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Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens
Der Kernbereich der Geschäftstätigkeit liegt im Kraftfahrzeughandel und der Kraftfahrzeugreparatur an vier Standorten in Wien 5. (Autohaus John), Wien 15. (Autohaus Piltz), Wien 16. (Autohaus Wiesinger) in Wien 17. (Autohaus Jobst). Die Standorte verfügen über Markenverträge für den Handel mit Neuwagen der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge, Serviceverträge für die Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, SEAT und Cupra.
An allen Standorten sind wir zusätzlich Vermittler für Neuwagen der Marken Audi, Skoda, SEAT und Cupra. Das komplette Karosseriegeschäft wird über die Standorte in Wien 15. (Spenglerei, Lackiererei) sowie Wien 16. (Spenglerei) abgewickelt.
Der Geschäftsverlauf im Jahr 2025 entwickelte sich insgesamt positiv. In allen Geschäftsbereichen konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden. Dies gilt auch für den Gebrauchtwagenbereich, wenngleich dieser nach wie vor durch den Abbau älterer Elektrofahrzeuge belastet war. Der Bruttogewinn konnte im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden. Auf der Kostenseite zeigte sich insgesamt eine stabile Entwicklung. Im Bereich der Personalkosten kam es zu außerordentlichen Aufwendungen aus Abfertigungszahlungen an drei Mitarbeiter.
Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
| 2025 2024 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Bruttoergebnis * 100 | ||||
| Bruttogewinnspanne | % | 46,6% | 47,2% | |
| Umsatzerlöse | ||||
| Eigenkapitalrentabilität Jahresüberschuss * 100 | % | negativ | negativ | |
| Eigenkapitalquote | Eigenkapital * 100 | |||
| Ø Gesamtkapital | % | negativ | negativ | |
| Anzahl der Mitarbeiter | Jahresdurchschnitt | Köpfe | 148 | 153 |
| Personalkosten pro | Personalaufwand | |||
| Mitarbeiter | Anzahl der Mitarbeiter | TEUR | 53 | 51 |
| Betriebsleistung pro | Betriebsleistung | |||
| Mitarbeiter | Anzahl der Mitarbeiter | TEUR | 175 | 160 |
| Operativer Cashflow | TEUR | negativ | negativ | |
Risikolage des Unternehmens
Die Verantwortung für das Risikomanagement liegt bei der Geschäftsführung. Die Risiken werden monatlich aktualisiert und an die Geschäftsführung berichtet. Als Instrumente der Risikoüberwachung dienen alle implementierten Planungs- und Controlling-Prozesse sowie das laufende, standardisierte Berichtswesen.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Die die Gesellschaft betreffenden finanzwirtschaftlichen Risiken bestehen aus Kredit-, Liquiditäts-, Zinsänderungs- und Marktrisiken. Fremdwährungsrisiken bestehen für unser Unternehmen keine, da wir gegenüber unseren Kunden in EURO fakturieren und unsere Lieferanten ebenfalls in EURO abrechnen.
Kreditrisiken
Vorrangiges Risiko ist das Nichtzahlungsrisiko der gegen offene Rechnung belieferten Kunden. Um dieses Risiko zu steuern und zu kontrollieren, werden Bonitätsabfragen beim Kreditschutzverband von 1870 eingeholt.
Liquiditätsrisiken
Die Überwachung der Liquiditätssteuerung erfolgt im Finanz- und Rechnungswesen. Ein Liquiditätsrisiko ist derzeit nicht erkennbar. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt gegeben.
Zinsänderungsrisiken
Das Zinsänderungsrisiko kann das Ergebnis in Form von höheren Zinsaufwendungen für bestehende variable Finanzierungen treffen und hat damit eine unmittelbare Auswirkung auf das Finanzergebnis der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine Finanzinstrumente zur Minimierung von Zinsänderungsrisiken eingesetzt.
Marktrisiken
Die Marktrisiken betreffen im Wesentlichen die Entwicklung der Einkaufs- bzw. Absatzpreise im Bereich der Neuwägen und Ersatzteile. Die Preisentwicklungen werden vom Controlling laufend beobachtet.
Personalrisiken
In allen Bereichen existieren Organigramme und Nachfolgeplanungen, welche regelmäßig überarbeitet werden. Für alle wesentlichen Funktionen ist eine Stellvertretung geregelt. Risiken bestehen darin, Schlüsselpositionen nicht entsprechend unseren zukünftigen Anforderungen besetzen zu können. Der anhaltende Fachkräftemangel am Markt birgt ein Risiko. Durch geeignete interne und externe Aus- und Weiterbildungsprogramme wird die Mitarbeiterqualität laufend verbessert und damit aus den eigenen Reihen ein Potenzial an Fach- und Führungskräften zur Nachbesetzung von Schlüsselpositionen geschaffen.
Konkurrenz- und Standortrisiken
Konkurrenz- und Standortrisiken sind für die von uns vertretenen Marken auf allen Standorten gering da hier keine neuen bedeutenden Mitbewerber in Aussicht sind und auch der Markt für die vorhandenen Betriebe in Wien groß genug ist. Auch ist das Potential unserer vier Standorte bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Unsere Standorte im zentralen, westlichen Wien decken ein großes Marktgebiet ab.
Forschung und Entwicklung
Die Firma Hutschinski Mobility GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung.
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Aus heutiger Sicht wird für das Geschäftsjahr 2026 eine stabile Umsatzentwicklung erwartet. Die mit Ende Jänner 2026 erfolgte Schließung des Standorts Wien 17. (Autohaus Jobst) führt zu nachhaltigen Kostenentlastungen sowie zu strukturellen Optimierungen, insbesondere in den Bereichen Personalaufwand, Energieaufwand und Mietkosten.
Darüber hinaus ermöglicht die Standortkonsolidierung eine weitere Effizienzsteigerung der internen Abläufe und Ressourcennutzung. Die bisherige Entwicklung zeigt, dass bereits mehr als zwei Drittel der Kunden des ehemaligen Standorts erfolgreich auf den Betrieb in Wien 16. (Autohaus Wiesinger) übergeleitet werden konnten. Diese Entwicklung unterstützt die Erwartung einer weiterhin stabilen Geschäftsentwicklung und bestätigt die Zweckmäßigkeit der gesetzten Maßnahmen.
woon 16. 6. 2024
Stefan J. Hutschinski