Inhaltsverzeichnis
1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
1.1. Geschäftsverlauf
Erläuterungen über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2025 war durch ein weiterhin herausforderndes wirtschaftliches Umfeld in Osterreich und der Europäischen Union geprägt. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war durch moderate Wachstumsraten, anhaltende Unsicherheiten sowie eine insgesamt zurückhaltende Investitionstätigkeit gekennzeichnet.
Im für die Gesellschaft relevanten Marktumfeld der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zeigte sich weiterhin eine verzögerte Marktentwicklung. Insbesondere führten Verzögerungen beim Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur, sich weiterentwickelnde regulatorische Rahmenbedingungen sowie verlängerte Entscheidungszyklen auf Kundenseite zu einer geringeren Dynamik bei Projektvergaben.
Ungeachtet der kurzfristigen Herausforderungen bleibt die Dekarbonisierung ein zentrales politisches Ziel auf europäischer und nationaler Ebene. Förderprogramme und regulatorische Initiativen bilden weiterhin eine wesentliche Grundlage für die langfristige Entwicklung des Marktes.
Spezifische Fragen und Probleme des Geschäftszweiges – Wesentliche Anderungen im Unternehmen
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr im Wesentlichen durch die Fortführung bestehender Entwicklungsprogramme, insbesondere im Bereich der Systementwicklung und - validierung, sowie durch Maßnahmen zur Vorbereitung der Industrialisierung, einschließlich der Stabilisierung von Produktprozessen und der Weiterentwicklung der Lieferkette, geprägt.
Vor dem Hintergrund der beschriebenen Marktentwicklung wurden im Geschäftsjahr 2025 keine wesentlichen Neuaufträge akquiriert. Diese Entwicklung ist nach Einschätzung der Geschäftsführung primär auf externe Faktoren zurückzuführen.
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ihre Aktivitäten an die Marktgegebenheiten angepasst und insbesondere auf eine Ausweitung der Kapazitäten verzichtet. Der operative Fokus lag auf der Weiterentwicklung bestehender Systeme, der Durchführung von Test- und Validierungsprogrammen sowie der Stabilisierung von Lieferantenstrukturen.
Im Geschäftsjahr 2025 wurde erstmals ein Brennstoffzellensystem an einen Kunden ausgeliefert. Die Lieferung an den Kunden Stadler stellt einen wesentlichen operativen Fortschritt dar und führte zur Realisierung erster Umsatzerlöse.
Entwicklung der Marktstellung
Die Gesellschaft ist im Bereich der Brennstoffzellensysteme für Mobilitätsanwendungen tätig und verfolgt eine technologieorientierte Positionierung.
Der relevante Markt befindet sich weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase. Eine nachhaltige Etablierung von Marktstrukturen sowie eine klare Positionierung einzelner Anbieter sind derzeit noch nicht abgeschlossen.
Die strategische Ausrichtung der Gesellschaft umfasst insbesondere die Entwicklung integrierter Systemlösungen, die Fokussierung auf ausgewählte Anwendungsbereiche sowie die Zusammenarbeit
mit Technologiepartnern entlang der Wertschöpfungskette.
Mit dem bestehenden Kundenprojekt im Bereich Schienenfahrzeuge verfügt die Gesellschaft über ein Referenzprojekt.
Entwicklung des Ergebnisses
Die Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2025 ist weiterhin durch die frühe Phase der Kommerzialisierung sowie durch hohe Aufwendungen im Bereich Forschung, Entwicklung und Industrialisierung geprägt.
Im Berichtsjahr wurden erstmals Umsatzerlöse aus der Lieferung eines Brennstoffzellensystems an einen Kunden erzielt. Die Umsätze liegen jedoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau, da sich die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft noch im Übergang von der Entwicklungs- zur Industrialisierungsphase befindet. Die übrigen Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus der Weiterverrechnung von ihm Rahmen der Geschäftstätigkeit angefallenen Kosten an verbundene Unternehmen innerhalb des Konzerns.
Das Jahresergebnis ist wesentlich durch die laufenden Investitionen in die technologische Weiterentwicklung sowie durch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Serienfertigung beeinflusst.
Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr unter Anwendung des Vorsichtsprinzips eine außerplanmäßige Abschreibung auf aktivierte Entwicklungsprojekte vorgenommen. Diese steht im Zusammenhang mit Projekten, die pausiert oder eingestellt wurden, sodass die zugrunde liegenden Vermögenswerte nicht mehr werthaltig sind. Die Abschreibung basiert auf aktualisierten Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Cashflows und Projektverläufe und ist als nicht wiederkehrend einzustufen.
Insgesamt spiegelt die Ergebnisentwicklung die aktuelle Phase der Unternehmensentwicklung wider, die durch einen hohen Entwicklungsanteil bei gleichzeitig noch begrenzten Umsatzerlösen gekennzeichnet ist.
Wichtige Ereignisse während des Geschäftsjahres
Zu den wesentlichen Ereignissen des Geschäftsjahres zählen:
• die erstmalige Auslieferung eines Systems an einen Kunden, • Fortschritte in der Produktvalidierung sowie • Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Organisation, insbesondere im Bereich Personalentwicklung und Arbeitssicherheit. • Ausbau der Zusammenarbeit mit regionalen Instituten
1.2. Kennzahlen
Nachfolgend werden wesentliche Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 aufgelistet und mit Vorjahreswerten verglichen.
Ausgewählte finanzielle Leistungsindikatoren (Angaben in TEUR)
(Gemäß Empfehlung im Fachgutachten des Fachsenates für Betriebswirtschaft und Organisation KFS/BW 3)
Ergebnis vor Zinsen und Steuern
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern entspricht dem um den Zinsaufwand korrigierten Ergebnis vor Steuern.
| Berechnung: | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | ||
| + Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | -38 | 93 |
Umsatzrentabilität
Die Umsatzrentabilität entspricht dem Verhältnis aus Ergebnis vor Zinsen und Steuern und den Umsatzerlösen.
| Berechnung: | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | ||
| Umsatzerlöse | -0,26% | 0.44% |
Eigenkapitalrentabilität
Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern zum Eigenkapital.
| Berechnung: | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | ||
| Durchschnittliches Eigenkapital inkl. | -4.92% | -12% |
| Investitionszuschüsse |
Gesamtkapitalrentabilität
Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern zum Gesamtkapital.
| Berechnung: | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | ||
| Durchschnittliches Gesamtkapital | -0,19% | 0.49% |
Nettoverschuldung
Die Nettoverschuldung ergibt sich als Saldo des verzinslichen Fremdkapitals und der flüssigen Mittel.
| Berechnung: | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| verzinsliches Fremdkapital | ||
| + flüssige Mittel | ||
| Nettoverschuldung | -55,4 | 1.447,4 |
Nettoumlaufvermögen
Das Nettoumlaufvermögen ergibt sich als Differenz des kurzfristigen Umlaufvermögens und des kurzfristigen Fremdkapitals.
| Berechnung: | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| kurzfristiges Umlaufvermögen | ||
| - kurzfristiges Fremdkapital | ||
| Nettoumlaufvermögen | -8.587,1 | -3.671,0 |
Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote stellt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital dar.
| Berechnung: | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| Eigenkapital inkl. Investitionszuschüsse | ||
| Gesamtkapital | 10,01% | 10,34% |
Nettoverschuldungsgrad
Der Nettoverschuldungsgrad entspricht dem Verhältnis der Nettoverschuldung zum Eigenkapital.
| Berechnung: | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| Nettoverschuldung | ||
| Eigenkapital inkl. Investitionszuschüsse | -0,03 | 0,71 |
Geldflussrechnung
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit | 1.642.773,18 | 7.734.552,47 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -1.909.327,79 | -1.29.825,78 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 310.416,17 | -7.522.725,28 |
1.3. Bericht über Zweigniederlassungen
Die OPmobility H2-Power Austria GmbH mit dem Sitz in Wels unterhält keine Zweigniederlassungen.
1.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt auf Basis finanzieller und nichtfinanzieller Leistungsindikatoren. Zu den wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zählen Umsatzerlöse, Ergebniskennzahlen sowie Cashflow-Größen.
Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Unterstützung der Muttergesellschaft gesichert. Die Finanzierung des operativen Geschäfts basiert auf der Planung im Rahmen des vorliegenden Businessplans sowie der bisherigen Unterstützung durch die Muttergesellschaft. Auf dieser Grundlage geht die Geschäftsführung davon aus, dass die geplanten Aktivitäten für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren fortgeführt werden können. Die Vermögenslage in der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch aktivierte Entwicklungsleistungen sowie durch Investitionen in technischen Anlagen und Testinfrastruktur geprägt.
Die Gesellschaft misst nicht-finanziellen Leistungsindikatoren im Rahmen ihrer nachhaltigen Unternehmensentwicklung hohe Bedeutung bei. Als technologieorientiertes Unternehmen im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellensysteme stehen dabei insbesondere die Mitarbeitenden, Arbeitssicherheit, Ausbildung, regionale Vernetzung sowie der Beitrag zu umweltfreundlichen Mobilitätslösungen im Fokus.
Arbeitnehmer:innenbelange:
Die Mitarbeitenden stellen einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die Entwicklung und Industrialisierung innovativer Brennstoffzellentechnologien dar. Vor dem Hintergrund eines wettbewerbsintensiven Marktes für qualifizierte Fachkräfte setzt die Gesellschaft gezielte Maßnahmen zur Förderung attraktiver Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Weiterentwicklung.
Im Geschäftsjahr 2025 wurden am Standort Wels verschiedene Programme zur Verbesserung des Arbeitsumfeldes umgesetzt. Dazu zählten Sehtests, ergonomische Beratungen sowie allgemeine Arbeitsplatzbewertungen und arbeitsmedizinische Unterstützungsmaßnahmen. Die fachliche Weiterbildung der Mitarbeitenden wurde durch interne Schulungen sowie vier „Learn @ Lunch“- Veranstaltungen gefördert. Darüber hinaus wurde die betriebliche Notfallvorsorge durch die Ausbildung von zwölf zusätzlichen Ersthelferinnen und Ersthelfern weiter gestärkt.
Umweltbelange:
Das Kerngeschäft der Gesellschaft leistet einen direkten Beitrag zur Transformation hin zu emissionsarmen Mobilitätslösungen. Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme ermöglichen insbesondere im Schienenverkehr sowie in weiteren Nutzfahrzeuganwendungen eine Reduktion lokaler Emissionen und unterstützen langfristig die Dekarbonisierung des Mobilitätssektors. Neben dem ökologischen Nutzen der entwickelten Produkte achtet die Gesellschaft auf einen verantwortungsvollen Ressourceneinsatz und prüft laufend Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung betrieblicher Prozesse unter ökologischen Gesichtspunkten.
Produktzertifizierungen:
Produktzertifizierungen und Dokumentationen wurde vorbereitet sowie 8.000 Normanforderungen (Polarion) wurden analysiert. Die industrielle Fertigung wurde aufgenommen.
2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des
Unternehmens
2.1.
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Die weitere Entwicklung der Gesellschaft ist wesentlich von der Marktentwicklung im Bereich der Wasserstofftechnologie abhängig. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Gesellschaft eine differenzierte Marktstrategie, die auf zwei wesentlichen Säulen basiert:
• Bereitstellung integrierter Lösungen, die sowohl Brennstoffzellensysteme als auch Wasserstoffspeicher umfassen • Fokussierung auf Nischenmärkte mit hohen Anforderungen an Individualisierung und technische Leistungsfähigkeit
Für das kommende Geschäftsjahr wird weiterhin von einer verhaltenen Marktdynamik ausgegangen.
Investitionsentscheidungen auf Kundenseite können weiterhin zeitlich verzögert erfolgen.
Der Fokus der Gesellschaft liegt auf der Umsetzung bestehender Projekte, der Weiterentwicklung der Technologie sowie der Vorbereitung der Industrialisierung.
2.2.
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist mit verschiedenen Risiken verbunden.
Marktrisiken:
• verzögerter Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur • regulatorische Unsicherheiten • Abhängigkeit von Förderprogrammen
Unternehmensspezifische Risiken:
• Projektrisiken in der Industrialisierungsphase • Abhängigkeit von einzelnen Kundenprojekten • Fachkräftemangel
Die Gesellschaft ist in ein konzernweites Risikomanagementsystem eingebunden.
3. Bericht über die Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Im Geschäftsjahr 2025 lagen die Schwerpunkte auf:
• Weiterentwicklung der Systemplattform • Test- und Validierungsprogrammen • Optimierung von Schlüsselkomponenten • Industrialisierungsvorbereitung
Im Geschäftsjahr 2025 standen
Forschung und Entwicklung weiterhin im Mittelpunkt der Unternehmensaktivitäten. Die Arbeiten konzentrierten sich auf die Weiterentwicklung und Validierung des FCM170-Brennstoffzellensystems sowie auf die Industrialisierung der zugehörigen Komponenten. Mehrere Entwicklungsprogramme erreichten den Übergang von der Forschungs- in die Entwicklungs-
und Industrialisierungsphase. FCM-Klima- und Dauerprüfstand sowie End-of-Line-Prüfstand wurden installiert und in Betrieb genommen. Eine Machbarkeitsstudie zur Qualitätskontrolle der Pilotlinie wurde initiert. Eine LCA-Methodik zur CO2-Reduktion wurde erarbeitet. Leistungs- und Degradationsanalysen auf Basis von Labordaten wurden begonnen und zur Verbesserung der Leistungsmodelle genutzt. Die erfolgreiche Auslieferung erster Systeme markierte einen wichtigen Meilenstein und bestätigt den technologischen Fortschritt. Darüber hinaus wurden Kooperationen mit Forschungseinrichtungen – etwa mit der FH Oberösterreich – weitergeführt, um die technologische Basis langfristig zu stärken.
4. Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und des
Risikomanagementsystems
Risikoverständnis und Ziele des Risikomanagements
Ziel des Risikomanagementsystems der Gesellschaft ist die frühzeitige Identifikation, Bewertung und Steuerung wesentlicher Risiken, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können.
Das Risikoverständnis orientiert sich an der aktuellen Entwicklungsphase der Gesellschaft sowie an den spezifischen Rahmenbedingungen der Wasserstoffindustrie.
Risikomanagementsystem
Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem eingebunden. Dieses umfasst strukturierte Prozesse zur systematischen Erfassung und Bewertung von Risiken sowie zur Festlegung geeigneter Steuerungsmaßnahmen.
Risiken werden regelmäßig erhoben, dokumentiert und bewertet. Die Berichterstattung erfolgt im Rahmen standardisierter Prozesse an das Management sowie an übergeordnete Konzerneinheiten.
Das Ausfallrisiko der Gesellschaft ist im Konzernumfeld als gering einzustufen, da wesentliche Geschäftsbeziehungen innerhalb des Konzerns bestehen und entsprechende finanzielle Unterstützung durch die Muttergesellschaft sowie verbundene Unternehmen grundsätzlich gewährleistet ist.
Bei externen Kunden wird das Ausfallrisiko durch ein aktives Debitorenmanagement begrenzt. Dieses umfasst insbesondere die laufende Uberwachung der Bonität der Geschäftspartner, die Bewertung von Zahlungsausfällen sowie ein strukturiertes Mahnwesen.
Neue Geschäftspartner werden im Rahmen des Onboarding-Prozesses einer Bonitätsprüfung unterzogen. Bestehende Forderungen werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Werthaltigkeit überprüft.
Gesamtwirtschaftliche Risiken
Die Gesellschaft ist von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sowie von der Entwicklung des Energiemarktes und regulatorischer Rahmenbedingungen abhängig.
Insbesondere können wirtschaftliche Unsicherheiten, Investitionszurückhaltung sowie Verzögerungen im Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen.
Beschaffungsrisiken
Risiken im Zusammenhang mit der Beschaffung ergeben sich insbesondere aus der Verfügbarkeit von spezialisierten Komponenten sowie aus Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten.
Die Gesellschaft wirkt diesen Risiken durch den Aufbau und die Weiterentwicklung eines strukturierten
Lieferantennetzwerks entgegen.
Finanzrisiken
Finanzielle Risiken bestehen insbesondere im Zusammenhang mit der Sicherstellung der Finanzierung der laufenden Entwicklungs- und Industrialisierungsaktivitäten.
Durch die Einbindung in den Konzernverbund sowie durch bestehende Finanzierungszusagen wird dieses Risiko derzeit als beherrschbar eingeschätzt. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente verwendet.
Liquiditätsrisiken
Das Liquiditätsmanagement erfolgt in enger Abstimmung mit der Muttergesellschaft.
Auf Basis der aktuellen Planung und der bestehenden Finanzierungszusagen ist die Liquidität der Gesellschaft sichergestellt.
Personalrisiken
Risiken bestehen insbesondere in der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte im technischen Bereich. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen sowie durch Kooperationen mit externen Partnern.
Versicherungs- und Betriebsrisiken
Betriebsrisiken werden durch geeignete organisatorische Maßnahmen sowie durch den Abschluss entsprechender Versicherungen begrenzt.
Ein besonderer Fokus liegt auf Arbeitssicherheit sowie auf der Absicherung der operativen Prozesse.
Risiken der IT-Systeme
Die Gesellschaft ist in die IT-Strukturen des Konzerns eingebunden.
Risiken im Zusammenhang mit IT-Systemen werden durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sowie durchlaufende Überwachung und Weiterentwicklung der Systeme adressiert.
Wels, am 17. Juni 2026
Hervé Guillerme
Geschäftsführer