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Lagebericht 2024/25

MenüMobil Food Service Systems GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. März 2025 · Eingereicht am 29. Dez. 2025

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T

WJ 2024/2025 der Menü Mobil Food Service GmbH

1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

1.1 Geschäft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Qualität mobiler Speisenverteilung hängt entscheidend von zwei Faktoren ab: dem Geschick und der Kreativität der Großküche einerseits und der Art der Verteilung und Präsentation der Speisen andererseits. Nur wenn der Geschmack von der Küche bis zum Konsumenten erhalten bleibt, is(s)t der Kunde zufrieden. In über 30 Jahren hat MenüMobil die Speisenverteilung perfektioniert und bietet innovative Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen.

1.2 Geschäftsergebnis, Ertragslage (inkl. Kennzahlen)

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Jahresüberschuss von € 204.163,13 (Vorjahr: € 765.340,52) erzielt. Das EBIT beträgt € 261.206,72 (Vorjahr: € 987.395,67). Der Rückgang des Betriebserfolges ist vor allem auf azyklische Umsatzerlöse, sprich Projektgeschäfte (bei unveränderten Betriebsaufwendungen), zurückzuführen.

1.3 Finanzlage und Vermögenslage (inkl. Kennzahlen)

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Cash-flow von TEUR 920 (Vorjahr: TEUR -5.876) erwirtschaftet. Dieses Ergebnis resultiert aus dem Aufbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva. Der Finanzmittelbestand am Ende des Wirtschaftsjahres beträgt TEUR 2.277 (Vorjahr: TEUR 2.005).

Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und ist mit TEUR 1.888 positiv (Vorjahr: TEUR 2.604). Nach Hinzurechnung nicht ausgenutzter Kreditlinien bei Banken in Höhe von TEUR 600 bzw. unter Berücksichtigung der für das folgende Geschäftsjahr erwarteten Cash-Flows der Menü Mobil Food Service System GmbH ist die Finanzlage sehr gut.

Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt 33,7 % (Vorjahr: 52,9 %). Die fiktive Schuldentilgungsdauer gem. URG beträgt 4,5 Jahre (Vorjahr: 0,8 Jahre). Beträgt die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus oben vorgelegten Kennzahlen ergibt sich daher kein Reorganisationsbedarf.

Die Investitionsdeckung als Relation der Investitionen in das Sachanlagevermögen zu den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen beträgt 66,6 % (Vorjahr: 79,2 %). Da die Quote unter 100% liegt, wurden nicht sämtliche Abschreibungen zur Reinvestition verwendet, was entsprechend als Unterinvestition gilt.

1.4 Forschung und Entwicklung

Durch ständige Weiterentwicklung unserer Produkte wird der Wettbewerbsvorteil gesichert. Hauptaufgabe liegt hier auf energieeffiziente Lösungen und langfristigem Kundennutzen und Mehrwert.

1.5 Bestehende Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen

2. Prognosebericht (voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens)

Die Kernkompetenz von Menü Mobil Food Service Systems GmbH liegt in der Entwicklung und Lieferung von Speisenverteilsystemen auf hohem internationalem Niveau. Diese Kompetenz kann auch in weiteren Auslandsmärkten mit Ausbaupotential genutzt werden. Solche Märkte werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig geprüft. Neben den Chancen der Internationalisierung stehen die Perspektiven, die der etablierte österreichisch/deutsche Markt für Speisenverteilsysteme weiterhin bietet, sehr gut. Inflation und gesteigerte Energiekosten können und werden an den Kunden weitergegeben. Der Russland- Ukraine-Konflikt beeinträchtigt natürlich unsere Geschäftsverbindung erheblich. Es ist abzuwarten, Wann der Geschäftszweig wieder aktiviert werden kann. Ausbau des Vertriebes im Bereich Export. Areamanager für Europa Nordwest für das Geschäftsjahr 2025/2026 fixiert. Neuer Zielmarkt: Mediterraner Raum (Italien, Frankreich, Spanien, Portugal)

3. Risikoberichterstattung

3.1$ Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten

Ein Risiko ist die azyklische Beauftragung von Projekten. Bei Verzögerungen von geplanten Aufträgen könnten Liquiditätsengpässe entstehen. Ein Lieferantenrisiko im Bereich der Warenbeschaffung von Elektronikbauteilen hat sich gegenüber dem Vorjahr etwas entspannt. Länderspezifische Risken werden sorgfältig geprüft. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 können wir am Kapitalmarkt wieder mit gesenkten Zinsen rechnen. Die Auftragslage ist aktuell sehr gut für die nächsten paar Jahre, da wir mehrere Großprojekte in Planung haben. Daher ist die Prognose sehr gut.

3.2 Berichterstattung zur Verwendung von Finanzinstrumenten

Es werden nur originäre Finanzinstrumente (Forderungen, Verbindlichkeiten und Eigenkapital) verwendet.

Derivative vorgesehen. Finanzinstrumente (Forwards, Futures, Optionen oder Swaps) sindnicht

Inzing. 24. 11. 2025

Ing. Jghannes Abenthúng - Geschäftsfuhrer

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