Inhaltsverzeichnis
zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025
10. Lagebericht
10.1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
10.1.1. Geschäftstätigkeit von Grünwelt Energie
Die Grünwelt Energie GmbH ist Tochterunternehmen der UTILITY-Unternehmensgruppe, bestehend aus dem Mutterunternehmen Universal Utility International GmbH & Co. KG und mehreren ausländischen verbundenen Unternehmen in den Bereichen Energieversorgung und der Produktion von erneuerbaren Energien - vornehmlich durch Windkraft.
Die Grünwelt ist einer der erfolgreichsten Anbieter von nachhaltigem Okostrom und Gas in Deutschland. Unsere Kund:innen versorgen wir zuverlässig, preiswert und ausschließlich aus umweltfreundlichen Energiequellen. Unser Angebot für Strom und Gas ist seit 2016 in Osterreich flächendeckend verfügbar.
Das Ziel von Grünwelt: Die oftmals kostspielige Belieferung mit Okostrom und Gas einem breiten Publikum zu deutlich günstigeren Konditionen zugänglich zu machen und damit einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft der Energieversorgung zu leisten.
Durch den Verzicht auf Zwischenhändler und die damit verbundene effiziente operative Struktur ist es der Grünwelt Energie GmbH möglich, Kostenvorteile direkt an ihre Kund:innen weiterzugeben. Dies ermöglicht attraktive Konditionen für eine nachhaltige, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung. Die Grünwelt Energie GmbH legt dabei großen Wert auf eine faire Preisgestaltung, eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kund:innen sowie auf deren langfristige Zufriedenheit. Mit dieser kundenorientierten Strategie strebt die Grünwelt Energie GmbH an, ihre Position als innovativer und nachhaltiger Energielieferant weiter auszubauen.
Die Grünwelt Energie GmbH als Energielieferant verfügt über kein Personal in Osterreich. Der operative Betrieb, die Geschäftsabwicklung sowie die Kundenbetreuung werden von Deutschland aus organisiert und durchgeführt.
10.1.2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Allgemeine Wirtschaftslage in Österreich 2025
Im Jahr 2025 verzeichnete die österreichische Wirtschaft ein langsames, aber stabiles Wachstum. Den Analysen des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) zufolge lag das Wirtschaftswachstum in Osterreich bei etwa 0,6%. Damit blieb die Wachstumsrate leicht unter dem europäischen Durchschnitt und zeigte eine moderate konjunkturelle Entwicklung.
Die Inflation hat sich im Vergleich zu den Vorjahren moderat entwickelt, blieb jedoch mit einer Rate von 3,6% weiterhin über dem Ziel der Europäischen Zentralbank. Die Haupttreiber der Inflation waren anhaltend hohe Energiepreise und steigende Kosten im Dienstleistungssektor. Dennoch konnte die Teuerung im Jahresverlauf etwas gebremst werden, was auf eine stabilere Energieversorgung und eine nachlassende Konsumnachfrage zurückzuführen ist.
Energiewirtschaftliche Entwicklung 2025 (Marktentwicklung)
Im Verlauf des Berichtsjahres wurden im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr deutlich niedrigere Durchschnittstemperaturen verzeichnet. Daraus ergab sich ein Anstieg der Heizgradsumme, die als wesentlicher Indikator für den temperaturbedingten Energiebedarf dient. In Osterreich lag dieser Wert über dem Niveau des Vorjahres, blieb jedoch geringfügig hinter dem langjährigen Durchschnitt zurück. Innerhalb des Berichtszeitraums entwickelte sich das Preisniveau auf den Primärenergie- und Energiemärkten uneinheitlich. Besonders auffällig war die Entspannung im Erdgassektor: Zum Bilanzstichtag belief sich der durchschnittliche, an der Börse EEX gehandelte Erdgaspreis auf 30,90 EUR/MWh und lag damit deutlich unter dem im Vorjahr verzeichneten Wert von 49,90 EUR/MWh.
zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025
Das Geschäftsjahr 2025 war auf dem österreichischen Energiemarkt weiterhin von einer ausgeprägten Volatilität sowie saisonal bedingten Schwankungen der Stromproduktion gekennzeichnet. Gleichzeitig setzte sich die tiefgreifende Transformation des Energiesystems infolge des anhaltenden Ausbaus erneuerbarer Energiequellen fort. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Erzeugungskapazitäten gewinnen sowohl saisonale Einflussgrößen als auch die jeweiligen Erzeugungsbedingungen zunehmend an Bedeutung für die Entwicklung der Strompreise. Einen wesentlichen preiserhöhenden Effekt für den österreichischen Energiemarkt hatten im Berichtsjahr die rückläufigen Produktionsmengen aus Wind- und Wasserkraft. Vor diesem Hintergrund stieg der an der Börse gehandelte durchschnittliche Spotmarktpreis für Grundlaststrom auf 99,00 EUR/MWh und übertraf damit den Vorjahreswert von 81,50 EUR/MWh deutlich.
Im Jahr 2025 wirkten sich zudem mehrere gesetzliche Anderungen bzw. das Auslaufen krisenbedingter Entlastungsmaßnahmen auf die Endkundenpreise und die Abrechnungsprozesse im Energiebereich aus. Die Stromkostenbremse des Bundes endete mit 31. Dezember 2024 vollständig, sodass ab 2025 keine entsprechende staatliche Abfederung der Stromkosten mehr wirksam war. Gleichzeitig wurden die Elektrizitätsabgabe und Erdgasabgabe nach der befristeten Senkung bis Ende 2024 wieder angehoben sowie der Erneuerbaren-Förderbeitrag und die Erneuerbaren-Förderpauschale, die 2022 und 2023 ausgesetzt waren, ab 2025 wieder von den Endverbrauchern eingehoben. Für den Gasbereich war darüber hinaus die weitere Erhöhung der nationalen CO2-Bepreisung relevant. Diese Änderungen führten dazu, dass sich die staatlich regulierten Preisbestandteile trotz teilweiser Entspannung auf den Großhandelsmärkten deutlich auf die Gesamtkostenbelastung der Kundinnen und Kunden auswirkten.
Gegen Jahresende 2025 wurde mit dem Günstiger-Strom-Gesetz das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) beschlossen. Das Gesetz bildet den neuen Rechtsrahmen für den Strommarkt und umfasst unter anderem verbesserte Endkundenrechte, Regelungen zu dynamischen und festen Energiepreisen, intelligenten Messgeräten, gemeinsamer Energienutzung, Netzanschluss, Messung und Abrechnung sowie Grundlagen für ein flexibleres und resilienteres Elektrizitätssystem. Wesentliche Teile treten jedoch erst gestaffelt in den Folgejahren in Kraft.
10.1.3. Geschäftsverlauf
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir eine äußerst positiven Geschäftsverlauf verzeichnen. Der Umsatz wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert, was insbesondere auf ein starkes Wachstum der Kundenanzahl sowie auf eine Ausweitung der vertriebenen Energiemengen sowohl bei Strom und Gas zurückzuführen ist. Unsere Positionierung als attraktiver Energielieferant am österreichischen Markt für erneuerbare Energie konnte auch im Geschäftsjahr fortgesetzt wodurch unsere Marktpräsenz sowohl im Bereich Strom als auch im Bereich Gas signifikant erweitert wurde.
Maßgeblich zur positiven Entwicklung beigetragen hat die wettbewerbsfähige Tarifgestaltung. Durch attraktive und marktgerechte Strom- und Gastarife, die sich im Branchenvergleich als überaus konkurrenzfähig erwiesen haben, konnten sowohl Bestandskunden langfristig gebunden als auch zahlreiche Neukunden gewonnen werden. Die transparente Preisstruktur und ein konsequentes Beschaffungsmanagement ermöglichten es, attraktive Konditionen anzubieten, ohne die Ergebnisqualität zu beeinträchtigen.
Das positive Marktumfeld sowie die erfolgreiche Vertriebsstrategie spiegeln sich nicht nur in der Umsatzentwicklung, sondem auch in der Ertragslage wider. Neben der signifikanten Umsatzsteigerung konnte im Geschäftsjahr auch das Ergebnis deutlich verbessert werden.
Ein wesentlicher strategischer Schritt im Berichtsjahr war die Aufnahme eines aktiven Börsehandels für Gas. Durch den verstärkten Einsatz von Handels- und Absicherungsinstrumenten an den relevanten Energiebörsen konnte die Beschaffung optimiert und das Preisrisiko besser gesteuert werden. Diese aktive Bewirtschaftung der Beschaffungspositionen trägt dazu bei, Volatilitäten an den Großhandelsmärkten zu dämpfen und gleichzeitig die Grundlage für stabile und attraktive Endkundentarife zu schaffen.
Insgesamt stellt sich der Geschäftsverlauf als sehr erfreulich dar. Die starke Umsatz- und Kundenentwicklung, die im Wettbewerbsvergleich attraktiven Strom- und Gastarife sowie der erfolgreiche Einstieg in den aktiven Börsehandel bildeten die Basis für ein deutlich verbessertes Ergebnis und untermauern die nachhaltige Wachstums- und Ertragskraft.
10.1.4. Geschäftsergebnis, Ertragslage
Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2025 einen Jahresüberschuss von EUR 5.720.365,49, welcher eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresergebnis von EUR 2.896.822,61 darstellt. Die
Haupteinflussfaktoren für diese Entwicklung waren:
• Umsatzerlöse: Diese stiegen um 126,24%, von EUR31.276.213,51 im Jahr 2024 auf EUR 70.757.874,35 im Jahr 2025, was auf ein gesteigertes Geschäftswachstum hinweist. • Energiebezug: Die Energiekosten für die Belieferung der Kund:innen stiegen gegenüber dem Vorjahr, wodurch der erzielte Deckungsbeitrag gegenüber 2024 leicht zurückgegangen ist.
Das Betriebsergebnis der Gesellschaft konnte somit auf EUR 5.641.923,20 (Vorjahr: EUR 2.759.640,97) gesteigert werden, was einer Verbesserung um das 2-fache entspricht.
Die Eigenkapitalrentabilität und Gesamtkapitalrentabilität stellen sich im Jahresvergleich (bezogen auf den Stichtag) wie folgt dar:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Umsatzrentabilität: | ||
| Betriebsergebnis / Umsatzerlöse | 7,97% | 8,82% |
| Eigenkapitalrentabilität: | ||
| Jahresüberschuss / Eigenkapital | 48,27% | 24,60% |
| Gesamtkapitalrentabilität: | ||
| Betriebsergebnis / Gesamtkapital | 10,19% | 9,48% |
Die wesentiche Verbesserung der Kennzahlen ist auf die verbesserte Ergebnislage und den deutlichen Anstieg des Ergebnis, sowohl Betriebsergebnis als auch Jahresüberschuss, zurückzuführen.
10.1.5. Finanzlage und Vermögenslage
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2025 aus der laufenden Geschäftstätigkeit einen Cashflow aus dem betrieblichen Ergebnis in Höhe von EUR 20.474.817,00 (Vorjahr: EUR -534.315,13). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt EUR 100.955,12 (Vorjahr: EUR 156.646,53) und aus der Finanzierungstätigkeit EUR -5.636.435,98 (Vorjahr: EUR-1.309.877,16). Der Rückgang des operativen Cashflows ist im Wesentlichen auf den Aufbau des Net Working Capital zurückzuführen.
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Eigenkapitalquote: | ||
| Eigenkapital / Gesamtkapital | 29,26% | 40,44% |
Der leichte Rückgang der Eigenkapitalquote zum 31.12.2025 gegenüber dem Vorjahr ist auf den stärkeren Anstieg des Gesamtkapitals, insbesondere der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, im Vergleich zum Anstieg des Eigenkapitals durch den Jahresüberschuss zurückzuführen.
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Nettoverschuldungsgrad: | ||
| Bruttoschulden | 17.951,74 | 0,00 |
| Liquide Mittel | 22.940.745,15 | 8.001.409,01 |
| Bruttoschulden - liquide Mittel: | -193,43% | -67,95% |
Die Gesellschaft hat keine Bankverbindlichkeiten oder sonstige
Nettoverschuldungsgrad ist aufgrund der Liquiden Mittel (Bank Guthaben) negativ.
verzinslichen Schulden. Der
Die für abgeschlossene Termingeschäfte an der Börse bzw. OTC geleisteten oder erhaltenen Marginzahlungen sind unverzinst und werden unter den sonstigen Forderungen bzw. sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
10.2. Risikobericht
10.2.1. Marktbezogene Risiken
Die Energiepreise auf dem österreichischen Markt waren in den vergangenen Jahren starken Schwankungen ausgesetzt. Nach den außergewöhnlichen Ausschlägen in den Jahren 2022 und teilweise auch 2023 stabilisierte sich die Marktentwicklung seit 2024 jedoch spürbar.
Der Krieg in der Ukraine hat hierbei zu erheblichen Veränderungen des Marktumfelds geführt. Zum einen hat die Europäische Kommission umfassende Wirtschaftssanktionen gegen die Russische Föderation, gegen die russische Wirtschaft und gegen einzelne Personen im Umfeld des russischen Präsidenten beschlossen, zum anderen sind Lieferungen von Rohstoffen für die europäische Wirtschaft von den Kriegshandlungen in der Ukraine betroffen. Dies hat zu massiv steigenden Kosten der Marktpreise für wichtige Rohstoffe und zu Lieferengpässen geführt. Auch bei Erdöl, Erdgas und Kohle kam es zu starken Preisanstiegen. Da diese Energieträger in der Stromerzeugung eingesetzt werden, kam es auch zu starken Steigerungen der Strompreise.
Endkunden-Verträge werden mit einer Preisgarantie für ein Jahr und in Ausnahmefällen sogar bis zu 3 Jahren angeboten. Die benötigten Strom- und Gasmengen für Privat- und Gewerbekund:innen werden dabei branchenüblich schrittweise über mehrere Quartale über Termingeschäfte am OTC Markt sowie seit 2025 auch direkt über die Börse abgesichert. Ein Teil der für die Jahre 2026 und Folgejahre benötigten Strom- und Gasmengen wurden bereits beschafft. Durch die sukzessive Beschaffung sichert sich die Gesellschaft gegen kurz- und mittelfristige Preisschwankungen für die erwarteten Liefermengen aus Kundenverträgen ab. Oberbzw. Untermengen werden branchenüblich am Spotmarkt ausgeglichen.
Der Energiemarkt unterliegt umfangreichen gesetzlichen Regelungen und Verordnungen. Als Mitgliedstaat der Europäischen Union ist die Grünwelt einer Vielzahl von Rechts- und Verwaltungsvorschriften der EU, des österreichischen Gesetz- und Verordnungsgebers sowie der für den österreichischen Strommarkt zuständigen Regulierungsbehörde E-Control verpflichtet.
Eine weiterhin erhebliche Herausforderung stellt die fortlaufende Weiterentwicklung der Rechtsprechung dar. Diese setzt die im EIWG und GWG verankerten Preisanpassungsregelungen in Beziehung zum ABGB und KSchG, wodurch eine Preisanpassung unter Zugrundelegung einer Zustimmungsfiktion ausgeschlossen wird. Gleichzeitig werden an Preisanpassungen zunehmend höhere Anforderungen gestellt.
10.2.2. Liquiditätsrisiken
Das Liquiditätsrisiko, das sich aus dem zeitlichen Vorlauf des Stromeinkaufs gegenüber dem Stromverkauf ergibt, wird zum einen durch den operativen Cashflow sowie ausreichender Bankguthaben abgesichert Darüber hinaus stellt die Grünwelt Energie GmbH durch marktübliche Maßnahmen wie das Vorhalten ausreichender Liquiditätsreserven sowie die Nutzung von Kontokorrentkrediten sicher, dass jederzeit genügend Mittel zur Verfügung stehen.
10.2.3. Technische Risiken und Sicherheitsrisiken
Die Grünwelt Energie GmbH verfügt über eine moderne und leistungsfähige IT-Infrastruktur, die von spezialisierten Dienstleistern professionell gewartet und betreut wird. Ergänzend dazu wurde eine fortlaufende, automatisierte Datensicherung auf dem neuesten Stand der Technik in einem europäischen Rechenzentrum implementiert.
Die Umsetzung der in der Datenschutzgrundverordnung der EU (DSGVO) und damit der Schutz der Daten der Kund:innen wird von der Grünwelt Energie GmbH konsequent umgesetzt und laufend überwacht
10.2.4. Debitorenausfallsrisiko
Das Ausfallrisiko im Bereich der Forderungen wird als gering eingeschätzt. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass Debitoren zahlungsunfähig werden oder insolvent werden, wodurch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nicht oder nur teilweise erfüllt werden könnten. Dies würde zu einem finanziellen Verlust in entsprechender Höhe führen. Die bestehenden Wertberichtigungen werden unter Berücksichtigung der aktuellen Risikosituation vorgenommen und als ausreichend eingeschätzt, um das Ausfallrisiko angemessen abzudecken.
10.2.5. Risikomanagement und Interne Kontrollsysteme (IKS)
Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem integriert. Das interne Berichtswesen stellt alle wesentlichen Informationen zur Steuerung und Überwachung der Geschäftsentwicklung sowie der bestehenden Risiken zur Verfügung. Ergänzend dazu finden regelmäßig Führungskräftebesprechungen statt, in denen über aktuelle und bedeutende Entwicklungen informiert wird.
10.3. Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.
10.4. Bestehende Zweigniederlassungen
Derzeit bestehen keine Zweigniederlassungen.
10.5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Im Prognosezeitraum ist im Bereich Börsenhandel von einer Erhöhung des Handelsvolumens der Gesellschaft im Vergleich zum aktuellen Geschäftsjahr auszugehen. Darüber hinaus ist geplant, im Jahr 2027 auch den Stromeinkauf über die Energiebörse abzuwickeln. Für die nächsten Jahre erwartet die Gesellschaft ein moderates Wachstum. Der bestehende Kundenstamm soll im Wesentlichen stabil gehalten und im Rahmen der Marktmöglichkeiten moderat weiter ausgebaut werden, um die derzeitige Marktstellung zu festigen.
Für die Ergebnisentwicklung wird für 2026 voraussichtlich maximal ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahresabschlusses 2025 erwartet. Ursächlich hierfür sind insbesondere die aufgrund der geopolitischen Lage gestiegenen Einkaufspreise, die bislang noch nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden konnten.
Datum, Ömer Varol