Inhaltsverzeichnis
1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1.1. Geschäft und Rahmenbedingungen
Die ACP Financial Solutions GmbH ist unter der Firmenbuchnummer 443953y im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien eingetragen.
Sitz der Gesellschaft ist in Wien.
Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist die gewerbliche Vermietung von Mobilien, der Abschluss von Leasingverträgen (einschließlich An- und Verkauf) sowie Finanzierungsberatungen und -vermittlungen. Die Gesellschaft ist besonders auf Absatzleasingfinanzierungen spezialisiert.
Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Personal. Die notwendige Personalbereitstellung zur Verwaltung der Gesellschaft, sowie Bestellung der Geschäftsführer, wird durch die Erste Bank und Sparkassen Leasing GmbH und ACP Holding Österreich GmbH geregelt.
Die ACP Financial Solutions GmbH ist vollkonsolidierungspflichtig und wird daher in den Konzernabschluss der Erste Group miteinbezogen.
1.2. Geschäftsverlauf
Im Anlagevermögen der ACP Financial Solutions GmbH sind immaterielle Vermögensgegenstände sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten. Die Investitionen im Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 50.899 (Vorjahr: TEUR 49.929). Der Restbuchwert des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögensgegenstände zum Bilanzstichtag betrug TEUR 100.884 (Vorjahr: TEUR 94.288).
Mit 1.399 Vertragsneuabschlüssen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Leasing- und Mietkaufvolumen iHv. TEUR 47.836 (davon Mietkauf TEUR 629) erwirtschaftet werden. (Vorjahr: TEUR 55.663, davon Mietkauf TEUR 6.386).
Der Nettobarwert der aushaftenden Leasingforderungen von TEUR 80.066 aus dem Vorjahr, ist auf TEUR 89.640 gestiegen, bei den Mietkaufforderungen haben wir einen Stand von TEUR 10.148 (Vorjahr: 15.173), hiermit ergibt sich ein Gesamtnettobarwert von insgesamt TEUR 99.788 (Vorjahr: TEUR 95.239).
1.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Den Umsätzen in Höhe von TEUR 41.421 (Vorjahr: TEUR 44.068) und den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 634 (Vorjahr TEUR 1.980) stehen der Wareneinsatz in Höhe von TEUR 630 (Vorjahr: TEUR 6.387), Abschreibungen in Höhe von TEUR 30.765 (Vorjahr: TEUR 29.432) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 9.322 (Vorjahr TEUR 8.681) gegenüber.
Das Finanzergebnis beträgt TEUR -2.058 (Vorjahr: TEUR -1.742), das Ergebnis vor Steuern veränderte sich zum Vorjahr von TEUR -195 auf TEUR -721. Nach Berücksichtigung der Steuerumlage in Höhe von TEUR 49 beträgt der Jahresverlust TEUR -673 (Vorjahr Verlust: TEUR -150). Nach Hinzurechnung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr von TEUR 747 weisen wir einen Bilanzgewinn von TEUR 75 aus.
Das Eigenkapital beträgt TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 897). Die negative Buchwert-Barwert- Differenz aus dem Leasinggeschäft beträgt TEUR 10.042 (Vorjahr: TEUR 10.509), diese wird durch die Bildung einer Drohverlustrückstellung im Ergebnis dargestellt. Die stillen Reserven aus der positiven Buchwert-Barwert-Differenz aus dem Leasinggeschäft betragen TEUR 2.665 (Vorjahr: TEUR 2.460).
Das Sachanlagevermögen beträgt TEUR 100.884 (Vorjahr: TEUR 94.288) davon TEUR 4.060 noch nicht aktiviertes Sachanlagevermögen. Zum Großteil finanzieren sich diese aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 93.481 (Vorjahr: TEUR 92.752). Diese wiederum bestehen zur Gänze aus Verbindlichkeiten gegenüber der Erste Bank.
Das übrige Anlagevermögen wird durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.507 (Vorjahr: TEUR 3.267), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 100), sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 13) sowie aus der eigenen Ertragskraft (Mittelüberschuss/Cashflow) finanziert.
1.3.1 Kennzahlen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Sachanlagenintensität:
in EUR
| Anlagevermögen / | Gesamtvermögen x 100 = Ergebnis in % VJ Ergebnis in % | ||
|---|---|---|---|
| 100.884.238,76 | 108.697.791,65 | 92,81% | 86,58% |
Umsatzrentabilität:
| in EUR | |||
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern / Umsatz x 100 = | Ergebnis in % VJ Ergebnis in % | ||
| 721.295,73 | 41.421.360,11 | -1,74% | -0,44% |
| Cashflow: | |||
|---|---|---|---|
| in EUR | |||
| 2025 | 2024 | ||
| Ergebnis vor Steuern | 721.295,73 | - | 195.442,14 |
| +/- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 48.571,11 | - | 44.951,70 |
| + Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 30.765.324,56 | 29.432.082,07 | |
| + Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | 4.506.793,64 | 6.125.056,62 | |
| - Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen | 585.159,06 - | 532.826,40 | |
| - Auflösung zu langfristigen Rückstellungen | |||
| = CASHFLOW | 33.917.092,30 | 34.783.918,45 r | |
Eine Trennung der Geldflussrechnung in operative Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit würde aufgrund der Tätigkeit der Gesellschaft (Leasing) zu keiner besseren Aussagekraft führen.
Die im Vergleich zum Vorjahr rückläufige Ertragslage ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr 2025 vorgenommenen Portfoliowertberichtigungen zurückzuführen. Im Rahmen einer vorausschauenden Risikobewertung war für einen einzelnen Kunden eine außergewöhnlich hohe Dotierung von rund EUR 2,4 Mio. erforderlich. Bei einem gesamten Wertberichtigungsstand von EUR 3.518.122,66 stellt dieser Sachverhalt einen wesentlichen Sondereffekt dar, der das Jahresergebnis maßgeblich belastete und zu einem negativen Ergebnis nach Steuern von EUR -672.724,62 führte (Vorjahr: TEUR -150).
Die Wertberichtigungen beruhen auf einer vorsichtigen Einschätzung bestehender Risiken und spiegeln nicht die operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens wider.
Das IFRS-Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2025 rund EUR 2,2 Mio. Dies unterstreicht die wirtschaftliche Stabilität und Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund ist die negative Ergebnisentwicklung des Geschäftsjahres als Folge eines außergewöhnlichen Risikovorsorgeeffekts zu beurteilen und nicht als Ausdruck einer nachhaltig beeinträchtigten Ertrags- oder Wirtschaftskraft des Unternehmens.
Unter Ausklammerung dieses außergewöhnlichen Einzeleffekts zeigt sich unverändert eine solide operative Ertragskraft sowie eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit des Geschäftsmodells.
1.4. Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft übt keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit aus.
2. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens (Prognosebericht)
Die ACP Financial Solutions GmbH ist innerhalb der ACP-Gruppe der Spezialist für strukturierte Finanzprodukte im IT-Bereich. Das Leistungsangebot geht dabei bewusst über die reine Finanzierung hinaus und umfasst integrierte Dienstleistungskomponenten wie Verwertungs- und Rücknahmeprozesse, Versicherungsleistungen sowie Inkassolösungen. Dadurch wird für die Kunden ein ganzheitlicher Mehrwert entlang des gesamten Lebenszyklus der finanzierten IT-Assets geschaffen. Seit der Gründung des Joint Ventures wurde dieses Leistungsportfolio konsequent weiterentwickelt und die zugrunde liegenden Prozesse zunehmend professionalisiert.
Das Marktumfeld in der IT-Finanzierung war in den vergangenen Jahren jedoch von erheblichen Unsicherheiten geprägt. Insbesondere Lieferengpässe, Chipmangel sowie verzögerte Projektumsetzungen führten bei vielen Kunden zu einem Investitionsrückstau. Investitionsentscheidungen wurden vielfach verschoben oder in kleinere Tranchen aufgeteilt, was zu einer erhöhten Komplexität in der Abwicklung führte. Gleichzeitig blieb die grundsätzliche Nachfrage nach IT-Investitionen aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung hoch, was die strategische Bedeutung unseres Geschäftsmodells zusätzlich unterstreicht.
Vor diesem Hintergrund kommt der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Prozesse eine zentrale Rolle zu. Die Zusammenarbeit im Joint Venture ist geprägt von der Herausforderung, Modernisierung, Automatisierung und Skalierung über zwei Organisationen hinweg erfolgreich umzusetzen. Gerade diese Fähigkeit stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar und bildet die Grundlage für das nachhaltige Wachstum der Gesellschaft.
Ein zentraler Meilenstein ist dabei der Abschluss unseres dreistufigen IT- Modernisierungsprojekts im Jahr 2025. Der erste Teil, unsere innovative Point-of-Sale-(POS)- Lösung, ist seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz und bildet die digitale Schnittstelle zu unseren Partnern. Das System wird laufend weiterentwickelt – sowohl entlang konkreter Kundenbedürfnisse als auch unter Berücksichtigung regulatorischer und organisatorischer Anforderungen.
Der POS stellt die wesentliche Grundlage für die weitere Automatisierung unserer Prozesse dar. Im Jahr 2025 lag ein besonderer Fokus auf der Weiterentwicklung der internen Abläufe. Dazu zählen insbesondere:
• die zentrale Steuerung der Kommunikation über definierte Ankerpunkte, • die Automatisierung von Genehmigungs- und Auszahlungsprozessen, • sowie die konsequente Anbindung von Partnersystemen entlang der Wertschöpfungskette.
Parallel dazu wurde mit der Migration und dem produktiven Einsatz des neuen Finanzverwaltungsprogramms der letzte Teil der IT-Transformation erfolgreich umgesetzt. Mit dem Produktivstart des Systems „FitForFuture“ in der zweiten Jahreshälfte 2025 wurde die Modernisierung vollständig abgeschlossen.
Damit schaffen wir die technologische Grundlage für eine skalierbare Organisation, die weiteres Wachstum effizient bewältigen kann. Sämtliche Systeme sind webbasiert und workflowgesteuert, wodurch sowohl die Prozessstabilität als auch der Wissenstransfer innerhalb der Organisation deutlich verbessert werden. Gleichzeitig erfüllt die neue Systemarchitektur höchste Anforderungen an Sicherheit und Zukunftsfähigkeit.
Ein wesentlicher nächster Entwicklungsschritt liegt im gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Ziel ist es, Automatisierung nicht nur technologisch, sondern auch operativ im täglichen Tun zu verankern. Dabei verfolgen wir bewusst einen pragmatischen Zugang: Im Vordergrund stehen kleine, konkrete und wirksame Anwendungsschritte, die rasch Mehrwert generieren und gleichzeitig die Organisation befähigen, neue Technologien aktiv zu nutzen.
Dies umfasst insbesondere:
• die Unterstützung standardisierter Entscheidungsprozesse, • die Automatisierung repetitiver Tätigkeiten, • die Verbesserung der Datenqualität und Prozesssteuerung, • sowie die gezielte Entlastung der Mitarbeiter in operativen Abläufen.
Der Fokus liegt dabei nicht nur auf Technologie, sondern vor allem auf den Mitarbeitern als zentralem Erfolgsfaktor. Ziel ist es, die Organisation schrittweise zur aktiven Nutzung digitaler und KI-gestützter Prozesse zu befähigen und damit eine nachhaltige Transformation zu erreichen.
Der mehrjährige Modernisierungsprozess stellt eine erhebliche Zusatzbelastung für die Organisation dar. Umso stärker hervorzuheben ist die hohe Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Motivation der Mitarbeiter, die diesen Transformationsprozess maßgeblich tragen.
Die ACP-Gruppe ist für viele Unternehmen ein langfristiger Partner in der digitalen Transformation. Die ACP Financial Solutions GmbH unterstützt diese Entwicklung durch maßgeschneiderte Finanzierungslösungen und trägt damit wesentlich dazu bei, Investitionen zu ermöglichen und Liquiditätsspielräume zu schaffen.
Für die Zukunft bleibt unser strategisches Leitmotiv klar definiert: die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Angebots hin zu integrierten All-in-One-Lösungen für die Kunden der ACP. Diese Kombination aus Finanzierung, Dienstleistung und digitaler Prozessintegration stellt weiterhin den entscheidenden Differenzierungsfaktor im Wettbewerb dar.
Besondere Bedeutung kommt dabei der weiteren Automatisierung entlang des gesamten Vertragslebenszyklus zu. Insbesondere die Optimierung des End-of-Term-Prozesses sowie die Beschleunigung der Cashflows werden auch künftig zentrale Erfolgsfaktoren im IT- Finanzierungsgeschäft sein.
3. Risiko- und Liquidationsbericht
Risikosteuerung und -monitoring
Die Bewertung der Bonität unserer Kunden erfolgt in unserem Unternehmen mit Hilfe eines „Scoring-Systems“, das unter der Leitung von „Experian Scorex“ entwickelt wurde. In diesem System werden folgende Faktoren berücksichtigt:
Privat: KKE, Leistbarkeit, persönliche Kriterien wie Alter, Berufsstand, etc.
Gewerblich/Kommerz: KSV-Rating, Zahlungsverhalten, Dauer der Geschäftstätigkeit, etc.
Aufgrund der Ergebnisse des Scoring-Systems wird jedem Kunden eine bestimmte Risikoklasse zugeordnet:
| 1 | Ohne erkennbares Ausfallsrisiko |
|---|---|
| 2 | Anmerkungsbedürftig |
| 3 | Erhöhtes Ausfallsrisiko |
| 4 | Non-Performing |
Für das ACP-Portfolio erfolgt eine quartalsweise Überwachung der Risikolage mit entsprechender Berichterstattung an die Zentrale. Die Analyse der Obligo-Verteilung zum Jahresende zeigt folgende Entwicklung:
| Risikokategorien | 12/2025 | 12/2024 | 12/2023 |
|---|---|---|---|
| RK 1 | 84,99% | 96,50% | 91,26% |
| RK 2 | 14,38% | 3,09% | 5,97% |
| RK 3 | 0,25% | 0,01% | 2,76% |
| RK 4 | 0,38% | 0,41% | 0,01% |
Im Berichtsjahr waren insgesamt keine wesentlichen negativen Veränderungen der Risikostruktur festzustellen. Die Risikoverteilung ist weiterhin klar von den niedrigen Risikokategorien geprägt, und es ergaben sich keine außergewöhnlichen Ausfallsituationen. Insbesondere der Anteil der Non-Performing-Engagements (RK 4) entwickelte sich stabil auf niedrigem Niveau.
Die im Jahresvergleich erkennbare Verschiebung von Engagements aus RK 1 in RK 2 ist im Wesentlichen auf eine konzernseitige Umklassifizierung eines Einzelengagements (AVL List GmbH) zurückzuführen. Im Zuge konzerninterner Vorgaben wurde dieses Engagement im Berichtsjahr auf eine niedrigere Ratingstufe eingestuft und entsprechend angepasst.
Diese Anpassung basiert ausschließlich auf geänderten konzernweiten Bewertungsparametern sowie strukturellen Entwicklungen auf Konzernebene und stellt keine Verschlechterung der individuellen Vertragsperformance dar. Die wirtschaftliche Qualität des zugrunde liegenden Engagements blieb unverändert.
Insgesamt bleibt die Gesamtqualität des Portfolios dadurch unberührt.
Im Rahmen der vierteljährlichen Portfolioanalyse erfolgt eine laufende Überwachung durch ein etabliertes Forderungsmanagement. Dieses umfasst insbesondere:
• standardisierte monatliche Mahnzyklen • ein abgestuftes System von Mahn- und Risikoklassen • ein strukturiertes internes Berichtswesen
Auch hier zeigen sich im Jahresvergleich keine wesentlichen Veränderungen. Das Volumen der offenen Posten mit Mahn- oder Risikostatus konnte gemessen am Nettobarwert weiter reduziert werden und liegt mit 0,38 % leicht unter dem Vorjahresniveau (0,41 %).
Die insgesamt sehr geringe Quote unterstreicht die hohe Qualität der Forderungen und die Wirksamkeit des Forderungsmanagements.
Unter Zugrundelegung von Verzugstagen und Ausfallwahrscheinlichkeiten nach Vertragskennzeichen werden EWB gebildet. Betreibungs- und Verwertungsmaßnahmen
werden zum Großteil in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern durchgeführt, das Verwertungsrisiko liegt bei der ACP Holding Osterreich GmbH.
Aufgrund der bestehenden Portfoliostruktur sowie des engmaschigen und professionellen Forderungsmanagements ist die Gesellschaft sehr gut aufgestellt, um auf mögliche negative Entwicklungen frühzeitig reagieren zu können.
Das ACP-Portfolio weist insgesamt eine sehr stabile und günstige Risikostruktur mit weiterhin niedrigen Ausfallrisiken auf.
Refinanzierung
Die Refinanzierung erfolgt zu 100% durch die Erste Bank und wird laufend durch Cash-Flows aus dem Leasingvolumen bedient. Die Kreditrahmen sind unbefristet, es besteht kein Liquiditātsrisiko.
Die Vorschreibung der Leasingraten und die Refinanzierung erfolgen in EURO. Es besteht kein Währungsrisiko.
Die Finanzierung des Bestandsvolumens erfolgt auf Basis der Portfoliobetrachtung nach Fristigkeiten und Zinsbindung - zur Absicherung werden entsprechende Fixzinskredite abgeschlossen. Die Steuerung des Zinsänderungsrisikos erfolgt dabei durch die Fachabteilung der Erste Bank und der Sparkassen Leasing GmbH.
4. Steuerliche Verhältnisse
Entsprechend dem Gruppenantrag vom 20. Juli 2005 ist die Gesellschaft Gruppenmitglied einer Unternehmensgruppe im Sinne des § 9 KStG. Eine Regelung über den Steuerausgleich wurde im Gruppen- und Steuerausgleichvertrag vereinbart. Gruppenträger ist die Erste Group Bank AG.
5. Sonstiges
Die Gesellschaft verfügt über keine eigenen Filialen bzw. Zweigstellen.
Wien 2. Juli 2026
Die Geschäftsführung ACP Financial Solutions GmbH Wien
Christian Woschitz Qualifiziert signiert mit sproof.com, am 02.07.2026, 17:35 UTC+0
Mag. Inge Margraf
Mag. Christian Woschitz