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Lagebericht 2024

Wiener Gesundheitsverbund Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 22. Sep. 2025

Inhaltsverzeichnis

Die Wiener Gesundheitsverbund Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH ist ein 100% Tochterunternehmen der Stadt Wien. Die Hauptaufgabe der Gesellschaft ist die Planung und der Bau von modernsten Kliniken in Wien. Im Auftrag des Wiener Gesundheitsverbundes werden sowohl Neubauten als auch Sanierungen bestehender Kliniken und der dazugehörigen Infrastruktur durchgeführt.

Mission und Zielsetzung

Die Mission der Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH ist es, Kliniken zu schaffen, die optimale Voraussetzungen für die Genesung der Patient*innen und gleichzeitig eine moderne und angenehme Arbeitsumgebung für die rund 30.000 Mitarbeiter*innen des Wiener Gesundheitsverbundes bieten. Besonderer Wert wird auf die Einbindung der zukünftigen Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen in den Planungsprozess gelegt, um eine partizipative Gestaltung der Arbeitsplätze zu ermöglichen. So kann die beste Gesundheitsversorgung für die kommenden Generationen sichergestellt werden.

Projekte und Expertise

Das Unternehmen arbeitet an verschiedenen Projekten, darunter Sanierungen und Neubauten an mehreren Standorten in Wien und in Ybbs. Die Teams bestehen aus Projektleitern, Projektsteuerer, örtlicher Bauaufsicht, Architekten, Ingenieuren, Ziviltechnikern, Haustechnikplanern und Betriebsorganisationsplanern, die gemeinsam an der Realisierung der Bauvorhaben arbeiten.

Compliance und Werte

Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, Integrität, Transparenz und Rechtmäßigkeit sind zentrale Werte der Wiener Gesundheitsverbund Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH. Deshalb hat die Gesellschaft ein eigenes Compliance-System mit Whistleblower Hotline installiert, da Compliance für die PBG höchste Priorität hat. Professionalität, Loyalität, Ehrlichkeit und Menschlichkeit sind die Grundprinzipien ihres Handelns. Es wird großer Wert auf ein gesundheitsförderndes Umfeld für Patient*innen und Besucher*innen sowie auf ein optimales Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter*innen gelegt.

1) Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des

Unternehmens

Die Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft lässt sich wie folgt darstellen:

- Vermögensübersicht

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
31.12.202431.12.2023+/-
TEUR6TEUR6TEUR6
kurzfristiges Umlaufvermögen
Lieferforderungen8.305 78,28.58578,6-280 -3,4
sonstige Forderungen4504,24504,1
flüssige Mittel1.77716,71.79816,5-21-1,2
Rechnungsabgrenzungsp230,270,116 69,6
10.555 99,410.840 99,3-285 -2,7
kurzfristiges Fremdkapital
kurzfristige Rückst.730,7 520,521 28,8
erhaltene Anzahlungen2.546 24,02.546
Lieferverbindlichkeiten5.910 55,68.73079,9-2.820k.A.
sonstige Verbindl.780,71331,2-55 -70,5
8.607 81,08.91581,6-308-3,6
Working Capital (Netto-1.94818,31.92517,6231,2
Anlagevermögen
Sachanlagen650,6820,8-17 -26,2
Reinvermögen (Eigenkapital)2.01319,02.00718,460,3
Stammkapital350,3350,3
Kapitalrücklagen2.00018,82.00018,3
Bilanzverlust/-gewinn-22-0,2-28-0,36 k.A.
Summe Eigenkapital2.013 19,02.00718,4630,3
Summe Fremdkapital8.60681,08.915 81,6-309 -3,6
Bilanzsumme10.620 100,010.922 100,0-302 -2,8
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
aumananent

- Kapitalflussrechnung

2024 TEUR Ergebnis vor Steuern 7 Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens sowie auf Wertpapiere des 52 Umlaufvermögens Geldfluss aus dem Ergebnis 59 Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und 269 Leistungen sowie anderer Aktiva Zu-/Abnahme der Rückstellungen, ausgenommen für Stevern 22 vom Einkommen Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und -330 Leistungen sowie anderer Passiva 20 Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Stevern 18 Zahlungen für Stevern Stevern vom Einkommen -1 sonstige Forderungen aus Steuern -5 Veränderungen Steverrückstellungen -5 13 Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit Anlagenzugänge It. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen) -35 zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -22 Finanzmittelbestand am Beginn der Periode 1.798 Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.777

umanac

ent

Der Geschäftsverlauf entwickelt sich wie folgt:

Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20242023+/-
TEUR%TEUR6TEUR6
Umsatzerlöse20.069 100,019.471 100,05983,0
Betriebsleistung20.069 100,019.471 100,05983,0
Aufwendungen für bezogene
Leistungen-17.02384,8-17.32189,0298-1,8
-17.02384,8-17.32189,0298-1,8
Rohertrag I3.04615,22.14911,089729,4
Personalaufwand-1.765-8,8-1.5678,1-198
Rohertrag II1.2816,45823,069954,6
sonstige betriebliche Erträge
sonstige betriebliche Aufwendungen-1.224-6,1-5722,9-65253,3
Ergebnis vor Zinsen, Stevern und570,3100,14782,5
Abschreibungen-52-0,3-400,2-1223,1
Finanzerträge
sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge10,01
Ergebnis vor Zinsen und Stevern (EBIT)70,0-29-0,236k.A.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Ergebnis vor Steuern (EBT)70,0-29-0,236k.A.
Stevern vom Einkommen10,0-12200,0
Jahresfehlbetrag /-überschuss60,0-29-0,235k.A.
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
ainanagment

2) Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

• Risikoberichterstattung: Die wesentlichen Risiken betreffen den operativen Bereich:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
KATEGORIEERKLÄRUNG
Übergeordnete RisikenEntstehung durch politische, umwelttechnische und sonstige Eingriffe
UmfeldrisikenEntstehung durch soziales / ökologisches Projektumfeld
FinanzierungsrisikenEntstehung durch fehlende Sicherstellung der Finanzierung
Markt- / VergaberisikenEntstehung aufgrund der ökonomischen Gesamtsituation am Markt
bzw. durch Vergabeverfahren
ProjektsteverungsrisikenEntstehung durch unzureichende Projektsteuerungsmaßnahmen
BehördenrisikenEntstehung durch Behördenverfahren
Rechtliche RisikenEntstehung durch Vergabe, Exekution und Legislative
Sonderrisiken bzw. neve Eintragung von neuen Risiken
Risiken

Es wird mindestens 4x im Jahr dem Aufsichtsrat ein Risikobericht vorgelegt, welcher die von der Gesellschaft identifizierten möglichen Risiken beschreibt, bewertet (Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung), die Risikoentwicklung zum Vorquartal darstellt sowie entsprechende Maßnahmen definiert.

• Risikomanagement:

Das Risikomanagement ist ein zentraler Bestandteil des Managementprozesses unserer Gesellschaft und umfasst die systematische Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken, die den Erfolg des Projekts beeinflussen könnten.

Im Rahmen des Risikomanagement werden die Risikomanagementstrategie, der Risikomanagementprozess [Risikoidentifikation, Risikobewertung und -analyse, Risikobewältigung und Risikoüberwachung], die organisatorische Verankerung und die Kommunikation festgelegt.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
anant

3) Finanzielle Leistungsindikatoren

• Umsatzrentabilität

Die Umsatzrentabilität entspricht dem Verhältnis aus Ergebnis vor Stevern und den Umsatzerlösen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
20242023
Ergebnis vor Steuern (EBT) x 100
0,00% Umsatzerlöse-0,20%
6.626,02-28.854,31
20.068.780,8219.470.554,10

• Eigenkapitalrentabilität

Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnis vor Stevern (Summe aus Z 7 und Z 10) zum Eigenkapital.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
20242023
Ergebnis vor Steuern (Summe aus Z 7 und Z 10) x 100
0,30% Eigenkapital zum 1.1.2024-1,40%
6.626,02-28.854,31
2.007.162,902.036.591,37

• Gesamtkapitalrentabilität

Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern zum durchschnittl. Gesamtkapital.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
20242023
Ergebnis vor Zinsen und Steuern x 100
0,05% durchschn. Gesamtkapital-0,31%
5.213,88-29.962,37
10.770.989,009.621.413,50

4) Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten

Es gibt keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

5) Angaben zur Zweigniederlassung

Es sind keine Zweigniederlassungen vorhanden.

6) Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Entwicklung nach dem Bilanzstichtag ist gekennzeichnet durch einen kontinuierlichen Geschäftsgang. Die Preisentwicklung aufgrund der Teuerung der letzten Jahre stellt große Herausforderungen an die Finanzierung des Programms dar, da die ursprünglich geplante jährliche Valorisierung wesentlich überschritten wurde und so das Preisniveau gegenwärtig rd. 28% über dem ursprünglich erwarteten liegt. Diese Teverung wird jedoch durch intensive Preisverhandlungen und Vergabeerfolge möglichst in Grenzen gehalten.

7) Wesentliche Beteiligungen

Es gibt keine wesentlichen Beteilungen an anderen Unternehmen

8) Verwendung von Finanzinstrumenten

Es werden keinerlei Finanzinstrumente, die unmittelbar zu Absicherungszwecken dienen, eingesetzt.

30.4.2025, DI Marie-Therese Vierke / Geschäftsführerin

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