 7,65% | -12,67% | 8,76% | 7,77% |
| 100 / Gesamtkapital) | ||||
| Nettoverschuldung | € 1.000 | 8,07% | € 1.000 | € 1.000 |
| (verzinsliches Fremdkapital – | -46.346 | -42.860 | -41.823 | |
| flüssige Mittel) | ||||
| Nettoumlaufvermögen = working capital | € 1.000 | 7,25% | € 1.000 | € 1.000 |
| (kurzfristiges Umlaufvermögen – | 34.478 | 34.070 | 32.885 | |
| kurzfristiges Fremdkapital) | ||||
| Working capital ratio | ||||
| ((kurzfristiges Umlaufvermögen/ | 1,55 | 1,91% | 1,57 | 1,54 |
| kurzfristiges Fremdkapital) | ||||
| Eigenkapitalquote | 35% | 2,28% | 34,22% | 31,71% |
| (Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital) | ||||
| Nettoverschuldungsgrad | ||||
| (Nettoverschuldung x 100 / | 119,59% | 1,52% | 117,73% | 125,12% |
| Eigenkapital) |
Der Umsatz ist um rund € 32,7 Mio oder 7,1% gestiegen. Der Rohertrag stieg um ca. 4%.
Der Personalaufwand ist aufgrund der hohen KV-Abschlüsse um 5,6% gewachsen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ebenso um 7,4% gestiegen.
Das Betriebsergebnis liegt um rund € 1,2 Mio. unter dem des Vorjahres. Der Jahresüberschuss sank hingegen nur um € 0,35 Mio.
Die Umsatzrentabilität lag mit 1,71% unter dem Vorjahr. Die Eigenkapitalrentabilität lag mit 17,82 % ebenso unter dem Vorjahr, wie auch die Gesamtkapitalrentabilität mit rund 7,65 %.
Die Nettoverschuldung betrifft einerseits in geringem Ausmaß Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und andererseits Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen. Innerhalb des Konzerns wird überschüssiger Cash-Bestand in der Jacoby GM Pharma GmbH veranlagt und verzinst.
4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Im Jahr 2025 wurden durchschnittlich 479 (VJ: 476) Mitarbeiter (nach Köpfen) beschäftigt. In Vollzeitarbeitsplätzen umgerechnet waren das 376 (VJ: 372) Stellen. Eine Vielzahl der Angestellten und Arbeiter im Lager arbeitet Teilzeit. Nach Köpfen waren im Berichtsjahr 206 Arbeiter (VJ: 198) und 273 Angestellte (VJ: 277) beschäftigt. Die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten wird speziell von Frauen sehr gerne in Anspruch genommen und führt neben einer guten Mitarbeiterbindung auch zu einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Zum Ausgleich von Spitzen in der Urlaubszeit in den Monaten Juli und August beschäftigte das Unternehmen 2025 rund 90 Ferialarbeiter.
Im Warenlager werden ca. 32.000 Artikel für die Kunden bereitgehalten und die Bestellungen bis zu 5 x täglich mit einem halbautomatischen Lagersystem für die Kunden vorbereitet und ausgeliefert. In den Betriebsstätten Hallein und Braunau gibt es Automaten für die Logistik der schnelldrehenden Artikel, das sind solche, die sich mindestens 10 Mal im Jahr drehen.
Das Unternehmen legt großen Wert auf die individuelle Weiterbildung der Mitarbeiter an allen Standorten. Die Planung und Freigabe von Weiterbildungsmaßnahmen obliegt den jeweiligen Abteilungsleitern.
Außerdem bietet die Jacoby GM Pharma GmbH an allen Standorten ein Gleitzeitmodell an.
Den Mitarbeitern steht an allen Standorten ein Betriebsarzt zur Verfügung.
Da das Unternehmen einen Großhandelsbetrieb mit großem Fuhrpark betreibt versucht man durch eine moderne Flotte die Emissionswerte so gering wie möglich zu halten.
Des Weiteren wird durch ein modernes Abfall-Wirtschaftskonzept versucht, dass Müll so gut wie möglich vermieden und wenn dann recycelt und nachhaltig wiederverwertet wird.
5. Vorgänge nach dem Bilanzstichtag
Am 15.1.2026 verstarb leider der langjährige Geschäftsführer sowie zuletzt Aufsichtsratsvorsitzender Hr. Dr. Heinrich Jacoby. Ferner wurde im Juni 2026 ein 50% Tochterunternehmen, die Jacoby s.a.m. Pharma Vertriebs GmbH gegründet, dass sich mit dem Vertrieb ausgewählter Arzneimittel beschäftigt.
6. Risikobericht
Das Risikomanagement wird bei der Jacoby GM Pharma GmbH in enger Zusammenarbeit des Controllings mit der Geschäftsleitung geführt. Insbesondere werden das Kundenfinanzierungsrisiko (Ausfallsrisiken etc), das Risiko im Zusammenhang mit der Betriebs-EDV, das Zins- und Währungsrisiko und die allgemeinen Marktrisiken einem ständigen Monitoring (mit standardisierten Auswertungen) und einer laufenden Kontrolle (EDV-unterstütztes Kontrollsystem) unterzogen.
Die Jacoby GM Pharma GmbH stellt selbst keine Arzneimittel her und ist deshalb in diesem Bereich keinen besonderen Umweltrisiken ausgesetzt. Mit Ausnahme eines gewissen Hochwasserrisikos am Standort Hallein, dem aber bereits seit Jahren mit entsprechenden Vorbeugemaßnahmen entgegengewirkt wird (Sandsäcke/Aufpalettieren von Ware etc), sind die Standorte der Jacoby GM Pharma GmbH auch keinen spezifischen Naturrisiken ausgesetzt.
Risiken, die sich aus einer Änderung der gesetzlichen Vorgaben ergeben könnten, werden ebenfalls genau beobachtet und analysiert. Dazu gehören zB die vom DM geforderte Freigabe von OTC –Arzneimittel für Drogeriemärkte, die weitere gesetzliche Freigabe vom Onlinehandel mit Arzneimittel, die Direktbelieferung von Apotheken durch die Industrie (DTP) oder andere gesetzliche Regelungen im Apotheken- oder Arzneimittelgesetz. Den Auswirkungen der DTP-Modelle wurde zB durch eine Kooperation zwischen der Jacoby GM Pharma GmbH und zwei Mitbewerbern bei den DTP-Ausschreibungen der Industrie gezielt und erfolgreichen entgegengewirkt.
Es sind keine Anhaltspunkte bekannt, die die Unternehmensfortführung bedrohen.
7. Forschung und Entwicklung
Die Jacoby GM Pharma GmbH ist nicht in der Forschung und Entwicklung tätig.
8. Ausblick in die Zukunft
Das Jahr 2025 war vor allem durch eine zufriedenstellende Umsatzentwicklung (leider aber vor allem in Aufschlagsgruppen mit niedrigeren Magen und einer damit verbunden leichten Reduktion des prozentuellen Rohertrages verbunden.
Der praktische gänzliche Wegfall des Corona-Impfstoffgeschäftes konnte durch die Vereinbarung der Übernahme eines Investitionssicherungsbetrages (ISB) pro Packung im niedrigen 2-stelligen Cent-Bereich durch das Gesundheitsministerium beginnend mit September 2023 teilweise kompensiert werden, auch wenn der ISB ab September 2025 (für 3 Jahre) auf die Hälfte reduziert wurde, was auch einen Teil zur Reduktion des prozentuellen Rohertrages im Jahr 2025 beigetragen hat. Für 2026 erwarten wir einen weiteren leichten Rückgang des prozentuellen Rohertrages.
Das Wachstum im Großhandelsgeschäft der Jacoby GM Pharma GmbH liegt per August 2026 kumulierten bei 2,2% und damit etwas unter dem Marktwachstum. Für 2026 wird durch die inflationsbedingt gestiegenen Kosten und den reduzierten Beitrag aus dem ISB mit einem schlechteren Geschäftsergebnis wie 2025 gerechnet.
9. Zweigniederlassungen
Die Jacoby GM Pharma GmbH betreibt 6 Betriebsstätten in Hallein, Klagenfurt, Hohenems, Innsbruck, Braunau und Wels.
10. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente
Die Jacoby GM Pharma GmbH hält keine derivativen Finanzinstrumente.
Hallein, 21.09.2026
Dr. Peter Unterkofler
___ Dr. Sonja Jacoby
4046
Mag. Bernd Grabner
__________ Karl Fischer