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Lagebericht 2025

STEPA Farmkran Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 29. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

I. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf war von einem schwierigen Geschäftsjahr geprägt. Durch die Einräumung von Sonderkonditionen im Verkauf konnten zusätzliche Abschlüsse erzielt werden. Die Preise in der Materialbeschaffung sind zwar noch immer auf einem hohen Niveau, haben sich aber im Vergleich zu den Vorjahren stabilisiert und sind nahezu ident zu den Vorjahreswerten. Die Stabilität konnte, wie schon in den letzten Jahren, durch Nachverhandlungen, langfristige Rahmenverträge bzw. alternative Lieferanten erzielt werden.

II. Lage der Gesellschaft

a. Vermögenslage:

Die Vermögenslage ist durch eine gute Eigenkapitalausstattung gekennzeichnet. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt per 31.12.2025 EUR 6 102 213,49 (Vorjahr TEUR 7 104,43), was einer Eigenkapitalquote von 75,2 % (Vorjahr 71,6 %) entspricht.

Die weiteren Kennzahlen stellen sich wie folgt dar:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
20252024Referenzwerte
fiktive Schuldentilgungsdauer in Jahr0,00,0nicht > 15 Jahre
Cash flow in % der Betriebsleistung9,3%11,5%
Gesamtkapitalrentabilität60,1%53,7%nicht < FKap-Zinssatz
Liquidität (Mobilitätsgrad)4,13,8nicht < 1,0
Verschuldungsgrad0,30,4nicht > 3,0
Anlagendeckungsgrad16,020,1nicht < 1,0

Die Berechnung der dargestellten Kennzahlen:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
2025202420252024
(in EUR)(in TEUR)(in EUR)(in TEUR)
EigenkapitalquoteLiquidität (Mobilitätsgrad)
Eigenkapital6 102 213,497 104,43(Umlaufvermögen - davon langfristig)7 608 643,34 0,009 416,32 -0,50
/ Bilanzsumme8 118 967,909 926,29
/ (Fremdkapital2 016 754,412 821,86
= Eigenmittelquote nach URG75,2%71,6%- davon langfristig)-147 397,62-319,04
= Liquidität (Mobilitätsgrad)4,13,8
fiktive Schuldtilgungsdauer in Jahre
Fremdkapital2 016 754,412 821,86Verschuldungsgrad
- Liquide Mittel2 360 658,704 272,34Fremdkapital2 016 754,412 821,86
= Fremdkapital effektiv/ Eigenkapital6 102 213,497 104,43
/ Netto-Geldfluss aus betriebl. Tätigkeit3 411 029,974 200,16= Verschuldungsgrad0,30,4
= fiktive Schuldtilgungsdauer0,00,0Anlagendeckungsgrad
Cash flow in % der BetriebsleistungEigenkapital + langfristiges FKap / Anlagevermögen6 249 611,11 391 030,047 423,48 369,66
Netto-Geldfluss aus betriebl. Tätigkeit3 411 029,974 200,16
= Anlagendeckungsgrad16,020,1
/ Betriebsleistung ohne Anlagenverkäufe36 610 481,3936 671,61
= Cash flow in % der Betriebsleistung9,3%11,5%
Gesamtkapitalrentabilität
EBIT (= Betriebsergebnis)5 426 587,535 640,25
/ Durchschnittliches Kapital9 022 629,0810 508,21
= Gesamtkapitalrentabilität60,1%53,7%

b. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens stellt sich mittels der Geldflussrechnung wie folgt dar:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Geldflussrechnung gem. AFRAC 36 (Juni 2020)20252024
(in EUR)(in TEUR)
Ergebnis vor Steuern5 454 382,165 707,43
Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit3 411 029,974 200,16
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-122 708,5427,11
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit-5 200 000,00-5 000,00
zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente-1 911 678,57-772,73
+ Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am
Beginn der Periode4 272 337,275 045,07
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
am Ende der Periode2 360 658,704 272,34

c. Ertragslage:

Die Ertragslage ist aufgrund der gleichgebliebenen Preise in der Materialbeschaffung sowie der geringen Erhöhung des Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwands mit einem EBIT zu den Umsatzerlösen von 14,8 % (Vorjahr 15,4 %) äußerst zufriedenstellend. Die im Vergleich zum Vorjahr gleich gebliebenen Materialkosten, der geringe Anstieg des Personalaufwands sowie der sonstigen betrieblichen Aufwände und die gute Auslastung der Produktion im abgelaufenen Geschäftsjahr haben dieses EBIT ermöglicht.

Die Ertragslage der nächsten Wirtschaftsjahre wird weiterhin positiv gesehen, da die Maßnahmen im Beschaffungsbereich greifen und die aktuelle Auslastung der Produktion gegeben ist.

III. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Aufgrund der derzeitigen Auftragslage wird für die folgenden zwei Geschäftsjahre mit einem ähnlich hohen Umsatz gerechnet. Der Hauptfaktor für eine positive Entwicklung bleibt weiterhin das Kostenmanagement. Auch die derzeitigen Unsicherheiten auf den Finanzmärkten und die daraus resultierende geringe Nachfrage wird den Preiskampf im Verkauf weiterhin hochhalten. Wahrscheinlich muss auch weiterhin vermehrt mit Sonderkonditionen gearbeitet werden.

IV. Der Bereich Forschung und Entwicklung

Derzeit werden keine Forschungs- oder Entwicklungstätigkeiten unterhalten.

V. Risikoberichterstattung

Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:

a. Risikofrüherkennungs- und Risikomanagement-System

Das Risikomanagement der Gesellschaft ist Bestandteil der Unternehmensführung und in die Gestaltung unserer Geschäftsprozesse eingebunden. Ein zielorientiertes Controlling sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich sorgen dafür, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis stehen und frühzeitig erkannt werden. Als Risikoindikatoren gelten insbesondere wesentliche Abweichungen zu den definierten Unternehmenszielen.

b. Beschaffungsrisiko

Die Beschaffungsrisiken wurden im Geschäftsjahr durch gute Lagerstände von EUR 4 515 929,59 (Vorjahr TEUR 4 706,02) entsprechend minimiert.

In Folge wird man durch eine kontinuierliche Beobachtung und sorgfältige Auswahl der Lieferanten sowie langfristig ausgerichtete Rahmenvereinbarungen versuchen, weiterhin das Beschaffungsrisiko möglichst gering zu halten.

c. Operative Risiken

Die Gesellschaft erstellt Anlagen hoher organisatorischer und technischer Komplexität. Um daraus entstehende Risiken zu begegnen, hat die Gesellschaft Grundsatz- und Verfahrensvorgaben zu Projekt- und Qualitätsmanagement, Produkt- und Arbeitssicherheit festgelegt.

d. Lieferantenrisiken

Die Gesellschaft versucht, lieferantenbezogene Risiken durch gründliche Prüfung von Lieferqualität sowie durch langfristige Lieferverträge zu begegnen, um vorteilhafte Belieferung und Preise sowie die Zulieferung von Material und das Ausführen von Dienstleistungen sicherzustellen. Dazu tragen auch jahrzehntelange Geschäftsbeziehungen bei.

e. Kreditrisiken/Ausfallrisiken

Der Gesellschaft ist es durch konsequentes Debitorenmanagement (Auswahl der Kunden, Bonitätsprüfungen, Überprüfen der vereinbarten Zahlungseingänge, Verzicht auf riskante Geschäfte) gelungen, die Kredit- und Ausfallrisiken praktisch auf null zu reduzieren.

f. Liquiditätsrisiken

Trotz Finanzierung der weiterhin hohen Lagerbestände mit Barmitteln, ist die Liquidität gesichert und es ist nicht erforderlich, auf Kredite zurückzugreifen.

g. Versicherungsrisiken

Die Gesellschaft ist mit den branchenüblichen Versicherungsieistungen ausgestattet, insbesondere wird auf eine dem Geschäftsvolumen angepasste Betriebshaftpflicht geachtet.

h. Risiken der IT-Systeme

Potenzielle Risiken im Hinblick auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz der IT- Systeme der Gesellschaft werden durch laufende Anpassungsmaßnahmen begrenzt.

VI. Finanzinstrumente

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

VII, Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft.

Elsbethen, am 15. Juli 2026

Ing. Georg Steindl Mlaftin Steindl, MSc.

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