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Adient Automotive GmbH, Radstadt Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025
Geschäftsverlauf und Rahmenbedinqungen
Allgemeines
Die Adient Automotive GmbH, Radstadt, ist ein Unternehmen der Adient-Gruppe mit der Adient plc, Dublin/Irland, als Konzernobergesellschaft. Gesellschafter ist Adient Global Holdings Ltd., Jersey.
Die Gesellschaft produziert am Standort Mandling Polsterauflagen für die fahrzeugsitzproduzierende Industrie.
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Da unser Geschäft im Wesentlichen auf international tätigen Kunden beruht, folgen anbei Ausführungen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Die globale Wachstumsdynamik hat sich angesichts der krisenhaften geopolitischen Entwicklungen bislang als relativ robust erwiesen, dürfte kurzfristig infolge des Energiepreisanstiegs aber auch einen Dämpfer erleiden. Neben dem Iran-Krieg belasten die bestehenden Handelskonflikte, sowie die Fragmentierung des Welthandelssystems weiterhin den globalen Handel und die internationalen Lieferketten. 1
Die Aussichten für die Weltwirtschaft hängen wesentlich von der weiteren Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten ab und die Risiken bleiben erheblich. Auf Basis der aktuellen Einschätzung internationaler Organisationen wie IWF oder der OECD wird in der vorliegenden Projektion davon ausgegangen, dass das weltweite BIP in den Jahren 2026 und 2027 mit 2,9% bzw. 3,0 % expandiert und damit mit etwas geringerem Tempo als 2025. ²
1 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – Schlaglichter der Wirtschaftspolitik – Monatsbericht Juni 2026 S.7 2Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – Schlaglichter der Wirtschaftspolitik – Monatsbericht Juni 2026 S.9
Die Verwerfungen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg bremsen die Konjunktur. Damit fällt die Erholung der österreichischen Wirtschaft deutlich schwächer aus, als es sich noch bis Ende Februar angedeutet hatte. Vor dem Hintergrund des aktuellen Energiepreisschocks nimmt das IHS seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in den Jahren 2026 und 2027 auf 0,5 % bzw. 0,8 % zurück. Ausgehend von 2,0 % zu Jahresbeginn dürfte die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2026 auf 2,9 % ansteigen und auch im kommenden Jahr mit 2,4 % über dem 2 %-Ziel der Europäischen Zentralbank liegen. Mit einer Arbeitslosenquote von 7,5 % bzw. 7,4 % dürfte die Lage am Arbeitsmarkt nahezu unverändert bleiben. Für das laufende Jahr erwartet das IHS ein Budgetdefizit von 4,2 % des Bruttoinlandsprodukts, für das kommende Jahr einen Wert von 4,1 %. Ohne den Iran-Krieg würde die österreichische Wirtschaft in den Jahren 2026 und 2027 um 0,5 bzw. 0,3 Prozentpunkte stärker wachsen. Die Inflation wäre um 0,9 bzw. 0,2 Prozentpunkte niedriger.
Nach zwei Jahren mit BIP-Rückgängen legte die österreichische Volkswirtschaft im Jahr 2025 um 0,6 % zu. Dahinter lag ein kräftiges Wachstum zum Jahreswechsel 2024/2025, während die heimische Wirtschaftsleistung im dritten Quartal nur noch um 0,3 % zulegte und im Schlussquartal stagnierte. Getragen wurde der Aufschwung vom öffentlichen Konsum und den Ausrüstungsinvestitionen. Auch der private Konsum und die Exporte wurden ausgeweitet, während die Bauinvestitionen ihre Talfahrt fortsetzten. Sektoral wurde das Wachstum von den Dienstleistungen getragen, insbesondere den öffentlichen; die Industrierezession ging zu Ende.3
Zu Jahresbeginn deuteten die Indikatoren auf eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung in Osterreich hin. Mit dem Ausbruch des Iran-Krieges und dem dadurch ausgelösten starken Anstieg der OI- und Gaspreise haben sich aber die Unsicherheit stark erhöht und die Konjunkturaussichten merklich eingetrübt. Darum nimmt das IHS seine Wachstumsprognose für Osterreich auf 0,5 % im laufenden Jahr bzw. auf 0,8 % im Folgejahr zurück. Ohne den Iran-Krieg würde das Bruttoinlandsprodukt in den Jahren 2026 und 2027 um 0,5 bzw. 0,3 Prozentpunkte mehr zulegen. Aufgrund des kriegsbedingten Energiepreisschocks hebt das Institut seine Inflationsprognose für dieses und das kommende Jahr auf 2,9 % bzw. 2,4 % an. Der Iran-Krieg lässt die Inflation um 0,9 bzw. 0,2 Prozentpunkte stärker steigen.
Diese Prognose ist mit großer Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Iran- Krieges und seiner Folgen für die Energiepreise behaftet. Der Prognose des IHS liegen die Markterwartungen der globalen Energierohstoffpreise zum Stichtag 20. März 2026 zugrunde.
3 IHS Frühlings-Prognose der österreichischen Wirtschaft 2026–03, Wien, 10. April 2026 S.1.
Diese signalisieren eine Verknappung auf den Rohstoffmärkten. Die erwarteten ÖI- und Gaspreise erreichen mit rund 107 US-Dollar pro Barrel und knapp 60 Euro je Megawattstunde im zweiten Quartal Höchststände. Während die erwarteten Olpreise in der Folge merklich sinken, bleiben die erwarteten Gaspreise länger auf dem hohen Niveau. Für den Jahresdurchschnitt 2026 und 2027 wird mit einem Olpreis von 90 bzw. 80 US-Dollar gerechnet, nach 68 US-Dollar im Vorjahr. Die Gaspreise steigen ausgehend von 37 Euro auf 54 Euro bzw. 46 Euro. Die Weltwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr trotz der US-Zollpolitik und der damit verbundenen handelspolitischen Unsicherheit robust entwickelt. Im Schlussquartal 2025 verlangsamte sich das Expansionstempo zwar merklich. Dies ist aber zu einem wesentlichen Teil dem vorübergehenden Shutdown der Bundesverwaltung in den USA geschuldet. Im vierten Quartal legte die US-Wirtschaft nurmehr um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal zu, nach 1,1 % im dritten Quartal. Im Euroraum betrug das Wachstum im Schlussquartal des letzten Jahres 0,2 %, nach 0,3 % im dritten Quartal. In den asiatischen Schwellenländern expandierte die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte kräftig.4
Die Entwicklung der internationalen Konjunktur in den Jahren 2026 und 2027 schätzt das IHS wie folgt ein: Die US-Wirtschaft sollte in beiden Jahren jeweils um 1,8 % zulegen, nach 2,1 % im Vorjahr. Für den Euroraum wird die Prognose der Wachstumsrate aufgrund des Energiepreisschocks auf 0,8 % bzw. 1,1 % zurückgenommen. Die Wirtschaftsleistung Chinas dürfte dieses und kommendes Jahr um 4,5 % bzw. 4,3 % zulegen. Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich nach 3,3 % im Vorjahr auf voraussichtlich jeweils 2,8 % verlangsamen. Mit 0,5 % ist der private Konsum in Osterreich im vergangenen Jahr etwas langsamer gestiegen als in der Winter-Prognose erwartet. Im Prognosezeitraum wird die spürbar steigende Inflation die Entwicklung der realen Haushaltseinkommen dämpfen. Vor diesem Hintergrund nimmt das IHS seine Prognose für die Expansion des privaten Konsums im laufenden Jahr auf 0,5 % zurück. Für das Jahr 2027 wird ein Konsumwachstum von 0,7 % erwartet. Damit fällt die Sparquote, ausgehend von 9,9 % im Vorjahr, auf 9,3 % bzw. 9,1 %.5
Branchenbezogene Rahmenbedinqungen: Automobilkonjunktur
Die Neuzulassungen von PKW in der EU stiegen von Januar bis April 2026 um 4,2% im Vergleich zum Vorjahr. Dies geschah trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten, die das Wachstum weiterhin bremsen könnten. Der Markt profitiert aktuell von einer starken Nachfrage
4 IHS Frühlings-Prognose der österreichischen Wirtschaft 2026–03, Wien, 10. April 2026 S.2
5
IHS Frühlings-Prognose der österreichischen Wirtschaft 2026–03, Wien, 10. April 2026 S.3.
nach elektrifizierten Fahrzeugen, unterstützt durch steuerliche Anreize und Förderprogramme in vielen EU Ländern. 6
Marktanteile nach Antriebsart
Hybride bleiben aktuell die beliebteste Antriebsart in der EU. Insgesamt wurden $1.447.864 Hybridfahrzeuge zugelassen. Folgende Märkte besonders Italien (+25,5%) und Spanien (+19,7%) sowie auch Frankreich und Deutschland verzeichneten Zuwächse. Hingegen ist der Marktanteil von Benzin- und Dieselautos deutlich gesunken, von 38,1% auf 30,2% im Jahresvergleich.7
6 ACEA. New car registrations: +4.2% in April 2026 year-to-date; battery-electric 19.7% market share - ACEA - European Automobile Manufacturers' Association 7 ACEA. New car registrations: +4.2% in April 2026 year-to-date; battery-electric 19.7% market share - ACEA - European Automobile Manufacturers' Association
Geschäftsverlauf
Standort Mandling:
Im Geschäftsjahr 2025 konnten wir die ersten Projekte von MMA erfolgreich in Serie übernehmen. Die Audits QMS IATF16949, Environmental MS ISO14001, Safety MS ISO 45001 und Energy MS ISO 50001 wurden erneut erfolgreich durchgeführt. Besonders erfreulich ist, dass Adient Mandling auch in diesem Jahr mit dem erwarteten EBIT/EBITDA gearbeitet hat und alle offenen Positionen besetzt wurden. Die Energieeffizienz unserer Produktionsanlagen wurde weiter optimiert. Ein Highlight in diesem Jahr war die Einführung eines neuen Arbeitszeitmodells im Produktionsbereich und in der Technik. Diese Maßnahme hat maßgeblich dazu beigetragen unsere Effizienz zu steigern.
Vermögenslage
| 30.09.2025 | 30.09.2024 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Kurzfristiges Vermögen | 28.404 | 34.840 |
| Langfristiges Vermögen | 1.400 | 1.438 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.519 | 22 |
| Aktive latente Steuern | 156 | 202 |
| Gesamt | 31.479 | 36.502 |
Das kurzfristige Vermögen setzt sich aus Vorräten in Höhe von TEUR 956 (Vorjahr: TEUR 984), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 2.446 (Vorjahr: TEUR 3.976) sowie Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 25.002 (Vorjahr: TEUR 29.880) zusammen. Das langfristige Vermögen unterteilt sich in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2) sowie Sachanlagen in Höhe von TEUR 1.399 (Vorjahr: TEUR 1.435).
Finanzlage
Die Liquidität war zu keinem Zeitpunkt im Berichtsjahr gefährdet.
| 2024/25 | 2023/24 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2.155 | 3.566 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | 568 | 760 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -7.600 | 0 |
Die Darstellung der Finanzlage erfolgt durch eine Geldflussrechnung entsprechend dem Fachgutachten KFS/BW 2 des Fachsenats für Betriebswirtschaft und Organisation der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.
Kennzahlen
| 2024/25 | 2023/24 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 26.927 | 26.793 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 131 | -44 |
| Umsatzrentabilität | 0,5 % | -0,2 % |
| Eigenkapitalrentabilität | 4,7 % | 3,9 % |
| Gesamtkapitalrentabilität | 0,4 % | -0,1 % |
| Nettoverschuldung | -23.624 | -28.126 |
| Nettoumlaufvermögen | 17.589 | 24.322 |
| Eigenmittelquote | 55,4 % | 66,3 % |
| Nettoverschuldungsgrad | -135,6 % | -116,2 % |
Forschung und Entwicklung
Im Bereich Forschung und Entwicklung gab es am Standort Mandling auch 2025 keine direkten Investitionen. Die F&E erfolgt weiterhin zentral in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Soweit Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen unsere Gesellschaft betreffen, werden diese durch entsprechende Konzernumlagen angerechnet, während projektbezogene, direkt zurechenbare Kosten separat belastet werden.
Umweltschutz
Im Bereich Natur- und Umweltschutz konnte Mandling erneut die ISCC-Zertifizierung für den Einsatz von recyclebarem Isocyanat aufrechterhalten.
Mögliche Risiken für das Unternehmen
1. Risikomanagementsystem
Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Adient-Gruppe eingebunden. Darüber hinaus werden durch die Konzerngeschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotentiale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet.
Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung unseres internen Kontrollsystems auch im Zusammenhang mit den Anforderungen der US-Börsenaufsicht.
Ein wesentlicher Teil unseres Risikomanagementsystems ist eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen von quartalsmäßigen Fortschreibungen („Forecast") an die Anderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Sektor- bzw. Segmentleitung die Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen. Schließlich werden regelmäßige bereichsübergreifende Kostenmeetings durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Besprechungen werden dazu genutzt, die Kontrollen sowie die Effizienz in den Prozessabläufen zu verbessern.
2.
Risiken
Auf Grundlage des dargestellten Risikomanagementsystems erfolgt dabei vor allem eine differenzierte Betrachtung der folgenden Risikokategorien:
• Strategische Risiken • Markt- und Absatzrisiken • Finanzrisiken • Politische / rechtliche und gesellschaftliche Risiken
Die oben genannten Risikokategorien unterliegen weiterhin einer strengen Uberwachung durch die verantwortlichen Organe unserer Gesellschaft. Grundsätzlich ist die Gesellschaft von der europäischen Automobilkonjunktur abhängig und indirekt sehr stark von der weiteren Entwicklung auf den Rohstoff- und Energiemärkten. Risikoorientierte Handlungsszenarien wurden für alle Funktionsbereiche erarbeitet und in einen Maßnahmenkatalog der Adient- Gruppe eingearbeitet. Im Bedarfsfall können diese zielgerichtet eingesetzt werden.
Aufgrund des dargestellten Risikomanagementsystems wurden von uns im Einzelnen insbesondere folgende Risiken identifiziert:
• Absatzrisiko mit den daraus resultierenden Auslastungsrisiken • Insolvenzrisiko bei Lieferanten • Personalrisiken
Dem Absatzrisiko mit dem daraus resultierenden Auslastungsrisiko sowie dem Kostendruck wird mittels einer zeitnahen Produktionssteuerung und einer fortlaufenden Überwachung und Planung innerhalb der Adient-Gruppe entgegengewirkt. In diesem Zusammenhang unterliegt auch das Risiko von Standortverlagerungen ins Ausland einer genauen Überwachung.
Dem Insolvenzrisiko bei Lieferanten wird durch ein zeitnahes Lieferantenmanagement entgegengewirkt. Es wird versucht, der Abhängigkeit von Lieferanten durch Erweiterung des Lieferantenkreises entgegenzuwirken. Zudem unterliegt das Insolvenzrisiko bei Lieferanten einer gesonderten Uberwachung durch das Management. Hier werden in ständiger Aktualisierung Handlungsszenarien erarbeitet. Dem Absatzrisiko, das sich aus Volumenrückgängen sowie auch aus dem Auslaufen von bestehenden Aufträgen oder dem Verlust von Folgeaufträgen ergibt, mit den daraus resultierenden Auslastungsrisiken sowie dem Marktrisiko mit dem daraus resultierenden Kostendruck durch die Kunden wird mittels einer zeitnahen Produktionssteuerung und einer fortlaufenden Überwachung und Planung innerhalb der Adient-Gruppe entgegengewirkt. Zudem wird versucht, weitere Aufträge sowie insbesondere Folgeaufträge zu akquirieren, um dem Auslastungsrisiko entgegenzuwirken.
Unter Vorbehalt der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken, den vorgenannten Risiken sowie den aktuellen Entwicklungen sehen wir zurzeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden Risiken, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken.
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Standort Mandling:
Mit Blick auf die voraussichtliche Entwicklung rechnen wir auch im Geschäftsjahr 2026 mit Produktionsausfällen, die weiterhin durch kurzfristige Änderungen der Kundenabrufe entstehen können. Zudem bringt die aktuelle geopolitische Lage zusätzliche Risiken für unsere Planung mit sich. Die letzten Projekte für MMA werden im Geschäftsjahr 2026 anlaufen. Wir planen für das Werk Mandling einen vergleichbaren Umsatz und Gewinn wie im Vorjahr. Auch für das kommende Jahr streben wir alle bestehenden Zertifizierungen an.
Ein besonderer Erfolg im Herbst 2025 war die Produktionsverlängerung für die MFA II Projekte, wodurch wir optimistischer mit höheren Gewinnzahlen planen können.
30. Juni 2026
Adient Automotive GmbH
Die Geschäftsführer:
| gez. | gez.. |
|---|---|
| Day S. Siste | |
| Gregory Scott Smith | Phillip Allan Rötman II |