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Lagebericht 2025

pharmaand GmbH

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Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 01. Okt. 2026

Inhaltsverzeichnis

Die pharmaand GmbH ist im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien unter der Firmenbuchnummer 480684p eingetragen. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Gesellschaft im Sinne des § 221 UGB.

Die Gesellschaft hat in 2025 eine Zweigniederlassung in Scheibbs, Österreich, als Produktionsstätte für das Secondary Packaging der pharma& Gruppe registriert.

Die pharma& Gruppe ist ein eigentümergeführter, pharmazeutischer Konzern, der verschreibungspflichtige Originalpräparate weltweit für Fachärzte anbietet. pharma& hat es sich zum Ziel gesetzt, weltweit Markenrechte von vormaligen Blockbustern oder auch Nischenprodukten zu erwerben und sichert damit die langfristige Verfügbarkeit dieser etablierten Originalprodukte zum Wohle heutiger und zukünftiger Patient*innen.

Geschäftsentwicklung, Ertrags- und Vermögenslage sowie Ausführungen zur Fortführung der

Unternehmenstätigkeit

Geschäftsentwicklung

Die Marktgegebenheiten haben sich im Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert. Nach wie vor ist das Umfeld von den Kosteneffizienzmaßnahmen der internationalen Gesundheitskassen gekennzeichnet. Gesamt betrachtet kam es zu keiner wesentlichen Änderung der Marktposition des Unternehmens.

Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt durch die Wiederaufnahme der Auslieferung des Schlüsselproduktes

Pegasys® (Pegyliertes Interferon alfa - 2a) nach dem Start des in Eigenproduktion hergestellten API durch das Tochterunternehmen Loba biotech GmbH zu Beginn des Jahres.

Seit der Übernahme der weltweiten Rechte an Pegasys von Roche hat sich pharma& dafür eingesetzt, die kontinuierliche Verfügbarkeit dieses wichtigen Medikaments für Patienten sicherzustellen.

In den letzten drei Jahren konnten zahlreiche Meilensteine in der Sicherstellung der Versorgung mit dem Wirkstoff erreicht werden. So konnte die Herstellung des pharmazeutischen Wirkstoffes von Pegasys durch die Tochtergesellschaft Loba biotech GmbH, Fischamend, Österreich wie geplant aufgenommen werden. Das GMP (Good Manufacturing Practice) Zertifikat wurde der Loba biotech GmbH durch das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen am 07.04.2025 erteilt. Ende April 2025 genehmigte die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) eine Änderung der Zulassung für Pegasys® (Peginterferon alfa-2a), wodurch die Loba biotech GmbH als zugelassener Standort für die Herstellung des pharmazeutischen Wirkstoffs Peginterferon alfa-2a aufgenommen wird. Darüber hinaus haben die Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) in Großbritannien, die Swissmedic in der Schweiz, sowie unter anderem Australien und Neuseeland die Änderung der Marktzulassung für Pegasys® (Peginterferon alfa-2a) genehmigt. Damit ist Loba biotech GmbH auch als autorisierte Produktionsstätte für Pegasys im Vereinigten Königreich, sowie in der Schweiz zugelassen. Die Genehmigung ermöglicht pharma& nun die langfristige Stabilität der Lieferkette in Europa, den internationalen Märkten und in naher Zukunft auch in den USA. Ende 2025 konnte eine Prüfung durch die FDA absolviert werden, was die schrittweise Versorgung des US- Marktes ermöglichen wird. Im Zuge dieser Prüfung mussten zusätzliche Investitionen und Nachbesserungen vorgenommen werden, die im Rahmen einer weiteren Nachschau durch die FDA Ende 2026 abgenommen werden. Das Unternehmen ist zuversichtlich die finale Zulassung für den us-amerikanischen Markt im Geschäftsjahr 2027 zu erhalten.

Die Investition in Loba biotech und die Zulassung durch diese Behörden sind ein entscheidender Schritt zur Erfüllung der Mission der pharma& Gruppe, die Verfügbarkeit und Weiterentwicklung lebenswichtiger Medikamente weltweit zu ermöglichen.

Die pharmaand GmbH konnte mit Ende 2025 die Produktionsstätte des Secondary Packagings für Pegasys der pharma& Gruppe in Betrieb nehmen.

Die Weiterentwicklung und der Aufbau der kommerziellen Strukturen des im Jahr 2023 aus einem Chapter 11 Konkursverfahren der US börsennotierten Pharmafirma, Clovis Oncology Inc., erworbenen innovativen Onkologie Medikaments Rubraca® (Rucaparib) konnten weiter vorangetrieben werden. Seit der europäischen Zulassung durch die EMA von Rubraca® als „First-Line Maintenance Treatment“ für

fortgeschrittenen Eierstockkrebs wird die Vermarktung nicht nur in den großen europäischen Ländern, sondern in der gesamten Europäischen Union weiter vorangetrieben.

Im Vorjahr wurde mittels der Tochtergesellschaft pharma& Schweiz GmbH, und der US Pharmafirma Tolmar Inc. eine exklusive Lizenzvereinbarung zur Vermarktung von Rubraca® (Rucaparib) in den USA für die Behandlung von metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) abgeschlossen. Die Umsätze aus dieser Vereinbarung blieben im Jahr 2025 noch unter den Erwartungen. Mit der Zulassung als „First-Line Treatment“ durch die FDA ab Mitte Dezember 2025 erwartet das Unternehmen ein deutliches Umsatzwachstum für die nächsten Jahre.

Darüber hinaus wird Rubraca in den USA weiterhin als „Second-Line Maintenance Treatment“ für Eierstockkrebs eingesetzt.

Anfang 2025 schloss die Tochtergesellschaft pharma& Schweiz GmbH eine weitere wichtige, exklusive Lizenzvereinbarung um Rubraca® (Rucaparib) mit der jordanischen Pharmagruppe Hikma ab, was in Zukunft die Zulassung und Vermarktung in mehr als 12 Middle East Ländern ermöglichen wird.

Die pharma& hat ihre Finanzierungsstruktur nachhaltig und langfristig aufgestellt, welche maßgebend für den weiteren Expansionskurs sowie die erfolgreiche Integration der abgeschlossenen Akquisitionen, allen voran Pegasys und Rubraca, ist. Die strategische Partnerschaft mit dem Investor Braun Invest Holding GmbH , welcher auch 50% der Geschäftsanteile besitzt, ist nach wie vor unverändert.

Seit 2020 besteht die langfristige Finanzierung mit einem Private Debt Provider über TEUR 345.000. Die Finanzierung mit einer Laufzeit bis Ende 2029 ist an die Erfüllung von Kreditbedingungen geknüpft, welche zum 31. Dezember 2025 sowie zum 31. März 2026 nicht erfüllt werden konnten. Das ist dadurch bedingt, dass das Unternehmen auf seinem Weg zu einer globalen Biotechpharmagruppe mit API-Eigenproduktion mit wesentlichen Investitionen, zusätzlichen Aufwendungen, sowie mit Engpässen in der Verfügbarkeit von Pegasys® konfrontiert war.

Für die kommenden Jahren wird eine ausreichende Verfügbarkeit des Produktes erwartet.

Ertrags- und Vermögenslage

Insgesamt konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betrugen im Geschäftsjahr 2025 TEUR 198.172 (Vorjahr bereinigt TEUR 176.575). Der Exportanteil im Jahr 2025 betrug über 99%.

Die Ertragslage 2025 war gekennzeichnet durch den weiteren Ausbau der kommerziellen Strukturen und Marketingaktivitäten für das Medikaments Rubraca®, sowie R&D Aufwendungen im Zusammenhang mit klinischen Studien zu Rubraca® (Rucaparib). Dies stabilisierte zwar den Umsatz für dieses Produkt, zugleich führte das aber auch zu einem weiteren Anstieg der Betriebsausgaben. Die hohen Betriebsausgaben sind auf zukunftsorientierte Markterweiterungen ausgerichtet und stehen somit nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem bestehenden operativen Geschäft.

Einen negativen Einfluss auf die Ertragslage nahm auch die vorübergehend eingeschränkte Verfügbarkeit des Schlüsselproduktes Pegasys®, die mit der Zulassung der Loba biotech GmbH als zugelassener Hersteller des pharmazeutischen Wirkstoffs Peginterferon alfa-2a zunehmend verbessert wurde. Aufgrund regulatorischer Änderungen im Kernmarkt UK wurde für das Produkt Farydak ein deutlicher Rückgang der Umsätze verzeichnet. Dieser Entwicklung wurde in der Tochtergesellschaft pharma& Schweiz GmbH als Lizenzinhaberin entsprechend Rechnung getragen.

Die Ertragslage des übrigen Produktportfolios ist weiterhin positiv und entspricht den Erwartungen.

Das Betriebsergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete aufgrund des vorangetriebenen Organisationswachstums sowohl in die Secondary Packaging Anlage als auch in die API Eigenproduktion einen weiteren Rückgang von TEUR -9.353 (Vorjahr TEUR – 15.723).

Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes and Depreciation and Amortisation) lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 bei TEUR – 14.489 (Vorjahr TEUR – 5.374). Das Finanzergebnis veränderte sich bedingt durch geringere Beteiligungserträge auf TEUR -23.966 (Vorjahr TEUR 4.855). Die Beteiligungserträge resultieren im Wesentlichen aus der phasenkongruent vereinnahmten Dividende der pharma& Schweiz GmbH in Höhe von TEUR 8.618 (Vorjahr: TEUR 38.249) und den Zinserträgen aus den Ausleihungen gegenüber der Loba biotech GmbH und den Tochterunternehmen in Höhe von TEUR 5.005 (VJ TEUR 4.502)

Das Ergebnis der pharma& Schweiz GmbH hat sich aufgrund der Verzögerungen in der Auslieferung von Pegasys im Berichtsjahr 2025 insgesamt rückläufig gegenüber dem Vorjahr entwickelt, weswegen die Dividende für 2025 geringer ausfällt. Für 2026 wird eine Erholung des Betriebsergebnisses erwartet.

Aufgrund gesunkener Zinssätze in 2025 reduzierten sich die Zinsaufwendungen für die Unitranche Finanzierung von TEUR 40.932 im Vorjahr auf TEUR 38.140 im aktuellen Geschäftsjahr.

Das Ergebnis vor Steuern der Gesellschaft verzeichnete für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Verlust von TEUR -45.274 (VJ TEUR -7.101) und lag damit in Höhe von TEUR 38.173 unter dem Vorjahrsergebnis.

Das Eigenkapital ist im Geschäftsjahr 2025 negativ und ging von TEUR 5.648 auf TEUR -39.604 zurück. Die Eigenmittelquote ist negativ.

Eine Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechtes liegt jedoch nicht vor. Das operative Ergebnis ist stets margenreich, und durch den Wegfall der bereits getätigten, einmaligen Ramp-Up Kosten ist in den kommenden Jahren mit positiven Ergebnissen zu rechnen.

Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Im Geschäftsjahr 2025 konnte die pharmaand GmbH die Position als eine weltweite Service- & Distributionsplattform, welche es ermöglicht, Arzneimittel in mehr als 50 Ländern zu betreuen und zu vertreiben, weiter festigen. Gerade durch die erfolgreichen Akquisitionen der letzten Jahre ist die Gesellschaft in der Lage, auch zukünftig weitere große Projekte zu integrieren. Dies ist eine natürliche Folge des nachweislich skalierbaren Geschäftsmodells, denn entgegen vieler anderer Branchen steigt die Komplexität, der von der Gesellschaft verfolgten „Buy & Build“-Strategie nicht im Verhältnis zum Umsatz, sondern hängt maßgeblich an der Anzahl der zu erwerbenden Länder-Zulassungen des potenziellen neuen Arzneimittels ab. Durch die entstandene Plattform ist es aus Sicht der Geschäftsführung möglich, weitere neue Produkte zu erwerben und diese in das etablierte weltweite Partnernetzwerk zu integrieren. Mit der erfolgreichen Akquisition von Rubraca und dank des etablierten Geschäftsmodells für Pegasys durch die Tochtergesellschaft in der Schweiz ist zusätzlich auch der Grundstein für den Aufbau einer Vertriebsstruktur in den Tochtergesellschaften gelegt.

Für das zukünftige Wachstum hat die Gesellschaft auch im laufenden Geschäftsjahr weitere personelle Ressourcen an den Standorten in Wien und Scheibbs (Secondary Packaging) aufgebaut. Mit den Zukäufen von Farydak® und Rubraca® durch die Tochtergesellschaft pharma& Schweiz GmbH ist das Unternehmen seit 2024 im Vertrieb innovativer – das heißt neu entwickelter und patentgeschützter – Arzneimittel tätig. Das Unternehmen hat und wird diesen Veränderungen sowohl durch Anpassungen der Maßnahmen im Marketing, als auch mit strategisch wichtigen Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, Rechnung tragen.

Die langfristige Stabilität der Produktion für den Wirkstoff Peginterferon alfa-2a ist seit der Zulassung von Loba biotech GmbH als Standort für die Herstellung des pharmazeutischen Wirkstoffs Peginterferon alfa-2a gesichert.

Die operative Planung der Gesellschaft sieht auf Basis der getätigten Zulassungserwerbe jährlich Umsatzerlöse von über MEUR 200, sowie ein fortlaufend positives Jahresergebnis vor. Das Unternehmen ist durch eine Unitranche-Finanzierung ausfinanziert, erfüllte jedoch zum 31. Dezember 2025 sowie zum 31. März 2026 die geforderten Kreditbedingungen (die nach der Unitranche-Finanzierung vertraglich geforderte Einhaltung von Covenant Levels) nicht. Bis zum Aufstellungsdatum wurde die Finanzierung zwar nicht fällig gestellt, jedoch wurde auch keine Einigung mit dem Private Debt Provider über eine Verzichtserklärung erzielt. Bis zum Abschluß dieser Verhandlungen wurde das Darlehen vorübergehend als kurzfristig umklassifiziert. Die zum Bilanzstichtag sowie zum 31. März 2026 nicht erfüllten, nach der Unitranche- Finanzierung vertraglich geforderten Covenants wurden zum 30. Juni 2026 wieder eingehalten. Die weitere Einhaltung der Kreditbedingungen ist mit den erwarteten Ergebnissen mindestens für die kommenden 12 Monate sichergestellt. Das Unternehmen hält die Einigung zu den Bedingungen der Verzichtserklärung mit dem bestehenden Private Debt Provider oder alternativ eine Refinanzierung der bestehenden Verbindlichkeiten für überwiegend wahrscheinlich, womit die weitere langfristige Finanzierung sichergestellt sein wird.

Diese Tatsachen weisen auf eine wesentliche Unsicherheit hin, die erhebliche Zweifel in Bezug auf die Unternehmensfortführung aufwerfen. Die Geschäftsführung geht weiterhin davon aus, dass eine entsprechende Einigung mit dem Private Debt Provider erzielt oder eine Refinanzierung erfolgt und das Unternehmen fortgeführt werden kann.

Bericht über Forschung und Entwicklung

Die pharmaand GmbH betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Umwelt & Soziales

Seit seiner Gründung hat pharmaand GmbH gemeinsam mit Loba biotech GmbH das Nachhaltigkeitsprojekt mit den Schwerpunkten Umwelt, Soziales und Governance vorangetrieben. Der Umwelt-Teil umfasst die drei wesentlichen Themenbereiche: Klimaschutz, Umweltverschmutzung, nachhaltige Beschaffung & transparente Lieferkette. Alle Themenbereiche werden von der Strategie & Wesentlichkeit über Maßnahmen und Umsetzung bis Key Performance Indicators verfolgt.

Mitarbeiter:innen entlang der Wertschöpfungskette sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für pharmaand GmbH und stellen die Grundlage für das funktionierende Geschäftsmodell dar. Als Unternehmen pflegt pharmaand GmbH eine familiäre Firmenkultur, um neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch die Mitarbeiter:innenzufriedenheit, die Mitarbeiter:innenbindung und den positiven Beitrag zur Gemeinschaft vor Ort zu erhöhen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Wachstums- und Entwicklungsbestrebungen sind eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein motivierendes und gesundes Arbeitsumfeld besonders wichtig. Kontinuierliche und individuell angepasste Weiterbildung und Lernmöglichkeiten werden gefördert und richten sich primär nach aktuellem Bedarf und strategischer Zielsetzung verbunden mit einer effektiven Laufbahn- und Nachfolgeplanung.

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Das Bonitätsrisiko unseres Handelswarengeschäftes ist als gering einzustufen, da unser geographischer Schwerpunkt in Europa und den USA liegt und aufgrund der langen und intensiven Geschäftsbeziehung und den branchenüblichen Zahlungsbedingungen das Ausfallrisiko in der Vergangenheit auch nie Thema war.

Unser Lagerbestand ist teilweise mit Abwertungsrisiken hinsichtlich des Warenbestandes konfrontiert. Das Risiko beschränkt sich auf die Unverkäuflichkeit des Warenbestandes aufgrund von Ablauf, Beschädigung oder Qualifizierung. Auch können die Verkaufspreise teilweise durch gesetzliche Preisänderungen sinken. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, unterliegen vorgelagerte Bedarfsplanung regelmäßiger und intensiver Abstimmung, um bei regulatorischen Änderungen Flexibilität zu erlauben.

Das Zinsrisiko wird teilweise über entsprechende Termingeschäfte abgesichert.

Der US-amerikanische Markt ist ein wesentlicher Faktor für die Ergebnisentwicklung der pharma& Gruppe und somit der pharmaand GmbH. Die US-Zoll- und Preispolitik und die aktuelle angespannte weltpolitische Lage haben bisher insofern Einfluss auf die Ergebnisse der pharma& Gruppe genommen, als sich der Euro- Dollar Wechselkurs im abgelaufenen Jahr negativ entwickelt hat . So musste aus Kursverlusten aus Forderungen ein Verlust von TEUR 12.245 verbucht werden.

Eine weitere Entwicklung bleibt abzuwarten und wird stetig von unseren lokalen Experten beobachtet und bewertet.

Weiters verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt „Fortführung der Unternehmenstätigkeit“.

Wien, den 28. September 2026 Die Geschäftsführung

Dipl.-Wi. Ing. Frank Rotmann

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