Inhaltsverzeichnis
1 ALLGEMEINER TEIL
Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
Bei der Firma PORR Verkehrstechnik GmbH handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Das voll eingezahlte Stammkapital wird, wie im Vorjahr, zu 100% von der PORR Bau GmbH gehalten.
Das Leistungsspektrum der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen die Realisierung von Tunnel- und Verkehrstechnik Projekten, die Beratung sowie die Entwicklung von Sonderlösungen im Infrastrukturbereich, sowie den Service und die Instandhaltung selbiger. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Sparte Tunnel- und Verkehrstechnik. Auftraggeber sind hauptsächlich Bund, Länder, Gemeinden und öffentliche Institutionen.
Die Gesellschaft ist überwiegend in ganz Osterreich und in den Ländern der Europäischen Union tätig.
1.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Die österreichische Wirtschaftsleistung blieb im Jahr 2025 verhalten und legte lediglich um 0,3 % zu. Auf der Nachfrageseite ging die Erholung vor allem von den Investitionen aus, während der private Konsum trotz steigender Arbeitsentgelte gedämpft blieb, da die Haushalte weiterhin eine erhöhte Sparneigung aufwiesen und die Inflation auf hohem Niveau verharrte. Hohe Energiepreise beeinträchtigen zudem weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit und die Produktion. Neue US-Zölle auf EU-Waren könnten spürbare Auswirkungen auf die österreichischen Exporte haben. Für das Jahr 2026 rechnet die OECD mit einer allmählichen Belebung der Konjunktur. Der private Konsum dürfte sich mit rückläufiger Inflation und höheren Reallöhnen schrittweise erholen, was es den Haushalten erleichtert, ihre Ersparnisse zu verringern. Zugleich werden niedrigere Zinssätze und der Bedarf an Kapitalersatz die privaten Investitionen unterstützen. Die außenwirtschaftliche Entwicklung bleibt zwar durch die regionalen Rahmenbedingungen gebremst, könnte jedoch im Zuge einer stabileren Nachfrage in Europa wieder an Dynamik gewinnen. Insgesamt prognostiziert die IHS für 2026 ein Wachstum von 0,9 %.
Trotz des gestiegenen Spardrucks seitens der österreichischen Bundesregierung zeigen sich die Investitionsprogramme der wichtigsten öffentlichen Auftraggeber – insbesondere der OBB und der ASFINAG – im Bereich Tunnelsicherheit sowie erneuerbarer Energien weiterhin stabil. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass ein Großteil der Projekte Sanierungs- und Nachrüstmaßnahmen betrifft, die für die Sicherstellung eines sicheren und durchgängigen Verkehrsbetriebs zwingend erforderlich sind. Entsprechende Maßnahmen lassen sich dementsprechend nur bedingt verschieben und haben – trotz budgetärer Einschränkungen – weiterhin Priorität.
Nach den volatilen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben sich sowohl der Baukostenindex als auch die Lieferketten normalisiert. Diese Stabilisierung trägt wesentlich zu einer verbesserten Planungs- und Kalkulationssicherheit bei laufenden und zukünftigen Projekten bei und stärkt damit die Verlässlichkeit der Projektumsetzung.
Unverändert herausfordernd bleibt hingegen die Situation im Bereich der Personalkosten sowie der Personalverfügbarkeit. Aufgrund der hohen Spezialisierung des Sektors ist der Arbeitsmarkt weiterhin angespannt, was hinsichtlich der Kostenstruktur als auch Kapazitätsplanung verstärkte Aufmerksamkeit erfordert.
Zusätzlich führte die schwache Auftragslage in anderen Segmenten der Bauwirtschaft dazu, dass im Bereich Verkehrstechnik ein überdurchschnittlich hohes Angebot an Marktteilnehmern vorhanden war. Die damit einhergehende stärkere Konkurrenzsituation resultierte in niedrigeren Marktpreisen und stellte die Margenentwicklung vor zusätzliche Herausforderungen.
1.2 Entwicklung der Bauwirtschaft
Europäische Bauwirtschaft erholt sich schrittweise
Im Jahr 2025 zeigte der europäische Bausektor trotz weiterhin anspruchsvoller Rahmenbedingungen eine Stabilisierung. Nach zwei rückläufigen Jahren in Folge, in denen die Bauproduktion im Jahr 2023 um 0,5 % und im Jahr 2024 um 1,7 % zurückgegangen war, wird für das laufende Jahr wieder ein leichtes Wachstum von +0,3 % erwartet, bevor sich die konjunkturelle Dynamik ab 2026 mit prognostizierten +2,4 % deutlich verstärken dürfte. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Segmenten bleiben zwar bestehen, insgesamt mehren sich jedoch die Anzeichen dafür, dass der Sektor den Tiefpunkt hinter sich gelassen hat.
Der Tiefbau entwickelt sich weiterhin als stärkstes Segment der Branche und sorgt auch 2025 für wesentliche Wachstumsimpulse. Nachdem die Sparte 2024 um +1,9 % gewachsen ist, wird für 2025 ein deutlicher Anstieg von +3,7 % erwartet. Sowohl der Neubau mit +4,1 % als auch die Sanierung mit +3,2 % tragen zu dieser robusten Entwicklung bei. Hohe öffentliche Investitionen, umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen sowie Projekte im Energie- und Verkehrsbereich stützen die Nachfrage und machen den Tiefbau weiterhin zu einem zentralen Stabilitätsfaktor der gesamten Branche.
Nachhaltigkeit und Elektrifizierung entwickeln sich zunehmend zu zentralen Referenzkriterien für öffentliche Auftraggeber. Für Unternehmen wird es daher immer wichtiger, diese Anforderungen konsequent zu erfüllen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
2 LEISTUNGS- UND AUFTRAGSENTWICKLUNG
2.1 Produktionsleistung (Eigene Bauten und Arbeitsgemeinschaften)
| In TEUR | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| Eigene Bauten | 16.064 | 41.820 |
| Arbe itsgeme inschaften | 6.738 | 6.583 |
Die Kennzahl Produktionsleistung umfasst die Elektro Maschinelle Ausrüstung von Tunnel und Verkehrsbauwerken sowie Service und Instandhaltungsarbeiten. Der Rückgang der Produktionsleistung ist auf das Auslaufen mehrerer Großprojekte im Geschäftsjahr 2025 zurückzuführen. Da im Geschäftsjahr 2025 zeitgleich mehrere Aufträge akquiriert werden konnten handelt es sich um projektbezogene Schwankungen und einen temporären Rückgang der Produktionsleistung.
2.2 Auftragslage
| In TEUR | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| Auftragseingang Geschäftsjahr | 41.858 | 68.312 |
| Auftragsstand Stichtag | 82.372 | 68.317 |
Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2025 beläuft sich auf TEUR 41.858 und liegt damit um TEUR 26.454 unter dem Vorjahreswert. Ursächlich dafür ist, dass im Geschäftsjahr 2025 kein Großprojekt vergleichbar mit dem Semmering-Basistunnel 4.1 akquiriert wurde. Dieses Projekt lag mit einem 25-%-Anteil an einem Bauvolumen von rund EUR 180 Mio. deutlich außerhalb der üblichen Akquisitionsgrößen und hatte den Auftragseingang des Vorjahres maßgeblich beeinflusst. Der größte Einzelauftrag im Jahr 2025 war das Projekt A10 Katschberg-Tauern Vorbaulos mit einem Volumen von EUR 20 Mio.
Der Auftragsbestand zum Stichtag 31.12.2025 beträgt TEUR 82.372 und ist damit um TEUR 14.055 bzw. 20,57 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies gewährleistet eine sehr gute Auslastung für das Geschäftsjahr 2026 sowie für die Folgejahre. Darüber hinaus ermöglicht der solide Auftragsbestand es der Geschäftsführung der PORR Verkehrstechnik GmbH, bei zukünftigen Ausschreibungen eine selektive und strategisch fokussierte Auftragsauswahl vorzunehmen.
3 VERMÖGENS-, ERTRAGS- UND FINANZLAGE
3.1 Kennzahlen Vermögenslage
| in TEUR | 2025 in % | 2024 | in % | Veränderung | in % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 65 | 0.3% | 95 | 0,7% | -30 | -31,6% |
| Umlaufvermögen | 22.425 | 99,7% | 13.696 | 99,3% | 8.729 | 63,7% |
| Eigenkapital | 1.108 | 4,9% | 1.108 | 8,0% | 0 | 0.0% |
| Fremdkapital | 21.382 | 95,1% | 12.683 | 92,0% | 8.699 | 68.6% |
| Gesamtkapital | 22.490 | 100,0% | 13.791 | 100,0% | 8.699 | 63,1% |
Das Anlagevermögen ist mit TEUR 65 um TEUR 30 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die PORR Verkehrstechnik GmbH hat im Jahr 2025 keine signifikanten neuen Investitionen getätigt. Im Geschäftsjahr gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen von Vermögengegenständen des Anlagevermögens. Aufgrund der stabilen Marktbedingungen, und der gleichbleibenden Nachfrage, gab es keine wesentlichen Veränderungen der Vermögenslage.
3.2 Kennzahlen Ertragslage
| In TEUR | Quelle/Berechnung | 2025 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Betriebsle istung | GuV | 29.961 | 42.037 | 12.076 |
| Betriebserfolg | GuV | -3.203 | -1.618 | -1.585 |
| Umsatzrentabilität | Ergebnis v. Steuern/Betriebsleistung | -11,9% | -3,8% | -8,1% |
| Kapitalrentabilität | ||||
| Eigenkapitalrentabilität | Ergebnis v.Steuern/durchschn.EK | -322,1% | -188,0% | -134,1% |
| Ge samtkapitalrentabilität | Betriebserfolg/durchschn.GK | -17,7% | -10,9% | -6.8% |
Die Betriebsleistung ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR -12.076 oder -6,9% auf TEUR 29.961 gesunken. Das Ergebnis vor Steuern war im Geschäftsjahr 2025 mit TEUR -3.203 negativ und ist im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen auf projektspezifische Risiken beim Projekt KAT GU2 (Koralmtunnel) zurückzuführen. Diese Neubewertung führte zu zusätzlichen Ergebnisbelastungen und trug somit maßgeblich zum negativen Gesamtergebnis bei.
3.3 Kennzahlen Finanzlage
| In TEUR | Quelle/Berechnung | 2025 | 2024 |
|---|---|---|---|
| Nettoverschuldung (Net Debt) | Verz.FK abzügl.flüssige Mittel | 4.477 | 6.729 |
| kurzfristiges UV abzgl. kurzfristiges | |||
| Nettoumlaufvermögen (Working Capital) | Fremdkapital | 1.215 | 1.022 |
| Eigenkapitalquote (Equity Ratio) | Eigenkapital/Gesamtkapital | 5,0% | 8,2% |
| Nettoverschuldungsgrad (Gearing) | Nettovers chuldung/Eigenkapital | 404,1% | 607,3% |
Bei der Ermittlung der Nettoverschuldung wird die Cash-Pool-Verbindlichkeit gegenüber der PORR AG als Teil des verzinslichen Fremdkapitals einbezogen.
Zum Stichtag 31.12.2025 gibt es keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
3.4 Kennzahlen Kapitalflussrechnung
| In TEUR | 2025 | 2024 |
|---|---|---|
| Cash-Flow aus dem operiativen Bereich | -1.293 | -4.468 |
| Cash-Flow aus Investitionsaktivitäten | -29 | -33 |
| Cash-Flow aus Finanzierungsaktivitäten | 1.321 | 4.501 |
Der Cashflow aus dem operativen Bereich belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR -1.293. Neben dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wirkten sich insbesondere der Abbau der Vorräte sowie die gegenläufig gestiegenen Forderungen aus. Darüber hinaus führten höhere Rückstellungen – insbesondere für unfertige Bauaufträge – zu einer weiteren Veränderung.
Der leichte Rückgang im Cashflow aus Investitionstätigkeiten gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf geringere Investitionen in das Anlagevermögen zurückzuführen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten lag bei TEUR 1.321. Dieser resultierte vor allem aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 3.569 sowie einem Nettoabfluss aus dem Cash Pool in Höhe von TEUR -2.248.
Zusammenfassend stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PORR Verkehrstechnik GmbH zum 31.12.2025 trotz des negativen Ergebnisses als geordnet dar. Die Eigenkapitalausstattung sowie die Liquiditätslage ermöglichen eine stabile Fortführung der Geschäftstätigkeit. Das negative Ergebnis ist im Wesentlichen auf einmalige Effekte zurückzuführen und beeinträchtigt die wirtschaftliche Substanz der Gesellschaft nicht nachhaltig.
4 NICHT FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN
Dekarbonisierung
Im Berichtsjahr wurden mehrere gezielte Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen umgesetzt, um den ökologischen Fußabdruck der Projektabwicklung weiter zu minimieren. Auf Baustellen wurde ein umfassendes OKO-Monitoring etabliert, das eine systematische Erfassung und Bewertung der umweltrelevanten Kennzahlen ermöglicht. Darüber hinaus erfolgte der schrittweise Ersatz von Baugeräten und Maschinen mit Verbrennungsmotoren durch elektrisch betriebene Alternativen, wie etwa Hebebühnen, Stromaggregate und dienstliche Fahrzeugflotten. Diese Umstellung trägt bereits messbar zur Verringerung des Energieverbrauchs sowie der direkten Treibhausgasemissionen bei.
Im Rahmen neuer Infrastrukturprojekte, insbesondere jener der ASFINAG, ist zudem die Erstellung einer Okobilanz für jede Baustelle verpflichtend vorgesehen. Diese ermöglicht eine transparente Darstellung der energie- und emissionsrelevanten Einflussgrößen über den gesamten Projektverlauf hinweg. Auf Basis der gewonnenen Daten werden konkrete Ziele formuliert, mit dem übergeordneten Anspruch, die Treibhausgasemissionen (THG) kontinuierlich und nachvollziehbar zu reduzieren. Die Okobilanzen dienen künftig als zentrale Entscheidungs- und Steuerungsgrundlage, um weitere Optimierungspotenziale zu identifizieren und den Dekarbonisierungspfad systematisch voranzutreiben.
Kreislaufwirtschaft und Lebensräume
Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie orientiert sich die PORR Verkehrstechnik GmbH konsequent an der 9R-Methode, um den Ressourcenverbrauch über alle Projektphasen hinweg zu minimieren und den Übergang zu einer kreislauforientierten Arbeitsweise voranzutreiben. Bereits in der frühen Planungsphase prüfen wir gemäß Refuse (Verzichten), ob bestimmte Bauteile überhaupt erforderlich sind, und reduzieren diese – insbesondere durch unsere integrierte Ausführungsplanung – auf das technisch notwendige Maß. Unter Rethink (Umdenken) entwickeln wir darüber hinaus alternative, nachhaltigere Lösungsansätze und bringen diese im Rahmen eines strukturierten Value-Engineerings aktiv in die Projekte ein. Durch Reduce (Verringern) wird der Materialeinsatz gezielt gesenkt, beispielsweise durch optimierte Kabelwegeplanungen und effizienteres Systemdesign.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Kreislaufstrategie ist die Wiederverwendung vorhandener Ressourcen. So werden im Sinne von Reuse Restmaterialien systematisch zwischen Baustellen weitergegeben, unterstützt durch eine möglichst einheitliche Planungslogik. Mit Repair (Reparieren) priorisieren wir die Instandsetzung vor dem Austausch, etwa indem bei Beleuchtungssystemen lediglich die Leuchtmittel erneuert werden, während Gehäuse weiter genutzt werden. Unter Refurbish (Aufarbeiten) erfolgt bei solchen Ersatzprozessen zudem ein Umstieg auf nachhaltigere Technologien wie LED-Leuchtmittel.
Ergänzend nutzen wir im Sinne von Remanufacture (Wiederherstellen) funktionstüchtige Bauteile aus defekten Geräten, um neuwertige Produkte wiederherzustellen. Durch Repurpose (Umnutzen) wird bestehenden Komponenten ein neuer Zweck zugeführt, etwa indem ausgemusterte Akkus als stationäre Energiespeicher eingesetzt werden. Wenn eine weitere Nutzung nicht mehr möglich ist, sorgen Recycle (Verwerten) und Recover (Energetische Verwertung) für eine umweltgerechte Behandlung der Materialien, beispielsweise durch die stoffliche Rückgewinnung von Kupfer und Metallen oder – als letzte Option – eine energetische Nutzung über kontrollierte Verbrennung. Diese systematische Anwendung der 9R-Prinzipien stärkt die Ressourceneffizienz, reduziert den ökologischen Fußabdruck und bildet einen zentralen Baustein zur Erreichung unserer langfristigen Dekarbonisierungsziele.
Im Bereich der nachhaltigen Lebensraumgestaltung leisten insbesondere unsere Projekte im Sektor Bahntechnik einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklung. Durch den Ausbau und die Modernisierung neuer Streckenabschnitte werden bestehende Lebensräume nicht nur effizient miteinander verbunden, sondern auch ressourcenschonend erschlossen. Ein herausragendes Beispiel stellt der Bau der Koralmstrecke dar, die als eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Österreichs gilt. Sie verbessert nicht nur die Mobilität zwischen den Regionen, sondern fördert durch die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene auch eine deutliche Reduktion der verkehrsbedingten Emissionen. Damit leisten diese Projekte einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung umweltfreundlicher Mobilitätsformen und zur Entwicklung lebenswerter, zukunftsfähiger Räume.
Arbeitssicherheit und betriebliche Gesundheit
Im Bereich Arbeitssicherheit orientiert sich die PORR Verkehrstechnik GmbH konsequent an den etablierten Kennzahlen, Standards und Reportingstrukturen der PORR-Gruppe. Damit wird sichergestellt, dass sämtliche sicherheitsrelevanten Ereignisse – einschließlich Unfallquoten, Beinaheunfällen und Meldekriterien – einheitlich erfasst, bewertet und transparent berichtet werden. Diese systematische Datengrundlage ermöglicht eine kontinuierliche Uberwachung des Sicherheitsniveaus sowie eine zielgerichtete Ableitung weiterer Präventionsmaßnahmen.
Zur Förderung der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden wurde das bestehende Schulungsprogramm im Bereich Arbeitssicherheit umfassend erweitert. Die Anpassungen orientieren sich gezielt an den identifizierten Bedürfnissen der Belegschaft und setzen verstärkt auf praxisnahe Inhalte, moderne Lernformate und eine intensivere Sensibilisierung für sicherheitskritische Situationen. Mit diesen Maßnahmen wird sowohl das Sicherheitsbewusstsein als auch die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeitenden nachhaltig gestärkt und die Grundlage für eine langfristige Verbesserung der Sicherheitskultur im Unternehmen geschaffen.
Arbeitswelt
Die PORR Verkehrstechnik GmbH reagiert aktiv auf die tiefgreifenden Veränderungen in der Arbeitswelt, insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und den anhaltenden Fachkräftemangel. Durch die zunehmenden Möglichkeiten der Remote-Work werden Stellenanzeigen bewusst an mehreren Standorten gleichzeitig ausgeschrieben, um ein breiteres Bewerberfeld anzusprechen und qualifizierte Fachkräfte unabhängig vom Wohnort zu erreichen. Da es sich bei der PORR Verkehrstechnik GmbH um einen hochspezialisierten Nischenbereich handelt, setzt das Unternehmen zudem verstärkt auf die gezielte Integration von Quereinsteigern, insbesondere aus elektrotechnischen Branchen. Die aktuellen Entwicklungen in Bereichen wie Photovoltaik oder der Automobilzulieferindustrie, in denen zahlreiche Fachkräfte freigesetzt werden, eröffnen zusätzliche
Rekrutierungspotenziale. Diese Mitarbeitenden werden durch strukturierte Schulungs- und Qualifizierungsprogramme rasch in die projektspezifischen Anforderungen eingearbeitet.
Zur langfristigen Bindung und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden wurde darüber hinaus das in der PORR-Gruppe neu eingeführte SuccessFactors-Portal implementiert. Uber diese digitale Plattform werden moderne Tools für Talentmanagement, Kompetenzerfassung, Weiterbildung sowie Mitarbeiterfeedback bereitgestellt. Ziel ist es, die persönliche und berufliche Entwicklung der Mitarbeitenden zu fördern, Karrierepfade transparenter zu gestalten und durch ein zeitgemäßes digitales Nutzererlebnis die Mitarbeiterbindung nachhaltig zu stärken.
Die fünf PORR Prinzipien – Verlässlichkeit, Schulterschluss, Anerkennung, Leidenschaft und Pioniergeist – bilden die gemeinsame Unternehmenskultur. Sie tragen wesentlich zu einem inklusiven und wertschätzenden Arbeitsklima bei. Alle PORRianerinnen und PORRianer sind Botschafter dieser Werte – gemäß dem Leitsatz, moralisch, ethisch und rechtlich einwandfrei zu handeln. Mit dem vielseitigen Aus- und Weiterbildungsangebot sollen Potenziale aus den eigenen Reihen gefördert werden. Diversität und Inklusion stärken den Zusammenhalt und schaffen eine wichtige Grundlage für zukünftige Erfolge.
5 RISIKOBERICHTERSTATTUNG
5.1 Risikomanagement
Die PORR Verkehrstechnik GmbH ist vollständig in das Risikomanagementsystem der PORR- Gruppe integriert und unterliegt den konzernweit einheitlichen Richtlinien, Prozessen und Kontrollmechanismen zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und Uberwachung von Risiken. Neben den unmittelbar gesellschaftsspezifischen Risiken ist die Gesellschaft daher auch von jenen übergreifenden Risiken betroffen, die im Rahmen der Konzernrisikoberichterstattung dargestellt werden.
Hierzu zählen insbesondere geopolitische Risiken, die sich mittelbar auf die Bauaktivitäten und Investitionsentscheidungen innerhalb der PORR-Gruppe auswirken können, sowie makroökonomische und regulatorische Risiken, etwa im Zusammenhang mit Energiepreisen, Umweltauflagen oder arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in die konzernweiten IT- und Cyber-Sicherheitsstrukturen eingebunden und kann von Cyberrisiken betroffen sein, insbesondere im Hinblick auf den Betrieb zentraler IT-Systeme, digitaler Geräteverwaltung und datenbasierter Prozesse.
Die Steuerung dieser Risiken erfolgt konzernweit durch entsprechende organisatorische, technische und prozessuale Maßnahmen. Durch die Einbindung in das zentrale Risikomanagement sowie durch die enge Abstimmung mit den zuständigen Konzernfunktionen sieht die Geschäftsführung die Risiken für die PORR Verkehrstechnik GmbH insgesamt als durch geeignete Maßnahmen gesteuert an.
Geopolitisches Risiko
Die PORR Verkehrstechnik GmbH ist im Bereich geopolitischer Entwicklungen grundsätzlich erhöhten Unsicherheiten ausgesetzt, da die Elektro- und Verkehrstechnikbranche in hohem Maße von Zulieferteilen aus Fernost abhängig ist. Globale Spannungen, veränderte Zollpolitiken oder internationale Handelssanktionen können unmittelbar Auswirkungen auf die Verfügbarkeit, Lieferzeiten und Kosten wesentlicher Komponenten haben. Besonders bei elektronischen Bauteilen und spezifischen Systemkomponenten besteht das Risiko, dass Störungen in den internationalen Lieferketten zu Verzögerungen in Projekten oder zu Kostensteigerungen führen. Obwohl derzeit keine akuten Beeinträchtigungen vorliegen, bleibt das geopolitische Umfeld ein relevanter Risikofaktor, der im Rahmen des Risikomanagements kontinuierlich beobachtet und bewertet wird, um mögliche Auswirkungen frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einleiten zu können.
Projektrisiko
Im Hinblick auf Projektrisiken besteht für die PORR Verkehrstechnik GmbH insbesondere bei Großprojekten ein erhöhtes Risiko, da diese – wie etwa der Semmering-Basistunnel – einen wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen. Entsprechend können bereits moderate Ergebnisverschlechterungen in diesen Projekten spürbare Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft haben. Zur Steuerung dieser Risiken folgt das Unternehmen konsequent dem Risikomanagement-Regelwerk der PORR-Gruppe, das einen strukturierten und durchgängigen Prozess vorgibt. Dieser beginnt bereits in der Akquisephase, in der potenzielle technische, wirtschaftliche und organisatorische Risiken umfassend bewertet werden, und setzt sich über die gesamte Projektdauer fort. Durch laufende Überwachung, strukturiertes Reporting sowie frühzeitige Ableitung von Gegenmaßnahmen wird sichergestellt, dass Risiken transparent gesteuert und negative Auswirkungen auf den Projekterfolg und das Unternehmensergebnis möglichst minimiert werden.
Cyberrisiko
Die PORR-Gruppe nutzt umfangreiche IT-Systeme zur Steuerung ihrer Geschäftsaktivitäten, darunter Client Computer, Smartphones, Tablets, Server, Standard- und Spezialsoftware, Zugangskontrollsysteme für zahlreiche Verarbeitungen von Baustellen sowie personenbezogenen Daten. Diese Systeme können ausfallen oder Cyberattacken ausgesetzt sein.
Unbefugter Zugriff, beispielsweise durch das Erlangen von Login-Daten, das Ausnutzen von Schwachstellen, das Einbringen von Schadsoftware sowie Denial-of-Service Angriffe Können erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb haben, sowie zu einem Verlust bzw. der Veröffentlichung von sensiblen Daten führen. Deshalb werden in diesem Bereich regelmäßig Schulungen zu Themen wie Phishing durchgeführt.
Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) werden Angriffe immer zielgerichteter, effizienter und schneller. Dies erfordert seitens PORR-Gruppe auch KI-gestützte Abwehrsysteme und ein hohes Maßs an Flexibilität, um auf die sich ständig ändernden Angriffsmethoden schnell und effizient reagieren zu können.
Ein Missbrauch von Daten oder eine Verletzung der Cybersicherheit könnte zu finanziellen oder juristischen Konsequenzen für die PORR-Gruppe und das PORR Management führen, sowie das Image der PORR schädigen.
Währungsrisiko
Im Rahmen der Finanzrisikobewertung wurden im Geschäftsjahr keine wesentlichen Währungsrisiken identifiziert. Die Gesellschaft tätigt ihre Beschaffungs- und Projektabwicklungsprozesse überwiegend im Euroraum, wodurch keine relevanten Wechselkursabhängigkeiten entstehen. Entsprechend waren im Berichtszeitraum weder besondere Absicherungsmaßnahmen noch spezifische Steuerungsinstrumente imBereich Fremdwährungsmanagement erforderlich.
5.2 Internes Kontrollsystem
Das interne Kontrollsystem (IKS) der PORR-Gruppe orientiert sich an den seit 2009 verpflichtenden EU-Standards. Darüber hinaus legt die PORR-Gruppe großen Wert auf die Sicherung des Unternehmensvermögens, die Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe und die Sicherstellung der Verlässlichkeit der Berichterstattung. Das Ziel der PORR-Gruppe ist es, das IKS kontinuierlich weiterzuentwickeln und es laufend an die sich ändernden Rahmenbedingungen und neue Konzernrichtlinien anzupassen.
Die Verantwortung für die Umsetzung sowie Einhaltung der gesetzlichen Anforderung an das rechnungslegungsbezogene IKS liegt beim Vorstand. Dieser beauftragt seinerseits die Abteilung Group Controlling mit dem internen Berichtswesen, die Abteilung Group Accounting mit dem externen Berichtswesen sowie die Abteilung Corporate Sustainability mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Das IKS umfasst sowohl die Bewertung operativer Risiken als auch die adäquate -Umsetzung von organisatorischen Normen und Prozessen im -gesamten Rechnungs- und -Berichtswesen der PORR-Gruppe. Es stellt sicher, dass die Erfassung, Aufbereitung und Bilanzierung der Geschäftsfälle im Unternehmen vereinheitlicht sind und diese ordnungsgemäß in die Konzernrechnungslegung übernommen werden. Parallel dazu werden auch die Anforderungen einer ordnungsgemäßen Nachhaltigkeitsberichterstattung erfüllt und deren Prozesse und Normen sowie die Erfassung und Aufbereitung von nichtfinanziellen Kennzahlen berücksichtigt.
Durch klare Funktions-trennungen und diverse Kontroll- und Uberwachungsmaßnahmen, wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten auf diversen Berichtsebenen und das Vier- Augen-Prinzip, werden eine verlässliche und korrekte Rechnungslegung und Nachhaltigkeitsberichterstattung sichergestellt. Die systematischen Kontrollen sorgen dafür, dass die Rechnungslegung und die Nachhaltigkeitserklärung der PORR im Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungs- bzw. Berichtsstandards sowie mit den unternehmensinternen Richtlinien stehen. Sie gewährleisten zudem einen ordnungsgemäßen und einheitlichen Ablauf der entsprechenden Prozesse.
Die Interne Revision der PORR-Gruppe wurde zuletzt im Oktober 2023 extern durch das Institut für Interne Revision Österreich nach Standard IIA (Institute of Internal Auditors) zertifiziert und erfüllt somit international anerkannte Leitlinien. Zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben ist die Interne Revision mit umfassenden Prüf-befugnissen ausgestattet, die sowohl präventive als auch aufdeckende Kontrollen umfassen. Die Kontrolleistung der Internen Revision erfolgt im direkten Auftrag des Konzernvorstands gemäß einem jährlichen Prüfplan. Zusätzlich können auf Veranlassung des Konzern-vorstands bei risikorelevanten, aktuellen Anlässen jederzeit Ad-hoc-Prüfungen eingeleitet werden.
Im Jahr 2025 erfolgte nicht nur die planmäßige Re-Zertifizierung des umfangreichen Compliance- Managementsystems durch Austrian Standards nach ISO 37301 und ISO 37001 für die PORR AG und die Porr Bau GmbH, sondern erstmals auch für alle Töchter- und Ländergesellschaften des Konzerns. Damit ist die PORR-Gruppe erstmals in ihrer Gesamtheit nach diesen Standards zertifiziert.
6 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Im Geschäftsjahr wurden keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durchgeführt.
7 ZWEIGNIEDERLASSUNGEN
Die Gesellschaft verfügt neben der Hauptniederlassung in Salzburg über zwei weitere Standorte in Graz und Wien, die sich in den vergangenen Jahren aufgrund gezielter Personalakquisitionen sowie der Durchführung größerer Infrastrukturprojekte etabliert haben. Beide Zweigniederlassungen verzeichnen im Berichtsjahr eine stabile Entwicklung und liegen hinsichtlich Personalstand, Umsatz und Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Strukturelle Veränderungen fanden im Geschäftsjahr nicht statt; insbesondere gab es keine Neugründungen, Schließungen oder Standortverlagerungen. Damit präsentieren sich die bestehenden Niederlassungen als verlässliche organisatorische Basis zur regionalen Marktbetreuung und Projektabwicklung.
8 FINANZINSTRUMENTE
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die PORR Verkehrstechnik GmbH keine Produkte auf Wechselkurse oder Zinssätze, Swaps, Optionen, Warentermingeschäfte u.ä. Finanzprodukte oder Derivate genutzt.
9 PERSONAL
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2025 durchschnittlich 57 Beschäftigte, davon 34 Angestellte und 23 Arbeiter.
Leitbilder als Orientierung für alle Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr kam es aufgrund des Wechsels des bisherigen Geschäftsführers zu einem Konkurrenzunternehmen zu einem vorübergehenden Rückgang der Mitarbeiteranzahl, da in diesem Zusammenhang mehrere Mitarbeitende abgeworben wurden. Durch gezielte Personalmaßnahmen sowie eine rasche Nachbesetzung der offenen Positionen konnte diese Entwicklung jedoch im Verlauf des Jahres stabilisiert werden. Die vakanten Stellen wurden sukzessive besetzt, sodass die Personalsituation zum Jahresende wieder auf einem strukturell notwendigen Niveau lag und die operative Leistungsfähigkeit der Gesellschaft uneingeschränkt gewährleistet blieb.
Erfolgsfaktor Aus- und Weiterbildung
Es wurden gezielte Maßnahmen zur Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung gesetzt, um die Qualifikationen der Belegschaft weiter zu stärken und eine langfristige Bindung an das Unternehmen sicherzustellen. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf der Uberarbeitung des Schulungskatalogs im Bereich Elektrotechnik, der umfassend modernisiert und an die aktuellen technischen Anforderungen angepasst wurde. Ergänzend wurde gemeinsam mit dem Bereich Arbeitssicherheit eine unternehmensweite Strategie entwickelt, die sowohl fachliche Weiterbildungsmaßnahmen als auch sicherheitsrelevante Schulungsinhalte systematisch miteinander verzahnt. Durch diese integrative Herangehensweise konnten nicht nur die Kompetenzentwicklung, sondern auch das Bewusstsein für sicherheitsrelevante Themen nachhaltig gestärkt werden. Die Maßnahmen tragen insgesamt dazu bei, die Qualifikation der Mitarbeitenden zu fördern, ihre Einsatzfähigkeit zu erhöhen und ihre langfristige Bindung an die Gesellschaft zu sichern.
10 PROGNOSEBERICHT
Im laufenden Geschäftsjahr 2025 ist aufgrund der zeitgleichen Fertigstellung von drei umsatzstarken Großprojekten – ÖBB-Koralmtunnel sowie der A26 Linz – ein Umsatzrückgang für 2026 zu prognostizieren. Diese Projekte hatten in den Vorjahren einen wesentlichen Beitrag zur Geschäftsentwicklung geleistet, wodurch ihr Abschluss temporär zu einer geringeren Auslastung führte. Für die Folgejahre zeigt sich jedoch ein deutlich positiver Ausblick. Mit der erfolgreichen Akquisition neuer Projekte wie der S10 Freistadt Nord sowie der A10 Katschberg-Tauern wurden wesentliche Aufträge gesichert, die voraussichtlich ab 2026/2027 wieder eine Rückkehr zum angestrebten Umsatzniveau von rund 45 Mio. Euro ermöglichen.
Trotz einer zunehmend herausfordernden Marktsituation im elektrotechnischen und mechanischen Ausbau (E&M) entwickelt sich das Unternehmen im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Lage weiterhin stabil und zufriedenstellend. Die öffentlichen Auftraggeber bilden eine verlässliche und solide Basis für die Fortführung der Geschäftstätigkeit und gewährleisten eine kontinuierlich gute Grundauslastung. Darüber hinaus wird erwartet, dass strukturelle Trends wie Nachhaltigkeit, E-Mobilität sowie der steigende Bedarf an moderner Verkehrsinfrastruktur das Geschäftsfeld mittelfristig weiter stärken und zusätzliche Wachstumschancen eröffnen. Insgesamt geht die Gesellschaft daher von einer positiven Entwicklung im kommenden Geschäftsjahr sowie einer nachhaltigen Stabilisierung des Umsatzniveaus aus.
Salzburg, am 19. Mai 2026
Die Geschäftsführung
qualifiziert elektronisch unterfertigt Mario Fuchs
Florian Körner Florian Körner qualifiziert elektronisch unterfertigt Florian Körner
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