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Lagebericht 2025

Friedl Steinwerke GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 15. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

ARRIED I S T E I N W E R K E

- - - - - - - - - - - - - - - - - • - 2 Geschäftsbericht 2025

Geschäftsbericht 2025 der Friedl Steinwerke GmbH.

1. Unternehmensprofil Friedl Steinwerke GmbH. und die Unternehmensgruppe

Die Friedl Steinwerke GmbH. ist ein Produktionsbetrieb am Standort in Weppersdorf. Es werden Betonwaren wie Pflastersteine, Bodenplatten, Zaun- und Mauersteine hergestellt. Die Produkte sind unterschiedlich in den Farben, Formaten, Oberflächen, Haptik und Design. Sie verlieren dadurch den klassischen Betoncharakter und überraschen in ihrer optisch ansprechenden und vielfältig veränderten Erscheinung. Das Produktportfolio zeigt überzeugende Natursteinoptik, moderne Designoptik aber auch konventionelle Produkte, wenn die Funktionalität im Vordergrund steht.

Zur Unternehmensgruppe gehören weiters 2 Rohstoffbetriebe: Quarzwerk Lackenbach, Kieswerk Eggendorf. Das Unternehmen besteht seit über 70 Jahren.

2. wirtschaftliches Umfeld 2025

Die Baukonjunktur entwickelte sich 2025 in Osterreich weiterhin zweigeteilt. Während der Hochbau, insbesondere der Wohnbau, unter Druck Stand, konnte der Tiefbau vor allem von Infrastrukturprojekten profitieren. Großprojekte für Energie und Verkehr sorgten hier für eine gute Auftragslage.

2017 gab es noch einen Höchststand mit 71.805 Baubewilligungen für Gebäude mit ein oder zwei Wohnungen und Gebäude mit drei oder vier Wohnungen. 2024 wurde mit 31.867 Bewilligungen eine Rekordtief erreicht (Quelle: APA Presse Mitteilung).

2025 konnten sich der Wohnungsneubau erstmals auf niedrigem Niveau stabilisieren.

Dennoch bleiben die Baubewilligungen verhalten, aufgrund der hohen Baukosten.

Der Baukostenindex bildet die Entwicklung der Baukosten in Osterreich ab. Konkret zeigt er die Entwicklung der Kosten, die den Bauunternehmen bei der Ausführung ihrer Bauleistungen durch Veränderung der Kostengrundlage entstehen. Kostengrundlagen sind Löhne (Arbeitszeit) und sonstige Kosten (Materialien/Baustoffpreise).

Die durchschnittlichen jährlichen Baukosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau sind in der Langfristbetrachtung von 2000 bis 2025 um +3,2% jährlich stärker gestiegen, als dies die jährliche Inflation ist mit +2,4% pro Jahr.

Erst 2022 setzte eine außergewöhnlich hohe Inflationsrate ein.

2022 stiegen die Preise für Baumaterialien um 16%. 2023 und 2023 sind diese zwar wieder gesunken, jedoch sind die Lohnkosten ab 2023 (+7,1%) und 2024 (+8,1%) dann wieder deutlich gestiegen. Der Fachkräftemangel wird hier zu wenig Beruhigung führen. Die Baukosten liegen derzeit zwischen 2.400 und 2.700 Euro pro m2 Wohnfläche. (Quelle Statistik Austria).

3. Wirtschaftsjahr 2025 - Branche und Markt

Die Umsatzsituation bei den Herstellern von Beton-Pflastersteinen bleibt angesichts eines derartigen wirtschaftlichen Umfeldes weiterhin verhalten und die Kapazitäten für einen größeren Absatz sind bei allen Herstellern vorhanden.

Der Rückgang des privaten Wohnungsbaues ist evident. Ein Einbruch im Wohnungsneubau, gestiegene Zinsen, Materialengpässe, Inflation und komplexe Förderrichtlinien tragen ihres dazu bei.

Angesichts einer solchen Dämpfung ist das erreichte Jahresergebnis der Friedl Steinwerke umso erfreulichen. Innovative Produkte, eine geeignete Kostenstruktur und gut gesteuerte Ablaufprozesse stehen weiterhin im unternehmerischen Fokus.

Die Referenzadresse des Jahres 2025 im öffentlichen Bereich, war der Naschmarkt in Wien. Hierfür wurden Pflastersteine in div. Rosetönen produziert und geliefert (korrespondierend mit den umliegenden Jugendstilgebäuden).

Erwähnenswert sind auch die Referenzen: Meiselmarkt/Hütteldorferstraße in Wien, Bildungscampus Oberwart und Spitalsgärten Baden.

4. Produktentwicklung und -innovation, Produktionsstandards

CREAZZO ist unsere neue Produktlinie, für die wir 2025 umfassende bauliche und technische Voraussetzungen geschaffen haben und welche wir ab 2026 anbieten werden.

CREAZZO – das ist der Synonymbegriff für kreative Oberflächen nach Terrazzo-Optik verwirklicht.

Zu Beginn 2025 haben wir uns für diese neue Produktionslinie entschieden, um unser Angebot entscheidend zu erweitern.

Wir haben 2025 eine neue Halle mit 4.000 m2 errichtet und können darin das Aussehen und die Oberfläche von Betonprodukten optisch sehr ansprechend und vielfältig verändern. Wir haben eine eigene Brandmeldeanlage darin errichtet und sind damit auch mit der Landessicherheitszentrale Burgenland verbunden.

Das Kernstück ist eine technische Anlage, die unsere Produkte kalibrieren und schleifen kann und vielfältige Formate, Farben, Oberflächen und Steinhöhen herstellen kann. Durch das Schleifen der Betonsteinoberfläche gewinnt der Stein Charakter und eine Eleganz, die man spürt. Es entsteht eine seidenglatte Oberfläche in moderner Asthetik, die die natürliche Schönheit des Steins perfekt zur Geltung bringt.

Als derzeit einziges Pflastersteinwerk in Osterreich, produzieren wir solche veredelten und geschliffenen Oberflächen und freuen uns über die positive Resonanz von architekturschaffenden Stellen.

Alles in Weppersdorf hergestellten Produkte sind ÖNORM geprüft und überwacht und haben eine CE-Kennzeichnung für den europäischen Raum.

Zusätzlich zu einer externen Qualitätsprüfung, führen wir im werkseigenen Betriebslabor laufend und engmaschige Qualitätsprüfungen in Eigenüberwachung durch. Dieser Mehraufwand dient einerseits der Risikominimierung und andererseits macht es uns sicher, dass unsere Produkte auch das halten, was sie versprechen.

5. Investitionen, Anlagevermögen, Instandhaltung, AFA

Es wurde im Frühjahr 2025 mit der Errichtung einer neuen Produktionshalle („Veredelungshalle") in Weppersdorf begonnen und diese wurde im Herbst 2025 fertiggestellt. Mit knapp 4.000 m2 ist dies die größte Halle, die am Standort in Weppersdorf errichtet wurde.

Nach baulicher Fertigstellung wurde mit dem Aubau einer neuen Produktionsumlaufstraße und separaten Verpackungsstraße begonnen. Die technische Ausstattung umfasste 24 LKW-Lieferungen aus Deutschland.

Die Probe-Inbetriebnahme erfolgte dann im Dezember 2025.

Ab dem Frühjahr 2026 können neue und veredelte Produkte angeboten werden, kalibriert und mit geschliffener Betonsteinoberfläche.

Die geschliffenen Produkte kommen unter dem Namen CREAZZO in den Verkauf Unser erster Auftrag dazu gestattet uns den Hochschulcampus in Pinkafeld, die derzeit modernste Bildungseinrichtung des Burgenlandes, damit zu beliefern.

Geschliffene Steinoberflächen sind insbesondere im öffentlichen Raum verschmutzungsresistenter als konventionelle Steinoberflächen.

Der Schmutz auf solchen geschliffenen Oberflächen kann viel leichter durch Regen- und

Reinigungswasser entfernt werden, weil solche Oberflächen feinporiger und dichter sind.

6. Leistungsindikatoren 2025

Am Ende des Geschäftsjahres 2025 betrug die fiktive Schuldentilgungsdauer 4 Jahre. Der Mittelüberschuss bzw. operative Cashflow betrug 1,633 Mio. Euro (Vorjahr: 1,826 Euro).

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Finanzwirtschaftliche
Leistungsindikatoren
o erfolgswirtschaftliche
Leistungsindikatoren20252024
Rohertrag14.049.88114.821.566
Betriebsergebnis461.563 1,84 Mio.387.884
EBITDAEuro 0,40 Mio.1,89 Mio. Euro
Ergebnis vor SteuernEuro0,40 Mio. Euro
Umsatzrentabilität2,20 %2,10 %
Gesamtkapitalrentabilität2,80 %3,20 %
Eigenkapitalrentabilität4,20 %4,60 %
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
ofinanzwirtschaftliche Kennzahlen20252024
Eigenmittelquote (§23 URG) *)51,54 %*)61,56 %
working capital ratio114,45 %190,37 %

*) 2024: Eigenkapital 8,46 Mio. Euro bei einer Bilanzsumme von 13,74 Mio Euro => 61,56% 2025: Eigenkapital 8,78 Mio. Euro bei einer Bilanzsumme von 17,04 Mio Euro => 51,54% 2024/25 Bilanzsummenerhöhung aufgrund Investitionen > siehe Pkt. 5)

Wir sind ein sehr anlageintensives Unternehmen und arbeiten mit modernen Anlagen und hohen Standards. Die umfangreiche Ausstattung unseres Produktionsbetriebes zeigt sich einerseits im Anlagevermögen und der Bilanzsumme von Euro 17.037.754,42, die jährliche AfA betrug 2025 Euro 1.382.951,81

Die hohe AfA entsteht zwangsläufig, weil das Unternehmen stark in neue, langlebige

Wirtschaftsgüter wie Produktionsanlagen, Fuhrparks oder IT-Infrastruktur investiert hat.

Parallel dazu geht eine erhebliche Aufwandsleistung in die Instandhaltung von Maschinen, Anlagen, Gebäuden und Fuhrpark (2025: EUR 750.213,62)

Wir führen jährlich in den Wintermonaten umfassende Wartungsarbeiten an allen unseren Produktionsanlagen durch. Dies führt zu einer Langlebigkeit der technischen Ausstattung und einer Reduzierung von Ausfallzeiten in Produktionsmonaten.

Die moderne Ausstattung ist für die Wettbewerbsfähigkeit wichtig, sie optimiert den

Arbeitsfluss, senkt die Stückkosten, minimiert Fehlerquoten und gewährleistet durch Ergonomie den Schutz der Mitarbeiter.

Gleichzeitig ist es dadurch auch möglich, flexibler und innovativer auf Nachfrage-

änderungen zu reagieren und gleichzeitig eine konstant hohe Produktqualität zu liefern.

Das führt dazu, dass wir vor den Wintermonaten nochmals unsere Lagerstände auffüllen, bevor wir die Anlagen abstellen und warten.

Somit kommt auch immer ein hohes Umlaufvermögen zum Bilanzstichtag per 31.12. in Höhe

von Euro 3.213.499,86 an Eigenprodukten zustande.

Wir versuchen aufgrund unserer Lagerverwaltung einen optimalen Lagerstand ständig aufrecht zu erhalten und dadurch Fehlmengen bei uns als Lieferanten und beim Kunden zu vermeiden.

Bei einer Betriebsfläche von über 200.000 m2 müssen wir die logistischen Wege ständig im Fokus behalten und optimieren.

Wir haben Ende 2025 auch ein neues Logistik-Softwaresystem in Betrieb genommen. Damit möchten wir einerseits Transportkosten sparen und nachhaltig die Treibgasemissionen reduzieren.

7. Flächenverbrauch und Bodenversiegelung

Die Branche der Betonhersteller und Betonwarenerzeugen, wozu auch Betonwerks- Pflastersteinhersteller zählen, wird gerne in Verbindung gebracht mit den Begriffen „zubetonieren“.

Die derzeitigen Diskussionen zu diesem Thema sind extrem emotional aufgeladen und irreführend. Derartige Diskussionen mögen in Ihrer Zielgruppe durchaus Wirkung erzielen, sind aber für sachliche Lösungen wenig zugänglich.

Weder in der Flächenversiegelung noch bei der Flächeninanspruchnahme ist Österreich der zitierte Weltmeister, sondern liegt im Mittelfeld. Holland und Belgien haben einen viermal so hohen Versiegelungsgrad wie Österreich, Deutschland folgt auf Platz 3.

Fälschlicherweise wird oft die verbrauchte Fläche als versiegelte Fläche dargestellt.

Ein Bruchteil der It. Statistik verbrauchten Fläche ist aber tatsächlich versiegelt

Im aktuellen Regierungsprogramm ist eine Reduktion des Flächenverbrauches auf 2,5 ha pro Tag festgehalten – jedoch ohne verbindlichen Zeithorizont

Die OROK ist eine von Bund, Länder, Städten und Gemeinden getragene Einrichtung zur Koordination von Raumordnung und Regionalentwicklung auf gesamtstaatlicher Ebene. Laut OROK (Österr. Raumordnungskonferenz) sind 2025 in Osterreich 5,68 Mrd. m2 , (5.681,2 km2) als Garten-, Gebäude-, Betriebs-, Verkehrs-, Freizeit- und Abbaufläche genutzt (Flächeninanspruchnahme). Das sind 6,8% der gesamten Landesfläche und rd. 17,4% der Dauersiedlungsraumes.

Der Rechnungshof hat von 11/2023 bis 4/2024 die ÖROK nach Gebarung überprüft. In seinem Bericht weist der Rechnungshof darauf hin, dass die verwendeten Begriffe: versiegelte Fläche/Flächenverbrauch/Flächeninanspruchnahme nicht klar definiert waren.

• „Flächenversiegelung" bedeutet, dass eine wasserundurchlässige Schicht den Boden bedeckt. Damit verliert der Boden wichtige Funktionen, wie Wasser zu speichern, zu verdunsten (Kühleffekt) oder Schadstoffe zu filtern. Es sind dies in der Regel überbaute, zubetonierte oder asphaltierte Flächen.

• „Flächenverbrauch“ bedeutet, dass eine Fläche nicht mehr für die Land- oder Forstwirtschaft zur Verfügung steht.

• „Flächeninanspruchnahme"

Darunter versteht man Flächen, die für die Errichtung von Gebäuden, Freizeiteinrichtungen oder Infrastruktur in Anspruch genommen werden. Für die Bestimmung der Flächeninanspruchnahme werden folgende Flächenkategorien summiert:

• Gebäudeflächen • Gebäudenebenflächen • Straßenverkehrsanlagen • Verkehrsnebenflächen • Schienenverkehrsanlagen • Betriebsflächen • Abbauflächen, Halden, Deponie • Freizeitflächen • Gärten • Parkplätze • Friedhöfe

Zum Beispiel gilt eine Parklandschaft oder auch ein Grundstück mit einem Einfamilienhaus und einer Blumenwiese in der offiziellen Statistik zu 100% als „verbraucht" – auch wenn nur ein kleiner Teil des gesamten Grundstückes als versiegelt bzw. bebaut gilt.

Der Grazer Stadtpark, der Linzer Donaupark, der Garten rund um ein Einfamilienhaus am Wiener Speckgürten – das alles erscheint in der offiziellen Statistik als verbrauchte Fläche und dies trotzdem solche Flächen einen positiven Klimabeitrag zur Hitze in der Stadt und Versickerungsfähigkeit des Bodens leisten.

Conclusio: Es wäre höchst an der Zeit, die tatsächliche Flächenversiegelung anstelle des Flächenverbrauches als zentralen Parameter in den relevanten Statistiken zu verankern – und dies unter Berücksichtigung des Bevölkerungswachstums – was dann auch den Gemeinden einen sinnvollen Handlungsspielraum gäbe.

In der Entsiegelung solcher Flächen und Neubefestigung durch versicherungsfähige Pflastersteinflächen liegt viel künftiges Absatzpotential für Betonwerke-Pflasterstein- Hersteller. Unsere Branche kann daher in Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur Entsiegelung von Flächen liefern – durch versickerungsfähige Pflastersteine.

8. Here comes the rain again - Pflastersteine gegen Versiegelung und Erwärmung

Versickerungsfähige Pflasterbefestigungen sind ein Beitrag zur Klimaresilienz und sollten stärker in die zuständige Landeregelungen und Gemeindesatzungen berücksichtigt werden.

Unsere Produktlinie „NATURNAH“ enthält eine Vielzahl an Produkten zur Freiraumbefestigung, die Versickerung von Regenwasser bis zu ¾ der Niederschlagsmenge ermöglichen.

Das Niederschlagswasser kann über sogenannte Versickerungsfugen zwischen den Pflastersteinen in den Boden durchgelassen werden. Dazu gibt es eine Vielfalt an attraktiven Steinen.

Das Prinzip der Schwammstadt hat die Idee, den natürlichen Wasserkreislauf in der Stadt zu integrieren. Das Regenwasser in der Stadt soll so wenig wie möglich über die Kanalisation abgeleitet werden, sondern gesammelt und gespeichert werden (wie in einem Schwamm). Bei Hitze entsteht danach ein kühlender Verdunstungseffekt, der vom Boden aufsteigt. Durch die Entsiegelung von insbesondere Verkehrsflächen können Niederschläge besser versickern.

Ebenso spielt die Farbe der Pflastersteine eine Rolle. Je heller der Stein ist, umso mehr reflektiert er die Sonnenstrahlung und erwärmt sich weniger. Der Albedo Wert und der Sonnenreflexionswert beschreiben den Prozentsatz der einfallenden Sonneneinstrahlung, den eine Oberfläche reflektiert. Diese Begriffe werden zunehmend in der Bauphysik, Architektur und bei Baustoffen verwendet (z.B. für Fassadenfarben, Bodenflächen). Je heller und glatter eine Oberfläche ist, desto mehr Sonneneinstrahlung wird von ihr zurückgeworfen und desto weniger erwärmt sie sich. Eine helle Oberfläche erwärmt sich daher auch weniger, als ein dunkle.

Daher werden die Städte und auch die Bodenbefestigungen immer heller.

Zu diesem Thema haben wir 2025 an folgenden Fachtagungen teilgenommen und dort auch aktive Beiträge und Vorträge geleistet:

• Fachtagung Stadtklima März 2025, 3 Veranstaltungen • FSV-Verkehrstagung in Wien Mai 2025 • Städtetag in Eisenstadt Mai 2025 • Österr. Klima-Tag Klagenfurt Oktober 2025.

9. Nachhaltigkeit

Ein „weiter so wie früher" ist keine erfolgsversprechende Antwort auf die aktuellen unternehmerischen und gesellschaftlichen Herausforderungen mehr.

Weltweit stehen unsere Wirtschaftssysteme vor weitreichenden Herausforderungen.

Globale Wertschöpfungsketten sind langfristig unterbrochen, der Klimawandel schreitet voran, soziale und politische Konflikte nehmen zu, die Inflation und das unternehmerische Risiko steigen, die Biodiversität nimmt ab.

Angesichts solcher Systemkrisen, ergibt sich die Frage, wie widerstandsfähig bzw. resilient ist das eigene Geschäftsmodell.

Positiv ist, dass Studien gezeigt haben, dass Unternehmen die technologischen und wirtschaftlichen Mittel haben, solche Krisen zu meistern. Aber - haben sie auch das richtige Mindset dafür? Wie können wir gemeinsam die Zukunft positiv gestalten?

Es braucht dafür immer mehr eine Unternehmenskultur, in der menschliche Bedürfnisse in unternehmerischen Entscheidungen eingebunden sind.

Junge Menschen bevorzugen eine Sinn-Arbeit anstelle einer Zweck-Arbeit. Irgendwann stellt sich dann auch jeder Mitarbeiter die Frage, welchen Sinn erfüllen denn die Produkte, die unser Unternehmen herstellt ? Mit welchen Ressourcen werden diese Produkte hergestellt. Wird damit nachhaltig umgegangen?

Im Anhang 1) und 2) befindet sich eine Darstellung unseres derzeitigen nachhaltigen

Handelns.

Weiters berichten wir im Detail freiwillig an die OeKB und informieren den ESG Data Hub zu den verlangten Nachhaltigkeitsthemen:

• Environment: Energieverbrauch /Treibhausgasemissionen/Wasserl Abfall & Recycling • Social: Arbeitskräfte/Rechtskonformität/Menschenrechte

• Governance: Verurteilung und Geldstrafen

Ein Zugriff auf diese OeKB Daten ist mit unserer Genehmigung für unsere Stakeholder möglich.

Wir arbeiten weiter daran, um noch nachhaltiger zu werden und zu denken. Es ist ein ständiger Lernprozess. Es erfordert intellektuelle und emotionale Kompetenz, es ist eine Herausforderung unserer Zeit. Daran führt (mehr) kein Weg vorbei.

10.Digitaler Produktepass DPP ab 2027 bis 2030 für alle Produktgruppen

Der Digitale Produktpass (DPP) ist der lückenlose „Lebenslauf" eines Produkts. Er speichert digital alle wichtigen Informationen über Herkunft, verwendete Materialien, CO2-Fußabdruck und Recyclingfähigkeit.

Es soll eine einheitliche Datenbank geschaffen werden, die für alle Produktgruppen genutzt werden kann.

Konsumenten und Unternehmen sollen die Daten meist einfach über einen QR-Code oder RFID-Chip mit dem Smartphone abrufen können.

So funktioniert er:

• Der Lebenslauf: Der Pass begleitet das Produkt von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung und Nutzung bis hin zur Entsorgung oder Wiederverwertung. • Die Inhalte: Er enthält genaue Angaben zur chemischen Zusammensetzung, Informationen für Reparaturen (z. B. welche Ersatzteile nötig sind) und Anleitungen zur fachgerechten Entsorgung.

Warum gibt es ihn?

• Umwelt & Klimaschutz: Der DPP ist ein zentrales Werkzeug der Europäischen Union, um eine echte Kreislauwirtschaft zu fördern. Weil man genau weiß, welche Rohstoffe im Produkt stecken, können diese am Ende leichter recycelt werden. • Mehr Transparenz: Kunden können sich vor dem Kauf gezielt über die Nachhaltigkeit, den Energieverbrauch und die Produktionsbedingungen informieren. • Ab wann gilt er? Die EU hat den DPP im Rahmen ihrer neuen Ökodesign-Vorgaben beschlossen. Für bestimmte Produktgruppen (wie z.B. Industriebatterien) gilt er ab Feber 2027 und er wird schrittweise auf zahlreiche andere Güter wie Textilien und Elektronik ausgeweitet.

Für Pflastersteine aus Beton wird der digitale Produktpass (DPP) voraussichtlich ab 2028 verpflichtend eingeführt. Die EU-Vorgaben für den Bausektor greifen stufenweise, und Produkte ohne den entsprechenden Pass dürfen nach Inkraftreten nicht mehr verkauft werden.

11. Mitarbeiter

Am Betriebsstandort in Weppersdorf waren 2025 im Jahresschnitt 106 Mitarbeiter beschäftigt. Diese teilten sich wie folgt auf:

- - - - 38 Angestellte und 68 Arbeiter der Anteil der Frauen betrug 21% der Anteil der Teilzeitbeschäftigten betrug 19% 60 Mitarbeiter sind unter 50 Jahre und 46 darüber. - - - 69 Mitarbeiter arbeiteten in der Produktion und Verladung 17 Mitarbeiter arbeiteten im Vertrieb und Marketing 20 Mitarbeiter arbeiteten in der Verwaltung

Die Lohn- und Gehaltskosten haben sich 2025 um 2,8 % (für Arbeiter) und um 3,9 % (für Angestellte) auf Basis des gesetzlichen Mindestlohn- bzw. Mindestgehaltsanteiles erhöht.

Da wir am Standort in Weppersdorf mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigen, sind wir per Gesetz verpflichtet auch stundenweise eine Sicherheitsfachkraft (SiFA) und eine Arbeitsmediziner:in zu beschäftigen.

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit (SiFa) berät und unterstützt den Arbeitgeber präventiv in allen Fragen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung. Ihre Hauptaufgabe ist es, Arbeitsbedingungen zu beurteilen, Gefahrenquellen zu minimieren und sicheres Arbeiten zu fördern, um Unfälle und Berufskrankheiten zu verhindern.

Die Aufgaben einer SiFa im Überblick :

• Beratung: Unterstützung bei der Planung von Arbeitsstätten, Beschaffung von Maschinen/Arbeitsmitteln und Auswahl persönlicher Schutzausrüstung. • Gefährdungsbeurteilung: Mitwirkung bei der Ermittlung und Beurteilung von Gefährdungen am Arbeitsplatz. • Unfallanalyse: Untersuchung von Arbeitsunfällen, Erfassung der Ursachen und Ableitung von Präventionsmaßnahmen. • Unterweisung: Aufklärung und Schulung der Beschäftigten über Unfall- und Gesundheitsgefahren. • Kontrolle: Regelmäßige Begehungen und sicherheitstechnische Überprüfungen der Arbeitsplätze zur Mängelbeseitigung

Die Hauptaufgabe eines Arbeitsmediziners (Betriebsarztes) ist die Prävention: Sie sorgen dafür, dass Mitarbeiter durch ihre berufliche Tätigkeit nicht erkranken oder an Leistungsfähigkeit verlieren. Dabei beraten sie Arbeitgeber und Arbeitnehmer unabhängig und unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.

Zu den zentralen Tätigkeiten gehören:

• Arbeitsplatzgestaltung & Gefährdungsbeurteilung: Analyse von Arbeitsplätzen und - abläufen auf ergonomische, physische oder psychische Belastungen. • Vorsorgeuntersuchungen: Durchführung von gesetzlich vorgeschriebenen oder angebotenen arbeitsmedizinischen Vorsorgen und Einstellungsuntersuchungen • Betriebsbegehungen: Regelmäßige Kontrollen der Arbeitsstätten, um Mängel (wie z.B. bei Lärm, Hitze oder Gefahrstoffen) zu erkennen und zu beseitigen. • Beratung & Schulung: Unterstützung von Unternehmen zu Themen wie Arbeitssicherheit, Ergonomie, Suchtprävention, Infektionsschutz und Wiedereingliederung von Langzeiterkrankten. • Notfallmanagement: Beratung bei der Organisation der Ersten Hilfe und des Krisenmanagements im Betrieb.

Im Unternehmen werden solche Tätigkeiten sehr ernst genommen. Das Unternehmen orientiert sich sehr an den arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Vorgaben und unterstützt diese aus Interesse am Mitarbeiter.

12. Ausblick

Friedl Steinwerke steht für ein Versprechen gegenüber dem Kunden und dies seit Jahrzehnten. Um dieses Versprechen halten zu können entwickeln wir uns ständig weiter - technologisch, organisatorisch und in unserer Unternehmenskultur.

Wir bieten nicht nur ein vielfältiges, innovatives und zeitgemäß ansprechendes

Produktportfolio an, wir schaffen mit unseren Produkten auch Lösungen für spezielle Anforderungen in der Außenraumgestaltung.

Unsere Wertschätzung gilt nicht nur unseren Kunden, sie gilt auch unseren Mitarbeitern. Wir starten jeden Tag damit um besser zu werden, oft sind es nur kleine Schritte, die wir gehen, manchmal waren auch Sprünge dabei.

Wir sind davon überzeugt, wenn jeder von uns sein Bestes gibt, erreichen wir gemeinsam mehr.

13.Anhang

Anhang 1) Nachhaltigkeit im Unternehmen bis 2025 Anhang 2) ESG Report 2025 > nach Greenhouse Gas Protocol (GHG-Protokoll) Anhang 3) Referenzen 2025 Anhang 4) Creazzo Line

Weppersdorf, 11.9.2026

A fisil

Anhang 1) bis 4)

2.

Anhang 2)

ESG-Bericht 2025 – Friedl Steinwerke

Nachhaltigkeit als Teil unserer Unternehmensstrategie

Nachhaltigkeit ist für Friedl Steinwerke kein eigenständiges Projekt, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensentwicklung. Unser Ziel ist es, ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Stabilität und soziale Verantwortung miteinander zu verbinden. Als Hersteller von Betonprodukten für den öffentlichen und privaten Raum beschäftigen wir uns intensiv mit ressourcenschonender Produktion, langlebigen Produkten sowie Lösungen, die Städte und Gemeinden an die Folgen des Klimawandels anpassen.

Mit der Teilnahme am ESG Data Hub der Oesterreichischen Kontrollbank wurden unsere ESG-Daten zum wiederholten Mal strukturiert nach den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) erfasst.

Treibhausgasemissionen

Die Erfassung der Treibhausgasemissionen erfolgt nach dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol (GHG-Protokoll). Dabei werden sämtliche klimarelevanten Emissionen in drei Kategorien (Scopes) eingeteilt. Diese Systematik ermöglicht eine transparente Darstellung der direkten und indirekten Auswirkungen eines Unternehmens auf das Klima und bildet die Grundlage für die Entwicklung wirksamer Reduktionsmaßnahmen.

• Scope 1 umfasst alle direkten Treibhausgasemissionen, die innerhalb des Unternehmens entstehen, beispielsweise durch den Einsatz von Kraftstoffen in Produktionsanlagen oder betriebseigenen Fahrzeugen. • Scope 2 beinhaltet indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie, insbesondere Strom und Wärme. Dabei wird zwischen dem location-based-Ansatz, der den durchschnittlichen Emissionsfaktor des öffentlichen Stromnetzes berücksichtigt, und dem market-based-Ansatz, der den tatsächlich bezogenen Energiemix des Unternehmens abbildet, unterschieden. Da Friedl Steinwerke ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen bezieht, ergeben sich im market-based-Ansatz keine Scope-2-Emissionen. • Scope 3 umfasst sämtliche weiteren indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Dazu zählen unter anderem die Gewinnung und der Transport von Rohstoffen, externe Logistikleistungen, Geschäftsreisen sowie weitere vor- und nachgelagerte Prozesse. In produzierenden Unternehmen stellt Scope 3 in der Regel den größten Anteil der gesamten Treibhausgasemissionen dar.

Die Analyse der Scope-Emissionen zeigt, an welchen Stellen innerhalb der Wertschöpfungskette die größten Potenziale zur Reduktion von Treibhausgasen bestehen. Sie dient damit als wesentliche Grundlage für die langfristige Klimastrategie und die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung.

Für das Berichtsjahr ergeben sich für Friedl Steinwerke folgende Emissionen:

THG-Emissionen nach Scope (market-based)

Alle Angaben in t CO2e

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 16
Emissionen nach Scope (market-based)
08 t CO e
5,9%
428 1 CO e
3,1%
SecO t CO, e
760.0%
12.958 t CO,e
91.0%
ased)14.193 t CO,e
d)13.766 t CO,e
3

Bei Friedl Steinwerke entfallen rund 91 % der gesamten Treibhausgasemissionen auf Scope 3. Dies verdeutlicht, dass der überwiegende Teil der Emissionen außerhalb der direkten Unternehmensgrenzen entsteht – insbesondere durch Rohstoffe, Vorleistungen und Transportprozesse entlang der Lieferkette.

Die direkten Emissionen aus dem eigenen Betrieb (Scope 1) sowie die Emissionen aus dem Strombezug (Scope 2) machen dagegen einen vergleichsweise geringen Anteil aus. Der Bezug von Strom aus erneuerbaren Energiequellen führt dazu, dass im market-based-Ansatz keine Scope-2- Emissionen ausgewiesen werden. Dies unterstreicht die bereits umgesetzten Maßnahmen zur Reduktion des unternehmenseigenen CO2-Fußabdrucks.

Die Analyse der Treibhausgasemissionen zeigt weiters, dass der größte Hebel zur CO2-Reduktion – wie in der gesamten Baustoffindustrie – in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette liegt. Friedl Steinwerke beschränkt seine Klimaschutzmaßnahmen daher nicht auf die eigene Produktion, sondern bezieht auch die Auswahl emissionsärmerer Rohstoffe, regionale Lieferanten und nachhaltiger Lieferketten aktiv in seine Nachhaltigkeitsstrategie ein.

Unsere Zementlieferant stellen für ihre Produkte zum Teil Environmental Product Declarations (EPDs) zur Verfügung. Diese belegen, dass die eingesetzten Zemente im Vergleich zu branchenüblichen Referenzwerten einen reduzierten CO2-Fußabdruck aufweisen. Die Auswahl geeigneter Lieferanten und Materialien ist daher ein wesentlicher Bestandteil unserer Klimastrategle und trägt dazu bei, die Treibhausgasemissionen bereits in vorgelagerten Produktionsstufen zu reduzieren.

ESG-Kennzahlen 2025

Überblick über die wichtigsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Kennzahlen

ENVIRONMENT

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 17
socialD GOVERNANCE
Aladep Arbeitsunt
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 17
0
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 17
GesamtenergieverbrauchAntelemove
6.166 MWh(6) 39,5 %
ell nicht orneAntell selbster
Energie 60,5%40Strom in KWh 27 %
WasserverbrauchRecycling- und
3.256 ma
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 17
THG-Emissionen (in t CO1e)
Scope 2Ge
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 17
co. Scope 1(location)Scope 3marke
80842812.95813.766
1 CO2e1 CO2e1 CO et CO1e
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 17
Beschältigte mit
223. Kolektivertrag
100 %
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 17
Finanzprüfung durch
das Finanzamt
OHNE
) Beanstandungen
BGESCHLOSSEN
Unternehmensfürung nach
uenanntell inhöchsten ethiscl chtlichen und
0%
(3 von 6)

Alle Angaben beziehen sich auf das Berichtsjahr 2025. | t = Tonnen | MWh = Megawattstunden | n' = Koblkneter | CO2e = Kohlendioxidäquivalento

Fazit

Die ESG-Daten 2025 zeigen, dass Friedl Steinwerke bereits in wesentlichen Nachhaltigkeitsbereichen gut aufgestellt ist. Besonders hervorzuheben sind der vollständige Bezug erneuerbarer elektrischer Energie, die hohe Recyclingquote, der ressourcenschonende Umgang mit Wasser sowie die ausgewogene Geschlechterverteilung in Führungspositionen. Gleichzeitig macht die Analyse deutlich, dass die größten Herausforderungen – insbesondere bei den Scope-3-Emissionen und der Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen im Transport – außerhalb der unmittelbaren Produktionsprozesse liegen. Diese Themen bilden einen zentralen Schwerpunkt der weiteren ESG- Strategie und der kontinuierlichen Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung.

Anhang 3)

BG & BRG Perchtoldsdorf

Viertel Grün, Wr. Neustadt

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 18
I1
(g)

Bildungscampus, Oberwart

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 18

Projekte 2025

Wirtschaftskammer, Eisenstadt

Liszt-Zentrum, Raiding

Weitere Projekte, unter anderem:

Gemeinde, Bad Sauerbrunn Kirchenvorplatz, Stoob McDonalds, diverse Filialen

ENSCH, STEIN, DESIGN BY FRIEDL.

s DI E R K E

Steindesign nach S Ihren Wünschen

Mit Creazzo Steindesign von Friedl Steinwerke verwandeln Sie Orte in Erlebnisse: Die neue Terrazzo-Optik macht jeden Stein zu einem besonderen Blickfang und eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten, Flächen zu gestalten. Sie wählen Körnung, Farbe und Format bis 120 x 120 cm. Wir formen thr individuelles Steindesign, das sich – je nachdem, wie Sie Ihren Wunschstein kreieren – durch zurückhallende Eleganz oder mutige Farbkomposition auszeichnet. Für die Terrazzo-Oplik wird jeder Stein präzise designgeschliffen.

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Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 21
V
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DER GRUNDFARBTON -

BASIS FÜR DAS CREAZZO DESIGN

Um die Grundfarbe des Betons zu definieren, können Sie aus unserer breiten Palette der Standard- und Objektfarben wählen – oder wir entwickeln für Sie Ihren Wunschfarbton, z. B. anhand von NCS-Angaben. Unsere Objektfarben Anthrazit, Kalkstein, Taupe und Sandgelb bieten wir in feinen Farbabstufungen an. Durch die Wahl der Kornfarbe ergibt sich ein harmonisch aufeinander abgestimmtes oder bewusst kontrastreiches Creazzo Farbspiel.

WÄHLEN SIE DAS FORMAT!

DESIGNFREIHEIT IN DIMENSION

UND KOMPOSITION

Creazzo Steindesign kann in Größen von 15 x 20 cm bis 120 x 120 cm umgesetzt werden. Rund 100 Steinund Plattenformate sowie über 15 Kombipflaster (diese setzen sich aus mehreren Steingrößen zusammen) stehen zur Verfügung.

Übrigens: Creazzo Steine bestechen durch minimalste Dickentoleranzen, da sie kalibriert werden.

LASSEN SIE

SICH BEGEISTERN!

VON DER VISION ZUR

WIRKLICHKEIT – MIT CREAZZO

Wir stehen für Ihre Fragen und Bemusterung gerne zur Verfügung:

Harald Tischlinger

Beratung Architekturschaffende und planende Stellen Ostösterreich [email protected] | T: +43 664 60 320 237

Elisabeth Pekovits

Beratung Architekturschaffende und planende Stellen Süd- und Westösterreich [email protected] | T: +43 664 60 320 273

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QUALITÄT IM KOPF, DESIGN MIT HERZ.

Seit Generationen steht der Name Friedl Steinwerke für höchsten Anspruch an Design und Qualität. Mit großer Sorgfalt, viel Leidenschaft und Innovationsfreude produzieren wir im Werk im Burgenland PMlastersteine, Terrassenplatten, Zaun: & Mauersteine sowie viele weitere Elemente für die Außenraumgestaltung.

Mit Greazzo haben Architekt:innen und Planer:innen noch mehr Freihcit, Außenfächen eine besondere Charakteristik zu verleihen und Projekte zu realisieren, die zukunftsweisend sind.

WENN SIE NEUGIERIG SIND, WIE CREAZZO IHR NÄCHSTES PROJEKT BEREICHERN KANN - SPRECHEN SIE MIT UNS. WIR BERATEN, BEGLEITEN UND DENKEN GERNE MIT IHNEN WEITER.

FRIEDL STEINWERKE GMBH

7331 Weppersdorf, Industriegelände 2

T: +43 2618-3208

[email protected]

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