Inhaltsverzeichnis
Pirlo Services GmbH
1. Geschäftsverlauf und Wirtschaftslage
Die Pirlo Services GmbH wurde im Jahr 2018 gegründet, um Synergien im Konzernverbund der Pirlo Gruppe auszuschöpfen. Seither sind zentrale Funktionen der Pirlo Gruppe in der Gesellschaft gebündelt. Zur Unterstützung weiteren Wachstums in der Produktion und Lagerhaltung sowie zur Bereitstellung zusätzlicher Büroflächen wurde eine Immobilie erworben. Die Gesellschaft verrechnet ihre Dienstleistungen und die Nutzung der Immobilien vollständig und ausschließlich an ihre Schwestergesellschaften.
Im Jahr 2024 führte intensiver Hagel zu einer Beschädigung der Dachhaut der Liegenschaft. Die erforderliche Generalsanierung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr abgeschlossen. Die Liegenschaft ist an die Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co KG als Produktions- und Lagerhalle vermietet. Die letzten Aufwendungen wurden Anfang 2025 abgerechnet und an die Mieterin weiterverrechnet; sie hatten daher keinen maßgeblichen Einfluss auf den Jahresgewinn der Gesellschaft. Die Schadenabrechnung mit der Versicherung war zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen.
Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren:
| WJ 2025/26 | WJ 2024/25 | |
|---|---|---|
| Jahresgewinn TEUR | 16 | 14 |
| Eigenkapitalquote | 69,0% | 70,8% |
| Fremdkapitalquote | 31,0% | 29,2% |
2. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung und Risiken
Für das laufende Geschäftsjahr ist – wie in den Vorjahren – von inflationsbedingten Kostensteigerungen auszugehen. Die hohen Kollektivvertragsabschlüsse der vergangenen Jahre führen zu nachhaltig erhöhten Lohn- und Gehaltskosten. Die Gesellschaft wendet ein Verrechnungspreismodell an, das eine verursachungsgerechte und kostendeckende Verrechnung ihrer Dienstleistungen sicherstellt.
Die Gesellschaft setzt Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen als originäre Finanzinstrumente ein. Derivative Finanzinstrumente kommen nicht zum Einsatz.
Ein strukturiertes Mahnwesen identifiziert potenzielle Forderungsausfälle frühzeitig, sodass Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können. Die Finanzplanung stellt sicher, dass keine Liquiditätsengpässe entstehen und die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen kann. Das Fremdwährungsrisiko ist gering.
Die Gesellschaft ist Mitglied eines Cash-Pooling-Verbunds, der von ihrer Muttergesellschaft betrieben wird und dem auch die Schwestergesellschaften angehören. Dieser Verbund ermöglicht eine effiziente Nutzung der liquiden Mittel seiner Mitglieder.
3. Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.
4. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag
Nach dem Abschlussstichtag traten keine Ereignisse von besonderer Bedeutung ein.
Söll, 20. Juli 2026
Die Geschäftsführung
Mag. Wolfgang Sqhauer
Mag. Peter Stanger